Dass sie bei BioWare und LucasFilm Leute kennen, die verdammt gut rendern können ist nun wirklich nichts Neues, aber beim neuesten Trailer zur STAR WARS – THE OLD REPUBLIC-Erweiterung KNIGHTS OF THE ETERNAL THRONE haben sie sich was die Grafik angeht wirklich selbst übertroffen, das sieht atemberaubend aus. Problem ist für mich allerdings, dass das, was im Vorgucker gezeigt wird, dem widerspricht, was im Spiel erzählt wurde. Ich finde es immer äußerst ärgerlich, wenn solche Firmen den von ihnen selbst aufgebauten Storybogen einfach ignorieren.
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Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal in meinem Leben auf der Photokina. Nicht wegen des Fotografierens (das war eher ein Nebeneffekt, ich bin zwar Besitzer von DSLRs, aber die Zubehörangebote interessierten mich nur am Rande) sondern wegen der im Vorfeld kolportierten Themen Virtual Reality und Augmented Reality. Diese beiden Gebiete wurde auf den Ankündigungen zur Messe nicht nur immer wieder prominent präsentiert, man verstaltete zusätzlich zur Photokina auch noch die »Digility«, eine Fachbesuchertagung zu eben den Themen AR und VR. Somit rechnete ich nach dieser Werbung auch auf der Veranstaltung für Normalsterbliche damit.
Fast komplette Fehlanzeige. Ich habe eine einzige VR-Brille gefunden, die kam von Zeiss und es handelte sich gerade mal um eine Google Cardboard-Variante, in die man ein Smartphone stecken musste. Gähn. Bei Epson gab es eine AR-Brille, auf den Business-Bereich gezielt und aufgrund miserabler Auflösung und Umsetzung hinter dem Stand der Technik weit zurück. Es wurde einem bei dem Ding einfach nur ein statisches Display ins Sichtfeld geblendet, das sich bewegte, wenn man den Kopf drehte. Ansonsten: Kein Hololens, kein Magic Leap, nichts.
Mit viel gutem Willen könnte man diverse 360-Grad-Kameras verschiedener Anbieter noch zum Thema zählen, allerdings kann man die damit erstellbaren Panoramen auch ohne VR-Brille betrachten, die tangieren das Thema also allenfalls. Die zuhauf gefundenen Kameradrohnen waren zwar interessant, gehören aber ebenfalls nicht zum Thema.
Fazit: Ich weiß nicht, was sich die Verantwortlichen dabei gedacht haben, in der Vorabwerbung Virtual und Augmented Reality derart zu bewerben. In meinen Augen war das eine Mogelpackung. Hätte ich das vorher gewusst, ich hätte mir einen Besuch (und das Geld für die Karten) eher gespart.
Logo Photokina Copyright Koelnmesse GmbH, Quelle: Medien Service: Koelnmesse Bilddatenbank
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DUAL UNIVERSE ist ein MMO, das ich aufgrund seines innovativen Ansatzes schon länger beobachte. Erstens handelt es sich nicht um das umpfzigste Fantasy-Spiel, sondern es ist Science Fiction. Zweitens basierte es auf Voxel-Technologie, bei dem der Spieler die Welt aktiv beeinflussen, verändern und Strukturen erschaffen kann. Das letzte äußerst vielversprechende Projekt in der Richtung war (EVERQUEST) LANDMARK, nach dem Verkauf des gesamten EVERQUEST-Franchise durch Sony ging es da aber leider steil bergab.
