Jetzt ist die rechteckige Katze aus dem nicht weniger winkligen Sack: Offenbar war A MINECRAFT MOVIE dermaßen erfolgreich, dass es eine Fortsetzung geben wird. Was mich als alten MINECRAFT-Spieler sehr freut, insbesondere auch deswegen, weil ich den ersten Film abgefeiert hatte. Dabei wird es nicht nur ein Wiedersehen mit den Protagonist°Innen aus dem ersten Teil geben (unter anderem Jack Black und Jason Momoa), es kommen auch noch Kirsten Dunst und Matt Berry neu hinzu.
Regie führt erneut Jared Hess nach einem Drehbuch von ihm und Chris Galletta. Produzent°Innen und ausführende Produzent°Innen gibt es mehr, als ich hier aufzählen möchte.
Zur Ankündigung spendierte man ein kurzes Video.
A MINECRAFT MOVIE SQUARED soll am 27. Juli 2027 in die US-amerikanischen Lichtspielhäuser kommen, bei uns vermutlich einen Tag vorher.
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Ich möchte doch nach ein paar Tagen Abstand zum Kinobesuch und meiner Besprechung noch ein paar Worte mehr über THE MANDALORIAN AND GROGU verlieren. Es ist lange her, dass mich ein STAR WARS‑, Marvel oder anderer Blockbuster-Film so zufrieden aus dem Kino entlassen hat. Und das eben genau, weil der Film weder sein Franchise oder sein Universum neu erfindet, und schon gar nicht irgendein Genre, sondern weil er ganz genau weiß, was er möchte: Unterhalten. Und das einfach mal tut.
Die Geschichte ist überschaubar und wird keinen Originalitätspreis gewinnen. Das macht aber nichts. In einer Zeit, in der mir Filme immer wieder großen Spaß und gute Unterhaltung versprechen und leider zu oft dabei scheitern, weil sie zu viel wollen, oder weil bei Handlung oder Umsetzung geschludert wurde, ist es erfreulich, einen Steifen zu sehen, der sein Unterhaltungsversprechen auch tatsächlich einlöst. Man muss nicht alle STAR WARS-Filme oder Serien gesehen haben, um zu verstehen, was hier passiert: Zum einen geht es um einen Kopfgeldjäger, der für die Neue Republik Böswatze fängt und zum anderen um das kleine grüne Wesen, für das er verantwortlich ist und die Beziehung zwischen den beiden. Das reicht als Hintergrund. Den Rest erledigt der Film. Dass Nerdinnen, die jedes Detail des Franchise atmen, natürlich Freude an all den Querverweisen haben, macht es nur umso erfreulicher.
Regisseur Jon Favreau hat ein Gespür für klassisches Abenteuerkino, die Inszenierung gemahnt stellenweise an Italo-Western oder Mafia-Drama, vermischt mit einer 80er-Jahre-Sensibilität, die sich in der Tonalität niederschlägt, auch die Typografie erinnert sicher nicht ganz zufällig an »ältere Zeiten«. Die Mischung aus Gewalt und herzerwärmenden Szenen (zugegeben wenigen) mag seltsam erscheinen, aber erinnert eben deutlich an Hollywoods goldenere Zeiten, an die angeblich so »guten alten« Zeiten (die auch ihre Probleme hatten), aber als noch nicht jeder Film von organisierten Trollarmeen mit Hate überzogen wurde.
Es gibt eine Sequenz ganz ohne Dialog, in der man Grogu dabei zuschaut, wie er erwachsener wird, wie er sich in dieser riesigen Galaxis zurechtfindet und die dabei Liebe und Verlust so beiläufig und gleichzeitig so tiefgreifend verhandelt, dass man das kaum angemessen beschreiben kann. Wer bei dieser Szene nicht gefangen wird, hat vermutlich ein Herz aus Beskar.
Dazu kommt, dass man überall dort, wo es möglich war, auf praktische Sets und echte Kreaturen gesetzt hat, und das merkt man. Die Welt fühlt sich greifbar an, man taucht ein, ohne dass irgendetwas die Illusion bricht. Die wenigen Momente, in denen der Film stärker auf digitale Effekte angewiesen ist, fallen dagegen beinahe etwas ab, aber das ändert am Gesamteindruck wenig.
