Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

Houellebecq und Amazon – wo bleibt der Aufschrei des Buchhandels?

amazon_verbrennung

Wir erin­nern uns – es gab im April 2013 einen Zwer­gen­auf­stand man­cher Buch­händ­ler. Eine kur­ze Wie­der­ho­lung: Con­ni ist ein jun­ges Mäd­chen aus einer Bücher­rei­he für Her­an­wach­sen­de aus dem Carlsen-Ver­lag. Die Autoren begin­gen eine unbe­schreib­li­che Dreis­tig­keit – die Prot­ago­nis­tin erhielt in einem der Bücher einen Ama­zon-Geschenk­gut­schein. Nichts beson­de­res, soll­te man mei­nen, spie­gelt die Lebens­rea­li­tät jun­ger Men­schen wie­der. Beim Buch­han­del sah man das anders und es ging ein unbe­schreib­lich pein­li­ches Geze­ter los. Und – man moch­te es kaum fas­sen – der Carlsen-Ver­lag hat vor die­sen Anma­ßun­gen gekuscht.

Jetzt schrei­ben wir Janu­ar 2015. Vor kur­zem ist die deut­sche Aus­ga­be von Michel Hou­el­le­becqs umstrit­te­nem Roman UNTERWERFUNG erschie­nen. Dar­in bestellt der Prot­ago­nist nicht nur ein­mal, son­dern qua­si stän­dig bei Darth Ama­zon. Und kam es zu irgend­ei­ner Reak­ti­on aus den Tem­peln des toten Hol­zes? In keins­ter Wei­se. Das könn­te dar­an lie­gen, dass man das Geschäft mit dem Best­sel­ler selbst­ver­ständ­lich gern mit­nimmt, auch wenn dar­in das böse, böse Wort »Ama­zon« ent­hal­ten ist. Zudem wür­de Hou­el­le­becq bei ent­spre­chen­den Kri­ti­ken ver­mut­lich nur einen hoch­ge­reck­ten Mit­tel­fin­ger für die Nörg­ler bereit­hal­ten. Die Her­aus­ge­ber einer Kin­der­buch­se­rie kann man natür­lich viel leich­ter damit erpres­sen, die Bücher aus den Rega­len zu neh­men.

Es ist so albern.

p.s.: UNTERWERFUNG erscheint in deut­scher Über­set­zung bei DuMont und kos­tet als eBook sagen­haft gie­ri­ge 18,99 Euro. Wenn es sich für die­sen Mond­preis nicht ver­ti­cken lässt, sind bestimmt wie­der die bösen Buch­pi­ra­ten schuld.

Ver­bren­nungs­bild von Die­bold Schil­ling dem Äl­te­ren, auch schon seit dem 15. Jahr­hun­dert tot und des­we­gen ge­mein­frei. Ama­zon-Logo Co­py­right Ama­zon.

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Kickstarter: QUIRKBOT – Roboter aus Strohhalmen

Quirkbot

Ja, ich den­ke auch, dass das die Über­schrift des Tages sein dürf­te. :) Auf Kick­star­ter kann man ein Pro­jekt namens Quirk­bot unter­stüt­zen, mit dem man unter Zuhil­fe­nah­me von Stroh­hal­men Robo­ter kon­stru­ie­ren kann. Klingt komisch? Ist aber so. Das Gan­ze ist natür­lich eher auf jün­ge­re For­scher gezielt, dürf­te für die­se aber ein Hei­den­spaß sein – und lehr­reich noch oben­drein. Herz des gan­zen ist ein Mikro­con­trol­ler, man kann damit also auch das Pro­gram­mie­ren erler­nen.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen auf der Kick­star­ter-Sei­te des Pro­jekts, das aus Schwe­den kommt, wes­we­gen auch ver­mut­lich kei­ne Pro­ble­me beim Zoll ent­ste­hen soll­ten (es sei denn, es wird aus den USA ver­sandt, das soll­te man vor dem Pleg­den erfra­gen). Auf Kick­star­ter gibt es auch ein län­ge­res Video als den nach­ste­hen­den Teaser.

