Du liebe Güte, wer hat sich denn die Handlung dieses Romanheftes ausgedacht? Ich versuche mal sie zusammenzufassen… Während also 40.000 Schiffe der Andromeda-/Milchstraßen-Alliierten den (unnützen) Handelsstern FATICO bewachen, fliegen Atlan und Perry mit weiteren 45.000 Schiffen zum Facetten-Nebel in Andromeda, um die Welt Hibernation‑3 der Frequenz-Monarchie anzugreifen. Hibernation‑3 wird durch 10.000 Schlachtlichter geschützt.
Und jetzt wird es seeehr seltsam. Die Alliierten setzen auf die Krathvira-Seelenfalle. Der Nexialist (das Gegenteil von Spezialist) Roman Schleifer bastelt mit Grek 17 an dem Krathivra-Dings herum. Sinn der Sache soll sein, das Vamu der Frequenzfolger »abzusaugen«, so dass es nicht auf eine der Hibernationswelten zurückkehren kann und einen neuen Klon-Körper beseelen kann.
Interessante neue Details zu einem der meisterwarteten MMOs in der Pipeline:
Nachdem verkündet wurde, dass die Umsetzung von TERA in Europa von Frogster durchgeführt wird, gab es – wie berichtet – massive Fanproteste, denn aufgrund der Erfahrungen die die Spieler mit dieser Firma bei anderen Spielen in Sachen Sicherheit, Support und Forenzensur machten, befürchete man das Schlimmste. Zumindest wird es laut einer offiziellen Verlautbarung keine IP-Blocks geben, das bedeutet, man kann auch auf den US-Servern spielen, wenn man entweder Frogster nicht traut oder aber (in letzter Zeit auch immer mehr ein Thema) mit amerikanischen Freunden gemeinsam auf Questen ziehen möchte. Das also eine gute Nachricht.
Die zweite Meldung wird man wohl unterschiedlich bewerten, je nachdem wie alt man ist. En Masse Entertainement-Produzent Patrick Wyatt hat in einem Interview berichtet, dass man davon ausgeht, dass TERA ein M‑rating erhalten wird, dies bedeutet eine Freigabe ab 17 Jahren. Zudem wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgesdagt, dass man nicht vorhabe, das Spiel für irgendeinen Markt zu beschneiden. Man darf jetzt spekulieren, ob TERA tatsächlich auch hierzulande in der US-Version erscheinen wird – aber sollte das nicht der Fall sein, hat man immerhin die Möglichkeit auf einem amerikanischen Server zu spielen.
Ich würde allerdings vermuten, dass das angestrebte M‑rating in den USA auf die offenherzige Bekleidung der weiblichen Avatare zurück zu führen sein dürfte, die hierzulande beim Jugendschutz wohl nur für ein müdes Lächeln sorgen sollte (potentiell zu bemängelnde Körperteile sind züchtig bedeckt). Übergroße oder plakative Gewalt konnte ich beim Testspielen auf der GamesCom ebenfalls nicht feststellen, noch nicht mal ansatzweise (natürlich konnte ich noch nicht wirklich viel Inhalt sehen)…
TERA-Logo Copyright En Masse Entertainment und Bluehole Studio
In der nächsten Woche erscheint METROID: OTHER M für Nintendos Wii. Gerade noch rechtzeitig gibt es Werbung in Form von Videoclips. Der erste ist verblüffenderweise ein Clip mit einer echten Darstellerin als Samus Aran. Im zweiten wird die gesamte Geschichte der Kopfgeldjägerin und ihres Kampfes gegen die Metroids nochmals erzählt; man sollte sich definitiv nicht davon abschrecken lassen, dass Szenen aus uralten Spielen gezeigt werden, die Art und Weise wie durch eine Erzählerin berichtet wird ist nämlich toll!
