Buch - eBook - Comic

Nachtrag zu »Amazon will Buchhandelsstrukturen zerstören«

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Ges­tern schrieb ich etwas über das Gejam­me­re des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels zum The­ma Audi­ble bzw. Ama­zon und deren Vor­ha­ben, ein Flat­rate­mo­dell für Hör­bü­cher ein­zu­füh­ren. Dazu habe ich in der Wiki­pe­dia noch ein amü­san­tes Detail gefun­den:

Das deut­sche Unter­neh­men, die Audi­ble GmbH wur­de 2004 als Joint Ven­ture von der Audi­ble Inc. sowie den Ver­lags­grup­pen Holtz­brinck Ven­tures GmbH und Ran­dom House GmbH gegrün­det. 2006 kauf­te sich die Ver­lags­grup­pe Lüb­be GmbH eben­falls als Gesell­schaf­ter bei der Audi­ble GmbH ein. Die Audi­ble Inc. wur­de 2008 von der Ama​zon​.com Inc. (NASDAQ: AMZN) zum Preis von 300 Mio. US$ gekauft. 2009 kauf­te Ama­zon die Antei­le der ande­ren Part­ner des deut­schen Joint Ven­ture auf.

Quel­le

Wir las­sen uns das auf der Zun­ge zer­ge­hen: Nam­haf­te deut­sche Ver­la­ge waren Mit­in­ha­ber von Audi­ble, haben aber an Ama­zon ver­tickt – über die Grün­de könn­te man jetzt spe­ku­lie­ren …

Bild: Au­dio­book von Jeff_​Golden auf flickr, CC BY-SA

Börsenverein: »Amazon will Buchhandelsstrukturen zerstören« – mit anderen Worten: Mimimi!

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Laut einem Arti­kel auf Bör­sen­blatt Online will der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels gegen Plä­ne von Ama­zon bzw. deren Toch­ter Audi­ble vor­ge­hen, ein Flat­rate-Modell für Hör­bü­cher ein­zu­füh­ren. Man habe sich des­halb beim Bun­des­kar­tell­amt und der EU-Kom­mis­si­on über die­ses Ver­hal­ten beschwert. Bör­sen­ver­sins-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Alex­an­der Ski­pis sag­te: »Das Geschäfts­mo­dell von Ama­zon und Audi­ble zielt dar­auf ab, die aus­ge­zeich­ne­ten Buch­han­dels­struk­tu­ren in Deutsch­land zu zer­stö­ren.«

Aha. Ich weiß ja nicht, ob irgend­je­mand in den höhe­ren Eta­gen des Bör­sen­ver­eins bis­wei­len Musik hört. Falls ja, könn­te den­je­ni­gen auf­ge­fal­len sein, dass die Anzahl an Plat­ten­lä­den in den Innen­städ­ten dra­ma­tisch zurück­ge­gan­gen ist, man bekommt Ton­trä­ger inzwi­schen fast aus­schließ­lich bei gro­ßen Ket­ten wie Saturn oder Media Markt – wenn über­haupt. Grund: Es ist viel ein­fa­cher und beque­mer, sich sei­ne Musik als mp3-Datei online zu kau­fen und her­un­ter­zu­la­den. Auch wenn man beim Bör­sen­ver­ein viel­leicht meint, dass Hör­bü­cher aber doch etwas künst­le­risch und kul­tu­rel­les beson­ders Wert­vol­les sei­en (träumt wei­ter, sie sind auch nur Medi­en wie alle ande­ren), blei­ben sie doch letzt­end­lich nur Audio­da­tei­en. Und für die gilt das­sel­be: Man kauft sie eher online als off­line. Das bie­tet Audi­ble an. Offen­bar bes­ser als der Rest, denn sie haben 90% Markt­an­teil bei Hör­bü­chern in Deutsch­land (weil sie auch App­les iTu­nes belie­fern).

