In der Reihe »Düstere Phantastik« erschien beim Blitz-Verlag in Zusammenarbeit mit Felix Woitkowski DAS GESPENSTERBUCH als Neuauflage eines Klassikers der deutschen Schauerliteratur.
Gespenstisch, mythisch, phantastisch. Im Geiste der Schwarzen Romantik schreiben August Apel und Friedrich Laun von 1810 bis 1817 deutsche Schauergeschichte. Im Gespensterbuch erzählen sie von Totgesagten und Wiederkehrern, von Aufklärern und Abergläubigen, von Liebesschwüren und Teufelspakten und lehren damit Europa das Grauen.
Die populärste deutschsprachige Sammlung von Geister- und Spukgeschichten des 19. Jahrhunderts in der ersten vollständigen Neuausgabe.
Mögen Toren und Schwachköpfe von Unmöglichkeiten schwatzen, der Weise beklagt sie, die nicht wissen, was möglich oder unmöglich, was wahr oder falsch, was Licht oder Schatten ist, die die großen Geister nicht kennen und begreifen, welche aus den stummen Grüften und Gräbern, aus den zerfallenen Gebeinen der Abgeschiedenen eine so schauerliche als wahre Sprache vor das erstaunte Ohr der Lebenden bringen. – An Euch, die Ihr hier versammelt seid, vorerst ein warnendes Wort. Hütet Euch, durch irgendeine vorwitzige Frage die Rache des Geistes zu reizen, der von meinem ersten Worte an diesen Totenkopf unsichtbar über ihm schweben wird. Versuchet übrigens, Euer Grauen zu mäßigen, und höret alles in Demut und Ruhe. Denn ich nehme die Gehorsamen in meinen mächtigen Schutz und lasse nur die Frevler von dem wohlverdienten Verderben ereilen
DAS GESPENSTERBUCH ist 400 Seiten stark und kostet 12,95 Euro, es ist exklusiv im Blitz-Shop erhältlich, dort findet man auch eine Leseprobe. Eine eBook-Ausgabe erhält man für 4,99 Euro bei Amazon.
Gestern erschien bei Dani Books der Comic LARA CROFT UND DIE ARTEFAKTE DES BÖSEN, in dem man weitere Abenteuer der aus zahlreichen TOMB RAIDER-Spielen bekannten Schatzjägerin zu lesen bekommt. Die Protagonistin ist hierbei die altbekannte, ältere Lara, nicht die rebootete, jüngere, aus den letzten beiden Games.
Als ein mysteriöser Kult die Welt ins Chaos stürzen will, liegt es an Lara Croft und Carter Bell, die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Vorzeitliche Elfenbeinartefakte sind der Schlüssel sowohl zur Rettung als auch zur Zerstörung der Zivilisation und die beiden früheren Rivalen müssen alles daransetzen, sie zu finden, bevor sie in die Hände der Bösen fallen. Ein aufregendes Rennen gegen die Zeit – voller Action, Abenteuer und natürlich beidhändiger Schießkunst – beginnt!
Die Story ist aus der Feder von Corinna Bechko, die Zeichnungen schufen R. Green, C. Carnero und andere. Die Übersetzung stammt von Arne Voigtmann. LARA CROFT UND DIE ARTEFAKTE DES BÖSEN liegt als Paperback im Format 15,7 x 24 cm vor, ist 124 Seiten stark und kostet 16,99 Euro. Bestellt werden kann der Comicband direkt beim Verlag oder via Amazon. Wer die Printfassung kauft, erhält kostenlos eine PDF-Version dazu.
Weder Sad noch Rabid Puppies konnten die Verleihung der Nebula Awards in 2016 für das vorangegangene Jahr durch die SWFA verhindern. Wer mehr über die Hintergründe dazu wissen möchte, der sollte mal Google bemühen, es gibt haufenweise Kommentare namhafter US-Autoren zu den Versuchen konservativer Säcke, das SF-Genre für sich einzunehmen und die Nebula-Verleihung zu beeinflussen.
