Das ist mal eine freudige Nachricht. J. J. Abrams hat nach einigem Suchen offenbar endlich den Bösewicht für seinen nächsten STAR TREK-Film gefunden. Nachdem Benicio del Toro abgewunken hatte, waren angeblich unter anderem Jordie Molla und Edgar Ramirez im Gespräch. Die üblichen unterrichteten Kreise hatten natürlich aufgrund der Konzentration auf Latino-Schauspieler immer wieder das Wort »Khan« in den Mund genommen. Man muss sich fragen warum, immerhin stammt Khan Noonien Singh aus dem nördlichen Indien und man kann nur raten, warum er in der TV-Serie und dem Film STAR TREK II – THE WRATH OF KHAN durch den Lateinamerikaner Ricardo Montalban dargestellt wurde. Sollte man den Charakter tatsächlich im Film haben, würde ein indischer oder asiatischer Mime viel mehr Sinn machen.
Zurück zum Thema: als Bösewicht wurde Benedict Cumberbatch ausgesucht. Die weitaus Meisten werden jetzt wahrscheinlich ob des Namens einen fragenden Gesichtsausdruck aufsetzen. Cumberbatch spielte in der BBC-Serie SHERLOCK eine ins Heute extrapolierte Fassung des berühmten Detektivs. Und das tat er auf ganz grandiose Art und Weise – das ist auch der Grund, warum ich mich über die Ankündigung, dass er den Gegenspieler gibt, so freuen kann, denn das wird bestimmt großartig! Ebenfalls neu im Boot ist Noël Clarke, bekannt aus mehreren Episoden DR. WHO.
Spätestens jetzt steigt meine Vorfreude auf den Film erheblich!
Inzwischen spiele ich ja seit dem Headstart BioWares MMO THE OLD REPUBLIC im STAR WARS-Universum. Tatsächlich macht das Spiel einigen Spaß, trotz der offensichtlichen Ausrichtung an aus anderen MMOs Bekanntem und trotz der diversen Startschwierigkeiten. Wie von mir bereits vermutet, waren die Server künstlich in ihrer Spieler-Obergrenze beschränkt worden, wodurch es zu den monierten Problemen mit Login-Warteschlangen kam. Das ist inzwischen kaum noch ein Thema.
Missionen und deren Darbietung wissen zu gefallen, witzig vor allem auch das Durchspielen in Gruppen, wobei die Dialoge durch die Spieler ausgesucht werden und das Spiel dann würfelt, welche Antwort gegeben wird. Auch hier gibt es natürlich die von anderswo bekannten Questen im Stil von »sammle zehn hiervon« und »töte fünf davon«, das wird aber auf derart unterhaltsame Art und Weise dargeboten, dass einem oft gar nicht auffällt, dass das so ist. Zudem sind die Kill-Questen oft nur Bonus-Missionen, die man auch einfach außen vor lassen kann. Durch die Tatsache, dass man jede Mission durch NPCs erzählt bekommt, ist man »in der Geschichte drin« und motiviert, herauszufinden, wie’s weiter geht.
Adventure-Veteranen werden sich erinnern: im Jahr 1988 brachte Sierra Entertainment Inc. den Point & Click-Klassiker SPACE QUEST 2: VORHAUL’S REVENGE heraus, in dem der Protagonist Roger Wilco, ein etwas dösbaddeliger Weltraum-Hausmeister, witzige SF-Abenteuer erlabt. Geschaffen wurde die SPACE QUEST-Reihe von Scott Murphy und Mark Crowe, den so genannten »Two Guys From Andromeda«.
Fans haben nun ein kostenloses Remake von SPACE QUEST 2 realisiert, die Grafik wurde deutlich aufgemotzt und das Spiel mit einer Sprachausgabe versehen. Seit fünf Jahren arbeiteten die Enthusiasten von Infamous Adventures daran, sie hatten zuvor bereits eine modernisierte Fassung von Roberta Williams’ KING’S QUEST 3 (ebenfalls Sierra) veröffentlicht.
Windows-Nutzer können sich die ca. 460 MB große Installationsdatei bereits herunterladen, eine Version für Macs ist geplant, es gibt allerdings noch keinen Termin für eine Veröffentlichung.
