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Buchmesse Leipzig: Phantastik nein danke! Wie wär´s mit Köln?

Liest man die ein­schlä­gi­gen Web­pu­bli­ka­tio­nen wie Bör­sen­blatt und ähn­li­cher Cla­queu­re, dann war die Buch­mes­se Leip­zig ein vol­ler Erfolg und die bes­te Ver­an­stal­tung seit der Erfin­dung des Buch­drucks. Man beweih­räu­chert sich gegen­sei­tig, basht zwi­schen­durch kräf­tig  Ama­zon und plat­ziert sich lie­ber mit irgend­wel­chen halb­ga­ren »buy local«-Initiativen, statt tat­säch­lich etwas an der Kun­den­freund­lich­keit des Buch­han­dels zu ver­bes­sern, was tat­säch­lich mög­li­cher­wei­se dazu füh­ren könn­te, dass ich lokal kau­fe. Wenn da aller­dings nur ein »buy local«-Schild klebt und sich am Ser­vice nichts ändert, ist das pure Fas­sa­de und blin­der (und dum­mer) Aktio­nis­mus.

Das aber nur am Ran­de. Ich war selbst nicht auf der Buch­mes­se Leip­zig, unter ande­rem, weil sie für mich zu weit weg ist und ich den Nut­zen nicht sehe. Bis­her war die­se jedoch nach über­ein­stim­men­den Ausa­gen diver­ser Ver­la­ge und Autoren ein wich­ti­ger Treff­punkt rund um die Phan­tas­tik.

Wenn ich jetzt jedoch die Kom­men­ta­re von Oli­ver Plasch­ka oder Uschi Zietsch lese, dann sind die bekann­ten Stan­des­dün­kel der Bran­che und ihrer Eli­tis­ten gegen­über Phan­tas­tik im all­ge­mei­nen offen­sicht­lich in Leip­zig ange­kom­men. Zusätz­lich ent­blö­det sich der Mes­se­ver­an­stal­ter nicht, Phan­tas­tik ein­fach mal mit Kin­der­li­te­ra­tur gleich­zu­stel­len. Wie im fins­te­ren Mit­tel­al­ter. Liest man dann noch, wie hoch­herr­schaft­lich sich die­ser Ver­an­stal­ter gegen­über den Teil­neh­men­den benimmt, dann muss man sich fra­gen, ob die bei der Mes­se Leip­zig nicht wis­sen, wer ihnen die Ein­nah­men bringt oder ob es ihnen egal ist?

Zitat Oli­ver Plasch­ka:

Ein wei­te­rer Grund, wie­so ich mich hier dem Vor­wurf der Segre­ga­ti­on aus­set­ze, ist der Eli­tis­mus der Kri­tik.Ins­be­son­de­re die Fan­ta­sy (die seit den Neun­zi­gern in Deutsch­land unfrei­wil­lig zum Platz­hal­ter für jede Art von fan­tas­ti­scher Lite­ra­tur gewor­den ist) kämpft seit gefühl­ten Zeit­al­tern (d.h., min­des­tens seit 1939) dar­um, dass man sie nicht als »was für Kin­der« abtut – die­ses dümms­te aller Argu­men­te, das sich letzt­lich gar nicht mal gegen uns, son­dern gegen die Kin­der­buch­au­to­ren und vor allem die Kin­der selbst rich­tet, und das aus dem Ver­sa­gen der grund­le­gends­ten aller lite­ra­tur­kri­ti­schen Kate­go­rien erwächst, näm­lich: »Wenn da was mit Zau­be­rei drin vor­kommt, ist das doch Unsinn.«

Zitat Uschi Zietsch:

Wor­an liegt es? Am »neu­en« Kon­zept der Mes­se, das ja nun schon zwei Jah­re alt ist. Obwohl immer wie­der ver­si­chert wird, wie wich­tig die Hal­le 2 mit der Phan­tas­tik sei, wird alles dazu getan, um die Leu­te zu ver­grau­len. Das fängt damit an, dass wir nicht mehr ver­kau­fen dür­fen, und es geht damit wei­ter, dass die Cos­Play­er, die wegen der Medi­en­auf­merk­sam­keit angeb­lich »sehr geschätzt« sind, ans hin­te­re Ende der Hal­le ver­bannt wer­den, wo sie »auf einen Hau­fen gedrängt« dann TV-wirk­sam in Sze­ne gesetzt wer­den kön­nen. Aber bit­te­schön den »nor­ma­len« (seriö­sen?) Ablauf der Mes­se nicht stö­ren sol­len. […]

Es ärgert mich auch, dass ich kurz vor der Mes­se noch ein­mal eine Mail mit dras­ti­schen Wor­ten erhal­ten habe, in der deut­lich dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de, dass ich mich gefäl­ligst an alle Bedin­gun­gen zu hal­ten habe, andern­falls dro­hen enor­me Stra­fen. Und eine Bit­te von mir wur­de – zur Hälf­te – »aus­nahms­wei­se erlaubt«. Das ist ein Ton, den ich mir ver­bit­te, denn ich bin die­je­ni­ge, die den Stand bezahlt und damit der Mes­se ihr Über­le­ben garan­tiert.

Die aus­führ­li­chen Berich­te der bei­den soll­te man unbe­dingt mal gele­sen haben (sind oben unter den Namen der Autoren ver­linkt), wenn das nicht von Per­so­nen stam­men wür­de, die vor Ort waren und abso­lut glaub­wür­dig sind, könn­te man es nicht glau­ben wol­len. Mir fällt zu dem, was da in Leip­zig abge­gan­gen ist, ehr­lich gesagt nicht mehr viel ein, außer dass so etwas sym­pto­ma­tisch für die Bran­che zu sein scheint – und dass die Ver­an­stal­ter in ihrer Arro­ganz mei­ner Ansicht nach einen Socken­schuss haben.

Wie wäre denn der Plan einer rei­nen Phan­tas­tik-Buch­mes­se zeit­gleich zur Role Play Con­ven­ti­on in Köln? Es wür­den durch die Ver­bin­dung zwei­er sol­cher Ver­an­stal­tun­gen an einem Ter­min und Ort sicher­lich Syn­er­gie­ef­fek­te ent­ste­hen und die Ziel­grup­pe treibt sich dort defi­ni­tiv her­um. Köln liegt zen­tral, schon die Games­Com war ja auf­grund von hef­ti­gen Infra­struk­tur-Pro­ble­men in Leip­zig in die Rhein­me­tro­po­le gezo­gen, Stadt und Mes­se sind ver­kehrs­tech­nisch opti­mal ange­bun­den. Zwei Hal­len RPC mit coo­lem Außen­ge­län­de, jede Men­ge erwünsch­te Gewan­de­te, Cos­play­er und LAR­Per, das wäre mei­ner Ansicht nach ein opti­ma­ler Rah­men für eine zusätz­li­che Lite­ra­tur-Ver­an­stal­tung, die sich rein um Phan­tas­tik dreht. Und die Kul­tur­chau­vi­nis­ten kön­nen blei­ben, wo der Anspruchs-Pfef­fer wächst.

Viel­leicht wür­de das mehr brin­gen, als eine Ver­an­stal­tung wie die Buch­mes­se Leip­zig, die Phan­tas­tik-Ver­la­ge und ‑Autoren schein­bar nur als not­wen­di­ges Übel ansieht?

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Logo Leip­zi­ger Buch­mes­se Copy­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

PERRY RHODAN Planetenroman 23: EXPEDITION DER TODGEWEIHTEN

In der Rei­he der neu auf­ge­leg­ten PERRY RHODAN-Pla­ne­ten­ro­ma­ne in Form von Taschen­hef­ten erscheint am 22. März 2013 bereits die Num­mer 23. Sie trägt den Titel PLANET DER TODGEWEIHTEN und stammt von Peter Ter­rid. Der Roman spielt früh in der Seri­en­his­to­rie, näm­lich im Jahr 2326 n. Chr., in der Zeit des Ver­ein­ten Impe­ri­ums der Arko­ni­den und Ter­ra­ner, noch bevor man auf die Jül­zi­ish traf, die damals Blues genannt wer­den wür­den.

