Wie die geneigte Kultistin bereits aus dem Titel UNFATHOMABLE ableiten könnte, geht es bei diesem angekündigten Brettspiel aus dem Hause Fantasy Flight Games um Wesen aus dem Cthulhu-Mythos, die man mit dem Ozean verbindet, also unter anderem Mutter Hydra und Vater Dagon sowie deren Schergen, Hybriden aus Menschen und Tiefen Wesen.
UNFATHOMABLE handelt im Jahr 1913 auf dem Dampfschiff SS Atlantica und Besatzung und Passagiere bekommen es mit allerlei cthulhoidem Kroppzeug zu tun. Die offizielle Beschreibung liest sich wie folgt:
The year is 1913. The steamship SS Atlantica is two days out from port on its voyage across the Atlantic Ocean. Its unsuspecting passengers fully anticipated a calm journey to Boston, Massachusetts, with nothing out of the ordinary to look forward to. However, strange nightmares plague the minds of the people aboard the ship every night; rumors circulate of dark shapes following closely behind the ship just beneath the waves; and tensions rise when a body is discovered in the ship’s chapel, signs of a strange ritual littered around the corpse. This voyage began like any other, but now it seems that the Atlantica may never reach its destination.
…
Immerse yourself among the passengers and crew of the SS Atlantica in this game of hidden loyalties, intrigue, and paranoia for three to six players.
Das Spiel soll eine Dauer von 120 bis 240 Minuten haben, also nix für mal eben nebenher, aber Tiefe Wesen abwehren (oder darüber wahnsinnig werden) dauert halt seine Zeit. UNFATHOMABLE basiert auch ähnlichen Spielmechanismen wie das BATTLESTAR GALACTICA Game (2008) aus demselben Haus. Eine deutsche Version mit dem Titel ABGRUNDTIEF soll im Dezember 2021 erscheinen und 70 Euro kosten. Die US-Fassung kostet 80 Dollar.
Ich habe über die Jahre zahllose Projekte über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter gebacked. In den letzten Jahren bin ich allerdings aufgrund schlechter Erfahrungen von physischen Produkten weg und unterstütze fast nur noch Software.
Kickstarter war schon immer problematisch, wenn es um die Kontrolle der Projekte ging. Ist auch kein Wunder: Die Plattform kassiert immer, egal ob der Projektstarter seriös ist, oder nicht. Nach ein paar pressewirksamen Skandalen um geplatzte Crowdfundings, die der Plattform richtig miese Presse einfuhren (beispielsweise die Mikrodrohne Zano oder die Gasbatterie Kraftwerk), gelobte man Besserung und vor allem wollte man zum einen die Kampagnen besser prüfen und zum anderen deutlich besser auf Rückmeldungen reagieren, dass Projekte vielleicht nicht ganz koscher sind.
Davon ist nichts mehr übrig. Zum einen können eindeutige Fake-Projekte wie zum Beispiel DREAMWORLD völlig problemfrei eingestellt werden, Kickstarter reagiert noch nicht mal mehr darauf, wenn namhafte Spielejournalisten und ‑Medien darüber berichten, dass es sich offensichtlich um ein Fake-Projekt handelt.
Anfragen und Hinweise von Backern zu problematischen Projekten werden inzwischen noch nicht einmal mehr beantwortet, sondern die Tickets grundsätzlich einfach geschlossen, das war vor ein, zwei Jahren noch anders (allerdings erhielt man schon damals nur ausweichende Antworten). Kickstarter tut so, als hätten sie als Anbieter überhaupt nichts mit Betrügern auf ihrer Plattform am Hut. Auch Meldungen zu nicht geleisteten Pledge Rewards oder problematischer Kampagnenstarterkommunikation werden komplett ignoriert.
Das wundert auch nicht: Kickstarter bekommt seinen nicht eben geringen Anteil an den Einnahmen durch die Kampagnen immer, egal ob diese Kampagnen seriös sind, oder nicht. Deswegen hat die Plattform vermutlich überhaupt kein Interesse daran, unseriöse Angebote auszufiltern, denn das würde ihre Einnahmen schmälern. Eventuelle rechtliche Ansprüche (und die gibt es auch gemäß deutschem Recht, denn es wird ein gültiger Vertrag geschlossen und der muss erfüllt werden, das ist allerdings nur die simplifizierte Kurzfassung) bestehen gegenüber dem Kampagnenstarter, nicht gegenüber der Plattform Kickstarter, selbst wenn die sich an betrügerische Angeboten mit bereichert.
