Disclaimer: Der folgende Kommentar hat nichts mit Phantastik zu tun.
Die etablierten Parteien, die die Bürger seit Jahren an die Wirtschaft und die Märkte verkaufen, haben es geschafft, das Vertrauen so sehr zu verlieren, dass eine Partei gewählt wird, die die Wähler noch viel mehr an Wirtschaft und Märkte verkaufen will, und zusätzlich noch zutiefst rassistisch, intolerant und unmenschlich ist.
»Herzlichen Glückwunsch«, an alle Parteien, voran an die SPD, die mit Sozialdemokratie nichts mehr zu tun hat, ihre Grundwerte seit Jahrzehnten verrät und die »kleinen Leute«, einst ihre Kernklientel, nicht mehr vertritt, sondern sie stattdessen tritt.
Wenn die Lobbyistenlutscher nicht endlich aufwachen, und sich darauf besinnen, dass sie eigentlich das Volk vertreten sollen, wird es noch viel schlimmer werden.
Bild: Herkules stürzt Zwietracht, Neid und Haß, Public Domain
Liebe Schreiberleinchen, passt fein auf, ich erzähl euch jetzt was.
Wenn man was fertig geschrieben hat, dann darf man stolz sein. Man darf etwas dafür bekommen und man darf Ansprüche stellen. Man hat nämlich etwas geleistet.
Ich weiß, es ist die Mär noch nicht zu allen vorgedrungen, aber so, wie Frauen bei den Männern in der Kirche sitzen dürfen, wir alle der heiligen Messe in deutsch zuhören, und wir das Klopapier seit ein paar Tagen per Knopfdruck bei Amazon nachbestellen können, so gibt es heutzutage mehrere Möglichkeiten, mit dem Geschriebenen umzugehen.
Was man nicht tun muss, jedenfalls nicht zwingend, sind folgende Dinge:
Manche Gesetze benötigen Jahre bis zu ihrem Inkrafttreten, wenn allerdings eine Lobby drängelt, macht die Politik auch schon mal deutlich schneller: Seit heute gilt das neue Buchpreisbindungsgesetz, herbeilobbyisiert vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Co, das jetzt auch eBooks eindeutig benennt (witzig daran ist allerdings nach wie vor, dass es bis heute keine eindeutige, rechtsgültige Definition gibt, was ein eBook eigentlich ist).
Mathias Matting widmet sich dem Thema auf seiner Seite Selfpublisherbibel, und bekräftigt auch auf Nachfrage in der Facebook-Gruppe »Self Publishing«, dass sich für Selbstverleger nichts ändert. Er beharrt darauf, dass das Gesetz auch für Selfpublisher gilt.
Doch da irrt er meiner Ansicht nach. Ich schrieb bereits im Mai dieses Jahres über das Thema, denn in den Begründungen zum Gesetz, die von Gerichten zur Urteilsfindung herangezogen werden, steht, dass die Preisbindung für eBooks von Selfpublishern eben NICHT gilt. Der Passus (siehe Begründung im PDF des BMWI)
»Der Preisbindung unterliegende elektronische Bücher werden zum dauerhaften Zugriff angeboten und sind unter Würdigung aller Umstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen.«
Und das schließt Selfpublisher aus, denn die sind eben NICHT verlagstypisch, insbesondere dann nicht, wenn man ausschließlich über Amazon anbietet, dann ist das eBook möglicherweise noch nicht einmal buchhandelstypisch, denn man bekommt es im herkömmlichen Buchhandel (bzw. bei deren Onlineplattformen) nicht. Ich stehe übrigens mit dieser Meinung nicht alleine.
Elektronische Bücher, die nicht als verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind, wie beispielsweise von den Autoren selbst unter Nutzung spezialisierter Plattformen veröffentlichte elektronische Bücher, fallen nicht unter die Preisbindung.
Da hat man offenbar noch einiges an Lobbytum in Bewegung gesetzt, um den Passus aus den Begründungen heraus zu bekommen.
Ob man sich mit dem Börsenverein und dessen Treuhänderkanzlei, die über die Einhaltung der Buchpreisbindung wacht und dafür auch gern mal abmahnt, anlegen möchte, muss man natürlich als Selfpublisher abwägen. Es könnte allerdings sein, dass Börsenverein und Co. wie bisher lieber die Schaffung eines Präzedenzfalls unbedingt vermeiden möchten. Ein rechtliches Restrisiko bleibt, denn was die juristische Power angeht, sitzt der Börsenverein sicher am längeren Hebel und bereits dieses Drohszenario könnte verhindern, dass Selbstverleger Experimente wagen, hier das Recht also durch Interessengruppen selbstgemacht wird.
Man könnte an dieser Stelle auch mal darüber nachdenken, warum Matting so offensiv eine andere Meinung vertritt. Vielleicht weil er Mitglied und 1. Vorsitzender eines Selfpublisher-Vereins ist, der in den Räumen des Börsenvereins gegründet wurde?