Im Zen­trum des Romans vol­ler Tra­gik ste­hen jene Män­ner und Frau­en, die nach der Zer­stö­rung der Kunst­welt Wan­de­rer durch das Geis­tes­we­sen ES nicht mehr auf die lebens­ver­län­gern­de Zell­du­sche zurück­grei­fen konn­ten und die dadurch dem Tod geweiht waren. Rück­bli­cke schil­dern ihre Ent­schei­dun­gen in jenen Tagen, und fast 75 Jah­re spä­ter macht sich Regi­nald Bull dar­an, end­lich ihrem Schick­sal auf den Grund zu gehen …

Aus dem Rücken­text:

Die Geschich­te der Mensch­heit ist vol­ler Tra­gö­di­en. Eine davon ereig­ne­te sich im Jahr 2326 alter galak­ti­scher Zeit­rech­nung: Das Geis­tes­we­sen ES ent­zog den Ter­ra­nern die Mög­lich­keit, mit­tels Zell­du­sche für einen Zeit­raum von 62 Jah­ren rela­tiv unsterb­lich zu wer­den. Als Ersatz gab es 25 Zell­ak­ti­va­to­ren.
25 Unsterb­lich­keit spen­den­de Gerä­te – für Hun­der­te mög­li­cher Emp­fän­ger. Was geschah mit jenen Män­nern und Frau­en, die kei­nen Zell­ak­ti­va­tor zu erhal­ten hoff­ten? Sie ver­schwan­den, kehr­ten Ter­ra schwei­gend den Rücken. Ein­zig eine Funk­son­de im All weist den Weg zu ihnen.
Jahr­zehn­te danach geht Regi­nald Bull gemein­sam mit eini­gen Nach­kom­men der Tod­ge­weih­ten dar­an, das Schick­sal der Ver­schwun­de­nen zu klä­ren. Die Spur führt nach Shakootee, einer Welt der töd­li­chen Über­ra­schun­gen …

PLANET DER TODGEWEIHTEN wur­de von Rai­ner Nagel sorg­fäl­tig und behut­sam über­ar­bei­tet, zudem erleich­tert ein Nach­wort die Ein­ord­nung ins Per­ry­ver­sum. Das Titel­bild steu­er­te Dirk Schulz bei.

Pla­ne­ten­ro­man Num­mer 23 erscheint am Frei­tag, den 22. März 2013, und wird über­all im Zeit­schrif­ten- und Bahn­hofs­buch­han­del erhält­lich sein. Das Taschen­heft umfasst 160 Sei­ten und kos­tet 3,90 Euro (in Öster­reich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Fran­ken). Selbst­ver­ständ­lich liegt der Roman auch als eBook in den For­ma­ten Kind­le und ePub vor, die­ses kos­tet 2,99 Euro.

Cover­ab­bil­dung Copy­right VPM

[aartikel]B00BSGFFRS[/aartikel]

Demnächst neu bei Folgenreich: MARK BRANDIS und JACK SLAUGHTER

Für die Hör­spiel­fans gibt es wie­der ein­mal neu­es Mate­ri­al von Fol­gen­reich. Zum einen Sci­ence Fic­tion mit MARK BRANDIS, zum ande­ren Gru­sel mit der Toch­ter des Lichts, JACK SLAUGHTER.

