Buch

THE DARK KNIGHT RISES – dritter Trailer

Die Gebrü­der War­ner stel­len einen drit­ten Trai­ler zum letz­ten Teil von Chris­to­pher Nolans BATMAN-Tri­lo­gie mit dem Titel  THE DARK KNIGHT RISES bereit.

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Neuer Monat, neuer FANDOM OBSERVER: 275 erschienen

Wie immer pünkt­lich wie die Mau­rer … äh, Maler: pünkt­lich heu­te Nacht wur­de die Aus­ga­be 275 des FANDOM OBSERVER zum Down­load bereit gestellt, Chef­re­dak­teur die­ser Aus­ga­be war Olaf Fun­ke. Unter den The­men dies­mal:

Robert Musa befasst sich mit der Film­fas­sung von DIE TRIBUTE VON PANEM, Micha­el Erle beleuch­tet die »unglei­chen Brü­der« PAUL und IRON SKY, wei­ter­hin gibt es eine Vor­schau auf die World Fan­ta­sy Con­ven­ti­on 2013 in Brigh­ton. Neu­es aus den Berei­chen Comic (Neu­start des DC-Uni­ver­sums), Film & Fern­se­hen, bei­spiels­wei­se UNDERWORLD AWAKENING oder HUGO CABRET, sowie selbst­ver­ständ­lich Rezen­sio­nen zu Büchern und Hör­bü­chern wie JIMMY DER MOPS von Miri­am Pha­ro, Chi­na Mié­vil­les EMBASSYTOWN, KATHARSIA oder Andre­as Dre­sens FREITRÄUMER.

Das alles auf prall gefüll­ten 18 Sei­ten. Wie immer auf der Web­sei­te des FO zum kos­ten­lo­sen Down­load. Tot­holz­fe­ti­schis­ten kön­nen das Maga­zin aber auch nach wie vor ganz klas­sisch auf Papier erhal­ten.

Cover FO 275 Copy­right Fan­dom Obser­ver

Kickstarter: Steampunk Sherlock Holmes

Wer mal wie­der Geld auf der Crowd­fun­ding-Platt­form Kick­star­ter los­wer­den möch­te und ein Fai­ble für Steam­punk und einen gewis­sen bri­ti­schen Detek­tiv hat, der soll­te sich das Pro­jekt STEAMPUNK HOLMES: LEGACY OF THE NAUTILUS genau anse­hen und dann einen Betrag sei­ner Wahl dort hin­ter­las­sen.

Die ges­team­punk­ten Aben­teu­er des bri­ti­schen Detek­tivs füh­ren in eine alter­na­ti­ve Rea­li­tät, in der die Plä­ne für Cap­tain Nemos U‑Boot »Nau­ti­lus« gestoh­len wur­den – und nur einer kann sie wie­der­be­schaf­fen: Sher­lock Hol­mes. Dabei wird er natür­lich unter­stützt von sei­nem Freund und Bera­ter, dem bio­nisch auf­ge­rüs­te­ten Dr. Wat­son, aber auch von sei­ner Schwes­ter (!), der töd­li­chen Mycroft Hol­mes.

Es sind sogar bereits wei­te­re Titel geplant, in denen Hol­mes auf wei­te­re Cha­rak­te­re von Jules Ver­ne, aber auch sol­che von H. G. Wells oder Mary Shel­ley tref­fen soll. Für eine Spen­de von nur einem US-Dol­lar erhält man das Werk als eBook mit rei­nem Text als Inhalt für einen Bei­trag in Höhe von acht Dol­lar erhält man das eBook und Vor­ab-Zugang zu den nächs­ten Roma­nen – wer mag kann auch deut­lich mehr spen­den und erhält dann immer umfang­rei­che­re Gim­micks. Alles in allem soll es eine wah­re Mul­ti­platt­form-Aus­ga­be wer­den: eine Druck­fas­sung, ein ePub-eBook, ein inter­ak­ti­ves eBook fürs iPad, ein Hör­buch und eine Web­an­wen­dung. Wei­te­re Details dazu fin­det man außer bei Kick­star­ter auch auf der offi­zi­el­len Web­sei­te.

Das Pro­jekt läuft noch drei Tage, 29000 Dol­lar sol­len gesam­melt wer­den, 15000 sind bereits bei­sam­men.

