Ab 2017 wird es auf Disney XD eine Neuauflage der klassischen Trickserie DUCK TALES geben. Laut dem Maus-Haus wird die neue Serie nicht computeranimiert sein, sondern wie klassischer Trickfilm aussehen. Damit ist allerdings gemeint, dass die Show weder mit 3D-Figuren noch CGI daher kommen wird. Selbstverständlich werden auch beim klassischen Trickfilm längst Computertechniken benutzt.
Disney sagt, dass alle liebgewonnenen Charaktere der Originalserie wieder dabei sein werden. Die lief in den USA zwischen 1987 und 1990 und war auch hierzulande ziemlich erfolgreich.
Allerdings sollte man sich jetzt nicht zu früh freuen, denn wer den klassischen, an Carl Barks angelehntenn Zeichenstil erwartet, der wird enttäuscht werden. Offenbar war man bei Disney der Ansicht, dass die Optik ein wenig … modernisiert werden müsste. Deswegen sehen zumindest Tick, Trick, und Track leicht … deformiert aus.
Promofoto DUCK TALES Copyright The Walt Disney Company
Am 10. Oktober startet die zweite Staffel der Superheldinnenserie SUPERGIRL, die einen Wechsel zu The CW hinter sich hat (da passt sie auch besser hin). Und diesmal werden wir tatsächlich ihren Cousin Kal-El alias Superman zu sehen bekommen, den man in Staffel eins nur schemenhaft oder dank Gegenlicht oder Bildausschnitt nur in Teilen erblicken konnte. Clark Kent wird dargestellt von Tyler Hoechlin, die Titelrolle spielt erneut Melissa Benoist.
PASSENGERS ist ein Science Fiction-Film mit Chris Pratt und Jennifer Lawrence, bei denen es um zwei Passagiere eines interstellaren Kolonie-Flugs geht, die aus dem Cryoschlaf geweckt werden, und nun die einzigen wachen Besatzungsmitglieder eines gigantischen Raumschiffs sind – 100 Jahre vor der Ankunft an ihrem Ziel. Und dann kommt es zu einer Katastrophe …
Der Trailer sieht ganz großartig aus, und endlich mal wieder ein origineller Science Fiction-Film, der weder ein Remake ist, noch sich um Superhelden dreht.
US-Kinostart ist am 21. Dezember 2016, in Deutschland erst am 5. Januar 2017.
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Offenbar haben die Studenten vom London’s Royal College of Art, die den VR-Anzug »Skinterface« entwickeln, Ernie Clines Roman READY PLAYER ONE gelesen, denn da kommt einem so manches bekannt vor. Skinterface arbeitet nach dem Prinzip, dass jede Menge Aktuatoren Wirkung auf Körperstellen ausüben und so ein sensorisches Erleben in der Virtual Reality möglich wird. Als mögliche Anwendungen sehen die Macher, um deren Abschlussarbeit es sich bei dem Anzug handelt, Unterhaltung, Kommunikation und virtuelles Prototyping. Vermutlich möchten sie über Rule 34 nicht laut reden …
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Bereits im Januar 2016 hatte ich darüber berichtet, dass Netflix eine Cyberpunk-Fernsehserie nach Richard H. Morgans Roman ALTERED CARBON (deutsch: DAS UNSTERBLICHKEITSPROGRAMM) bei Skydance in Auftrag gegeben hatte. Damals waren die Informationen noch spärlich, doch inzwischen weiß man mehr, da die Produktion im November starten soll.
Die Hauptrolle wurde besetzt mit dem schwedischen Schauspieler Noël Kinnaman (ROBOCOP, SUICIDE SQUAD), der gibt einen Élite-Soldaten im 25. Jahrhundert, in dem die Menschheit sich nach der Entdeckung von Alien-Artefakten auf dem Mars über das Universum ausgebreitet hat. Dessen Ich wird in den Körper eines in Ungnade gefallenen Cops implantiert, um eine gigantische Verschwörung aufzudecken.
Kinnaman sagte, dass ALTERED CARBON das bis jetzt größte Netflix-Projekt in Sachen Fernsehserie werden soll, das Budget ist angeblich höher als das der ersten drei Staffeln GAME OF THRONES. Seiner Aussage zufolge wird das größer, als alles, was man bisher im Bereich SF im Fernsehen gesehen haben soll. Es soll eine intelligente Serie mit einem R‑Rating für Erwachsene werden. Da darf man gespannt sein.
Die Show wird irgendwann in 2017 auf Netflix zu sehen sein, ein genauer Termin wurde noch nicht genannt.
