Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
In der letzten Nacht fand in den USA der Super Bowl statt. Im Stadion der Universität von Phoenix schlugen die New England Patriots die Seattle Seahawks 28 zu 24. Doch kommen wir zu den wichtigen Aspekten des Superbowl: Den Filmtrailern.
FIFTY SHADES OF GREY (ja, im Ernst)
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TED 2 (ja, der zotige Bär war offenbar so erfolgreich, dass es einen zweiten Teil gibt)
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JURASSIC WORLD (Chris Pratt gegen Dinos, mein lieber Scholli …)
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TOMORROWLAND (George Clooney in dem mysteriösen Disney-Streifen. Sieht gut aus!)
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SEVENTH SON (Na endlich!)
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SPONGE BOB – OUT OF THE WATER (Im Ernst?)
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TERMINATOR: GENISYS (Mit Arnie als Rentnernator)
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Dass es Nintendo nicht so richtig rosig geht, ist nichts Neues, an den grandiosen Erfolg der Wii mit seiner neuartigen Bewegungssteuerung konnte die uninspirierte Wii U nicht einmal halbwegs anknüpfen. Und so sucht Big N nun offenbar nach anderen Wegen, an Kohle zu kommen. Bereits vor ca. anderhalb Jahren hatte man angekündigt, an den Werbeeinnahmen von Let´s Play-Videos beteiligt werden zu wollen.
Für die Uneingeweihten: Let´s Play-Videos sind Clips zumeist auf Youtube, die sich mit Spielen befassen, diese also beispielsweise vorstellen oder Tipps zum Ablauf geben. Streng genommen ist das eine Urheberrechtsverletzung, denn die gezeigten Spielinhalte unterliegen natürlich dem Copyright des jeweiligen Herstellers. Die meisten Publisher sehen das allerdings eher gelassen, immerhin sind die Videos eine prima Werbung für ihre Produkte.
Nintendo möchte die Let´s Player jetzt allerdings in ihr sogenanntes »Creator´s Program« zwingen. Man muss sich dort anmelden, um Let´s Play-Videos online stellen zu dürfen. Macht man das nicht, droht der japanische Konzern damit, die Clips aufgrund von Urheberrechtsverletzungen aus dem web nehmen zu lassen. Natürlich hat das einen Grund: Nintendo will an den Werbeeinnahmen mitverdienen. Dabei sollen 30 Prozent der Einnahmen an Big N gehen, der Rest an den Videoersteller (das gilt nur für regelmäßige Videos, für ein Einzelvideo erhält man nur 60%). Der Knüller dabei: Das gesamte Geld soll zuerst an Nintendo gehen und die überweisen dem Let´s Player mit monatelanger Verzögerung dann seinen Teil auf ein PayPal-Konto. Ein weitere Knüller ist, dass darin noch nicht einmal alle Spiele des Herstellers eingeschlossen sind, man muss erstmal in eine Whitelist schauen, um festzustellen, ob man zu einem bestimmten Game überhaupt Videos erstellen darf.
Meiner Meinung nach grenzt das an Schutzgelderpressung. Entweder ihr zahlt, oder wir hauen eure Videos aus dem Netz. Das geht GAR nicht und ich bin sicher, dass sich schnell und laut Widerstand regen wird. Die Gamer sind nicht gerade dafür bekannt, mit solchen Aktionen besonders wohlwollend umzugehen. Hier wäre mit Nintendo auch mal ein Ziel, das im Gegensatz zu Gamergate, Hohn und Spott der Spielergemeinde verdient hätte. Schon bei einer ähnlichen Aktion gegen IGN kam es zu viel Kritik und Big N versprach eine bessere Lösung. Das »Creator´s Program« soll diese Lösung sein.
Tatsächlich dürfte das für Nintendo aber ein PR-Desaster werden. Selbst ins Knie geschossen.
Bis zum dritten März muss man sich nochgedulden, dann geht in den USA Joss Whedons Serie MARVEL´S AGENTS OF S.H.I.E.L.D. weiter. Der Sender spendiert schon mal einen Trailer, damit man sich erinnern kann, was in der letzten Episode vor der Staffelpause abging.
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Es weiß inzwischen wohl jeder: neben der neuen STAR WARS-Trilogie sind weitere Filme in diesem Universum geplant. Die Gerüchteküche brodelt in dieser Hinsich nach wie vor, es heißt sowohl, es könne einen Han Solo- wie auch einen Boba Fett-Film geben. Demnächt werden wir vernutlich neue Informationen zu dem Thema erwarten können, denn das Casting für den Spinoff-Film hat in der vergangenen Woche in Los Angeles begonnen. Dazu gibt es noch nichts Neues.
Allerdings gibt es Neuigkeiten zum Drehbuchautor des Streifens: Nachdem es zuerst hieß, dass Simon Kinberg (STAR WARS REBELS und X‑MEN – DAYS OF FUTURE PAST) den Job machen könnte, ist der nun raus. Ebenfalls raus ist Gary Whitta (THE WALKING DEAD und erster Entwurf für Edwards´GODZILLA). Der neue Mann am Skript ist Christ Weitz (ABOUT A BOY)
Im Dezember 2016 wissen wir mehr darüber, ob er seinen Job gut gemacht hat, denn dann kommt der STAR WARS-Spinoff-Film ins Kino.