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Neil Gaimans GRAVEYARD BOOK wird von Disney verfilmt

Der Kon­zern mit den Maus­oh­ren hat sich die Rech­te an Neil Gai­mans preis­ge­krön­tem Werk THE GRAVEYARD BOOK gesi­chert, um einen Kino­film dar­aus zu machen. Mit der Umset­zung wur­den Pro­du­zent-Vete­ran Gil Net­ter und Ben Brow­ning beauf­tragt.

Vor dem Deal hat­ten sich ver­schie­de­ne Stu­di­os um den Stoff bemüht, dar­un­ter bei­spiels­wei­se Mira­max. Neil Jor­dan hat­te eine Umset­zung in Arbeit, eine ande­re soll­te von Chris Colum­bus´ 1492 Pro­duc­tions kom­men. Bevor Dis­ney zuschlug lagen die Rech­te beim euro­päi­schen CGI-Spe­zia­lis­ten Frame­s­to­re.

THE GRAVEYARD BOOK erzählt die Geschich­te eines Jun­gens namens Nobo­dy Owens, der von Geis­tern auf einem Fried­hof auf­ge­zo­gen wird, nach­dem sei­ne Eltern ermor­det wur­den. Als er zum Teen­ager wird, wird auch er von Mör­der sei­ner Fami­lie ver­folgt, einem Wesen namens »The Man Jack«.

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Cover THE GRAVEYARD BOOK Copy­right Har­per Coll­ins

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Umdenken bei eBooks: Tor Books verzichtet auf Kopierschutz

Das wird die DRM-Ver­fech­ter in der deut­schen Ver­lags­bran­che hart tref­fen – wenn sie es denn über­haupt wahr­neh­men (denn mit dem Inter­net haben es vie­le dar­in bekannt­lich nicht so): wie der Spie­gel heu­te berich­tet, will der auf Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy spe­zia­li­sier­te Ver­lag Tor Books bei sei­nen eBook-Publi­ka­tio­nen auf jeg­li­che har­te DRM-Maß­nah­men ver­zich­ten.

Im ver­lags­ei­ge­nen Blog schreibt Tor-Chef Tom Doh­erty (Über­set­zung von mir):

Unse­re Autoren und Leser haben bereits lan­ge Zeit danach gefragt. Sie sind ein tech­nisch ziem­lich auf­ge­klär­ter Hau­fen und DRM ist für sie ein stän­di­ges Ärger­nis. Es hin­dert sie dar­an, ehr­lich erwor­be­ne eBooks auf völ­lig lega­le Arten zu nut­zen, bei­spiels­wei­se sie auf ver­schie­de­nen Rea­dern lesen zu kön­nen.

Our aut­hors and rea­ders have been asking for this for a long time. They’re a tech­ni­cal­ly sophisti­ca­ted bunch, and DRM is a con­stant annoyan­ce to them. It pre­vents them from using legi­ti­m­ate­ly-purcha­sed e‑books in per­fect­ly legal ways, like moving them from one kind of e‑reader to ano­ther.

Laut der Mit­tei­lung im Blog sol­len ab Juli 2012 alle eBooks ohne DRM erhält­lich sein, also sowohl bereits erhält­li­che wie auch neue. Der bri­ti­sche Able­ger Tor UK kün­dig­te dies heu­te eben­falls an. Die eBooks sol­len bei allen bis­lang bekann­ten Ver­käu­fern ohne Kopier­schutz zu bekom­men sein, zudem wird man die Bücher auch über Platt­for­men ver­trei­ben, die ohne­hin bereits Wert dar­auf legen, nur DRM-freie eBooks anzu­bie­ten und bei denen man die Publi­ka­tio­nen des Ver­lags bis­lang nicht bekam.

Groß­ar­tig! Es bleibt abzu­war­ten, wer als nächs­tes folgt.

Geht es nach den deut­schen Ver­le­gern, dürf­te damit aller­dings der Unter­gang des Abend­lan­des ein­ge­läu­tet sein. :o)

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Logo Tor Copy­right Tom Doh­erty Asso­cia­tes

Neuer Reanimationsversuch: YPS mit Gimmick – diesmal für Erwachsene

Nach lan­gen Jah­ren des Erfolgs ging es mit dem »Comic-mit-Spiel­zeug«- Maga­zin YPS berg­ab und im Jahr 2000 stell­te der Eha­pa-Ver­lag die Pro­duk­ti­on des­we­gen ein. Vie­le von uns dürf­ten YPS und das Kän­gu­ruh über lan­ge Jah­re durch die Kind­heit beglei­tet haben.

