BuchKnall – Das neue kuratierte SciFi-Lexikon für deutschsprachige Science Fiction

Screenshot Webseite Buchknall

Wer auf Ama­zon nach Sci­ence Fic­tion sucht, bekommt gern mal immer wie­der die­sel­ben Titel vor­ge­setzt. THE EXPANSE, DUNE, PROJECT HAIL MARY – alles pri­ma Bücher, kei­ne Fra­ge, aber gera­de die deutsch­spra­chi­ge SF hat deut­lich mehr zu bie­ten als das, was der Algo­rith­mus von Bezos’ Bauch­la­den einem vor­set­zen möch­te (wobei man klar sagen muss, dass die Emp­feh­lun­gen auf­grund eige­ner Käu­fe tat­säch­lich fast erschre­ckend gut funk­tio­nie­ren). Den­noch blei­ben Nischen­ti­tel und Selfpublisher°Innen gern mal unsicht­bar. Und genau da setzt Buch­knall an.

Buch­knall ist ein kura­tier­tes »Lexi­kon« deutsch­spra­chi­ger Sci­ence Fic­tion (das mit dem Lexi­kon steht auf der Web­sei­te, eigent­lich han­delt es sich eher um einen Buch­ka­ta­log mit ange­schlos­se­ner Sci­Fi-pedia) – betrie­ben von Stef­fen Vogt, kos­ten­los, wer­be­frei und mit dem erklär­ten Ziel, Bücher sicht­bar zu machen, die es auf Ama­zon nie aus dem algo­rith­mi­schen Kel­ler schaf­fen wür­den. Nach Eigen­be­zich­ti­gung auf der Sei­te der­zeit in einer Beta-Pha­se. Die Daten­bank umfasst der­zeit über 6400 Titel aus 31 Sub­gen­res, wobei Self­pu­bli­shing-Titel und Ver­lags­ver­öf­fent­li­chun­gen gleich­be­rech­tigt behan­delt wer­den (Buch­knall selbst nennt das »Indie«, was im deut­schen Sprach­raum aller­dings eigent­lich unab­hän­gi­ge Klein­ver­la­ge bezeich­net – gemeint sind hier aber Selbst­ver­öf­fent­li­chun­gen, vul­go Self­pu­bli­shing). Sor­tiert wird nach Rele­vanz, nicht nach Ver­kaufs­zah­len.

Aber das ist noch nicht alles. Es gibt ein Sci­Fi-Glos­sar mit über 750 Ein­trä­gen, die, zumin­dest laut der Web­sei­te, deut­lich les­ba­rer daher­kom­men als das, was Wiki­pe­dia so anbie­tet (dazu kommt der ohne­hin äußerst trau­ri­ge Zustand der Pop­kul­tur in der deut­schen Wiki­pe­dia). Was ist ein Uplift? Wie funk­tio­niert ein Alcu­bierre-Antrieb? Die Ein­trä­ge ver­lin­ken direkt auf pas­sen­de Bücher, sodass man sich beim Stö­bern qua­si auto­ma­tisch durch den nächs­ten Lese­stoff han­gelt. Dazu kom­men Rat­ge­ber (Sci­ence Fic­tion für Ein­stei­ger, Bücher wie DUNE, eine WAR­HAM­MER-40K-Lese­rei­hen­fol­ge), ein Gen­re-Kom­pass und – das dürf­te die Her­zen der Nerds höher­schla­gen las­sen – eine inter­ak­ti­ve 3D-Gala­xy-Map, auf der jedes Buch einen Ort hat und man sich durch Spi­ral­ar­me und Nebel klickt. Das ist zumin­dest kon­zep­tio­nell schon ziem­lich inno­va­tiv und sehens­wert.

Für Autorin­nen und Autoren, ins­be­son­de­re aus dem Self­pu­bli­shing-Bereich, bie­tet Buch­knall eben­falls eini­ges: Der Ein­trag ist kos­ten­los, dau­ert laut Betrei­ber etwa zwei Minu­ten (Titel, Ama­zon-Link, Sub­gen­re, Beschrei­bung – das Cover wird auto­ma­tisch gela­den) und erfor­dert weder Account noch Regis­trie­rung. Der haus­ei­ge­ne Algo­rith­mus behan­delt Self­pu­bli­shing und Ver­lag gleich – kein Buch wird bevor­zugt, weil der Ver­lag Wer­be­geld in die Hand nimmt. Und da die Sei­te offen­bar für diver­se Sci­Fi-Such­be­grif­fe bei Goog­le rankt, bekom­men ein­ge­tra­ge­ne Titel Sicht­bar­keit, die sie auf Ama­zon allein nie­mals errei­chen wür­den. 216 Self­pu­bli­shing-Titel ste­hen aktu­ell gleich­wer­tig neben Hey­ne, Tor und Fischer.