Der Preis für den besten Roman gin an Naomi Noviks UPROOTED, dass die Konservativen offenbar nicht ganz so erflogreich waren, zeigt der Preis für die beste Novelle, damit wurde Nnedi Okorafors BINTI ausgezeichnet. Auch der Preis für MAD MAX FURY ROAD, bei der eine Protagonistin wichtiger war als die Hauptfigur dürfte nicht im Sinne der rechten Aktivisten gewesen sein.
Die gesamte Liste der Nominierten und Gewinner im Folgenden, die Gewinner stehen an erster Stelle uns sind mit Sternchen gekennzeichnet. Ach ja: Alle Gewinner außer MAD MAX sind Frauen. Eat this, Puppies!
Auf dem Marburg-Con erschien »Deutschlands einziges Horrormagazin« (so die Herausgeber) ZWIELICHT in der Ausgabe acht.
Michael Schmidt, der Herausgeber seit Band eins, damals noch im Eloy Edictions Verlag, seit Nummer drei bei Saphir im Stahl, hat seit der Ausgabe sechs Achim Hildebrand als Co-Herausgeber. Die beiden Horrorfans stellen immer wieder interessante Sammlungen zusammen.
In der neuen Ausgabe sind 15 Autorinnen und Autoren vertreten, von aktuellen bis hin zu klassischen Schriftstellern. Hinzu kommen Interessante Artikel, die das Magazin bereichern. Das Titelbild stammt von Björn Ian Craig, der es sich erlaubt, mit dem Titel zu spielen, denn die Nummer der Ausgabe findet sich, aus den Buchstaben des Titels Zwielicht gebildet, dort wieder. Hinzu kommen Zeichnungen, die die Erzählungen bildlich unterstützen. Die Zeichnungen stammten dieses Mal von Daniel Huster und Paul Lowe.
Zu den Autoren gehören Ken Liu, Daniel Huster, Erik Hauser, Regina Schleheck, Sascha Dinse, Karla Schmidt, Ellen Norten, Sheila Hodgson, Abel Inkun, Michael Schmidt, Sascha Lützeler, Sven Lenhardt, Felix Woitkowski und Algernon Blackwood.
ZWIELICHT 8 ist im Verlag Saphir im Stahl erschienen, als Printausgabe 408 Seiten stark und kostet 14,95 Euro. Auch eine eBook-Ausgabe gibt es, diese ist für 4,99 Euro erhältlich. Kaufen kann man das Magazin direkt beim Verlag oder via Amazon.
Wie immer hat Erik Schreiber im April 2016 viele, viele Bücher gelesen und lässt uns alle in seinem PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF daran teil haben.
Neben den Buchbesprechungen um die Themen Deutsche Phantastik (diesmal der erotischen Spielart), Internationale Phantastik, Jugendliteratur, Spiele, Spielebücher, Kurzgeschichten und Heftromane findet sich auch ein Bericht zum diesjährigen Marbug-Con und leider auch ein Nachruf auf den Zeichner, Autor, Lektor, Übersetzer und Herausgeber Malte S. Sembten.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 630 liegt wie immer als PDF-Datei vor und kann hier kostenlos herunter geladen werden.
Beim Börsenverein und dessen Mitgliedern herrschte zuerst einmal große Freude, wie man den verschiedenen Publikationen online leicht entnehmen konnte. Hatte man es durch intensive Lobbyarbeit doch durchgesetzt, dass eBooks explizit ins Buchpreisbindungsgesetz aufgenommen wurden. Und das, obwohl man seit Jahren behauptete, dass dieses ohnehin auch für elektronische Bücher gelte. Und man hatte auch eindeutig mit Abmahnungen gedroht, sollte ein Häretiker das anders sehen und von der wahren Lehre abweichen. Doch so sicher scheint man sich dann selbst doch nicht gewesen sein, wenn man es dennoch für notwendig hielt, diese Gesetzesänderung herbeizuführen, die in der letzten Woche verabschiedet wurde und am 1. September 2016 in Kraft tritt.