Im Jahr 2005 ver­such­te Egmont Eha­pa eine Neu­auf­la­ge, die aller­dings man­gels Erfolg nach nur vier Aus­ga­ben wie­der ein­ge­stellt wur­de. Offen­bar zog das Kon­zept »Comic mit Gim­mick« bei den Kids nicht mehr – oder die Inhal­te wuss­ten nicht zu unter­hal­ten – jetzt star­tet man einen neu­en Ver­such.

Dies­mal ist das neue Kon­zept aller­dings nicht auf Kids gezielt, son­dern auf die Leser von damals, die heu­te 30- bis 45-Jäh­ri­gen. Die sol­len ent­spre­chen­de Inhal­te im Maga­zin vor­fin­den, die »die The­men von damals optisch und inhalt­lich in ihre heu­ti­ge Lebens­welt über­set­zen«. Das sagt zumin­dest der Ver­lag. So möch­te man sich bei­spiels­wei­se ernst­haft der Fra­ge wid­men, ob man mit 35 noch Geheim­agent wer­den könn­te – dazu gibt’s die pas­sen­den Gim­micks. Ich befürch­te, das ist tat­säch­lich deren Ernst …

Inhalt­lich soll es neben der Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sem und ähn­li­chen The­men auch wie­der Comics geben, neben neu­en auch bekann­te und erfolg­rei­che aus den »guten alten« Zei­ten.

Man sieht mich mit einem Fra­ge­zei­chen im Gesicht, ob die­ses Kon­zept, das offen­bar haupt­säch­lich auf Nost­al­gie abzielt,  dau­er­haft erfolg­reich sein kann. Als Chef­re­dak­teur hol­te man sich Chris­ti­an Kal­len­berg, der in glei­cher Posi­ti­on bis ins Jahr 2010 das Maga­zin FHM betreu­te.
Der YPS-Test­bal­lon soll im Okto­ber 2012 star­ten, soll­te sich die­ses Heft halb­wegs erfolg­reich abset­zen las­sen, hat Egmont Eha­pa für 2013 eine regel­mä­ßi­ge Erschei­nungs­wei­se ange­kün­digt. Der Preis soll 5,90 Euro betra­gen. Wei­te­re Details fin­det man auf  der Face­book-Sei­te des neu­en Maga­zins (die als Web­sei­te her­hal­ten muss, eine »her­kömm­li­che« Web­prä­senz gibt es lei­der nicht).

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YPS-Logo Copy­right Egmont-Eha­pa-Ver­lag

Heyne und die Tom Clancy-Mogelpackung

Die Publi­kums­ver­la­ge repe­tie­ren man­tra-artig, dass sie für Qua­li­tät ste­hen und dass die­se auf­wän­di­ge Ver­fei­ne­rung von Urhe­ber­wer­ken einer der Haupt­grün­de für die Kos­ten ihrer Pro­duk­te ist. Dass dem heut­zu­ta­ge lei­der all­zu oft nicht mehr so ist, erkennt man durch Bli­cke in ver­leg­te Bücher nur all­zu leicht – rich­tig übel wird es bis­wei­len sogar, wenn man hier­bei Über­set­zun­gen her­an zieht.

Ein (nicht ganz) neu­er Weg, dem Kun­den sein Geld aus der Tasche zu zie­hen, ist ein beson­ders dreis­ter Eti­ket­ten­schwin­del des Hey­ne-Ver­lags. Auf dem Cover des Romans GEGEN ALLE FEINDE prangt groß und fett wie gewohnt der Name eines Autoren: in die­sem Fall Best­sel­ler-Schrei­ber Tom Clan­cy. Klar, dass alle Clan­cy-Fans sofort und ohne Beden­ken zm Roman grei­fen.

Doch ver­wun­dert reibt sich der Fan die Augen ob des Inhalts von GEGEN ALLE FEINDE, der qua­li­ta­tiv nicht mit ande­ren Wer­ken des Schrift­stel­lers mit­hal­ten kann und ein ver­gleichs­wei­se tum­bes »auf­rech­te ame­ri­ka­ni­sche Hel­den gegen fana­ti­sche isla­mis­ti­sche Terroristen«-Szenario beschreibt. Betrübt fragt sich der Thril­ler-Anhän­ger, ob Clan­cy sei­nen Schaf­fensze­nit über­schrit­ten hat? Muss man sich etwa einen neu­en Gen­re-Autor suchen?