Dabei sind KI-Bücher laut Anga­ben auf Buch­Knall aus­ge­schlos­sen; offen bleibt aller­dings, wie man die erken­nen möch­te. Es gibt zwar Algo­rith­men, die vor­ge­ben, KI-erstell­te Tex­te iden­ti­fi­zie­ren zu kön­nen, dabei sind die Fehl­leis­tun­gen aller­dings immer noch enorm hoch und die­se Tools erzeu­gen sowohl hau­fen­wei­se fal­se posi­ti­ves, erken­nen also men­schen­ge­mach­te Tex­te als KI-gene­riert, als auch umge­kehrt. Man muss bei deren Ein­satz somit enorm vor­sich­tig sein, um nicht KI-Hal­lu­zi­na­tio­nen auf­zu­sit­zen – die dann Autor°Innen fälsch­lich beschul­di­gen. Die auf der Sei­te beschrie­be­nen Veri­fi­zie­rungs­maß­nah­men wie »Bild mit dem Buch« oder »Screen­shots des Arbeits­pro­zes­ses« erschei­nen ins­be­son­de­re bei rei­nen eBook-Publi­ka­tio­nen nicht son­der­lich rea­li­täts­nah.

Finan­ziert wird das Gan­ze über das Ama­zon-Part­ner­pro­gramm: Wer über Buch­knall kauft, zahlt den­sel­ben Preis, die Autoren­tan­tie­men blei­ben iden­tisch, Buch­knall erhält eine klei­ne Pro­vi­si­on von Ama­zon. Kei­ne Wer­be­an­zei­gen, kei­ne gespon­ser­ten Plat­zie­run­gen, kein Pay-to-Play – bis auf Goog­le Ana­ly­tics, das zum Ein­satz kommt.

Und damit kom­men wir zum Punkt, der mich – bei aller Freu­de über solch ein Pro­jekt (wer Phan­ta­News schon lan­ge folgt, dürf­te sich über die­se Freu­de auch nicht wun­dern) – dann doch ein wenig stirn­run­zeln lässt: Sämt­li­che Kauf­links füh­ren aus­schließ­lich zu Ama­zon. Aus­schließ­lich. Kein Kobo, kei­ne ande­ren deutsch­spra­chi­gen Alter­na­ti­ven, nichts. Man muss fai­rer­wei­se sagen, dass das Ama­zon-Part­ner­pro­gramm natür­lich ein unkom­pli­zier­tes und bewähr­tes Finan­zie­rungs­mo­dell ist – aber wir schrei­ben das Jahr 2026 und die Zei­ten, in denen man Ama­zon beden­ken­los als Ver­kaufs­platt­form behan­deln konn­te, sind lan­ge vor­bei. Jeff Bezos hat sich mit sei­ner Washing­ton-Post-Kurs­än­de­rung und sei­ner demons­tra­ti­ven Nähe zur Trump-Admi­nis­tra­ti­on nicht gera­de als Leucht­turm demo­kra­ti­scher Wer­te posi­tio­niert. In einer Zeit, in der digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät und die Fra­ge, bei wem man sein Geld lässt (und ob die­ses Geld in die USA gehen soll­te), für immer mehr Men­schen eine bewuss­te Ent­schei­dung ist, wäre es wün­schens­wert, wenn Buch­knall in Zukunft auch Links zu Alter­na­ti­ven inte­grie­ren wür­de. Es gibt durch­aus Leser°innen – und es wer­den ste­tig mehr –, die bei Ama­zon schlicht nicht mehr kau­fen wol­len. Denen soll­te man die Tür nicht vor der Nase zuschla­gen, nur weil das Affi­lia­te-Modell dort am bequems­ten ist und die Aus­schüt­tun­gen am höchs­ten (hier auf Phan­ta­News habe ich die Ama­zon-Affi­lia­te-Links wegen die­ser Beden­ken schon lan­ge ein­ge­stellt und kau­fe mei­ne eBooks inzwi­schen bei Kobo, gele­sen auf einem Kobo-Rea­der mit instal­lier­ter Open Source-Soft­ware KOrea­der).

Das soll die Leis­tung hin­ter Buch­knall nicht schmä­lern. Über 6400 Titel zu kura­tie­ren, ein Glos­sar mit 750+ Ein­trä­gen zu pfle­gen, eine Gala­xy-Map zu bau­en und das Gan­ze wer­be­frei und kos­ten­los anzu­bie­ten – das ist eine beein­dru­cken­de Men­ge Arbeit für ein Ein-Per­so­nen-Pro­jekt. Die deutsch­spra­chi­ge Sci­Fi-Sze­ne kann so eine Anlauf­stel­le gut gebrau­chen, gera­de eine, die Self­pu­bli­shing-Titel nicht als Bücher zwei­ter Klas­se behan­delt. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Pro­jekt ent­wi­ckeln wird und hof­fe sehr, dass in Zukunft wei­te­re Buch­markt­plät­ze inte­griert wer­den.

