Gestern schrieb ich etwas über das Gejammere des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zum Thema Audible bzw. Amazon und deren Vorhaben, ein Flatratemodell für Hörbücher einzuführen. Dazu habe ich in der Wikipedia noch ein amüsantes Detail gefunden:
Das deutsche Unternehmen, die Audible GmbH wurde 2004 als Joint Venture von der Audible Inc. sowie den Verlagsgruppen Holtzbrinck Ventures GmbH und Random House GmbH gegründet. 2006 kaufte sich die Verlagsgruppe Lübbe GmbH ebenfalls als Gesellschafter bei der Audible GmbH ein. Die Audible Inc. wurde 2008 von der Amazon.com Inc. (NASDAQ: AMZN) zum Preis von 300 Mio. US$ gekauft. 2009 kaufte Amazon die Anteile der anderen Partner des deutschen Joint Venture auf.
Wir lassen uns das auf der Zunge zergehen: Namhafte deutsche Verlage waren Mitinhaber von Audible, haben aber an Amazon vertickt – über die Gründe könnte man jetzt spekulieren …
Laut einem Artikel auf Börsenblatt Online will der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegen Pläne von Amazon bzw. deren Tochter Audible vorgehen, ein Flatrate-Modell für Hörbücher einzuführen. Man habe sich deshalb beim Bundeskartellamt und der EU-Kommission über dieses Verhalten beschwert. Börsenversins-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis sagte: »Das Geschäftsmodell von Amazon und Audible zielt darauf ab, die ausgezeichneten Buchhandelsstrukturen in Deutschland zu zerstören.«
Aha. Ich weiß ja nicht, ob irgendjemand in den höheren Etagen des Börsenvereins bisweilen Musik hört. Falls ja, könnte denjenigen aufgefallen sein, dass die Anzahl an Plattenläden in den Innenstädten dramatisch zurückgegangen ist, man bekommt Tonträger inzwischen fast ausschließlich bei großen Ketten wie Saturn oder Media Markt – wenn überhaupt. Grund: Es ist viel einfacher und bequemer, sich seine Musik als mp3-Datei online zu kaufen und herunterzuladen. Auch wenn man beim Börsenverein vielleicht meint, dass Hörbücher aber doch etwas künstlerisch und kulturelles besonders Wertvolles seien (träumt weiter, sie sind auch nur Medien wie alle anderen), bleiben sie doch letztendlich nur Audiodateien. Und für die gilt dasselbe: Man kauft sie eher online als offline. Das bietet Audible an. Offenbar besser als der Rest, denn sie haben 90% Marktanteil bei Hörbüchern in Deutschland (weil sie auch Apples iTunes beliefern).
Und wer sonst noch? Auch hier hat die Branche wie schon bei den eBooks wieder mal seit Jahren komplett verschlafen, ein brauchbares Alternativangebot auf die Beine zu stellen. Und auch den Buchhändlern hätte mal aufgehen können, dass Hörbücher denselben Weg wie die CD nicht nur gehen könnten, sondern mussten. Statt sich selbst für diese eklatanten Unterlassungen zu kritisieren, ist mal wieder Amazon der Böse – weil die ein erfolgreiches Geschäftsmodell haben. Und weil die Branche aufgrund ihrer Versäumnisse nicht nur kein Alternativangebot hat, sondern auch in absehbarer Zeit keins am Horizont zu sehen ist. Das Problem ist erneut komplett selbstgemacht.
Sieht man sich die Comic-Verfilmungen von DC an, dann sind die vor allem eins: düster oder noch düsterer. Auch die Marvel-Filme sind durchaus dramatisch, es bleibt aber immer Zeit für ein wenig Spaß oder einen lockeren Spruch von Tony Stark. DC hingegen setzt allein auf Drama, was meiner Ansicht nach ein Grund dafür ist, dass ihre Filme nicht so richtig anstinken können.
Angeblich soll sich das bereits bei den THE FLASH- und SHAZAM!-Verfilmungen ändern, die ähnlich wie ihre Comic-Vorlagen deutlich unbeschwerter und fröhlicher daher kommen sollen.
