Es wird auf DisÂney+ eine RealÂseÂrie um den Jedi-RitÂter Obi-Wan Kenobi geben, das ist weit nichts NeuÂes. Die RolÂle ĂĽberÂnimmt erneut Ewan McGreÂgor, auch das old news. Die DrehÂarÂbeiÂten finÂden bereits statt.
McGreÂgor stellÂte sich kĂĽrzÂlich JimÂmy KimÂmel im Distanz-InterÂview, wähÂrend desÂsen er sich wähÂrend der Drehs zu OBI-WAN KENOBI auf dem StuÂdioÂgeÂlänÂde aufÂhielt.
NatĂĽrÂlich darf man keiÂne Details zur Show oder zum Plot erwarÂten, das knapp ĂĽber zehn MinuÂten lanÂge InterÂview ist denÂnoch sehr unterÂhaltÂsam.
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ChrisÂtiÂan Rivers gab fĂĽr MORTAL ENGINES sein RegieÂdeÂbut bei einem AAA-BlockÂbusÂter und PhilÂipÂpa BoyÂens ist eine der DrehÂbuchÂauÂtorinÂnen des Films. Die haben in einem InterÂview mit Den Of Geek ein wenig ĂĽber die HinÂterÂgrĂĽnÂde der EntÂsteÂhung des Films erzählt und die haben das dann in Form einer FeaÂturÂetÂte online gestellt.
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Im Mai steht der nächsÂte STAR WARS Film an. In SOLO ĂĽberÂnimmt bekannÂterÂmaÂĂźen Alden EhrenÂreich die RolÂle des SchmuggÂlers, mit der HarÂriÂson Ford weltÂbeÂrĂĽhmt wurÂde. Jetzt hätÂte man annehÂmen könÂnen, dass SOLO – A STAR WARS STORY ein One-shot wie ROGUE ONE hätÂte werÂden könÂnen, aber das scheint nicht zu stimÂmen. Denn was ist die typiÂsche DarÂreiÂchungÂform von STAR WARS-FilÂmen? RichÂtig: Die TriÂloÂgie.
Alden EhrenÂreich sagÂte in einem InterÂview gegenÂĂĽber EsquiÂre, dass sein VerÂtrag mit LucasÂFilm und DisÂney nicht nur einen, sonÂdern drei FilÂme umfasst.
Das dĂĽrfÂte bedeuÂten, dass wir weiÂteÂre AbenÂteuÂer des junÂgen Han Solo zu sehen bekomÂmen dĂĽrfÂten, sei es in FilÂmen, in denen er im MitÂtelÂpunkt steht (das halÂte ich fĂĽr wahrÂscheinÂliÂcher) oder ein welÂchen, in denen er nur eine Figur unter vieÂlen ist.
WeiÂteÂre InforÂmaÂtioÂnen seiÂtens DisÂney oder LucasÂFilm gibt es bisÂher dazu nicht, aber man darf davon ausÂgeÂhen, dass sich das nach dem 24. bzw. 25. Mai ändern wird, denn an dieÂsen TerÂmiÂnen starÂtet SOLO in DeutschÂland bzw. den USA.
ProÂmoÂfoÂto Alden EhrenÂreich als Han Solo CopyÂright LucasÂFilm und Walt DisÂney CorÂpoÂraÂtiÂon
Ich wurÂde wieÂder einÂmal interÂviewt. DiesÂmal von Kay Noa von Skoutz, der PlattÂform, die die gleichÂnaÂmiÂgen Awards verÂleiht. Da ist die von mir herÂausÂgeÂgeÂbeÂne AnthoÂloÂgie DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – MECHANISCHE GEISTER erfreuÂliÂcherÂweiÂse auf der ShortÂlist gelanÂdet, sollÂte ich mich einiÂgen FraÂgen dazu und zu verÂwandÂten TheÂmen wie dem HerÂausÂgeÂben von AnthoÂloÂgien, SpuÂren von SteamÂpunk, groÂĂźen VerÂlaÂgen oder DesignÂkaÂtaÂstroÂphen stelÂlen.
