eBook

»Natürlich lassen sich die strukturellen Seiten der Buchkultur nicht analog auf das neue Medium übertragen«

noweb

Gott­fried Hon­ne­fel­der ist der »Vor­ste­her« des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels. In einer Rede erläu­tert er ein­drück­lich, wie er zum Inter­net steht. Man könn­te es salopp als »moder­ner, gefähr­li­cher Scheiß« zusam­men­fas­sen. Vor­sicht, es könn­te bei inter­net­af­fi­nen Men­schen, die nicht in irgend­ei­ner Ver­gan­gen­heit leben, zu einem spon­ta­nen Abfal­len des Kop­fes füh­ren, wenn man den Arti­kel liest, so aus­gie­big wird man mit dem Kopf schüt­teln und sich des Gesichts­pal­mie­rens beflei­ßi­gen.

Da wird ernst­haft eine »digi­ta­le Abs­ti­nenz« der Nut­zer gefor­dert und beklagt, dass sich eine sol­che »in der Brei­te nicht wer­de durch­set­zen las­sen«. Und DRM ist selbst­ver­ständ­lich die Ret­tung.

Ange­sichts die­ser mit­tel­al­ter­li­chen Ansich­ten des Bör­sen­ver­eins­vor­stands wun­dert mich bei der Bran­che ehr­lich gesagt nichts mehr.

Arti­kel auf boer​sen​blatt​.net, aber ich habe euch gewarnt!

Rant: Wovon sollen Autoren leben? Im Ernst?

eBook-Piraterie

Im Tages­spie­gel und zweit­ver­wer­tet auch in der Zeit fand sich in den ver­gan­ge­nen Tagen ein Inter­view mit einem anony­men Buch­pi­ra­ten, der angeb­lich die größ­te (deut­sche) Platt­form für ille­ga­le eBooks betreibt. Dass so etwas bei der Buch­bran­che nicht gut ankommt, hät­te man sich vor­her den­ken kön­nen. Da hört man ein­zel­ne Stim­men jam­mern, wie es sein kann, das sol­chen Raub­mord­ko­pier­ter­ro­ris­ten über­haupt ein Podi­um gege­ben wird. Auf buch​re​port​.de fei­ert man ab, dass irgend jemand Straf­an­zei­ge gegen die bei­den Zei­tun­gen erstat­tet hat (mög­li­cher­wei­se jemand vom Buch­re­port selbst). War­um? Weil der Link zum Ange­bot gesetzt wur­de, das sei angeb­lich »Bei­hil­fe zur Urhe­ber­rechts­ver­let­zung«. Die sind ja nied­lich. Der Hei­se-Ver­lag hat längst bis zum Bun­des­ge­richts­hof durch­ge­foch­ten, dass das Set­zen von Links selbst­ver­ständ­lich zur jour­na­lis­ti­schen Arbeit gehört, das könn­te man als Qua­li­täts­jour­na­list wis­sen. Sie­he:

* Hei­se vs. Musik­in­dus­trie: Bun­des­ge­richts­hof ver­wirft Link-Ver­bot
* Hei­se vs. Musik­in­dus­trie: Begrün­dung des BGH-Urteils gegen Link-Ver­bot
Urteil des I. Zivil­se­nats vom 14.10.2010 – I ZR 191/​08

Außer­dem müss­te man kon­se­quen­ter­wei­se dann auch gleich den Bör­sen­ver­ein ver­kla­gen, denn der hat auf sei­ner Web­sei­te über die Arti­kel berich­tet und eben­falls auf die eBook-Sei­te ver­linkt; von Goog­le wol­len wir gar nicht reden. Der Gip­fel der Dreis­tig­keit ist aller­dings der Satz am Ende des Arti­kels, der sich auf die unter ande­rem von Ans­gar War­ner auf eBook-News bemän­gel­ten zu hohen eBook-Prei­se der Publi­kums­ver­la­ge bezieht:

Wovon Autoren bei E‑Book-Prei­sen im Cent-Bereich künf­tig leben sol­len, ver­rie­ten aller­dings weder der anony­me Boox.to-Betreiber noch War­ner.

