AGE OF CONAN: HYBORIAN ADVENTURES war nie wirklich der Renner, jetzt wurde das MMO um die Abenteuer des cimmerischen Barbaren auf ein gemischtes Modell aus Abo und Itemshop umgestellt – und was schon bei LOTRO passierte geschieht nun auch bei AOC: innerhalb kürzester Zeit kamen 300000 Spieler hinzu, laut den Aussagen des norwegischen Entwicklers Funcom sind die Server voll wie nie, die Last hat sich vervierfacht. Weiterhin hat man den Umsatz im letzten Monat seit der Umstellung auf semi-F2P angeblich verdoppelt.
Das ist eine gute Nachricht für die Fans des mit Gewalt und Sex speziell auf Erwachsene gezielten AOC, bei dem man nie sicher sein konnte, ob nun bald das Aus kommen würde – und Hut ab vor Funcom, so lange durchgehalten zu haben und dann den Schritt auf das Hybridmodell zu wagen. AGE OF CONAN reiht sich damit bei anderen erfolgreichen Geschäftsmodell-Umstellern ein, neben dem oben genannten LOTRO beispielsweise auch noch Turbines DUNGEONS & DRAGONS ONLINE oder Flying Labs PIRATES OF THE BURNING SEA.
Später im Monat soll es noch ein Spielupdate namens SAVAGE COAST OF TURAN geben, das sich direkt auf den kommenden CONAN-Film bezieht, in dem Jason Momoa Howards Helden spielen wird, und der am 18. August in die US-Kinos kommt. Es darf davon ausgegangen werden, dass dann nochmals Spieler hinzukommen und die Existenz des MMOs erst einmal gesichert ist.
Äh, halt! Nein, der Film heisst selbstverständlich BATTLESHIP, basiert aber tatsächlich auf der Milton Bradley-Version von SCHIFFE VERSENKEN namens … BATTLESHIP. Nach ersten Berichten hielt ich es für eine Schnapsidee, daraus einen Film zu machen, nach diesem Trailer … immer noch. :o)
Aber mal im Ernst: könnte zumindest mit ein paar Kumpels und einer Kiste Bier ganz lustig werden…
Regie: Peter Berg, es spielen unter anderem: Liam Neeson, Rihanna, Alexander Skarsgård und Taylor Kitsch.
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Tatsächlich würde ich Ubisoft auf in Sachen PC-Spielen sogar vollständig boykottieren. Warum? Aus den negativen Erfahrungen mit SIEDLER 7 oder SILENT HUNTER 5 scheint man bei dem Laden so überhaupt nichts gelernt zu haben.
Auch DRIVER SAN FRANCISCO ist nur dann spielbar, wenn es über eine ständige Internetverbindung verfügt, das gilt auch für den Singleplayer-Modus. Kommt es zu Problemen mit der Verbindung oder haben die Ubisoft-DRM-Server Schluckauf, dann kann man sein für teures Geld erworbenes Spiel einfach mal nicht nutzen. Ebenfalls fällt das Spielen auf dem Notebook ohne Internetverbindung (im Urlaub oder im Zug) völlig flach.
Die letzten Versuche mit SIEDLER, SILENT HUNTER oder ASSASSINS CREED 2 führten dazu, dass die Spieler aufgrund Nichterreichbarkeit der Server beispielsweise am Wochenende und insbesondere direkt nach Veröffentlichung der beiden Produkte diese nicht nutzen konnten. Ubisoft räumte natürlich keine technischen Probleme ein (mal davon abgesehen, dass man Wochenends offenbar in Sachen Serverwartung und Support nur mit einer Notcrew agiert), sondern behauptete, die Server seien aufgrund von »Hackerangriffen« ausgefallen. Na sicher…
Wie auch immer: mit dieser Art von Kopierschutzmaßnahme schaufeln sich die Publisher ihr eigenes Grab. Ich kann vom Kauf solcher verkrüppelter Software nur abraten und werde auch keine Ubisoft-Produkte mehr erwerben, solange die mit dieser – man vergebe mir das deutliche Wort – Kundenverarsche weiter machen. Es muss sichergestellt werden, dass man ein erworbenes Spiel überall und jederzeit nutzen kann!
Ach ja: Für die XBOX‑, Wii- und PS3-Varianten gilt das nicht, die kann man auch offline zocken, allerdings kommt man hier mit dem »Uplay-Passport« in Kontakt. Man muss damit das Spiel für den Multiplayermodus aktivieren. Verkauft man es dann gebraucht weiter, muss der Käufer diesen Modus erneut gegen Entrichtung einer Ablassprämie von zehn Euro erneut freischalten.
DRIVER SAN FRANCISCO wird ab dem 1. September 2011 in den Regalen stehen: Finger weg!