Dasselbe gilt für einen weiteren Film, der jetzt angekündigt wurde, und der sich um zwei unbekanntere Helden dreht: BOOSTER GOLD und BLUE BEETLE. Angeblich soll Greg Berlanti Regie führen und als ausführender Produzent fungieren – letzteres tut er bereits bei den Fernsehserien ARROW, FLASH, LEGEND OF TOMORROW und SUPERGIRL. Das Ganze wird beschrieben als »Superhelden Buddy Cop Film«, das Drehbuch soll Zak Penn (THE INCREDIBLE HULK) verfassen.
Booster Gold und Blue Beetle gehören zu den eher humoristisch angelegten Superhelden im DC-Versum. Ersterer heißt tatsächlich Michael Jon Carter und ist ein Football-Star aus dem 25. Jahrhundert, der Gadgets aus einem Museum klaute und dann in unsere Zeit reiste, um als ein Superheld berühmt zu werden. Ted Kort ist der zweite Blue Beetle. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger und Nachfolger, die ihre Kräfte durch einen mystischen Skarabäus bekommen, setzt dieser ausschließlich auf Kampfkunst-Training und technische Hilfsmittel. Die beiden Freunde waren Mitglied der Justice League International und lösten ihre Fälle auf … uncharakteristische Weise, was bei den Kollegen der Liga nicht immer für Freude sorgte.
Interessant, dass jetzt auch DC mal auf unbekanntere Helden setzt. Sicher der richtige Weg um von dem dauernden düsteren Überdrama in den Filmen wegzukommen.
Promofoto Blue Beetle & Booster Gold Copyright DC Comics
Die Phantastik-Autorin und Musikerin Ju Honisch wird am 27. September 2015 ab 18:00 Uhr in Bonn aus ihren Werken lesen. Ort des Geschehens ist das Rollen- und Brettspieler-Café »Voyager«.
Gelesen wird aus SCHWINGEN AUS STEIN, dabei handelt es sich um einen Phantastikroman mit historischem Hintergrund, der im 19. Jahrhundert spielt. Der Roman wurde im Jahr 2014 mit dem Seraph auszgezeichnet. Wenn danach noch Zeit ist, gibt zu zudem eine Kostprobe aus DIE QUELLEN DER MALICORN, einem Buch um Einhörner, die aber garantiert weder sonderlich romantisch sind, noch irgendwie glitzern.
Dabei sollte man sich nicht darauf einstellen, dass da einfach nur eine Autorin an einem Tisch sitzt und monoton aus ihrem Werk liest. Ganz im Gegenteil: Ju stellt ihre Protagonisten mit verschiedenen Stimmlagen dar und erweckt sie so zum Leben.
Bei O´Connel Press sind kürzlich zwei Bücher für Kinder und Jugendliche erschienen, die aber laut Verlag auch von Erwachsenen gelesen werden dürfen. Es handelt sich um Julia Jäger und die Macht der Magie von Andrea Tillmanns, sowie um PUNK´S UNDEAD von Alice Andres. Zu den Büchern:
PUNK´S UNDEAD
Die junge Autorin Alice Andres aus München mischt inhaltlich Partyfeeling, Bier, Punkrock und den brutalen Angriff einer Horde Vampire zu einer Highspeed-Mélange, die es in sich hat. Zur Story: Laura folgt Olli und Kitty nach Kroatien auf ein Undergroundfestival. Kurz darauf entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod gegen finstere Nosferatus, bei dem Laura nur bestehen kann, wenn sie selbst den Pflock in die Hand nimmt.
PUNK´S UNDEAD hat einen Umfang von 120 Seiten und ist als Taschenbuch (EUR 7,90, ISBN 978–3945227343), Hardcover (EUR 9,90, ISBN 978–3945227350) und Kindle-eBook (1,99 EUR, ASIN B014K61UDA) erhältlich. Die gebundene Ausgabe erhält man ausschließlich beim Verlag.