Und wer sonst noch? Auch hier hat die Bran­che wie schon bei den eBooks wie­der mal seit Jah­ren kom­plett ver­schla­fen, ein brauch­ba­res Alter­na­tiv­an­ge­bot auf die Bei­ne zu stel­len. Und auch den Buch­händ­lern hät­te mal auf­ge­hen kön­nen, dass Hör­bü­cher den­sel­ben Weg wie die CD nicht nur gehen könn­ten, son­dern muss­ten. Statt sich selbst für die­se ekla­tan­ten Unter­las­sun­gen zu kri­ti­sie­ren, ist mal wie­der Ama­zon der Böse – weil die ein erfolg­rei­ches Geschäfts­mo­dell haben. Und weil die Bran­che auf­grund ihrer Ver­säum­nis­se nicht nur kein Alter­na­tiv­an­ge­bot hat, son­dern auch in abseh­ba­rer Zeit keins am Hori­zont zu sehen ist. Das Pro­blem ist erneut kom­plett selbst­ge­macht.

Mim­i­mi.

[Update 22.09.2015] Es gibt einen Nach­trag zu die­ser Nach­richt.

Bild: Audio­book von Jeff_​Golden auf flickr, CC BY-SA

DC verfilmt BOOSTER GOLD und BLUE BEETLE

BlueBeetleBoosterGold

Sieht man sich die Comic-Ver­fil­mun­gen von DC an, dann sind die vor allem eins: düs­ter oder noch düs­te­rer. Auch die Mar­vel-Fil­me sind durch­aus dra­ma­tisch, es bleibt aber immer Zeit für ein wenig Spaß oder einen locke­ren Spruch von Tony Stark. DC hin­ge­gen setzt allein auf Dra­ma, was mei­ner Ansicht nach ein Grund dafür ist, dass ihre Fil­me nicht so rich­tig anstin­ken kön­nen.

Angeb­lich soll sich das bereits bei den THE FLASH- und SHAZAM!-Ver­fil­mun­gen ändern, die ähn­lich wie ihre Comic-Vor­la­gen deut­lich unbe­schwer­ter und fröh­li­cher daher kom­men sol­len.

Das­sel­be gilt für einen wei­te­ren Film, der jetzt ange­kün­digt wur­de, und der sich um zwei unbe­kann­te­re Hel­den dreht: BOOSTER GOLD und BLUE BEETLE. Angeb­lich soll Greg Ber­lan­ti Regie füh­ren und als aus­füh­ren­der Pro­du­zent fun­gie­ren – letz­te­res tut er bereits bei den Fern­seh­se­ri­en ARROW, FLASH, LEGEND OF TOMORROW und SUPERGIRL. Das Gan­ze wird beschrie­ben als »Super­hel­den Bud­dy Cop Film«, das Dreh­buch soll Zak Penn (THE INCREDIBLE HULK) ver­fas­sen.

Boos­ter Gold und Blue Beet­le gehö­ren zu den eher humo­ris­tisch ange­leg­ten Super­hel­den im DC-Ver­sum. Ers­te­rer heißt tat­säch­lich Micha­el Jon Car­ter und ist ein Foot­ball-Star aus dem 25. Jahr­hun­dert, der Gad­gets aus einem Muse­um klau­te und dann in unse­re Zeit reis­te, um als ein Super­held berühmt zu wer­den. Ted Kort ist der zwei­te Blue Beet­le. Im Gegen­satz zu sei­nem Vor­gän­ger und Nach­fol­ger, die ihre Kräf­te durch einen mys­ti­schen Ska­ra­bä­us bekom­men, setzt die­ser aus­schließ­lich auf Kampf­kunst-Trai­ning und tech­ni­sche Hilfs­mit­tel. Die bei­den Freun­de waren Mit­glied der Jus­ti­ce League Inter­na­tio­nal und lös­ten ihre Fäl­le auf … uncha­rak­te­ris­ti­sche Wei­se, was bei den Kol­le­gen der Liga nicht immer für Freu­de sorg­te.

Inter­es­sant, dass jetzt auch DC mal auf unbe­kann­te­re Hel­den setzt. Sicher der rich­ti­ge Weg um von dem dau­ern­den düs­te­ren Über­dra­ma in den Fil­men weg­zu­kom­men.

Pro­mo­fo­to Blue Beet­le & Boos­ter Gold Copy­right DC Comics

Ju Honisch liest am 27.09.2015 in Bonn

Ju Honisch

Die Phan­tas­tik-Autorin und Musi­ke­rin Ju Honisch wird am 27. Sep­tem­ber 2015 ab 18:00 Uhr in Bonn aus ihren Wer­ken lesen. Ort des Gesche­hens ist das Rol­len- und Brett­spie­ler-Café »Voy­a­ger«.

