Spieleentwickler Valve hat ein neues Feature seines Shops Steam als Beta freigeschaltet: Mittels »Steam Remote Play« wird man in die Lage versetzt, Spiele, die nur einen lokalen Multiplayermodus haben, online mit Freunden zu spielen. Das funktioniert mit bis zu vier Spielern (laut Valve »unter optimalen Bedingungen möglicherweise auch mehr«) und der Knüller daran ist: Nur einer davon muss das Spiel besitzen.
Um die Funktion zu nutzen, musst du an der Steam Client Beta teilnehmen. Nachdem man sich angemeldet hat, findet man in der Steam-Freundesliste in kompatiblen lokalen Mehrspielerspielen die Option »Remote Play Together«. Nach der Verbindung verhält sich das Spiel so, als ob der Controller jedes Spielers direkt an den Computer angeschlossen wäre, und laut Valve ist es auch möglich ist, die Steuerung von Tastatur und Maus zu teilen.
Das Ganze soll sogar über Plattformen hinweg funktionieren, es können also Nutzer von Windows, Mac und Linux zusammen spielen. Latenz soll laut Valve kein Thema sein, wenn alle Spieler eine halbwegs schnelle Internetverbindung nutzen.
Bei Kickstarter läuft derzeit eine Kampagne, die für Tabletop- und Brettspieler interessant sein könnte: Gameboard‑1 von The Last Gameboard.
Dabei handelt es sich im Prinzip um ein Tablet im Format 16 x 16 Zoll (knapp 41 x 41 cm, mit einer Auflösung von 1920 x 1920 Pixeln), das beliebige Spielbrett- oder Tabletop-Oberflächen darstellen kann. Für elaborierte Wargames eher zu klein, aber für klassische Brettspiele oder Battlemaps für Pen & Paper-Rollenspiel sicherlich ein nützliches Hilfsmittel – hat man genug kleingeld kann man das Problem allerdings lösen, denn man kann mehrer Gameboard-1s kombinieren, um eine größere Spielfläche zu erzeugen. Das Brett soll auch Spielfiguren erkennen und mit diesen interagieren können. Gesteuert wird das Ding selbstverständlich über eine App, da die Entwicklungsumgebungen offen gelegt werden sollen, ist auch eine Ansteuerung via PC denkbar; genutzt werden können beispielsweise die etablierten Game Engines Unity und Unreal. Die Kampagnenstarter zeigen bereits Features wie Würfel, die man auf dem Smartphone in der App schüttelt, und die dann auf dem Gameboard‑1 ausrollen.
Betrieben werden soll das Brett mit Batterien oder Netzteil, es soll zur Kommunikation mit der Außenwelt zudem über WLAN und Bluetooth verfügen. Kern des Systems ist eine nicht näher spezifizierte kombinierte CPU/GPU, 4 GB Ram und eine 64 GB SSD. Das Betriebssystem TLGOS ist Linux basiert und soll offenbar eine Linux-Android-Mischung sein.
Das Ganze ist natürlich nicht ganz billig, aber angesichts der Specs sind die 349 Dollar die für ein Gameboard‑1 anfallen im Vergleich mit Smartphones auch nicht wirklich teuer.
Weitere Informationen findet man auf der Kickstarter-Seite der Kampagne und auf der Webseite der Macher. Erwähnenswert ist, dass die natürlich noch zusätzlich Geld damit verdienen wollen, dass sie Spiele für das Gerät gegen Kohle in einem Abomodell anbieten.
Das ist alles so dermaßen offensichtlich, ich frage mich, warum nicht schon früher jemand darauf gekommen ist … ich weiß dass es Lösungen mit Microsofts Surface gab, das ist aber eben viel zu teuer, oder auch mit Beamern, die auf Spieltische gerichtet waren, da ist der Einrichtungsaufwand allerdings nicht ganz klein.
Wenn sie bei Blizzard eins schon immer konnten, dann ist das grandiose Cinematics rendern. So auch der aktuelle Kurzfilm RECKONING zum neuesten Kapitel von BATTLE FOR AZEROTH.
