Tatsächlich gibt es erfolgreiche Superheldenfilme abseits von Marvel. Na gut, eigentlich nicht, denn wenn der erste VENOM von Sony produziert wurde, handelt es sich eben doch um eine Figur aus dem Marvel-Portfolio, an dem die eben die Filmrechte aufgrund von prä-Disney-Lizensierungen nicht besitzen (was sie mächtig fuchsen dürfte).
VENOM 2 soll noch 2021 in die Kinos kommen. Sieht nach einem großen Spaß aus.
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Dieser Hinweis auf ein erschienenes Buch hat nichts mit den Themen dieser Seite zu tun, es ist mir dennoch persönlich wichtig, darauf hinzuweisen, denn ich halte die BILD für ein unerträgliches, populistisches Hetzer-Drecksblatt.
Morgen erscheint ist das Buch OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE: WIE BILD MIT ANGST UND HASS DIE GESELLSCHAFT SPALTET. Darin beleuchten ein ehemaliger und ein aktueller Redakteur der Seite BILDblog.de (folgt der Seite!) die Machenschaften der sogenannten Zeitung, mit der leider immer noch namhafte deutsche Politiker kuscheln.
Werbetext:
»BILD – ein immer wieder rückfälliger Triebtäter. Unverbesserlich? Gemeingefährlich! Eine überzeugende und erschütternde Beweisführung.« Günter Wallraff.
BILD ist das mächtigste Medium des Landes – auch in Zeiten des Internets. Sie bestimmt, worüber Deutschland spricht. Welchen Anteil hat die Redaktion am Aufstieg der Populisten? Wie geht sie mit Minderheiten um? Und auf welche Weise manipuliert sie die Öffentlichkeit? 44 Jahre nach Günter Wallraffs »Aufmacher« gibt nun ein Buch neue, erschreckende Einblicke in die Machenschaften der BILD-Medien.
Die Journalisten Mats Schönauer und Moritz Tschermak beobachten und analysieren seit einem Jahrzehnt, wie BILD arbeitet. Als ehemaliger und aktueller Chefredakteur des mehrfach ausgezeichneten BILDblogs decken sie unermüdlich die Verfehlungen der Boulevardredaktion auf. Sie stellen fest: Unter dem neuen BILD-Chef Julian Reichelt ist das Blatt noch brutaler geworden, noch menschenverachtender, noch populistischer.
Anhand von hunderten Beispielen und Belegen – akribisch recherchiert und mit analytischem Scharfsinn aufgeschrieben – erklären sie, wie BILD systematisch Ängste vor Fremdem schürt, den Ruf unschuldiger Menschen zerstört, demokratische Institutionen torpediert und der AfD in den Bundestag verholfen hat. Sie lassen Opfer der Berichterstattung zu Wort kommen und sprechen mit Menschen, die BILD von innen kennen. Eine spannende Dokumentation des Schaffens und Wirkens eines Mediums, das keine Rücksicht auf Verluste kennt.
Das Buch wird bei Kiepenheuer und Witsch verlegt, die broschierte Ausgabe kostet 18,00 Euro, für die eBook-Fassung werden meiner Ansicht nach wegelagerische und völlig überzogene 16,99 Euro fällig, aber solchen eBook-Wucher kennen wir ja von KiWi bereits. Ich rate deswegen zur Printausgabe.
In den vergangenen Jahren wurde immer wieder mal darüber geredet, um die Comicfigur RED SONJA einen Kinofilm zu machen. Den meisten dürfte sie aus dem Streifen aus den 1980ern mit Brigitte Nielsen bekannt sein. Wenige Nicht-Nerds und Nerdinen wissen, dass es sich nicht um eine Figur Robert E. Howards handelt, sondern in den 1970er Jahren von Marvel für die CONAN-Comics ersonnen wurde. Sie basiert auf verschiedenen weiblichen Charakteren in Howards Universum, darunter auch »Red Sonya of Rogatino«, das ist allerdings ein völlig anderer Charakter (oder schreibt man »Charakterin?«). Rein rechtlich gesehen haben Marvel noch nicht mal die Rechte an der Figur, obwohl sie die erfunden haben. Die letzten RED SONJA-Comics erschienen bei Dynamite Entertainment.