Crowdfunding beinhaltet immer ein Risiko, dass das Geld weg sein kann, weil ein Projekt scheitert, darüber muss man sich immer im Klaren sein; ich hätte mit Projekten die an unerwarteten Umständen scheitern auch überhaupt kein Problem – mit offensichtlichen Fake-Kampagnen, die beispielsweise mit gefälschten Bildern gegen die Kickstarter Regeln verstoßen ohne dass die Plattform eingreift, allerdings schon. Dass Kickstarter sich allerdings jeglicher Verantwortung komplett entziehen möchte – und das auch tut – ist ein sehr schlechtes Zeichen in Richtung Backer.
Deswegen sollte man sich sehr genau überlegen, ob man dieser in meinen Augen inzwischen hoch unseriösen Plattform, die nun sogar aktiv Betrug zulässt und nicht gegen derartige Kampagnen vorgeht (Beispiel: DREAMWORLD mit seinen komplett gefaketen, klar gegen die KS-Regeln verstoßenden ingame-Videos) tatsächlich Geld hinterher werfen möchte. Kampagnenstarter sollten sich fragen, ob sie eine Plattform nutzen möchten, die die Rechte und Belange ihrer Nutzer so vollständig ignoriert wie Kickstarter es inzwischen tut. Das ist das übliche Problem, wenn eine Plattform eine Art Monopolstellung erreicht.
Immer daran denken: Kickstarter hat als Anbieter von Crowdfundings nur exakt eins im Blick: So viel Geld wie nur irgend möglich Geld durch erfolgreiche Kampagnen zu scheffeln. Die Rechte und Probleme der Nutzer interessieren die Verantwortlichen nicht mehr die Bohne, das zeigt das Verhalten der Plattform deutlich.
Ich rate derzeit von der Unterstützung irgendwelcher Kickstarter-Kampagnen ganz klar ab (es sei denn, man kennt die Kampagnenstarter°innen gut und diese sind vertrauenswürdig). Kickstarter war schon immer problematisch, wenn es um Betrug und Nutzerrechte ging, inzwischen ist der Zustand untragbar geworden.
Will man ein Projekt unbedingt unterstützen, rate ich dazu, sich Kampagnen auf Kickstarter sehr genau anzusehen und insbesondere bei unbekannten Projektstartern über die man auch anderswo keine Informationen findet, äußerst vorsichtig zu sein und vielleicht im Zweifelsfall lieber kein Geld auszugeben.
p.s.: Nein, indiegogo ist keine Alternative, die waren von Anfang an halbseiden und gehen noch viel weniger gegen Fake-Kampagnen vor (und haben das auch noch nie getan).
Die STAR TREK-Serie PICARD ließ mich arg gespalten zurück. Sie fing sehr stark an, hantierte mit zahllosen Fan-Favoriten und führte wirklich schöne neue Charaktere ein. Leider ließ sie gegen Ende so stark nach, wie sie angefangen hatte. Alles in allem stellte ich mir am Ende die Frage, warum Autoren von STAR TREK-Serien keine guten Drehbücher mehr schreiben können?
Trotzdem war PICARD entweder so erfolgreich, dass es eine zweite Staffel geben wird, oder man hatte vorher schon mal optimistisch gleich Verträge für zwei Seasons unterschreiben lassen.
Theoretisch gäbe es einen Trailer für Staffel zwei, auf Facebook und instagram wurde der von der offiziellen STAR TREK-Seite geteilt, wer auf Zuckerbergs Plattformen keinen Bock hat, kann ihn sich auch bei der Internet Movie Database ansehen (also Amazon). Auf Youtube findet man den nicht und die Schwachmaten bei CBS nehmen zudem alle Reposts offline. Was soll das? Es gäbe von Dritten eingestellte, aber derzeit nur im bekloppten quadratischen insta-Format, das will ich hier niemandem zumuten.
