MAZE RUNNER – Dicke Spoiler im Labyrinth

Poster Maze Runner

MAZE RUNNER – Bun­des­start 16.10.2014

Irgend­wann muss doch ein­mal die Schmerz­gren­ze erreicht sein. Als man Phil­ip Pull­mans Tri­lo­gie HIS DARK MATERIALS mit dem ers­ten Teil star­te­te, ver­pass­te man dem Film ein etwas abge­mil­der­tes Ende, des eigent­li­chen Cliff­han­gers. Man woll­te dem Zuschau­er eine Chan­ce geben, mit dem Film abzu­schlie­ßen, falls die Fort­set­zung aus­blei­ben soll­te. Tat­säch­lich wur­de nach den Zah­len beim ame­ri­ka­ni­schen Publi­kums auf Hal­de gelegt, obwohl die Euro­pä­er den Film begeis­tert und in Scha­ren auf­nah­men. Wäh­rend­des­sen hat­te man in HARRY POTTER einen gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Kino­lieb­ling gefun­den, der mit der gar däm­li­chen Marot­te begann, einen letz­ten Film in der Rei­he in zwei sepa­ra­te Tei­le zu zer­le­gen. TWILIGHT nahm sich dar­an ein gutes Bei­spiel, von HOBBIT gar nicht zu reden. Gehö­ren die­se Fil­me noch in eine ganz ande­re Kate­go­rie von Unter­hal­tung, began­nen die TRIBUTE VON PANEM die­sen inak­zep­ta­blen Trend auf­zu­grei­fen. Was die the­ma­tisch ähn­li­che Buch­ver­fil­mung von DIVERGENT ger­ne eben­so nutz­te. Und wer weiß, ob und wann wie THE GIVER fort­ge­setzt wer­den wird.
Mit MAZE RUNNER kommt nun ganz über­ra­schend, eine wei­te­re Roman-Tri­lo­gie ins Kino. Wie in den drei zuvor genann­ten Bei­spie­len ist es wie­der ein aus­er­wähl­ter Jugend­li­cher, der es so ein­fach sieg­reich mit einem gan­zen Sys­tem auf­nimmt. War es bei PANEM noch mutig, span­nend, und mit einer Pri­se Plau­si­bi­li­tät gewürzt, zeig­te das Kli­schee bei DIVERGENT bereits Abnut­zungs­er­schei­nun­gen und erzeugt bei THE GIVER über­haupt kei­ne Span­nung mehr. Und bei allen Bei­spie­len geht MAZE RUNNER einen gewal­ti­gen Schritt wei­ter, weil er ein ein­zi­ges Ärger­nis ist.

Kostenlos als eBook: LAST DAYS ON EARTH

Cover Last Days On Earth

Aktu­ell und noch bis Sams­tag gibt es das eBook LAST DAYS ON EARTH von Susan­ne Ger­dom bei Ama­zon kos­ten­los für den Kind­le. Der Urban Fan­ta­sy-Roman dreht sich um Hexen und Magi­er im Kri­mi­nal­dienst:

Kar­la van Zome­ren, wei­ße Hexe im Kri­mi­nal­dienst, kommt gemein­sam mit ihrem Part­ner, dem Cha­os­ma­gi­er Raoul Win­ter, einer düs­te­ren Ver­schwö­rung auf die Spur. Jemand will die Welt ver­nich­ten und hat als Zeit­punkt den von den Maya pro­phe­zei­ten 21. Dezem­ber 2012 gewählt. Wäh­rend ihrer Suche nach dem geheim­nis­vol­len Memp­lex-Gene­ra­tor gera­ten Kar­la und Raoul mit dem (von Vam­pi­ren) orga­ni­sier­ten Ver­bre­chen und einen mis­an­thro­pi­schen Dra­chen anein­an­der. Wäh­rend­des­sen meh­ren sich die Zei­chen des Zusam­men­bruchs: Flug­zeug­ab­stür­ze, Erd­be­ben, Vul­kan­aus­brü­che und explo­die­ren­de Atom­kraft­wer­ke. Die Zeit wird knapp – wird es dem unglei­chen Ermitt­ler­paar gelin­gen, den Welt­un­ter­gang auf­zu­hal­ten?