Aufgrund der äußerst niedrigen Systemvoraussetzungen (300 MHz Pentium, 64 MB RAM, 32 MB Video-Ram, Win 2000 oder höher) läuft das Spiel auch auf altersschwachen Rechnern.
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HARRY POTTER-Fans wissen Bescheid: in Hogwarts und Hogsmeade trinkt man gerne Butterbier (im Original »butterbeer«), ein Getränk dessen Name zumindest mich gruseln lässt. Die Crew von »Feast Of Fiction« bietet nun gleich drei verschiedene Rezepte an, um auch den hiesigen Zauberlehrling in den Geschmack des Gebräus zu bringen, darunter auch eine Variante für Erwachsene (mit Butterscotch-Schnaps). Etwas problematisch könnte es werden, den Grundstoff »Cream Soda« hierzulande zu erhalten, aber da kann selbstverständlich Amazon aushelfen (oder ein Besuch bei den niederländischen Nachbarn, zumindest vermute ich das).
Einem zünftigen Abend mit potteresken Getränken dürfte damit kaum noch etwas im Wege stehen (außer vielleicht, dass diese Spezerei meinen Geschmack nicht recht treffen dürfte). :o)
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Du wolltest Dich schon immer mit einer der interessantesten Spezies des STAR WARS-Universums unterhalten? Das ist jetzt möglich, Du musst einfach nur den Sprachlehrgang HOW TO SPEAK WOOKIEE erwerben und beherrschst bereits kurz darauf zehn wichtige Phrasen der Sprache Shyriiwook. Um die Aussprache zu vervollständigen enthält das Lehrbuch ein Soundboard, das die korrekte Aussprache wiedergibt – aufgenommen vom berühmten Chewbacca selbst.
HOW TO SPEAK WOOKIE, verfasst von Wu Kee Smith und illustriert von JAke, ist im galaxisweit bekannten Verlag Chronicle Books erschienen und wird von Coruscant bis Nar Shaddaa vertrieben. Sogar hier auf unserem Hinterwäldlerplaneten kann man es bei allen Buchhändlern über die ISBN beziehen, sollte ein Händler vor Ort auf lange Lieferzeiten verweisen, hilft wie immer Amazon schnell weiter.
HOW TO SPEAK WOOKIE
Wu Kee Smith und JAke
Sprachlehrgang mit Soundboard
Gebunden
ca. 12 Seiten, ca. EUR 12,95
September 2011
ISBN-10: 1452102554
ISBN-13: 978–1452102559
Chronicle Books
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Cyanide Studios hatte wie berichtet ein Computer-Rollenspiel zur HBO-Fernsehserie nach Martins Romanserie A SONG OF ICE AND FIRE angekündigt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Spiel besser wird als das Strategiegame um Westeros unter dem Titel GENESIS, das hinter den Erwartungen zurück blieb. Es gibt zwei Trailer zum neuen Spiel, das Anfang 2012 erscheinen soll. Der erste ist schon älter, ich hatte ihn auf PhantaNews aber noch nicht gezeigt, der zweite ist neu und dreht sich um »The Wall«.
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Der heilige Abend war kein guter in diesem Jahr für Hochbetagte. Am 24.12.2011 verstarb Cheetah an Nierenversagen. Wer? Bei Cheetah handelt es sich um den Schimpansen, der an der Seite von Johnny Weissmüller in den 1930er und ‑40er Jahren in diversen TARZAN-Filmen spielte.
Bemerkenswert daran ist, dass Schimpansen in Gefangenschaft üblicherweise nicht älter als 35 bis 50 Jahre werden. Dieser brachte es auf 80 Lebensjahre und stand bereits als ältester lebender Schimpanse (genauer gesagt als ältester nicht-menschlicher Primat) im »Guinness-Buch der Rekorde«.
Cheetah trat an der Seite von Weissmüller zwischen 1932 (TARZAN THE APE MAN) und 1948 (TARZAN AND THE MERMAIDS) in zwölf Produktionen auf und dürfte deswegen wahrscheinlich auch den Rekord als Schimpanse mit den meisten Hauptrollen in Filmen halten.