So wie es aussieht, geht es um eine durch Q oder sonstwen verstrubbelte Zeitlinie. Das hatten wir ja noch nie … (und exakt dieses »the road not taken«-Thema war zentraler Punkt der letzten beiden TNG-Folgen)
Aufgrund der Pandemie läuft auch die E3 2021 mit äußerst gebremstem Schaum. ich möchte an dieser Stelle dennoch ein paar der bemerkenswerteren Trailer von der internationalen Gamesshow zeigen:
Entgegen anderen Gepflogenheiten den Knüller gleich mal als erstes: nintendo zeigt einen grandiosen Vorgucker auf seine Fortsetzung von LEGEND OF ZELDA – BREATH OF THE WILD (meiner Ansicht nach eins der wenn nicht das beste Computerspiel aller Zeiten). Diesmal scheint es in die Himmel zu gehen, in denen es weitere Länder gibt. Einen Releasetermin gibt es nach wie vor nicht, aber es soll wohl 2022 werden. Shut up and take my money.
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SABLE besticht durch seine Grafiken, die an den Zeichner Moebius (alias Jean Giraud) oder Animés aus dem Hause Studio Ghibli erinnern. Es soll Ende September 2021 erscheinen.
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Die Reaktion auf Square Enixens AVENGERS Game waren bekanntermaßen eher … na sagen wir mal vorsichtig … verhalten. GUARDIANS OF THE GALAXY ist ebenfalls von Square Enix, wird aber von Eidos Montréal entwickelt und wir werden sehen, ob die mehr aus der Lizenz machen können. Man orientiert sich auch hier nicht am MCU, sondern eher an den Comics. Der Trailer sieht vielversprechend aus. Veröffentlichungstermin ist der 26. Oktober 2021.
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STARFIELD ist das erste Spiel von Bethesda Game Studios (THE ELDER SCROLLS, FALLOUT) seit 25 Jahren, das in einem komplett neuen Universum (Setting) handelt. Angekündigt ist es schon länger, hier ein erster Teaser – und der sieht vielversprechend aus. Vermutlich wird das Game auch eher fertig sein als … hust … Star Citizen. Einen Releasetermin gibt es noch nicht.
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AVATAR – FRONTIERS OF PANDORA erlaubt es dem Fan, zum Planeten aus dem bahnbrechenden Film AVATAR zurückzukehren. So wie es im Moment aussieht ist das auch die einzige Möglichkeit dazu, denn die angekündigten Fortsetzungen der Filme sind Jahre überfällig und kommen vielleicht nie. FRONTIERS OF PANDORA kommt von Ubisoft und wenn man dem Trailer glauben schenken darf, sieht es ziemlich spektakulär aus. Es soll in 2022 erscheinen. Ob man es wird in 3D oder VR spielenm können? Angemessen wäre das.
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THE OUTER WORLDS 2 ist eine Fortsetzung des Überraschungserfolgs desselben Namens und kommt ebenfalls von Bethesda. Der Text zum Trailer ist schon mal ein Knüller, aber einen Termin gibt es bisher nicht.
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Im Epic Games Store gibt es mal wieder einen echten Knüller für umme: CONTROL ist ein 3rd Person Action-Adventure von Remedy Entertainment, das 2019 von 505 Games veröffentlicht wurde.
Das Spiel dreht sich um das Federal Bureau of Control (FBC), eine geheime US-Regierungsbehörde, die mit der Eindämmung und Untersuchung von Phänomenen beauftragt ist, die die Gesetze der Realität verletzen. In der Rolle von Jesse Faden (Courtney Hope), der neuen Direktorin des Bureaus, erkundet der Spieler das »Oldest House« – das paranormale Hauptquartier des FBC – und setzt machtvolle Fähigkeiten ein, um einen tödlichen Feind namens Hiss zu besiegen, der in die Realität eingedrungen ist und sie korrumpiert hat.
Das Game erhielt zahllose Nominierungen für Spielepreise und hat auch diverse davon gewonnen. Die PC-Version hat auf Metacritic einen Score von 85% und auch die Rezensionen der Spielekritiker sind durch die Bank weg gut bis sehr gut.
Bei Epic erhält man CONTROL eine Zeit lang kostenlos für Windows-PCs (man benötigt dafür dort ein kostenloses Konto), es gibt aber auch Fassungen für XBox One, PS4 und Switch, sowie für XBox X/S und die angeblich existierende, mythische Konsole PS5, die man allerdings nirgendwo bekommen kann.