Seid beru­higt, Mil­lio­nen. Der Grund für die min­de­re Qua­li­tät des Romans ist kei­ne plötz­li­che Krea­ti­vi­täts­sen­ke oder Stil-Inkon­ti­nenz Clan­cys, son­dern viel­mehr, dass es sich bei dem Buch um einen mie­sen Eti­ket­ten­schwin­del han­delt. Tat­säch­lich wur­de der Roman näm­lich über­haupt nicht von Clan­cy ver­fasst, son­dern von jeman­dem namens Peter Telep.

Wie Hey­ne groß Clan­cy aufs Cover pinnt, ohne dass Clan­cy tat­säch­lich drin ist (ob nun aus­schließ­lich oder mit »Co-Autor« ist hier­bei völ­lig irrele­vant), das kann man mei­ner Ansicht nach nur als Unver­schämt­heit und dreis­te Abzo­cke bezeich­nen.

Übri­gens: auch auf der US-Fas­sung des Romans (ver­legt von Ber­kley, eines Toch­ter­ver­lags der Pen­gu­in Group) prangt groß der Name Tom Clan­cy, aller­dings steht hier wenigs­tens ver­schämt und klein dar­un­ter »with Peter Telep«.

In Heynes Kurz­be­schrei­bung zum Roman liest man:

Inter­na­tio­na­le Intri­gen, explo­si­ve Action – der neue gro­ße Tom Clan­cy

Seit Jah­ren tobt der Kon­flikt im Mitt­le­ren Osten. Nun sieht es so aus, dass sich der Kriegs­schau­platz ver­la­gert hat. Die Tali­ban bedie­nen sich für ihre Machen­schaf­ten eines mexi­ka­ni­schen Dro­gen­kar­tells und tra­gen den Kampf ins Hei­mat­land des Erz­fein­des – in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Tom Clan­cy, der Meis­ter des inter­na­tio­na­len Polit­thril­lers, stellt uns sei­nen neu­en Hel­den vor: Ex-Navy-SEAL Max Moo­re. Und der steht allein – gegen alle Fein­de.

Es wird frag­los ein­deu­tig der Ein­druck erweckt, der Roman stam­me aus­schließ­lich von Clan­cy – jeg­li­cher Hin­weis auf einen »Co-Autor« fehlt im Gegen­satz zur eng­li­schen Fas­sung, wo man wenigs­tens dar­auf hin­weist, dass es einen sol­chen gibt. Auch auf Ama​zon​.de fehlt jeg­li­cher Hin­weis auf den Co-Autor Telep. Ich neh­me an, im Buch steht es an irgend­ei­ner Stel­le ver­schämt und klein, wo man es nicht fin­det oder es sowie­so kei­ner liest.

Ist der schnel­le Euro wich­ti­ger als das Ver­trau­en der Kun­den, das man mit sol­chen über­flüs­si­gen Win­kel­zü­gen leicht­fer­tig aufs Spiel setzt? Dass so etwas gera­de heut­zu­ta­ge ins Auge geht, zei­gen die der­zeit an allen Ecken des Webs erschei­nen­den nega­ti­ven Rezen­sio­nen des Werks.

Die­se Num­mer wird übri­gens nicht nur bei Clan­cy gefah­ren …

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Cover GEGEN ALLE FEINDE copy­right 2012 Hey­ne

Der neue Alan Dean Foster: BODY, INC.

Alan Dean Fos­ter gehört defi­ni­tiv zu mei­nen Lieb­lings­au­toren. Sei­ne Aben­teu­er um Flinx und sei­nen Mini­drach Pip habe ich eben­so ver­schlun­gen wie ande­re Aben­teu­er aus dem Humanx-Uni­ver­sum, beson­ders blieb mir hier NOR CRYSTAL TEARS (dt. AUCH KEINE TRÄNEN AUS KRISTALL) im Gedächt­nis, eine bril­li­an­te Erzäh­lung, die berich­tet, wie die Men­schen und die insek­to­iden Thranx trotz erheb­li­cher Schwie­rig­kei­ten zu einem sich per­fekt ergän­zen­den Ster­nen­bund (dem Humanx-Com­mon­wealth) wer­den konn­ten. Unbe­dingt zu erwäh­nen ist selbst­ver­ständ­lich MIDWORLD  (DIE DENKENDEN WÄLDER), ein Öko­lo­gie-Roman ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger. Aber auch Roma­ne abseits die­ses Hin­ter­grunds sind immer wie­der äußerst les­bar, zudem hat er diver­se Roma­ne und Sto­ries zu Fil­men (ALIEN, RIDDICK, TRANSFORMERS) und Fern­seh­se­ri­en (STAR TREK LOGS) ver­fasst. Doch genug der Schwär­me­rei.

