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Die Saturn Awards 2012

All­jähr­lich wer­den seit 1972 von der »Aca­de­my Of Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy & Hor­ror Films« her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen in die­sen Jah­res im Rah­men des Saturn Awards aus­ge­zeich­net. Grün­der der Aka­de­mie war der Film­his­to­ri­ker und Dra­cu­la-Exper­te Donald A. Reed. Die Preis­ver­lei­hun­gen fan­den soeben in Bur­bank bei Los Ange­les statt.

Gro­ße Gewin­ner der Spar­te Film sind in die­sem Jahr zum einen RISE OF THE PLANET OF THE APES (u.a. bes­ter SF-Film) und zum ande­ren SUPER 8 (u.a. bes­te Regie für J. J. Abrams) mit jeweils drei der Aus­zeich­nun­gen.

Im Fern­seh­be­reich wur­de BREAKING BAD als bes­te TV-Serie im Bereich Kabel­fern­se­hen geehrt, den Preis für die bes­te Serie bei den Net­works erhielt FRINGE. Hier erhielt Anna Torv (Oli­via Dun­ham in FRINGE) zudem den Preis als bes­te Schau­spie­le­rin in einer Fern­seh­se­rie.

Die Emmy-Nominierungen 2012

Seit ges­tern mor­gen (US-Zeit) sind sie da, die Emmy-Nomi­nie­run­gen für die­ses Jahr. Bei den Komö­di­en spielt THE BIG BANG THEORY ein paar mal mit, unter ande­rem mit Nomi­nie­run­gen von Jim Par­sons (Shel­don Coo­per) und May­im Bia­lik (Amy Farr­ah Fow­ler), die Serie ist aber auch als bes­te Come­dy nomi­niert.

Ansons­ten sieht es mit Gen­re eher mau aus. Peter Din­kla­ge wur­de erneut für die Rol­le als Thy­ri­on Lan­nis­ter in GAME OF THRONES nomi­niert, die Serie wird zudem in der Kate­go­rie »out­stan­ding dra­ma« genannt. Ver­blüf­fend vie­le Nen­nun­gen kann auch AMERICAN HORROR STORY auf sich ver­ei­nen, das ist immer­hin etwas.

Streng genom­men kei­ne Gen­re-Serie, aber trotz­dem erwäh­nens­wert: meh­re­re Nomi­nie­run­gen von SHERLOCK: A SCANDAL IN BELGRAVIA, unter ande­rem für Bene­dict Cum­ber­batch (Hol­mes) und Mar­tin Free­man (Wat­son).

Die voll­stän­di­ge Lis­te wie immer im erwei­ter­ten Arti­kel.

SDCC: Neil Gaiman bestätigt neue SANDMAN-Serie

Es gab bereits des län­ge­rem Gerüch­te, nun ist es dank Neil Gai­mans Aus­sa­ge auf dem SDCC  offi­zi­ell: es wird eine wei­te­re Serie von SANDMAN-Comics geben. Es han­delt sich dabei um eine Pre­quel-Serie, die beleuch­tet, was Mor­pheus vor SANDMAN gemacht hat, die Sto­ries stam­men natür­lich von Gai­man, es zeich­net  J.H. Wil­liams III.

Und wer mir das nicht abkau­fen soll­te glaubt bestimmt dem Meis­ter selbst (inklu­si­ve ein paar ers­ter Bli­cke auf Wil­liams´ Zei­chun­gen):

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​G​n​d​n​R​7​o​S​YYk

Frisch vom ComicCon: Trailer zu OZ – THE GREAT AND POWERFUL

Dis­ney ver­filmt unter dem Titel OZ – THE GREAT AND POWERFUL (deutsch: DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ) bekann­ter­ma­ßen die Vor­ge­schich­te des Zau­be­rers aus WIZARD OF OZ, die zeigt, wie der Zau­be­rer ins ver­wun­sche­ne Land gekom­men ist. Dank dem Comic­Con in San Die­go gibt es dazu nun einen Trai­ler.

Es spie­len unter ande­rem James Fran­co, Michel­le Wil­liams und Rachel Weisz, Regie führt Sam Rai­mi, das Dreh­buch auf Basis des Romans von Lyman Frank Baum stammt von Mit­chell Kapner. Kino­start in Deutsch­land ist am 7. März 2013.

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Der »Neue Buchpreis«? Oder nur Werbung für ePubli?