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Endlich mal wieder eine Alien-Invasion, das hatten wir ja schon lange nicht mehr … Auch Apple TV+ möchte beim Thema was an den Start bringen, die daraus entstandene Serie trägt den nicht sonderlich kreativen Titel INVASION. Ulkig finde ich auch, dass Apple mich am Anfang des Trailers, den sie einen Teaser nennen (sie wissen also selbst nicht so genau, was es ist), darauf hinweisen, dass der Trailer jetzt anfängt. Bahnbrechend, da wäre ich alleine nie drauf gekommen …
Die Prämisse ist, dass man die Invasion der Außerirdischen aus der Perspektive vieler ganz unterschiedlicher Personen auf der ganzen Welt zeigen möchte (was auch nicht eben rasend originell ist, aber warten wir mal die Umsetzung ab).
Showrunner waren ursprünglich Simon Kinberg (THE MARTIAN, diverse X‑MEN-Inkarnationen) und David Weil (TWILIGHT ZONE 2020), als ausführende Produzentin agierte Audrey Chon (TWILIGHT ZONE 2020), das wurde durch Corona ordentlich durcheinander geworfen, weil es Terminprobleme gab. Jetzt werden als Showrunner genannt: Jakob Verbruggen (THE ALIENIST), Amy J. Kaufman, Andrew Baldwin, Elisa Ellis und weiterhin Chon.
INVASION startet am 22. Oktober 2021 auf Apple TV+.
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Nach der ersten Episode gestern wollte ich doch mal eben ein paar Worte zur neuen MCU-Serie LOKI verlieren, die Fachfrau* nennt das »Kurzkritik«. Ich kann mich noch an diejenigen erinnern, die während ENDGAME darauf hinwiesen, dass das Verschwinden Lokis doch unlogisch sei und nicht in die Zeitlinie passen würde. Ich hatte an der Stelle bereits angenommen, dass sie mit der Figur noch was vorhatten, die eigentlich kurz vorher – oder viel später, temporale Grammatik ist nichts für Weichlappen – zu Tode gekommen war. Worden War. Werden sein wird. Whatever.
Kam THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER im Vergleich mit WANDAVISION sehr konventionell daher (weil da der Fokus nicht auf Gimmicks, sondern auf Charakteren, deren Entwicklung und gesellschaftlichen Aussagen lag) erfreut LOKI schon in der ersten Episode wieder mit Full Metal Marvel Madness. Und erneut muss man ihnen Respekt zollen, mit wie viel Chuzpe sie uns die abstrusesten Settings als »das ist halt so« präsentieren, inklusiver abgefahrener extrauniverseller Übertechnik im Gewand der 1970er (oder zumindest mit starken Anleihen daran).
Was für eine Freude, Tom Hiddleston in der Rolle mal nicht als Nebencharakter sondern als Hauptprotagonisten zu sehen. Man konnte in jeder Szene erkennen, wie viel schieren Spaß er daran hatte, Loki mehr Leben einzuhauchen und der Figur mehr Facetten zu geben, als in den Filmen möglich war. Ähnliches gilt auch für Owen Wilson, der den undurchschaubaren Agenten einer noch viel undurchschaubareren und esoterischen aber irgendwie zutiefst menschlich-bürokratisierten Organisation mit sichtbar gelassen-arrogantem Spaß gab.
Ähnlich wie bei WANDAVISION beliefert Marvel die Fans auch bei LOKI mit mehr Ostereiern und Referenzen, als Dr. Strange verschiedene Zukünfte sehen kann. Ich gehe davon aus, dass das Internet bereits mit Theorien und Thesen zu all den unauffällig auffällig eingebauten Zwischenschnitten und Foki auf scheinbar nebensächliche Dinge, die die Verantwortlichen bei Marvel allein in Episode eins implantiert haben, explodiert ist. Und selbstverständlich referenzieren sie auch das bisherige MCU und stellen manches daraus in bisweilen verblüffendende neue Kontexte.
Und es würde mich doch sehr wundern, wenn das nicht die Bühne für DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS bereitet.
Wenn Episode eins ein Hinweis darauf ist, wie es weiter geht, steht uns ein neues Highlight ins Haus. Und aus vergangenen Filmen und Serien darf man annehmen, dass es im weiteren Verlauf im Vergleich mit der Eröffnung noch steil bergauf gehen wird. Leider werden es nur sechs Folgen, aber da Kate Herron bei allen Regie geführt hat, gehe ich davon aus, dass es konsistent gut werden wird.