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Pro­mo­fo­to Quirk­bot Copy­right kids​hack​day​.com

Trailer – ATARI: GAME OVER

Die Doku­men­ta­ti­on ATARI: GAME OVER zeich­net den stei­ni­gen und am Ende lei­der wenig erfolg­rei­chen Weg einer der bekann­tes­ten Video­spiel- und Com­pu­ter­fir­men, fest­ge­macht wird das haupt­säch­lich am geflopp­ten Com­pu­ter­spiel zu E.T., von dem 1983 tau­sen­de Car­tridges für das Ata­ri 2600 in der Wüs­te von New Mexi­co ver­bud­delt wur­den. Lei­der wur­de sie für das XBox-Net­work pro­du­ziert und ist bis­lang auch aus­schleiß­lich dort zu sehen. Es steht zu hof­fen, dass sie auch weni­ger Pri­vi­le­gier­ten zugäng­lich gemacht wer­den wird.

Ata­ri: Game Over is the Xbox Ori­gi­nals docu­men­ta­ry that chro­nic­les the fall of the Ata­ri Cor­po­ra­ti­on through the lens of one of the big­gest mys­te­ries of all time, dub­bed »The Gre­at Video Game Buri­al of 1983«. As the sto­ry goes, the Ata­ri Cor­po­ra­ti­on, faced with an over­whel­mingly nega­ti­ve respon­se to E.T., the video game for the Ata­ri 2600, dis­po­sed of hundreds of thou­sands of unsold game car­tridges by bury­ing them in the small town of Ala­mog­ordo, New Mexi­co.

Ja, ich weiß, die Doku erschien bereits im ver­gan­ge­nen Jahr. Die­ser Trai­ler ist aber jetzt via IGN auf­ge­taucht und manch einer geht des­we­gen davon aus, dass der Film nun einer brei­te­ren Öffent­lich­keit zugäng­lich wer­den könn­te.

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Fox Television produziert FRANKENCOP

Boris Karloff als Frankenstein

Fox Tele­vi­si­on hat soeben grü­nes Licht für drei neue Pilot­fil­me gege­ben. Der ers­te ist ein US-Remake der BBC-Serie LUTHER. Der zwei­te ist eine Komö­die von Char­lie Gran­dy (THE MINDY PROJECT). Und beim drit­ten weiß man nicht, ob man lachen oder wei­nen soll: FRANKENSTEIN – pas­sen­der wäre wohl FRANKENCOP gewe­sen, denn das Gan­ze liest sich wie eine Mischung aus FRANKENSTEIN und ROBOCOP:

Zum Inhalt:

Das Dra­ma dreht sich um Ray Prit­chard, einen mora­lisch ver­kom­me­nen Cop im Ruhe­stand, der eine zwei­te Chan­ce bekommt, als er von den Toten erweckt wird. Jetzt jün­ger und stär­ker muss sich Prit­chard zwi­schen sei­nen alten Ver­su­chun­gen und einem neu­en Sinn im Leben ent­schei­den.

FRANKENSTEIN stammt vom CRI­SIS-Schöp­fer Rand Ravich und HOMELANDS Howard Gor­don, der auch für 24 ver­ant­wort­lich war. Es stellt sich bei Fox eigent­lich nur die Fra­ge, ob die neue Serie nach einer Fol­ge oder bereits vor der Aus­strah­lung abge­setzt wer­den wird. Star­ten soll FRANKENSTEIN im Herbst 2015.

Pro­mo­fo­to Boris KArl­off als FRANKENSTEIN Copy­right Uni­ver­sal

Erschienen: Horror-Kurzgeschichtensammlung BLACK NOISE

Cover Black Noise

Bereits Anfang Dezem­ber erschien die Hor­ror-Kurz­ge­schich­ten­samm­lung BLACK NOISE, die sie­ben Sto­ries von Gerd Rödi­ger und José V. Ramos beinhal­tet.