Da bleibt mir die Spu­cke weg. Autoren wer­den von der Bran­che tra­di­tio­nell – und ich kann es nicht anders sagen – beschis­sen bezahlt. Die über­höh­ten Prei­se für eBooks damit zu begrün­den, dass die Autoren ja auch noch was abbe­kom­men müs­sen, kotzt mich an. Das ist Popu­lis­mus in Rein­kul­tur. Nicht die Autoren machen sich die Taschen damit voll, son­dern die Ver­la­ge, das wol­len wir hier mal ganz deut­lich klar stel­len. Die Autoren bekom­men Pea­nuts. Und: wer redet denn von »eBook-Prei­sen im Cent-Bereich«? Ange­mes­se­ne Prei­se sind gemeint. Was die beschrie­be­nen eBook-Flat­rates angeht: ja, die wer­den kom­men, es gibt sie sogar schon.

Man kann nur mehr Autoren raten, ihre Bücher im Selbst­ver­lag zu ver­kau­fen, Ama­zon zahlt 70% Tan­tie­men, davon kann ein Ver­lags­au­tor nur träu­men. Es wird zudem Zeit für eine alter­na­ti­ve Platt­form, die eben­so erfolg­reich ist, wie die Ama­zo­nen und auch ähn­li­che Hono­ra­re gene­riert, ohne gleich auf einem mit Blut unter­schrie­be­nen Ver­trag die See­le des Autoren (sprich: umfang­rei­che und aus­schließ­li­che Rech­te an den Tex­ten) ein­zu­for­dern. Und wenn die Flat­rates kom­men, soll­ten Autoren eben­falls direkt mit deren Anbie­tern ver­han­deln, ansons­ten schöp­fen auch hier die Ver­la­ge wie­der das Geld ab, die Musik­in­dus­trie zeigt gera­de, wie das geht.

Was die Ver­la­ge angeht: har­tes DRM weg, benut­zer­freund­li­che Platt­for­men schaf­fen und nach­voll­zieh­ba­re Prei­se ansa­gen. Dann klappts auch mit dem Leser. Und viel­leicht mal damit anfan­gen deut­lich sym­pa­thi­scher auf­tre­ten, statt stän­dig mit Rechts­ver­dre­hern zu dro­hen oder gegen Mit­be­wer­ber zu pöbeln.

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Bild: eBook-Pira­te­rie, von mir, CC BY-NC-SA

Gerade erschienen: STAR WARS: KENOBI

Cover "Star Wars: Kenobi"

Soeben ist aus der inzwi­schen beein­dru­ckend lan­gen Roman­rei­he um die Fil­me das Buch STAR WARS: KENOBI von John Jack­son Mil­ler erschie­nen, das sich mit dem Jedi-Meis­ter befasst, der ursprüng­lich von Alec Guin­ness und spä­ter von Ewan McGre­gor dar­ge­stellt wur­de. Soweit man das aus dem Wer­be­text ent­neh­men kann, han­delt das Buch von Obi-Wan Kenobis Zeit auf Tatooi­ne:

The Repu­blic has fal­len.
Sith Lords rule the gala­xy.
Jedi Mas­ter Obi-Wan Kenobi has lost ever­y­thing …
Ever­y­thing but hope.

Tatooine—a harsh desert world whe­re far­mers toil in the heat of two suns while try­ing to pro­tect them­sel­ves and their loved ones from the mar­au­ding Tus­ken Rai­ders. A back­wa­ter pla­net on the edge of civi­li­zed space. And an unli­kely place to find a Jedi Mas­ter in hiding, or an orpha­ned infant boy on who­se tiny should­ers rests the future of a gala­xy.
Known to locals only as “Ben,” the beard­ed and robed off­worl­der is an enig­ma­tic stran­ger who keeps to hims­elf, shares not­hing of his past, and goes to gre­at pains to remain an out­si­der. But as ten­si­ons esca­la­te bet­ween the far­mers and a tri­be of Sand Peo­p­le led by a ruthl­ess war chief, Ben finds hims­elf drawn into the fight, end­an­ge­ring the very mis­si­on that brought him to Tatooi­ne.
Ben—Jedi Mas­ter Obi-Wan Kenobi, hero of the Clo­ne Wars, trai­tor to the Empire, and pro­tec­tor of the galaxy’s last hope—can no more turn his back on evil than he can reject his Jedi trai­ning. And when blood is unjus­t­ly spil­led, inno­cent lives threa­ten­ed, and a ruthl­ess oppo­nent unmas­ked, Ben has no choice but to call on the wis­dom of the Jedi—and the for­mi­da­ble power of the Force—in his never-ending fight for jus­ti­ce.