LAST DAYS ON EARTH erschien ursprüng­lich 2012 im Piper-Ver­lag und hat einen Umfang von 362 Sei­ten. Es liegt auch als Taschen­buch vor und kos­tet dann 12,00 Euro.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Susan­ne Ger­dom

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RECTIFY, eine verpasste Chance

Poster Rectify

RECTIFY – auf ARTE

Kei­ne Wer­bung. Die gibt es nicht beim Sen­der ARTE, aber auch kei­ne für sei­ne Sen­dun­gen. Es mag sein, dass der deutsch-fran­zö­si­sche Spar­ten­ka­nal sein Stamm­pu­bli­kum hat, aber das darf nie genug sein. Nicht für öffent­lich-recht­lich finan­zier­te Sen­der. Die­se dür­fen nicht ein­fach nur stur ihrem Auf­trag von Bil­dung, Unter­hal­tung und Infor­ma­ti­on nach­ge­hen, son­dern müs­sen auch ver­mit­teln das sie die­sem Auf­trag nach­ge­hen, um wenigs­tens eine gewis­se Akzep­tanz beim ohne­hin kri­ti­schen Zuschau­er zu errei­chen. In Sachen Unter­hal­tung wäre das zum Bei­spiel, dass man der Öffent­lich­keit demons­triert, ein Wag­nis ein­zu­ge­hen, wo ande­re Sen­der eher zurück­hal­tend reagie­ren. Immer wie­der fällt auf, dass eine außer­ge­wöhn­li­che und auf­fal­len­de TV-Pro­duk­ti­on lan­ge schon ein eigent­lich alter Hut ist, weil die­se bereits vor­weg bei ARTE aus­ge­strahlt wur­de. Ande­re Sen­der pla­ka­tie­ren zumin­dest ordent­lich. ARTE tut dies nicht, even­tu­ell um Geld zu spa­ren. Wäre löb­lich, aber kon­tra­pro­duk­tiv. Wie bei RECTIFY, einer genia­len Dra­ma-Serie, die von sich durch­aus behaup­ten kann, etwas wirk­lich eigen­stän­dig Neu­es auf den Bild­schirm zu brin­gen.

Erschienen: Hugh Walker – DES TEUFELS MAGIE

Cover Des Teufels Magie

Mit DES TEUFELS MAGIE wird der Nach­druck der ursprüng­lich im Erich-Pabel-Ver­lag erschie­ne­nen Hor­ror-Ver­öf­fent­li­chun­gen von Hugh Wal­ker (ali­as Hubert Straßl) abge­schlos­sen. Das Buch ent­hält zwei Roma­ne sowie zwei Kurz­ge­schich­ten, näm­lich DIE ROBOT-MÖRDER (Vam­pir Hor­ror Roman 190, 1976), LEBENDIG BEGRABEN (Vam­pir Hor­ror Roman 24, 1973), DER GOTT AUS DER VERGANGENHEIT (Kurz­ge­schich­te, Vam­pir Hor­ror Taschen­buch 12, 1974) und UMLEITUNG IN EINEN ALPTRAUM (VPN Nr. 5, 1984).

LEBENDIG BEGRABEN: Wenn jemand leben­dig begra­ben wird, liegt der Feh­ler nicht immer beim Lei­chen­be­schau­er. Womög­lich kann der Betref­fen­de gar nicht ster­ben. Genau­so ergeht es Ger­rie Ber­mann, der die­se Beson­der­heit auf sei­ne Wei­se miss­braucht. Unter dem Deck­man­tel des Nor­ma­len hin­ter­lässt er auf sei­nem Weg eine Spur mensch­li­cher Ver­wüs­tung.
DIE ROBOT-MÖRDER: Fritz Kühl­berg zwei­felt an sei­nem Ver­stand, als ihm genau die Frau begeg­net, die er vor Kur­zem über­fah­ren und für tot gehal­ten hat. Auf den ers­ten Blick wirkt sie unver­letzt, doch ist sie wirk­lich leben­dig? Ihre beun­ru­hi­gen­de Wesens­ver­än­de­rung scheint sich auf Fritz zu über­tra­gen. Er gerät unter den Ein­fluss eines bizar­ren Ritu­als, das sei­ne Per­sön­lich­keit aus­zu­lö­schen droht.

