WETA dreht THE WIND IN THE WILLOWS

Über sech­zig Jah­re nach­dem Dis­ney Ken­neth Gra­ha­mes klas­si­sches Kin­der­buch THE WIND IN THE WILLOWS (dt. DER WIND IN DEN WEIDEN) erst­mals fürs Kino adap­tiert hat, mel­det jetzt RG Enter­tain­ment, dass sich Peter Jack­sons WETA Work­shop des The­mas anneh­men wird.
Umge­setzt wer­den soll das Buch in einer Mischung aus Real­film, Ani­ma­tro­nics und Com­pu­ter­ani­ma­tio­nen, es wird ein Bud­get von 30 Mil­lio­nen Dol­lar bereit gestellt. Als Regis­seur wur­de Ray Griggs ver­pflich­tet, das Dreh­buch kommt von Bill Mar­si­lii. Die Dreh­ar­bei­ten sol­len in die­sem Herbst begin­nen, Dreh­ort ist wie­der mal Neu­see­land, aber das über­rascht bei einer WETA-Pro­duk­ti­on nicht wirklich.

Der Klas­si­ker wur­de bereits mehr­fach für die gro­ße Lein­wand umge­setzt, dar­un­ter Dis­neys THE ADVENTURES OF ICHABOD CRANE AND MR. TOAD von 1949 oder Sonys Real­film-Fas­sung von 1996, bei der Ter­ry Gil­liam Regie führte.

Hand­lung (aus der Wiki­pe­dia): Der Maul­wurf flieht vor dem Früh­jahrs­putz und sieht das ers­te Mal einen Fluss. Er trifft auf die Was­ser­rat­te, mit der er sich anfreun­det. Die­se stellt ihm den Krö­te­rich vor, der ganz ver­ses­sen auf tech­ni­sche Errun­gen­schaf­ten wie Motor­boo­te, Zigeu­ner­wohn­wa­gen und Autos ist. Auch macht er über die Rat­te die Bekannt­schaft mit dem Dachs, der im Wil­den Wald wohnt. Als der Maul­wurf, die Rat­te und der Dachs den Krö­te­rich von sei­ner ste­ten Jagd nach Ablen­kung und Amü­se­ment abbrin­gen wol­len, ent­kommt die­ser, stiehlt einen Wagen und lan­det im Gefäng­nis der Men­schen. Nach wil­den Aben­teu­ern gelin­gen ihm Flucht und Heim­kehr. Sein Schloss Krö­ten­hall wur­de in der Zwi­schen­zeit jedoch von den Mar­dern und Wie­seln besetzt. Nur mit Hil­fe sei­ner drei Freun­de gelingt es ihm schließ­lich, sein Heim zurückzuerobern.

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Cover THE WIND IN THE WILLOWS Copy­right 1913 Paul Bransom

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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