Über Ludwig Göranssons Score muss ich nochmal ein paar Worte verlieren, denn der ist schlichtweg herausragend. Normalerweise ordnet sich Filmmusik dem Geschehen unter, hier ist sie gleichberechtigter Erzähler. Der Soundtrack trägt jede Szene, gibt dem Film eine emotionale Tiefe, die über das Visuelle weit hinausgeht, und ist dabei so eigenständig, dass man ihn auch losgelöst vom Film hören will. Das ist meisterhaft und ich hatte schon gefürchtet, dass diese Kunst, einen Soundtrack so zu gestalten, verloren schien. Weil halt zu viele Hollywood-Komponisten heutzutage am Computer (oder vielleicht sogar KI-unterstützt) Scores designen, die sich auch dann noch steril und seelenlos anhören, wenn sie für ein Orchester neu arrangiert werden.
Ist der Film fehlerfrei? Nein. Die Handlung stolpert an ein paar Stellen, manches löst sich etwas zu bequem auf, und einzelne Dialoge hätten weniger erklärend sein dürfen. Aber das sind kleine Kratzer in einer ansonsten sauber polierten Oberfläche. Im Kern ist THE MANDALORIAN AND GROGU ein Film, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seinem Publikum für zwei Stunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, und diese Aufgabe nimmt er so ernst, dass man ihm die kleinen Schwächen gerne nachsieht. In einer Zeit, in der gefühlt jeder zweite Kinofilm verspricht, leichte Unterhaltung zu sein, und dann doch etwas ganz anderes abliefert, ist es fast schon subversiv, wenn ein Film sein Versprechen tatsächlich einfach mal einlöst.
p.s.: Haufenweise Kritiker und Medien versuchen den Film schlechtzuschreiben, aber 88% Audience Score auf Rotten Tomatoes spricht eine ebenso deutliche Sprache wie die 7 von 10 auf der notorisch trollverseuchten Plattform imdb.
Disney hat während der Upfront-Präsentation in New York einen groben Starttermin für die zweite Staffel von AHSOKA bekanntgegeben. Hauptdarstellerin Rosario Dawson verkündete persönlich, dass die neuen Folgen der STAR WARS-Serie Anfang 2027 bei Disney+ erscheinen sollen.
Disney zeigte zudem einen ersten Blick hinter die Kulissen, in dem Serienmacher Dave Filoni und mehrere Darsteller über die Produktion sprechen. Inhaltliche Details gab es allerdings noch nicht, nur Dawsons Hinweis, dass die Schlachten größer und die Einsätze höher werden sollen. Na dann.
Zur Erinnerung: Die erste Staffel lief 2023 und knüpfte an STAR WARS REBELS an. Im Finale strandeten Ahsoka Tano und Sabine Wren in einer fremden Galaxie, während Großadmiral Thrawn die Rückkehr in die bekannte Galaxis gelang. Der aus Romanen und Animationsserien bekannte Imperiale Offizier will dort die Überreste des Imperiums neu organisieren. Ob daraus die FIRST ORDER werden wird?
Nicht ganz überraschend kehrt Hayden Christensen als Anakin Skywalker zurück, nachdem die Figur bereits in Rückblenden und Visionen der ersten Staffel zu sehen war (was nach der Vorgeschichte in CLONE WARS im Prinzip auch zwingend war). Neu besetzt werden musste Baylan Skoll: Nach dem Tod von Ray Stevenson übernimmt Rory McCann die Rolle, den man als Sandor Clegane alias The Hound aus GAME OF THRONES kennt. Er hat große Schuhe auszufüllen, denn Stevenson war in der Rolle äußerst beliebt.
Filoni kündigte außerdem ein Wiedersehen mit Admiral Ackbar an, der auf Thrawn treffen soll. Damit deutet sich eine stärkere Verknüpfung mit Filonis geplantem STAR WARS-Kinofilm an, der mehrere Serienhandlungen zusammenführen soll. Wer also seit REBELS darauf wartet, dass die verschiedenen Fäden endlich zusammenlaufen: Es tut sich was.
Es sieht ein wenig aus wie SLIDERS on Acid: Der erste Teaser zur Fernsehserie STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE, der im Juli bei HBO startenden vierten Show aus dem THE BIG BANG THEORY-Franchise (die Mutterserie, YOUNG SHELDON, GEORGIE & GRACIE’S FIRST MARRIAGE).