MARK BRANDIS 24: BLINDFLUG ZUR SCHLANGE

In der letz­ten Fol­ge TRITON-PASSAGE konn­te Mark Bran­dis sei­ner Degra­die­rung wegen Befehls­ver­wei­ge­rung nur durch sei­ne Kün­di­gung zuvor kom­men. Er hat­te einen Befehl miss­ach­tet, um die Besat­zung eines in Not gera­te­nen feind­li­chen Raum­schif­fes zu ret­ten. Dass er damit kei­ne Raum­flug­li­zenz mehr hat, macht die Suche nach sei­nem Freund Gri­scha Romen, des­sen Raum­schiff in Pira­ten­ge­biet zer­stört wur­de, schier unmög­lich. Mark Bran­dis hofft, dass Gri­scha noch lebt, und schmug­gelt sich gemein­sam mit Pablo Tor­ren­te auf einen Raum­frach­ter. Als die­ser von Pira­ten des berüch­tig­ten Ach­med Khan geka­pert wird, wer­den Mark und Pablo ent­deckt und sol­len von Khans Scher­gen zunächst gefol­tert und dann besei­tigt wer­den. Doch unter der Besat­zung ist ein guter Bekann­ter …

Erschei­nungs­ter­min 12.04.2013; Art.-Nr. 0602537169412

JACK SLAUGHTER – DIE TOCHTER DES LICHTS 19: DIE DÄMONENFABRIK

Jack Slaugh­ter, die Toch­ter des Lichts, hät­te mal wie­der alle Hän­de voll zu tun, Jack­son­ville vor dem Unter­gang zu ret­ten, ist doch eine Armee von fie­sen Super­dä­mo­nen im Anmarsch! Doch Jacks Zau­ber-Bar­bie Pony­tail wur­de gestoh­len! Die rosa Glit­zer­spur in sei­ner Jacken­ta­sche führt zu Alan Pop­pins, sei­nes Zei­chens lei­den­schaft­li­cher Bar­bie­pup­pen-Samm­ler und Besit­zer des Gir­lie-Para­die­ses „Dolls R Us“. Die Zeit drängt, und nur eine kann Jack jetzt noch hel­fen: Para­psy­cho­lo­gin und Model Dr. Kim Novak, die läs­sig jeden Bar­bie-Look-Ali­ke-Con­test gewin­nen wür­de, soll Pop­pins bezir­zen, um ihn zu ent­lar­ven. Dass sie hier­bei im knap­pen Biki­ni durch die Sto­ry cat­wal­ked, ver­steht sich von selbst – man braucht ja auch im Hör­spiel was fürs Auge!

Erschei­nungs­ter­min: 24.05.2013; Art.-Nr. 0602537051151

Bei­de Hör­spie­le sind ab Erschei­nungs­ter­min zum Preis von 7,99 Euro erhält­lich, bei­spiels­wei­se bei Ama­zon.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Fol­gen­reich

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Andreas Eschbach schreibt PERRY RHODAN 2700

Am 17. Mai 2013 star­tet der nächs­te Zyklus der deut­schen Sci­ence Fic­tion-Serie PERRY RHODAN. Der neue Hand­lungs­ab­schnitt, der von Chris­ti­an Mon­til­lon und Wim Van­de­ma­an als Expo­se-Team betreut wird, heißt DAS ATROPISCHE TRIBUNAL.

Begin­nen wird der neue Zyklus mit einem sogen­n­ann­ten Jubi­lä­ums­band unter dem Titel DER TECHNO-MOND und der Num­mer 2700. Wie sei­tens der Redak­ti­on gemel­det wur­de, schreibt die­sen aller­dings kein Stamm­au­tor aus dem PERRY RHODAN-Team, wie sonst, son­dern der bekann­te deut­sche SF-Schrift­stel­ler Andre­as Esch­bach. Das ist unge­wöhn­lich.

Esch­bach hat­te bereits Gast­ro­ma­ne und kür­ze­re Tex­te zur Serie bei­getra­gen, er ist durch Ver­öf­fent­li­chun­gen wie DAS JESUS-VIDEO, EINE BILLION DOLLAR oder HERR ALLER DINGE zu einem der bekann­tes­ten und erfolg­reichs­ten deut­schen Phan­tas­tik-Autoren gewor­den.