Man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass auch dieses Spiel-Universum bereits seit 24 Jahren existiert…
Auch wenn sie erst in knapp zwei Monaten stattfindet: es geht schon wieder mit Riesenschritten auf die SPIEL 2010 in Essen zu, die Ende Oktober in der Gruga stattfinden wird.
Vorher verleiht der Verein »Spiel des Jahres« ja regelmäßig seinen Preis an Mainstream-Produkte der Spielebranche und die diesjährige Verleihung hat auch schon wieder stattgefunden (bereits Ende Juni) – irgendwie ist das diesmal an mir vorbei gegangen.
Spiel des Jahres 2010 ist DIXIT (dixit = lat. »er hat gesagt«) vom französischen Erfinder und Psychologen Jean-Louis Roubira. Erschienen ist DIXIT beim ebenfalls französischen Kleinverlag Libellud – erfreulich, dass es diesmal keinen Branchenriesen traf, möglich ist das allerdings nur deswegen, weil das Spiel großflächig über Asmodee vertrieben wird.
Die Jury schreibt zu DIXIT:
Wie kleine Kunstwerke erscheinen die 84 großformatigen Karten ihren Betrachtern. Die liebevoll gestalteten Motive regen die Fantasie an. Sechs Karten stehen jedem zur Auswahl. Wer zu einer davon ein Thema findet, nennt es und spielt die Karte verdeckt aus. Alle anderen wählen geheim ein möglichst passendes Bild und legen es dazu. Nach dem Aufdecken wird getippt: Wer errät die Karte des Themengebers? Treffer werden mit Punkten belohnt und durch verspielte Holzhasen auf der Zählwiese markiert. Die Wahl des Themas spielt eine zentrale Rolle: Es darf weder zu leicht noch zu schwer sein! Tippen alle richtig oder alle falsch, geht der Ideengeber leer aus. Schnell geraten die Spieler ins Schwärmen und entdecken immer neue Details auf den Bildern, die zum Träumen, Nachdenken und Genießen einladen.
Zielgruppe sind drei bis sechs Spieler ab acht Jahren, die Spieldauer beträgt ca. 30 Minuten. Ich will nichts abwerten, bevor ich es nicht getestet habe (der Beschreibung nach könnte das mit einer kreativen Spielergruppe auch tatsächlich ganz witzig sein), aber auch dieses Gewinner-Produkt ist offenbar wieder einmal dem Mainstream zuzuordnen. Es ist allerdings keine Neuigkeit, dass die Jury komplexe Spiele für Erwachsene ignoriert und neben dem »Kindespiel des Jahres« gern auch noch ein weiteres Kinderspiel als »Spiel des Jahres« kürt. Naja, so eine Juryarbeit ist schließlich auch kein Kinderspiel… :)
Coverabbildung DIXIT Copyright 2008 Libellud/Asmodee; erhältlich ist DIXIT beispielsweise bei Amazon (oder viel preiswerter im Oktober auf der SPIEL 2010)
Mal wieder eine Neuerung in Sachen »Social Web«. Eine mySpace-Seite hatte Phantanews schon länger, getan hat sich dort bisher aber nichts (was wohl damit zusammenhängt, dass ich da nicht aktiv bin).
Ab sofort gibt es aber dennoch die Möglichkeit, die hier veröffentlichten Artikel auch auf mySpace zu verfolgen, dank eines entsprechenden Plugins werden die News ab sofort auch automatisch dort veröffentlicht.
Das Plugin lässt im Moment leider nur zu, dass auf mySpace der Titel des Beitrags erscheint sowie ein Link auf diese Seite hier, wo man dann den vollständigen Inhalt lesen kann. Das Crossposten eines Teasers ist derzeit leider noch nicht möglich, aber ich will mal sehen, was sich machen lässt…
Erreichbar ist die PhantaNews-Seite bei mySpace über http://www.myspace.com/532165257 oder über das Icon oben rechts, neben den anderen Social-Web-Icons.