Jetzt ist ein neu­es Buch erschie­nen, es trägt den Titel BODY, INC. und befasst sich mit gene­ti­schen Mani­pu­la­tio­nen (Klap­pen­text, Über­set­zung von mir):

In einer Welt, die durch Jahr­hun­der­te von Umwelt­ver­schmut­zung tief ver­wun­det ist, müs­sen sich zwei unge­wöhn­li­che Prot­ago­nis­ten zusam­men tun: Dr. Ingrid Seastrom ist über ein Geheim­nis gestol­pert, das sich um quan­ten­ver­schränk­te Nano-Implan­ta­te dreht – ein Geheim­nis, das sie umbrin­gen könn­te. Whispr ist ein Dieb und Mör­der, des­sen Kör­per radi­ka­len Ver­än­de­run­gen unter­zo­gen wur­de, er ist so dünn ist, dass man ihn fast als zwei­di­men­sio­nal bezeich­nen könn­te. Whispr hat einen sil­ber­nen Daten­spei­cher­fa­den gefun­den, der ihn rei­cher machen könn­te, als er es sich in sei­nen wil­des­ten Träu­men vor­ge­stellt hat. Außer­dem ist er unsterb­lich in Dr Seastrom ver­liebt. Ihre Suche nach den Hin­ter­grün­den zum Implan­tat und dem Spei­cher  – die zum sel­ben Geheim­nis gehö­ren könn­ten – füh­ren sie zum South Afri­can Eco­no­mic Com­bi­ne, auch bekannt als SAEC. Weni­ger respekt­voll bezeich­net man die­se Orga­ni­sa­ti­on auch als SICK. Und so wie es aus­sieht, hat SICK die gesuch­ten Ant­wor­ten.
Unglück­li­cher­wei­se hat SICK auch Napun Molé, einen kalt­blü­ti­gen Ass­as­si­nen, des­sen gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen ihn zu einer Ein-Mann-Armee machen. Molé hat bereits eine Mög­lich­keit Ingrid und Whispr zu töten ver­passt und er ist ihnen nach Süd­afri­ka gefolgt. Dies­mal wird er sie nicht nur töten, son­dern er wird sie lei­den las­sen.

BODY, INC. erschien Ende März bei Ran­dom House, als Trade Paper­back kos­tet der Roman ca. 11,00 Euro, als eBook ca. 7,50 Euro. BODY, INC. ist der zwei­te Roman der TRIPPING POINT-Tri­lo­gie, Band eins erschien unter dem Titel THE HUMAN BLEND im Novem­ber 2011.

Unfass­bar, der ers­te Band ist völ­lig an mir vor­bei gegan­gen, wofür bezie­he ich eigent­lich den Ran­dom House-News­let­ter? ;o) Sieht so aus, als müss­te ich das Auf­ho­len bei PERRY RHODAN unter­bre­chen, um die bei­den neu­en Fos­ters zu lesen.

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Cover BODY, INC. Copy­right 2012 Ran­dom House

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Jetzt erhältlich: TÍR NA NÓG Teil 2 – DAS SCHICKSAL DER WELT

Bekann­ter­ma­ßen ver­legt der ACA­BUS-Ver­lag die gedruck­te Fas­sung von Sean O´Connells groß­ar­ti­gem Gen­re-Cross­over TÍR NA NÓG. Und weil das Werk recht umfang­reich ist, muss­te es auf zwei Bücher auf­ge­teilt wer­den. Nach­dem der ers­te Band nun bereits seit eini­ger Zeit im Han­del ist, erschien soeben die Fort­set­zung unter dem Titel TÍR NA NÓG – DAS SCHICKSAL DER WELT. Dar­in wer­den die wei­te­ren Aben­teu­er des jun­gen Cor­ne­lis und des Meis­ters Aki beleuch­tet, die sich gemein­sam mit diver­sen unge­wöhn­li­chen Beglei­tern auf der Rei­se zu einer merk­wür­di­gen Insel befin­den.