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Bild: Andre­as Esch­bach im Okto­ber 2011 auf dem PERRY RHO­DAN-Welt­con, von mir, CC BY-NC-SA

Vergabedauer von eBook-Rechten: Verlage auch bei diesem Thema evolutionsresistent

Der Buch­re­port berich­tet dar­über, dass Autoren zukünf­tig Rech­te für eBooks nur befris­tet ver­ge­ben möch­ten:

Hin­ter­grund der Dis­kus­sio­nen ist eine Beson­der­heit des elek­tro­ni­schen Publi­zie­rens: Bei gedruck­ten Büchern fal­len die Rech­te an den Autor zurück, wenn sein Buch nicht mehr lie­fer­bar ist. Ein elek­tro­ni­sches Buch bleibt dage­gen theo­re­tisch unbe­grenzt lie­fer­bar. Für Autoren kann es aber durch­aus inter­es­sant sein, die E‑Book-Rech­te nach eini­ger Zeit neu ver­ge­ben zu kön­nen.

Natür­lich möch­te der Schrift­stel­ler­ver­band VS es zur Regel machen, dass Rech­te für elek­tro­ni­sche Publi­ka­tio­nen nur zeit­lich begrenzt an die Ver­la­ge ver­ge­ben wer­den sol­len. Denn ein eBook kann per defi­ni­tio­nem nie aus­ver­kauft sein. Bei einem Medi­um, das sich aktu­ell in einem der­ar­ti­gen Wan­del befin­det wie das eBook, kann es sein, dass sich die Gege­ben­hei­ten inner­halb kür­zes­ter Zeit wan­deln, so dass einem Autor Nach­tei­le durch die lang­fris­ti­ge Bin­dung an einen Ver­lag erwach­sen.

Die gro­ßen Ver­la­ge stel­len sich jedoch stur und wol­len unbe­dingt unbe­fris­te­te Nut­zungs­rech­te, die Ver­hand­lun­gen dro­hen des­we­gen zu schei­tern. Ich fra­ge mich, was die Ver­ant­wort­li­chen bei den Ver­la­gen für Dro­gen neh­men? Gera­de Autoren, die bereits ver­legt und bekannt sind, kön­nen doch ihre Wer­ke völ­lig pro­blem­los selbst ver­le­gen? Die glau­ben ernst­haft immer noch, dass sie das ein­zi­ge Tor zum Leser sei­en und gerie­ren sich wie Lite­ra­tur-Groß­grund­be­sit­zer gegen­über ihren baum­woll­pflü­cken­den Schreib­skla­ven. Ich hof­fe wirk­lich, der Schrift­stel­ler­ver­band bleibt hart und führt den evo­lu­ti­ons­re­sis­ten­ten Ver­la­gen ihre For­de­rung mit Nach­druck an geeig­ne­ter dunk­ler Stel­le ein. Aller­dings ist VS ein Teil von ver.di, und denen kann man nach mei­nen Erfah­run­gen nicht so weit trau­en, wie ich einen Ver­le­ger wer­fen kann …

Erschienen: A CONSPIRACY OF ALCHEMISTS

War­um Del Rey mich erst jetzt dar­auf hin­weist, obwohl das Buch laut Ama­zon bereits im Febru­ar erschie­nen ist? Wer weiß … Die Autorin Lie­sel Schwarz ist nicht etwa aus Deutsch­land, auch wenn man es anhand des Namens anneh­men könn­te, son­dern lebt in Johan­nes­burg, Süd­afri­ka. Von ihr stammt der Roman A CONSPIRACY OF ALCHEMISTS aus der Rei­he CHRONICLES OF LIGHT AND SHADOW. Der Roman mischt mun­ter Stream­punk und das Über­na­tür­li­che.

