Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Der ein oder andere Stammleser mag sich gefragt haben, warum hier in den letzten neun Tagen nichts los war. Die Antwort ist einfach: Ich hatte Urlaub, war auf dem Fest der Fantasie und deswegen keinerlei Zeit (uznd auch nur äußerst begrenzten Internetzugang). Ebenso einfach ist der Grund, warum ich das nicht vorher klar angekündigt hatte: Ich wollte übelmeinende und besitzergreifende Mitmenschen, vulgo: Einbrecher, nicht mit der Nase darauf stoßen, dass ich weg bin.
Ich bin jetzt zwar wieder da, habe aber immer noch eine Woche Urlaub und werde die nicht ständig vor dem Rechner verbringen, deswegen werden die Artikel hier noch eine Zeit lang eher tröpfeln.
Also bitte nicht wundern, ab ungefähr nächster Woche Montag läuft hier alles wieder normal.
Iron Bit zeigen einen Early Access Trailer zu ihrem Science Fiction MMO COLONIES ONLINE, bei dem man mit oder gegen andere Spieler fremde Planeten kolonisieren muss. Die Entwickler schreiben dazu:
In Colonies Online players find themselves far away from home, inhabiting a cluster of alien planets where they must gather resources to build a colony and survive in this harsh environment. In a persistent online game world with no restrictions, players must work with or against other players to build anything from trade outposts to full-scale cities with the intuitive construction system. By crafting weapons and armor to aid in a quest of survival and domination, players battle aliens and other colonists with a non-target combat system. Colonists can also improve their character with new skills and abilities and team up with other players to further enhance a colony.
Das alles ist Open World und Sandbox, ich werde wohl unbedingt mal einen Blick darauf werfen müssen, insbesondere das Bausystem sieht sehr gut aus.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Nach AGENT CARTER soll es offenbar eine weitere Spinoff-Serie zu AGENTS OF S.H.I.E.L.D. geben (wobei CARTER streng genommen eigentlich ein CAPTAIN AMERICA-Spinoff ist). Im Mittelpunkt der geplanten neuen Serie namens MARVEL´S MOST WANTED steht Adrianne Palicki beziehungsweise deren S.H.I.E.L.D.-Figur Bobbi Morse. ABC hat hierfür bereits einen Pilotfilm geordert, das sagt zumindest Variety. Ebenfalls mit an Bord ist Lance Hunter alias Nick Blood.
Jeffrey Bell und Paul Zbyszewski schreiben den Piloten und werden bei einer eventuellen Serie auch als ausführende Produzenten fungieren, zusammen mit Jeph Loeb von Marvel Studios TV. Einen Starttermin gibt es noch nicht, ebensowenig ob es einen Backdoor-Pilot geben wird (also einen quasi-Pilotfilm innerhalb der »Mutterserie«).
Wenn zwei Charaktere der Serie AGENTS OF SHIELD sie verlassen, dürfte das das Castingkarussell wieder in Drehung versetzen. Ich finde das mit der neuen Serie gut, Bobbi kicks ass. Ich hätte auch gern mal den WONDER WOMAN-Piloten gesehen.
Promofoto: Adrianne Palicki in AGENTS OF S.H.I.E.L.D. Copyright ABC
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Als letzte der großen Verlagsgruppen in Deutschland schafft das zu Bertelsmann gehörende Random House die kundenunfreundliche Unverschämtheit Adobe DRM ab und setzt ab dem 1. Oktober ausschließlich auf softes DRM, also Wasserzeichen. Vorangegangen waren Ende Juni Bonnier, kurz darauf Holtzbrinck.
Für den Kunden ist das natürlich eine großartige Sache, Adobe dürfte vermutlich weniger fröhlich sein, das stört mich allerdings nicht die Bohne, das Verfahren war unausgereift, äußerst unergonomisch und in der Vergangenheit gab es Fehler, die dazu führten, dass man rechtmäßig erworbene eBooks (zeitweilig) nicht mehr lesen konnte.
Damit sind allerdings nicht alle Probleme vorbei, denn nach wie vor gibt es Soft-DRM, die Bücher werden also mit sogenannten Wasserzeichen gekennzeichnet. Wenn solcherart eindeutig den Kunden zuzuordnende eBooks geklaut werden (man kann sich Viren vorstellen, die den Rechner gezielt nach eBooks durchsuchen und diese irgendwo hochladen) und beispielsweise auf Tauschbörsen oder einschlägigen Webseiten angeboten werden, kann das für den Kunden zu Problemen führen. Denn Random House will mit der einschlägig berüchtigten Kanzlei Waldorf & Frommer verstärkt gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen. Ich bin schon sehr auf die ersten Gerichtsverfahren gespannt, wenn man nachweisen will, wer konkret das Zeug irgendwo hochgeladen hat. Ein solcher Nachweis dürfte nämlich abseits von Tauschbörsen nahezu unmöglich sein. Und: Wer garantiert mir, dass die Soft-DRM-Verfahren fehlerfrei sind? Können gleiche Schlüssel mehrfach vergeben werden? Das lässt sich nur ermessen, wenn die Verfahren offen gelegt werden, das werden die Verlage nicht wollen. Auch das wird sicherlich in der Zukunft Gerichte beschäftigen.