In meinen Augen ist das Buchpreisbindungsgesetz ohnehin ein fossiler Eingriff in den Markt, der es der Branche ermöglicht, kartellartige Strukturen zu schaffen und schwächere Marktteilnehmer auszubooten. Es gehört abgeschafft.
Im Herbst erscheint bei der Edition Roter Drache der Bildband STEAMPUNK MECHANICS – MADE IN GERMANY, der die Werke einiger deutscher Stampunk-Maker im Detail vorstellt – und das nicht nur im Bild, sondern auch in deutscher und englischer Sprache.
Was wäre, wenn…
Kaum eine andere Frage hat die menschliche Fantasie so beflügelt, wie das Gegebene nicht zu akzeptieren und einen anderen Weg zu suchen. Den Mut zu haben, sich vom eigenen Einfallsreichtum leiten zu lassen und ein »Das geht nicht«, nicht einfach hinzunehmen.
Was wäre, wenn … altes Design und moderne Maschinen miteinander verschmelzen würden?
Was wäre, wenn … die Welt noch voller unentdeckter Plätze wäre?
Was wäre, wenn … Wissenschaft noch Abenteuer bedeutete?
Was wäre, wenn … Handwerk auf Elektronik träfe?
Was wäre, wenn … man die Technik nicht nur benutzen, sondern auch verstehen und beherrschen könnte?
In diesem Buch werden ausführlich zwölf Maker der Steampunk-Szene mit ihren detailreichen Arbeiten vorgestellt. Zudem ist das Buch komplett zweisprachig in Deutsch und Englisch gehalten.
Das Buch ist von Admiral Aaron Ravensdale und Company, hat 232 farbige Seiten und kommt als Hardcover im Format 29,7 x 21 cm. Aktuell kann STEAMPUNK MECHANICS zum Subskriptionspreis von 25 Euro vorbestellt werden, im Laden wird es dann 29,95 Euro kosten.
Disclaimer: Das Cover stammt von mir … (siehe: xanathon.com)
Der Fan-Kurzfilm THE LORD INQUISITOR spielt im WARHAMMER 40k-Universum. Der Knüller daran: Er wurde vollständig in der CryEngine in Echtzeit realisiert. Dass das so atemberaubend aussieht ist allerdings zu einem nicht geringen Teil der Tatsache geschuldet, dass es sich beim Macher Erasmus Brosdau um einen Art Director bei Crytek handelt. Mehr Informationen zum Projekt auf dessen Webseite und auf Facebook. Erasmus hat auch eine persönliche Seite auf Facebook.
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Gamer, die schon zu Zeiten von Atari 800, C64 oder Amiga unterwegs waren, oder Retro-Fans, können mit dem Namen »Rainbow Arts« etwas anfangen und bekommen möglicherweise sogar leuchtende Augen.
Julian Eggebrecht, Gründer des ebenso legendären deutschen Entwicklers Factor 5, sagte in einem Interview mit dem Podcast Retrokompott, dass Rainbow Arts als Publisher wiederbelebt werden soll. Factor 5 haben aus der THQ-Insolvenzmasse nicht nur die Rechte an der Marke erworben, sondern auch die an diversen Games aus den 1980ern und 1990ern der deutschen Publisher Softgold, Rushware, Reline und eben Rainbow Arts. Darunter solche Klassiker wie MAD TV oder GIANA SISTERS. Zusätzlich hält Factor 5 nun auch wieder die Rechte an den von ihnen selbst entwickelten Spielen wie TURRICAN oder KATAKIS. Die Games sollen ab Ende 2016 auf den verschiedensten Plattformen neu veröffentlicht werden (hach, ich habe sie ALLE gespielt).
Ebenfalls mit an Bord sind Manfred Trenz und der legendäre Spielemusikkomponist Chris Hülsbeck. Auf der bereits gesicherten Domain rainbowarts.com findet sich derzeit noch nichts, aber es kann sicher nicht schaden, diese zu beobachten.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat im Laufe ihrer Existenz Myriaden von Bildern aus den verschiedensten Quellen angesammelt. Die stehen alle unter einer Public Domain-Lizenz. Irgendetwas zu finden gestaltete sich jedoch bisher als ein wenig knifflig, selbst mit Googles Bildersuche.
Doch die NASA hat nun eine eigene Bildersuche für ihr Archiv online gestellt. Man findet sie unter images.nasa.gov und dort kann man nicht nur nach Eingabe eines Suchworts passende Ergebnisse bekommen, sondern auch nach neuen oder populären Bildern filtern.
Übrigens ist der Begriff »Bildersuchmaschine« nicht ganz korrekt, denn man kann auch nach Audiodateien forschen. Derzeit noch ausgegraut ist die Option »Videos«, man darf also annehmen, dass auch diese Möglichkeit demnächst folgt.
