Alljährlich werden seit 1972 von der »Academy Of Science Fiction, Fantasy & Horror Films« herausragende Leistungen in diesen Jahres im Rahmen des Saturn Awards ausgezeichnet. Gründer der Akademie war der Filmhistoriker und Dracula-Experte Donald A. Reed. Die Preisverleihungen fanden soeben in Burbank bei Los Angeles statt.
Große Gewinner der Sparte Film sind in diesem Jahr zum einen RISE OF THE PLANET OF THE APES (u.a. bester SF-Film) und zum anderen SUPER 8 (u.a. beste Regie für J. J. Abrams) mit jeweils drei der Auszeichnungen.
Im Fernsehbereich wurde BREAKING BAD als beste TV-Serie im Bereich Kabelfernsehen geehrt, den Preis für die beste Serie bei den Networks erhielt FRINGE. Hier erhielt Anna Torv (Olivia Dunham in FRINGE) zudem den Preis als beste Schauspielerin in einer Fernsehserie.
Seit gestern morgen (US-Zeit) sind sie da, die Emmy-Nominierungen für dieses Jahr. Bei den Komödien spielt THE BIG BANG THEORY ein paar mal mit, unter anderem mit Nominierungen von Jim Parsons (Sheldon Cooper) und Mayim Bialik (Amy Farrah Fowler), die Serie ist aber auch als beste Comedy nominiert.
Ansonsten sieht es mit Genre eher mau aus. Peter Dinklage wurde erneut für die Rolle als Thyrion Lannister in GAME OF THRONES nominiert, die Serie wird zudem in der Kategorie »outstanding drama« genannt. Verblüffend viele Nennungen kann auch AMERICAN HORROR STORY auf sich vereinen, das ist immerhin etwas.
Es gab bereits des längerem Gerüchte, nun ist es dank Neil Gaimans Aussage auf dem SDCC offiziell: es wird eine weitere Serie von SANDMAN-Comics geben. Es handelt sich dabei um eine Prequel-Serie, die beleuchtet, was Morpheus vor SANDMAN #1 gemacht hat, die Stories stammen natürlich von Gaiman, es zeichnet J.H. Williams III.
Und wer mir das nicht abkaufen sollte glaubt bestimmt dem Meister selbst (inklusive ein paar erster Blicke auf Williams´ Zeichungen):
Disney verfilmt unter dem Titel OZ – THE GREAT AND POWERFUL (deutsch: DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ) bekanntermaßen die Vorgeschichte des Zauberers aus WIZARD OF OZ, die zeigt, wie der Zauberer ins verwunschene Land gekommen ist. Dank dem ComicCon in San Diego gibt es dazu nun einen Trailer.
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Tagesspiegel, Zeit Online, die »Stiftung Lesen« und ePubli haben einen Buchpreis für Selbstverleger ausgelobt, zu dem man ab heute Werke einreichen kann. Der Preis ist mit insgesamt 20000 Euro dotiert, Details findet man auf der zugehörigen Webadresse derneuebuchpreis.de (die auf eine ePubli-Seite umleitet).
Gefördert werden sollen Selbstverleger, in verschiedenen Kategorien (Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft, Kunst und Fotografie sowie Kinder- und Jugendbuch) können Bücher eingereicht werden, die dann zuerst duch die Leser und danach von einer Jury aus Journalisten, Literaturexperten und Wissenschaftlern gesichtet und bewertet werden.
Ziel ist laut Webseite die »Würdigung der besten Selfpublishing-Autoren«.
Ich halte das ehrlich gesagt efür in wenig eigenartig, denn die Teilnahme ist ausschließlich mit Werken möglich, die bei ePubli zur Veröffentlichung eingereicht werden. Wenn es hier tatsächlich um Selfpublishing und dessen Verbreitung geht, sollten Bücher über alle Vertriebsmöglichkeiten in die Bewertung mit eingehen und nicht nur solche, die über die Holtzbrinck-Tochter ePubli veröffentlicht werden. Um teilnehmen zu können, muss man zudem einen Autorenvertrag mit ePubli abschließen, das bedeutet: wer das fragliche Werk bereits bei Amazon (oder einer der anderen Plattformen, die ePubli beschickt) veröffentlicht hat, ist raus.