[Update:] Nach neuesten Informationen von Square Enix soll die Open Beta nun am 02.09.2010 um 02:00 GMT starten![/Update]
Morgen sollte sie losgehen, die Open Beta zu Squares lang erwartetem MMO FINAL FANTASY 14, basierend auf der langen Reihe von Fantasy-Abenteuern gleichen Namens. Die Fans hatten auch bereits mit den Füßen gescharrt, doch nachdem die offizielle Seite zur Beta-Anmeldung heute eine Zeit lang offline war, fand sich nach dem Neustart ein Hinweis bezüglich der Open Beta:
FINAL FANTASY 14 Open Beta Test Postponed
FINAL FANTASY 14 Open Beta Test, which is scheduled to begin at 02:00 (GMT) on Sept. 1, 2010, will be postponed due to a confirmation of critical bugs. New schedule will be released at a later date.
Along with the postponement of FINAL FANTASY 14 Open Beta Test, the issuing of registration code for FINAL FANTASY 14 Open Beta Test will be postponed as well. With the download of client software’s installer, it will be suspended at 02:00 (GMT) on Sept. 1, 2010.
We apologise for any inconvenience this may cause.
Einen neuen Termin für den Start der Open Beta gibt es bislang nicht, ebenfalls fehlen jegliche Kommentare dazu, ob der Release-Termin am 30. September eingehalten werden kann. Eindeutig aber der Hinweis auf den Grund für diese Terminverschiebung: »Kritische Fehler« – man darf spekulieren, dass es noch andere Gründe gab, denn einige Aspekte des Spiels wurden kontrovers diskutiert, beispielsweise das »Fatigue System«.
FF14 wird für PC und Playstation 3 erscheinen.
[cc]
Boxshot FINAL FANTASY 14 Copyright 2010 Square Enix, vorbestellbar beispielsweise bei Amazon
In nächster Zeit finden in Nordrhein-Westfalen zwei Rollenspielcons statt.
Da wäre zum einen der KrähenCon in Krefeld, der vom Verein KrähenNetz am Samstag den 4. bis Sonntag den 5. September nonstop durchgeführt wird. Auf dem Programm stehen nicht nur zahlreiche Rollenspielrunden und Händler, als besonderer Gaststar wird der Krefelder Fantasy-Autor Bernhard Hennen aus seinen Werken lesen.
Der KrähenCon startet am Samstag um 11:00 Uhr und endet am Sonntag gegen 17:00, der Eintrittspreis für beide Tage beträgt EUR 5,00, für einzelne Tage je EUR 3,00. Die Adresse lautet: Kölner Str. 190, 47805 Krefeld, alle weiteren Details auf der Webseite der Veranstaltung.
Zum zweiten findet vom 10.09. – 12.09.2010 in Dortmund der von Ulisses veranstaltete RatCon statt. Geboten wird hier ein umfangreiches Programm rund ums Rollenspiel, es werden diverse Autoren und Illustratoren anwesend sein, es gibt Musik, ein »DSA-Mini-LARP«, Mittelaltermarkt und vieles mehr. Auch hier finden sich weitere Informationen auf der offiziellen Webseite.
Der RatCon findet statt im Fritz-Henßler-Haus/Haus der Jugend, Geschwister-Scholl-Str. 33–37, 44135 Dortmund. Die Eintrittskarte für alle drei Tage kostet 12 Euro und kann über den Ulisses-Shop oder an der Tageskasse erworben werden.
In PR 2537 verließen wir unsere Helden; sie wurden gerade mit dem Raumschiff MIKRU-JON auf dem Handelsstern FATICO festgesetzt. An Bord sind Perry, Gucky, das Konzept Lloyd/Tschubai und der »Schattenmaahk« Pral. Atlan wartet mit der JULES VERNE und etwa 40.000 weiteren Schiffen in sicherer Entfernung auf ein Zeichen von unserem Mann im All.