Gele­sen wird aus SCHWINGEN AUS STEIN, dabei han­delt es sich um einen Phan­tas­tik­ro­man mit his­to­ri­schem Hin­ter­grund, der im 19. Jahr­hun­dert spielt. Der Roman wur­de im Jahr 2014 mit dem Seraph aus­zge­zeich­net. Wenn danach noch Zeit ist, gibt zu zudem eine Kost­pro­be aus DIE QUELLEN DER MALICORN, einem Buch um Ein­hör­ner, die aber garan­tiert weder son­der­lich roman­tisch sind, noch irgend­wie glit­zern.

Dabei soll­te man sich nicht dar­auf ein­stel­len, dass da ein­fach nur eine Autorin an einem Tisch sitzt und mono­ton aus ihrem Werk liest. Ganz im Gegen­teil: Ju stellt ihre Prot­ago­nis­ten mit ver­schie­de­nen Stimm­la­gen dar und erweckt sie so zum Leben.

Die Lesung fin­det statt im

Voy­a­ger
Rhein­gas­se 7
53113 Bonn
0228 85097316

Öff­nungs­zei­ten:
Di – Fr 16:00 – 24:00 Uhr
Sa – So 14:00 – 24:00 Uhr
Mon­tag ist Ruhe­tag

Auf der Web­sei­te des Cafés fin­den sich Hin­wei­se zur Anrei­se.

Zwei Neuerscheinungen bei O’Connell Press

Punk's-Undead

Bei O´Connel Press sind kürz­lich zwei Bücher für Kin­der und Jugend­li­che erschie­nen, die aber laut Ver­lag auch von Erwach­se­nen gele­sen wer­den dür­fen. Es han­delt sich um Julia Jäger und die Macht der Magie von Andrea Till­manns, sowie um PUNK´S UNDEAD von Ali­ce And­res. Zu den Büchern:

PUNK´S UNDEAD

Die jun­ge Autorin Ali­ce And­res aus Mün­chen mischt inhalt­lich Par­ty­fee­ling, Bier, Punk­rock und den bru­ta­len Angriff einer Hor­de Vam­pi­re zu einer High­speed-Mélan­ge, die es in sich hat. Zur Sto­ry: Lau­ra folgt Olli und Kit­ty nach Kroa­ti­en auf ein Under­ground­fes­ti­val. Kurz dar­auf ent­brennt ein Kampf auf Leben und Tod gegen fins­te­re Nos­fe­ra­tus, bei dem Lau­ra nur bestehen kann, wenn sie selbst den Pflock in die Hand nimmt.

PUNK´S UNDEAD hat einen Umfang von 120 Sei­ten und ist als Taschen­buch (EUR 7,90, ISBN 978–3945227343), Hard­co­ver (EUR 9,90, ISBN 978–3945227350) und Kind­le-eBook (1,99 EUR, ASIN B014K61UDA) erhält­lich. Die gebun­de­ne Aus­ga­be erhält man aus­schließ­lich beim Ver­lag.

Nur noch heu­te erhält man PUNK´S UNDEAD als eBook zum Son­der­preis von 99 Cent bei Ama­zon.

Julia Jäger und die Macht der Magie

Es han­delt sich hier­bei um den ers­ten Band der Aben­teu­er Julia Jägers, die an sich die wun­der­ba­re Fähig­keit der Tele­ki­ne­se ent­deckt. Mit ihrer Bega­bung ret­tet sie nicht nur dem Elft­kläss­ler Tim das Leben und zieht die Auf­merk­sam­keit des gut­aus­se­hen­den Neu­en in ihrer Klas­se auf sich, son­dern ver­strickt sich auch noch in ein gefähr­li­ches Aben­teu­er. Tim ist im Besitz einer selt­sa­men Mün­ze, die einen geheim­nis­vol­len Mann auf den Plan ruft, der behaup­tet, dass man mit ihrer Hil­fe die gan­ze Welt beherr­schen könn­te.

