Science Fiction and Fantasy Writers of America haben die Liste mit den Finalisten für die 54. Verleihung der Nebula Awards herausgegeben, die im Rahmen der jährlichen »Nebula Conference« verliehen werden sollen. Die findet vom 16. bis zum 19. Mai 2019 im Warner Center Marriott Woodland Hills statt. Der Eintritt ist übrigens frei.
Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen aus dem Vorjahr. Wer auf der Suche nach Phantastik-Lesestoff ist, wird mit dieser Liste ganz sicher fündig.
“A Witch’s Guide to Escape: A Practical Compendium of Portal Fantasies”, Alix E. Harrow (Apex 2/6/18)
“The Court Magician”, Sarah Pinsker (Lightspeed 1/18)
Game Writing
Black Mirror: Bandersnatch, Charlie Brooker (House of Tomorrow & Netflix)
The Road to Canterbury, Kate Heartfield (Choice of Games)
God of War, Matt Sophos, Richard Zangrande Gaubert, Cory Barlog, Orion Walker, and Adam Dolin (Santa Monica Studio/Sony/Interactive Entertainment)
Rent-A-Vice, Natalia Theodoridou (Choice of Games)
The Martian Job, M. Darusha Wehm (Choice of Games)
The Ray Bradbury Award for Outstanding Dramatic Presentation
The Good Place: “Jeremy Bearimy”, Written by: Megan Amram
Black Panther, Written by: Ryan Coogler and Joe Robert Cole
A Quiet Place, Screenplay by: John Krasinski and Bryan Woods & Scott Beck
Spider-Man: Into the Spider-Verse, Screenplay by: Phil Lord and Rodney Rothman
Dirty Computer, Written by: Janelle Monáe and Chuck Lightning
Sorry to Bother You, Written by: Boots Riley
The Andre Norton Award for Outstanding Young Adult Science Fiction or Fantasy Book
Gestern wurden in der altehrwürdigen Royal Albert Hall in London die 72. britischen Filmpreise, die BAFTA Awards, vergeben (BAFTA ist eine Abkürzung von »British Academy Of Film And Television Arts«). Die gelten wie immer als Hinweis auf mögliche Gewinner bei den Oscars in zwei Wochen.
Nicht ganz überraschend ist der große Gewinner Alfonso Cuaróns ROMA. Das ist interessanterweise gar kein Kinofilm, er wurde für den Streamingdienst Netflix produziert. Ein weiterer Hinweis, dass Streaming längst seinen Platz in der Filmwelt erobert hat, auch wenn einige Kinobesitzer und Verleiher das immer noch nicht begriffen zu haben scheinen und das Spielen von Netflix-Produktionen in den Lichtspielhäusern mit Hinweis auf das Erstverwertungsfenster verweigern.
Gestern wurden im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, Kalifornien zum 76. Mal die Golden Globes für Film und Fernsehen verliehen. Damit werden außergewöhnliche Produktionen und Schauspieler des Vorjahres ausgezeichnet.
Ich sag’s gleich vorweg: Es sah diesmal für das Genre sehr, sehr düster aus. Mit BLACK PANTHER war erstmals eine Produktion mit einem schwarzen Hauptdarsteller als bester Film nominiert, aber der Preis ging an BOHEMIAN RHAPSODY. Man kann sich allerdings über SPIDER-MAN: INTO THE SPIDER-VERSE als besten animierten Film freuen. Ansonsten eher Fehlanzeige für Phantastik.
Rami Malek erhielt dann auch noch den besten Schauspieler für seine Darstellung des Sängers Freddie Mercury, ebenfalls in BOHEMIAN RHAPSODY, beste Schauspielerin ist Glenn Close in THE WIFE. Der Globe für die beste Regie ging an Alfonso Cuarón – für ROMA.
Im Bereich Fernsehen ging die beste Serie an THE AMERICANS, die beste Comedy ist THE KOMINSKI METHOD. Beste Schauspielerin ist hier Sandrah Oh für KILLING EVE und den Preis für den besten Schauspieler gewann Richard Madden für BODYGUARD.
