Freunde des gepflegten Bleifußes haben in aller Regel eine Menge Auswahl, denn jeder Publisher, der etwas auf sich hält, hat etliche Rennspiele im Angebot. Die Bandbreite ist dabei groß und reicht von der beinharten Formel 1‑Simulation mit Schadensmodell und hohem Frustfaktor bis zum Arcade-Spaß-Raser à la NEED FOR SPEED mit seinen illegalen Straßenrennen. Da ist die Gefahr groß, dass man je nach Realismus-Wunsch des Spielers zum falschen Produkt greift.
Ich hatte eine ausführliche Rezension zu Codemasters Rallye-Schmuckstück COLIN MCRAE DIRT 2 verfasst und da es dieses brilliante Spiel inzwischen zum Budget-Preis gibt, möchte ich es dem weihnachtlichen Bretterer (nein, ich meine keine Skifahrer) an dieser Stelle nochmal ans Herz legen. Insbesondere durch die Tatsache, dass sich der Schwierigkeitsgrad in weitem Maße zwischen Funracer und Simulation einstellen lässt, ist er für viele Spielweisen geeignet, auch wenn Hardcore-Simulanten den Daumen runter nahmen. Hört nicht auf die!
Grafisch ist DIRT 2 eine wahre Augenweide und auch im einfachen Modus ist es noch anspruchvoll genug, damit es nicht schnell langweilig wird, ein übriges tun die unterschiedlichen Strecken und Spielmodi (inklusive des schrägen »Gate-Crasher«). Wer gern mal aufs Pedal tritt und auch mal in Kroatien einen Hummer zerdeppern möchte, der sollte sich überlegen, DIRT 2 auf seine Wunschliste zu setzen. Kostet nur knapp zehn Euronen, beispielsweise bei Amazon (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels exakt EUR 9,19).
Auch in diesem Jahr macht die Electronic Frontier Foundation (EFF) Freunden von Computerspielen kurz vorm Fest eine Freude: unter dem Titel HUMBLE INDIE BUNDLE (2) stellt man einen Pack von fünf prämierten Independent-Spielen zum Herunterladen bereit. Dabei gibt es zwei Features, die erfreuen: zum ersten sind die Spiele völlig frei von irgendwelchem DRM, zum anderen darf sich jeder selbst überlegen, was ihm der Spaß wert ist, denn den zu überweisenden Obolus stellt die EFF jedem frei.
Die fünf Spiele gibt es für Windows-PC, Mac und Linux, es handelt sich um preisgekrönte Werke jenseits des Mainstream, die aufgrund ihrer minimalistischen Anforderungen auch auf vergleichsweise schwachbrüstigen Rechnern problemlos laufen.
Der 2D-Jump&Run-Puzzler BRAID von Jonathan Blow erschien erstmals 2008 für die XBox und sorgte bereits damals aufgrund seiner trickreichen Zeit-Komponente (der Spieler kann die Zeit manipulieren, sie langsamer oder schneller ablaufen lassen, oder sie sogar zurück drehen) für Aufsehen.
Zweiter im Bund(l)e ist das grafisch sehr ansprechende MACHINARIUM, ebenfalls ein Puzzler, allerdings diesmal eher in Richtung Adventure; es stammt aus dem Jahr 2009 und ist von Amanita Design. In der Art eines Point&Click-Adventures steuert der Spieler einen Roboter, der Aufgaben lösen muss. Ebenfalls enthalten ist der komplette Soundtrack des Spiels.
Einen Einzeller steuert der Spieler in Hemisphere Games´ OSMOS, das ebenfalls 2009 erstmalig erschien. Der Einzeller muss zum Überleben andere Kleinstlebewesen und Mikrokosmisches absorbieren, dadurch wächst er und gelangt hoffentlich irgendwann ans Ende der Nahrungskette. Die grafische Präsentation und der Soundtrack sind ungewöhnlich und abseits des Mainstream.