Die Hör­buch­fas­sung, die im Action-Ver­lag erschie­nen ist, hat­te ich bereits bespro­chen.

Unbe­ein­druckt von den sich zuspit­zen­den Gefah­ren, set­zen Cor­ne­lis, Meis­ter Aki und Rag­gah ihre gefahr­vol­le Rei­se nach Süden fort. Auf der Stra­ße nach See­burg wer­den sie Zeu­gen eines schreck­li­chen Mas­sa­kers an Esper­ma­nen.
Cor­ne­lis will die hilf­lo­sen Wesen schüt­zen, doch sein beherz­tes Ein­grei­fen führt zur Gefan­gen­nah­me der drei Gefähr­ten. Sie wer­den nach König-Erich-Burg gebracht, wo sie das Gla­tis­ant erwar­tet – ein schreck­li­ches Untier, das nahe­zu unbe­sieg­bar scheint.
Cor­ne­lis muss erken­nen, dass auf dem Weg nach Tír na nÓg selbst der Tod nicht die letz­te Gren­ze ist.

TÍR NA NÓG – DAS SCHICKSAL DER WELT ist bei allen Buch­händ­lern sowie den ein­schlä­gi­gen Online­platt­for­men unter der ISBN 978–3‑86282–146‑4 in gedruck­ter Form erhält­lich, das Werk liegt aber eben­falls als eBook in den For­ma­ten ePub und PDF vor. Der Preis für die Papier­fas­sung beträgt 13,90 Euro, die eBook-Fas­sun­gen sind mit EUR 5,99 im Ver­gleich dazu erfreu­lich preis­wert.

DAS SCHICKSAL DER WELT – TÍR NA NÓG – Teil zwei
Sean O´Connell
Phan­tas­ti­scher Roman
Paper­back, 14 x 20,5 cm
224 Sei­ten
Preis Buch: 13,90 EUR
Preis eBook: 5,99 EUR
Erschei­nungs­da­tum: April 2012
Buch-ISBN 978–3‑86282–146‑4
Ebook-ISBN 978–3‑86282–147‑1 (PDF)
Ebook-ISBN 978–3‑86282–148‑8 (Epub)
ACA­BUS-Ver­lag

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Cover DAS SCHICKSAL DER WELT Copy­right ACA­BUS-Ver­lag

Hugo-Nominierungen 2012

Die 2012er Nomi­nier­ten­lis­te für die all­jähr­lich von der World Sci­ence Fic­tion Socie­ty ver­lie­he­nen Hugo-Awards ist raus. Nun mag man an der Sinn­haf­tig­keit von sol­chen Aus­zeich­nun­gen grund­sätz­lich zwei­feln, aller­dings sehe ich in den US-Prei­sen aus ver­schie­de­nen Grün­den mehr Inhalt und Kom­pe­tenz als bei den hie­si­gen: die schie­re Men­ge an Abstim­men­den ist eben­so viel grö­ßer als bei uns, wie auch die pure Men­ge an Phan­tas­tik-Out­put in den Staa­ten (von der wir hier lei­der nur einen ver­schwin­dend gerin­gen Bruch­teil zu sehen bekom­men).

Ich hal­te die US-Nomi­nie­run­gen und ‑Ver­lei­hun­gen des­we­gen ins­be­son­de­re für eine treff­li­che Vor­schlags­lis­te, die dem inter­es­sier­ten Leser pri­ma Hin­wei­se gibt, was man sich mal zum Lesen oder in Sachen Fil­me und Fern­seh­se­ri­en zum Anse­hen vor­neh­men soll­te. Und das gera­de des­we­gen, weil es mög­li­cher­wei­se nicht in deut­scher Spra­che erscheint, da die Ableh­ner Ent­schei­der bei den Publi­kums­ver­la­gen der Ansicht sind, dass das hier­zu­lan­de eh nie­mand liest.

Die Hugos wer­den am 2. Sep­tem­ber 2012 auf dem sieb­ten Chi­con in Chi­ca­go ver­lie­hen.

Best Novel (932 bal­lots)
Among Others by Jo Walt­on (Tor)
A Dance With Dra­gons by Geor­ge R. R. Mar­tin (Ban­tam Spec­tra)
Dead­line by Mira Grant (Orbit)
Embas­sy­town by Chi­na Mié­ville (Macmil­lan /​ Del Rey)
Levia­than Wakes by James S. A. Corey (Orbit)

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