Neil GaiÂman unterÂhielt sich kĂĽrzÂlich mit einem VerÂtreÂter des Wall Street JourÂnals ĂĽber die FernÂsehÂfasÂsung seiÂnes Romans AMERICAN GODS. ShowÂrunÂner sind Bryan FulÂler und MichaÂel Green, ĂĽber die sagÂte GaiÂman, dass sie einen groĂźÂarÂtiÂgen Job machen.
Am Abend des 30. April 2017 wird die ersÂte EpiÂsoÂde auf Starz ausÂgeÂstrahlt.
Der VollÂstänÂdigÂkeit halÂber auch noch der TraiÂler, der hat allerÂdings schon ein halÂbes Jahr auf dem Buckel.
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SteÂphen GalÂloÂway ist ein HeadÂhonÂcho bei Walt DisÂnes StuÂdiÂos und hat in einem InterÂview am 2. April bestäÂtigt, dass die DrehÂarÂbeiÂten fĂĽr den nächsÂten Teil der STAR WARS-Saga nun tatÂsächÂlich begonÂnen haben. Er erzählt unter andeÂrem darÂĂĽber, dass der schwieÂrigsÂte Teil bisÂher die BesetÂzung war. Die ist noch nicht abgeÂschlosÂsen und er kann auch keiÂne details zu bereits besetzÂten RolÂlen oder SchauÂspieÂlern geben. BisÂher wurÂde das HauptÂauÂgenÂmerk aufs DrehÂbuch gelegt. Und: die drei neuÂen EpiÂsoÂden werÂden nicht »am StĂĽck« gedreht.
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Im BuchÂreÂport wird aktuÂell Pierre VrooÂmen interÂviewt, der steht hinÂter dem nieÂderÂlänÂdiÂschen AnbieÂter Mijn​best​sel​ler​.nl und möchÂte in DeutschÂland mit mein​best​sel​ler​.de eine ähnÂliÂche PlattÂform etaÂblieÂren. In dieÂsem InterÂview nimmt er den Mund ziemÂlich voll und erläuÂtert in bluÂmiÂgen WorÂten, warÂum man besÂser ist als AmaÂzon. In meiÂnen Augen ist das meisÂte leiÂder MarÂkeÂtingÂgeÂschwurÂbel und stellt keiÂne wirkÂliÂche VerÂbesÂseÂrung zum KonÂkurÂrenÂten dar. PreisÂlich sogar ganz im GegenÂteil.
BeiÂspielsÂweiÂse sagt er:
Das AngeÂbot der SelfÂpuÂbliÂshing-KonÂkurÂrenz ist inzwiÂschen interÂesÂsanÂter als das von AmaÂzon. Zwar kann man bei AmaÂzon auf die gesamÂte WertÂschöpÂfungsÂketÂte zurĂĽckÂgreiÂfen, aber dafĂĽr ist der SelfÂpuÂblishung-Bereich (sic!) in zwei MarÂken gesplitÂtet: Bei KindÂle Direct PubliÂshing kann man nur E‑Books verÂöfÂfentÂliÂchen, bei CreaÂteSpace gedruckÂte BĂĽcher. Das ist fĂĽr den VerÂbrauÂcher kaum zu durchÂschauÂen und aus MarÂkeÂtingÂsicht nicht optiÂmal.
Wie jetzt? KinÂde Direct PubliÂshing ist eine AmaÂzon-Tool-PlattÂform auf der man seiÂne eBooks hochÂlaÂden und nach ParaÂmeÂtriÂsieÂrung verÂöfÂfentÂliÂchen kann. ErwerÂben könÂnen die Leser dieÂse dann ĂĽber AmaÂzon. CreaÂteSpace ist eine TochÂterÂfirÂma, die sich eben auf PrintÂbĂĽÂcher speÂziaÂliÂsiert hat. BeiÂde ProÂdukÂte könÂnen ĂĽber AmaÂzon erworÂben werÂden. Das kann jeder durchÂschauÂen, desÂsen TagesÂlekÂtĂĽÂre aus mehr als der CornÂflakesÂpaÂckung und der BildÂzeiÂtung besteht. WarÂum das aus »MarÂkeÂtingÂsicht nicht optiÂmal« sein soll, erschlieĂźt sich mir nicht, denn beiÂde VerÂsioÂnen sind bei AmaÂzon verÂknĂĽpft. Man kann doch WerÂbung dafĂĽr machen und auf den AnbieÂter verÂlinÂken?