Viel Zeit gelassen haben sich die Entwickler von CORTEX COMMAND, denn die arbeiten an dem Action-Sidescroller bereits seit über neun Jahren. Dementsprechend befindet sich das Spiel, in dem man neben Gegner wegballern unter anderem auch noch Minen räumen und nach Gold graben muss, im Beta-Stadium.
REVENGE OF THE TITANS war noch nirgendwo erhältlich und erscheint in diesem Pack zum ersten Mal. Es handelt sich um ein Strategiespiel, das Retro-Grafik mit modernen Effekten vermischt, der Spieler muss eine Invasion von Titanen abwehren. Auch hier handelt es sich um eine Betaversion.
Würde man alle Spiele einzeln erwerben, wären 85 US-Dollar fällig. Es handelt sich um eine Charity-Aktion, bei der der Kunde selbst entscheiden kann, wieviel des von ihm freiwillig berappten Geldes an die Entwickler, an die EFF oder an das Child’s Play Charity Project geht. Zahlen kann man via PayPal, Amazon Payments, Google Checkout oder Kreditkarte.
Feine Sache, in jeglicher Hinsicht!
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An dieser Stelle rücke ich mal etwas davon ab, preiswerte oder Budget-Dinge für den Gabentisch vorzustellen. Grund dafür sind die überaus positiven Rückmeldungen zu Nintendos DONKEY KONG COUNTRY RETURNS.
Ich kann mich noch genau erinnern, als DONKEY KONG COUNTRY für das SNES erschien. Das war damal im jump&run-Bereich mit seinen gerenderten Grafiken, der innovativen Steuerung und dem frischen Gameplay eine Sensation. Wir haben mit haufenweise Kumpels vor der Kiste gehockt und wollten immer noch eine Banane oder einen Geheimraum finden oder immer noch einen Level spielen. DONKEY KONG COUNTRY gehört zu den wenigen SNES-Spielen, die ich wirklich vollständig durchgespielt habe.
Für die Wii ist nun 15 Jahre später DONKEY KONG COUNTRY RETURNS erschienen und es sieht so aus, als habe man das überaus kurzweilige Spielprinzip auf die NextGen-Konsole übertragen können, denn die Reviews sind durch die Bank weg höchst positiv. Golem schreibt beispielsweise als Quintessenz seines Tests:
DONKEY KONG COUNTRY RETURNS fühlt sich an, als hätte jemand die Zeit um 15 Jahre zurückgedreht, und 2D-Welten und klassische Plattform-Action wären wieder das Maß aller Dinge. Beeindruckend ist allerdings, dass sich das Spiel trotzdem nie antiquiert anfühlt – dank viel Liebe zum Detail, zahlreichen Überraschungen und gelungenem Leveldesign bleibt der Spielspaß immer auf höchstem Niveau. Jedenfalls, wenn zahlreiche Bildschirmtode und der hohe Schwierigkeitsgrad nicht zu abschreckend wirken.Donkey Kong Country Returns fühlt sich an, als hätte jemand die Zeit um 15 Jahre zurückgedreht, und 2D-Welten und klassische Plattform-Action wären wieder das Maß aller Dinge. Beeindruckend ist allerdings, dass sich das Spiel trotzdem nie antiquiert anfühlt – dank viel Liebe zum Detail, zahlreichen Überraschungen und gelungenem Leveldesign bleibt der Spielspaß immer auf höchstem Niveau. Jedenfalls, wenn zahlreiche Bildschirmtode und der hohe Schwierigkeitsgrad nicht zu abschreckend wirken.
Deswegen: wer bereits auf die alte Fassung stand und wer das Feeling zurück haben möchte, sollte dringend einen Blick auf DONKEY KONG COUNTRY RETURNS werfen. Der Preis liegt mit ca. 40 Euro unter dem Standardpreis für neue Wii-Spiele, erhältlich ist es beispielsweise bei Amazon.
Im Video sieht man das Intro und Teile des ersten Levels.