Anhänger°Innen von TBBT erinnern sich sicherlich an den stets ein wenig glücklosen Inhaber des Comicshops, Stuart Bloom, kongenial dargestellt von Kevin Sussmann. Ebenfalls in Hauptrollen mit dabei sind weitere schräge Figuren aus der Mutterserie: Brian Posehn als Geologe Bert Kibbler, John Ross Bowie als Sheldons Nemesis Barry Kripke und Lauren Lapkus als Denise, mehr oder weniger Freundin von Stuart. Weitere Schauspieler°Innen aus TBBT sollen Gastauftritte haben:
Zum Inhalt ist noch wenig bekannt, aber Stuart fingert wohl an einer Erfindung von Sheldon und Leonard herum, was dazu führt, dass die vier durch eine Reihe paralleler Universen reisen und versuchen, diese zu reparieren und nach Hause zu kommen.
Das Team hinter der Serie ist dasselbe wie bei BIG BANG, nämlich Chuck Lorre, Zak Penn und Bill Prady. Lorre beschrieb die Show als »Science Fiction-Action-Abenteuer-Comedy« und er sagt, das er mal was machen wolle, das ihn herausfordere, mit Spezialeffekten und Computergrafik, bislang »hätten seine Projekte aus Leuten bestanden, die auf Sofas saßen und reden«.
STUART FAILS TO SAVE THE UNIVERSE soll am 23. Juli 2026 bei HBO Max starten. Ich freue mich sehr auf diese Show und der Teaser sieht schonmal sehr vielversprechend aus.
Teaser englisch:
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Teaser deutsch (mit Übersetzungen die leider mal wieder schlecht sind):
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Satoshi Kons PERFECT BLUE kommt am 26. Mai 2026 in einer neuen 4K-Restaurierung zurück in die deutschen Kinos. Crunchyroll und Sony Pictures haben dazu heute einen neuen Trailer veröffentlicht.
Für alle, die den Film nicht kennen: PERFECT BLUE war 1997 das Regiedebüt von Satoshi Kon, entstand im Studio Madhouse und basiert lose auf einem Roman von Yoshikazu Takeuchi. Kon hatte die Vorlage allerdings ziemlich radikal umgebaut. Im Kern geht es um die junge Popsängerin Mima, die ihre Girlgroup CHAM! verlässt, um Schauspielerin zu werden. Der Übergang wird zum Albtraum: Sie wird mit einer Vergewaltigungsszene und einem Aktshooting konfrontiert, erhält Drohbriefe, und im Netz taucht ein Tagebuch auf, das intime Details aus ihrem Alltag preisgibt, die eigentlich nur sie kennen kann. Als dann auch noch Menschen in ihrem Umfeld ermordet werden, verliert Mima zunehmend den Bezug zur Realität. Das klingt nach einem typischen Thriller, aber Kon verwischte die Grenzen zwischen Realität, Fiktion und Wahn so konsequent, dass man als Zuschauer°In irgendwann genauso orientierungslos ist, wie die Hauptfigur. Die YouTube-Beschreibung zum Trailer bringt es ganz gut auf den Punkt: Ein zeitloses Meisterwerk, das Millionen inspiriert hat.
Und das ist keine Übertreibung. PERFECT BLUE war bei seiner Erstveröffentlichung zwar kein kommerzieller Erfolg – der Film wurde ursprünglich für den Direct-to-Video-Markt produziert – aber sein Einfluss auf westliche Filmemacher°Innen ist enorm. Darren Aronofsky übernahm für REQUIEM FOR A DREAM die berühmte Badewannenszene praktisch eins zu eins, und auch die Parallelen zu BLACK SWAN sind kaum zu übersehen, selbst wenn Aronofsky das bestreitet. Kon selbst hat in seinem Blog damals geschrieben, dass er in REQUIEM FOR A DREAM Szenen wiedererkannt habe, die seinen eigenen Storyboards entsprachen. Madonna verwendete Ausschnitte aus PERFECT BLUE auf ihrer Drowned World Tour 2001, und Terry Gilliam setzte ihn auf seine Liste der 50 besten Animationsfilme. Das alles für einen Film, der seine Produktionskosten von rund drei Millionen Dollar nicht einspielte. Kon, der 2010 im Alter von nur 46 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb, hat den vollen Nachhall seines Werks leider nicht mehr erlebt.