Tages­spie­gel, Zeit Online, die »Stif­tung Lesen« und ePu­b­li haben einen Buch­preis für Selbst­ver­le­ger aus­ge­lobt, zu dem man ab heu­te Wer­ke ein­rei­chen kann. Der Preis ist mit ins­ge­samt 20000 Euro dotiert, Details fin­det man auf der zuge­hö­ri­gen Web­adres­se der​ne​uebuch​preis​.de (die auf eine ePu­b­li-Sei­te umlei­tet).

Geför­dert wer­den sol­len Selbst­ver­le­ger, in ver­schie­de­nen Kate­go­rien (Bel­le­tris­tik, Sach­buch, Wis­sen­schaft, Kunst und Foto­gra­fie sowie Kin­der- und Jugend­buch) kön­nen Bücher ein­ge­reicht wer­den, die dann zuerst duch die Leser und danach von einer Jury aus Jour­na­lis­ten, Lite­ra­tur­ex­per­ten und Wis­sen­schaft­lern gesich­tet und bewer­tet wer­den.

Ziel ist laut Web­sei­te die »Wür­di­gung der bes­ten Self­pu­bli­shing-Autoren«.

Ich hal­te das ehr­lich gesagt efür in wenig eigen­ar­tig, denn die Teil­nah­me ist aus­schließ­lich mit Wer­ken mög­lich, die bei ePu­b­li zur Ver­öf­fent­li­chung ein­ge­reicht wer­den. Wenn es hier tat­säch­lich um Self­pu­bli­shing und des­sen Ver­brei­tung geht, soll­ten Bücher über alle Ver­triebs­mög­lich­kei­ten in die Bewer­tung mit ein­ge­hen und nicht nur sol­che, die über die Holtz­brinck-Toch­ter ePu­b­li ver­öf­fent­licht wer­den. Um teil­neh­men zu kön­nen, muss man zudem einen Autoren­ver­trag mit ePu­b­li abschlie­ßen, das bedeu­tet: wer das frag­li­che Werk bereits bei Ama­zon (oder einer der ande­ren Platt­for­men, die ePu­b­li beschickt) ver­öf­fent­licht hat, ist raus.

Man möge mir ver­ge­ben, aber das Gan­ze erscheint mir eher wie eine groß ange­leg­te Wer­be­ak­ti­on für die Platt­form ePu­b­li, deren Prei­se im Bereich Print ange­sichts Crea­teSpace inzwi­schen deut­lich über­höht erschei­nen (ins­be­son­de­re ange­sichts der ange­bo­te­nen Tan­tie­men). Was wir brau­chen ist ein Platt­form-unab­hän­gi­ger Preis für Selbst­ver­le­ger, um das Kon­zept und auch Autoren beim Publi­kum bekann­ter zu machen.

Für sol­che Autoren, die noch ein unver­öf­fent­lich­tes Werk in der vir­tu­el­len Schub­la­de haben, ist die Akti­on aber mög­li­cher­wei­se inter­es­sant.

[Update 06.07.2012:] Um das noch­mal klar zu stel­len, da es Fra­gen und Hin­wei­se gab: man kann selbst­ver­ständ­lich auch teil­neh­men, indem man ein Buch ein­reicht, das aus­schließ­lich im ePu­b­li-Store zum Ver­kauf ange­bo­ten wird. Dann kann man auch mit Wer­ken teil­neh­men, die bereits via Ama­zon oder ande­ren Platt­for­men im Han­del sind. Nach wie vor bin ich aller­dings der Ansicht, dass ein Autoren­ver­trag mit ePu­b­li grund­le­gend dem Prin­zip »Self­pu­bli­shing« wider­spricht, ins­be­son­de­re zumal die Tan­tie­men über die Holtz­brinck-Toch­ter gerin­ger sein dürf­ten, als wenn man das Buch selbst ver­treibt.

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Logo DNBP Copy­right ePu​b​li​.de, aus dem Pres­se­ma­te­ri­al­ar­chiv von ePu­b­li

Nominierungen zum SPIEL DES JAHRES 2012

Die Jury ging auch in die­sem Jahr erneut in sich (tat­säch­lich ist die Ver­öf­fent­li­chung die­ser Infor­ma­ti­on bereits ein paar Tage alt, lei­der ging sie an mir vor­über) und hat eine Nomi­nie­rungs­lis­te für den Preis SPIEL DES JAHRES 2012 ver­öf­fent­licht:

Nomi­niert als »Kin­der­spiel des Jah­res 2012«:
(in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge)

DIE KLEINEN DRACHENRITTER von Mar­co Teub­ner (Ver­lag: HUCH! & fri­ends)
Schrä­ge Sta­pe­lei für 2 bis 4 toll­küh­ne Klet­te­rer ab 5 Jah­ren

SCHNAPPT HUBI! von Stef­fen Bogen (Ver­lag: Ravens­bur­ger)
Koope­ra­ti­ves Such­spiel für 2 bis 4 pfif­fi­ge Geis­ter­jä­ger ab 5 Jah­ren

SPINNENGIFT UND KRÖTENSCHLEIM von Klaus Teu­ber (Ver­lag: Kos­mos)
Unge­heu­er­li­che Hexe­rei für 2 bis 4 cle­ve­re Gedächt­nis­künst­ler ab 6 Jah­ren

Die Aus­zeich­nung »Kin­der­spiel des Jah­res 2012« wird am 11. Juni 2012 in Ham­burg statt­fin­den.