Die WORLD OF WARCRAFT-Erweiterung CATACLYSM hat sich innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aussagen des Developers Blizzard 3,3 Millionen mal verkauft (wie immer sollte man solche Publicity-Aussagen mit der gehörigen Skepsis betrachten). Das ist der bisher erfolgreichste Start eines PC-Spiels seit der Einführung der vorigen Erweiterung unter dem Titel WRATH OF THE LICH KING, die 2,8 Millionen Exemplare am ersten Tag absetzte.
Keine Angaben machte man dazu, ob es sich hier um die Retail-Versionen des Spiels handelt, oder ob auch die online erworbenen dazu zählen. Interessanterweise hätte man sich ja einen Haufen Papier- und Plastikmüll ersparen können, denn tatsächlich befand sich die gesamte Erweiterung am Starttag bereits auf den Rechnern der Spieler und mit dem Kauf der CATACLYSM-Box erhielt man nur Zugriff auf den Key, der einem die neuen Inhalte eröffnete, irgendeine wie auch immer geartete Installation war nur dann notwendig, wenn man die letzten Patches nicht herunter geladen hatte. Ich selbst hatte meine Fassung über battle.net online erworben und es kam definitiv zum Start zu keinem Download.
Nachdem ich nun ein paar Tage gespielt habe ist festzustellen, dass die bisher gesehenen neuen Inhalte wirklich Spaß machen, das Goblin-Anfangsgebiet erinnert beispielsweise an die Looney Tunes, der Worgen-Start kommt recht stimmungsvoll daher und die Unterwasserwelt Vashj’ir ist grandios umgesetzt. Was mich allerdings massiv stört, ist das dauernde Phasing, welches zu oft verhindert, dass man mit seinen Freunden zusammen spielen kann, die sich nicht exakt an der selben Stelle der Questreihe oder auf demselben Level befinden wie man selbst. Das konterkariert meiner Ansicht nach den Sinn eines MMORPG – eben mit anderen zusammen zu spielen und nicht alleine.
…ist der Grund dafür, dass es heute keine Nachrichten auf PhantaNews zu lesen gab. Zu groß war das Verlangen, sich zumindest einen Teil der neuen Features gleich anzusehen, aus diesem Grund habe ich mir hier eine Auszeit genommen. Keine Sorge, ab morgen geht es wie gewohnt weiter… :o)
Erste Eindrücke:
Fliegen auf Azeroth: Toll! Endlich kann mal all die Gebiete aufsuchen, über die einen bislang nur der Taxi-Greif flog und bei denen man an manchen Stellen interessante Gebiete sah. Archäologie: der neue Beruf schickt den Charakter in Gegenden, die für Ruinen und Relikte aus der Vergangenheit bekannt sind. Hier kann man Teile von Artefakten ausgraben und sammeln, um sie zu vollständigen Exponaten zusammen zu stellen. Ein Beruf für Jäger und Sammler, also. Der Archäologie-Lehrer auf Allianz-Seite heißt übrigens »Harrison Jones«. :o)
Das erste neue Gebiet trägt den Namen Vashj’ir und ist eine wirkliche Neuerung, denn die gesamte Gegend befindet sich im Ozean und man muß schwimmen, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Folgerichtig werden hier als Taxen auch Seepferdchen statt Greifen eingesetzt (aber auch ein eigenes Reitseepferd erhält man sehr schnell). Die Szenarien sind im Rahmen der in WORLD OF WARCRAFT verwendeten cartoonartigen Grafiken grandios. Die Questen sind an vielen Stellen originell, Grinden hält sich in Grenzen, kommt aber leider immer noch vor.
Aufgrund der Tatsache, dass sich in den Anfangsgebieten derzeit verständlicherweise haufenweise Spieler herumtreiben, ist die Spawnrate knackig, das bedeutet, es kann vorkommen, dass der soeben erledigte Gegner wieder erscheint, bevor man ihn gelootet hat.