Die Veranstalter bei der Kölnmesse hatten mir zugesagt mich über Details zur kommenden Comic Con Experience (CCXP) in Köln zu informieren, in die auch die RPC integriert werden soll. Gestern war die Pressekonferenz, aber irgendwelche Infos kamen nicht, wie von mir schon erwartet.
Erstens ist den Veranstaltern offenbar völlig egal, dass zum selben Termin die Comic Con Stuttgart stattfindet, für die sich etliche Aussteller bereits gebunden haben (Edit 16:15: seitens der Veranstalter der CCXP werden »Terminprobleme« als Wahl für das Datum genannt, das halte ich für schwer nachvollziehbar).
Zweitens ist die Veranstaltung viertägig. Da fragt man sich zum einen, wie nichtprofessionelle Fangruppen das stemmen sollen, sowohl von der Besetzung, als auch von der Logistik oder Urlaub, und auch die Preise für Standnebenkosten wie beispielsweise Strom werden sich mal eben verdoppeln, was sich manch einer nicht wird leisten können. Wobei es derzeit noch völlig unklar ist, ob auf so einer puren Kommerzveranstaltung überhaupt noch kostenlose Stände für Fangruppen angeboten werden, oder wie die Standpreise für andere Anbieter wie Kleinverlage sich entwickeln werden.
Nimmt man die vermutlichen Eintrittspreise als Anhaltspunkt, kann einem in der Hinsicht leider nur schlecht werden. Waren diese auf der RPC noch moderat, so will man sich laut Pressemeldung auf der CCXP ernsthaft an den Preisen der Veranstaltung in Sao Paulo orientieren. Das würde bedeuten eine Tageskarte am Wochenende kostet 90 Euro, das kann aber auch bis 400 Euro hoch gehen.
Die Zielgruppe der RPC waren in erster Linie Spieler, es ging um Rollenspiele, Tabletop, LARP und Computerspiele. Es glaubt doch nicht ernsthaft jemand bei den Veranstaltern, dass diese Zielgruppe 90 Euro ausgibt, um sich eine in die CCXP integrierte RPC anzusehen, und die irgendwelche Stars überhaupt nicht interessieren?
Es wird jetzt abzuwarten sein, welche weiteren Informationen zu Standpreisen etc. in den nächsten Tagen und Wochen kommen werden, und wie schnell die kommen. Ich befürchte, dass hier derselbe Wucher Einzug halten wird, wie bei all den anderen Comic Cons in Deutschland, die die Besucher mit C‑Promis und überbordendem Merchandise abzocken wollen, wobei die Szene und die Fandoms komplett auf der Strecke bleiben – und die völlig wahnwitzige Ausstellerpreise ansagen, die sich Kleinanbieter nicht leisten können; da bleiben dann nur die üblichen austauschbaren Merchandising-Mist-Anbieter über, die ihr überteuertes Zeug allein deswegen schon unter die Leute werfen müssen, um sich die Standpreise leisten zu können.
Die RPC war immer eine Veranstaltung, die es eben abseits all des Kommerzes Fangruppen, Kleinverlagen und anderen kleinen Anbietern ermöglicht hat, sich auf solch einer Veranstaltung zu präsentieren, die man sich sonst nie hätte leisten können. Wenn es das in Zukunft nicht mehr geben sollte – wovon ich ausgehe – mag man seitens der Veranstalter soviel von »integrierter RPC« reden, wie man will, aber dann ist die RPC Germany tatsächlich Geschichte. Sehr schade darum, dass diese Veranstaltung auf dem Altar des Mammon geopfert werden soll.
Machs gut RPC, es war eine schöne Zeit.
Update: Zitat aus dem oben verlinkten Artikel:
Für Aussteller relevant: Im Vergleich zur RPC 2018 haben sich die CCXP-Quadratmeterpreise vervielfacht und liegen nun auf dem Niveau der Gamescom.