Es handelt sich hierbei um den ersten Band der Abenteuer Julia Jägers, die an sich die wunderbare Fähigkeit der Telekinese entdeckt. Mit ihrer Begabung rettet sie nicht nur dem Elftklässler Tim das Leben und zieht die Aufmerksamkeit des gutaussehenden Neuen in ihrer Klasse auf sich, sondern verstrickt sich auch noch in ein gefährliches Abenteuer. Tim ist im Besitz einer seltsamen Münze, die einen geheimnisvollen Mann auf den Plan ruft, der behauptet, dass man mit ihrer Hilfe die ganze Welt beherrschen könnte.
Auch Julia Jäger und die Macht der Magie liegt in drei Varianten vor, das Werk hat einen Umfang von 156 Seiten. Erhältlich sind das Taschenbuch (8,90 EUR, ISBN 978–3945227220), das Hardcover (10,90 EUR, ISBN 978–3945227237) und das eBook (EUR2,99, ASIN: B0149JXA1I). Auch hier ist das Hardcover ausschließlich beim Verlag erhältlich.
Bisher war ich mit dem Amazon-Service immer zufrieden, weil bei jedem Problemfall eine sinnvolle Lösung gefunden werden konnte (auch wenn man dabei oft den Abwimmelversuchen der Servicemitarbeiter gegenüber hartnäckig bleiben muss). Was ich allerdings gerade mit dem Onlinehändler erlebe, hat mich dazu gebracht, neuerdings anderswo zu bestellen. Trotz Prime-Mitgliedschaft – oder gerade deswegen, denn verarschen kann ich mich auch alleine, dazu benötige ich Amazon und dessen Abwimmeltaktik und/oder Inkompetenz nicht.
Vor einigen Wochen erwarb ich bei Amazon ein Rollenspiel-Regelwerk, genauer gesagt FATE CORE, in der englischen Originalversion. Es handelt sich dabei um ein großformatiges Hardcover, das auch einiges an Gewicht aufweist. Wie gewohnt kam die Sendung am nächsten Tag bei mir an. Allerdings beschädigt. Aufgrund einer viel zu großen Verpackung, in der das Buch frei herumrutschen konnte, waren alle Ecken eingedrückt und das Front- sowie Backcover deutlich zerkratzt. Ein schneller Anruf beim Amazon-Service. Der Hotline-Mitarbeiter meinte, ich solle das Buch zurückschicken, er werde eine Ersatzlieferung veranlassen. Mein erster Einwand, dass auch das aufgrund mangelhafter Verpackung sicher wieder beschädigt ankommen werde, wurde weggewischt. Das sei ein Einzelfall gewesen und werde so nicht wieder vorkommen. Einen Preisnachlass könne er ebenfalls geben, aber der war so lächerlich gering, dass ich den nicht für ein deutlich beschädigtes Buch in Anspruch nehmen wollte. Dann wies ich darauf hin, dass ich in Urlaub fahre und ob sichergestellt sei, dass die Ware bei Ersatzlieferung am nächsten Tag ankommt. Das wurde definitiv zugesagt.
Die Seite Zauberspiegel-Online wird zukünftig im Rahmen der von Turnshare Ltd und Elvea gegründeten »Underground-Edition« vier bis sechs Phantastik-Bücher pro Jahr herausgeben. Themen sollen Fantasy, SF Horror und Steampunk sein. Als Auftakt wird eine Anthologie ausgeschrieben, deren Thema passenderweise »Zauberspiegel« ist.
Ausschreibung
Schneewittchens Stiefmutter fragte ihn, wer denn die Schönste im Land sei … Macabros diente er als Tor zur Welt(en) … Gordon Black jagte mal einen Vampirdämon, der sich in einem Spiegel verbarg … Auch die Drei Fragezeichen hatten mal einen … Haruka und der Zauberspiegel ist der Titel eines japanischen Animationsfilms …
Zauberspiegel sind zumeist Mittel zum Zweck. Wir wollen sie in den Mittelpunkt stellen. Dabei steht dem interessierten Autor die ganze Welt des Phantastischen offen. Das Spektrum reicht von den Welten der Märchen über die klassischen Sagen und Legenden über die Welten der Fantasy, des Horrors bis hin zu den Sternen und anderer Spielarten der Science Fiction.