Black Noi­se
7 Geschich­ten, die Sie in dunk­le Zwi­schen­rei­che ent­füh­ren.
7 Geschich­ten, in denen die Prot­ago­nis­ten mit radi­ka­len Ver­än­de­run­gen ihrer Lebens­um­stän­de kon­fron­tiert wer­den.
7 Geschich­ten vol­ler Abgrün­de.

Dunk­ler Engel – Ein Zufall bringt einen jun­gen Poli­zis­ten auf die Spu­ren eines bizar­ren Expe­ri­ments, das sei­ne Vor­stel­lungs­kraft sprengt.
Der klei­ne Brad – Ein Schön­ling ohne Gedächt­nis wird mit sei­ner wah­ren Natur kon­fron­tiert.
Black Noi­se: Gibt es ein Jen­seits? Fünf Neu­gie­ri­ge bli­cken hin­ter die letz­te Gren­ze. Was sie fin­den, wird sie nie wie­der los­las­sen.
Das Geheim­nis sei­nes Erfol­ges – Manch­mal ist es schön, nach lan­ger Zeit Bekann­te wiederzutreffen.Und manch­mal ist es ein­fach nur gefähr­lich.
Das Geräusch – Ein unhör­ba­res Geräusch zer­reißt die dün­ne Schicht der Rea­li­tät.
Ein Besu­cher – Einem Mann wird die Rech­nung für sein Leben prä­sen­tiert.
Ende der Nah­rungs­ket­te – Ein Obdach­lo­ser ent­deckt sei­ne inne­re Bes­tie.

BLACK NOISE ist der­zeit exklu­siv als eBook bei Ama­zon erhält­lich und kos­tet 2,99 Euro. Die Print­aus­ga­be hät­te laut Ama­zon einen Umfang von 137 Sei­ten.

Ein Aus­zug aus BLACK NOISE wird dem­nächst im Rah­men der Lese­pro­ben-Akti­on ver­öf­fent­licht.

Gerd Rödi­ger, gebo­ren 1973 in Süd­deutsch­land, lebt und schreibt seit eini­gen Jah­ren in Ber­lin.
In den letz­ten 15 Jah­ren ver­öf­fent­lich­te er zahl­rei­che Kurz­ge­schich­ten, unter ande­rem in c’t – maga­zin für com­pu­ter­tech­nik und phan­tas­tisch! unter dem Pseud­onym Edgar Phil­ips. Er schreibt Unheim­li­ches & Hor­ror, Sci­ence Fic­tion & Near Future, und in letz­ter Zeit auch häu­fig über das Leben und Lei­den in Ber­lin.

José V. Ramos, gebo­ren 1965 in Kirch­heim unter Teck, lebt mit sei­ner Frau in einer beschau­li­chen Vor­al­bge­mein­de bei Göp­pin­gen. Ihn inter­es­sie­ren alle Spiel­ar­ten des Phan­tas­ti­schen, aber wenn er die Zeit und Muße zum Schrei­ben fin­det, dann sind sei­ne Kurz­ge­schich­ten meist im Bereich des Unheim­li­chen & Hor­ror ange­sie­delt.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Gerd Rödi­ger und José V. Ramos

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Agententhriller-Reihe von Carsten Steenbergen: CRANE

Cover Crane 1

Bereits Mit­te Dezem­ber ist mit MASKERADE der ers­te Band aus Cars­ten Steen­ber­gens Agen­ten­thril­ler-Rei­he CRANE erschie­nen. Die Rei­he in der Tra­di­ti­on von Heft­rome­n­en erscheint aus­schließ­lich als eBook bei Knaur eRi­gi­nals. Band eins gibt es momen­tan noch kos­ten­los.