DUAL UNIVERSE wird ein Sandbox-Spiel, bei dem alle Teilnehmer auf demselben Shard spielen sollen, also auf einem einzigen Server, statt auf vielen davon, wie bei anderen MMOs. Alles in DUAL UNIVERSE wird von Spielern erschaffen, Stationen, Häuser, Raumschiffe, Orbitalstationen, Städte – angeblich gibt es keine Begrenzung der Größe (abgesehen vermutlich von Gameplay- und ökonomischen Begrenzungen). Es soll eine Ökonomie geben, die aus den Handlungen der Spieler entsteht und es werden sowohl PvP als auch non-PvP-Spiel möglich sein. Was man nach Fertigstellung wird tun können:
Zusammen mit Freunden eine mondgroße Raumstation bauen
Ein intergalaktisches Empire gründen
Sich mit tausenden anderen in Spieler-gemachten Städten versammeln
Hunderte Spieler in einem Forschungsschiff
Massenproduktion selbstentworfener Schiffe, um sie an andere Spieler zu verkaufen
Were ein Händler, ein Logistiker oder ein Industrieller
Programmiere komplexe Verhaltenweisen für Deine Kontruktionen
Lebe in einer Station einen Kilometer unter der Erde oder auf einem abgelegenen Mond
Mache Dir einen Namen als Raumschiff-Designer oder Architekt von Außenposten
und natürlich noch vieles mehr …
Novaquarks Spiel kann man noch 19 Tage lang unterstützen, es sollen 500000 Dollar zusammen kommen, davon wurden fast 350000 bereits gespendet. Weitere Details findet man auch auf der Kickstarter-Seite des Projekts oder der Homepage. Die Closed Beta wurde für Dezember 2018 angekündigt. Etliche der Videos zeigen aber schon offenbar weit forgeschrittene Inhalte.
Hier ein Video zur verwendeten Voxel-Technologie.
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Offenbar haben die Studenten vom London’s Royal College of Art, die den VR-Anzug »Skinterface« entwickeln, Ernie Clines Roman READY PLAYER ONE gelesen, denn da kommt einem so manches bekannt vor. Skinterface arbeitet nach dem Prinzip, dass jede Menge Aktuatoren Wirkung auf Körperstellen ausüben und so ein sensorisches Erleben in der Virtual Reality möglich wird. Als mögliche Anwendungen sehen die Macher, um deren Abschlussarbeit es sich bei dem Anzug handelt, Unterhaltung, Kommunikation und virtuelles Prototyping. Vermutlich möchten sie über Rule 34 nicht laut reden …
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Das Besondere an diesem STAR WARS-Fanfilm von Trevor Kerr ist die Tatsache, dass er fast ausschließlich in 3D-Software erzeugt wurde, nämlich mit Cinema 4D, Arnold Renderer und Foundrys Nuke. Geschnitten wurde in Première und der Sound entstand in Adobe Audition. Der T.I.E.-Fighter-Pilot ist allerdings echt. :)
Audio Engineer: Ian McDaniel (Good Theory Studios)
Sound Designers: Zach Scheitlin, Trevor Kerr
Production credits:
Live Action Director: Michael Figge
Producers: Roy Chung, Ryan Chung, Alex Dolce, Katie Plummer, Kerry Brown
TIE Pilot: Trevor Sovine
Stormtroopers: Kit Sovine, Edgar Alcala
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Ein Making-Of gibt es ebenfalls und unter dem Video kann man sogar die Szene-Dateien herunter laden. Das werde ich dann sofort mal machen … :)
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Martin Nabeleks vollständig computergenerierter Science Fiction-Kurzfilm OFF zeigt die Reise eines Astronauten durch eine irreale fremde Welt. Realisiert wurde das Ganze mit 3DS Max und gerendert mit Corona.
After months of hard work, sleepless nights and tons of caffeine, I’m happy to present you some behind the scenes of my latest project, a short film called »OFF«. I’ve done all the aspects, with some help of my friends. There is a lot of flaws and things that I would have done differently now, but yet, it’s the biggest project I’ve done to this day and I’ve learnt so much.
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Es gibt auch ein Making Of dazu:
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Director, CGI, Animation, Compositing, Editing: Martin Nabelek
Original Concept: Martin Nabelek, Michal Chrastina
Story Supervisor: Lukas Gregor
Additional Modelers: Jozef Dolinak, Miriam Stastna
Texture Artist: Miriam Stastna
Senior VFX Supervisor: Robin Benes
Look Development Supervisor: Ludvik Koutny
Final Color Grading: Petr Kudlacek
Academic Supervision: Lukas Gregor, Ivo Hejcman
Netflix’ STRANGER THINGS war die Serienüberraschung dieses Jahres, das steht für mich außer Frage. Die Handlung spielte in den 1980ern und war inspiriert von dieversen Klassikern. Dazu passt natürlich wie die Faust aufs Auge, dass jemand aus einer Szene der Serie ein Point & Click-Adventure im Stil solcher Klassiker wie MONKEY ISLAND oder JUDGEMENT RITES gemacht hat.