Was ist denn so ein Zauberspiegel? Wir sind sehr gespannt darauf wie der interpretiert wird. Als Gerät und/oder Werkzeug, als Wesen mit Bewusstsein … Der Möglichkeiten sind da viele.
Welches Szenario auch immer gewählt wird. Ein Zauberspiegel steht im Zentrum.
Gesucht werden zehn Geschichten für die Anthologie
Das Ganze sollte etwa 20 Normseiten á 1.800 Anschlägen umfassen
Die Anthologie erscheint als eBook und Paperback
Als Honorar werden 15 % vom Nettoverkaufspreis der Bücher/eBooks verteilt
Jeder Autor erhält zwei Belegexemplare
Die Anthologie wird ins Englische übersetzt
Einsendungen als Word.doc(x), Open Document Format oder Rich Text Format
Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2015 (23:59:59)
Die Anthologie wird im Frühjahr 2016 erscheinen und die »Edition Zauberspiegel« eröffnen
Beim Luzifer Verlag ist soeben der Mystery-Thriller DUNKLER FLUSS von Nicholas Bennett erschienen. Zum Inhalt:
Ein Leben wird gerettet, ein anderes verflucht. David Weaver wird von Träumen und Geistern heimgesucht, als der Fluss ihn ruft, wie er es bereits früher getan hat … im August 1976, dem heißesten Sommer aller Zeiten.
Die dunkle Historie einer ländlichen Kleinstadt Englands liegt verborgen in den finsteren Katakomben mittelalterlicher Ruinen. Eine Energie aus altertümlicher Zeit schlummert dort und wartet darauf, sich an den Bedürfnissen der Menschen, Böses zu tun, zu laben.
DUNKLER FLUSS ist ein Roman über die düstere Psychologie eines beschaulichen kleinen Ortes, den scheinbar selten ein Wässerchen trübt. Die älteren Bewohner jedoch wissen es besser. Sie kennen die heimtückische Unterströmung, die dem Leben am Fluss Meas zu eigen ist …
Der Roman liegt als Klappenbroschur im Format 13,5 x 20,5 cm vor und hat einen Umfang von 576 Seiten, der Preis beträgt 14,95 EUR. Ein eBook gibt es ebenfalls, das schlägt mit 7,99 EUR zu Buche.
Auch im August hat Erik Schreiber wieder viel gelesen und fasst seine Meinungen zu den Büchern im PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF zusammen. Neben Büchern geht es aber auch noch um Hörspiele und Comics.
Dabei geht es unter anderem um Folgendes:
Deutsche Phantastik: Wolf von Niebelschütz – Der blaue Kammerherr, Markus Heitz – Exkarnation – Seelensterben, David Falk – Die letzte Bastion.
Internationale Phantastik: Brandon Sanderson – Der Rithmatist, Kass Morgan – Die 100, C. C. Hunter – Im Sternenlicht.
Als letzte der großen Verlagsgruppen in Deutschland schafft das zu Bertelsmann gehörende Random House die kundenunfreundliche Unverschämtheit Adobe DRM ab und setzt ab dem 1. Oktober ausschließlich auf softes DRM, also Wasserzeichen. Vorangegangen waren Ende Juni Bonnier, kurz darauf Holtzbrinck.
Für den Kunden ist das natürlich eine großartige Sache, Adobe dürfte vermutlich weniger fröhlich sein, das stört mich allerdings nicht die Bohne, das Verfahren war unausgereift, äußerst unergonomisch und in der Vergangenheit gab es Fehler, die dazu führten, dass man rechtmäßig erworbene eBooks (zeitweilig) nicht mehr lesen konnte.