Ich kann es nur immer wieder betonen, dass ich es schier unglaublich finde, wie man bei Marvel denselben Themen immer wieder neue und immer wieder unterhaltsame Facetten abgewinnen kann. Aber tatsächlich sollte das nicht überraschen, denn genau das tun sie in den Comics bereits seit Jahrzehnten. Das dermaßen gekonnt aufs Bewegtbild zu übertragen ist trotzdem brilliant.
*) Fachmänner sind mitgemeint.
Poster Loki Copyright Disney+ und Marvel Entertainment
REMINISCENSE ist mal wieder ein SF-Film, der aus keinem Franchise kommt und keine Fortsetzung, kein Reboot, Remake oder Re-irgendwas ist.
Nick Bannister (Hugh Jackman), eine Art »Privatdetektiv des Bewusstseins«, navigiert durch die dunkle, faszinierende Welt der Vergangenheit, indem er seinen Klienten hilft, Zugang zu verlorenen Erinnerungen zu bekommen. Er lebt am Rande der versunkenen Küste von Miami. Sein Leben wird für immer verändert, als er eine neue Klientin, Mae (Rebecca Ferguson), aufnimmt. Ein einfacher Job um Suchen und Finden wird zu einer gefährlichen Besessenheit. Während Bannister darum kämpft, die Wahrheit über Maes Verschwinden herauszufinden, deckt er eine gewalttätige Verschwörung auf und muss schließlich die Frage beantworten: Wie weit würdest du gehen, um an denen festzuhalten, die du liebst?
Deutschlandstart ist am 19. August 2021, dann sollen bei uns die Kinos angeblich auch wieder geöffnet haben (derzeit peilt man den 1. Juli 2021 für die bundesweite Wiedereröffnung an).
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Streaming bei AMAZON & SKY etc. – DVD / Blu-ray ab 9. Juli 2021
Nicht ein einziger Film der sich mit Zeitschleifen und sich unendlich wiederholenden Tagen befasst, kommt um den einen, den unvermeidlichen, Vergleich herum: MURMELTIERTAG! Dabei war Punxsutawney-Phil schon viel länger bekannt, das Ereignis gibt es schließlich schon seit 1887. Und 1993 war sicherlich nicht das Jahr, wo das erste mal ein Film zu diesem Thema der besonderen Zeitreise ins Kino kam. Aber er kam, sah und siegte. Und das zu Recht. Und so zieht man, ähnlich wie alljährlich Murmeltier Phil aus seinem Bau, jedes mal die Harold-Ramis-Komödie heran, wenn sich wieder Filmemacher an diesem längst als »Murmeltiertag« etablierten Sub-Genre vergehen. Und was soll man über PALM SPRINGS sagen – er besteht.
Wer nicht erst seit gestern im Bereich Video- oder Computerspiele unterwegs ist, kennt die Namen Roberta und Ken Williams selbstverständlich. Wer unter ca. 30 Jahre alt ist, aber möglicherweise nicht.
Die beiden gründeten im Jahr 1979 Sierra On-Line Inc. (ursprünglich On-Line Systems), auch bekannt als Sierra Entertainment oder inoffiziell Sierra Games. Die vermutlich bekanntesten Spielereihen aus dem Hause Sierra waren KING’S QUEST, POLICE QUEST und SPACE QUEST, aber auch LEISURE SUIT LARRY. Die Reihe veröffentlichter Spiele ist beinahe unüberschaubar lang.
Nachdem ein Investor Sierra 1996 übernommen hatte und durch Fehlentscheidungen in den Ruin ritt, zogen sich Roberta und Ken von der Spielentwicklung zurück und haben seit 20 Jahren kein neues Game mehr ersonnen.
Das ändert sich jetzt: Zusammen mit dem 3D-Künstler Marcus Maximus Mera (der kommt allerdings nicht aus dem Game-sondern dem Schmuckdesign) entwickeln sie THE SECRET, das den Geist der alten Sierra Games channeln soll, das Spiel befindet sich bereits seit sechs Monaten in Entwicklung. Nachdem sie all die Jahre jede Anfrage abgelehnt hatten, hatte Roberta jetzt eine Idee für ein Game und Ken beschäftigte sich ohnehin gerade aus Spaß mit Unity.
Mehr Informationen auf der Webseite kensgame.com, da findet sich auch die Information, dass man THE SECRET im November 2021 veröffentlichen möchte, das aber möglicherweise unrealistisch ist. Im FAQ-Bereich findet man Antworten auf Fragen zum Projekt.
Bild Roberta und Ken Williams 2018 von Sierra Chest
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