Der Konzern mit den Mausohren hat sich die Rechte an Neil Gaimans preisgekröntem Werk THE GRAVEYARD BOOK gesichert, um einen Kinofilm daraus zu machen. Mit der Umsetzung wurden Produzent-Veteran Gil Netter und Ben Browning beauftragt.
Vor dem Deal hatten sich verschiedene Studios um den Stoff bemüht, darunter beispielsweise Miramax. Neil Jordan hatte eine Umsetzung in Arbeit, eine andere sollte von Chris Columbus´ 1492 Productions kommen. Bevor Disney zuschlug lagen die Rechte beim europäischen CGI-Spezialisten Framestore.
THE GRAVEYARD BOOK erzählt die Geschichte eines Jungens namens Nobody Owens, der von Geistern auf einem Friedhof aufgezogen wird, nachdem seine Eltern ermordet wurden. Als er zum Teenager wird, wird auch er von Mörder seiner Familie verfolgt, einem Wesen namens »The Man Jack«.
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Cover THE GRAVEYARD BOOK Copyright Harper Collins
Mit leichter Verspätung liefert Erik Schreiber die Ausgabe Nummer 580 seines Phantastischen Bücherbriefes. Doch diese Verspätung hatte einen guten Grund:
Wie bekannt ist, schreibt Erik nicht nur Bücherbriefe, sondern betreibt zudem noch den Verlag »Saphir im Stahl«. Dort sind soeben zwei neue Bücher erschienen. Zum einen der Gedichtband EIN AUGENBLICK FÜR ZWEI und zum anderen der SF-Roman ALLE ZEIT DER WELT von Pia Biundo. Da Erik mit den Vorbereitungen für diese Veröffentlichungen befasst war, verschob sich as Erscheinen des aktuellen Bücherbriefs verständlicherweise. Alle Informationen zu den Büchern findet der Interessierte auf der Webseite von »Saphir im Stahl«.
Der Bücherbrief 580 (März 2012) beginnt mit einem äußerst sachkundigen und informativen Nachruf auf den leider Anfang März verstorbenen Autoren Hans Kneifel. Danach folgt die bekannte Mischung aus Rezensionen von Büchern, Comics und Magazinen aus dem weiten Bereich Phantastik, aber auch Fanzines werden beleuchtet.
Es ist ja nicht so, als gäbe es nicht bereits diverse Clips aus der Joss Whedon-Version von MarvelsAVENGERS. Jetzt gibt es auch noch einen neuen Fernsehspot und der dreht sich um BLACK WIDOW, dargestellt von Scarlett Johansson:
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Lange hatte man nichts mehr gehört von Zack Snyders filmischer Neugestaltung SUPERMANs mit dem Titel MAN OF STEEL. Jetzt veröffentlichte man das neue Logo des Stählernen. Nicht ganz überraschend kommt ein »S« darin vor. :o)
Die Marketing-Abteilung des Senders The CW stellt im Rahmen einer Presseinfo ein erstes Promo-Bild des Helden der neuen Serie ARROW nach den GREEN ARROW-Comics zur Verfügung. Der Held wird dargestellt von Stephen Amell (THE VAMPIRE DIARIES).
Aus dem Pressetext (von mir übersetzt):
Nachdem er fünf Jahre lang auf einer einsamen und unzugänglichen Insel verschollen war, kehrt der milliardenschwere Playboy Oliver Queen zurück – und er hat eine geheimnisvolle Aufgabe und neue, gefährliche Fähigkeiten, um sie durchzuführen.