Zudem verÂtreibt AmaÂzon nur ĂĽber die eigeÂnen KanäÂle und bieÂtet Autoren nicht unmitÂtelÂbar die MögÂlichÂkeit, breiÂter im Markt präÂsent zu sein.
Das ist bei eBooks korÂrekt, bei PrintÂbĂĽÂchern allerÂdings falsch, da auch noch die OptiÂon »ExpanÂded DisÂtriÂbuÂtiÂon« exisÂtiert. In DeutschÂland kann man CreaÂteSpace-BĂĽcher jedoch leiÂder nicht ĂĽber den BuchÂhanÂdel bezieÂhen, das ist korÂrekt, aber das ist ein ProÂblem, das hauptÂsächÂlich durch eben dieÂsen BuchÂhanÂdel entÂsteht, nicht durch den AnbieÂter. Davon abgeÂseÂhen macht AmaÂzon den BärenÂanÂteil des online-BuchÂverÂkaufs in DeutschÂland aus. Den meisÂten dĂĽrfÂte das »breit« genug sein.
… die schwerÂfälÂliÂge CoverÂgeÂstalÂtung
Was? VariÂanÂte eins (PrintÂbuch): Man erstellt ein PDF, lädt es hoch und ferÂtig. VariÂanÂte zwei: man nutzt den CoverÂdeÂsiÂgner. Beim eBook: Man erstellt eine GraÂfikÂdaÂtei, lädt sie hoch und ferÂtig. Was ist darÂan »schwerÂfälÂlig«?
Auch ist der Autor nicht verÂtragsÂgeÂbunÂden und kann sich jederÂzeit entÂscheiÂden, zu einem VerÂlag zu wechÂseln, wenn er den EinÂdruck hat, dort besÂser bedient zu werÂden oder mehr zu verÂdieÂnen.
Bei AmaÂzon ist der Autor ebenÂfalls nicht verÂtragsÂgeÂbunÂden, demÂnach kein UnterÂschied zum KokurÂrenzÂanÂbieÂter. DieÂser VorÂteil ist meiÂner MeiÂnung nach reiÂne AugenÂwiÂscheÂrei.
Doch machen wir mal die ProÂbe aufs ExemÂpel. Ich habe ein TaschenÂbuch in den RechÂner auf mein​best​sel​ler​.de einÂgeÂgeÂben, das im Umfang GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER entÂspricht. Will ich dieÂses Buch nur fĂĽr mich selbst bestelltÂbar machen, ensteÂhen KosÂten in Höhe von 11,52 Euro zuzĂĽgÂlich VerÂsand. Bei CreaÂteSpace erhalÂte ich dieÂses Buch fĂĽr unter fĂĽnf Euro inkluÂsiÂve ExpeÂdiÂted-VerÂsand (innÂherÂhalb von sieÂben Tagen nach Druck) aus den USA. Ich muss allerÂdings, damit sich das lohnt minÂdesÂtens zehn StĂĽck bestelÂlen. Wie rechtÂferÂtigt sich ein Preis, der mehr als dopÂpelt so hoch ist? Ich habe inzwiÂschen im euroÂpäiÂschen AusÂland eine DruÂckeÂrei gefunÂden, die druckt mir das inkluÂsiÂve VerÂsand noch deutÂlich preisÂwerÂter, dann fĂĽhÂle ich mich zudem auch noch wohÂler, was den CO2-FootÂprint angeht.