Aber wie es scheint, hat sich irgendjemand beim Diktieren der Änderungen aufs Gröbste vertan. Oder vielleicht hat ein Selfpublisher an den Formulierungen mitgearbeitet. Denn, oh Wunder, eBooks von Selfpublishern sind ausdrücklich vom neuen Gesetz ausgenommen. Das kann nicht im Sinne des Börsenvereins und seiner Mitglieder gewesen sein, denn diese Ausnahme verschafft Selfpublishern deutliche Wettbewerbsvorteile.
Man ist als Selbstverleger nicht mehr gezwungen, darauf zu achten, dass seine Bücher auf allen Plattformen gleich viel kosten. Ab dem Datum des Inkrafttretens sind auch »zahl´ was Du willst«-Angebote oder ‑Bundles möglich, ebenso wie »zahl´ mit einem Tweet« oder ähnliche Modelle. Und das sowohl für eBooks wie für Printbücher. Das ist aus Sicht der Selfpublisher natürlich überaus erfreulich – und ich kann mir vorstellen, dass das bei den Mitgliedern des Börsenvereins eher für Heulen und Zähneklappern sorgen dürfte. Man muss sich fragen, wie es sein konnte, dass das so durchrutschte? Hat man da bei der Lobby tief und fest gepennt, dass das während der Entwicklung der Gesetzesänderung nicht auffiel? Hatte man gehofft, die Politik werde das schon richtig machen? Dabei weiß man doch, wie handwerklich schlecht etliche Gesetze der letzten Jahre sind.
Wie handwerklich schlecht die Gesetzesänderungen auch in anderer Hinsicht sind, zeigt der neue Absatz über den »Letztabnehmer in Deutschland«, der dazu führen soll, dass ausländische Verkäufer das BuchPrG nicht umgehen können (wie das bisher beispielsweise gewisse britische Anbieter taten). Nach Kommentaren von Juristen, die ich las, ist durch die Formulierung hier nicht der Wohnsitz ausschlaggebend, sondern wo sich dieser Letztabnehmer zum Zeitpunkt des Kaufs befindet. Sprich: Bin ich im Urlaub, beispielsweise in den Niederlanden, kann ich preisgebundene Bücher möglicherweise günstiger bekommen. Man muss sich fragen, wie das durchgesetzt werden soll? Mittels Geolocation? Das wäre prima, ich bin Nutzer eines VPN-Dienstes, mit dem ich scheinbar aus einer Menge von Ländern im Internet unterwegs sein kann … Und bevor jetzt wieder irgendein Schlaumeier lamentiert: Nein, die Nutzung von VPNs ist nicht nur völlig legal, sondern auch für manche Anwendungen technisch unabdingbar notwendig.
Damit könnte ich preisgebundene Bücher günstiger erwerben, weil ich den Anschein erwecke, kein Käufer aus Deutschland zu sein.
Und selbst wenn die Interpretation falsch wäre, und doch der Wohnort des Kunden gilt: Wer will mich denn daran hindern, eine Auslandsadresse als Hauptanschrift beim Onlineshop zu hinterlegen, und dann an eine abweichende Zweitadresse in Deutschland liefern zu lassen? Wieder einmal – und wie so oft – hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten des #neulands völlig übersehen. Alte Männer mit Kugelschreibern und Faxgeräten …
Abschließend ist die Zementierung des fossilen Buchpreisbindungsgesetzes in meinen Augen der falsche Weg, weil hier eine kartellartige Struktur gesetzlich unterstützt wird. Die Argumentation, dass die Buchpreisbindung auch Nischenprodukte ermögliche, ist ohnehin eine Lächerliche, wenn man sich ansieht, was die Publikumsverlage so an billigem und mies lektoriertem Massenmüll auf den Markt pumpen. Auch der Hinweis auf kulturelle Vielfalt zieht meiner Ansicht nach nicht im Geringsten. Wenn dem so wäre, müsste es auch Preisbindungsgesetze für Musik, Filme oder Computerspiele geben. Die gibt es aber nicht und man kann nicht sagen, dass es bei diesen Medien keine Vielfalt gäbe – sogar ganz im Gegenteil.
