Mitte des Monats findet in Köln wieder einmal die Rolepay Convention (kurz RPC) statt, DAS deutsche Event für Rollen- und Computerspieler, LARPER, Tabletop-Anhänger und allgemein phantastisch Interessierte. Wie die Veranstalter gerade melden, gibt es da in diesem Jahr etwas Besonderes statt: Eine Vorführung des deutschen Phantastik-Films MARA UND DER FEUERBRINGER – und der Drehbuchautor und Regisseur Tommy Krappweis ist persönlich anwesend.
Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine spezielle Regie-Vorführung handelt, fallen keine Lizenzkosten an und deswegen kann der Film den Besuchern der RPC kostenfrei angeboten werden. Man sollte sich natürlich darüber im Klaren sein, dass das Kino dort ein wenig improvisiert ist. Ich würde zudem davon ausgehen, dass der Andrang nicht ganz klein sein dürfte … zumal Tommy was zum Film erzählen und auch für Fragen zur Verfügung stehen wird.
Tolle Aktion!
Man versucht gerade noch MARA-Bücher und ‑Soundtracks zu organisieren, damit Tommy was zum Signieren hat.
Wie die Veranstalter auf ihrer Facebook-Seite anmerken, wird es dazu in den nächsten Tagen noch weitere Details geben, da die Information noch brandneu ist.
Wo wir gerade ohnehin beim Thema STAR WARS sind: Nach Frankfurt wurde nun offenbar auch Los Angeles vom Imperium überfallen.
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Dieses Mashup aus dem GAME OF THRONES-Intro und THE LEGEND OF ZELDA ist nichts anderes als ein Knüller. Der ZELDA-Fan erkennt haufenweise liebevolle kleine Details, bis hin zu den hyrulischen Glyphen auf den um die Sonne rotierenden Ringen.
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Durch die Osterfeiertage leicht verspätet erscheint Erik Schreibers PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF für den März 2015, er trägt die Nummer 617. Eröffnet wird der Bücherbrief natürlich mit einem Nachruf auf die kürzlich verstorbene Fantasy-Ikone Terry Pratchett.
Weiterhin finden sich darin wie immer zahlreiche Besprechungen von Büchern, Hörbüchern und Comics aus den Bereichen Phantastik und Krimi/Thriller.
Aus dem Inhalt:
Deutsche Phantastik – Thomas Thiemeyers DEVIL RIVER, Wolfgang Thons DAS SCHWERT DER DRACHEN oder Thorsten Finks TOCHTER DER SCHWARZEN STADT.
Internationale Phantastik – Patrick Rothfuß´ DIE MUSIK DER STILLE, China Mievilles GLEISMEER oder Richard Phillips´ THO AGENDA IMMUN.
Krimi/Thriller – James Rollins´ FEUERFLUT, Saul Blacks KILLING LESSONS, Lyndsay Fayes DIE ENTFÜHRUNG DER DELIAH WRIGHT
Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt im PDF-Format vor und kann hier kostenlos herunter geladen werden.
Und da ist sie, die »nullte« Episode der Webserie ÆTHERANGELEGENHEITEN, quasi eine Proto-Show, Einstimmung auf die erste »echte« Folge, die sich in Pre-Produktion befindet. Der Titel lautet HEUTE IST NOCH KEIN AMT – und das ist Programm.
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Wer PhantaNews aufmerksam verfolgt, der kennt die Classic STAR TREK-Episoden der Enthusiasten von STAR TREK CONTINUES. Die haben sich auf die Fahne geschrieben, neue TOS-Folgen möglichst authentisch auf den Bildschirm bzw. Youtube zu bringen. Was sie dabei leisten ist in meinen Augen überaus bemerkenswert, denn die Präsentation bemüht sich, möglichst dicht am Original zu sein, nicht nur was die Handlung angeht, sondern eben auch Lichtstimmungen oder Kameraführung der Serie aus den 1960ern einzufangen. Und das gelingt fast schon erschreckend gut. Wenn dann auch noch die Plots stimmen, ist der Trekker stumm vor Glück.
Wer STAR TREK-Fanfilme, auch professionelle, produziert, hat ein Problem: Rechteinhaber CBS lässt das zwar üblicherweise zu, es gibt allerdings immer die Vorgabe, dass man damit kein Geld verdienen darf. Deswegen muss man sich die finanziellen Mittel für die Produktionskosten auf anderem Wege suchen, beispielsweise via Crowdfunding. Deswegen gibt es den Kirkstarter 2.0, der läuft noch fünf Tage. Das ursprünglich angestrebte Ziel wurde zwar bereits erreicht, aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht trotzdem noch ein paar Dollar für diese grandiose und mit viel Herz und Liebe gemachte Fanserie geben könnte.