Auf buch​knall​.com kann man sich selbst ein Bild machen.

AHSOKA: Zweite Staffel der STAR WARS-Serie soll Anfang 2027 kommen

Dis­ney hat wäh­rend der Upfront-Prä­­sen­­ta­­ti­on in New York einen gro­ben Start­ter­min für die zwei­te Staf­fel von AHSOKA bekannt­ge­ge­ben. Haupt­dar­stel­le­rin Rosa­rio Daw­son ver­kün­de­te per­sön­lich, dass die neu­en Fol­gen der STAR WARS-Serie Anfang 2027 bei Dis­ney+ erschei­nen sol­len.

Dis­ney zeig­te zudem einen ers­ten Blick hin­ter die Kulis­sen, in dem Seri­en­ma­cher Dave Filo­ni und meh­re­re Dar­stel­ler über die Pro­duk­ti­on spre­chen. Inhalt­li­che Details gab es aller­dings noch nicht, nur Daw­sons Hin­weis, dass die Schlach­ten grö­ßer und die Ein­sät­ze höher wer­den sol­len. Na dann.

Zur Erin­ne­rung: Die ers­te Staf­fel lief 2023 und knüpf­te an STAR WARS REBELS an. Im Fina­le stran­de­ten Ahso­ka Tano und Sabi­ne Wren in einer frem­den Gala­xie, wäh­rend Groß­ad­mi­ral Thrawn die Rück­kehr in die bekann­te Gala­xis gelang. Der aus Roma­nen und Ani­ma­ti­ons­se­ri­en bekann­te Impe­ri­ale Offi­zier will dort die Über­res­te des Impe­ri­ums neu orga­ni­sie­ren. Ob dar­aus die FIRST ORDER wer­den wird?

Nicht ganz über­ra­schend kehrt Hay­den Chris­ten­sen als Ana­kin Sky­wal­ker zurück, nach­dem die Figur bereits in Rück­blen­den und Visio­nen der ers­ten Staf­fel zu sehen war (was nach der Vor­ge­schich­te in CLONE WARS im Prin­zip auch zwin­gend war). Neu besetzt wer­den muss­te Bay­lan Skoll: Nach dem Tod von Ray Ste­ven­son über­nimmt Rory McCann die Rol­le, den man als San­dor Cle­ga­ne ali­as The Hound aus GAME OF THRONES kennt. Er hat gro­ße Schu­he aus­zu­fül­len, denn Ste­ven­son war in der Rol­le äußerst beliebt.

Filo­ni kün­dig­te außer­dem ein Wie­der­se­hen mit Admi­ral Ack­bar an, der auf Thrawn tref­fen soll. Damit deu­tet sich eine stär­ke­re Ver­knüp­fung mit Filo­nis geplan­tem STAR WARS-Kino­­­film an, der meh­re­re Seri­en­hand­lun­gen zusam­men­füh­ren soll. Wer also seit REBELS dar­auf war­tet, dass die ver­schie­de­nen Fäden end­lich zusam­men­lau­fen: Es tut sich was.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Dis­ney+ und Lucas­Film

Teaser: STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE

Es sieht ein wenig aus wie SLIDERS on Acid: Der ers­te Teaser zur Fern­seh­se­rie STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE, der im Juli bei HBO star­ten­den vier­ten Show aus dem THE BIG BANG THEORY-Fran­chise (die Mut­ter­se­rie, YOUNG SHELDON, GEORGIE & GRACIE’S FIRST MARRIAGE).

Anhänger°Innen von TBBT erin­nern sich sicher­lich an den stets ein wenig glück­lo­sen Inha­ber des Comic­shops, Stuart Bloom, kon­ge­ni­al dar­ge­stellt von Kevin Suss­mann. Eben­falls in Haupt­rol­len mit dabei sind wei­te­re schrä­ge Figu­ren aus der Mut­ter­se­rie: Bri­an Posehn als Geo­lo­ge Bert Kib­b­ler, John Ross Bowie als Shel­dons Neme­sis Bar­ry Krip­ke und Lau­ren Lap­kus als Deni­se, mehr oder weni­ger Freun­din von Stuart. Wei­te­re Schauspieler°Innen aus TBBT sol­len Gast­auf­trit­te haben:

Zum Inhalt ist noch wenig bekannt, aber Stuart fin­gert wohl an einer Erfin­dung von Shel­don und Leo­nard her­um, was dazu führt, dass die vier durch eine Rei­he par­al­le­ler Uni­ver­sen rei­sen und ver­su­chen, die­se zu repa­rie­ren und nach Hau­se zu kom­men.