Auch Julia Jäger und die Macht der Magie liegt in drei Vari­an­ten vor, das Werk hat einen Umfang von 156 Sei­ten. Erhält­lich sind das Taschen­buch (8,90 EUR, ISBN 978–3945227220), das Hard­co­ver (10,90 EUR, ISBN 978–3945227237) und das eBook (EUR2,99, ASIN: B0149JXA1I). Auch hier ist das Hard­co­ver aus­schließ­lich beim Ver­lag erhält­lich.

Cover­ab­bil­dung Copy­right O´Connell Press

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Buchversender Amazon schafft es nicht, ein Buch zu versenden (Update 2)

amazon_verbrennung

Bis­her war ich mit dem Ama­zon-Ser­vice immer zufrie­den, weil bei jedem Pro­blem­fall eine sinn­vol­le Lösung gefun­den wer­den konn­te (auch wenn man dabei oft den Abwim­mel­ver­su­chen der Ser­vice­mit­ar­bei­ter gegen­über hart­nä­ckig blei­ben muss). Was ich aller­dings gera­de mit dem Online­händ­ler erle­be, hat mich dazu gebracht, neu­er­dings anders­wo zu bestel­len. Trotz Prime-Mit­glied­schaft – oder gera­de des­we­gen, denn ver­ar­schen kann ich mich auch allei­ne, dazu benö­ti­ge ich Ama­zon und des­sen Abwim­mel­tak­tik und/​oder Inkom­pe­tenz nicht.

Vor eini­gen Wochen erwarb ich bei Ama­zon ein Rol­len­spiel-Regel­werk, genau­er gesagt FATE CORE, in der eng­li­schen Ori­gi­nal­ver­si­on. Es han­delt sich dabei um ein groß­for­ma­ti­ges Hard­co­ver, das auch eini­ges an Gewicht auf­weist. Wie gewohnt kam die Sen­dung am nächs­ten Tag bei mir an. Aller­dings beschä­digt. Auf­grund einer viel zu gro­ßen Ver­pa­ckung, in der das Buch frei her­um­rut­schen konn­te, waren alle Ecken ein­ge­drückt und das Front- sowie Back­co­ver deut­lich zer­kratzt. Ein schnel­ler Anruf beim Ama­zon-Ser­vice. Der Hot­line-Mit­ar­bei­ter mein­te, ich sol­le das Buch zurück­schi­cken, er wer­de eine Ersatz­lie­fe­rung ver­an­las­sen. Mein ers­ter Ein­wand, dass auch das auf­grund man­gel­haf­ter Ver­pa­ckung sicher wie­der beschä­digt ankom­men wer­de, wur­de weg­ge­wischt. Das sei ein Ein­zel­fall gewe­sen und wer­de so nicht wie­der vor­kom­men. Einen Preis­nach­lass kön­ne er eben­falls geben, aber der war so lächer­lich gering, dass ich den nicht für ein deut­lich beschä­dig­tes Buch in Anspruch neh­men woll­te. Dann wies ich dar­auf hin, dass ich in Urlaub fah­re und ob sicher­ge­stellt sei, dass die Ware bei Ersatz­lie­fe­rung am nächs­ten Tag ankommt. Das wur­de defi­ni­tiv zuge­sagt.

Anthologie-Ausschreibung: Zauberspiegel

Logo Zauberspiegel Online

Die Sei­te Zau­ber­spie­gel-Online wird zukünf­tig im Rah­men der von Turns­ha­re Ltd und Elvea gegrün­de­ten »Under­ground-Edi­ti­on« vier bis sechs Phan­tas­tik-Bücher pro Jahr her­aus­ge­ben. The­men sol­len Fan­ta­sy, SF Hor­ror und Steam­punk sein. Als Auf­takt wird eine Antho­lo­gie aus­ge­schrie­ben, deren The­ma pas­sen­der­wei­se »Zau­ber­spie­gel« ist.

