In Sachen der SUPERMAN-Verfilmung von Zack Snyder und Christopher Nolan kann man in den letzten Tagen fast von einem »Überschlagen« der Meldungen sprechen. Nachdem soeben Kevin Kostner als Oppa Kent bestätigt wurde, dreht sich die aktuelle Meldung um die Rolle von General Zod.
Der Hollywood Reporter zitiert jetzt eine »ungenannte Quelle«, laut der Nolan und Snyder unbedingt Viggo Mortensen für die Rolle haben wollen. Das könnte allerdings ein wenig problematisch werden, da sich dieser gerade in Verhandlungen um die Rolle des Jägers in SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN befindet. Es gibt noch andere potentielle Schauspieler für Zod, aber am liebsten hätte man Mortensen.
Seit seiner Rolle als Aragorn in den HERR DER RINGE-Filmen, wird er eigentlich eher als Held besetzt, so dass sich manche Nörgler jetzt fragen, ob er der Richtige für den Charakter ist. Ich denke ja, außerdem war er ein super Luzifer in GODS ARMY und der Mann kann definitiv mehr als nur den Helden.
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Bild: Viggo Mortensen (na, wer hätte ihn erkannt?) bei der BAFTA-Verleihung 2008, aus der Wikipedia
Ich hatte bereit darüber berichtet, dass $ony den PS3-Hacker und iPhone-Jailbreaker George »GeoHot« Hotz verklagt hatte, nachdem ein Master-Key des Encryption-Systems der Spielkonsole ihren Weg ins Netz gefunden hatte – bereits das aus Sicht von Makern und Hackern eine sehr fragwürdige Maßnahme. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass $ony ein beworbenes Feature der Playstation 3 – nämlich die Linux-Unterstützung – ohne Vorwarnung einfach entfernt hatte. Das ist, um es mal ganz deutlich zu sagen, als würde ein Autohersteller in Dein Fahrzeug einbrechen und das beim Kauf mitgelieferte Autoradio ausbauen, weil ihnen hinterher einfällt, dass sie das versehentlich eingebaut haben.
Doch der Konzern macht weiter, auch in Deutschland. Gegen den Hacker Graf_Chokoloerwirkten die $ony-Anwälte (genauer die Düsseldorfer Kanzlei Arnold Ruess Rechtsanwälte) eine einstweilige Verfügung, aufgrund richterlichen Beschlusses wurde dessen Wohnung durchsucht und sein Equipment beschlagnahmt. Der Streitwert wurde mit einer sagenhaften Million Euro angesetzt. Das Blog PS3Crunch erhielt ein Schreiben, in dem es aufgefordert wurde, Links auf Graf_Chokolos Hypervisor Bible sofort zu entfernen »oder sonst«… Auch andere Filehoster und Foren wurden aufgefordert, die Dateien oder links darauf zu entfernen.
Was daraufhin geschah, kann man sich vorstellen: die Dateien werden gerade schneller gespiegelt und im Internet verbreitet, als man »Sony Computer Entertainment« sagen kann.
Graf_Chokolo hat sich bereits gemeldet und (zugegeben ein wenig theatralisch) zu Verstehen gegeben, dass er trotzdem weiter machen wird.
Das Verhalten $onys war sogar dem renommierten Make-Magazine auf seiner Webseite bzw. seinem Blog einen Eintrag wert; unter dem Titel »Sony’s War on Makers, Hackers, and Innovators«, weiter wird dort genau beleuchtet, mit welchen verbraucherfeindlichen Aktionen $ony in den letzten Jahren so zu Tage getreten ist – und das sind neben der Rootkit-Affäre mehr als man meinen möchte. Hier eine Übersicht, aus dem genannten Artikel entnommen, wer mehr wissen möchte, sollte ihn lesen:
$ony installiert ungefragt über Audio-CDs Rootkits als »Kopierschutz« auf den Rechnern seiner Kunden (und verstießen »nebenbei« auch noch mal eben gegen die GPL)
$ony bedroht Bastler, weil sie die Software ihres Robothundes Aibo modifiziert haben und ihn zum Tanzen bringen
$ony verklagt Connectix und Bleem, weil sie es ermöglichen, Playstation Spiele auf PCs zu nutzen
$ony bedroht Hersteller von Playstation Modchips und setzt ein Regionscode-System durch
$ony verklagt Gamemasters, den Verkäufer eines Peripheriegerätes namens »Game Enhancer«, das es erlaubt, Spiele mit einem anderen Regionalcode als in der Konsole vorgesehen zu spielen.