Es hanÂdelt sich dabei um eine Art »BasisÂpreis«, der immer fälÂlig wird, egal ob man das Buch nur fĂĽr sich bestelÂlen möchÂte, ob es ĂĽber die PlattÂform mein​best​sel​ler​.de verÂtrieÂben wird, oder auch ĂĽber den BuchÂhanÂdel. Das ist teuÂrer, als der VerÂkaufsÂpreis des Buches bei AmaÂzon! Will man dann noch ĂĽber sie verÂkauÂfen oder gar in den BuchÂhanÂdel, wird das GanÂze nochÂmal deutÂlich teuÂrer. WĂĽrÂde ich beim VerÂkauf ausÂschlieĂźÂlich ĂĽber mein​best​sel​ler​.de dieÂselÂbe MarÂge haben wolÂlen wie bei AmaÂzon, mĂĽssÂte das Buch ganÂze drei Euro teuÂrer sein, also fast ein DritÂtel. Der UnterÂschied ist aber: mein​best​sel​ler​.de kennt keiÂner, AmaÂzon jeder.
Beim eBooks sieht das GanÂze ähnÂlich aus, die PreiÂse und TanÂtieÂmen sind im VerÂgleich zum SelfÂpuÂbliÂshing ĂĽber AmaÂzon geraÂdeÂzu lächerÂlich. GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER wird bei AmaÂzon fĂĽr EUR 3,99 verÂkauft. WĂĽrÂde ich auf denÂselÂben TanÂtieÂmenÂsatz komÂmen wolÂlen, mĂĽssÂte ich bei meinÂbestÂselÂler 6,50 Euro verÂlanÂgen – und auch dann wird das Buch nur ĂĽber dieÂse PlattÂform verÂkauft.
Die PreiÂse erhöÂhen sich in beiÂden FälÂlen nochÂmals, will man das Buch/​eBook zudem ĂĽber die ĂĽbliÂchen PlattÂforÂmen und den BuchÂhanÂdel verÂkauÂfen. MeiÂner Ansicht nach werÂden dabei PreiÂse ĂĽberÂschritÂten, die der Leser zu zahÂlen bereit ist.
Jetzt könnÂte man davon ausÂgeÂhen, dass umfangÂreiÂcheÂre DienstÂleisÂtunÂgen entÂhalÂten sind, die kann man zwar erhalÂten, wie bei der KonÂkurÂrenz auch, aber in der BasisÂfasÂsung lädt man sein eigeÂnes ManuÂskript und das Cover genauÂso selbst hoch, wie bei CreateSpace/​Amazon. Auch die GestalÂtung der Word- bzw. PDF-Datei liegt beim NutÂzer.
Das einÂziÂge ArguÂment, das ich vielÂleicht sehe, ist die TatÂsaÂche, dass man seiÂne BĂĽcher, sei es Print oder eBook, auch ĂĽber weiÂteÂre SchieÂnen als AmaÂzon verÂtreiÂben kann und es im BuchÂhanÂdel erhältÂlich ist. Ob einem die deutÂlich höheÂren EndÂkunÂdenÂpreiÂse (bei ähnÂliÂchen MarÂgen) als beim OnlinÂeverÂsenÂder das wert sind, muss wohl jeder mit sich selbst ausÂmaÂchen. Man sollÂte dabei bedenÂken: einÂmal im BuchÂhanÂdel muss das Buch dank der BuchÂpreisÂbinÂdung ĂĽberÂall gleich viel kosÂten.
Fazit: Ein GroĂźÂteil der marÂkiÂgen WorÂten im InterÂview entÂpuppt sich wie erwarÂtet als MarÂkeÂting-LuftÂschloss. Die PreiÂse des AnbieÂters sind im VerÂgleich zu AmaÂzon um ein VielÂfaÂches zu hoch, ohne dass in der BasisÂverÂsiÂon umfangÂreiÂcheÂre DienstÂleisÂtunÂgen angeÂboÂten werÂden. So wird das nichts. HalÂten die SelfÂpuÂblisher fĂĽr völÂlig verÂblöÂdet? Wo genau soll das »AngeÂbot der KonÂkurÂrenz interÂesÂsanÂter« sein?