Klap­pen­text:

In a Gol­den Age whe­re spark reac­tors power the air­ways, and crea­tures of Light and Shadow walk open­ly among us, a dead­ly game of Alche­mists and War­locks has begun.
When an unu­su­al car­go drags air­ship-pilot Elle Chan­ce into the affairs of the mys­te­rious Mr Marsh, she must con­front her desti­ny and do ever­y­thing in her power to stop the Alche­mists from unleas­hing a magi­cal apo­ca­lyp­se.
Com­bi­ning the best ele­ments of nine­te­enth cen­tu­ry gothic fic­tion with con­tem­po­ra­ry Steam­punk, adven­ture, romance and the super­na­tu­ral, Lie­sel Schwarz has craf­ted a tru­ly excep­tio­nal debut, the first book in CHRONICLES OF LIGHT AND SHADOW tri­lo­gy.

Der­zeit gibt es den Roman erst ein­mal nur als Hard­co­ver zum Preis von unge­fähr 17,99 Euro, das Taschen­buch folgt im August. Die kind­le-Fas­sung schlägt mit 11,28 Euro zu Buche. Und wie wir fest­stel­len müs­sen: auch in den USA kön­nen sie ste­reo­ty­pe Cover … seufz.

A CONSPIRACY OF ALCHEMISTS
CHRONICLES OF LIGHT AND SHADOW
Lie­sel Schwarz
Steam­punk Urban Fan­ta­sy
Hard­co­ver und eBook, Febru­ar 2013
384 Sei­ten
17,99 Euro (HC), 11,28 Euro (eBook)
ISBN-10: 0091949866 (HC)
ISBN-13: 978–0091949860 (HC)
ASIN: B00A0OIOG8
Del Rey

Cover­ab­bil­dung Copy­right Del Rey /​ Ran­dom House

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GAME OF THRONES-Trailer: »There is a beast in every man«

Der Start­ter­min der drit­ten GAME OF THRONES-Staf­fel rückt näher und HBO fährt natür­lich damit fort, die Fans heiß zu machen. Der neu­es­te Trai­ler trägt den viel­ver­spre­chen­den Titel »The­re is a beast in every man«.

The­re is a beast in every man
and it stirs if you put a sword in his hand …

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Trailer: WONDER WOMAN

Nein, jetzt nicht hek­tisch und vol­ler Vor­freu­de mit den Füßen wib­beln. Es han­delt sich bei die­sem WONDER WOMAN-Video um einen Clip der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Sta­ti­on 3 und deren Pro­du­zent Kai­ley Marsh. Sta­ti­on 3 ist eine Fir­ma, die bis­lang Inde­pen­dent-Fil­me pro­du­ziert hat. Da jeg­li­che wei­te­ren Anga­ben zu die­sem Clip feh­len, wür­de ich mal anneh­men, dass es sich um eine Fan­ar­beit han­delt, durch­ge­führt jedoch von einem pro­fes­sio­nel­len Team, sonst aber nichts wei­te­res fol­gen wird (allein schon aus Lizen­sie­rungs­grün­den). Das sieht alles recht gut aus, aller­dings ist Dia­na lei­der ein arger Hun­ger­ha­ken.

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Neu beim Atlantis-Verlag: GALLAGHERS TOD von Achim Hiltrop

Beim Atlan­tis-Ver­lag ist soeben mit GALLAGHERS TOD ein neu­er Sci­ence-Fic­tion-Roman von Achim Hil­trop erschie­nen. Der Roman schließt an die bereits erschie­ne­nen Bücher GALLAGHERS MISSION, GALLAGHERS KRIEG und GALLAGHERS TOCHTER an.