$ony entfernt die »Other OS«-Option aus der PS3, beseitigt damit den Linux-Support, der ausdrücklich in der Werbung als Kaufargument genannt und hervorgehoben wurde.
und der neueste:
$ony verklagt Maker, Hacker und Bastler wegen des Jailbreaking der PS3 zum Zwecke des Erstellens und Spielens von Homebrew-Software und erneuten Aufspielens eines »Other OS«
Hinzufügen möchte ich noch:
$ony verkauft völlig veraltete eBook-Reader, die in anderen Ländern bereits seit Jahren erhältlich sind, hierzulande nochmal zum vollen Einführungspreis (oder versucht das zumindest)
Aufgrund des immer wieder massiv kundenfeindlichen Verhaltens des Konzerns kann man jedem nur empfehlen, Sony-Produkte zu boykottieren. Zumal die Zeiten, als $ony wirklich innovative und »coole« Produkte auf den Markt brachte, lange vorbei sind.
Verblüffend ist das Verhalten von $ony insbesondere auch unter Betrachtung der Tatsache, dass ein US-amerikanisches Bundesgericht aufgrund einer Intervention der Electronic Frontier Foundation das »Jailbreaking« von Apples iPhone für legal erklärt hatte. In der Begründung wurde ausgesagt, dass »das Urheberrecht kein Werkzeug sei, um Apple zu ermöglichen, seine restriktiven Geschäftsmodelle durchzusetzen«. Ich sehe hier keinen Unterschied zur Playstation 3, auch hier geht es darum, Software zu installieren, die von Sony nicht erwünscht ist.
Dass dabei auch die Nutzung kopierter Software möglich wird ist sicherlich korrekt, aber erst einmal nebensächlich, denn das klappt auch auf dem iPhone. Zudem kann ich mit einem Hammer ein Haus bauen oder jemanden erschlagen, das ist aber noch lange kein Grund den Hammer zu verbieten.
Ich würde davon ausgehen, dass von nun an auch auf $ony ein massiver Shitstorm im Netz niedergehen wird und das meiner Ansicht nach zu Recht, denn allein ein zugesichertes Feature nachträglich aus einem bereits verkauften Gerät zu entfernen ist eine Unverschämtheit sondergleichen – und ich wundere mich seit Monaten, warum hierzulande noch niemand dagegen geklagt hat, denn das ist rechtlich mindestens fragwürdig, wenn schon möglicherweise nicht aufgrund der Gewährleistung, dann aber sicher hinsichtlich § 303b StGB (»Computersabotage«).
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Bild: PS3, aus der Wikipedia, von mir mit Paragraphen versehen
Betreiber Frogster und der Browserspiel-Engine-Spezialist Kalydo haben heute in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass das MMO RUNES OF MAGIC demnächst auch im Browser laufen soll, statt einen dezidierten Client zu benötigen.
Das Spielen im Browser aber beispielsweise auch als Facebook-App soll bereits ab dem 2. Quartal 2011 ermöglicht werden, mit Priorität auf die Einbindung auf dem sozialen Netzwerk. Spielbar sein soll ROM entweder im Fenster- oder im Vollbildmodus, Frogster behauptet sehr vollmundig, dass das im Vergleich zur Client-basierten Version ohne Einschränkungen funktionieren soll.
Damit käme RUNES OF MAGIC möglicherweise aus der Cloud und wäre nutzbar, ohne dass vor dem Spielen ein Gigabyte-großer Client-Download notwendig würde; es ist nach meinen Erfahrungen mit Browser-basierten Games allerdings möglicherweise davon auszugehen, dass es zu Einbußen bei der Grafikqualität kommen könnte – siehe zum Beispiel BATTLESTAR GALACTICA ONLINE, allerdings kommt dabei eine andere Technik zum Einsatz, nämlich Unity, also im Prinzip wieder ein Client, der im Browser läuft. Auch Kalydos Technik setzt auf eine Engine, hier heisst diese Gamebryo.
Erste Demos wollen Frogster und Kalydo auf der Game Developers Conference in San Francisco zeigen, die vom 28. Februar bis 4. März 2011 stattfindet.