Man möge mir vergeben, aber das Ganze erscheint mir eher wie eine groß angelegte Werbeaktion für die Plattform ePubli, deren Preise im Bereich Print angesichts CreateSpace inzwischen deutlich überhöht erscheinen (insbesondere angesichts der angebotenen Tantiemen). Was wir brauchen ist ein Plattform-unabhängiger Preis für Selbstverleger, um das Konzept und auch Autoren beim Publikum bekannter zu machen.
Für solche Autoren, die noch ein unveröffentlichtes Werk in der virtuellen Schublade haben, ist die Aktion aber möglicherweise interessant.
[Update 06.07.2012:] Um das nochmal klar zu stellen, da es Fragen und Hinweise gab: man kann selbstverständlich auch teilnehmen, indem man ein Buch einreicht, das ausschließlich im ePubli-Store zum Verkauf angeboten wird. Dann kann man auch mit Werken teilnehmen, die bereits via Amazon oder anderen Plattformen im Handel sind. Nach wie vor bin ich allerdings der Ansicht, dass ein Autorenvertrag mit ePubli grundlegend dem Prinzip »Selfpublishing« widerspricht, insbesondere zumal die Tantiemen über die Holtzbrinck-Tochter geringer sein dürften, als wenn man das Buch selbst vertreibt.
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Logo DNBP Copyright ePubli.de, aus dem Pressematerialarchiv von ePubli
Die Jury ging auch in diesem Jahr erneut in sich (tatsächlich ist die Veröffentlichung dieser Information bereits ein paar Tage alt, leider ging sie an mir vorüber) und hat eine Nominierungsliste für den Preis SPIEL DES JAHRES 2012 veröffentlicht:
Nominiert als »Kinderspiel des Jahres 2012«:
(in alphabetischer Reihenfolge)
DIE KLEINEN DRACHENRITTER von Marco Teubner (Verlag: HUCH! & friends)
Schräge Stapelei für 2 bis 4 tollkühne Kletterer ab 5 Jahren
SCHNAPPT HUBI! von Steffen Bogen (Verlag: Ravensburger)
Kooperatives Suchspiel für 2 bis 4 pfiffige Geisterjäger ab 5 Jahren
SPINNENGIFT UND KRÖTENSCHLEIM von Klaus Teuber (Verlag: Kosmos)
Ungeheuerliche Hexerei für 2 bis 4 clevere Gedächtniskünstler ab 6 Jahren
Die Auszeichnung »Kinderspiel des Jahres 2012« wird am 11. Juni 2012 in Hamburg stattfinden.
Nominiert für die Wahl zum »Spiel des Jahres 2012«:
(in alphabetischer Reihenfolge)
ESELSBRÜCKE von Stefan Dorra und Ralf zur Linde (Verlag: Schmidt)
Fantasievolles Erzählspiel für 3 bis 12 Gedächtniskünstler ab 8 Jahren
KINGDOM BUILDER von Donald X. Vaccarino (Verlag: Queen Games)
Ritterliches Aufbauspiel für 2 bis 4 Königstreue ab 8 Jahren
VEGAS von Rüdiger Dorn (Verlag: alea / Ravensburger, Vertrieb: Heidelberger Spieleverlag)
Taktisches Würfelzocken für 2 bis 5 Casinogäste ab 8 Jahren
Das »Spiel des Jahres 2012« wird am 9. Juli 2012 in Berlin ausgezeichnet.
Nominiert für die Wahl zum „Kennerspiel des Jahres 2012“:
(in alphabetischer Reihenfolge)
K2 von Adam Kaluza (Verlag: rebel.pl, Vertrieb: Heidelberger Spieleverlag)
Waghalsiges Bergsteigen für 1 bis 5 Gipfelstürmer ab 8 Jahren
TARGI von Andreas Steiger (Verlag: Kosmos)
Taktisches Wüstenduell für 2 Stammesführer ab 12 Jahren
VILLAGE von Inka Brand und Markus Brand (Verlag: eggertspiele, Vertrieb: Pegasus Spiele)
Facettenreiches Spiel des Lebens für 2 bis 4 Karrierenplaner ab 12 Jahren
Das »Kennerspiel des Jahres 2012« wird ebenfalls am 9. Juli 2012 in Berlin gekürt.