Das ist wieder einmal ganz großartig gemacht und in Sachen Animation setzen sie nochmal einen drauf (ohne die Dramatik aus den Augen zu verlieren). Ausgesprochen positiv finde ich zudem, dass Sylvanas endlich ihre lächerliche Bikinirüstung losgeworden ist und was drunter trägt.
Ob nun Allianz oder Horde: Seid gewarnt, dass der Clip Spoiler enthält.
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Es wird für mich Zeit, die Oculus Quest (oder Rift) wieder aufzusetzen und den zweiten Teil des immersiven Abenteuers VADER IMMORTAL zu spielen. Die erste Episode hatte bereits einen Heidenspaß gemacht, die Fortsetzung ist soeben erschienen.
Perfect your lightsaber skills against terrifying new enemies, master the Force, and discover the truth of an ancient mystery beneath the fiery surface of Mustafar as you continue your journey into the heart of Darth Vader’s fortress.
Ich frage mich allerdings, was sie im zweiten Teil mit Vaders Stimme gemacht haben, die ist ja völlig daneben …
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Eigentlich ist die Oculus Quest eine ziemlich coole VR-Brille: Sie funktioniert kabellos und braucht auch dank inside-out-Tracking keine Leuchttürme mehr. Allerdings ist die Rechenleistung vergleichsweise beschränkt, da man keinen leistungsstarken Rechner in dem vergleichsweise kleinen Headset unterbringen kann, weiterhin ist man von der Akkulaufzeit abhängig. Und auch die Nutzung von Apps Dritter ist schwierig, man muss einige Klimmzüge und Sideloading auf sich nehmen, um Drittanbietercontent auf das Gerät zubringen, für Ottonormaluser vielleicht etwas nervig.
Es gibt auch Drittsoftware, die beispielsweise Steam VR auf die Brille streamt, das funktioniert aber eher schlecht und extrem ruckelig, so dass es nicht wirklich nutzbar ist.
Im November soll sich das ändern, denn für dann wurde »Oculus Link« angekündigt. Das ist keine Hardware, sondern eine Software, genauer ein Software-Update der Quest-Firmware, das die Titel von einem VR-tauglichen Rechner auf die Quest bringt. Das hat allerdings den Nachteil, dass man dann wieder eine Strippe benötigt, nämlich ein USB-C-Kabel vom Rechner zur Brille.
Es bleibt abzuwarten, ob das tatsächlich latenzfrei und mit ausreichender Framerate funktionieren wird.
Die erforderlichen Specs für den Rechner sind genauso wie bei der Rift:
Komponente
Empfohlene Spezifikationen
Mindestspezifikationen
Prozessor
Intel i5-4590/AMD Ryzen 5 1500X oder höher
Intel i3-6100/AMD Ryzen 3 1200, FX4350 oder höher
Grafikkarte
NVIDIA GTX 1060/AMD Radeon RX 480 oder besser
NVIDIA GTX 1050 Ti/AMD Radeon RX 470 oder besser
Alternative Grafikkarte
NVIDIA GTX 970/AMD Radeon R9 290 oder besser
NVIDIA GTX 960 4 GB/AMD Radeon R9 290 oder besser
Arbeitsspeicher
mind. 8 GB RAM
mind. 8 GB RAM
Betriebssystem
Windows 10
Windows 10
USB-Anschlüsse
1 x USB‑3.0‑Anschlüsse
1 x USB‑3.0‑Anschluss
Videoausgang
Kompatibler DisplayPort-Videoausgang
Kompatibler miniDisplayPort-Videoausgang
Promografik Oculus Link Copyright Oculus/Facebook
Neulich teaserte Nintendo ein Video mit einem merkwürdigen neuen Zusatzgerät für die Switch: Ein Ring den man zusammendrücken kann, dazu gehört ein Gerät, das man mit einem Gurt an den Oberschenkel bindet. Das Video war für Big Ns Verhältnisse eher merkwürdig uninspiriert und bemüht, vor allem, da man unter anderem Spießer hampeln sah, denen man das einfach nicht abkaufte.
Jetzt zeigt Nintendo in einem neuen Video mehr, und das sieht schon deutlich besser aus. Es geht um spielerische Fitness-Übungen mit Hilfe der Switch. Und wie von den Japanern seit Wii Fit gewohnt, geht das mit witzigen Spielchen und knuffeligen Monstren einher.