Zu Worgen und Goblins kann ich noch nicht viel sagen, ich habe zwar je einen neuen Charakter erstellt, aber noch nicht gespielt. Aus einem Testspiel auf der Gamescom weiß ich aber, dass der Spielstart in den beiden Gebieten der neuen Rassen überaus kurzweilig ist, insbesondere die völlig abgedrehte Goblinstadt ist ein Mordsspaß.
Die Server sind erstaunlicherweise völlig stabil, es gab weder rolling restarts noch Login-Queues. Offenbar hat Blizzard in der Hinsicht seine Hausaufgaben seit dem Start von LICH KING gemacht.
Bisher hat sich die Anschaffung von CATACLYSM gelohnt und die Präsentation sowie Aufbau, Anzahl und Dramaturgie der Questen verweisen die Mitbewerber (außer vielleicht LOTRO) in ihre Schranken.
[UPDATE] Zu früh gefreut: es gibt aktuell (21:00 Uhr) Login-Queues (ca. 15 Minuten Wartezeit). Das kommt davon, wenn man zum Artikel schreiben offline geht… :o)
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Screenshots von mir, Inhalte Copyright Blizzard
Auch in diesem jahr möchte ich wieder ein paar Hinweise auf Dinge geben, mit denen man dem Geek unter der weihnachtlichen Nordmanntanne eine Freude machen kann – auch ohne seine Geldbörse über Gebühr zu belasten.
Den Anfang mach in diesem Jahr GHOSTBUSTERS – THE VIDEO GAME, in Europa vertrieben von Namco Bandai. In diesem Spiel, das sich inhaltlich an die beiden Kinofilme anlehnt, ist der Spieler der neue im Team der Ghostbusters, die eindeutig den Schauspieler-Vorbildern nachgebildet sind. Die Handlung des Games spielt folgerichtig auch in den 80ern. Das Spiel ist zwar grundsätzlich eingedeutscht, erfreulicherweise sind alle Sprecheinlagen aber in englisch belassen worden und werden durch Untertitel übersetzt – das ist deswegen so erfreulich, weil man die Originaldarsteller dafür gewinnen konnte, die Rollen für das Spiel erneut zu übernehmen.
GHOSTBUSTERS – THE VIDEO GAME erfindet kein Genre neu, ist aber solide gemacht und die Gags zünden im Spiel so wie in den Filmen, ohne sich selbst zu plagiieren. Man trifft viele bekannte Geister wieder, aber auch neue Unholde sind vertreten, ebenso gibt es Wiedersehen mit Szenarien aus den Filmen wie die öffentliche Bücherei in New York oder das Sedgewick Hotel, das man stilgerecht in Trümmer legen darf.
Für jeden Fan der Geisterjäger ist dieses Spiel fraglos ein absolutes Muß. Angesichts des aktuellen Preises der PC-Version von nur EUR 6,09 (bei Amazon) gibt es kaum eine Ausrede das Spiel nicht zu kaufen, um die Zeit bis zum nächsten Film zu überbrücken (Bill Murray zickt noch).
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Cover und Promo-Foto Copyright Sony, Columbia und Namco Bandai
Blizzard möchte den Spielern kurz vor dem Start von CATACLYSM nochmal richtig lange Zähne machen und spendiert einen »Launch-Trailer«…
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Es gibt mal wieder was über STAR TREK ONLINE zu berichten und wie immer weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Mit großem Medien-Tamtam wurde angekündigt, dass die Fans ein neues Raumschiff kreieren sollen, die ENTERPRISE‑F, die dann in der erschaffenen Form ins Spiel integriert werden soll. Damit Interessierte dieses Schiff bauen können, will man demnächst ein Tool zur Verfügung stellen.
Dann kam raus, dass diese Aktion nur für Nutzer in den Vereinigten Staaten vorgesehen ist, der Rest der Welt guckt in die Röhre. STO-Obermurkel Dan Stahl sagt dazu konkret (Übersetzung von mir):
I’m not a lawyer, but it sounded as though international tax laws prevent us from running a contest internationally if there are prizes with any sort of monetary value.