Aus­schrei­bung
Schnee­witt­chens Stief­mut­ter frag­te ihn, wer denn die Schöns­te im Land sei … Maca­bros dien­te er als Tor zur Welt(en) … Gor­don Black jag­te mal einen Vam­pir­dä­mon, der sich in einem Spie­gel ver­barg … Auch die Drei Fra­ge­zei­chen hat­ten mal einen … Haru­ka und der Zau­ber­spie­gel ist der Titel eines japa­ni­schen Ani­ma­ti­ons­films …
Zau­ber­spie­gel sind zumeist Mit­tel zum Zweck. Wir wol­len sie in den Mit­tel­punkt stel­len. Dabei steht dem inter­es­sier­ten Autor die gan­ze Welt des Phan­tas­ti­schen offen. Das Spek­trum reicht von den Wel­ten der Mär­chen über die klas­si­schen Sagen und Legen­den über die Wel­ten der Fan­ta­sy, des Hor­rors bis hin zu den Ster­nen und ande­rer Spiel­ar­ten der Sci­ence Fic­tion.
Was ist denn so ein Zau­ber­spie­gel? Wir sind sehr gespannt dar­auf wie der inter­pre­tiert wird. Als Gerät und/​oder Werk­zeug, als Wesen mit Bewusst­sein … Der Mög­lich­kei­ten sind da vie­le.

Wel­ches Sze­na­rio auch immer gewählt wird. Ein Zau­ber­spie­gel steht im Zen­trum.

  • Gesucht wer­den zehn Geschich­ten für die Antho­lo­gie
  • Das Gan­ze soll­te etwa 20 Norm­sei­ten á 1.800 Anschlä­gen umfas­sen
  • Die Antho­lo­gie erscheint als eBook und Paper­back
  • Als Hono­rar wer­den 15 % vom Net­to­ver­kaufs­preis der Bücher/​eBooks ver­teilt
  • Jeder Autor erhält zwei Beleg­ex­em­pla­re
  • Die Antho­lo­gie wird ins Eng­li­sche über­setzt
  • Ein­sen­dun­gen als Word.doc(x), Open Docu­ment For­mat oder Rich Text For­mat
  • Ein­sen­de­schluss ist der 31. Dezem­ber 2015 (23:59:59)
  • Die Antho­lo­gie wird im Früh­jahr 2016 erschei­nen und die »Edi­ti­on Zau­ber­spie­gel« eröff­nen

Ein­sen­dun­gen bit­te an: zauberspiegel[at]turnshare[dot]com

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Aus­schrei­bungs­sei­te bei Zau­ber­spie­gel-Online.

Logo Zau­ber­spie­gel Online Copy­right Zau­ber­spie­gel Online

Neuerscheinung: DUNKLER FLUSS von Nicholas Bennett

Cover Dunkler Fluss

Beim Luzi­fer Ver­lag ist soeben der Mys­tery-Thril­ler DUNKLER FLUSS von Nicho­las Ben­nett erschie­nen. Zum Inhalt:

Ein Leben wird geret­tet, ein ande­res ver­flucht. David Wea­ver wird von Träu­men und Geis­tern heim­ge­sucht, als der Fluss ihn ruft, wie er es bereits frü­her getan hat … im August 1976, dem hei­ßes­ten Som­mer aller Zei­ten.
Die dunk­le His­to­rie einer länd­li­chen Klein­stadt Eng­lands liegt ver­bor­gen in den fins­te­ren Kata­kom­ben mit­tel­al­ter­li­cher Rui­nen. Eine Ener­gie aus alter­tüm­li­cher Zeit schlum­mert dort und war­tet dar­auf, sich an den Bedürf­nis­sen der Men­schen, Böses zu tun, zu laben.
DUNKLER FLUSS ist ein Roman über die düs­te­re Psy­cho­lo­gie eines beschau­li­chen klei­nen Ortes, den schein­bar sel­ten ein Wäs­ser­chen trübt. Die älte­ren Bewoh­ner jedoch wis­sen es bes­ser. Sie ken­nen die heim­tü­cki­sche Unter­strö­mung, die dem Leben am Fluss Meas zu eigen ist …

Der Roman liegt als Klap­pen­bro­schur im For­mat 13,5 x 20,5 cm vor und hat einen Umfang von 576 Sei­ten, der Preis beträgt 14,95 EUR. Ein eBook gibt es eben­falls, das schlägt mit 7,99 EUR zu Buche.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Luzi­fer Ver­lag

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DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 622

Cover Bücherbrief 622

Auch im August hat Erik Schrei­ber wie­der viel gele­sen und fasst sei­ne Mei­nun­gen zu den Büchern im PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF zusam­men. Neben Büchern geht es aber auch noch um Hör­spie­le und Comics.