Damit bewahrheiten sich alle Befürchtungen, das kann sich keiner der kleinen Anbieter leisten, damit geht es seitens der Veranstalter nur noch um Kommerz und Kohle abgreifen. Schlimm, ganz schlimm. (Nachtrag: erwartete Besucher auf der CCXP: 70000, Besucher auf der letzten GamesCom: 370000 – da fragt man sich, mit welcher sachlichen Begründung die Veranstalter die »Vervielfachung« der Preise auf GamesCom-Niveau rechtfertigen wollen … außer, dass sie möglichst viel Kohle generieren möchten)
Update 2: Presseanfrage an Andre Kuschel (Veranstalter RPC) ist raus.
Die Role Play Convention ist tot. Zumindest in der bisherigen Form. … Ob sich Vereine, Fangruppen, private und kleinere LARP-Orgas und Händler die Teilnahme noch leisten können ist zu bezweifeln.
Update 4:Ich weise darauf hin, dass Informationen zu Preisen von der verlinkten Quellseite stammen, und ansonsten hier deswegen oft nur Vermutungen geäußert werden können, da die Veranstalter sich zu einem wochenlangen Kommunikationsblackout entschlossen hatten, statt drängende Fragen zu beantworten. Auch die mir zugesicherte Zusendung von Informationen nach der Pressekonferenz hat nicht stattgefunden. Falls Informationen oder Vermutungen in diesem Text falsch sein sollten, steht es den Veranstaltern selbstverständlich frei, mir korrekte Informationen zur Verfügung zu stellen.
Update 5: »Planungsphase fängt jetzt erst an«, es weiß also selbst beim Veranstalter keiner etwas Genaues zur RPC. Und dafür nichts Genaues zu wissen, haben sie sich wochenlang bis gestern Zeit gelassen …
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Obligatorische Beteiligungskosten je m² Bodenfläche:
150,00 EUR/m²
Der Beteiligungspreis enthält keinerlei Aufbauten und Bodenbeläge. Beachten Sie ferner, dass auch keine Abgrenzungen (Rück- und Seitenwände) zu Ihren Nachbarständen existieren.
Anteilige Energiekosten 5,00 EUR/m²
AUMA-Beitrag 0,60 EUR/m²
Beispielrechnung: Ein Ministand von 2 x 3 Metern bedeutet alleine 900 Euro Standkosten.
Update 7: Ich habe von der Kölnmesse eine Mitteilung zur gestrigen Pressekonferenz bekommen, auch darin finden sich keine Antworten auf die offenen Fragen, leider ausschließlich PR-Blabla und Publicity-Phrasen wie toll das alles werden wird … Angehängt als PDF zum Downloa:
Update 8: Auf Facebook erklären die Veranstalter der RPC mit vielen Ausrufe- und Fragezeichen, dass die vermuteten Zahlen zu den Eintrittspreisen bei gameswirtschaft.de nicht stimmen. Machen allerdings darüber hinaus keinerlei konkreten Angaben.
Fangruppen bleiben erhalten. Auf Nachfrage wird uns auch bestätigt, dass die Aktion Fandom weiter bestehen bleibt. Nach jetzigem Stand gibt es dafür allerdings noch kein Anmeldeformular. Das der Koelnmesse bietet diese Option nicht an. Man soll sich also an seinen bisherigen RPC-Kontakt wenden oder direkt an Andre Kuschel persönlich.
Money Quote: »Kölnmesse bietet diese Option nicht an« – wie das genau abgewickelt werden soll, wissen wir also immer noch nicht …
Update 10: Auf der letzten RPC gab es über 300 Aussteller (Quelle: Kölnmesse). Für die CCXP geht man laut Artikel auf gameswirtschaft.de von 80 Ausstellern aus …
Update 11: Seitens der RPC liefert man leider keine inhaltlichen Informationen, sondern versucht mich stattdessen zu diskreditieren. Sehr professionell (nicht), inklusive der Rechtschreibfehler. Was genau »nicht der Wahrheit« entspricht bleibt offen.