Das Team hin­ter der Serie ist das­sel­be wie bei BIG BANG, näm­lich Chuck Lor­re, Zak Penn und Bill Pra­dy. Lor­re beschrieb die Show als »Sci­ence Fic­tion-Action-Aben­teu­er-Come­dy« und er sagt, das er mal was machen wol­le, das ihn her­aus­for­de­re, mit Spe­zi­al­ef­fek­ten und Com­pu­ter­gra­fik, bis­lang »hät­ten sei­ne Pro­jek­te aus Leu­ten bestan­den, die auf Sofas saßen und reden«.

STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE soll am 23. Juli 2026 bei HBO Max star­ten. Ich freue mich sehr auf die­se Show und der Teaser sieht schon­mal sehr viel­ver­spre­chend aus.

Teaser eng­lisch:

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Teaser deutsch (mit Über­set­zun­gen die lei­der mal wie­der schlecht sind):

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Kommentar: KI-Bücher, Slop und die unbequeme Wahrheit über den Massengeschmack

Roboter schreibt am Laptop
Dass KI-gene­rier­te Bücher inzwi­schen die Platt­for­men flu­ten, ist ein Pro­blem, kei­ne Fra­ge. Ins­be­son­de­re bei Ama­zon ist die Lage mitt­ler­wei­le so dra­ma­tisch, dass man beim Stö­bern in der Kin­der­buch-Abtei­lung kaum noch unter­schei­den kann, ob das hübsch illus­trier­te Werk über star­ke Mäd­chen von einem Men­schen erdacht wur­de oder von einem Lar­ge Lan­guage Model zusam­men­ge­wür­felt, mit Mid­jour­ney illus­triert und über Kind­le Direct Publi­shing in eine obsku­re Kate­go­rie gestopft wur­de, nur damit es dort mit mini­ma­len Ver­kaufs­zah­len in die Best­sel­ler­lis­te schießt. Die Tricks sind nicht neu und bekannt: Ein gene­ri­sches Moti­va­ti­ons­buch für Kin­der lan­det in der Rubrik »Erd­kun­de«, weil dort schon drei ver­kauf­te Exem­pla­re für einen Spit­zen­platz rei­chen. Schwie­ri­ger ist das bei Roman­zen, Young Adult oder Roman­t­a­sy, aber auch da lässt sich brauch­bar pfu­schen. So funk­tio­niert der Algo­rith­mus, und wer ihn ver­steht, kann ihn aus­nut­zen.

Trailer: PERFECT BLUE in 4K Ende Mai im Kino

Sato­shi Kons PERFECT BLUE kommt am 26. Mai 2026 in einer neu­en 4K-Restau­rie­rung zurück in die deut­schen Kinos. Crun­chy­roll und Sony Pic­tures haben dazu heu­te einen neu­en Trai­ler ver­öf­fent­licht.

Für alle, die den Film nicht ken­nen: PERFECT BLUE war 1997 das Regie­de­büt von Sato­shi Kon, ent­stand im Stu­dio Mad­house und basiert lose auf einem Roman von Yoshi­ka­zu Takeuchi. Kon hat­te die Vor­la­ge aller­dings ziem­lich radi­kal umge­baut. Im Kern geht es um die jun­ge Pop­sän­ge­rin Mima, die ihre Girl­group CHAM! ver­lässt, um Schau­spie­le­rin zu wer­den. Der Über­gang wird zum Alb­traum: Sie wird mit einer Ver­ge­wal­ti­gungs­sze­ne und einem Akt­shoo­ting kon­fron­tiert, erhält Droh­brie­fe, und im Netz taucht ein Tage­buch auf, das inti­me Details aus ihrem All­tag preis­gibt, die eigent­lich nur sie ken­nen kann. Als dann auch noch Men­schen in ihrem Umfeld ermor­det wer­den, ver­liert Mima zuneh­mend den Bezug zur Rea­li­tät. Das klingt nach einem typi­schen Thril­ler, aber Kon ver­wisch­te die Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät, Fik­ti­on und Wahn so kon­se­quent, dass man als Zuschauer°In irgend­wann genau­so ori­en­tie­rungs­los ist, wie die Haupt­fi­gur. Die You­Tube-Beschrei­bung zum Trai­ler bringt es ganz gut auf den Punkt: Ein zeit­lo­ses Meis­ter­werk, das Mil­lio­nen inspi­riert hat.