Gestern wurden im Microsoft Theater in Los Angeles zum 68. Mal die Emmys verliehen. Gastgeber war diesmal US-Late Night-Talker und Comedian Jimmy Kimmel. Bei den Gewinnern gab es wenige Überraschungen, beste Dramaserie wurde erneut GAME OF THRONES und den Preis für die beste Comedy-Show räumte auch in diesem Jahr VEEP ab.
Auch ansonsten liest man immer wieder mal Genre-Serien, beispielsweise ging die beste männliche Hauptrolle an Rami Malek in MR. ROBOT (wobei man hier sicher darüber diskutieren könnte, ob es sich um Genre handelt). Als beste weibliche Hauptdarstellerein wurde Tatiana Maslany für ORPHAN BLACK ausgezeichnet. Bemerkenswert auch noch, dass SHERLOCK – THE ABOMINABLE BRIDE als herausragender Fernsehfilm eine Statuette erhielt.
Nachfolgend alle Gewinner und Nominierte, die Gewinner sind jeweils durch fette Schrift gekennzeichnet.
Heute vor 50 Jahren, also am 17.09.1966, brach der schnelle Raumkreuzer Orion unter dem Kommando von Cliff Allister McLane zum ersten mal zu ihrer Reise über die deutschen Fernsehbildschirme auf. Und schrieb damit Fernsehgeschichte. Die Dreharbeiten an RAUMPATROUILLE hatten eineinhalb Jahre gedauert und die Folgen kosteten damals astronomische 360000 Deutschmark. Dabei wurde trotz des scheinbar hohen Budgets an allen Ecken und Enden improvisiert, seien es die berühmten Bleistiftanspitzer und der legendäre Bügeleisengriff auf der Brücke der Orion oder seien es Unterwasser-Raumschiffstarts mit Brausetabletten und Planeten aus Puffreis und Kaffeepulver.
Die Orion und ihre Besatzung schrieben fraglos deutsche Fernsehgeschichte.
Heute wäre so eine Serie im weitestgehen genrefreien öffentlich-rechtlichen Fernsehen völlig unmöglich, und würde sie doch realisiert, dann würden die Machtspielchen zwischen Redakteuren und sonstigen Einflussnehmern das Projekt vermutlich zerstören und zu einer Karikatur werden lassen.
Doch offensichtlich müssen wir uns darum keine Sorgen machen, denn wo andere Serien, wie die britische DOCTOR WHO oder die us-amerikanische STAR TREK ihren Fünfzigsten mehr oder weniger zünftig begehen, scheint die ARD den heutigen Tag einfach verstreichen lassen zu wollen. Vielleicht laufen Wiederholungen auf irgendwelchen digitalen Spartensendern mitten in der Nacht. Die ARD zeigt um 20:15 statt einer Doku oder vielleicht der Serie »Das Beste von verstehen Sie Spaß«. Ernsthaft. Auch das wieder nur ein weiterer Beweis für den erbärmlichen Zustand des deutschen Fernsehens.
Immerhin: Bei der Post erschien am 1. September eine Sondermarke, um das Jubiläum zu begehen.
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Anders als man annehmen könnte, sind sie bei Disney nicht nur damit beschäftigt, ihre alten Zeichentrick-Klassiker als Realfilme neu aufzulegen (und natürlich Marvel und STAR WARS zu produzieren). Das zeigte kürzlich ZOOTOPIA (deutsch als ZOOMANIA) und jetzt der neueste Animationsfilm aus dem Maus-Haus: MOANA.
Vor 3000 Jahren bereisten die besten Segler der Welt den südlichen Pazifischen Ozean und entdeckten die zahllosen Inseln Ozeaniens. Doch dann stoppte ihre Reise für mehr als tausend Jahre – und heute weiß niemand mehr, warum. Moana ist ein Teenager und sie macht sich auf eine gefährliche Reise, um zu beweisen, dass sie eine Meisterin darin ist, neue unbekannte Wege zu entdecken. Während ihrer Queste trifft Moana (gesprochen von Auli’i Cravalho) den ehemals mächtigen Halbgott Maui (gesprochen von Dwayne »The Rock« Johnson), und zusammen überqueren sie den offenen Ozean in einer actionreichen Reise, während der sie riesigen Feuermonstern begegnen und vor schier unlösbare Aufgaben gestellt werden.