Das Buch beinhal­tet umfang­rei­ches Zusatz­ma­te­ri­al: Neben den Expo­sés zu den zwei Roma­nen fin­den sich die Begleit­ar­ti­kel »Hugh Wal­kers LEBENDIG BEGRABEN« und »Hugh Wal­ker und der Abgott« von Horst Her­mann von All­wör­den. Wei­ter­hin gibt es einen Abriss über die Cover­ge­stal­ter der Erst­aus­ga­ben: C.A.M. Tho­le und Nico­lai Luto­hin (inklu­si­ve des Abdrucks der Ori­gi­nal­ti­tel­bil­der), ver­fasst von Peter Emme­rich.

DES TEUFELS MAGIE erscheint bei Emme­rich Books & Media und ist als Print­buch zum Preis von 13,95 Euro sowie als eBook für 4,95 Euro erhält­lich.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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Denzel Washington – THE EQUALIZER

PosterTheEqualizer

THE EQUALIZER – Bun­des­start 09.10.2014

Erst waren es 2005 die Wein­stein-Brü­der. 2010 kamen die Rech­te zu Escape Artists. Dann war da Paul Hag­gis, mit Rus­sell Cro­we in der Haupt­rol­le. Nach deren Aus­stieg war Den­zel Washing­ton sehr inter­es­siert. Regis­seur Nico­las Win­ding Refn stieg aber nach Ver­trags­un­stim­mig­kei­ten wäh­rend der Dreh­ar­bei­ten aus. Den­zel Washing­ton blieb und es kam Antoine Fuqua. Der Mann, der mit TRAINING DAY das Vehi­kel für Washing­tons zwei­ten Oscar insze­nier­te. Als Pro­du­zent wird der Schau­spie­ler auf die Wahl des Regis­seurs viel­leicht ein klein wenig Ein­fluss gehabt haben. Obwohl auf­fal­lend ist, dass bei­de seit dem rie­si­gen und ver­dien­ten Erfolg von TRAINING DAY für eine erneu­te Zusam­men­ar­beit drei­zehn Jah­re ver­gin­gen lie­ßen. Erneut ein wun­der­ba­res Bei­spiel, was alles mit einem Film­pro­jekt pas­sie­ren kann, und unwei­ger­lich das was-wäre-wenn her­auf­be­schwört. Aber auch erneut ein Bei­spiel, dass es in Hol­ly­wood oft­mals uner­gründ­li­che Wege gibt, die alles zum Bes­ten wei­sen. Denn die­ses Remake der gleich­na­mi­gen TV-Serie ist nicht makel­los, aber berei­tet einem geneig­ten Publi­kum genau jenes Ver­gnü­gen, auf wel­ches es zu hof­fen wag­te.

Veranstaltung: STEAMTOWN Live in Viersen

Steamtown

Am 31. Okto­ber 2014 (und auch schon davor) lohnt für Steam­punk-Fans ein Besuch der Stadt Vier­sen. Da fin­den vom 18. bis zum 31. Okto­ber die »Fan­ta­sy-Tage Vier­sen« statt (so etwas könn­ten ande­re Städ­te ruhig mal nach­ma­chen), in deren Rah­men deut­sche Phan­tas­tik-Grö­ßen wie Kai Mey­er, Tom Finn, Bern­hard Hen­nen oder Dia­na Men­schig ihre Wer­ke vor­stel­len wer­den.