Also die virtuelle Brieftasche gezückt und STAR TREK CONTINUES mit goldgepresstem Latinum überhäuft!
Man fasst es kaum, aber das Börsenblatt nennt das Ganze auf seiner Facebookseite ein »spannendes Eventformat«. Worum es geht? Es wird zum einen »Meet & Greet«, zum anderen »eine Art Speeddating« genannt. Am Sonntag der Leipziger Buchmesse dürfen »Nachwuchsautoren« in Kontakt mit Verlagen und Agenten treten. Wie überaus großzügig. Dafür ist allerdings nur anderthalb Stunden Zeit (11:00 bis 12:30). Das bedeutet: für jedes Gespräch zwischen »Jungautor« und Verleger bleiben laut Veranstalter sieben Minuten. Diese Veranstaltung findet zum ersten Mal statt.
Aha.
Im Ernst?
Man darf also am Sonntag der Messe, an dem schon keiner mehr auf irgendwas Bock hat, im Eilverfahren versuchen, irgendwelchen uninteressierten Verlagsvertretern (vermutlich schicken sie die Praktikanten, ja ich weiß, die heißen Volontäre) sich und sein Werk anzudienen. Vielleicht trifft man aber auch auf solche Entscheider, wie die, die HARRY POTTER abgelehnt haben. Aber wenn man viel Glück hat, nehmen sie einen wahr, bringen das Buch heraus und lassen einen dann mit Tantiemen-Brosamen am ausgestreckten Arm verhungern. In der Zeit hätte man das Werk als Selfpublisher vermutlich schon zigfach abgesetzt und zigfache Einnnahmen gehabt.
Stattdessen soll man sich diesem herabwürdigenden Verfahren unterziehen. Wie verzweifelt muss man sein? Sieben Minuten pro Gespräch? Ich weiß nicht, was die bei den Messeveranstaltern nehmen, wenn sie das als »tolles neues Konzept« empfinden, aber ich würde dringend dazu raten, es abzusetzen. Was soll das Ganze? Will man den Eindruck erwecken, tatsächlich an Nachwuchsautoren interessiert zu sein? Und dann hat man nur Bock auf sieben Minuten pro Autor? Das ist derart armselig und arrogant, dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.
Ich würde den »Nachwuchsautoren« empfehlen, stattdessen etwas Sinnvolles zu tun, beispielsweise Socken rollen oder den Hamster bürsten.
Oder schreiben.
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Am 31. Oktober 2014 (und auch schon davor) lohnt für Steampunk-Fans ein Besuch der Stadt Viersen. Da finden vom 18. bis zum 31. Oktober die »Fantasy-Tage Viersen« statt (so etwas könnten andere Städte ruhig mal nachmachen), in deren Rahmen deutsche Phantastik-Größen wie Kai Meyer, Tom Finn, Bernhard Hennen oder Diana Menschig ihre Werke vorstellen werden.
Szenische Lesung mit Carsten Steenbergen (Autor) und Detlef Tams (Schauspieler & Sprecher) aus dem Hörbuch und Roman von T. S. Orgel und Carsten Steenbergen, mit der Musik von »Erdenstern« und dem Original-Sound aus dem Hörbuch – www.steam-town.de
Detlef Tams und Carsten Steenbergen gewähren mit ihrer interaktiven Lesung einen tiefen Einblick in die schrecklichen Geschehnisse und Geheimnisse von Steamtown. Atmosphärisch, dreckig und gemein – und mit einer gehörigen Portion Witz. Eine Live-Lesung der besonderen Art.
Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr, der Eintritt kostet: sieben Euro.
Carsten schreibt auf seiner Homepage noch etwas zum Inhalt:
Was ist Steamtown?
Vor der Bakers Hall wird die von einer Flechette zerfetze Leiche eines Buchhalters gefunden. Ein Agent des Ministerium, ein abgehalfteter Geistlicher und ein Wiedergänger machen sich an die Aufklärung des Verbrechens. Aber genauso wenig wie die Protagonisten auf dem ersten Blick einem fähigen Ermittlerteam entsprechen, entspricht die von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellte Unterwelt der Stadt Steamtown den gängigen Vorstellungen. Nicht nur der Mörder stellt sich ihren Ermittlungen entgegen, auch Wiedergänger, mutierte Riesenratten, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die Steamtown in ihren Grundsätzen erschüttern wird.
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