Cover DRIVER SAN FRANCISCO Copyright Ubisoft (aber einen Link spendiere ich nicht, die Links oben führen auf Wikipedia-Artikel)
Erneut gibt es mit der Nummer drei ein HUMBLE INDY BUNDLE, also ein Paket aus Spielen von Independent-Anbietern. Und auch dieses Mal ist es den Käufern wieder überlassen, wieviel sie dafür bezahlen möchten. Der Clou: abgesehen davon, dass man fünf großartige und ungewöhnliche Spiele erhält, tut man auch noch Gutes, denn ein Teil der Einnahmen geht an Child’s Play und die Electronic Frontier Foundation.
Im Paket befinden sich diesmal:
CRAYON PHYSICS DELUXE – hierbei handelt es sich um ein Sandbox-Physics-Puzzle-Spiel, bei dem man mit Buntstiften Objekte in eine Szene zeichnet, um ein bestimmtest Ziel zu erreichen, beispielsweise einen Ball in ein Ziel zu bugsieren. Zentral ist dabei, dass es oftmals haufenweise mögliche Lösungen gibt, statt nur einer einzigen. Brilliantes Ding!
COGS ist ein klassischer Puzzler, der im Steampunk-Look daher kommt und eine Mischung aus Verschiebepuzzle und Röhrenlegespiel ist. Man platziert und verschiebt Zahnräder (und anderes) um das Levelziel zu erreichen. Kurzweilig.
VVVVVV ist ein ungewöhnlicher Plattformer, also eine Art Jump & Run, allerdings sind die Gesetze der Physik auf den Kopf gestellt, man kann nämlich auch nach oben springen, um den gefährlichen Dornen – eben jenen VVVVVVs – auszuweichen. Die Retro-Grafik dürfte insbesondere auch altgediente Gamer ansprechen.
HAMMERFIGHT ist das zweite Spiel im Bundle mit Steampunk-Anleihen. Ebenfalls mit starken Physik-Einflüssen steuert man ein Gefährt und bemüht sich durch entsprechende Mausbewegungen Gegener in einer Arena wegzuhauen. Ist schwer zu beschreiben, man sollte sich das mal ansehen.
AND YET IT MOVES gehört streng genommen ebenfalls zu den Vertretern des Jump & Run-Genres, auch hierbei wird allerdings das Genre regelrecht auf den Kopf gestellt, denn die aus Papiercollagen bestehende Welt dreht sich ständig um den Spieler
Die Spiele stehen für Windows, Linux und Mac OS X zur Verfügung. Eigentlich kann es hier gar kein langes Überlegen geben, oder? Seit gestern ist der Spiele-Pack erhältlich und es wurden für das HUMBLE INDY BUNDLE 3 seitdem bereits ca. 400000 Dollar eingenommen. Das muss mehr werden, ich habe mir auch gerade eins gekauft!
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Es steht ein neuer Film ins Haus, der meiner Ansicht nach offenbar irgendwie in der Tradition von FANBOYS steht, sich aber thematisch um etwas ganz anderes dreht: LARP. Erzählt wird in KNIGHTS OF BADASSDOM (ich freue mich schon auf den deutschen Titel – meh) die Geschichte einer Dämonenbeschwörung während eines Liverollenspiels, die leider etwas ins Auge geht – denn sie funktioniert. Bemerkenswert finde ich insbesondere, dass hier zwei Nerd-Ikonen mitspielen, eine alte und eine neue: Summer Glau und Peter Dinklage. Regisseur war Joe Lynch. Hier der auf dem SDCC gezeigte Trailer:
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Wer noch nie MINECRAFT gespielt hat, wird weder verstehen was hier abgeht, noch wie großartig das ist.
Pech! :o)
Allen anderen wünsche ich viel Spaß mit diesem brillianten Video.
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Selbstverständlich haben BioWare und LucasArts zum SDCC einen neuen Trailer zu ihrem STAR WARS-MMO vorgestellt. Sollen angeblich alles ingame-Szenen sein (mag sein, die Kameraeinstellungen sind aber sicher nonstandard)…
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Fans der Spiele von Blizzard kennen das Gesicht sehr wahrscheinlich: jahrelang war Bill Roper die Identifikationsperson der Entwickler und des Publishers in der Öffentlichkeit und mit Sicherheit eine der treibenden Kräfte dort. Von 1994 bis 2003 war er Blizzard-Vizepräsident und spielte eine Schlüsselrolle beim Erfolg von WARCRAFT, STARCRAFT und DIABLO, danach setzte er mit der selbstgegründeten Firma Flagship Studios HELLGATE: LONDON grandios in den Sand. Jetzt geht er zu Disney.
Ropers letzter Job war der bei Cryptic Studios, wo er an CHAMPIONS ONLINE und STAR TREK ONLINE mitarbeitete. Nachdem Atari Cryptic an die Chinesen verscherbelt hat, war er dort wahrscheinlich nicht mehr glücklich…
Dort kümmert er sich um die Superhelden von Marvel, die seit 2009 zum Ohren-Konzern gehören. Dem Vernehmen nach soll er sich um die Entwicklung eines MMOs und anderer Computerspiele um Marvels Spandexträger kümmern.