Nomi­niert für die Wahl zum »Spiel des Jah­res 2012«:
(in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge)

ESELSBRÜCKE von Ste­fan Dor­ra und Ralf zur Lin­de (Ver­lag: Schmidt)
Fan­ta­sie­vol­les Erzähl­spiel für 3 bis 12 Gedächt­nis­künst­ler ab 8 Jah­ren

KINGDOM BUILDER von Donald X. Vac­ca­ri­no (Ver­lag: Queen Games)
Rit­ter­li­ches Auf­bau­spiel für 2 bis 4 Königs­treue ab 8 Jah­ren

VEGAS von Rüdi­ger Dorn (Ver­lag: alea /​ Ravens­bur­ger, Ver­trieb: Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag)
Tak­ti­sches Wür­fel­zo­cken für 2 bis 5 Casi­no­gäs­te ab 8 Jah­ren

Das »Spiel des Jah­res 2012« wird am 9. Juli 2012 in Ber­lin aus­ge­zeich­net.

Nomi­niert für die Wahl zum „Ken­ner­spiel des Jah­res 2012“:
(in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge)

K2 von Adam Kalu­za (Ver­lag: rebel​.pl, Ver­trieb: Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag)
Wag­hal­si­ges Berg­stei­gen für 1 bis 5 Gip­fel­stür­mer ab 8 Jah­ren

TARGI von Andre­as Stei­ger (Ver­lag: Kos­mos)
Tak­ti­sches Wüs­ten­du­ell für 2 Stam­mes­füh­rer ab 12 Jah­ren

VILLAGE von Inka Brand und Mar­kus Brand (Ver­lag: eggert­spie­le, Ver­trieb: Pega­sus Spie­le)
Facet­ten­rei­ches Spiel des Lebens für 2 bis 4 Kar­rie­ren­pla­ner ab 12 Jah­ren

Das »Ken­ner­spiel des Jah­res 2012« wird eben­falls am 9. Juli 2012 in Ber­lin gekürt.

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Quel­le: spiel​-des​-jah​res​.com, Cover KINGDOM BUILDER Copy­right Queen Games

FedCon 2012: Paul Watson – Save Our Captain!

Paul Wat­son

Es ist in den Medi­en qua­si nicht the­ma­ti­siert wor­den (immer­hin berich­te­te der Spie­gel): einer der Gast­red­ner auf der dies­jäh­ri­gen Fed­Con soll­te Paul Wat­son sein, Green­peace-Mit­be­grün­der und Chef der offen­si­ven Umwelt- und Natur­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Sea She­p­herd, die sich ins­be­son­de­re dem Schutz der Welt­mee­re ver­schrie­ben hat. Einer der Sup­port­er von Sea She­p­herd ist Richard Dean Ander­son.

Als Wat­son auf dem Flug­ha­fen Frank­furt deut­schen Boden betrat wur­de er von den Behör­den fest­ge­nom­men. Grund dafür war, dass Wat­son 2002 (ande­re Quel­len nen­nen als Jahr 2005) bei einer Umwelt­schutz­ak­ti­on in Cos­ta Rica angeb­lich dor­ti­ges Recht gebro­chen hat­te. Kon­kret ver­hin­der­te er eine bru­ta­le Hai­jagd, bei der den Tie­ren die als Deli­ka­tes­sen gel­ten­den Flos­sen abge­schnit­ten wer­den und man die Tie­re danach zum qual­vol­len Ver­en­den wie­der ins Meer wirft. Bei der rou­ti­ne­mä­ßi­gen Aus­weis­kon­trol­le auf dem Flug­ha­fen stell­te man fest dass die­ser Haft­be­fehl exis­tier­te und mach­te ihn sofort ding­fest. Mir stell­te sich sofort die Fra­ge, ob Deutsch­land tat­säch­lich für die­sen Fall gül­ti­ge Aus­lie­fe­rungs­ver­ein­ba­run­gen mit Cos­ta Rica hat ..?