Dass man PERFECT BLUE jetzt in 4K auf der großen Leinwand sehen kann, ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei der sich der Gang ins Kino wirklich lohnt – selbst wenn man den Film schon kennt. Oder gerade dann. Deutschlandstart ist am 26. Mai 2026 als Original mit Untertiteln.
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Die Entwicklung eines neuen Film um Wile E. Coyote, auf deutsch Karl der Coyote, aus den Looney Tunes-Cartoons begann bereits im Jahr 2018, der Kinostart war für 2023 geplant. Was danach kam, scheint ebenfalls wie eine Geschichte der Looney Tunes.
2022 strich man den fertig gestellten Film COYOTE VS ACME aus dem Programm und 2023 ließ man dann verlauten, dass man ihn gar nicht mehr veröffentlichen würde, um 30 Millionen US-Dollar steuerlich geltend machen zu können, also ganz ähnlich wie das Vorgehen beim BATGIRL-Film. Die ganze künstlerische Arbeit derjenigen, die am Film gearbeitet hatten, war der Warner-Chefetage unter CEO David Zaslav offensichtlich scheißegal. Zaslav entschied, offenbar in Besitz einer Kristallkugel, dass ein Steuerabzug profitabler sei als jegliche Einnahmen, die der Film an den Kinokassen hätte einspielen können. Das löste massive Kritik in der Branche aus, aber auch Gesetzgeber interessierten sich für das Vorgehen.
Besonders bemerkenswert dabei: Der Film hatte bei Testvorführungen außergewöhnlich hoch gepunktet, angeblich lagen die Bewertungen im Bereich von 95, was bedeutet, dass 95 Prozent der Zuschauer ihn als sehr gut oder ausgezeichnet einstuften.
Warner gestattete dem Kreativteam hinter dem Projekt zunächst nicht mal, COYOTE VS ACME anderen Interessenten anzubieten. Später ruderte das Studio zwar zurück, fand aber lange keinen Käufer zu den gewünschten Konditionen und drohte damit, den Film endgültig zu canceln.
Die Rettung kam im März 2025: Das unabhängige Label Ketchup Entertainment erwarb die Rechte für 50 Millionen US-Dollar, Brancheninsider fragen sich allerdings bis heute, woher das vergleichsweise kleine Studio das Geld dafür hat und es gibt Gerüchte, dass jemand aus dem ursprünglichen Team die Finger im Spiel hatte.
Im Trailer macht man sich dann auch passenderweise über Warner lustig, unter anderem ist das Studio eine Tochter der ACME Corporation, weiterhin wird darauf hingewiesen, dass ACME den Film nur aus buchhalterischen Gründen veröffentlich. Was davon nachträglich dazu gekommen ist, darüber darf man natürlich spekulieren, aber je mehr Tritte gegen Warner, desto besser, sie haben es verdient.
Regie führte Dave Green (TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES: OUT OF THE SHADOWS) nach einem Drehbuch von Samy Burch, an der Story arbeitete James Gunn mit. Es spielen u.a.: John Cena, Lana Condor, Will Forte, P. J. Byrne, Zoe Buchansky , Nancy Linehan Charles, Jeff Bergman (als Bugs Bunny) und Tucker Hawley (als Roadrunner.)
In den USA startet COYOTE VS ACME am 26. August 2026 in den Kinos, zum Termin für Schland gibt es derzeit noch widersprüchliche Meldungen.
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Bei Disney gibt es gerade massive Entlassungen, um »ihre Operationen zu streamlinen«, wie es im CEO-Sprech heißt. Das betrifft über tausend Mitarbeitende aus allen Sparten. Besonders hart trifft es dabei laut Forbes Marvel.
Die verlieren Angestellte in New York und Burbank, darunter beinahe alle Abteilungen der Firma, inklusive Film- und Fernsehproduktionen, Comics, Franchise und Adminitstration. Das betrifft auch beinahe das gesamte Visual Develtpment-Team bei Marvel Studios, die Disney einige Auszeichnungen eingebracht hatten und die für den ikonischen Look und Charakter- sowie Setdesign bei Marvels Film- und Fernsehproduktionen verantwortlich waren, manche davon seit über einem Jahrzehnt.