Es ist in den Medien quasi nicht thematisiert worden (immerhin berichtete der Spiegel): einer der Gastredner auf der diesjährigen FedCon sollte Paul Watson sein, Greenpeace-Mitbegründer und Chef der offensiven Umwelt- und Naturschutzorganisation Sea Shepherd, die sich insbesondere dem Schutz der Weltmeere verschrieben hat. Einer der Supporter von Sea Shepherd ist Richard Dean Anderson.
Als Watson auf dem Flughafen Frankfurt deutschen Boden betrat wurde er von den Behörden festgenommen. Grund dafür war, dass Watson 2002 (andere Quellen nennen als Jahr 2005) bei einer Umweltschutzaktion in Costa Rica angeblich dortiges Recht gebrochen hatte. Konkret verhinderte er eine brutale Haijagd, bei der den Tieren die als Delikatessen geltenden Flossen abgeschnitten werden und man die Tiere danach zum qualvollen Verenden wieder ins Meer wirft. Bei der routinemäßigen Ausweiskontrolle auf dem Flughafen stellte man fest dass dieser Haftbefehl existierte und machte ihn sofort dingfest. Mir stellte sich sofort die Frage, ob Deutschland tatsächlich für diesen Fall gültige Auslieferungsvereinbarungen mit Costa Rica hat ..?
Während der FedCon wurde immer wieder auf das Schicksal des »Skippers« hingewiesen, nicht nur am Stand von Sea Shepherd, sondern auch von einzelnen Gästen. J. G. Hertzler beispielsweise, der Darsteller des General Martok in der Serie DS9, hielt eine fast schon flammend zu nennende Rede während der Pressekonferenz, in der er darauf hinwies, dass die Themen von Watson und Sea Shepherd in direktem Zusammenhang mit STAR TREK stehen. Im Film STAR TREK IV – ZURÜCK IN DIE GEGENWART musste die Crew der Enterprise in die Vergangenheit reisen, um Wale in eine Zukunft zu bringen, in der diese bereits ausgerottet waren, weil sonst eine außerirdische Sonde die Erde zerstört hätte. Hertzler wies eindringlich und mit deutlichen Worten darauf hin, dass es Menschen wie Watson sind, die dafür sorgen, dass die Wale und andere Lebewesen nicht aussterben und dass die Thematik insbeondere TREK-Fans interessieren sollte.
J. G. Hertzler
Das alles stieß auf reges Interesse und das auch über die FedCon hinaus, es müssen zahllose Briefe, Faxe und sonstige Proteste bei den Behörden und zuständigen staatlichen Stellen eingegangen sein. Das führte zu einer in Deutschland äußerst außergewöhnlichen Freilassung Watsons gegen Kaution am vergangenen Sonntag.
Aber das Thema ist nicht ausgestanden, denn nach wie vor bleiben die Anschuldigungen und die drohende Auslieferung an Costa Rica bestehen. Die ursprünglich geplante Demonstration für seine Befreiung am 23. Mai in Berlin bleibt aufrecht erhalten, diesmal wird Watson selbst an ihr teilnehmen. Der Zeitpunkt ist perfekt gewählt denn die Präsidentin von Costa Rica, Laura Chinchilla, ist dann auf Staatsbesuch in Deutschland und kommt mit Merkel dort vorbei.
Alle Details zur Demo finden sich auf der deutschen Webseite von Sea Shepherd. Wer Watson unterstützen möchte, sollte das tun, indem er Briefe, Faxe und Emails beispielsweise an die Justizministerin schreibt, indem er die Medien informiert, bis denen die Ohren bluten und indem er Dritten erzählt, was da abgeht.