Und das ist kei­ne Über­trei­bung. PERFECT BLUE war bei sei­ner Erst­ver­öf­fent­li­chung zwar kein kom­mer­zi­el­ler Erfolg – der Film wur­de ursprüng­lich für den Direct-to-Video-Markt pro­du­ziert – aber sein Ein­fluss auf west­li­che Filmemacher°Innen ist enorm. Dar­ren Aro­nof­sky über­nahm für REQUIEM FOR A DREAM die berühm­te Bade­wan­nen­sze­ne prak­tisch eins zu eins, und auch die Par­al­le­len zu BLACK SWAN sind kaum zu über­se­hen, selbst wenn Aro­nof­sky das bestrei­tet. Kon selbst hat in sei­nem Blog damals geschrie­ben, dass er in REQUIEM FOR A DREAM Sze­nen wie­der­erkannt habe, die sei­nen eige­nen Sto­ry­boards ent­spra­chen. Madon­na ver­wen­de­te Aus­schnit­te aus PERFECT BLUE auf ihrer Drow­ned World Tour 2001, und Ter­ry Gil­liam setz­te ihn auf sei­ne Lis­te der 50 bes­ten Ani­ma­ti­ons­fil­me. Das alles für einen Film, der sei­ne Pro­duk­ti­ons­kos­ten von rund drei Mil­lio­nen Dol­lar nicht ein­spiel­te. Kon, der 2010 im Alter von nur 46 Jah­ren an Bauch­spei­chel­drü­sen­krebs starb, hat den vol­len Nach­hall sei­nes Werks lei­der nicht mehr erlebt.

Dass man PERFECT BLUE jetzt in 4K auf der gro­ßen Lein­wand sehen kann, ist eine der sel­te­nen Gele­gen­hei­ten, bei der sich der Gang ins Kino wirk­lich lohnt – selbst wenn man den Film schon kennt. Oder gera­de dann. Deutsch­land­start ist am 26. Mai 2026 als Ori­gi­nal mit Unter­ti­teln.

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Retro-Computer TheA1200 verzögert sich

 

Promografik TheA1200

Retro Games Ltd. kennt man als die Fir­ma hin­ter diver­sen Nach­bau­ten klas­si­scher Com­pu­ter: vom C64 Mini und C64 Maxi über den VIC20 bis zum A500 Mini und zuletzt dem Ata­ri 400 Mini. Seit gerau­mer Zeit steht mit THEA1200 eine Neu­auf­la­ge des legen­dä­ren Ami­ga 1200 in der Pipe­line – und die lässt nun lei­der auf sich war­ten.

Der TheA1200 soll ein voll­for­ma­ti­ger Nach­bau des A1200 sein, inklu­si­ve funk­tio­nie­ren­der Tas­ta­tur, aller­dings mit moder­ner Hard­ware im Inne­ren, auf der ein Emu­la­tor läuft.

In einer Mit­tei­lung an die Com­mu­ni­ty erklär­te Retro Games, dass sich der Release ver­schiebt. Die Hard­ware sei zwar kom­plett fer­tig, vom Chip­satz über die Kunst­stoff­tei­le bis zu den fina­len Guss­for­men, und man befin­de sich bereits in der Fer­ti­gungs­pha­se. Aller­dings hät­ten glo­ba­le Chip­eng­päs­se und gestie­ge­ne Pro­duk­ti­ons­kos­ten für Kunst­stof­fe den Zeit­plan erheb­lich durch­ein­an­der gebracht.

Das hat­te auch Aus­wir­kun­gen auf die Soft­ware­sei­te: Das Betriebs­sys­tem sei zwar funk­ti­ons­fä­hig, aber noch nicht in dem Zustand, den man für die Aus­lie­fe­rung anstre­be. Man hät­te die Neu­auf­la­ge des Kult-Klas­si­kers mit einem ein­fa­che­ren OS aus­lie­fern kön­nen, kön­ne dem THEA1200 damit aber nicht gerecht wer­den. Der Anspruch sei, die best­mög­li­che Ami­ga-Erfah­rung zu bie­ten.

Der neue Erschei­nungs­ter­min ist laut Retro Games Frei­tag, der 4. Dezem­ber 2026. Man wer­de ab sofort regel­mä­ßi­ge Updates zum Fort­schritt ver­öf­fent­li­chen und außer­dem ein Q&A zu Vor­be­stel­lun­gen und wei­te­ren Details bereit­stel­len.

Retro Games haben eine gewis­se Tra­di­ti­on dar­in, opti­mis­ti­sche Release­ter­mi­ne anzu­ge­ben – beim A500 Mini und beim C64 Maxi war das nicht anders. Bleibt zu hof­fen, dass es dies­mal beim Dezem­ber-Ter­min bleibt. Für Ami­ga-Fans, die auf eine wür­di­ge Neu­auf­la­ge des A1200 war­ten, dürf­te die Ver­schie­bung zwar ärger­lich sein, aber wenn es am Ende ein ordent­li­ches Pro­dukt wird, kann man damit gut leben.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Retro Games Ltd., Chris Smith (CTO), Pro­mo­gra­fik Copy­right Retro Games Ltd.