Dabei geht es unter ande­rem um Fol­gen­des:

Deut­sche Phan­tas­tik: Wolf von Nie­bel­schütz – Der blaue Kam­mer­herr, Mar­kus Heitz – Exkar­na­ti­on – See­len­ster­ben, David Falk – Die letz­te Bas­ti­on.

Inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik: Bran­don San­der­son – Der Rith­ma­tist, Kass Mor­gan – Die 100, C. C. Hun­ter – Im Ster­nen­licht.

Kri­mi & Thril­ler: Håkan Öst­lundh – Ster­bens­stil­le, Rai­ner Hol­be – Schwar­zer Mann, Rein­hard Rohn – Lei­se, stirb lei­se.

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 622 August 2015 (PDF-Datei, ca. 1.8 MB)

Random House – Bertelsmann: eBooks ohne Adobe DRM

Logo Random House

Als letz­te der gro­ßen Ver­lags­grup­pen in Deutsch­land schafft das zu Ber­tels­mann gehö­ren­de Ran­dom House die kun­den­un­freund­li­che Unver­schämt­heit Ado­be DRM ab und setzt ab dem 1. Okto­ber aus­schließ­lich auf sof­tes DRM, also Was­ser­zei­chen. Vor­an­ge­gan­gen waren Ende Juni Bon­nier, kurz dar­auf Holtz­brinck.

Für den Kun­den ist das natür­lich eine groß­ar­ti­ge Sache, Ado­be dürf­te ver­mut­lich weni­ger fröh­lich sein, das stört mich aller­dings nicht die Boh­ne, das Ver­fah­ren war unaus­ge­reift, äußerst uner­go­no­misch und in der Ver­gan­gen­heit gab es Feh­ler, die dazu führ­ten, dass man recht­mä­ßig erwor­be­ne eBooks (zeit­wei­lig) nicht mehr lesen konn­te.

Damit sind aller­dings nicht alle Pro­ble­me vor­bei, denn nach wie vor gibt es Soft-DRM, die Bücher wer­den also mit soge­nann­ten Was­ser­zei­chen gekenn­zeich­net. Wenn sol­cher­art ein­deu­tig den Kun­den zuzu­ord­nen­de eBooks geklaut wer­den (man kann sich Viren vor­stel­len, die den Rech­ner gezielt nach eBooks durch­su­chen und die­se irgend­wo hoch­la­den) und bei­spiels­wei­se auf Tausch­bör­sen oder ein­schlä­gi­gen Web­sei­ten ange­bo­ten wer­den, kann das für den Kun­den zu Pro­ble­men füh­ren. Denn Ran­dom House will mit der ein­schlä­gig berüch­tig­ten Kanz­lei Wal­dorf & From­mer ver­stärkt gegen Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen vor­ge­hen. Ich bin schon sehr auf die ers­ten Gerichts­ver­fah­ren gespannt, wenn man nach­wei­sen will, wer kon­kret das Zeug irgend­wo hoch­ge­la­den hat. Ein sol­cher Nach­weis dürf­te näm­lich abseits von Tausch­bör­sen nahe­zu unmög­lich sein. Und: Wer garan­tiert mir, dass die Soft-DRM-Ver­fah­ren feh­ler­frei sind? Kön­nen glei­che Schlüs­sel mehr­fach ver­ge­ben wer­den? Das lässt sich nur ermes­sen, wenn die Ver­fah­ren offen gelegt wer­den, das wer­den die Ver­la­ge nicht wol­len. Auch das wird sicher­lich in der Zukunft Gerich­te beschäf­ti­gen.