Nach den Erfahrungen mit Cryptic bleibt mir nur zu sagen: mein Beileid, Marvel…
[cc]
Bild: Bill Roper 2007, von Electroguv, aus der Wikipedia, CC-BY-SA
Eigentlich hatte ich eine Mail von Amazon erwartet, denn bei denen hatte ich mich dafür angemeldet informiert zu werden, wenn TOR vorbestellt werden kann. Erneut hat der Online-Versender aber gepatzt, denn die Hinweismail, die soeben in meinem Postfach landete, war von BioWare/LucasArts selbst.
Ab sofort kann man das kommende MMO STAR WARS – THE OLD REPUBLIC vorbestellen. Und wie immer gibt es mehrere unterschiedliche Ausgaben mit unterschiedlichen Preisen und Gimmicks, um dem Fan möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Neben der Standardedition, die mit einem Spielgegenstand und Zugang vor dem offiziellen Start locken möchte, gibt es auch noch eine »Digital Deluxe Edition« und eine »Collectors Edition«, beide mit mehr Zugaben, letzterer liegt sogar eine Statue des Sith Darth Malgus bei. Wer´s braucht…
Die Preise sind mit »happig« nur sehr vorsichtig umschrieben, die Standardausgabe kostet bereits üppige EUR 55,00, für die Sammlerausgabe werden sogar unlaubliche 150 Euro fällig. Von der Art, wie man hier die Fans abseihen möchte, kann sich sogar Blizzard noch die ein oder andere Scheibe abschneiden… Interessant wird eswerden, zu vergleichen, was in anderen Ländern für das Spiel angesagt wird – daraus kann man entnehmen, wie überteuert Electronic Arts diesmal in Deutschland agieren möchte (bei play.com ist die Standardversion schonmal fünf Euro preiswerter). Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Preis zumindest der Normal-Edition bis zum nach wie vor unbekannten Releasetermin noch fällt.
[Update:] bei Amazon.co.uk wurde der Preis bereits gesenkt: auf GBP 34,71, das sind gerade mal 40 Euro. Werde dann wohl in Großbritannien bestellen, das ist inklusive Versandkosten immer noch erheblich preiswerter als hierzulande… :)
[cc]
Boxshot STAR WARS: THE OLD REPUBLIC Copyright 2011 BioWare und LucasArts
Nach dem Erstinstanz-Urteil gegen Frogster in Sachen Goldverkauf schnuppert man nun offenbar auch bei Activision Blizzard Morgenluft. Bereits am 11.07.2011 wurde am Landgericht Hamburg Klage gegen den Zwickauer Anbieter Bossland eingereicht, der die beiden Bots Honorbuddy und Gatherbuddy für WORLD OF WARCRAFT hierzulande anbietet. Honorbuddy levelt automatisch, während Gatherbuddy Ressourcen einsammelt.
Hierzulande ist das ein Präzedenzfall, in den USA hatte Blizzard bereits erfolgreich den Anbieter des Bots Glider verklagt, der daraufhin 6 Millonen Dollar Schadenersatz zahlen musste. Glider hatte sich bis dahin über 100000 Mal verkauft.
Bosslands Geschäftsführer Zwetan Letschew erläutert, dass er keinen Verstoß gegen Blizzards EULA sieht, denn »die Bots könnten nur Dinge tun, die auch Spieler tun können«. Ob er damit vor dem LG Hamburg weit kommen wird darf bezweifelt werden, denn die einschlägigen Kläger suchen sich genau dieses Landgericht nicht zufällig aus, sondern weil es wegen seiner höchst fragwürdigen Urteile in Sachen Web und neue Medien seit Jahren berüchtigt ist. Dementsprechend werden die meisten Entscheidungen des Gerichts dann auch in späteren Instanzen kassiert.
Letschew möchte eigenen Aussagen zufolge auch gleich klären lassen, wem die zum Teil mühselig und langjährig erspielten Gegenstände in einem MMO gehören. Für die Klärung solcher Fragen ist allerdings das LG Hamburg maximal ungeeignet, da die dortigen Richter meiner Ansicht nach erhebliche Wissensdefizite haben, was Internet und Co. angeht…
Klar, ich mag auch keine Bots im Spiel, aber man muss auch ganz klar sehen: gibt es keine Bots mehr, werden in Asien vermehrt Kinder ausgebeutet, die dann Gold farmen und leveln – wobei das möglicherweise deren einziger Lebensunterhalt ist. Das Thema ist somit vielschichtiger als man denken mag. Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre von Cory Doctorows Roman FOR THE WIN, der ist sehr erhellend…
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