Damit sind allerdings nicht alle Probleme vorbei, denn nach wie vor gibt es Soft-DRM, die Bücher werden also mit sogenannten Wasserzeichen gekennzeichnet. Wenn solcherart eindeutig den Kunden zuzuordnende eBooks geklaut werden (man kann sich Viren vorstellen, die den Rechner gezielt nach eBooks durchsuchen und diese irgendwo hochladen) und beispielsweise auf Tauschbörsen oder einschlägigen Webseiten angeboten werden, kann das für den Kunden zu Problemen führen. Denn Random House will mit der einschlägig berüchtigten Kanzlei Waldorf & Frommer verstärkt gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen. Ich bin schon sehr auf die ersten Gerichtsverfahren gespannt, wenn man nachweisen will, wer konkret das Zeug irgendwo hochgeladen hat. Ein solcher Nachweis dürfte nämlich abseits von Tauschbörsen nahezu unmöglich sein. Und: Wer garantiert mir, dass die Soft-DRM-Verfahren fehlerfrei sind? Können gleiche Schlüssel mehrfach vergeben werden? Das lässt sich nur ermessen, wenn die Verfahren offen gelegt werden, das werden die Verlage nicht wollen. Auch das wird sicherlich in der Zukunft Gerichte beschäftigen.
Für Nutzer von Amazons Kindle ist das eine gute Nachricht, denn wenn hartes DRM fehlt, kann man ePubs anderer Anbieter mittels der Software Calibre völlig problemlos in ein Format wandeln, das der eReader der Amerikaner darstellen kann, man wird somit ein klein wenig unabhängiger vom geschlossenen Amazon-Ökosystem. Aufgrund der unzeitgemäßen Buchpreisbindung wäre das allerdings nur interessant, wenn man fremdsprachige Bücher lesen möchte – und die sind ohnehin bei Amazon um Längen günstiger als bei den anderen Anbietern in Deutschland. Ich bezweifle allerdings, dass das DRM-Umdenken aller großen deutschen Verlage den Onlinehändler dazu bringt, ebefalls auf Kopierschutz zu verzichten, insbesondere, da der Kunde gar nichts davon bemerkt.
Die Random House-Pressemitteilung im Volltext:
VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE SETZT AUF SOFT-DRM
Die Verlagsgruppe Random House veröffentlicht seit mehr als 15 Jahren digitale Ausgaben der Bücher ihrer Autorinnen und Autoren. Um die Handhabung von E‑Books zu vereinfachen und den Markt weiterhin dynamisch zu entwickeln, ermöglicht die Verlagsgruppe ihren Vertriebspartnern ab 1. Oktober, E‑Books auch mit Soft-DRM anzubieten.
DRM hat sich als Marktstandard bei der Auslieferung von E‑Book-Dateien etabliert. Bislang wurde der Zugriff mit Hilfe von „hartem“ Digital Rights Management (DRM) kontrolliert. Auch wenn diese Art des Kopierschutzes innerhalb der Plattformen einiger Anbieter gut funktioniert, gibt es auch Systeme und Situationen, die den Leser stark einschränken. Mit der Umstellung auf Soft-DRM können Leser E‑Books noch einfacher auf allen Plattformen und Endgeräten lesen und ihre persönliche E‑Book-Bibliothek verwalten.
Gleichzeitig wird auch durch Soft-DRM ein sinnvoller Schutz vor Missbrauch gewährleistet, da sich der Weg von E‑Books mittels Markierungen wie z. B. digitalen Wasserzeichen zurückverfolgen lässt. Mit Hilfe solcher und weiterer Maßnahmen wird die Verlagsgruppe auch künftig die Werke ihrer Autorinnen und Autoren vor Missbrauch schützen und aktiv gegen Urheberrechtsverstöße vorgehen.
„Wir wollen das Interesse am digitalen Lesen weiter fördern und es Lesern möglichst einfach machen, E‑Books zu lesen. Der Verzicht auf hartes DRM erleichtert Lesern und Vertriebspartnern den Umgang mit E‑Book-Dateien, erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert Komplexität. Gleichzeitig können auch Händler und Plattformen beliefert werden, die kein hartes DRM anbieten. Mit der Umstellung auf Soft-DRM schließen wir uns auch einem immer breiter werdenden Branchenkonsens an, mit dem Ziel den digitalen Markt in Deutschland kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Dr. Frank Sambeth, CEO der Verlagsgruppe Random House. Die Verlagsgruppe Random House ist ein Unternehmensbereich der Bertelsmann SE & Co. KGaA.
Zu den 45 Verlagen der Verlagsgruppe Random House in Deutschland zählen u.a. Blanvalet,
C. Bertelsmann, DVA, Goldmann, Heyne, Luchterhand und Siedler
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