Update 12: Ich habe inzwischen von Händlern (die nicht genannt werden möchten) Rückmeldungen bekommen, dass sie angesichts der neuen Standpreise auf eine Teilnahme verzichten werden.
Update 13: Laut einem unbekannten Mitarbeiter der RPC, der sich auf Facebook hinter deren Account versteckt, verbreite ich »Fake News«. Na dann … :)
Update 14: Ich hatte gestern gegen Mittag bei Herrn Kuschel per Email um weitere Informationen hinsichtlich Fandom- und Vereinsständen gebeten und auch gefragt, ob die von Gameswirtschaft angenommenen Preise korrekt sind. Da Herr Kuschel, wie auf Facebook geäußert, so viel Wert auf korrekte Informationen legt, hätte er nur kurz auf diese Email antworten müssen – was er leider nicht tat.
Huch. Die 70. Emmy-Awards, die hätte ich ja fast übersehen … Am 17. September 2018wurden die diesjährigen Primetime Emmy Awards im Microsoft Theater in Los Angeles verliehen, moderiert von Michael Che und Colin Jost.
Großer Gewinner ist die 50er Jahre-Show THE MARVELOUS MRS. MAISEL, an die ging der Preis für die beste Comedy, die Hauptdarstellerin Rachel Brosnahan erhielt als Hauptdarstellerin den Preis für die beste Hauptdarstellerin einer Komödienserie. Weitere Emmys erhielt man für die Regie und Drehbuch.
22 mal war GAME OF THRONES nominiert und so ist es nicht verwunderlich, dass dabei auch Auszeichnungen heraus kamen, beispielsweise zum dritten Mal die beste Dramaserie. Peter Dinklage alias Tyrion Lannister wurde der Preis für den besten Nebendarsteller in einer Dramaserie in die Hand gedrückt. Sieben weitere Auszeichnungen gab es in Nebenkategorien wie Make-Up oder Spezialeffekte.
Für WESTWORLD erhielt Thandie Newton einen Preis als beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie.
Ein Emmy ging an die RICK & MORTY-Episode PICKLE RICK als beste Animationsepisode und die BLACK MIRROR-Folge USS CALLISTER erhielt eine Auszeichnung als bester Fernsehfilm.
Das Genre war also prima vertreten. Alle Nominierten und Gewinner (fett hervorgehoben) in der folgenden Liste.
Aufgrund von Fragen zur Zukunft der Role Play Convention in Köln, bzw. wie diese in die neue Veranstaltung Comic Con Experience »integriert« werden soll, hatte ich gestern eine Presseanfrage beim Veranstalter Kölnmesse gestellt. Heute habe ich eine Antwort bekommen, die allerdings keine ist:
vielen Dank für Ihre Anfrage zur CCXP Cologne 2019. Wir verstehen, dass Sie mehr wissen wollen, können aber jetzt noch nicht auf Ihre Fragen eingehen. Uns lag sehr daran, die gute Nachricht frühestmöglich zu kommunizieren. Wir haben bereits dabei bewusst auf die geplante Informationsveranstaltung am 7. November verwiesen, auf der wir weitere Details nennen und zu der wir Sie noch gesondert einladen werden.
Insofern bitte ich um noch etwas Geduld und – auch wenn die journalistische Neugier groß ist – um Ihr Verständnis.
Die Verantwortlichen bei der Kölnmesse zieren sich also und verweisen für weitere Infos auf einen Termin recht weit in der Zukunft. Dass Aussteller frühzeitig Planungssicherheit benötigen scheint dort niemanden zu interessieren, und dabei geht es keinesfalls nur um »journalistische Neugier«.
Wir werden uns also voraussichtlich alle bis Anfang November gedulden müssen. Bis dahin haben sich garantiert etliche Aussteller schon für die Comic Con Stuttgart angemeldet … Schade, die RPC war eine tolle Veranstaltung.