Inter­es­san­ter­wei­se gibt es den Roman in Print­form nur als Hard­co­ver, man ist offen­bar der Ansicht, dass man mit der Popu­la­ri­tät des Cha­rak­ters ein paar Dol­lar extra absei­hen kann. Der Preis dafür beträgt stol­ze EUR 19,70, die Kind­le-Aus­ga­be gibt es für EUR 9,99. Auch ein unge­kürz­tes Audio­book exis­tiert, für das muss man EUR 33,99 berap­pen. Ich war­te das Taschen­buch ab.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Lucas­Books

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Erschienen: WEGE DES RUHMS von Hans-Peter Schultes

Cover Wege des Ruhms

Anfang August erschien bei Emme­rich Books & Media der Roman WEGE DES RUHMS von Hans-Peter Schul­tes. Der inhalt besteht aus Geschich­ten, die über Jahr­zehn­te im Rah­men der Ver­ei­ni­gung Fol­low ent­stan­den, die seit den 1960ern die Fan­ta­sy­welt Magi­ra simu­liert, unter ande­rem eben auch über Geschich­ten. Der Hin­ter­grund für das Buch bil­det der »Clan des Raben«, eine der Grup­pie­run­gen Fol­lows.

Der Mythos von den Kin­dern des Sil­ber­baums und dem Schwert der Macht erzählt von der Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen den Nach­kom­men AMARS und deren dunk­len Die­nern, den nicht­mensch­li­chen URGOR und den Men­schen, den NAIN. Die Blut­ma­gie der Schlan­gen­ge­bo­re­nen, der Söh­ne AMARS, steht gegen die Macht des Schwer­tes der Men­schen und seit den Tagen der UI’WANA, der ers­ten Göt­ter, tobt der Kampf der Pries­ter Amars, mit ihren unhei­li­gen Die­nern gegen die Kin­der des Men­schen­ge­schlechts, in denen das Wort EOINES, des Gro­ßen Raben, brennt.
Fol­gen Sie dem Autoren in die­se dunk­le, archai­sche Welt vol­ler Aber­glau­ben und Magie. Eine Welt, deren pri­mi­ti­ve Krie­ger­kul­tu­ren in bar­ba­ri­schem Glanz erstrah­len und deren schim­mern­de Rei­che wie Edel­stei­ne die Län­der bede­cken. Eine von Krie­gen und dunk­ler Magie zer­ris­se­ne Welt, in der das Schwert der Macht, wei­ter­ge­ge­ben durch die Köni­ge eines aus­er­wähl­ten Vol­kes, die letz­te Hoff­nung der noch frei­en Men­schen ist.

Das Titel­bild zu WEGE DES RUHMS wur­de von Josef »JoSch« Schwab (Salz­burg) gezeich­net; die MAGI­RA-Kar­te im Innen­teil des Romans von Jörg Schukys und Bea­te Roc­holz (Ber­lin). Abge­run­det wird das Werk durch ein umfang­rei­ches Glos­sar, eine Zeit­ta­fel mit dem geschicht­li­chen Abriss der Hand­lung und einen Arti­kel über Fol­low, die ers­te Fan­ta­sy­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands.

Das Buch ist erhält­lich als Druck­ver­si­on mit 306 Sei­ten zum Preis von EUR 12,95, sowie  als eBook für EUR 5,95, jeweils beim Ver­sand­händ­ler Ama­zon.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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Crowdfunding: Steampunk-Anthologie EIS UND DAMPF