Logo STAR WARS Copyright The Walt Disney Company & LucasFilm
Es war bereits bekannt, dass es Pläne gab, die neuen GHOSTBUSTERS ausschließlich weiblich zu besetzen. Das scheint sich jetzt zu bestätigen, denn der Hollywood-Reporter meldet, dass die Besetzung so gut wie in trockenen Tüchern ist. Die Damen, die sich den grauen Overall überwerfen und das Protonenpäckchen umschnallen sollen sind: Kristen Wiig, Leslie Jones, Kate McKinnon und Melissa McCarthy. Die meisten davon sind wie ihre Vorgänger Akteure aus SATURDAY NIGHT LIVE.
Regie führen wird dabei Paul Feig, denn Ivan Reitman hatte nach dem Tod von Harold Ramis seinen Hut genommen. Man plant nun wohl offenbar auch ein Reboot, statt eine Fortführung. Das dürfte Dan Aykroyd nicht gefallen, der wollte immer eine Fortsetzung, in der die alten Ghostbusters den neuen die Fackel übergeben. Bill Murray wollte allerdings nie so richtig und nach dem Tod von Harold Ramis war man wohl der Ansicht, man müsse etwas ganz Neues machen, also ein Reboot des Franchise durchführen. Die Dreharbeiten sollen in diesem Sommer in New York beginnen.
Mit der Entscheidung, die Hauptfiguren ausschließlich weiblich zu besetzen habe ich überhaupt kein Problem, auch wenn anderwo im Netz schon wieder das Gegeifer losgeht. Sehr wohl habe ich aber ein Problem damit, dass die alten Ghostbusters-Darsteller ausgebootet werden sollen. Dass sowas anders geht, und man sich vor den alten Fans verbeugen muss, zeigt gerade STAR WARS.
GHOSTBUSTERS-Logo Copyright Sony Pictures und Columbia Pictures
Wie bereits berichtet, gibt es mal wieder einen neuen Versuch, die FANTASIC FOUR erfolgreich auf die große Leinwand zu bringen. Im Vergleich zu anderen Marvel-Helden konnten die vier bisher im Kino nicht so recht begeistern. Das soll sich jetzt ändern.
Four young outsiders teleport to an alternate and dangerous universe, which alters their physical form in shocking ways. Their lives irrevocably upended, the team must learn to harness their daunting new abilities and work together to save Earth from a former friend turned enemy.
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Die zweite exklusiv von und für Netflix produzierte Fernsehserie nach Marvel-Comics ist A.K.A. JESSICA JONES. Sie handelt von der gleichnamigen Protagonistin, einer ehemaligen Superheldin, die eine Detektei in New York City eröffnet hat. Die Figur trat in Marvels ALIAS und THE PULS-Comicserien auf und trug Heldennamen wie Jewel Knightress (im Ernst?) und Power Woman. In der Serie soll sie durch Krysten Ritter dargestellt werden.
Der Knüller ist allerdings die Besetzung des Antagonisten Zebediah Kilgrave alias The Purple Man. Den wird kein anderer als David Tennant spielen, den Fans bekannt als zehnter Doctor in der BBC-Erfolgsserie DOCTOR WHO.
Das wird spannend. Einen Starttermin für die Serie A.K.A. JESSICA JONES gibt es derzeit leider noch nicht.
The Marvel Universe is No More! The Ultimate Universe is No More!
Marvel hat ein Video von der Pressekonferenz veröffentlicht, in der über das Ende gleich zweier ihrer Comic-Universen berichtet wurde. Dazu gab es ein Bild des Covers der zweiten Ausgabe von SECRET WARS – das sind eine Menge Hämmer …
Aus der Pressemitteilung:
Time has run out for the Marvel Universe and Ultimate Universe as the destruction of two universes brings forth the forging of a new Battleworld. Now, relive the monumental announcement by rewatching the entire SECRET WARS LIVE KICKOFF in its entirety.
Streamed live from New York’s own Midtown Comics, witness Marvel Editor-in-Chief Axel Alonso and SVP, Executive Editor Tom Brevoort discuss the first details of Battleworld and the destruction and end of both the Marvel Universe and the Ultimate Universe.
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Ich sage nicht, wofür dieses Video Werbung macht. Ich habe mich weggeworfen. Brilliant. SO muss Werbung sein.
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Es gibt auch eine »Extended Version«
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RED MARS ist das erste Buch aus der Science Fiction-Trilogie von Kim Stanley Robinson, die sich um die Kolonisierung und das Terraforming des roten Planeten dreht. Das ganze soll in eine Fernsehserie umgesetzt werden, die denselben Titel wie der erste Roman trägt.
Als Drehbuchautor wurde dafür jetzt jemand gewonnen, der nicht nur in Nerd-Kreisen hohes Ansehen genießt: BABYLON 5‑Erfinder J. Michael Straczynski. Das Projekt ist schon lange in der Warteschleife und scheint jetzt endlich Fahrt aufzunehmen. RED MARS wird von Spike TV produziert, die übernahmen das Projekt im letzten Oktober. Ebenfalls als ausführender Produzent mit an Bord ist Vince Gerardis (den kennen wir als Co-ausführenden Produzenten bei GAME OF THRONES), Autor Robinson wird als Consultant mitmachen.
Wann die Serie ins Fernsehen kommen wird ist derzeit noch offen.
Neben Babylon 5 schrieb Straczynski unter anderem den Eastwood-Film THE CHANGELING und war Co-Autor bei WORLD WAR Z und THOR. Im Moment beendet er gerade die Arbeiten an der SF-Fernsehserie SENSE 8, die er zusammen mit den Wachowskis realisiert. Er hat bisher die Drehbücher für über dreihundert Serienepisoden geschrieben und verfasste die Stories für fast 500 Comics bei Marvel und DC.
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