Anzumerken ist allerdings noch, dass zum einen die Rolle in den Filmen von mehreren spezialisierten Affen gespielt wurde, die jeweils für bestimmte Aufgaben eingesetzt wurden. Bei dem am Samstag verstorbenen handelt es sich möglicherweise um »Cheetah-Mike«, einen davon. Auch wird das Alter in Zweifel gezogen, es dürfte aber davon ausgegangen werden, dass man beim Guinness-Buch weiß was man tut … oder?
Update: inzwischen geht’s natürlich rund im Web. Selbsternannte Experten streiten sich mit anderen selbsternannten Experten, ob die Geschichte wahr ist. Was tatsächlich die Wahrheit ist, werden wir wahrscheinlich nie heraus finden, aber das ist auch gar nicht nötig. Zum einen ist es eine gute Story und zum anderen wurde an einen der bekanntesten »tierischen« Helden der Filmgeschichte erinnert.
Warner stellt zwei neue Promotions-Bilder aus dem nächsten BATMAN-Film mit dem Titel THE DARK KNIGHT RISES zur Verfügung. Die zeige ich hier, es handelt sich einmal um Christian Bale im Kostüm des Flattermanns und einmal um Christopher Nolan an seinem Arbeitswerkzeug. Das Bild von Anne Hathaway als Catwoman ist zwar schon älter, aber weil es so schön ist und weil ich es hier noch nicht hatte, gibt’s das als Dreingabe. :o)
Vor dem Start der Serie wurde ihr von den üblichen Ahnunghabern und Insider-Auguren ein unrühmliches Schicksal geweissagt: so etwas wolle keiner sehen und das würde wahrscheinlich eher wieder abgesetzt, als man »böser Wolf« sagen kann. Doch das Gegenteil ist der Fall, GRIMM entwickelte sich zum Überraschungserfolg im aktuellen Portfolio des Senders NBC. Und das ist angesichts der Tatsache, dass die Idee zu dieser übernatürlichen Cop-Serie zugegebenermaßen ziemlich schräg daher kommt, tatsächlich ein wenig unerwartet.
Aus meiner Sicht handelt es sich um durchaus unterhaltsame und sehenswerte Fernsehkost, die insbesondere mit interessanten Charakteren punkten kann, die eben leicht neben den ansonsten üblichen Spuren von TV-Charakteren in US-Shows wandeln. Richtig abgefahren und derbe wie beispielsweise THE WALKING DEAD ist das nicht, im Vergleich dazu schlägt GRIMM sogar eher leisere Töne an. Dennoch macht das Gezeigte Spaß, insbesondere auch dadurch, dass man sich konsequent nicht an die in den ersten beiden Folgen selbst etablierten Regeln hält, sondern diese so gekonnt durchbricht, dass im Moment noch schwer zu ermessen ist, wer gut und wer böse ist – oder ob man sich die Einteilung so leicht überhaupt machen kann? Erwähnenswert sind noch Gastauftritte von Nana Visitor (Kira Nerys in DEEP SPACE NINE) und Claudia Christian (Susan Ivanova aus BABYLON 5), auch so etwas nimmt der Phantastik-Fan ja immer dankbar zur Kenntnis.
NBC stockte die bisher geplante Kurzstaffel inzwischen dank der sehenswerten Einschaltquoten auf volle 22 Episoden auf. Das freut mich. :) Insbesondere ist beachtenswert, dass GRIMM diese guten Ergebnisse trotz des Sendeplatzes auf dem Quotenfriedhof Freitag erreichen konnte. Das lässt hoffen, dass eine eventuelle zweite Staffel auf einen freundlicheren Tag gelegt werden wird und damit noch mehr Interessierte erreichen kann.
Das Einzige, was den Spaß für deutschsprachige Zuschauer ein wenig trübt, ist die leider in Sachen Serienhintergrund etwas albern daher kommende Nomenklatur. Vor der Verwendung von »Blutbaden« und »Bauerschwein« hätte man vielleicht doch mal jemanden fragen sollen, der sich mit der Sprache auskennt… :o)
Peter Jackson lässt die Fans an der Produktion seiner HOBBIT-Filme teilhaben. Erneut stellt er ein Produktionsvideo bereit, das Einblicke in die Dreharbeiten und das Geschehen hinter der Kamera gibt. Andere Blockbuster-Produzenten und ‑Studios sollten sich daran ein Vorbild nehmen!
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