Heute begann der Headstart für Trion Worlds´ neues MMO RIFT, das antritt, um WOW das Fürchten zu lehren. Offensichtlich hatte auch Trion, wie so viele andere Anbieter vor ihnen, den Ansturm auf die Server völlig unterschätzt, denn der ist nach den Aussagen diverser Spieler und den beschwichtigenden Statements der Betreiber erheblich überlastet.
Spieler sprechen von Login-Queues die angeben, dass man möglicherweise bis zu einem Login aufgrund der Überlastung mehrere Stunden (es wurden Zahlen bis zu zehn Stunden genannt) warten muss. Das macht natürlich diejenigen Gamer die vorbestellt haben, um ab dem Headstart spielen zu können, nicht glücklich.
Trion reagierte zwar damit, dass sie zusätzliche Server zur Verfügung stellten (und immer noch stellen), das kommt allerdings etwas spät – außerdem wird das denjenigen nichts nutzen, die sich mit anderen Personen auf bestimmten der vorangekündigten Servern verabredet haben, um dort eine Gilde zu gründen.
Ich konnte bisher nicht herausfinden, ob die Charaktere aus den Beta-Phasen tatsächlich gelöscht wurden, oder noch vorhanden sind. Sollte dem so sein, dann macht es natürlich noch viel weniger Sinn, auf einem neuen Server neu anzufangen.
Es bleibt zu hoffen, dass Trion so kompetent wie bisher und vor allem schnell reagiert und die Kapazitäten der vorhandenen Server zügig aufstockt, denn Spieler vergeben nicht – das musste manch ein hoffnungsfroher Anbieter eines neuen MMO bereits feststellen – und es wäre schade um ein schönes Spiel. Ein neues Produkt am Markt muss von Anfang an halbwegs reibungslos funktionieren, um gegen den Primus anstinken zu können. Die nächsten Tage werden spannend.
Auf der anderen Seite muss man ganz klar sehen, dass am Tag eines MMO-Starts »Turbulenzen« zu erwarten sind – in der Ruhe liegt die Kraft… :o)
Seit Wolfgang Petersens letztem Big-Budget-Film (POSEIDON) sind über fünf Jahre vergangen, seit dem Genre-Streifen ENEMY MINE (GELIEBTER FEIND) sogar über 20. Jetzt wird er als Regisseur zur SF zurück kehren und das Projekt hört sich vielversprechend an:
Petersen soll John Scalzis im Jahr 2005 erschienenen Roman OLD MAN´S WAR auf die große Leinwand bringen. Es handelt sich eigentlich um eine Quadrologie, von der auch die Bücher zwei bis vier (The Ghost Brigades, The Last Colony und Zoe´s Tale) möglicherweise verfilmt werden sollen, bisher ist Petersen als Regisseur allerdings nur für den ersten Teil bestätigt. Die deutschen Fassungen der Scalzi-Romane erschienen bei Heyne und tragen die Titel Krieg der Klone, Geisterbrigaden, Die letzte Kolonie und Zwischen den Sternen.
Mit der Adaption des ersten Romans in ein Drehbuch wurde David Self beauftragt (THE WOLFMAN, ROAD TO PERDITION). Scott Stuber (THE WOLFMAN) produziert, das Studio hinter dem Projekt ist Paramount.
Konzept: Die Colonial Defense Force ist eine futuristische, intergalaktische Armee der Erde. Die Bewusstseine der Soldaten der CDF werden in durch Nanotechnologie und Gentechnik verbesserte, geklonte und verjüngte Versionen ihrer selbst übertragen. Im Alter von 75 Jahren schreibt sich der Rentner und ehemalige Autor John Perry bei der CDF ein und erhält für den Preis des Militätdienstes seine Jugend zurück.
Während eines Einsatzes kommt er in Kontakt mit einem weiblichen Mitglied einer Spezialeinheit, das seiner verstorbenen Frau aufs Haar gleicht, sich aber nicht an ihn erinnert. Um sie nicht zu verlieren setzt er alles aufs Spiel, indem er rebelliert und sich von seiner Truppe trennt…
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Bild: Wolfgang Petersen 2006, aus der Wikipedia, Cover OLD MAN´S WAR Copyright 2005 TOR Books
Es gibt mal wieder einen Clip aus BATTLE: LOS ANGELES; diesmal zeigt man, wie düster und dreckig es zugeht und es sind verschwommene Blicke auf Außerirdische zu erhaschen…
Tim Kring wurde bekannt als Produzent und Showrunner der »etwas anderen« Superhelden-Serie HEROES (der ich immer noch nachtrauere). Der hat jetzt ein neues Projekt am Kochen, das den Titel TOUCH trägt und von dem in Kürze ein Pilotfilm für Fox produziert werden soll.