Abge­schlos­sen wird das Pro­gramm am oben genann­ten Ter­min durch eine Live-Lesung aus STEAMTOWN mit Cars­ten Steen­ber­gen und Det­lef Tams. Im Pro­gramm­heft der Fan­ta­sy-Tage steht dazu:

Steam­punk trifft Pulp Crime Fic­tion

Sze­ni­sche Lesung mit Cars­ten Steen­ber­gen (Autor) und Det­lef Tams (Schau­spie­ler & Spre­cher) aus dem Hör­buch und Roman von T. S. Orgel und Cars­ten Steen­ber­gen, mit der Musik von »Erdens­tern« und dem Ori­gi­nal-Sound aus dem Hör­buch – www​.steam​-town​.de

Det­lef Tams und Cars­ten Steen­ber­gen gewäh­ren mit ihrer inter­ak­ti­ven Lesung einen tie­fen Ein­blick in die schreck­li­chen Gescheh­nis­se und Geheim­nis­se von Steam­town. Atmo­sphä­risch, dre­ckig und gemein – und mit einer gehö­ri­gen Por­ti­on Witz. Eine Live-Lesung der beson­de­ren Art.

Das Gan­ze fin­det statt im

Mok­ka /​ Stadt­haus
Rat­haus­markt 1
41747 Vier­sen

Beginn der Ver­an­stal­tung ist 20 Uhr, der Ein­tritt kos­tet: sie­ben Euro.

Cars­ten schreibt auf sei­ner Home­page noch etwas zum Inhalt:

Was ist Steam­town?
Vor der Bak­ers Hall wird die von einer Fle­chet­te zer­fet­ze Lei­che eines Buch­hal­ters gefun­den. Ein Agent des Minis­te­ri­um, ein abge­half­te­ter Geist­li­cher und ein Wie­der­gän­ger machen sich an die Auf­klä­rung des Ver­bre­chens. Aber genau­so wenig wie die Prot­ago­nis­ten auf dem ers­ten Blick einem fähi­gen Ermitt­ler­team ent­spre­chen, ent­spricht die von Plas­ma­licht und Koh­le­feu­er erhell­te Unter­welt der Stadt Steam­town den gän­gi­gen Vor­stel­lun­gen. Nicht nur der Mör­der stellt sich ihren Ermitt­lun­gen ent­ge­gen, auch Wie­der­gän­ger, mutier­te Rie­sen­rat­ten, dunk­le Ver­gan­gen­hei­ten und eine Ver­schwö­rung, die Steam­town in ihren Grund­sät­zen erschüt­tern wird.

Also nix wie hin!

 

Scarlett Johansson vielleicht in GHOST IN THE SHELL-Film

Scarlett Johansson

Bereits im Jahr 2009 hat­te Ste­ven Spiel­berg die Rech­te an GHOST IN THE SHELL gekauft. Dabei han­delt es sich ursprüng­lich um einen Man­ga von Masa­mu­ne Shirow aus dem Jahr 1989, der in meh­re­re Ani­ma­ti­ons­fil­me, eine Fern­seh­se­rie und drei Video­spie­le adap­tiert wur­de. Nur eine Real­ver­fil­mung fehlt noch. Spiel­berg hat­te den Plan, eine 3D-Fas­sung dar­aus zu machen, das Pro­jekt kam aller­dings irgend­wie nicht so rich­tig aus dem Quark. Jetzt ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, dass die Pro­duk­ti­on des Films an Dri­ve gewin­nen könn­te.