Für Nutzer von Amazons Kindle ist das eine gute Nachricht, denn wenn hartes DRM fehlt, kann man ePubs anderer Anbieter mittels der Software Calibre völlig problemlos in ein Format wandeln, das der eReader der Amerikaner darstellen kann, man wird somit ein klein wenig unabhängiger vom geschlossenen Amazon-Ökosystem. Aufgrund der unzeitgemäßen Buchpreisbindung wäre das allerdings nur interessant, wenn man fremdsprachige Bücher lesen möchte – und die sind ohnehin bei Amazon um Längen günstiger als bei den anderen Anbietern in Deutschland. Ich bezweifle allerdings, dass das DRM-Umdenken aller großen deutschen Verlage den Onlinehändler dazu bringt, ebefalls auf Kopierschutz zu verzichten, insbesondere, da der Kunde gar nichts davon bemerkt.
Die Random House-Pressemitteilung im Volltext:
VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE SETZT AUF SOFT-DRM
Die Verlagsgruppe Random House veröffentlicht seit mehr als 15 Jahren digitale Ausgaben der Bücher ihrer Autorinnen und Autoren. Um die Handhabung von E‑Books zu vereinfachen und den Markt weiterhin dynamisch zu entwickeln, ermöglicht die Verlagsgruppe ihren Vertriebspartnern ab 1. Oktober, E‑Books auch mit Soft-DRM anzubieten.
DRM hat sich als Marktstandard bei der Auslieferung von E‑Book-Dateien etabliert. Bislang wurde der Zugriff mit Hilfe von „hartem“ Digital Rights Management (DRM) kontrolliert. Auch wenn diese Art des Kopierschutzes innerhalb der Plattformen einiger Anbieter gut funktioniert, gibt es auch Systeme und Situationen, die den Leser stark einschränken. Mit der Umstellung auf Soft-DRM können Leser E‑Books noch einfacher auf allen Plattformen und Endgeräten lesen und ihre persönliche E‑Book-Bibliothek verwalten.
Gleichzeitig wird auch durch Soft-DRM ein sinnvoller Schutz vor Missbrauch gewährleistet, da sich der Weg von E‑Books mittels Markierungen wie z. B. digitalen Wasserzeichen zurückverfolgen lässt. Mit Hilfe solcher und weiterer Maßnahmen wird die Verlagsgruppe auch künftig die Werke ihrer Autorinnen und Autoren vor Missbrauch schützen und aktiv gegen Urheberrechtsverstöße vorgehen.
„Wir wollen das Interesse am digitalen Lesen weiter fördern und es Lesern möglichst einfach machen, E‑Books zu lesen. Der Verzicht auf hartes DRM erleichtert Lesern und Vertriebspartnern den Umgang mit E‑Book-Dateien, erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert Komplexität. Gleichzeitig können auch Händler und Plattformen beliefert werden, die kein hartes DRM anbieten. Mit der Umstellung auf Soft-DRM schließen wir uns auch einem immer breiter werdenden Branchenkonsens an, mit dem Ziel den digitalen Markt in Deutschland kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Dr. Frank Sambeth, CEO der Verlagsgruppe Random House. Die Verlagsgruppe Random House ist ein Unternehmensbereich der Bertelsmann SE & Co. KGaA.
Zu den 45 Verlagen der Verlagsgruppe Random House in Deutschland zählen u.a. Blanvalet,
C. Bertelsmann, DVA, Goldmann, Heyne, Luchterhand und Siedler
Bekannte Namen aus dem Bereich Computerspiele haben eine neue Crowdfunding-Plattform namens Fig aus der Taufe gehoben, beteiligt sind unter anderem Tim Schafer (Double Fine Productions), Feargus Urquhart (Obsidian Entertainment) und Brian Fargo (inXile Entertainment). Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo geht es bei Fig allerdings nur um Indie-Games.
Weitere Unterschiede sind die Tatsache, dass es dabei immer nur eine Kampagne geben wird, also nicht mehrere gleichzeitig, und man kann nicht nur spenden und dafür das Game oder weitere Gimmicks erhalten, sondern auch investieren. Dadurch wird man an den Verkäufen des Produkts beteiligt. Im Moment können nur Institutionen und keine Privatpersonen eine solche Investition tätigen, das soll sich aber ändern.