BemerÂkung am RanÂde: mein​best​sel​ler​.de hat als ladungsÂfäÂhiÂge Anschrift im ImpresÂsum eine AdresÂse einer nieÂderÂlänÂdiÂschen FirÂma aus RotÂterÂdam und die DatenÂschutzÂhinÂweiÂse entÂspreÂchen meiÂner Ansicht nach nicht deutÂschem Recht – mĂĽssÂten sie aber, da die WebÂseiÂte einÂdeuÂtig auf den deutÂschen Markt gezielt ist.
Ich wĂĽrÂde mich ja ĂĽber eine ernstÂzuÂnehÂmenÂde KonÂkurÂrenz zu AmaÂzon in dieÂsem Bereich sehr freuÂen, aber es gibt sie nach wie vor nicht.
[Update 15.01.2014] AufÂgrund des KomÂmenÂtars von Herrn VrooÂmen habe ich mir das ImpresÂsum nochÂmal angeÂseÂhen. Die ladungsÂfäÂhiÂge Anschrift sicht jetzt rechtsÂkonÂform aus. Ich gebe zu, dass ich die angeÂnomÂmeÂnen MänÂgel detailÂliert im ArtiÂkel hätÂte beschreiÂben mĂĽsÂsen; ich weiĂź nämÂlich aufÂgrund der verÂganÂgeÂnen Zeit einÂfach nicht mehr, was zum ZeitÂpunkt meiÂnes damaÂliÂgen Besuchs zu bemänÂgeln war. Die DatenÂschutzÂinÂforÂmaÂtioÂnen halÂte ich nach wie vor fĂĽr unzuÂreiÂchend, aber darÂĂĽber streiÂten sich auch RechtsÂanÂwälÂte regelÂmäÂĂźig.
Den Namen Tad WilÂliams kennt der PhanÂtasÂtik-Fan durch Epen wie die OTHERLAND- oder die OSTEN ARD-ReiÂhe, letzÂteÂre mit dem Roman DER DRACHENBEINTHRON. WilÂliams wurÂde kĂĽrzÂlich in einem Video-InterÂview von MediaÂpuÂbliÂshing-StuÂdenÂten der HochÂschuÂle der MediÂen in StuttÂgart zum TheÂma SelfÂpuÂbliÂshing befragt (und ich fraÂge mich: warÂum nutÂzen ausÂgeÂrechÂnet MediaÂpuÂbliÂshing-StuÂdenÂten das BildÂforÂmat 4:3? Aber das nur am RanÂde).
FĂĽr den Autor kommt nach seiÂnen AusÂsaÂgen SelfÂpuÂbliÂshing nicht in FraÂge, da er sich auf das SchreiÂben konÂzenÂtrieÂren will und er beim IndeÂpenÂdent-VerÂleÂgen zu vieÂle MarÂkeÂting- und PubliÂciÂty-DinÂge nebenÂher machen mĂĽssÂte. AuĂźerÂdem sagt der Autor: »Auch wenn alle ĂĽber SelfÂpuÂbliÂshing reden, weiĂź nieÂmand, was pasÂsieÂren wird«.
Doch auch wenn er eine MenÂge wirkÂlich kluÂge DinÂge sagt, da irrt der MeisÂter verÂmutÂlich. Erst gesÂtern berichÂteÂte AnsÂgar WarÂner auf e‑book-news darÂĂĽber, dass die verÂlegÂten Titel in Sachen SelfÂpuÂbliÂshing in den USA jene der klasÂsiÂschen BuchÂbranÂche bereits um ein VielÂfaÂches ĂĽberÂsteiÂgen:
… das potenÂtiÂelÂle, bisÂher unausÂgeÂschöpfÂte MarktÂvoÂluÂmen lieÂge bei 52 MilÂliÂarÂden DolÂlar, und damit etwa dopÂpelt so hoch wie der aktuÂell von klasÂsiÂschen VerÂlaÂgen erzeugÂte Umsatz.