Persönliche Anmerkung: auch wenn die Verhaftung formal korrekt gewesen sein mag, was sich erst noch heraus stellen muss. Ich halte es für ein Unding und für hochgradig peinlich, dass dieser Mann, der ein brutales, rein aus Geldmacherei stattfindendes, Gemetzel an Haien verhindert hat, deswegen in Deutschland festgenommen wird. Besonders dumm wird die Aktion, weil Interpol den internationalen Haftbefehl bereits vor Jahren zurückgenommen hatte. Man kann nur vermuten, dass die hiesigen Behörden sich ob des anstehenden Staatsbesuches profilieren wollten …
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Bild Paul Watson von Witty lama, aus der Wikipedia, CC BY-SA, Bild J. G. Hertzler auf der FedCon-Pressekonferenz von mir (Stefan Holzhauer), CC BY-NC-SA
Auf der FedCon ging es nicht nur um diverse Fernsehserien und deren Stars, es gab zudem einen für mich hochinteressanten Punkt: eine Ausstellung von DR. GRORDBORT, die zuvor bereits in diversen Ländern der Erde zu sehen war – und nun endlich auch in Deutschland. Den Doktor – alias Greg Broadmore – kennt der interessierte Fan und insbesondere natürlich der geneigte Steampunk nicht zuletzt durch seine brillianten Strahlenwaffen, auch bekannt als Rayguns, die man über die neuseeländische Effektschmiede WETA Workshop (HERR DER RINGE) als limitierte Auflagen für nicht ganz kleines Geld erwerben kann. Das Projekt hat sich inzwischen jedoch erweitert, es gibt nun beispielsweise unter anderem auch Comics aus der Welt des Doktors und eben die Ausstellung.
Da ich Alex vom Clockworker versprochen hatte, mich in Sachen Steampunk auf der FedCon umzutun, erscheint mein Bericht über Greg, die Ausstellung und auch jede Menge Fotos vom dort am Samstag standesgemäß stattgefundenen Treffen der anwesenden Steampunks nicht hier auf PhantaNews, sondern drüben auf Clockworker.de – denn da passt er viel besser hin!
Ich wünsche viel Vergnügen!
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Logo DR. GRORDBORTS Copyright Greg Broadmore und Weta Workshop
Das ist meiner Ansicht nach eins der geilsten Fotos von der FedCon überhaupt, auf jeden Fall ist es für mich das Bild des Tages: ein Paar in Outfit des »Held von Kosmos« Ijon Tichy – aus der ZDF-Comedy-SF-Serie IJON TICHY: RAUMPILOT sehr frei nach Lem – zusammen mit der analogen Halluzinelle (die auch souverän ein metallenes Nudelsieb auf dem Kopf trug, was man auf dem Bild leider nicht sehen kann). Ganz großes Kino, leider haben die beiden mir erzählt, dass das außer mir nur noch ein anderer Teilnehmer erkannt hat.
Hier auf PhantaNews hatte ich bislang nicht darüber berichtet – allein das bereits eine unverzeihliche Unterlassung die man mir vergeben möge – aber im hohen Norden in Stade sollte in der »Festung Grauerort« Ende des Monats April 2012 eine Veranstaltung unter dem vielversprechenden Titel »Aethercircus« stattfinden. Wie der Name bereits vermuten lässt, sollte es sich dabei um einen Steampunk-Event handeln.
Das wäre natürlich großartig gewesen, insbesondere, da solche Veranstaltungen insbesondere in den USA, aber auch in Großbritannien und im restlichen Europa inzwischen zwar häufig anzutreffen, in Deutschland jedoch nach wie vor Mangelware sind.
Leider mussten die Veranstalter den Aethercircus Anfang dieser Woche kurz vor dem Termin komplett absagen, da die Verwaltung der Hansestadt Stade kurzfristig und unerwartet Auflagen machte, die nicht erfüllbar waren.
Das wollten wir genauer wissen. In Zusammenarbeit mit dem Clockworker – bekanntermaßen eine profiliertesten deutschen Steampunk-Seiten überhaupt – haben wir bei der Bürgermeisterin der Stadt Stade, Silvia Nieber (SPD), angefragt, um ein paar offene Fragen in diesem Zusammenhang zu klären – und um es weiteren Veranstaltern für die Zukunft zu ermöglichen, solche und andere Klippen zu umschiffen.
Der Text dieser Anfrage findet sich im Folgenden. Sobald wir eine Antwort erhalten, werden wir auch diese veröffentlichen.
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