Promografik Eis und Dampf

Auf der Crowd­fun­ding-Platt­form Start­next wur­de soeben das Pro­jekt EIS UND DAMPF gestar­tet. Ziel ist es, Geld zusam­men zu bekom­men, um eine Steam­punk-Antho­lo­gie glei­chen Titels beim Ver­lag Feder & Schwert als eBook und viel­leicht auch als gedruck­te Ver­si­on her­aus zu brin­gen (letz­te­re, falls ent­spre­chen­de Stretch­goals erreicht wer­den). Die­ser Weg wur­de gewählt, weil Sto­ry­samm­lun­gen es auf dem deut­schen Markt nicht ganz ein­fach haben. Via Crowd­fun­ding soll die Finan­zie­rung der Pro­duk­ti­on sicher gestellt wer­den. Ent­hal­ten sein wer­den 12 Geschich­ten von eben­so vie­len Autoren, die alle in der Welt des Romans DIE ZERBROCHENE PUPPE von Chris­ti­an und Judith Vogt spie­len. Den Roman habe ich an ande­rer Stel­le bespro­chen, er ist für den Deut­schen Phan­tas­tik-Preis 2013 nomi­niert.

Wir, zwölf Autoren und Feder & Schwert, möch­ten über die­ses Pro­jekt Cover und Lek­to­rat einer Antho­lo­gie mit Steam­punk-Kurz­ge­schich­ten mit dem Titel EIS UND DAMPF finan­zie­ren. Sie soll zunächst als E‑Book erschei­nen.
Alle Geschich­ten spie­len in der Welt der Zer­bro­che­nen Pup­pe (von Judith und Chris­ti­an Vogt, erschie­nen 2012 bei Feder & Schwert) also in einem alter­na­ti­ven 19. Jahr­hun­dert, in dem eine Eis­zeit herrscht. Tech­ni­scher Auf­schwung und sozia­le Unru­hen prä­gen die Welt. Frie­si­sche Luft­schiff­pi­ra­ten und die Luft­han­se rin­gen um die Kon­trol­le am Him­mel. Expe­di­tio­nen in unbe­kann­te Län­der im Wes­ten, »Shel­lys« genann­te künst­li­che Men­schen und wun­der­sa­me Uhr­wer­ke war­ten auf den Leser.

Die Mög­lich­kei­ten sich zu betei­li­gen sind zahl­reich und fan­gen bereits bei nur fünf Euro an. Schon für die­sen gerin­gen Betrag erhält man bei erfolg­rei­cher Finan­zie­rung das ent­ste­hen­de eBook. Wer noch mehr über das Pro­jekt wis­sen möch­te, der fin­det auf der Start­next-Sei­te der Antho­lo­gie jede Men­ge wei­te­re Infor­ma­tio­nen. Die Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne läuft noch bis zum 20.10.2013, 23:59 Uhr.

Pro­mo­gra­fik EID UND DAMPF Copy­right Feder & Schwert.

Jubiläum: PERRY RHODAN NEO Band 50 – RHODANS WEG

Cover "Rhodans Weg"

Als der ers­te Band des Reboots der erfolg­reichs­ten deut­schen SF-Serie mit dem Titel PERRY RHODAN NEO erschien, hiel­ten vie­le das für eine Schnaps­idee. Doch der Able­ger erwies sich als lang­le­bi­ger, als vie­le gedacht haben. Bereits am 16. August 2013 erschien der Jubi­lä­ums­band mit der Num­mer 50. Er trägt den Titel RHODANS WEG.

Der fünf­zigs­te Band mar­kiert einen Höhe­punkt: Wäh­rend sich auf der Erde die aktu­el­len Span­nun­gen zwi­schen »nor­ma­len« Men­schen und den »Mutan­ten« mit ihren selt­sa­men Bega­bun­gen zuspit­zen, erfährt Per­ry Rho­dan mehr über sei­ne Ver­gan­gen­heit. Der Raum­fah­rer erkennt, dass er schon in sei­ner Jugend im Visier kos­mi­scher Mäch­te stand. Sein Wunsch, die Mensch­heit zu den Ster­nen zu füh­ren, soll­te sabo­tiert wer­den. Aber wer sind die­se Mäch­te, die ihn damals gegen ihn vor­gin­gen – und wer sind die geheim­nis­vol­len Beschüt­zer, die auf der Erde wir­ken?
In »Rhodans Weg« stellt Frank Borsch Per­ry Rho­dan als einen gewöhn­lich wir­ken­den Men­schen mit unge­wöhn­li­chen Fähig­kei­ten dar, den ein kos­mi­sches Geheim­nis umgibt.