Selbst wenn man Reprint und gemeinÂfreie KlasÂsiÂker herÂausÂrechÂnet, werÂden via Self-PubliÂshing schon jetzt acht mal mehr Titel verÂlegt als auf klasÂsiÂschem Weg. Die Zahl der IndeÂpenÂdent-Autoren ĂĽberÂsteigt die der VerÂlagsÂauÂtoÂren sogar um das 100-fache.
Das liegt unter amdeÂrem darÂan, dass man CreaÂteSpace-BĂĽcher in den USA auch ĂĽber das BarÂsorÂtiÂment bekommt – oder ganz proÂfan ausÂgeÂdrĂĽckt: im BuchÂhanÂdel. Eine SituaÂtiÂon, von der die deutÂschen SelfÂpuÂblisher nur träuÂmen könÂnen. Es hanÂdelt sich um »verÂdeckÂten ZahÂlen«, denn die US-BuchÂbranÂche nimmt VerÂkäuÂfe von IndeÂpenÂdent-Autoren bisÂher nicht oder kaum in ihre StaÂtisÂtiÂken auf – genau wie hierÂzuÂlanÂde.
Auf e‑book-news.de heisst es weiÂter:
Fragt sich natĂĽrÂlich: Und was ist mit DeutschÂland? InterÂesÂsanÂterÂweiÂse hat ja die FrankÂfurÂter BuchÂmesÂse das Self-PubliÂshing mediÂenÂwirkÂsam zum Top-TheÂma des JahÂres 2013 gemacht. In den MesÂseÂhalÂlen selbst werÂden jedoch mal wieÂder die ProÂdukÂte von klasÂsiÂschen VerÂlaÂgen das Bild bestimÂmen, ein Bild, das aber die tatÂsächÂliÂchen MarktÂstrukÂtuÂren verÂschleiÂern dĂĽrfÂte.
Und das ist in meiÂnen Augen die größÂte LachÂnumÂmer: die BetreiÂber der BuchÂmesÂse (also im PrinÂzip der BörÂsenÂverÂein), erkläÂren SelfÂpuÂbliÂshing zum ganz groÂĂźen Hype, tatÂsächÂlich möchÂte man aber auf der VerÂanÂstalÂtung dann doch lieÂber unter sich bleiÂben, so wie es schon immer war, und alte TraÂdiÂtioÂnen pfleÂgen. Man könnÂte sie auch erstarrÂte StrukÂtuÂren nenÂnen. Wenn SelfÂpuÂbliÂshing tatÂsächÂlich das groÂĂźe Ding ist, warÂum lädt man die Autoren dann nicht ein, um sich auf der MesÂse zu präÂsenÂtieÂren? EinÂfach: weil man selbst mit eigeÂnen AbleÂgern wie epuÂbÂli oder neoÂbooks KonÂtrolÂle ĂĽber die Indie-Autoren erlanÂgen und sie nach den branÂchenÂeiÂgeÂnen SpielÂreÂgeln maniÂpuÂlieÂren möchÂte – um mit den verÂmeintÂliÂchen Buch-PariÂas trotzÂdem abzuÂkasÂsieÂren.
In DeutschÂland dauÂert immer alles etwas länÂger, aber es wĂĽrÂde mich sehr wunÂdern, wenn SelfÂpuÂbliÂshing nicht auch hierÂzuÂlanÂde zu einem FakÂtor werÂden wĂĽrÂde. InsÂbeÂsonÂdeÂre der HanÂdel wĂĽrÂde gut darÂan tun, sich dem zu öffÂnen.
MitÂte der Woche ist es so weit: Im US-FernÂseÂhen starÂtet die Serie AGENTS OF S.H.I.E.L.D. nach MotiÂven aus MarÂvel-Comics. Kopf hinÂter dem GanÂzen ist Nerd-IkoÂne Joss WheÂdon, der bereits mit AVENGERS gezeigt hat, wie SuperÂhelÂden heuÂte ausÂseÂhen mĂĽsÂsen. Mavel EnterÂtainÂment zeigt nun kurz vor dem Start nochÂmal ein InterÂview mit dem Macher.
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