Angeb­lich hat man Scar­lett Johans­son gera­de zehn Mil­lio­nen Dol­lar gebo­ten, damit sie die Rol­le des in der Vor­la­ge bise­xu­el­len Cyborgs Major Moto­ko Kusa­na­gi über­nimmt (man darf gespannt sein, ob die­ser Aspekt im prü­den Ame­ri­ka vor­han­den sein wird). Auf der einen Sei­te wür­de ich sie gern in der Rol­le sehen (Höl­le, ich wür­de rasend gern eine High-Bud­get-Real­ver­fil­mung von GHOST IN THE SHELL sehen, mit Frau Johans­son erst recht), auf der ande­ren Sei­te gibt es im Netz Kri­tik, dass damit mal wie­der ein klas­si­scher, japa­ni­scher Stoff nicht mit Japa­nern besetzt wird, son­dern mit Wei­ßen. Man nennt so etwas »white­washing«, das letz­te Mal wur­de wegen AKIRA gemault, aber das Vor­ha­ben scheint wie­der in der Pro­duk­ti­ons­höl­le ver­schwun­den zu ein. Ich ver­ste­he das Pro­blem auch nicht so ganz, muss ich zuge­ben: Ame­ri­ka­ner kau­fen einen Stoff, um einen ame­ri­ka­ni­schen Film dar­aus zu machen. War­um ist es dann frag­wür­dig, bekann­te Schau­spie­ler zu beset­zen, die kei­ne Japa­ner sind?

Einen Regis­seur gibt es dem Ver­neh­men nach eben­falls bereit für das Dream­works-Pro­jekt, der Name lau­tet Rupert San­ders, das letz­te nen­nens­wer­te Werk von ihm war SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN. Dass es den Film geben wird und das San­ders Regie führt, steht laut IMDB bereits fest. Das mit Johans­son ist aller­dings noch offen.

Bild: Scar­lett Johans­son, von Geor­ges Biard, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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Internationale Spieletage »Spiel 2014« in Essen

Spiele

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te ich mir nach dem Besuch der Spie­le­mes­se Essen über­legt, ob ich die Ver­an­stal­tung in 2014 über­haupt auf­su­chen will. Das so geprie­se­ne »neue Hal­len­kon­zept« hielt ich schon damals für eine Kata­stro­phe und sehe mich dar­in erneut bestä­tigt. Den­noch: Irgend­wie gehört die Spie­le­mes­se in Essen seit 30 Jah­ren zu den Events im Okto­ber, und da man dort immer Freun­de und Bekann­te trifft, und viel­leicht doch das ein oder ande­re net­te Zeug fin­det, ging es auch 2014 wie­der hin. Ohne all­zu gro­ße Erwar­tun­gen, denn die Main­stream-Spie­le­her­stel­ler glän­zen eigent­lich schon seit Jah­ren haupt­säch­lich mit Selbst­pla­gia­ten oder dem gefühlt hun­derts­ten Auf­guss bekann­ter Spiel­prin­zi­pi­en. Von den unzäh­li­gen über­flüs­si­gen »Erwei­te­run­gen« erfolg­rei­cher Spie­le mal ganz abge­se­hen.

Glück­li­cher­wei­se zei­gen aber auch jede Men­ge klei­ne und kleins­te inter­na­tio­na­le Spie­le­ver­la­ge auf der Spie­le­mes­se Essen Prä­senz, und für die lohnt sich dann der Besuch eben doch. Wer Pen&Paper- oder LARP-Zube­hör sucht, wird aller­dings im Ver­gleich zu viel frü­he­ren Jah­ren ent­täuscht wer­den, die Zei­ten sind in Essen vor­bei, nach Aus­sa­gen etli­cher Händ­ler, mit denen ich sprach, wur­den die vom Ver­an­stal­ter Merz-Ver­lag nach­hal­tig ver­grault, von den Stand­prei­sen noch gar nicht gespro­chen.

PACIFIC RIM 2 (und 3)

Teaser Pacific Rim 2

Durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald ging es schon lan­ge und es war kein Gerücht mehr: Es soll nicht nur einen zwei­ten, son­dern auch einen drit­ten Teil des »Mecha ver­klop­pen Aliens«-Spaßes PACIFIC RIM von Guil­ler­mo del Toro geben. Ich bin ein wenig hin- und her­ge­ris­sen. Auf der einen Sei­te hät­te der Film auch ein­fach für sich ste­hen und Kult­sta­tus err­rin­gen kön­nen. Auf der ande­ren Sei­te freue ich mir ein Loch in den Bauch, dass das The­ma auf­ge­grif­fen wird und man eini­ge Prot­ago­nis­ten wie­der­se­hen kann.