Die Kampagnen für Fig werden vom Aufsichtsrat ausgewählt, zu dem gehören die drei oben Genannten, hierbei sollen sich Projekte großer und kleiner Studios abwechseln. Das erste Spiel, das auf Fig gecrowdfundet werden soll, trägt den Titel OUTER WILDS, es handelt sich um Science Fiction Spiel, bei dem man den Weltraum erkunden muss und dessen Alphaversion auf Festivals bereits etliche Preise eingeheimst hat. Die Entwicklerfirma Mobius Digital möchte 125000 Dollar dafür einsammeln, OUTER WILDS soll für Windows, Linux, Mac und vermutlich weitere Plattformen erscheinen und hat zu diesem Zeitpunkt bereits über 60000 Dollar eingesammelt, darunter 34000 Dollar von Investoren. Die Kampagne läuft noch fast 31 Tage.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Die BBC spendiert nochmal einen Trailer zur neunten Staffel von DOCTOR WHO, die am 19. September 2015 anläuft.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Offenbar ist doch nicht alles ein Remake, was in Hollywood produziert wird. SyFy möchte offenbar aus Frederick Pohls Romanen der GATEWAY-Reihe eine Fernsehserie machen. Die befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium des Entstehens, es sind allerdings schon Details bekannt. Autor und Showrunner ist David Eick, den kennt man bisher beispielsweise durch Drehbücher für und Produzenten von NEW BATTLESTAR GALACTICA. Eick überarbeitet gerade ein Drehbuch für eine Pilotepisode, das Josh Pate verfasst hat, der wird auch produzierend an GATEWAY mitwirken. Eick und Pate hatten bereits zusammen an FALLING SKIES gearbeitet.
Pohls Roman GATEWAY erschien im Jahr 1977 und handelt davon, dass man auf einem Asteroiden Alien-Artefakte (nahezu tausend kleine Transportschiffe) findet, die es ermöglichen, weit entfernte Ziele im Universum zu erreichen. Die Reise ist ein überaus gefährlicher trial-and-error-Prozess, da man nie weiß, wo sie endet und wie lang sie dauern wird – wenn man Pech hat, verhungert man. In die Schiffe passen zwischen eine und drei Personen. Es folgten weitere Romane im selben Umfeld um die Alienrasse Heechee. GATEWAY war überaus erfolgreich und gewann diverse Genre-Preise, darunter den Hugo, Locus- und Nebula-Award.
Der Autor Frederick Pohl wurde im Jahr 1919 geboren und verfasste ab den 1930ern zahlreiche Werke im Bereich SF, arbeitete aber auch als Herausgeber und Agent. Neben GATEWAY sind die ESCHATON-Trilogie und die Geschichten um die Weltraumhändler weitere bekannte Werke des Autoren. Pohl verstarb im Jahr 2013.
GATEWAY eignet sich natürlich aufgrund der Vorgabe perfekt für eine abenteuerliche SF-Serie, man darf gespannt sein, was aus dem Projekt wird – und ob genug Budget zur Verfügung steht, um das adäquat umzusetzen. Zuletzt gab es Anfang 2014 Gerüchte über eine Umsetzung durch De Laurentiis und eOne, danach hörte man allerdings nichts mehr darüber.
Die Fernsehserie zu CONSTANTINE auf NBC wurde bekanntermaßen leider nach einer Staffel abgesetzt, obwohl sie meiner Ansicht nach eine Menge Potential hatte. Jaja, ich weiß, es gab mal wieder Hardcore-Fans, denen das nicht nah genug am Comic war. Interessiert mich nicht. Die Serie war gut, die Charaktere waren gut – das war weder die beste noch die originellste Serie aller Zeiten, aber sehr solide und auch handwerklich gut gemacht. Und auch Matt Ryan fand ich in der Rolle des John Constantine prima.
Und es wird ein Wiedersehen mit ihm in dieser Rolle geben, denn Constantine wird in der vierten Staffel der CW-Reihe ARROW in einer Episode auftreten und dabei erneut von Ryan gespielt werden. Dabei wird es sich dem Vernehmen nach sehr wahrscheinlich um einen One-Shot handeln, das dürfte vermutlich an Rechteproblemen liegen. Aber man weiß ja nie, vielleicht kommt es ja doch danach noch mehrfach zu Gastauftritten, wenn die Episode erfolgreich ist.
Constantine soll in Folge fünf in Star City auftauchen und dort Oliver Queen alias ARROW bei übernatürlichen Problemen unter die Arme greifen, die mit Pfeilen allein nicht zu lösen sind. Ich freue mich schon darauf, wenn die alte Spaßbremse Queen und Constantine mit seinem losen Maul aufeinandertreffen. Das könnte spaßig werden, wenn die Drehbuchautoren es nicht versauen.
In diesem Monat leicht verspätet präsentiere ich hier Erik Schreibers PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF mit der Nummer 621 für den Monat Juli. Grund für die Verspätung ist der Spamfilter Thunderbirds, der meinte, die Mail als unerwünschte Werbung wegsortieren zu müssen. Tücken der Technik.
Diesmal finden sich im Bücherbrief Besprechungen zu Werken aus den Richtungen Deutsche und internationale Phantastik, Jugendliteratur, Krimi & Thriller, Fanmagazine, Sekundärliteratur und Comics. Darüber hinaus bilden die MINIONS einen weiteren Schwerpunkt, es werden sowohl die Filme ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH 1 & 2 und MINIONS besprochen, als auch Bücher, Comics und Spiele zum aktuellen Film.
Und abschließend gibt es auch noch Berichte zu zwei Conventions, nämlich den SciFi Days und dem Wetzcon.
Alles in allem erneut ein prall gefüllter Bücherbrief, der hier kostenlos im PDF-Format herunter geladen werden kann.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.