Cra­ne – die gro­ße Thril­ler­se­rie:
Ein unge­wöhn­li­ches Agen­ten­team , tem­po­rei­che Action, exo­ti­sche Hand­lungs­or­te!
Unter der Lei­tung des cha­ris­ma­ti­schen Nah­kampf­spe­zia­lis­ten Alex­an­der Cra­ne wid­met sich das gehei­me Ein­satz­team OMBUS (Orga­ni­sa­ti­on zur mobi­len Bekämp­fung unkon­ven­tio­nel­ler Situa­tio­nen) dem Kampf gegen das inter­na­tio­na­le Ver­bre­chen. Meh­re­re mobi­le und eine sta­tio­nä­re Zen­tra­le in Brüs­sel (Bel­gi­en), sowie bes­tes tech­ni­sches Equip­ment ermög­li­chen OMBUS das welt­wei­te Agie­ren gegen Kri­mi­nel­le, deren Ver­bre­chen sowohl natio­na­le als auch Staa­ten über­grei­fen­de Aus­wir­kun­gen befürch­ten las­sen. Hier­bei ist eigen­stän­di­ges und im höchs­ten Maße effek­ti­ves Han­deln gefor­dert, selbst unter Ein­satz töd­li­cher Gewalt. Cra­ne ist dabei der Mann an der »Front« und ein Drauf­gän­ger mit Hang zu Extrem­sport­ar­ten und hüb­schen Frau­en. Sei­ne vier Team­mit­glie­der sor­gen für Rücken­de­ckung und jeg­li­che erfor­der­li­che Unter­stüt­zung. Die Auf­trä­ge wer­den OMBUS direkt vom UNO-Sicher­heits­rat erteilt, bei Bedarf wird selbst­be­stimm­tes Ein­grei­fen nicht nur tole­riert, son­dern ist über­aus erwünscht, sofern dadurch kei­ne poli­ti­schen Ver­wick­lun­gen aus­ge­löst wer­den. In so einem Fall stün­de das Team allei­ne da.

Der ers­te Band hat einen Umfang von 120 Sei­ten, die Fol­ge­bän­de wer­den 90 Sei­ten »dick« sein (Band zwei und drei sind bereits erhält­lich, drei wei­te­re erschei­nen am 2. Febru­ar, ab dem zwei­ten Mär­ze gibt es alle Roma­ne in einem Sam­mel­band). Man erhält die Roma­ne auf allen gän­gi­gen eBook-Platt­for­men.

Der Mön­chen­glad­ba­cher Autor Cars­ten Steen­ber­gen mit nie­der­län­di­schen Wur­zeln wur­de 1973 in Düs­sel­dorf gebo­ren. Auf­ge­wach­sen am Nie­der­rhein, blieb er der Gegend auch spä­ter ver­bun­den und arbei­tet dort heu­te als Soft­ware­be­treu­er und Pro­gram­mie­rer. Sei­ne Begeis­te­rung für Lite­ra­tur begann bereits als jugend­li­cher Viel­le­ser. Jah­re spä­ter kam schließ­lich der unbän­di­ge Drang hin­zu, selbst span­nen­de Aben­teu­er zu ver­fas­sen. Seit­dem publi­ziert er Roma­ne und Hör­spie­le, sei­ne Lei­den­schaft gehört hier­bei dem Thril­ler und eini­gen ande­ren Gen­res. Cars­ten Steen­ber­gen lebt mit Frau und Toch­ter nahe der nie­der­län­di­schen Gren­ze.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Knaur

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Leseproben: Die Jury

Leseproben Logo

Am Frei­tag hat­te ich hier auf Phan­ta­News ein neu­es Pro­jekt aus der Tau­fe geho­ben – Die Self­pu­blisher-Lese­pro­ben. Ein paar Tex­te sind auch tat­säch­lich bereits ein­ge­tru­delt. Das Pro­ze­de­re ist hier­bei wie folgt: Ihr schickt mir die Lese­pro­ben per Mail und ich stel­le die­se dann den Jury­mit­glie­dern zur Ver­fü­gung. Sagt ein Mit­glied der Jury »das neh­men wir«, dann ist die Lese­pro­be ange­nom­men und wird auf Phan­ta­News ver­öf­fent­licht. Damit das neu­tra­ler gesche­hen kann, ken­ne nur ich die Namen der ein­sen­den­den Autoren, die Jury­mit­glie­der bekom­men die Tex­te anony­mi­siert.