Und auf denen soll wohl auch der jetzt wieder mal angekündigte Film basieren, realisiert durch den Rechteinhaber Millenium Pictures. Zuletzt sollte Amber Heard die Rolle spielen (daraus wurde nichts), jetzt ist laut Hollywood Reporter Hannah John-Kamen offiziell für die Rolle bestätigt. Die kennen wir beispielsweise aus ANT-MAN AND THE WASP, READY PLAYER ONE oder KILLJOYS.
Joey Soloway (SIX FEET UNDER, TRANSPARENT) wird Regie führen und sie schrieb auch zusammen mit Tasha Huo (TOMB RAIDER TV) das Drehbuch. Einen Starttermin gibt es noch nicht.
Man darf auf die Umsetzung gespannt sein, eine Kriegerin in leichter Chick-Pseudo-Rüstung ist sicher nicht mehr zeitgemäß, da der Stoff aber durch zwei Frauen umgesetzt werden wird, darf man vorsichtig zuversichtlich sein.
Bild Hannah John-Kamen von MTV International, aus der Wikipedia, CC BY
George Fergus hat vermutlich Deep Learning genutzt, um eine Episode des deutschen SF-Klassikers RAUMPATROUILLE zu kolorieren. Das Ganze hat den Look früher Farbproduktionen, ich vermute, dass das so gewollt ist, allerdings sind die Farben stellenweise deutlich übersättigt. Außerdem finde ich die Farbgebungen und Farbwechsel der ORION merkwürdig, gehe aber davon aus, dass die eine Art Energieschirm darstellen sollen. Gülden habe ich mir das Raumschiff nun wirklich nicht vorgestellt – und das widerspricht auch allen farbigen Darstellungen der letzten Jahrzehnte.
Ein Upscaling hat allerdings leider nicht stattgefunden, das Video liegt in 480p vor.
Schaut es euch schnell an, bevor der Rechteinhaber es offline nehmen lässt, die fackeln üblicherweise nicht lange. Es soll ja sogar Tools geben, um Youtube-Videos herunter zu laden …
Auch die vierte Staffel von Netflixens von den Duffer-Brothers realisierte Mystery-Serie STRANGER THINGS war von der Pandemie betroffen. Anfang 2020 mussten die Dreharbeiten nach zwei Wochen abgebrochen werden.
Irgendwann müssen sie dann aber weiter gegangen sein, denn so langsam möchte der Streamingdienst die Werbetrommel starten, beispielsweise mit diesem neuen Trailer. Der ist wie immer äußerst mysteriös und zeigt Elevens düstere Vergangenheit. Es ist davon auszugehen, dass weitere Trailer folgen werden (das kann man auch aus dem Text unter dem Trailer auf Youtube schließen, der lautet »002/004« – vermutlich kommen also noch zwei).
Einen offiziell bestätigten Starttermin für die vierte Staffel STRANGER THINGS gibt es nach wie vor nicht. Aber aus der Erfahrung mit Netflix wird es nicht mehr lange dauern, wenn sie Vorgucker zeigen.
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Freunde der Computerspielereihe LEAGUE OF LEGENDS dürfen sich freuen: Ab dem Herbst wird das Thema als Animationsserie bei Netflix zu sehen sein.
Es handelt sich bei LOL um ein seit 2009 existierendes MOBA, also ein Multiplayer Online Battle Arena-Game, das von Riot Games entwickelt und publiziert wurde. In den Arenakämpfen stehen sich zwei Teams aus fünf Spielern gegenüber. Man sammelt durch Matches XP und kann seine Figuren aufrüsten.
Die Animationsserie zu LEAGUE (so der ursprüngliche Titel) war bereits anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im Jahr 2019 angekündigt worden, hatte sich aufgrund der Pandemie allerdings verzögert. Jetzt wurde bestätigt, dass LEAGUE OF LEGENDS: ARCANE im Herbst beim Streamingdienst Netflix starten wird. Das ist Teil einer Kampagne von Riot Games, LOL auch in andere Medien wie ein Brettspiel oder Comics zu expandieren.
Details zur Serie fehlen immer noch. Es steht allerdings zu hoffen, dass die Show weniger hektisch werden wird, als der Teaser … ;)
Übrigens existiert mit DOTA: DRAGON´S BLOOD seit Kurzem bei Netflix bereits eine Animationsserie zu einem direkten Konkurrenzspiel.