Wäh­rend der Fed­Con wur­de immer wie­der auf das Schick­sal des »Skip­pers« hin­ge­wie­sen, nicht nur am Stand von Sea She­p­herd, son­dern auch von ein­zel­nen Gäs­ten. J. G. Hertzler bei­spiels­wei­se, der Dar­stel­ler des Gene­ral Mar­tok in der Serie DS9, hielt eine fast schon flam­mend zu nen­nen­de Rede wäh­rend der Pres­se­kon­fe­renz, in der er dar­auf hin­wies, dass die The­men von Wat­son und Sea She­p­herd in direk­tem Zusam­men­hang mit STAR TREK ste­hen. Im Film STAR TREK IV – ZURÜCK IN DIE GEGENWART muss­te die Crew der Enter­pri­se in die Ver­gan­gen­heit rei­sen, um Wale in eine Zukunft zu brin­gen, in der die­se bereits aus­ge­rot­tet waren, weil sonst eine außer­ir­di­sche Son­de die Erde zer­stört hät­te. Hertzler wies ein­dring­lich und mit deut­li­chen Wor­ten dar­auf hin, dass es Men­schen wie Wat­son sind, die dafür sor­gen, dass die Wale und ande­re Lebe­we­sen nicht aus­ster­ben und dass die The­ma­tik ins­be­on­de­re TREK-Fans inter­es­sie­ren soll­te.

J. G. Hertzler

Das alles stieß auf reges Inter­es­se und das auch über die Fed­Con hin­aus, es müs­sen zahl­lo­se Brie­fe, Faxe und sons­ti­ge Pro­tes­te bei den Behör­den und zustän­di­gen staat­li­chen Stel­len ein­ge­gan­gen sein. Das führ­te zu einer in Deutsch­land äußerst außer­ge­wöhn­li­chen Frei­las­sung Wat­sons gegen Kau­ti­on am ver­gan­ge­nen Sonn­tag.

Aber das The­ma ist nicht aus­ge­stan­den, denn nach wie vor blei­ben die Anschul­di­gun­gen und die dro­hen­de Aus­lie­fe­rung an Cos­ta Rica bestehen. Die ursprüng­lich geplan­te Demons­tra­ti­on für sei­ne Befrei­ung am 23. Mai in Ber­lin bleibt auf­recht erhal­ten, dies­mal wird Wat­son selbst an ihr teil­neh­men. Der Zeit­punkt ist per­fekt gewählt denn die Prä­si­den­tin von Cos­ta Rica, Lau­ra Chin­chil­la, ist dann auf Staats­be­such in Deutsch­land und kommt mit Mer­kel dort vor­bei.

Alle Details zur Demo fin­den sich auf der deut­schen Web­sei­te von Sea She­p­herd. Wer Wat­son unter­stüt­zen möch­te, soll­te das tun, indem er Brie­fe, Faxe und Emails bei­spiels­wei­se an die Jus­tiz­mi­nis­te­rin schreibt, indem er die Medi­en infor­miert, bis denen die Ohren blu­ten und indem er Drit­ten erzählt, was da abgeht.

Per­sön­li­che Anmer­kung: auch wenn die Ver­haf­tung for­mal kor­rekt gewe­sen sein mag, was sich erst noch her­aus stel­len muss. Ich hal­te es für ein Unding und für hoch­gra­dig pein­lich, dass die­ser Mann, der ein bru­ta­les, rein aus Geld­ma­che­rei statt­fin­den­des, Gemet­zel an Hai­en ver­hin­dert hat, des­we­gen in Deutsch­land fest­ge­nom­men wird. Beson­ders dumm wird die Akti­on, weil Inter­pol den inter­na­tio­na­len Haft­be­fehl bereits vor Jah­ren zurück­ge­nom­men hat­te. Man kann nur ver­mu­ten, dass die hie­si­gen Behör­den sich ob des anste­hen­den Staats­be­su­ches pro­fi­lie­ren woll­ten …

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Bild Paul Wat­son von Wit­ty lama, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA, Bild J. G. Hertzler auf der Fed­Con-Pres­se­kon­fe­renz von mir (Ste­fan Holz­hau­er), CC BY-NC-SA