US-Kinostart ist am 23. November 2016, in Deutschland, bei uns einen Monat später, hier soll der Titel offenbar VAIANA lauten, vermutlich weiß nur der Verleiher, warum …
Aber der Trailer sieht sehr vielversprechend aus.
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Im Jahr 2014 kam mit ANNABELLE ein Horrorfilm in die Lichtspielhäuser, der angeblich mit einer wahren Geschichte aufwarten sollte. Was von solchen Aussagen zu halten ist, weiß man, aber als Marketinginstrument hat das sichser seine Berechtigung. Jetzt wird es einen zweiten Teil geben.
Regie führt erneut David F Sandberg (LIGHTS OUT), an seiner Seite Produktionsdesignerin Jennifer Spence, Michel Aller ist für den Schnitt verantwortlich, Maxime Alexandre bedient die Kamera, und die Kostüme kommen von Leah Butler. Es produzieren erneut Peter Safran and James Wan. Das Studio hinter dem Film ist New Line Cinema, die Distribution übernimmt Warner Bros. Das Drehbuch verfasste wie beim ersten Teil Gary Dauberman.
Mehrere Jahre nach dem tragischen Tod ihrer Tochter beherbergen der Puppenmacher und seine Frau eine Nonne und mehrere Mädchen aus einem geschlossenen Waisenhaus. Schnell werden sie zum Ziel der besessenen Puppe Annabelle, einer Schöpfung des Puppenmachers.
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Nach den Querelen um die Phantastik-Leseinsel auf der Buchmesse Leipzig zieht der erste Verlag jetzt Konsequenzen. Wie Verlegerin Grit Richter auf der Webseite von Art Skript Phantastik schreibt, hat sie sich schweren Herzens entschlossen, der Messe im Jahr 2017 fern zu bleiben, und rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, bevor die Kosten astronomisch werden.
Das hängt eher sekundär mit Werkzeugs zusammen, da die Halle zwei deutlich umstrukturiert werden soll, wie ich schon in meinem anderen Artikel heute erläuterte, fallen Standtypen weg und die Stände sollen auch anders aufgebaut werden, wodurch es zu Platzmangel kommen wird. Zu dem neuen Standkonzept äußerte sich auch schon Jürgen Eglseer vom Amrûn-Verlag mir gegenüber kritisch. Grit Richter stellt zudem heraus, dass es bereits in der Vergangenheit diverse Probleme mit der Messe Leipzig gab, und das für sie jetzt nur der Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Man muss einfach ganz klar sehen, dass die Kosten für so einen Präsenz auf der Messe erheblich sind, denn zu den Standgebühren kommen ja auch noch Anreise, Übernachtung und Verpflegung. Wenn ein Veranstalter sich so eindeutig auf große Anbieter einrichtet und keine passenden Konditionen für Klein- und Kleinstverlage anbietet, sondern stattdessen auch noch von »Gleichbehandlung gegenüber anderen Partnern« schwadroniert, dann beleuchtet das meiner Meinung nach deutlich, wie egal die kleinen Anbieter dem Messeveranstalter sind. Denn wäre es anders, könnten sicher Wege gefunden werden, wie man eine kulturelle Vielfalt mit auch kleinen Verlagen oder sogar Selfpublishern herstellt. Dasselbe gilt übrigens in ganz ähnlicher Form auch für die Buchmesse Frankfurt. Aber dass dort die Großen lieber unter sich bleiben möchten, und das durch völlig überzogene Standpreise garantieren, sind ebenfalls News von vorgestern. Dort bleiben ja inzwischen sogar renommierte Publikumsverlage fern, weil es sich nicht rechnet.
Ob weitere Phantastik-Anbieter mit Absagen folgen werden bleibt abzuwarten. Angesichts der Tatsache, dass die Messe zum Zeitpunkt der WerkZeugs-Absage offenbar bereits ein komplett neues Konzept inklusive geänderter Standanordnung stehen hatte, erscheint mir die ganze Geschichte ziemlich abgekartet und ich vermute nach wie vor, dass WerkZeugs ausgebootet werden sollte, eben zu Gunsten des Dienstleisters LSL.
Und dann, weil WerkZeugs öffentlich / auf FB mitteilt, 2017 nicht mehr dabei zu sein, tritt Oliver Zille beleidigt im Börsenblatt kräftig nach, mit Behauptungen, die nicht nur so nicht stimmen können – wir kennen WerkZeugs seit vielen Jahren und wissen, wie kommunikativ und kooperativ sie sind -, sondern man stellt sich auch noch derart selbstherrlich dar, dass man schon fragen muss, wohin will Herr Zille denn?
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