Rebec­ca Gal­lag­her ist in die Fuß­stap­fen ihres Vaters getre­ten und hat sich als Raum­pi­lo­tin selb­stän­dig gemacht. Bei einer Rei­se nach Keri­an gera­ten Rebec­ca und ihr Schiff Trig­ger jedoch ins Faden­kreuz eines gefähr­li­chen Ter­ro­ris­ten, der noch eine Rech­nung mit Clou und sei­ner Fami­lie zu beglei­chen hat. Zwar kann die jun­ge Frau zunächst ent­kom­men, doch ihr mys­te­riö­ser Geg­ner hat vie­le Gesich­ter und ver­fügt über schier uner­schöpf­li­che Res­sour­cen …

Das Titel­bild des Romans stammt von Lothar Bau­er. Beim Ver­lag ist die Hard­co­ver-Aus­ga­be erhält­lich, die­se ist 108 Sei­ten stark und kos­tet 9,90 €; die eBook-Aus­ga­be kann beim Ver­lag, bei Ama­zon und bei beam-eBooks zum Preis von gera­de mal 2,99 Euro erwor­ben wer­den; wei­te­re Platt­for­men fol­gen dem­nächst.

GALLAGHERS TOD
Achim Hil­trop
Sci­ence Fic­tion-Roman
Hard­co­ver (mit Lese­bänd­chen) und eBook
108 Sei­ten
9,90 Euro (HC), 2,99 (eBook)
März 2013
ASIN: B00BTP90YC
Atlan­tis-Ver­lag

Cover­ab­bil­dung Copy­right Atlan­tis-Ver­lag

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Ab heute erhältlich: das neue YPS Numero zwei

Trotz des mei­ner Ansicht nach mäßi­gen Inhalts war die YPS-Neu­auf­la­ge für eine erwach­se­ne Ziel­grup­pe ratz­fatz aus­ver­kauft, so dass man sich beim EHA­PA-Ver­lag ent­schied, wei­te­re Aus­ga­ben zu pro­du­zie­ren. Ab heu­te ist YPS zwei (ali­as YPS 1259) am Kiosk erhält­lich. Der Ver­lag schreibt dazu:

Star­ke The­men domi­nie­ren die Aus­ga­be 1259. So wird ver­ra­ten, wie man ohne Astro­nau­ten­aus­bil­dung ins Welt­all gelan­gen kann, wie es sich anfühlt ein Gespenst zu sein und wel­cher Robo­ter für den eige­nen Haus­halt der sinn­volls­te ist. Die Rubrik »Held von einst« prä­sen­tiert den Mode­ra­tor der Kult­sen­dung »For­mel Eins«, Peter Ill­mann.

Ein wei­te­res High­light des Hefts wer­den wie­der Comics sein – mehr Comics denn je. Der Comic-Teil wird auf Wunsch der Leser und Fans aus­ge­wei­tet, von den 100 Sei­ten wer­den künf­tig 30 bis 40 auf Comics ent­fal­len. In der Rubrik »Ori­gi­nal­co­mics« gibt es u.a. exklu­siv eine neue Fol­ge von »Pif und Her­ku­les« und einen Reprint der erfolg­rei­chen »Gespens­ter GmbH«. Wei­te­re Strips wie Fin­nen von Sin­nen und ein Aben­teu­er von YPS, Kas­par und Patsch und Wil­ly dür­fen natür­lich nicht feh­len. Es gibt aber auch neue Comics, zum Bei­spiel erst­mals »Der letz­te Bul­le« in gedruck­ter Form.

Als Gim­mick liegt dies­mal eine Pres­se bei, die aus her­kömm­li­chen Eiern ecki­ge macht. Na, das passt ja zum her­an­na­hen­den Oster­fest. YPS Num­mer zwei ist ab heu­te für 5,90 Euro am Kiosk erhält­lich. Ich wür­de ver­mu­ten, dass die Auf­la­ge dies­mal nach den Erfah­run­gen mit der ers­ten Aus­ga­be etwas höher sein dürf­te (zur Auf­la­gen­zahl schwei­gen sich die bei­den Pres­se­mit­tei­lun­gen aller­dings lei­der aus).

Cover­ab­bil­dung Copy­right Egmont Eha­pa Ver­lag GmbH

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