Gericht untersagt Weimer Extremismus-Behauptung gegen Berliner Buchhandlung

Wolfram Weimer mit "Durchfahrt Verboten"-Verkehtrsschild über Gesicht

Wir erin­nern uns: Kul­tur­staats­mi­nis­ter Wei­mer hat­te den deut­schen Buch­hand­lungs­preis plat­zen las­sen, weil er intrans­pa­rent, höchst unde­mo­kra­tisch und ohne nach­weis­ba­re Bele­ge für den behaup­te­ten »Extre­mis­mus« drei eher links aus­ge­rich­te­te Buch­hand­lun­gen von der Gewin­ner­lis­te strei­chen ließ. Das hat­te mas­si­ven Pro­test aus der Bran­che und auch sei­tens der Jury des Prei­ses her­vor­ge­ru­fen. Um all dem zu ent­ge­hen hat­te Wei­mer die Ver­lei­hung des Prei­ses auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se kur­zer­hand abge­sagt.

Die Buch­hand­lun­gen sind recht­lich gegen Wei­mer vor­ge­gan­gen und zumin­dest »Zur schwan­ken­den Welt­ku­gel« aus Ber­lin hat­te einen Teil­erfolg. Wei­mer sag­te im Rah­men des Skan­dals unter ande­rem gegen­über der Zeit:

Wenn der Staat Prei­se ver­gibt und Steu­er­gel­der ein­setzt, dann kann er das nicht für poli­ti­sche Extre­mis­ten tun.

Die Betrei­ber des Ber­li­ner Buch­la­dens hat­ten Wei­mer wegen der Exter­mis­mus­aus­sa­ge zur Abga­be einer Unter­las­sungs­er­klä­rung auf­ge­for­dert, das hat­te die­ser abge­lehnt. Dar­auf­hin hat­te sich die Buch­hand­lung mit einem Eil­an­trag an das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin gewandt, das hat­te dem statt­ge­ge­ben. Beson­ders pikant ist die Begrün­dung, nach der die Äuße­run­gen des Kul­tur­staats­mi­nis­ters das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht der Antrag­stel­le­rin­nen ver­letzt, zudem gäbe es kei­ne belast­ba­ren Bele­ge, die­se als poli­ti­sche Extre­mis­ten zu bezeich­nen. Selbst auf Anfra­ge habe Wei­mer kei­ne Erkennt­nis­se gelie­fert, die sei­ne Behaup­tun­gen bele­gen wür­den, zudem sei es völ­lig unklar, wel­che Erkennt­nis­se des Bun­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz zugrun­de lie­gen. Kon­kret hieß es:

Die von ihm gewähl­te Zuspit­zung ver­las­se damit den Rah­men des für amt­li­che Äuße­run­gen gel­ten­den Sach­lich­keits­ge­bots

Wei­mer kann dage­gen vor dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg Beschwer­de gegen die Ent­schei­dung ein­le­gen.

Ich bin wei­ter­hin der Ansicht, dass jemand, der in die­ser Form nach reak­tio­nä­rer Guts­her­ren­art vor­geht und kei­ner­lei belast­ba­re Bele­ge für sol­che dras­ti­schen Äuße­run­gen und Taten lie­fern kann, an die­ser Posi­ti­on völ­lig unge­eig­net ist und Demo­kra­tie und Kul­tur nach­hal­tig scha­det. ange­sichts ähn­li­cher Ent­glei­sun­gen sei­tens der Bun­des-CDU ist aller­dings nicht damit zu rech­nen, dass wir ihn so schnell los­wer­den.

Edit: taz mit sehr deut­li­chen Wor­ten dazu:

Aber ein Rück­tritt gehört in der Regel lei­der nicht zur Pra­xis kon­ser­va­ti­ver Geis­ter. Erst recht nicht, wenn sie zu den Best Bud­dys des Bun­des­kanz­lers zäh­len. Wei­mer und Fried­rich Merz sind so eng mit­ein­an­der ver­ban­delt, dass ein Abtritt des Minis­ters unwei­ger­lich auch einen wei­te­ren Schat­ten auf sei­nen Chef wer­fen wür­de.

Bild Wei­mer By Mar­tin Rulsch, Wiki­me­dia Com­mons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/​w​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​c​u​r​i​d​=​1​6​4​7​8​2​033

40 Jahre später: LAST STARFIGHTER-Fortsetzung als Comic

Cover The Last Starfighter Comic

Mehr als 40 Jah­re nach dem Kino­start des Sci­ence Fic­tion-Films THE LAST STARFIGHTER (1985) ali­as STARFIGHT wird es eine Fort­set­zung der Hand­lung geben – in Form einer Comic-Serie.