Die Jury möch­te ich in die­sem Arti­kel vor­stel­len (die Rei­hen­fol­ge ist bis auf eine Aus­nah­me alpha­be­tisch):

Anja Bagus, Jahr­gang 1967 lebt im Ruhr­ge­biet mit Kat­zen, Hund, Mann und Kind. Nach Stu­di­um und tau­send Jobs hat sie eine Aus­bil­dung zur Heil­prak­ti­ke­rin gemacht, bevor sie mit dem Schrei­ben von Steam­punk-Roma­nen begann. www​.anja​-bagus​.de

Andre­as Dre­sen, Jahr­gang 1975, lebt mit Frau, Kat­zen, Hasen und zu vie­len Büchern in Aachen. Neben sei­ner Arbeit als Dipl.Kaufmann schreibt er Phan­tas­tik, Sci­ence Fic­tion, Steam­punk und Geschich­ten über das Meer. www​.andre​as​-dre​sen​.de

Bernd Mey­er, Jahr­gang 1968, lebt im fla­chen Nord­deutsch­land unter der Fuch­tel von Frau, Toch­ter und den Kat­zen. Neben eini­gen aus­pro­bier­ten Beru­fen wand­te er sich dem Schrei­ben zu, in der Hoff­nung, damit irgend­wann sei­ne Hob­bies finan­zie­ren zu kön­nen. www​.bedlam​boys​.de

Sabi­ne Osman, Jahr­gang 1970, macht mit Mann und Kat­zen das Saar­land unsi­cher. Nach lan­gen Jah­ren in einem Zei­tungs­job, ist sie nun als Tex­te­rin und Autorin selbst­stän­dig. Ihre Schreib- und Lese­lei­den­schaft gilt der Fan­ta­sy. sabi​ne​os​man​.de

Ach ja, und ich natür­lich eben­falls (wobei ich aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den natür­lich die Autoren der ein­ge­sand­ten Lese­pro­ben ken­ne):

Ste­fan Holz­hau­er, Jahr­gang 1965, lebt mit Lang­zeit­freun­din, Ech­sen und mehr Com­pu­tern als nötig im Ber­gi­schen Land. Eigent­lich ist er frei­be­ruf­li­cher IT-Bera­ter, betreibt aber auch das Phan­tas­tik-Por­tal Phan­ta­News und ist neu­er­dings zudem als Autor in Erschei­nung getre­tentest​.phan​ta​news​.de

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Trailer: OUTCAST

Ein Eas­tern, der nicht im Osten pro­du­ziert wird, so kann man wohl OUTCAST beschrei­ben. Es spie­len Nicho­las Cage (MOONSTRUCK), Hay­den Chris­ten­sen (STAR WARS – EPISODE II) und Yifei Liu (THE FORBIDDEN KINGDOM), Regie führt Nicho­las Powell. Es han­delt sich um sein Debut als Regis­seur, er ist sonst Stunt­man. Und ja, tat­säch­lich, der blond­bär­ti­ge Kerl ist Hay­den Chris­ten­sen ali­as Ana­kin Sky­wal­ker.

Irgend­wie kann ich mir auf den Trai­ler kei­nen rich­ti­gen Reim machen. Ein Kreuz­fah­rer in Chi­na? Die Inhalts­an­ga­be liest sich so:

When the heir of the Impe­ri­al thro­ne beco­mes the tar­get of an ass­as­si­na­ti­on by his des­pi­sed older brot­her, the young prin­ce must flee the king­dom and seek pro­tec­tion. His only hope for sur­vi­val is a reluc­tant war-wea­ry cru­sader named Jacob, who must over­co­me his own per­so­nal demons and ral­ly the assis­tance of a mythi­cal out­law known as The White Ghost. Tog­e­ther they must fight side by side in an epic batt­le to return the prin­ce to his rightful place on the thro­ne.