So werden wir aber weiter mit diesem unzeitgemäßen Gesetz leben müssen. Dass die Selfpublisher davon ausgenommen wurden, erfreut mich dann aber doch – das kann man fast progressiv nennen, auch wenn es mit großer Wahrscheinlichkeit nur ein Versehen war.
Korrektur: Nur eBooks von Selfpublishern fallen offenbar nicht unter die Buchpreisbindung, für Printbücher gilt sie. Mein Fehler. Und natürlich völlig daneben, warum diese Unterscheidung? Der entsprechende Passus steht nicht im Gesetz selbst, sondern in der Begründung zum Gesetz, die Gerichte ebenfalls zur Interpretation heranziehen.
Im Eigenverlag ist bereits vor einiger Zeit der Steampunk-Roman DER STERN DES SETH von Amalia Zeichnerin erschienen. Zum Inhalt:
DER STERN DES SETH ist ein abenteuerlicher, spannender und in sich abgeschlossener Steampunk Abenteuer Roman mit fünf sehr unterschiedlichen, eigensinnigen Protagonisten, die keine strahlenden Helden sind, sondern auch ganz menschliche Schwächen haben. Wer Vergnügen findet am Steampunk- oder Pulp-Genre und vielleicht Filme wie die INDIANA JONES-Reihe oder auch die Trilogie DIE MUMIE mag, den wird dieses Expeditionsabenteuer gewiss unterhalten.
Der Roman hat in gedruckter Form einen Umfang von 296 Seiten und kostet als Taschenbuch 12 Euro. Für die eBook-Fassung werden 5,49 Euro fällig.
Im Folgenden eine Liste der Finalisten für die Hugo Awards 2016, also die Shortlist, aus der die endgültigen Gewinner sublimiert werden. Jetzt wird sich vielleicht der ein oder andere fragen: »Und warum zeigt uns der Holzhauer die, und nicht nur die Gewinner?« Die Antwort darauf ist ziemlich einfach: Die Liste zeigt eine Auswahl an aktueller Science Fiction bzw. Phantastik, die man mal lesen könnte. Für mich ist die Shortlist im Prinzip eigentlich immer eine Art Einkaufsliste (in diesem Jahr gibt es eine Ausnahme: das unerträgliche THE AERONAUTS´S WINDLASS, dabei gehört Butcher eigentlich zu meinen Lieblingsautoren). Oder in Sachen Film und Fernsehen eine Vorschlagsliste, was ich mir noch ansehen könnte (falls ich es nicht ohnehin gesehen habe).
Dank eBooks liegen alle Romane ja nur einen Mausklick entfernt.
Bereits seit ein paar Wochen ist die Ausgabe drei von IF – MAGAZIN FÜR ANGEWANDTE FANTASTIK erhältlich. Zum Inhalt:
IF Magazin überschreitet die Grenzen der Fiktion in beide Richtungen und erkundet die Anwendungsgebiete der Fantastik. In dieser Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf Kung Fu Fantasy und fernöstlichen Geistergeschichten. Coverillustration von Peter Mordio – Stories von Frank Tumele, Christine Prinz, Marius Kuhle, Ina Elbracht, Tobias Reckermann, Ulf R. Berlin und Brian Deatt – Interviews mit M. H. Boroson, Adam Nevill, Bernhard Reicher und Dr. Nachtstrohm – weitere Beiträge von Frank Duwald, Tobias Reckermann, Thorsten von Birkenhayn und Ulf R. Berlin.
Soeben ist die 15. Ausgabe des kostenlosen Magazins PHANTAST erschienen, das Kernthema darin sind diesmal Drachen. Im Inhalt finden sich unter anderem:
- Interviews mit Christoph Hardebusch, Jasmin Rollmann und Akram El-Bahay
– Artikel zu den Drachenländern Japan und China
– einen kleinen Einblick in die Welt der echten Drachen
– Artikel zu Dungeons & Dragons und Comic-Drachen
– diverse Rezensionen zum Thema
– wunderschöne Drachen-Illustrationen
– eine exklusive Leseprobe aus Flammenwüste – Der Gefährte des Drachen
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