Für Nut­zer von Ama­zons Kind­le ist das eine gute Nach­richt, denn wenn har­tes DRM fehlt, kann man ePubs ande­rer Anbie­ter mit­tels der Soft­ware Calib­re völ­lig pro­blem­los in ein For­mat wan­deln, das der eRea­der der Ame­ri­ka­ner dar­stel­len kann, man wird somit ein klein wenig unab­hän­gi­ger vom geschlos­se­nen Ama­zon-Öko­sys­tem. Auf­grund der unzeit­ge­mä­ßen Buch­preis­bin­dung wäre das aller­dings nur inter­es­sant, wenn man fremd­spra­chi­ge Bücher lesen möch­te – und die sind ohne­hin bei Ama­zon um Län­gen güns­ti­ger als bei den ande­ren Anbie­tern in Deutsch­land. Ich bezweif­le aller­dings, dass das DRM-Umden­ken aller gro­ßen deut­schen Ver­la­ge den Online­händ­ler dazu bringt, ebe­falls auf Kopier­schutz zu ver­zich­ten, ins­be­son­de­re, da der Kun­de gar nichts davon bemerkt.

Die Ran­dom House-Pres­se­mit­tei­lung im Voll­text:

VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE SETZT AUF SOFT-DRM

Die Ver­lags­grup­pe Ran­dom House ver­öf­fent­licht seit mehr als 15 Jah­ren digi­ta­le Aus­ga­ben der Bücher ihrer Autorin­nen und Autoren. Um die Hand­ha­bung von E‑Books zu ver­ein­fa­chen und den Markt wei­ter­hin dyna­misch zu ent­wi­ckeln, ermög­licht die Ver­lags­grup­pe ihren Ver­triebs­part­nern ab 1. Okto­ber, E‑Books auch mit Soft-DRM anzu­bie­ten.

DRM hat sich als Markt­stan­dard bei der Aus­lie­fe­rung von E‑Book-Datei­en eta­bliert. Bis­lang wur­de der Zugriff mit Hil­fe von „har­tem“ Digi­tal Rights Manage­ment (DRM) kon­trol­liert. Auch wenn die­se Art des Kopier­schut­zes inner­halb der Platt­for­men eini­ger Anbie­ter gut funk­tio­niert, gibt es auch Sys­te­me und Situa­tio­nen, die den Leser stark ein­schrän­ken. Mit der Umstel­lung auf Soft-DRM kön­nen Leser E‑Books noch ein­fa­cher auf allen Platt­for­men und End­ge­rä­ten lesen und ihre per­sön­li­che E‑Book-Biblio­thek ver­wal­ten.

Gleich­zei­tig wird auch durch Soft-DRM ein sinn­vol­ler Schutz vor Miss­brauch gewähr­leis­tet, da sich der Weg von E‑Books mit­tels Mar­kie­run­gen wie z. B. digi­ta­len Was­ser­zei­chen zurück­ver­fol­gen lässt. Mit Hil­fe sol­cher und wei­te­rer Maß­nah­men wird die Ver­lags­grup­pe auch künf­tig die Wer­ke ihrer Autorin­nen und Autoren vor Miss­brauch schüt­zen und aktiv gegen Urhe­ber­rechts­ver­stö­ße vor­ge­hen.

Wir wol­len das Inter­es­se am digi­ta­len Lesen wei­ter för­dern und es Lesern mög­lichst ein­fach machen, E‑Books zu lesen. Der Ver­zicht auf har­tes DRM erleich­tert Lesern und Ver­triebs­part­nern den Umgang mit E‑Book-Datei­en, erhöht die Kun­den­zu­frie­den­heit und redu­ziert Kom­ple­xi­tät. Gleich­zei­tig kön­nen auch Händ­ler und Platt­for­men belie­fert wer­den, die kein har­tes DRM anbie­ten. Mit der Umstel­lung auf Soft-DRM schlie­ßen wir uns auch einem immer brei­ter wer­den­den Bran­chen­kon­sens an, mit dem Ziel den digi­ta­len Markt in Deutsch­land kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, so Dr. Frank Sam­beth, CEO der Ver­lags­grup­pe Ran­dom House. Die Ver­lags­grup­pe Ran­dom House ist ein Unter­neh­mens­be­reich der Ber­tels­mann SE & Co. KGaA.

Zu den 45 Ver­la­gen der Ver­lags­grup­pe Ran­dom House in Deutsch­land zäh­len u.a. Blan­va­let,
C. Ber­tels­mann, DVA, Gold­mann, Hey­ne, Luch­ter­hand und Sied­ler

Logo Ran­dom House Copy­right Ber­tels­mann

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