Der Autor des Film war Jona­than Betuel und die­ser ist auch in die­ses Pro­jekt invol­viert, eben­so der Pro­du­zent Paul David­son, der war frü­her mal der Chef von IDW Enter­tain­ment. Die neu­en Aben­teu­er wer­den ver­fasst von Ben­ja­min Raab und Deric A. Hug­hes (die schrie­ben für Fern­seh­se­ri­en wie WAREHOUSE 13 oder The CWs THE FLASH), es zeich­net Wil­li Roberts (CLODAGH, ANTARCTICA), Fran­ces­co Sega­la (DCs THE NEW GODS) kolo­riert und Rob Jones küm­mert sich um das Let­te­ring. Das Gaze erscheint als Mini­se­rie bei Mad Cown Comics.

Jah­re­lang gab es immer wie­der Gezer­re und Gerüch­te über eine Fort­set­zung des iko­ni­schen Strei­fens im Kino, sogar Ste­ven Spiel­berg war mal invol­viert, auch eine Fern­seh­se­rie war im Gespräch, gewor­den ist dar­aus lei­der nie etwas. THE LAST STARFIGHTER war damals bahn­bre­chend durch sei­ne Nut­zung von Com­pu­ter­gra­fik; er war zwar im Kino nur mäßig erfolg­reich, wur­de aber über die Jah­re zum Kult­film. STARFIGHT war damals bereit ein mul­ti­me­dia­les Ereig­nis, es gab eine Roman­fas­sung, ein Musi­cal, ein Video­spiel und eine drei­tei­li­ge Comic­ver­si­on des Films, die bei Mar­vel erschien.

Die Comic-Mini­se­rie star­tet am 1. Juli 2026, neben den offi­zi­el­len Covern wird es, wie heut­zu­ta­ge üblich, für Sammler°Innen auch Vari­ant­co­ver geben.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Mad Cow Comics

Jetzt doch noch: COYOTE VS ACME

Poster Coyote vs ACME: riesige Abrisskugel schwingt auf Coyoten zu, auf der Kugel der Filmtitel

Die Ent­wick­lung eines neu­en Film um Wile E. Coyo­te, auf deutsch Karl der Coyo­te, aus den Loo­ney Tunes-Car­toons begann bereits im Jahr 2018, der Kino­start war für 2023 geplant. Was danach kam, scheint eben­falls wie eine Geschich­te der Loo­ney Tunes.

2022 strich man den fer­tig gestell­ten Film COYOTE VS ACME aus dem Pro­gramm und 2023 ließ man dann ver­lau­ten, dass man ihn gar nicht mehr ver­öf­fent­li­chen wür­de, um 30 Mil­lio­nen US-Dol­lar steu­er­lich gel­tend machen zu kön­nen, also ganz ähn­lich wie das Vor­ge­hen beim BAT­GIRL-Film. Die gan­ze künst­le­ri­sche Arbeit der­je­ni­gen, die am Film gear­bei­tet hat­ten, war der War­ner-Chef­eta­ge unter CEO David Zas­lav offen­sicht­lich scheiß­egal. Zas­lav ent­schied, offen­bar in Besitz einer Kris­tall­ku­gel, dass ein Steu­er­ab­zug pro­fi­ta­bler sei als jeg­li­che Ein­nah­men, die der Film an den Kino­kas­sen hät­te ein­spie­len kön­nen. Das lös­te mas­si­ve Kri­tik in der Bran­che aus, aber auch Gesetz­ge­ber inter­es­sier­ten sich für das Vor­ge­hen.

Beson­ders bemer­kens­wert dabei: Der Film hat­te bei Test­vor­füh­run­gen außer­ge­wöhn­lich hoch gepunk­tet, angeb­lich lagen die Bewer­tun­gen im Bereich von 95, was bedeu­tet, dass 95 Pro­zent der Zuschau­er ihn als sehr gut oder aus­ge­zeich­net ein­stuf­ten.

War­ner gestat­te­te dem Krea­tiv­team hin­ter dem Pro­jekt zunächst nicht mal, COYOTE VS ACME ande­ren Inter­es­sen­ten anzu­bie­ten. Spä­ter ruder­te das Stu­dio zwar zurück, fand aber lan­ge kei­nen Käu­fer zu den gewünsch­ten Kon­di­tio­nen und droh­te damit, den Film end­gül­tig zu can­celn.

Die Ret­tung kam im März 2025: Das unab­hän­gi­ge Label Ket­chup Enter­tain­ment erwarb die Rech­te für 50 Mil­lio­nen US-Dol­lar, Bran­chen­in­si­der fra­gen sich aller­dings bis heu­te, woher das ver­gleichs­wei­se klei­ne Stu­dio das Geld dafür hat und es gibt Gerüch­te, dass jemand aus dem ursprüng­li­chen Team die Fin­ger im Spiel hat­te.