PERRY RHODAN NEO erscheint alle zwei Wochen in Taschen­heft-Form und natür­lich auch als eBook. Mit Band 50 beginnt nach Aus­sa­gen der Redak­ti­on ein neu­er Hand­lungs­ab­schnitt, er stellt damit den idea­len Roman für Neu­ein­stei­ger dar.

Cover RHODANS WEG Copy­right VPM

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Ray Bradburys Fanzine FUTURE FANTASIA beim Projekt Gutenberg

Cover Future Fantasia 1

Fans von klas­si­scher Sci­ence Fic­tion und ins­be­son­de­re von Ray Brad­bu­ry auf­ge­merkt. Im Jahr 1939, kurz nach­dem der Autor die High School been­de­te, brach­te er ein Fan­zine namens FUTURE FANTASIA her­aus, in dem sich sei­ne frü­hen Geschich­ten und auch Arti­kel fan­den. Die drei erschie­ne­nen Aus­ga­ben kann man sich jetzt kos­ten­los beim Pro­jekt Guten­berg her­un­ter laden. Open Cul­tu­re schreibt dar­über (Über­set­zung von mir):

Die ers­te Aus­ga­be, die jetzt frei beim Pro­jekt Guten­berg ver­füg­bar ist, beinhal­tet Brad­bu­rys Geschich­te LET´S GET TECHNATAL (ver­fasst unter dem Pseud­onym Ron Rey­nolds), das Gedicht THOUGHT AND SPACE. In der zwei­ten Aus­ga­be fin­den sich ein Arti­kel, den er als Guy Amo­ry schrieb, sowie die Sto­ry THE PENDULUM. Die drit­te und vier­te beinhal­ten je ein Edi­to­ri­al und in letz­te­rer sind zudem die unter Pseud­onym erschie­ne­nen Geschich­ten THE PIPER und THE FLIGHT OF THE GOOD SHIP CLARISSA.

Eine gute und äußerst nost­al­gi­sche Mög­lich­keit, einen Blick auf Früh­wer­ke eines der bekann­tes­ten SF-Autoren über­haupt zu wer­fen. Die Hef­te lie­gen in ver­schie­de­nen Datei­for­ma­ten vor, dar­un­ter html, ePub und Kind­le (die eBook-Ver­sio­nen in Fas­sun­gen mit und ohne Bil­dern).

Quel­le: io9

Cover FUTURE FANTASIA 1 Public Domain in den USA

Erschienen: THE DAEDALUS INCIDENT

Cover The Daedalus Incident

Wenn ich über ein Buch lese, in dem eine Frgat­te aus dem 18. Jahr­hun­dert vor­kommt und die dann auch noch im Orbit des Mer­kur kämpft, dann hält mich nicht mehr viel: das muss ich haben. Bestellt ist es schon, aber ich dach­te, ich könn­te es euch eben­falls vor­stel­len. THE DAEDALUS INCIDENT wur­de ver­fasst von Micha­el J. Mar­ti­nez und ist bereits am 7. Mai 2013 erschie­nen. Wer­be­text:

Mars is sup­po­sed to be dead…
a fact Lt. Shai­la Jain of the Joint Space Com­mand is begin­ning to doubt in a bad way.

Freak qua­kes are rumbling over the long-dor­mant tec­to­nic pla­tes of the pla­net, dis­rupt­ing its tril­li­on-dol­lar mining ope­ra­ti­ons and dri­ving sci­en­tists past the edges of theo­ry and reason. Howe­ver, when rocks shake off their anci­ent dust and begin to roll—seemingly of their own volition—carving canals as they con­ver­ge to form a towe­ring struc­tu­re amid the rud­dy ter­rain, Lt. Jain and her JSC team rea­li­ze that their rea­li­ze that their rou­ti­ne geo­lo­gi­cal sur­vey of a Mar­ti­an cave sys­tem is any­thing but. The only clues they have stem from the emis­si­ons of a mys­te­rious blue radia­ti­on, and a 300-year-old jour­nal that is wri­ting its­elf.