In den USA läuft der Film am 6. Febru­ar in »aus­ge­wähl­ten Kinos« an – also nur in ein paar. Ich wür­de ver­mu­ten, dass es ihn bei uns nur auf Kon­ser­ve zu sehen geben wird. Anse­hen wür­de ich ihn mir wohl mal.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​s​e​R​W​r​L​z​O​HUg

 

Kommen die X‑Akten zurück?

X-Files

Die Kult­se­rie X‑FILES, bei uns bekannt als AKTE X, ende­te im Jahr 2002. Danach gab es 2008 noch einen halb­her­zi­gen Kino­film names I WANT TO BELIEVE (JENSEITS DER WAHRHEIT), der aller­dings nicht wirk­lich über­zeu­gen konn­te. David Duchov­ny und Gil­li­an Ander­son haben sich seit­dem immer wie­der mal dafür aus­ge­spro­chen, dass es wei­te­re Aben­teu­er in die­sem Uni­ver­sum geben könn­te, aber dar­aus gewor­den ist nie etwas. Wenn man weiß, dass die Serie auf Fox lief, wun­dert man sich ohne­hin, dass es neun Staf­feln wer­den konn­ten.

Doch Fox Tele­vi­si­on ist ange­schla­gen (kein Wun­der, wenn man König der Absetzer ist) und sucht offen­bar  nach Publi­kums­ma­gne­ten. Das könn­te einer der Grün­de sein, war­um man jetzt offi­zi­ell auf der Tele­vi­si­on Cri­tics Asso­cia­ti­on Win­ter Press Tour in Pasa­de­na bestä­tigt hat, dass es »Gesprä­che« über eine Rück­kehr des Fran­chise gibt. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Fox TV Group Gary New­man sag­te er sei »hoff­nungs­voll«, dass dar­aus etwas wer­den wird.

CEO Dana Wal­den ergänz­te, dass man nach wie vor ein gutes Ver­hält­nis mit Duchov­ny, Ander­son und Car­ter pflegt und sie gern dabei hät­te, das aber äußerst schwie­rig sei, da die Ter­min­ka­len­der der drei voll sei­en.

Wenn es dazu kommt, was wird es sein? Eine Fort­füh­rung? Ein Reboot? Will man das? Wird Fox die neue Serie wie so oft nach ein paar Epi­so­den abset­zen? Fra­gen über Fra­gen.

Sie soll­ten lie­ber ALMOST HUMAN fort­füh­ren, statt sich an aus­ge­lut­sche Kon­zep­te zu klam­mern. Man ver­ste­he mich nicht falsch, X‑FILES gehört zu mei­nen Lieb­lings­se­ri­en, aber in den letz­ten bei­den Staf­feln war das Kon­zept schon arg durch.

Summer Glau in der Webserie JEFF 1000

Zu Sum­mer Glau muss man dem Nerd nichts wei­ter sagen. Wer nicht zu die­ser eli­tä­ren Grup­pe gehört, benö­tigt mög­li­cher­wei­se zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen. Berühmt wur­de sie durch ihre Rol­le in der SF-Serie FIREFLY und trat auch danach in wei­te­ren Gen­re-Pro­jek­ten auf, bei­spiels­wei­se DOLLHOUSE, THE SARAH CONNOR CHRONICLES, THE 4400 oder ARROW.

Ihr neu­es­tes Pro­jekt ist eine vom US-Maga­zin WIRED pro­du­zier­te sati­ri­sche Webse­rie namens JEFF 1000, in der sie an der Sei­te des Namen geben­den Robo­ters merk­wür­di­ge Din­ge erlebt. Genau­er gesagt wer­den schrä­ge Situa­tio­nen dar­ge­stellt, die davon aus­ge­hen, dass der Robo­ter JEFF 1000 in ganz nor­ma­le All­tags­si­tua­tio­nen gerät. Inter­es­sant ist dabei, dass der robo­ti­sche Schau­spie­ler nicht, wie man ange­nom­men hät­te, am Com­pu­ter ent­stan­den ist, son­dern real exis­tiert.

Die Epi­so­den von JEFF 1000 kann man sich auf You­tube anse­hen, hier ist die ers­te:

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