Das Design des neuen Kostüms stammt von der dreimaligen Oscar-Gewinnerin Colleen Atwood (GEISHA, ALICE IN WONDERLAND). Der Regisseur und ausführende Produzent des Piloten ist David Nutter (SMALLVILLE, EASTWICK, SARAH CONNOR CHRONICLES) und der sagt:
Als ich Regie beim Piloten zu SMALLVILLE führte, wusste ich, dass ein Schlüssel um Clark Kent beim Publikum als Helden glaubwürdig zu machen, darin liegen würde, ihn nachvollziehbar und als »normalen Menschen« zu gestalten. Doch ARROW ist eine ganz andere Show – düsterer und härter – aber die Kernidee bleibt dieselbe. Wir erschaffen eine echte, glaubwürdige Welt, in der Oliver Queen erstaunliche Dinge vollbringen kann. Colleen Atwoods großartige Arbeit am ARROW-Kostüm spiegelt diese Bemühung wieder.
Ausführende Produzenten bei ARROW sind Greg Berlanti, Marc Guggenheim, Andrew Kreisberg und David Nutter, das Drehbuch und die Handlung zum Piloten stammen von Kreisberg & Guggenheim.
Der März ist bislang wahrlich kein guter Monat für Anhänger der Phantastik. Heute verstarb der französische Comiczeichner Jean Giraud, besser bekannt unter seinen Pseudonymen Gir und Moebius.
Giraud wurde 1938 in Fontenay-sous-Bois nahe Paris geboren und wuchs bei den Großeltern auf. Nach einem Studium der angewandten Kunst an der Pariser Académie des Beaux-Arts veröffentlichte er im Jahr 1956 seinen ersten Comic in Magazin FAR WEST. 1961 wurde er Mitarbeiter des Magazins SPIROU und arbeitete als Assistent von Jijé an einer Episode von JERRY SPRING mit. Ab 1963 begann er dann unter dem Pseudonym Gir an der Arbeit für eine seiner bekanntesten Serien: LEUTNANT BLUEBERRY.
Neben den Western war Giraud allerdings der Phantastik und hier insbesondere der Science Fiction sehr zugetan und realisierte visionäre und zum Teil für ihre Zeit höchst progressive, unkonventionelle und experimentelle Comics. Mit Philippe Druillet, Jean-Pierre Dionnet und Bernard Farkas (einer erfundenen Person) gründete Giraud im Jahr 1975 den Verlag Les Humanoïdes Associés, der die Zeitschrift MÉTAL HURLANT heraus brachte, die später auch in Deutschland unter dem Namen Schwermetall erschien.
Zu seinen bekannteren Werken aus der SF-Schiene gehören DIE LUFTDICHTE GARAGE DES JERRY CORNELIUS oder die JOHN DIFOOL-Comics, die er zusammen mit dem Chilenen Alejandro Jodorowsky realisierte.
Jean Giraud arbeitete wiederholt für die Filmindustrie und wirkte an namhaften Produktionen mit: beispielsweise entwarf er die Raumanzüge für ALIEN, zeichnete Storyboards für TRON und THE ABYSS und entwickelte zusammen mit Jean-Claude Mézières das Design für DAS FÜNFTE ELEMENT.
Jean Giraud verstarb heute Morgen nach langer Krankheit.
Ein weiterer Comic-Held erhält eine eigene Fernsehserie: The CW (SMALLVILLE) ist gerade dabei, einen Piloten um den grünen Bogenschützen zu realisieren, die Rolle des Helden Oliver Queen übernimmt dabei Stephen Amell (PRIVATE PRACTICE, HEARTLAND). Die neue Serie wird nichts mit SMALLVILLE zu tun haben und soll einen neuen Blick auf einen der klassischen DC-Helden werfen, ihr Titel lautet ARROW.
Das ist übrigens kein Gerücht oder »könnte vielleicht sein«, der Schauspieler hat bereits mit dem Training für die Rolle begonnen und nach eigenen Angaben auch schon seine Ernährung umgestellt. Aha. Wer verfolgen will, wie es Amell bei der Vorbereitung zur Produktion ergeht, kann einen Blick auf seine Facebook-Seite werfen.