Beinahe das gesamte Team flog raus, es bleibt nur eine Basiscrew aus Vollzeitkräften übrig, die ab sofort »Ressourcen auf per Projekt-Basis« anwerben und koordinieren sollen. Dabei sollen große Teile der Künstler°Innen aus einem Vollzeitverhältnis in einen Freelancer-Status überwechseln und nur noch für Projekte angeheuert und bezahlt werden. Leider ein Vorgehen, das man inzwischen aus Hollywood und der Spielebranche kennt. Die Goldgräberzeit sowohl im Kino als auch im Streaming ist offensichtlich vorbei und auf diese Weise kann man Künstler°Innen natürlich viel besser unter turbokapitalistischen Druck setzen, für weniger Geld zu arbeiten.
Angeblich soll KI dabei keine Rolle gespielt haben, einzig der Wunsch der Disney-Chefetage, Geld einzusparen.
Wir werden abwarten müssen, was das für das MCU und kommende Serien und Filme bedeuten wird – von denen tatsächlich noch einige in der Pipeline sind. Man darf aber nicht davon ausgehen, dass die Entlassungen die Qualität und Frequenz der Produktionen erhöhen wird. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den insgesamt 1000 Entlassenen nur um ca. 1% der Menge an weltweit beim Konzern Angestellten handelt, deswegen ist die Konzentration auf Marvel aber umso auffälliger.
Interessanterweise gab es keine Meldungen in diesem Zusammenhang zu STAR WARS, es gibt deswegen Stimmen, die vermuten, dass man sich vielleicht nach den eher mäßigen Marvel-Erfolgen der letzten Jahre mehr auf das andere Franchise konzentrieren möchte, aber das sind möglicherweise Spekulationen. Warten wir mal ab, was passiert, nachdem THE MANDALORIAN AND GROGU im Kino lief.
Marvel Studios Logo Copyright Marvel Studios & Disney
Warner möchte bekanntlich via HBO nochmal richtig Kohle mit seinen Rechten an HARRY POTTER machen und produziert deswegen eine TV‑, oder genauer gesagt, Streaming-Serie (so wie es aussieht, soll jedes Buch zu einer Staffel aufgeblasen werden). Leider wird die Autorin auch daran wieder ordentlich mitverdienen und seit ihren Ausfällen in Sachen trans-Personen finde ich das äußerst unschön. Das Thema finde ich schwierig, denn es ist nun mal nicht wegzudiskutieren, dass Harry Potter ein zentraler Teil der Kindheit und Jugend zahlloser Fans war und ich verstehen kann, dass man das nicht einfach wegwerfen möchte, nur weil die Autorin plötzlich zum (Achtung! Meinungsäußerung!) Arschloch wurde. Ich bin grundsätzlich der Ansicht, dass alles mit Harry Potter, an dem Rowling nix verdient grundsätzlich in Ordnung geht, also beispielsweise Fan-Art, wenn die nicht von Warner weggeklagt wird. Quintessenz: Es bleibt schwierig. Laut Warner hat Frau Rowling mit der Produktion der Serie nichts zu tun (was ich unglaubwürdig finde, denn sie wird als Produzentin genannt), aber Einnahmen wird sie trotzdem haben.
Da die Serie gegen Weihnachten starten soll, gibt es jetzt den ersten Teaser. Der sieht soweit okay aus, in Details frage ich mich allerdings »WTF«, insbesondere bei der kurzen Szene des Hogwarts Express, das sieht mir doch verteufelt KI-generiert aus.
Regisseur des Piloten ist Mark Mylod, Drehbücher schrieben u.a. Francesca Gardiner, Laura Neal und Martha Hillier. Showrunnerin ist Francesca Gardiner.
Es spielen Dominic McLaughlin (Potter), Alastair Stout (Ron Weasley), Arabella Stanton (Hermione), John Lithgow, Bertie Carvel, Warwick Davis, Janet McTeer, Nick Frost, Paapa Essiedu, Johnny Flynn und viele andere.
Trailer in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln, es gibt noch keine deutsche Fassung.
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Ich bin spät dran mit dem Trailer zur fünften Staffel der Science Fiction-serie FOR ALL MANKIND von Ron Moore (STAR TREK), der Anlass ist, dass diese übermorgen, also am 27.03.2026, startet, leider nur bei Apple TV.