Bis der zwei­te Teil in die Kinos kom­men kann, wer­den noch drei Jah­re ver­ge­hen, der Kino­start ist für 2017 ange­setzt. Del Toro sag­te gegen­über Col­l­i­der, dass man eini­ge der Cha­rak­te­re aus dem ers­ten Teil wie­der­se­hen wird, aller­dings nicht alle, denn ein paar tau­chen erst am Ende der Fort­set­zung auf, wer­den dann aber im drit­ten Film eine Rol­le spie­len. Man will dem­nach kei­ne hal­ben Sachen machen, son­dern gleich eine Tri­lo­gie. Hin­wei­se auf die Sto­ry gibt es natür­lich noch nicht, aber man darf davon aus­ge­hen, dass sich erneut Rie­sen­ro­bo­ter mit gigan­ti­schen Ali­ens hau­en.

Das Teaser­bild, das auf der offi­zi­el­len Face­book­sei­te gepos­tet wur­de, zeigt weder Kai­jus noch Jäger, aller­dings meh­re­re Kriegs­schif­fe, die zu einem gigan­ti­schen Stru­del gezo­gen wer­den. Ich bin gespannt, denn PACIFIC RIM fand ich ein­fach groß­ar­tig. Pop­corn­ki­no mit gro­ßen Schau­wer­ten und per­fekt pro­du­ziert und insze­niert, davon sehe ich gern noch mehr – wenn es denn gut wird …

Pro­mo­fo­to PACIFIC RIM 2 Copy­right War­ner Bros. und Legen­da­ry Pic­tures

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THE SALVATION

Poster The Salvation

THE SALVATION – Bun­des­start 09.10.2014

Mit THE SALVATION muss sich jemand einen Kind­heits­traum erfüllt haben. Er bedient sich bei allen Kli­schees aus dem Wes­tern-Gen­re und ist den­noch ein sehr eigen­stän­di­ger Film, der sich durch eine sehr unge­wohn­te Umset­zung aus­zeich­net. Ein däni­scher Wes­tern ist aller­dings auch eher unge­wöhn­lich. Und genau das ver­steht Regis­seur und Co-Autor Kris­ti­an Levring zu nut­zen. Auch wenn sich die Prä­mis­se anhört, wie eine gewöhn­li­che Rache-Geschich­te. Naja, eigent­lich ist es ja auch ein sehr gewöhn­li­cher Rache-Wes­tern.

Nach dem dänisch-deut­schen Krieg, ver­su­chen die Brü­der Jon und Peter in Ame­ri­ka Fuß zu fas­sen. Erst nach sie­ben ent­beh­rungs­rei­chen Jah­ren, kann Jon end­lich sei­ne Frau und den Sohn in den wil­den Wes­ten holen. Doch die Kata­stro­phe nimmt schon in der Post­kut­sche vom Bahn­hof in die Hei­mat­stadt ihren Lauf. Jon kann nicht ver­hin­dern, dass sei­ne Fami­lie geschän­det und ermor­det wird. Dafür kann er die Täter zur Stre­cke brin­gen und erschießt die­se. Nur war einer der Gangs­ter der Bru­der des gefürch­te­ten Ban­den­chefs Dela­rue, und die­ser möch­te sei­ner­seits den Tod sei­nes Fami­li­en­mit­glieds gerächt sehen. Dela­rue geht dabei extrem bru­tal vor, und erschießt wahl­los Leu­te aus Jons Dorf, um zu erfah­ren, wer für den Tod sei­nes Bru­ders ver­ant­wort­lich ist. Die Spi­ra­le der Gewalt ist nicht mehr auf­zu­hal­ten, und reißt immer mehr Leu­te mit ins Ver­der­ben

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