Ebenfalls besetzt wurde Colin Donnell als GREEN ARRROWS bester Freund. Im Gegensatz zur bisher bekannten Geschichte wird hierbei aus dem besten Kumpel gleichzeitig der größte Feind des grünen Bogenschützen, bekannt als Tommy Merlyn.
Anders als bei anderen Sendern (ich sage nur: WONDERWOMAN) sollte man davon ausgehen dürfen, dass man den Piloten auch zu Gesicht bekommt.
GREEN ARROW (deutsch auch: GRÜNER PFEIL) ist ein Superheld aus der Schmiede von DC, zum ersten Mal trat er 1941 in Erscheinung. Vergleichbar mit Batman verfügt er über keine übernatürlichen Kräfte, sondern nutzt seine durch Training erworbenen außergewöhnlichen Fertigkeiten und technologische Hilfsmittel bei seinem Kampf für die Armen und Unterdrückten und gegen das Verbrechen. Der Charakter ist an Robin Hood angelehnt.
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Cover GREEN ARROW – QUIVER Copyright 2003 DC Comics
I KILLED ADOLF HITLER ist ein Comic des norwegischen Zeichners Jason alias John Arne Sæterøy, das 2007 erschien und den Eisner Award gewonnen hat. Studio Eight hat die Filmrechte erworben und den Drehbuchautor D. C. Walker rekrutiert, um den Stoff ins Kino zu bringen.
Die Geschichte, deren Protagonisten anthropomorphe Viecher sind, verfolgt die Abenteuer eines Attentäters, der ins Jahr 1938 reist, um dort Hitler zu töten. Dabei kommt es allerdings zu einigen Verwicklungen und allerlei alternativen Zeitlinien.
Da sich das Projekt noch in einem sehr frühen Stadium befindet, gibt es noch keine Angaben zum Regisseur und ebenfalls nicht dazu, wie die Umsetzung konkret aussehen soll – möglich wären sicherlich Performance-Capturing oder Computeranimation – oder vielleicht sogar der gute, alte Zeichentrickfilm, wer weiß.. .
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Cover I KILLED ADOLF HITLER Copyright 2007 Fantagraphic Books
Ganz kurz vor den Start der zweiten GHOST RIDER-Verfilmung unter dem Titel SPIRIT OF VENGENANCE – in der erneut Nic Cage in das flammende CGI-Kostüm des Protagonisten schlüpft – gibt es nochmal eine Featurette:
TIM UND STRUPPI hatte in der gefilmten Fassung gemischte Resonanz hervor gerufen, war aber offensichtlich international so erfolgreich, dass es einen zweiten Teil geben wird. Das bedeutet: kein Urlaub nach der Fertigstellung der beiden HOBBIT-Filme für Peter Jackson, der macht gleich mit dem zweiten Teil der Comicverfilmung weiter. Das sagt zumindest sein Mitstreiter in Sachen TIM, Steven Spielberg:
Peter macht das. Eigentlich wollte ich [auch beim zweiten Regie führen], aber Peter muss das aufgrund eines Deals tun, den wir ausgehandelt hatten: ich führe Regie beim ersten, er beim zweiten Teil. Und Peter wird das selbstverständlich sofort angehen, nachdem er mit den Arbeiten am HOBBIT fertig ist. Es wird dann sofort mit dem »Performance Capturing« begonnen werden.
TIM UND STRUPPI spielte international mehr als 370 Millionen Dollar ein, davon allerdings nur ~ 76 Millionen in den USA, aber angeblich war bei diesem Film ohnehin immer ein internationales Publikum anvisiert (ich vermute, dass die TIM UND STRUPPI-Comics in Europa deutlich bekannter sein dürfte, als in den USA).
Der Regiestil der beiden unterscheidet sich grundsätzlich (auch wenn Jackson in THE FRIGHTENERS eindeutig in Richtung Spielberg tendirt) und es dürfte interessant sein zu sehen, wie der zweite Film umgesetzt wird.
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