Die Role Play Convention Germany auf dem Gelände der Kölnmesse, alias RPC, hat sich in den vergangenen Jahren als die Genre-Veranstaltung im Umfeld Köln etabliert. Auch wenn es immer wieder Unstimmigkeiten mit der Kölnmesse und Organisationsprobleme gab (wegen unzureichender Logistik oder völlig sinnlosen Aktionen der Security), war es doch ein Event, das wir als »Amt für Ætherangelegenheiten« immer gern »bespielt« haben, unter anderem deswegen, weil es eben eine äußerst vielfältige Veranstaltung war, auf der sich die verschiedenen Fandoms und Ausprägungen des Nerdtums ohne Neid durchmischten. Insbesondere war äußerst vorteilhaft, dass Fan- und nonprofit-Gruppen dort quasi zum Nulltarif Stände aufbauen durften, dies querfinanziert durch andere, finanzkräftige Aussteller – ein Konzept, dass ich immer grandios fand und das die RPC äußerst positiv von anderen Veranstaltungen abhob, wo es nur darum geht, möglichst viel Kohle abzuzocken. Ich meine hier insbesondere die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden schießenden diversen Ausprägungen von Comic Cons.
Nun war es bereits merkwürdig, dass es bisher keinen Termin für die RPC 2019 gab. Wie ich heute der Presse entnehmen konnte, wird es Ende Juni in den Hallen der Kölnmesse eine Veranstaltung namens »Comic Con Experience« geben, die man mit einem brasilianischen Veranstalter durchführen will. In diese viertägige (!) Veranstaltung soll die Role Play Convention »integriert« werden.
Stattfinden soll das Ganze von 27. bis 30. Juni 2019. Da stellen sich mir diverse Fragen, beispielsweise wie Fan- und nonprofit-Gruppen eine viertägige Veranstaltung logistisch stemmen sollen, wir haben ja alle Brotjobs? Und wie kommt man auf das schmale Brett die »CCXP« zeitgleich zur etablierten ComicCon Germany Stuttgart abhalten zu wollen? Werden die Stand- und Eintrittspreise wie bei – Comic Cons in Deutschland üblich – in Bereiche steigen, die man nur als »wegelagerisch« bezeichnen kann?
Ich habe wegen dieser Fragen folgende Presseanfrage bei der Kölnmesse gestellt und werde euch über Antworten auf dem Laufenden halten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
aus der Presse konnte ich entnehmen, dass es im kommenden Jahr auf den
Gelände der Kölnmesse eine Veranstaltung namens »Comic Con Experience«
geben soll.
Dazu habe ich einige Fragen:
1. Ist Ihnen bewusst, dass am selben Termin bereits die etablierte Comic
Con Germany Stuttgart stattfindet?
2. Laut Pressemeldungen soll die RPC Germany »integriert« werden. Wie
genau soll das vonstatten gehen? Findet die RPC Germany dann ebenfalls
vier Tage lang statt, oder wie bisher nur zwei (Hintergrund: es wurden
aus der Szene Bedenken an mich heran getragen, dass es für Fan- und
nonprofit-Gruppen möglicherweise logistisch nicht möglich ist, eine
Viertagesveranstaltung zu realisieren).
2.1 Wird die »integrierte« RPC weiterhin kostenlose Stände für Fan- und
nonprofit-Gruppen anbieten?
3. Wie werden sich die Preise im Vergleich zur RPC entwickeln? (Hiermit
sind sowohl Eintritts- wie auch Händler-Standpreise gemeint).
4. Verfügen Sie bereits über sonstige allgemeine Informationen zur
Veranstaltung und können mir diese zur Verfügung stellen?
Für Informationen bedanke ich mich im voraus und weise darauf hin, dass
die Antworten in einen Artikel zum Thema eingehen werden.
Vorletzte Nacht wurden von der Academy of Science Fiction, Fantasy, and Horror Films zum 44. Mal die Saturn Awards vergeben. Großer Gewinner ist BLACK PANTHER, der gleich fünf Preis absahnen konnte, darunter bester Film und die beste Regie für Ryan Coogler.