Der Trailer zeigt die Fortführung der Ereignisse einer alternativen Historie, in der die Russen den Space race zum Mond gewannen und sich deswegen die Geschichte völlig anders entwickelte.
Und irgendwie sieht das Ganze fast aus wie die Vorgeschichte zu THE EXPANSE: Erde gegen Mars. Die offizielle Beschreibung liest sich wie folgt (Übersetzung von DeepL):
Season five of “For All Mankind” picks up in the years since the Goldilocks asteroid heist. Happy Valley has grown into a thriving colony with thousands of residents and a base for new missions that will take us even further into the solar system. But with the nations of Earth now demanding law and order on the Red Planet, friction continues to build between the people who live on Mars and their former home. The ensemble cast returning for season five includes Joel Kinnaman, Toby Kebbell, Edi Gathegi, Cynthy Wu, Coral Peña and Wrenn Schmidt, alongside new series regulars Mireille Enos (“The Killing,” “Hanna”), Costa Ronin (“The Americans,” “Homeland”), Sean Kaufman (“The Summer I Turned Pretty”), Ruby Cruz (“Bottoms”) and Ines Asserson (“Royalteen”).
Die fünfte Staffel von „For All Mankind“ knüpft an die Jahre nach dem Goldilocks-Asteroidenraub an. Happy Valley hat sich zu einer blühenden Kolonie mit Tausenden von Einwohnern entwickelt und dient als Ausgangspunkt für neue Missionen, die uns noch weiter ins Sonnensystem führen werden. Doch da die Nationen der Erde nun Recht und Ordnung auf dem Roten Planeten einfordern, nehmen die Spannungen zwischen den Bewohnern des Mars und ihrer ehemaligen Heimat weiter zu. Zur Besetzung, die in der fünften Staffel zurückkehrt, gehören Joel Kinnaman, Toby Kebbell, Edi Gathegi, Cynthy Wu, Coral Peña und Wrenn Schmidt sowie die neuen Serien-Stammdarsteller Mireille Enos („The Killing“, „Hanna“), Costa Ronin („The Americans“, „Homeland“), Sean Kaufman („The Summer I Turned Pretty“), Ruby Cruz („Bottoms“) und Ines Asserson („Royalteen“).
Leider ließ man soeben verlauten, dass es nur noch eine weitere, sechste Staffel geben wird, dann ist Schluss mit der Serie. Es dürfte spannend werden, ob sie noch Aliens finden, oder nicht.
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Die letzte Staffel von Seth MacFarlanes Science Fiction-Serie THE ORVILLE ist jetzt vier Jahre her. Im Prinzip hatte man damit abgeschlossen, denn ich persönlich hatte zumindest nicht mehr damit gerechnet, dass es nach Season drei nochmal weiter gehen würde, denn unter anderem waren die Schauwerte für eine TV-Serie schon enorm und die Produktionskosten hoch, insbesondere für eine eher Underdog-Show wie THE ORVILLE, die klar als STAR TREK-Parodie gestartet war (vermutlich aus Angst vor den Rechteinhabern der Vorlage), dann aber mehr wurde.
Gegenüber dem Hollywood Reporter hat MacFarlane jetzt aber Hoffnung gemacht:
I will be honest with you: Season four is written. It’s just a question of when we have the time to produce it. The 10 scripts are done. I’m the problem. It’s [a matter of] when I can make that my year, with all the other stuff we have in the works. But we can hit the ground running when it happens.
Ich will ehrlich sein: Die vierte Staffel ist fertig geschrieben. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir die Zeit finden, sie zu produzieren. Die zehn Drehbücher sind fertig. Das Problem bin ich. Es kommt darauf an, wann ich mir das Jahr dafür freimachen kann, bei all den anderen Projekten, die wir gerade am Laufen haben. Aber wenn es soweit ist, können wir sofort loslegen.
Die gesamte restlich Besetzung hatte ebenfalls bereit angegeben, sofort wieder dabei zu sein. MacFarlane spielt den Captain der Orville, weiterhin waren dabei Adrianne Palicki, Penny Johnson Jerald, Scott Grimes, Jessica Szohr, Peter Macon und Mark Jackson. bei einer Fortführung dürfte diese ein paar Jahre nach der letzten handeln, denn anders ist vermutlich der Alterssprung der Doktorinnen-Söhne kaum zu erklären… ;)
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