Perry beschliesst MIKRU-JON, die von Schirmfeldern eingeschlossen ist, mit seinen Gefährten und einigen Kampfrobotern zu verlassen. Als Tarnung verwenden sie Darturka-Ganzkörpermasken. Jedoch durchschaut Satwa, die »Klon-Tefroderin« und Ordonanz des Frequenzfolgers Vastrear, den Schwindel. Sie lässt eine Lücke in den Schirmfeldern schalten. Diese Gelegenheit lassen sich Perry und Lloyd/Tschubai, sowie Gucky und Pral nicht entgehen. Beide Teams teleportieren. Während Perry und das Konzept Lloyd/Tschubai zurückgeschleudert werden, finden sich Gucky und Pral in einem weiter gefassten Energieschirm wieder.
Gestern wurden im Nokia Theatre in Los Angeles die 62. Primetime Emmys vergeben. Für’s Genre sah es dabei nicht allzu gut aus. Positiv zu vermerken ist sicherlich der Sonderpreis »Bob Hope Humanitarian Award« an George Clooney für sein humanitäres Engagement.
Herausragend für Genre-Fans, obwohl es streng genommen nicht direkt um SF, Fantasy oder verwandte Bereiche geht, ist wohl die Auszeichnung als »Outstanding Lead Actor in a Comedy Series« von Jim Parsons für seine Rolle als Sheldon Cooper in BIG BANG THEORY. Weitere Preise gingen an Mitarbeiter der Serie DEXTER: John Lithgow erhielt den »Outstanding Guest Actor In A Drama« und Regisseur Steve Shill den »Outstanding Director In A Drama«.
Großer Abräumer der Verleihung ist die HBO-Produktion TEMPLE GRANDIN, um eine autistische Tierärztin gleichen Namens, diese Produktion erhielt nicht nur die Auszeichnung für den besten TV-Film, sondern auch noch vier weitere Preise.
Die gesamte Liste der Gewinner im vollständigen Artikel.
[cc]
Bild: George Clooney bei den 66. Filmfestspielen von Venedig 2009, aus der Wikipedia
Der Verlag Torsten Low schreibt nach der offensichtlich erfolgreichen Geschichtensammlung aus dem Cthulhu-Mythos unter dem Titel Metamorphosen (herausgegeben von Marco Bianchi, Sabrina Eberl und Nina Horvath) einen weiteren Band mit Stories aus dem lovecraftschen Umfeld aus. Der Arbeitstitel lautet Sie finden das Grauen.
Archäologen graben sich durch uralte Ruinen in den Wüsten dieser Welt, sie durchforsten die tiefsten Dschungel und die blasphemischsten Tempel. Eine Putzfrau zerstört eine antike Statue und findet darin eine alte Karte. Ein Lehrer oder ein Bibliothekar entdeckt in einem alten Buch einen Hinweis, dem er einfach nachgehen muss. Ein Polizist oder ein Detektiv stößt bei seinen Ermittlungen auf Spuren, die unglaublich sind …
Sie alle begeben sich auf die Suche nach Reichtum, Wissen oder gar sich selbst, aber sie finden … das Grauen!
Alle Geschichten müssen in und um H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos handeln, ein Erscheinen »Großer Alter« ist nicht zwingend notwendig (und führt ja auch in der Regel zu einem Ende der Welt wie wir sie kennen), die Autoren können sich also auf Kultisten, Dienerrassen oder verbotene Artefakte beschränken, müssen das aber nicht. Fan-Fiction um Figuren wie den Hexer oder Indiana Jones sind unerwünscht.
Alle weiteren Details zur Ausschreibung sowie die Teilnahmebedingungen finden sich auf der Webseite des Verlags; da es sich um eine Framelösung handelt, kann ich nicht gut direkt auf die Ausschreibungsseite verlinken, aber man findet in der Seitennavigation einen entsprechenden Eintrag (»Ausschreibung«).
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