Es geht um einen autistischen und stummen Jungen, dessen Vater heraus findet, dass sein Sohn die Zukunft vorher sagen kann…
Den Vater soll Kiefer Sutherland spielen, dessen besorgten Gesichtsausdruck man seit 24 nicht mehr in einer Fernsehserie betrachten durfte. Wie die Rolle genau angelegt ist, darüber war noch nichts zu erfahren, aber man kann eigentlich davon ausgehen, dass Sutherland durch die Gegend eilt, um irgendwelche Katastrophen zu verhindern… :o)
Man soll ja nicht immer nur meckern, sondern auch mal Positives vermelden. An anderer Stelle hatte ich mich kritisch über Trigami geäußert, einer der konkreten Kritikpunkte war die Einführung einer Begrenzung der Kategorienanzahl für Blogs, was insbesondere bei Seiten mit einer großen Bandbreite an Themen nicht wirklich Sinn macht.
Bei Trigami hat man sich diese Kritik, die auch von Gilly und M.O.M. geäußert wurde, angehört und darüber nachgedacht. Als Ergebnis wurde nun eingeführt, dass man neben drei Hauptkategorien zusätzlich sechs weitere – ich möchte sie mal »Nebenkategorien« nennen – wählen kann.
Für die Umsetzung meiner Anmerkungen und Wünsche möchte ich mich bedanken, es bleibt zu hoffen, dass sich die Menge der angebotenen passenden Kampagnen damit erhöht…
Ich bin seit knapp über zwei Jahren Prime-Kunde bei Amazon. Ich hatte die Prime-Mitgliedschaft damals abgeschlossen, da ich aus verschiedenen Gründen für die nächste Zeit damit rechnete, Hard- oder Software schnell vor Ort haben zu müssen und die Zusicherung, Bestellungen seien am nächsten Tag bei mir, war ein Argument. Ein weiterer Grund war, dass Amazon eben in vielen Bereichen aber insbesondere auch in Sachen Hard- und Software ungeschlagen preisgünstig ist, teilweise liegen die Preise unter denen von beispielsweise Hardware-Großhändlern oder den Geiz-geilen Discountern.
Leider hat Amazon es irgendwann für nötig befunden, statt wie früher ausschließlich mit DHL Express (im Gegensatz zu DHL liefern die souverän und pünktlich am nächsten Tag – es sei denn es herrscht Schneechaos), auch mit UPS und Hermes auszuliefern und damit fing der Ärger an. Denn deren Lieferverhalten ist mit schlampig nur sehr freundlich umschrieben.
Gestern war es noch ein Gerücht, aber laut Latino Review ist es jetzt bestätigt: Kevin Costner soll in Zack Snyders Reboot des SUPERMAN-Franchise im Kino die Rolle von Clark »Kal-El« Kents Ziehvater Jonathan übernehmen. Erst vor Kurzem war Henry Cavill für die Rolle des »Man Of Steel« bestätigt worden.
Diese Wahl scheint darauf hinzudeuten, dass Snyder in Sachen Besetzung seines Films um den Mann von Krypton nicht kleckern sondern klotzen möchte und es wird um so spannender sein abzuwarten, wer sonst noch für Rollen ausgesucht werden wird. Potentiell könnten ja noch Personen wie Perry White, General Zod, Lex Luthor oder Jimmy Olsen zu besetzen sein. Auch in Sachen Lois Lane sind noch keine letzten Worte gesprochen. Die einen Gerüchte besagen sie soll gar nicht vorkommen, andere reden auch hier erneut von Olivia Wilde als heiße Aspirantin auf die Rolle. Auch Mutter Kent wurde noch nicht gecastet.
Alles um den neuen SUPERMAN bleibt weiterhin spannend.
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Bild: Kevin Costner 2010 in seiner … äh … Geheimidentität als Musiker, aus der Wikipedia
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