Für Raumfahrt-Fans und Science Fiction-Freunde eine wahre Fundgrube, allerdings ist die Suchmaschine an sich duchaus noch verbesserungswürdig. Gibt man als Suchbegriffe beispielsweise »horse« und »nebula« ein, wird der Horsehead Nebula nicht gefunden. Das muss besser gehen, bislang bleiben die Google Bildersuche oder TinEye also trotzdem unverzichtbar.
Nach Spielen und eBooks bekommt man nun auch Magazine beim Humble Bundle. Aktuell das MAD Magazine Bundle, mit einem Haufen Nummern der US-Ausgabe des klassischen satirischen Magazins. Die streuen sich durch die letzten Jahre, es gibt aber zudem ein einjähriges Abonnement, zumindest wemm man mehr als 8 Dollar zahlt. In diesem Tier bekommt man zudem einige Sammelbände mit MAD-Humor durch die Jahre.
Der große Vorteil gegen über der neuen deutschen Ausgabe (falls es die überhaupt noch gibt) ist, dass die in keinster weise werbeüberladen ist, wie es bei Panini erheblich nervt.
Für gerade mal knapp 14 Euro bekommt man Lesespaß für viele Stunden, auch wenn man sich darüber im Klaren sein muss, dass manche Gags viellecht ohne intime Kenntnisse über die Geschehnisse in den USA nicht zünden.
Wie immer geht ein Teil der Einnahmen an wohltätige Zwecke (Comic Book Legal defense Fund und Wikimedia Foundation), man erhält beim Kauf Codes für die e‑Magazine-Plattform Magzster, dort muss man ein Konto einrichten, um die MADs lesen zu können, das funktioniert auf dem PC oder einem Tablet.
Erwerben kann man das MAD-Paket auf der Humble Bundle-Webseite. Ich habs gestern gekauft und schon gut gelacht.
CCP Games hat soeben in einer Pressemitteilung angekündigt, dass ihr langjährig erfolgreiches Science Fiction-MMO EVE ONLINE einen kostenlosen Teil bekommen wird. Richtig, denn anders als manche Medien berichten, wird EVE eben nicht free2play, sondern ermöglicht es, gewisse Teile des Games kostenlos spielen zu können.
Zukünftig wird es sogenannte Alpha- und Omega-Klone geben (für die Uninitiierten: Man steuert in EVE einen Klon, oder mehrere nacheinander, je nachdem, wie oft der eigene Charakter zu Tode kommt, die Kopien machen die Figur quasi unsterblich). Abonnenten führen Omega-Klone, die haben vollständigen Zugriff auf alle Features des Spiels. Kostenlos darf man Alpha-Klone steuern, die haben nur Zugriff auf bestimmte niedrigrangige Skills und Schiffe. Im Prinzip handelt es sich also um eine Art erweiterte Testversion, denn sicher werden ambitionierte Spieler schnell an die Grenzen stoßen. Aus der Pressemitteilung und dem zugehörigen detaillierteren Blogpost geht nicht hervor, ob man mit Alphaklonen PLEX generieren kann.
Starten soll das Ganze bereits im November 2016. Der Sinn dürfte klar sein: Neue Spieler zu EVE ONLINE bringen. Man wird abwarten müssen, wie die Shards den zu erwartenden Ansturm verkraften. Bei EVE spielen alle im selben Universum.
Mehr zum Thema auch in einem begleitenden Video von CCPs Seagull:
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Während bei der hiesigen Buchbranche noch nicht mal das eBook so richtig angekommen scheint, und die Themen »Digitalsierung« und »neue Medien« nach wie vor wie Science Fiction wirken, plant Amazon bereits den nächsten Coup, der sich für irgendwelche rückständigen Faxnutzer und Internetausdrucker vermutlich wie Science Fiction anhört:
In einer vor etwas über zwei Wochen auf LinkedIn veröffentlichten Stellenausschreibung für einen »Virtual Reality Experience Development Executive« kann man lesen, dass der Onlinehändler seinen Shop in die virtuelle Realität bringen möchte, und das auf den Plattformen Oculus Ruft, HTC Vive und Playstation VR. Der neue Dienst wird nicht Prime-Mitgliedern vorbehalten bleiben, sondern auch den »normalen« Amazon-Kunden zur Verfügung stehen. Und wie bei Amazon üblich, soll das Ganze nicht in einer nebulösen Zukunft passieren, sondern noch in 2016 starten.
Man vergleiche das mit dem Börsenverein, dessen Töchter Jahre brauchen, um einen popligen Onlineshop für Bücher online zu stellen, und der ist dann auch noch so schlecht, dass ihn niemanden nutzt. Auch von diesem neuen Projekt wird die konservative und unbewegliche Branche vermutlich wieder eiskalt erwischt werden. Die hat es halt nicht so mit dem #neuland.
Mehr zu Amazons VR-Shops sobald ich mehr weiß. Dank vorhandener Oculus Rift teste ich das selbstverständlich bei Release.
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