Lt. Tho­mas Wea­ther­by of His Majesty’s Roy­al Navy is an honest 18th-cen­tu­ry man of mode­st begin­nings, doing his part for King and Coun­try aboard the HMS Daeda­lus, a fri­ga­te sai­ling the high seas bet­ween continents…and the immense Void bet­ween the Known Worlds. Across the Solar Sys­tem and among its colonies—rife with plun­der and ali­en slave trade—through dire batt­les fraught with stran­ge alche­my, not­hing much can shake his resol­ve. But events are tran­spi­ring to chan­ge all that.

With the aid of his fier­ce cap­tain, a drug-add­led alche­mist, and a ser­vant girl with a remar­kab­le past, Wea­ther­by must track a gre­at and powerful mys­tic, who has embark­ed upon a sinis­ter quest to upset the balan­ce of the planets—the con­se­quen­ces of which may reach far bey­ond the Solar Sys­tem, threa­tening the very fabric of space its­elf.

Set sail among the stars with this uncan­ny tale, whe­re adven­ture awaits, and dimen­si­ons col­l­i­de!

Es gibt eine Taschen­buch-Ver­si­on zum Preis von ca. 12 Euro, die Kind­le-Fas­sung kos­tet unge­fähr 7,92 Euro (bei eng­li­schen Büchern kön­nen die Prei­se schwan­ken, des­we­gen die ca.-Angaben.)

Cover­ab­bil­dung Copy­right Night Sha­de Books

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Erschienen: AUSGEWÄHLT! FANTASTISCHE GESCHICHTEN von Falko Löffler

Cover Ausgewählt!

Soeben erschien Fal­ko Löff­lers Kurz­ge­schich­ten­band AUSGEWÄHLT! FANTASTISCHE GESCHICHTEN als eBook bei Ama­zon. Die Antho­lo­gie ent­hält 25 in den letz­ten 15 Jah­ren ent­stan­de­ne Sto­ries, dar­un­ter auch Ori­gi­nal­ver­öf­fent­li­chun­gen.

Ent­hal­ten sind auch die SF-Geschich­te DAS ALTE UND EWIGE SPIEL, die für den Kurd Laß­witz-Preis und den Deut­schen Phan­tas­tik-Preis nomi­niert war, sowie die SF-Sto­ry ORBITSTEUER, wel­che bei einem euro­pa­wei­ten Geschich­ten­wett­be­werb auf dem drit­ten Platz lan­de­te. In Nach­wor­ten schil­dert der Autor, was ihn an der jewei­li­gen Idee fas­zi­niert hat, wie eine Geschich­te ent­stan­den ist und in wel­chen Lebens­ab­schnitt sie fällt.

Fal­ko Löff­ler arbei­tet seit 2003 als frei­er Autor. Er hat bis­lang vier Roma­ne ver­öf­fent­licht, dar­un­ter die Fan­ta­sy-Rei­he DRACHENWÄCHTER. Die­se basiert auf der Kurz­ge­schich­te DEN DRACHEN NACH, die in der Antho­lo­gie ent­hal­ten ist, und deren ers­ter Band als Such­bild-Aben­teu­er von Daeda­lic Enter­tain­ment für PC und Mac umge­setzt wur­de. Als Autor für Com­pu­ter­spie­le hat er an einer Viel­zahl von Titeln gear­bei­tet, zuletzt an Sto­ry und Tex­ten des Adven­tures JACK KEANE 2 und der Geschich­te des Brow­ser­games ANNO ONLINE. Der­zeit schließt er die Arbeit an einem Polit­thril­ler ab.

Die Sto­ry­samm­lung hat einen Umfang von ca. 260 Sei­ten und ist bei Ama­zon DRM-frei zum Preis von EUR 2,99 erhält­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Autor fin­det man auf sei­ner Web­sei­te.

Cover AUSGEWÄHLT! FANTASTISCHE GESCHICHTEN Copy­right Fal­ko Löff­ler

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Vom Taschenbuch zum Paperback – Evolution oder Abzocke?

Bücher

(Sechs­te Un­ter­bre­chung der Som­mer­pause, Anm. d. Red.)