Ich bin kein Rechtsanwalt, aber es sieht so aus, als ob internationale Steuergesetze uns daran hindern könnten, diesen Wettbewerb weltweit abzuhalten, solange es Preise gibt, die irgendeine Art von monetärem Gegenwert haben.
Für wie blöd hält der die Kunden im Rest der Welt eigentlich? Es ist ja nun nicht so, als ob andere Firmen nicht genau solche Aktionen bereits weltweit durchgeführt hätten? Warum werden die Fans außerhalb der USA zu Kunden zweiter Klasse degradiert?
Weiterhin steht in am 9. Dezember das nächste »große« Content-Update an: »SEASON 3: GENESIS«. Dieses beinhaltet das testweise Freischalten der »Foundry« auf dem Testserver Tribble (was ursprünglichen Ankündigungen zufolge bereits »früh im November« hätte geschehen sollen). Wie berichtet, ist »The Foundry« ein Tool, das den Nutzern ermöglichen soll, Missionen für das Spiel zu erschaffen, auf Neudeutsch nennt man so etwas »user generated content«. Inzwischen kam allerdings heraus, dass dieses Tool beschnitten ist und den motivierten Nutzern nicht einmal alle Möglichkeiten eröffnet, die Cryptics Missionsdesigner haben (und die sind bekanntermaßen schon begrenzt). Na super…
Es könnte den »Echt Wichtigen Honchos« [tm] bei Cryptic zudem möglicherweise entgangen sein, dass am Dienstag CATACLYSM startet, danach interessieren sich aller Wahrscheinlichkeit nach für ein paar Monate nur noch Pakleds für deren halbgares TREK-MMO…
Auf der offiziellen Webseite bietet man das Monatsabo für Europa übrigens immer noch für knapp 15 Euro an und das trotz der Tatsache, dass man die 60-Tage-GameTimeCard bei Amazon.de bereits für 16 Euro erwerben kann. Die lernen es nicht mehr…
Mal sehen, vielleicht investiere ich die Kohle mal, um mir »The Foundry« anzusehen und in bekannter Art darüber zu berichten. Rechnet aber nicht zu schnell damit, denn am Dienstag kommt … aber das sagte ich bereits. :o)
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Cover STAR TREK ONLINE Copyright 2009 Cryptic & Atari
Zur angekündigten Neuauflage von BACK TO THE FUTURE als Adventure (anlässlich des 25-jährigen Jubiläums), das in Kürze startet, bietet Telltale Games einen Launch-Trailer an. Positiv vermerkt der Fan die Originalstimmen und den Huey Lewis-Sound, negativ vermerke ich das Design der Charaktere, welches mir nicht wirklich zusagt (warum muss heutzutage alles wie ein CLONE WARS-Klon aussehen?). Aber wenn der Spaß stimmt, wird man darüber hinwegsehen können…
Bioware hatte als potentiellen Release-Termin für das neue STAR WARS-MMO THE OLD REPUBLIC immer etwas vage »Frühjahr 2011« angegeben. Gamasutra meldet nun, dass der Electronic ArtsCFOEric Brown bestätigt hat, dass der Launch im fiskalischen Jahr 2012 stattfinden wird, das geht vom April bis Dezember 2011 (fragt mich bitte nicht… wer wissen möchte, warum das so gerechnet wird, fragt bitte einen Wirtschaftsexperten oder bei EA nach).
Allenthalben wird deswegen nun spekuliert, dass TOR im April 2011 erscheinen wird. Das mag sein, man kann davon ausgehen, dass das Timing des Launch deswegen so geschah, um Electronic Arts gute Zahlen eben im fiskalischen Jahr 2012 zu verschaffen.
Allerdings ist es eben auch immer noch möglich, dass sich der Start verschiebt, ich gehe nicht davon aus, dass Bioware und LucasArts ein massiv unfertiges oder verbuggtes Produkt auf den Markt bringen werden (Probleme gibt es bei MMO-Starts natürlich immer…). Was ich im August auf der GamesCom gesehen habe, sah jedoch schon recht vielversprechend aus.
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