»Natürlich lassen sich die strukturellen Seiten der Buchkultur nicht analog auf das neue Medium übertragen«

»Natürlich lassen sich die strukturellen Seiten der Buchkultur nicht analog auf das neue Medium übertragen«

nowebGot­tfried Hon­nefelder ist der »Vorste­her« des Börsen­vere­ins des Deutschen Buch­han­dels. In ein­er Rede erläutert er ein­drück­lich, wie er zum Inter­net ste­ht. Man kön­nte es salopp als »mod­ern­er, gefährlich­er Scheiß« zusam­men­fassen. Vor­sicht, es kön­nte bei inter­netaffinen Men­schen, die nicht in irgen­dein­er Ver­gan­gen­heit leben, zu einem spon­ta­nen Abfall­en des Kopfes führen, wenn man den Artikel liest, so aus­giebig wird man mit dem Kopf schüt­teln und sich des Gesichtspalmierens befleißi­gen.

Da wird ern­sthaft eine »dig­i­tale Absti­nenz« der Nutzer gefordert und beklagt, dass sich eine solche »in der Bre­ite nicht werde durch­set­zen lassen«. Und DRM ist selb­stver­ständlich die Ret­tung.

Angesichts dieser mit­te­lal­ter­lichen Ansicht­en des Börsen­vere­insvor­stands wun­dert mich bei der Branche ehrlich gesagt nichts mehr.

Artikel auf boersenblatt.net, aber ich habe euch gewarnt!