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Es gibt seit längerem Gerüchte über einen neuen Spielzeug-Lightsaber, den Disney sich hat patentieren lassen. Die bisherigen Lichtschwerter bestehen aus einem Griff mit Elektronik und einer Klinge aus Plexiglas, die aber natürlich starr ist.
Disney hat vor einigen Monaten ein Patent für ein Laserschwert mit ausfahrbarer Klinge eingereicht. Das basiert auf einem ähnlichen Prinzip wie ausfahrbare Maßbänder und zusammen mit einer Art flexibler Außenhülle werden LED-Strips ausgefahren. Nachvollziehbarerweise werden uns die bisherigen Klingen für Schaukampf erhalten bleiben, denn das dürfte mit dem neuen Patent eher nicht möglich sein.
Bislang gab es das Ding allerdings noch nicht zu sehen. Das hat sich jetzt geändert. Disney zeigt einen Teaser für ein STAR WARS-Wochenende namens GALACTIC STARCRUISER, das man im Jahr 2022 buchen kann – und mehreren Quellen zufolge soll der Lightsaber, den man darin sieht, die Realumsetzung dieses Patents sein.
Shut up and take my money!
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Man hätte es fast erwarten können, es geht immerhin um den Trickser-Gott: Die neue MCU-Serie LOKI wird zwei Tage früher als ursprünglich geplant auf Disney+ zu sehen sein.
Ursprünglicher Starttermin war der 11 Juni 2021, das wurde auf den 9 Juni vorverlegt. Damit ändert sich auch der Wochentag, an dem die neue Show gezeigt wird, von Freitags auf Mittwochs. Ein Disney-Sprecher gab zu Protokoll, es handle sich bei der Terminänderung um »Disneys fortlaufende Experimente mit dem Timing von Veröffentlichungen«. Aha …
LOKI himself (also Tom Hiddleston) hat auf dem Marvel-Youtube-Kanal etwas dazu zu sagen:
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Eigentlich wollte ich diesen Trailer zur Phase 4 des Marvel Cinematic Universe, auch kurz als MCU bekannt, bereits am Montag posten, habe das allerdings wegen »um die Ohren vergessen«. Nachholen möchte ich das aber trotzdem.
Bei Disney und Marvel ist man offensichtlich eindeutig der Ansicht, dass wir die scheiß Pandemie gegen Ende des Jahres endlich aus dem Kopf haben (das dürfte auch stimmen, denn in den USA läuft die Impfkampagne deutlich besser als im schnarchige, überbürokratisierten #Neuland), denn allein in 2021 sollen noch vier (!) MCU-Filme kommen (BLACK WIDOW, SHANG SHI, ETERNALS, SPIDER-MAN), wobei einer davon der erheblich verspätete BLACK WIDOW ist. Aber der dürfte vermutlich auch genau der richtige sein, um diese nächste Phase des MCU anzuschieben.
Den Starttermin Anfang Juli für BLACK WIDOW halte ich angesichts der Lage in Deutschland und der miserablen Durchführung der Impfkampagne allerdings für gewagt.
Und dann ist da nach das Phase 4‑Logo am Ende, das erinnert eindeutig an …
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THE MITCHELLS VS. THE MACHINES – NETFLIX seit 29.04.2021
Eine dysfunktionale Familie soll die Menschheit vor der Roboter-Apokalypse retten. Die Mitchells sind alles andere als bereit dazu, aber ihnen bleibt auch kein Ausweg. Wenn man Filmen mit Superhelden also etwas entgegen setzen will, dann muss dies durch entgegenlaufende Mechanismen geschehen. Die funktionale Logik der Chip-gesteuerten Tyrannen sollte demnach durch Irrationalität und Unvermögen ausgehebelt werden, um das Genre auf den Kopf zu stellen. Ein klein wenig nach dem Prinzip von Inspektor Clouseau. Oder aus den Polizeiakten von Frank Drebin. Aber anders als von Sony, Netflix, sowie Regisseur und Drehbuchautor Michael Rianda, und Regisseur und Drehbuchautor Jeff Rowe propagiert, sind die Mitchells eine ganz normale, amerikanische Durchschnittsfamilie.
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