Erfreulicherweise und völlig zu recht erhielt Rian Johnson trotz all der Hater-Proteste zu THE LAST JEDI die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Recht so! Für mich etwas verblüffend war allerdings der Preis für Mark Hamill als bester Schauspieler (auch für TLJ). Nicht dass ich ihm das nicht gönnen würde, aber Schauspieler gibt es nun doch bei Genre-Filmen deutlich bessere. Der Saturn für die besten Special Effects gehen an GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2.
Bei den Fernsehpreisen hat THE ORVILLE zu meiner großen Freude den Saturn als beste SF-Serie bekommen, als beste animierte Serie ging völlig zu recht STAR WARS REBELS aus der Veranstaltung und die beste Schauspielerin ging an Sonequa Martin-Green in STAR TREK DISCOVERY.
Der Preis in der neu geschaffenen Kategorie »beste Superheldenserie« erhielt THE FLASH.
Die komplette Liste der Gewinner im Folgenden:
FILM AWARDS
Best Science Fiction Film: Blade Runner 2049
Best Comic-to-Film Motion Picture: Black Panther
Best Fantasy Film: The Shape of Water
Best Horror Film: Get Out
Best Action/Adventure Film: The Greatest Showman
Best Thriller Film: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Best International Film: Baahubali 2: The Conclusion
Best Animated Film: Coco
Best Independent Film: Wonder
Best Actor: Mark Hamill (Star Wars: The Last Jedi)
Best Actress: Gal Gadot (Wonder Woman)
Best Supporting Actor: Patrick Stewart (Logan)
Best Supporting Actress: Danai Gurira (Black Panther)
Best Performance by a Younger Actor: Tom Holland (Spider-Man: Homecoming)
Best Director: Ryan Coogler (Black Panther)
Best Writing: Rian Johnson (Star Wars: The Last Jedi)
Best Production Design: Hannah Beachler (Black Panther)
Best Editing: Bob Ducsay (Star Wars: The Last Jedi)
Best Music: Michael Giacchino (Coco)
Best Costume: Jacqueline Durran (Beauty and the Beast)
Best Make-Up: Joel Harlow, Ken Diaz (Black Panther)
Best Special Effects: Christopher Townsend, Guy Williams, Jonathan Fawkner, Dan Sudick (Guardians of the Galaxy Vol. 2)
TELEVISION AWARDS
Best Science Fiction TV Series: The Orville
Best Horror TV Series: The Walking Dead
Best Action/Thriller TV Series: Better Call Saul
Best Fantasy TV Series: Outlander
Best Presentation on Television: Twin Peaks
Best Animated TV Series: Star Wars Rebels
Best Superhero Adaptation Television Series: The Flash
Best New Media TV Series: Star Trek: Discovery
Best New Media Superhero Series: Marvel’s The Punisher
Best Actor on Television: Kyle MacLachlan (Twin Peaks)
Best Actress on Television: Sonequa Martin-Green (Star Trek: Discovery)
Best Supporting Actor on Television: Michael McKean (Better Call Saul)
Best Supporting Actress on Television: Rhea Seehorn (Better Call Saul)
Best Younger TV Actor: Chandler Riggs (The Walking Dead)
Best Guest Star on Television: David Lynch (Twin Peaks)
HOME ENTERTAINMENT AWARDS
Best DVD/BD Release: Dave Made a Maze
Best DVD/BD Classic Film Release: Lifeboat
Best DVD/BD Collection Release: Dracula Complete Legacy Collection
Best DVD/BD Television Series Release: American Gods (Season 1)
Best DVD/BD Special Edition: Night of the Living Dead (Criterion Collection)
Best Local Stage Production: Something Rotten
SPECIAL ACHIEVEMENT AWARDS FROM THE ACADEMY OF SCIENCE FICTION, FANTASY & HORROR FILMS
The Producers Showcase Award: Jason Blum
The Dan Curtis Legacy Award: Sarah Schechter
The Special Achievement Award: Don Mancini (“Chucky”)
The Filmmakers Showcase Award: Jake Kasdan
Promografik BLACK PANTHER Copyright Marvel Studios und Disney
Am 16. und 17. November 2018 findet zum zweiten mal das Berlin Sci-Fi Filmfest statt. Diesmal hat man sich als Location das gesamte Kino Babylon in Berlin Mitte ausgesucht, dort werden in 35 Stunden über 100 Filme gezeigt. 14 Preise sind zu gewinnen, davon sind drei mit Geld dotiert.