FedCon 2012: Dr. Grordbort und die Steampunks

Auf der Fed­Con ging es nicht nur um diver­se Fern­seh­se­ri­en und deren Stars, es gab zudem einen für mich hoch­in­ter­es­san­ten Punkt: eine Aus­stel­lung von DR. GRORDBORT, die zuvor bereits in diver­sen Län­dern der Erde zu sehen war – und nun end­lich auch in Deutsch­land. Den Dok­tor – ali­as Greg Broad­mo­re – kennt der inter­es­sier­te Fan und ins­be­son­de­re natür­lich der geneig­te Steam­punk nicht zuletzt durch sei­ne bril­li­an­ten Strah­len­waf­fen, auch bekannt als Ray­guns, die man über die neu­see­län­di­sche Effekt­schmie­de WETA Work­shop (HERR DER RINGE) als limi­tier­te Auf­la­gen für nicht ganz klei­nes Geld erwer­ben kann. Das Pro­jekt hat sich inzwi­schen jedoch erwei­tert, es gibt nun bei­spiels­wei­se unter ande­rem auch Comics aus der Welt des Dok­tors und eben die Aus­stel­lung.

Da ich Alex vom Clock­wor­ker ver­spro­chen hat­te, mich in Sachen Steam­punk auf der Fed­Con umzu­tun, erscheint mein Bericht über Greg, die Aus­stel­lung und auch jede Men­ge Fotos vom dort am Sams­tag stan­des­ge­mäß statt­ge­fun­de­nen Tref­fen der anwe­sen­den Steam­punks nicht hier auf Phan­ta­News, son­dern drü­ben auf Clock​wor​ker​.de – denn da passt er viel bes­ser hin!

Ich wün­sche viel Ver­gnü­gen!

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Logo DR. GRORDBORTS Copy­right Greg Broad­mo­re und Weta Work­shop

Das Bild des Tages: Ijon Tichy und die analoge Halluzinelle

Das ist mei­ner Ansicht nach eins der geils­ten Fotos von der Fed­Con über­haupt, auf jeden Fall ist es für mich das Bild des Tages: ein Paar in Out­fit des »Held von Kos­mos« Ijon Tichy – aus der ZDF-Come­dy-SF-Serie IJON TICHY: RAUMPILOT sehr frei nach Lem – zusam­men mit der ana­lo­gen Hal­lu­zi­nel­le (die auch sou­ve­rän ein metal­le­nes Nudel­sieb auf dem Kopf trug, was man auf dem Bild lei­der nicht sehen kann). Ganz gro­ßes Kino, lei­der haben die bei­den mir erzählt, dass das außer mir nur noch ein ande­rer Teil­neh­mer erkannt hat.

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Bild von mir, CC BY-NC-SA

Aethercircus in Stade abgesagt – Clockworker und PhantaNews fragen nach

Hier auf Phan­ta­News hat­te ich bis­lang nicht dar­über berich­tet – allein das bereits eine unver­zeih­li­che Unter­las­sung die man mir ver­ge­ben möge – aber im hohen Nor­den in Sta­de soll­te in der »Fes­tung Grau­er­ort« Ende des Monats April 2012 eine Ver­an­stal­tung unter dem viel­ver­spre­chen­den Titel »Aether­cir­cus« statt­fin­den. Wie der Name bereits ver­mu­ten lässt, soll­te es sich dabei um einen Steam­punk-Event han­deln.

Das wäre natür­lich groß­ar­tig gewe­sen, ins­be­son­de­re, da sol­che Ver­an­stal­tun­gen ins­be­son­de­re in den USA, aber auch in Groß­bri­tan­ni­en und im rest­li­chen Euro­pa inzwi­schen zwar häu­fig anzu­tref­fen, in Deutsch­land jedoch nach wie vor Man­gel­wa­re sind.

Lei­der muss­ten die Ver­an­stal­ter den Aether­cir­cus Anfang die­ser Woche kurz vor dem Ter­min kom­plett absa­gen, da die Ver­wal­tung der Han­se­stadt Sta­de kurz­fris­tig und uner­war­tet Auf­la­gen mach­te, die nicht erfüll­bar waren.

Das woll­ten wir genau­er wis­sen. In Zusam­men­ar­beit mit dem Clock­wor­ker – bekann­ter­ma­ßen eine pro­fi­lier­tes­ten deut­schen Steam­punk-Sei­ten über­haupt – haben wir bei der Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Sta­de, Sil­via Nie­ber (SPD), ange­fragt, um ein paar offe­ne Fra­gen in die­sem Zusam­men­hang zu klä­ren – und um es wei­te­ren Ver­an­stal­tern für die Zukunft zu ermög­li­chen, sol­che und ande­re Klip­pen zu umschif­fen.

Der Text die­ser Anfra­ge fin­det sich im Fol­gen­den. Sobald wir eine Ant­wort erhal­ten, wer­den wir auch die­se ver­öf­fent­li­chen.

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