Das Ganze nennt sich Ring Fit Adventure, der Ring-Controller heißt … »RingCon«, in beide Zubehörteile steckt man je einen Switch-Controller. Das Paket aus dem Spiel und den beiden Zubehörteilen wird ab dem 18. Oktober 2019 zum Preis von 80 Dollar erhältlich sein, bei uns also vermutlich für 80 Euros.
Das Open World Spiel CYBERPUNK 2077 von CD Projekt Red, den Machern der WITCHER-Trilogie, dürften das derzeit meist erwartete Computerspiel sein. Um den Hype weiter zu erhöhen gibt es nochmal ein Video mit ingame-Szenen.
Und man muss neidlos zugeben, dass das schon ausgezeichnet aussieht. An den stellen, an denen die Game Engine noch etwas patzt (beispielsweise bei Gestik und Mimik der NPCs) lässt die schiere Opulenz der Umgebung das vergessen.
Das Video ist möglicherweise für Personen unterhalb irgendeines Alters nicht geeignet.
Der offizielle Releasetermin für CYBERPUNK 2077 ist der 16. April 2020.
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Ich hatte berichtet, dass die Computerspieleentwickler von Telltale Games ihre Pforten geschlossen hatten, da sie nach eigenen Aussagen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten konnten. Dazu kamen Meldungen über unzumutbare Arbeitsbedingungen. Die Firma war verantwortlich für Storytelling Games um THE WALKING DEAD, GAME OF THRONES, GUARDIANS OF THE GALAXY oder BATMAN, und man darf annehmen, dass auch die Lizenzkosten nicht ganz unbeteiligt an der Schieflage waren.
Jetzt kommt die Meldung, dass es mit Telltale Games weiter gehen soll, nachdem eine Gruppe von Investoren die Reste der Firma aufgekauft hatte. Neue Chefs sind Jamie Ottilie und Brian Waddle, zwei Veteranen aus der Games-Branche.Geplant ist, Spiele aus der Backlist von Telltale neu zu veröffentlichen, aber auch neue Games zu produzieren. Die Firma arbeitet von Malibu aus. Details zu diesen Veröffentlichungen sollen in den kommenden Wochen folgen.
Von Square Enix kommt ein Computerspiel um Mavels AVENGERS, die seit der MCU-Kinofilmreihe natürlich mächtig populär sind. Dazu gibt es jetzt ein Gameplay-Video aus der Pre-Alpha, in dem man sieht, wie Thor, Iron Man, Captain America, Black Widow und Hulk Gegner verkloppen. Das Game kommt von Crystal Dynamics (TOMB RAIDER), Eidos Montréal, Crystal Northwest und Nexxes Software.
Das Game wird man alleine oder als vier Spieler Coop durchspielen können. Es handelt sich um eine neue Story, die nichts mit dem MCU zu tun hat.
MARVELS’S AVENGERS erscheint am 15 Mai 2020 für PC, PS4, Xbox One und Google Stadia.
Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Schritt für die Kerbals. Acht Jahre ist es her, seitdem das Indie-Sandbox-Game KERBAL SPACE PROGRAM erschien. Falls es jemand nicht kennt: Man muss darin grüne Gnome, eben die Kerbals, im Stil der NASA ins All schießen. Man forscht und entwickelt an der Technik eines Raumfahrtprogramms und hofft, dass man die Kerbals unversehrt in den Orbit bekommt. Das Ganze ist tatsächlich ziemlich anspruchsvoll und basiert auf echter Orbitalphysik.
Auf der Gamescom wurde jetzt KERBAL SPACE PROGRAM 2 angekündigt, das 2020 erscheinen soll. Dem Trailer nach zu urteilen wird das Konzept kräftig aufgebohrt und man kann offenbar auch Planeten des Sonnensystems besuchen, die weiter weg sind.
Äußerst hilfreich wäre, wenn die Programmierer deutlich bessere Tutorials mitliefern würden, denn der erste Teil kann ganz schön frustrierend sein, und das insbesondere deswegen, weil man auf sich allein gestellt ist. Ohne das zeitaufwendige Betrachten von lets’s play-Videos kommt man nicht weit.
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