Im Trai­ler macht man sich dann auch pas­sen­der­wei­se über War­ner lus­tig, unter ande­rem ist das Stu­dio eine Toch­ter der ACME Cor­po­ra­ti­on, wei­ter­hin wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ACME den Film nur aus buch­hal­te­ri­schen Grün­den ver­öf­fent­lich. Was davon nach­träg­lich dazu gekom­men ist, dar­über darf man natür­lich spe­ku­lie­ren, aber je mehr Trit­te gegen War­ner, des­to bes­ser, sie haben es ver­dient.

Regie führ­te Dave Green (TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES: OUT OF THE SHADOWS) nach einem Dreh­buch von Samy Bur­ch, an der Sto­ry arbei­te­te James Gunn mit. Es spie­len u.a.: John Cena, Lana Con­dor, Will For­te, P. J. Byr­ne, Zoe Buch­an­sky , Nan­cy Line­han Charles, Jeff Berg­man (als Bugs Bun­ny) und Tucker Haw­ley (als Road­run­ner.)

In den USA star­tet COYOTE VS ACME am 26. August 2026 in den Kinos, zum Ter­min für Schland gibt es der­zeit noch wider­sprüch­li­che Mel­dun­gen.

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Pos­ter Copy­right Ket­chup Enter­tain­ment

Disney schmeißt große Teile des Marvel-Kreativteams raus

Bei Dis­ney gibt es gera­de mas­si­ve Ent­las­sun­gen, um »ihre Ope­ra­tio­nen zu stream­li­nen«, wie es im CEO-Sprech heißt. Das betrifft über tau­send Mit­ar­bei­ten­de aus allen Spar­ten. Beson­ders hart trifft es dabei laut For­bes Mar­vel.

Die ver­lie­ren Ange­stell­te in New York und Bur­bank, dar­un­ter bei­na­he alle Abtei­lun­gen der Fir­ma, inklu­si­ve Film- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen, Comics, Fran­chise und Adm­i­nit­stra­ti­on. Das betrifft auch bei­na­he das gesam­te Visu­al Develtpment-Team bei Mar­vel Stu­di­os, die Dis­ney eini­ge Aus­zeich­nun­gen ein­ge­bracht hat­ten und die für den iko­ni­schen Look und Cha­rak­ter- sowie Set­de­sign bei Mar­vels Film- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen ver­ant­wort­lich waren, man­che davon seit über einem Jahr­zehnt.

Bei­na­he das gesam­te Team flog raus, es bleibt nur eine Basis­crew aus Voll­zeit­kräf­ten übrig, die ab sofort »Res­sour­cen auf per Pro­jekt-Basis« anwer­ben und koor­di­nie­ren sol­len. Dabei sol­len gro­ße Tei­le der Künstler°Innen aus einem Voll­zeit­ver­hält­nis in einen Free­lan­cer-Sta­tus über­wech­seln und nur noch für Pro­jek­te  ange­heu­ert und bezahlt wer­den. Lei­der ein Vor­ge­hen, das man inzwi­schen aus Hol­ly­wood und der Spie­le­bran­che kennt. Die Gold­grä­ber­zeit sowohl im Kino als auch im Strea­ming ist offen­sicht­lich vor­bei und auf die­se Wei­se kann man Künstler°Innen natür­lich viel bes­ser unter tur­bo­ka­pi­ta­lis­ti­schen Druck set­zen, für weni­ger Geld zu arbei­ten.

Angeb­lich soll KI dabei kei­ne Rol­le gespielt haben, ein­zig der Wunsch der Dis­ney-Chef­eta­ge, Geld ein­zu­spa­ren.

Wir wer­den abwar­ten müs­sen, was das für das MCU und kom­men­de Seri­en und Fil­me bedeu­ten wird – von denen tat­säch­lich noch eini­ge in der Pipe­line sind. Man darf aber nicht davon aus­ge­hen, dass die Ent­las­sun­gen die Qua­li­tät und Fre­quenz der Pro­duk­tio­nen erhö­hen wird. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es sich bei den ins­ge­samt 1000 Ent­las­se­nen nur um ca. 1% der Men­ge an welt­weit beim Kon­zern Ange­stell­ten han­delt, des­we­gen ist die Kon­zen­tra­ti­on auf Mar­vel aber umso auf­fäl­li­ger.

Inter­es­san­ter­wei­se gab es kei­ne Mel­dun­gen in die­sem Zusam­men­hang zu STAR WARS, es gibt des­we­gen Stim­men, die ver­mu­ten, dass man sich viel­leicht nach den eher mäßi­gen Mar­vel-Erfol­gen der letz­ten Jah­re mehr auf das ande­re Fran­chise kon­zen­trie­ren möch­te, aber das sind mög­li­cher­wei­se Spe­ku­la­tio­nen. War­ten wir mal ab, was pas­siert, nach­dem THE MANDALORIAN AND GROGU im Kino lief.

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