Die Macher suchen bis zur Deadline am 15. September noch Filmeinreichungen, weitere Informationen dazu findet man auf einer Informationswebseite. Am 1. Oktober werden dann die endgültig teilnehmenden Filme verkündet.
Neben ganz vielen Streifen wird es auch Panels mit deutschen Filmschaffenden geben, beispielsweise Christian Pasquariello, den Macher von SUM1, oder Sebastian Hilger (WIR SIND DIE FLUT).
Ich hatte in diesem Jahr gar nicht darüber berichtet, dass schon wieder mal anlässlich der Leipziger Buchmesse die Cosplayer-Sau durchs virtuelle Dorf getrieben wurde. Mal wieder hatte irgendein Honk postuliert, dass die Cosplayer auf der seriösen Messe nichts zu suchen hätten. Und überhaupt! Ich hatte diesmal deswegen nicht berichtet, weil ich das Ganze inzwischen für einen müden PR-Stunt halte, um ins Gespräch zu kommen.
Doch jetzt bleibt mir doch mal wieder die Spucke weg. Auf der einen Seite schwadronieren die Messeveranstalter darüber, dass sie selbstverständlich wegen der Meinungsfreiheit (!!!einself!1!) auch rechte Verlage auf der Leipziger Messe zulassen müssen. Darüber kann man jetzt trefflich diskutieren, letztlich kann man davon ausgehen, dass man auf die Einnahme der horrenden Standgebühren auch von den Rechten einfach nicht verzichten möchte. Meinungsfreiheit ist aber natürlich ein viel positiver wirkender Grund, als »wir wollen Kohle generieren«. Wie gesagt: Darüber kann man diskutieren, es gibt eine Menge Für und Wider, und Meinungsfreiheit ist tatsächlich ein hohes Gut.
Während man mit den Rechten also offenbar kein Problem hat, hält es der Messeveranstalter und halten es dessen Erfüllungsgehilfen allerdings offenbar für notwendig und völlig normal, Cosplayer auf unfassbar dumme und unverschämte Art zu drangsalieren. Klar: die Wahrscheinlichkeit dass die sich wehren ist natürlich erheblich geringer als bei rechten Protagonisten, da weiß man nicht zuletzt seit der Buchmesse Frankfurt, dass die auch gern mal die Fäuste sprechen lassen. Vielleicht hat der eingesetzte Sicherheitsdienst davor Angst und schikaniert stattdessen lieber völlig harmlose Cosplayer?
Worüber ich hier rede? Über einen Erfahrungsbericht von Elise O. (Name auf Wunsch der Person geändert, Anm. d. Red.) auf Teilzeithelden.de, der mich fassungslos gemacht hat, und den man sich dringend mal durchlesen sollte. (Edit 25.01.2021: Auf Wunsch der genannten Person wurde der Artikel auf Teilzeithelden entfernt, deswegen musste ich auch hier den Link entfernen, man findet Informationen worum es ging bei hallespektrum.de).
Wenn schon Toleranz, dann bitte auch gegenüber den Fans. Angesichts solcher Übergriffe, Willkür und sexistischer Sprüche wären Maßnahmen der Messeleitung gegen den Sicherheitsdienst dringend angeraten. Aber ich wage mal einen Blick in die Kristallkugel: Es wird nichts geschehen und im nächsten Jahr dann dasselbe.
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