In den letz­ten Tagen wird in ein­schlä­gi­gen Medi­en, die sich mit dem Buch­markt befas­sen gemel­det, dass die Pro­duk­ti­on von Taschen­bü­chern der Publi­kums­ver­la­ge deut­lich zurück geht. Genannt wer­den bei­spiels­wei­se Zah­len von nicht uner­heb­li­chen 18% unter Vor­jah­res­ni­veau. Auf den ers­ten Blick scheint das nicht ver­wun­der­lich, denn das eBook knab­bert selbst­ver­ständ­lich ins­be­son­de­re am Taschen­buch­markt. Den­noch: ange­sichts der kol­por­tier­ten Absatz­zah­len in Sachen eBook kann die­ses nicht der maß­geb­li­che Grund für den gedros­sel­ten Out­put der Ver­la­ge sein.

Aber auch die Lösung wird gleich mit­ge­lie­fert: die Ver­la­ge stei­gen um auf soge­nann­te »Paper­backs«, das sind im Prin­zip nur etwas grö­ße­re und mini­mal auf­we­ni­ger gestal­te­te Taschen­bü­cher (im Eng­li­schen ist Paper­back ein­fach nur das Wort für Taschen­buch). Und die ver­kauft man deut­lich teu­rer, weil sie ja ver­meint­lich »wer­ti­ger« sind, obwohl auch nix ande­res drin steht, als in den Taschen­buch-Cou­sins.

Das ist ein Klas­si­ker im neu­en Gewand: auch frü­her schon hat man durch grö­ße­re Schrift­ar­ten oder mehr Durch­schuss Platz geschun­den, um aus eigent­lich mick­ri­gen Heft­chen beein­dru­cken­de Wäl­zer zu machen, die man dann zum dop­pel­ten Preis ver­kau­fen konn­te. Oder hat eng­li­sche Roma­ne so auf­ge­bla­sen, dass man aus einem Band zwei machen konn­te – und dar­an gleich dop­pelt ver­dien­te. Pro­mi­nen­tes­tes Bei­spiel ist hier GAME OF THRONES, eine mei­ner frü­he­ren Begeg­nun­gen damit war die deut­sche Fas­sung der DRA­GON­LAN­CE-Roma­ne wei­land bei Gold­mann. Die Aus­flüch­te und Erklä­rungs­ver­su­che  der Ver­la­ge sind viel­fäl­tig: auf­grund der Über­set­zung wür­den die Tex­te län­ger und die Bücher wären dann nicht mehr ergo­no­misch ist die meist genutz­te Aus­re­de. Das könn­te man durch Anpas­sun­gen im Satz leicht umge­hen und wenn ich mir so man­chen Zie­gel­stein anse­he, scheint das auch nur manch­mal zu stö­ren.

Jetzt steigt man also gleich auf ein neu­es Buch­for­mat um und ser­viert den glei­chen, alten Text­wein in ver­meint­lich neu­en Paper­back-Schläu­chen, die eben nur deut­lich teu­rer sind.

Eigent­lich könn­te es einem Recht sein. War­um? Weil das mei­ner Ansicht nach dem eBook als Taschen­buch-Alter­na­ti­ve wei­te­ren Vor­schub leis­ten wird. Wobei man sich natür­lich dar­über im Kla­ren sein muss, dass damit auch die eBook-Fas­sun­gen teu­rer wer­den, denn deren Prei­se legen die Ver­la­ge ja meist nach den Ver­kaufs­prei­sen der Print­aus­ga­ben unver­schämt hoch fest. Letzt­end­lich darf man aber davon aus­ge­hen, dass der Leser die Zeche zahlt und Mehr­ein­nah­men durch die höhe­ren Prei­se noch nicht ein­mal bei den Autoren ankom­men, denn die Ver­la­ge dürf­ten mit höhe­ren Her­stel­lungs­kos­ten für die Paper­backs argu­men­tie­ren. Ver­lie­rer sind neben den Ver­la­gen somit mal wie­der alle.

Als Quint­essenz bleibt eine Bin­sen­weis­heit: es geht weder um die Leser, noch um die Stof­fe, noch die Autoren, son­dern ein­zig dar­um, Koh­le zu machen. Man könn­te aber wenigs­tens ver­su­chen, uns nicht der­art offen­sicht­lich abzu­sei­hen, oder?

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Bild: Bücher von Nor­dic Co-ope­ra­ti­on web­site (nor​den​.org), aus der Wiki­pe­dia, CC BY

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