Leider ist es nur ein Tribut an die Serie und ein sogenannten »One Room«-Adventure, eine vollständige Version wäre gradndios, ist aber zum einen nicht mal eben gemacht und Probleme mit den Rechteinhabern dürfte es ebenfalls geben.
STRANGER THINGS als Adventure gibt es bei Infamous Quests für Windows, Mac und Linux, der Download ist kostenlos.
»99 out of a hundred times, the missing kid is with a parent or relative. This is about that one other time.«
The disappearance of Will Byers has the town of Hawkins, Indiana – and Chief Jim Hopper – on edge.
Based on the Netflix series created by the Duffer Brothers.
This is a one-room, point and click adventure game, done in tribute to the series. Created by Steven Alexander, James Mulvale & Jon Taylor-Stoll of Infamous Quests, this is a small labor of love.
Der Fan-Kurzfilm THE LORD INQUISITOR spielt im WARHAMMER 40k-Universum. Der Knüller daran: Er wurde vollständig in der CryEngine in Echtzeit realisiert. Dass das so atemberaubend aussieht ist allerdings zu einem nicht geringen Teil der Tatsache geschuldet, dass es sich beim Macher Erasmus Brosdau um einen Art Director bei Crytek handelt. Mehr Informationen zum Projekt auf dessen Webseite und auf Facebook. Erasmus hat auch eine persönliche Seite auf Facebook.
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Gamer, die schon zu Zeiten von Atari 800, C64 oder Amiga unterwegs waren, oder Retro-Fans, können mit dem Namen »Rainbow Arts« etwas anfangen und bekommen möglicherweise sogar leuchtende Augen.
Julian Eggebrecht, Gründer des ebenso legendären deutschen Entwicklers Factor 5, sagte in einem Interview mit dem Podcast Retrokompott, dass Rainbow Arts als Publisher wiederbelebt werden soll. Factor 5 haben aus der THQ-Insolvenzmasse nicht nur die Rechte an der Marke erworben, sondern auch die an diversen Games aus den 1980ern und 1990ern der deutschen Publisher Softgold, Rushware, Reline und eben Rainbow Arts. Darunter solche Klassiker wie MAD TV oder GIANA SISTERS. Zusätzlich hält Factor 5 nun auch wieder die Rechte an den von ihnen selbst entwickelten Spielen wie TURRICAN oder KATAKIS. Die Games sollen ab Ende 2016 auf den verschiedensten Plattformen neu veröffentlicht werden (hach, ich habe sie ALLE gespielt).
Ebenfalls mit an Bord sind Manfred Trenz und der legendäre Spielemusikkomponist Chris Hülsbeck. Auf der bereits gesicherten Domain rainbowarts.com findet sich derzeit noch nichts, aber es kann sicher nicht schaden, diese zu beobachten.
CCP Games hat soeben in einer Pressemitteilung angekündigt, dass ihr langjährig erfolgreiches Science Fiction-MMO EVE ONLINE einen kostenlosen Teil bekommen wird. Richtig, denn anders als manche Medien berichten, wird EVE eben nicht free2play, sondern ermöglicht es, gewisse Teile des Games kostenlos spielen zu können.
Zukünftig wird es sogenannte Alpha- und Omega-Klone geben (für die Uninitiierten: Man steuert in EVE einen Klon, oder mehrere nacheinander, je nachdem, wie oft der eigene Charakter zu Tode kommt, die Kopien machen die Figur quasi unsterblich). Abonnenten führen Omega-Klone, die haben vollständigen Zugriff auf alle Features des Spiels. Kostenlos darf man Alpha-Klone steuern, die haben nur Zugriff auf bestimmte niedrigrangige Skills und Schiffe. Im Prinzip handelt es sich also um eine Art erweiterte Testversion, denn sicher werden ambitionierte Spieler schnell an die Grenzen stoßen. Aus der Pressemitteilung und dem zugehörigen detaillierteren Blogpost geht nicht hervor, ob man mit Alphaklonen PLEX generieren kann.
Starten soll das Ganze bereits im November 2016. Der Sinn dürfte klar sein: Neue Spieler zu EVE ONLINE bringen. Man wird abwarten müssen, wie die Shards den zu erwartenden Ansturm verkraften. Bei EVE spielen alle im selben Universum.
Mehr zum Thema auch in einem begleitenden Video von CCPs Seagull:
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