»Natürlich lassen sich die strukturellen Seiten der Buchkultur nicht analog auf das neue Medium übertragen«

nowebGot­tfried Hon­nefelder ist der »Vorste­her« des Börsen­vere­ins des Deutschen Buch­han­dels. In ein­er Rede erläutert er ein­drück­lich, wie er zum Inter­net ste­ht. Man kön­nte es salopp als »mod­ern­er, gefährlich­er Scheiß« zusam­men­fassen. Vor­sicht, es kön­nte bei inter­netaffinen Men­schen, die nicht in irgen­dein­er Ver­gan­gen­heit leben, zu einem spon­ta­nen Abfall­en des Kopfes führen, wenn man den Artikel liest, so aus­giebig wird man mit dem Kopf schüt­teln und sich des Gesichtspalmierens befleißi­gen.

Da wird ern­sthaft eine »dig­i­tale Absti­nenz« der Nutzer gefordert und beklagt, dass sich eine solche »in der Bre­ite nicht werde durch­set­zen lassen«. Und DRM ist selb­stver­ständlich die Ret­tung.

Angesichts dieser mit­te­lal­ter­lichen Ansicht­en des Börsen­vere­insvor­stands wun­dert mich bei der Branche ehrlich gesagt nichts mehr.

Artikel auf boersenblatt.net, aber ich habe euch gewarnt!

Keinen ver­wandten Inhalt gefun­den.

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

Ein Kommentar for “»Natürlich lassen sich die strukturellen Seiten der Buchkultur nicht analog auf das neue Medium übertragen«”

sagt:

Das ist halt #Neu­land für den Jun­gen Mann. Ich weiß auch nicht, was er da vor sich hin schwurbelt, jedoch ist es zwar von Bon­mots und Anek­doten gespickt, allein für das The­ma ist das alles eher hin­der­lich. Der kommt mir vor wie die soge­nan­nten »Audio­philen«. Die hören lei­der fast nur teures Equip­ment und keine Musik mehr. Und bei ihm scheint es das Medi­um »Buch« in sein­er klas­sis­chen Aus­prä­gung zu sein, und halt nicht das was drin ste­ht.
Wurscht. In 20, 30 Jahren gibt es sowas nim­mer und alles wird seinen unaufgeregten, nor­malen Gang nehmen.

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