Wie ich bereits erzählte hat Jürgen Eglseer einen Onlineshop mit dem Namen »Amrûn« eingerichtet, der sich dem Verkauf von Büchern aus den Bereichen Kleinverlag und Selfpublishing widmet. Dort sind jetzt auch die eBook-Fassungen der ersten beiden STEAMPUNK CHRONIKEN im Format ePub erhältlich.
ÆTHERGARN und GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER können ab sofort dort herunter geladen werden, selbstverständlich genauso wie auch bei Beam-eBooks und auf der Projektwebseite kostenlos. Wer das Projekt unterstützen möchte, der darf dafür spenden, kann aber auch die Kindle-Fassung oder die Taschenbücher bei Amazon erwerben.
Die ePub-Fassungen der beiden Storysammlungen mit Steampunk-Geschichten stehen unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-NC-ND) und dürfen weiter gegeben werden. Optimalerweise mit einem Hinweis auf die Spendenmöglichkeit, damit auch weitere Bände realisiert werden können. In Vorbereitung sind zwei Bücher mit Gruselgeschichten im Steampunk-Umfeld, die Titel lauten MECHANISCHE GEISTER und GEISTERMASCHINEN.
Als eBook für den Kindle gibt es seit gestern den Phantastik-Storyband SEFER CHAJIM. Er stammt von Dieter Bohn und enthält acht Stories des Autors.
Werbetext:
Nach seiner Storysammlung LETZTE MAHNUNG legt der mehrfach ausgezeichnete Autor Dieter Bohn (Marburg Award, William-Voltz-Award) hier acht weitere Storys vor:
- sefer chajim – Die Geschichte vom braven Mönch auf dem Mond. Oder doch nicht? (ausgezeichnet mit dem William-Voltz-Award 2009)
– Schneekugel – Ein Raumschiff stößt nicht nur an die Grenzen unseres Verstandes.
– Wäldchen ohne Wiederkehr – Dieser Versuch, das »Beamen« Realität werden zu lassen, ist irgendwie in die Hose gegangen.
– Der Tannenbusch-Zwischenfall – Kriminalhauptkommissar Vogler ist sich sicher: Ein Waldstück von einem halben Kilometer Länge sollte nicht einfach so am Himmel schweben.
– Navi-Virus – Wozu braucht man noch eine Beifahrerin, wenn Navigationsgeräte so intelligent werden.
– Nichts da! – Ein Vergewaltiger gerät an die Falsche.
– Hamam – Dieser Planet ist wie ein türkisches Dampfbad: heiß und dampftriefend. Schlechte Voraussetzungen, wenn man dort »im Irgendwo« abstürzt.
– Ein letzter Freundschaftsdienst – Sein Leben lang hat er vom Mars geträumt. Nur ist er alt und wird nie erfahren, ob es Leben auf anderen Planeten gibt. Oder?
Dieter Bohn kennt der aufmerksame Leser zudem durch seine Geschichte DIE LETZTE GRENZE zum ersten Band der STEAMPUNK-CHRONIKEN mit dem Titel ÆTHERGARN. Für PERRY RHODAN hat er bereits mehrfach an STELLARIS mitgeschrieben.
Der Preis für das Kindle-eBook mit seinen acht Geschichten beträgt 1,99 Euro.
Ich hatte bereits vor einiger Zeit darauf hingewiesen, jetzt ist sie erschienen, die erste Ausgabe des Selfpublisher-Phantastik-Magazins in eBook-Form, xtme:phantastik unter der Ägide von Myra Çakan und Johannes zum Winkel. Erhältlich ist es über Amazon als eBook für den Kindle.
Das Magazin widmet sich im Wechsel den Themengebieten Science Fiction und Fantasy, wobei die Grenzen schwimmend sind, in den Fantasy-Ausgaben kann beispielsweise auch Mystery besprochen werden. Inhaltlich werden neben Kurzgeschichten, Novellen und Sachtexten zudem die Autoren und ihre Werke vorgestellt. In der Rubrik »Neuentdeckung« werden phantastike Nachwuchsautoren präsentiert, die bislang noch eher unbekannt sind.
Die Ausgabe eins von XTME:PHANTASTIK ist gerade erscheinen, sie dreht sich thematisch um Science Fiction. Das Titelbild stammt von Lothar Bauer, inhaltlich gibt es unter anderem Kurzgeschichten von Klaus Seibel, Frank W. Haubold und Thomas Knip. Weiterhin, und darüber freue mich natürlich besonders, ist eine Steampunk-Novelle aus GESCHICHTEN AUS DEM AETHER enthalten, nämlich IM NETZ DER GILDE von Joshua Ayresleigh Porch, sowie kurze Interviews mit dem Autor und mit mir.
Die redaktionelle Zusammenstellung übernimmt Myra Çakan, Gundel Limberg macht das Lektorat und Korrektorat. Vertrieben und vermarktet wird das eZine über das Webportal »xtme: gute eBooks«, der Betreiber des Portals, Johannes zum Winkel hatte die Idee, eZines in eBook-Form für die Präsentation von Indie-Autoren zu nutzen. Das Magazin wird ausschließlich über Amazon verkauft und auch im Rahmen von Select-Werbeaktionen zeitweilig kostenlos abgegeben, beispielsweise genau jetzt!
Ja, natürlich war das ein Aprilscherz. Aber wie ich feststelle, hat er für viel Erheiterung gesorgt. :)
Der Knüller zum Ostermontag: wie soeben via Entertainment Weekly aus den USA verlautet, hat der Walt Disney-Konzern nach Marvel und STAR WARS nun auch die Rechte an der deutschen Science Fiction-Serie PERRY RHODAN für eine noch nicht näher bezifferte Summe vom Bauer-Verlag erworben.
Ein Disney ‑Sprecher sagt dazu:
We are always looking for new opportunities to expand our IP-portfolio and we were seaching for quite some time for a new SF-related franchise. PERRY RHODAN seems the next logical choice, as it has a long-standing fanbase in germany and we think with our help and resources it will become a tremendous international success. We are planning books, comics and of course a tv-show and movies over the next few years.
Er fügt noch hinzu, dass Disney sich derzeit auch in anderen Ländern nach lokalen »Intellectual Properties« umsieht, die man international aber auch insbesondere in den USA bekannt machen kann, weil sie für die Amerikaner neue, unverbrauchte Stoffe darstellen.
Aus der Redaktion gab es hierzu noch keine Reaktion, da Klaus Frick allerdings bereits auf Google+ schrieb, dass die Büroräume über Ostern verwaist seien, muss man sich darüber nicht wundern. Nun wird auch der wahre Grund für die Abwesenheit des gesamten Teams offensichtlich: eine Reise in die USA, um den Deal festzuklopfen.
Für das Fortbestehen der Serie sind das natürlich grandiose Nachrichten und auch der seit Jahrzehnten gewünschte Film kommt nun endlich in die Gänge. Es wird allerdings interessant sein, zu sehen, wieviel Eigenständigkeit der deutschen Serie bleibt.
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Bild: Perry Rhodan von Renato Casaro, Copyright VPM
Auch das war natürlich ein Aprilscherz. Noch …Ich halte es durchaus nicht für unwahrscheinlich, dass Amazon das oder etwas ähnliches in Zukunft tatsächlich durchführen könnte (und die »Buy Local«-Kampagne des Buchhandels halte ich tatsächlich für völlig verfehlt, zumal sich inzwischen Strukturen auftun, die man als »mafiös« bezeichnen könnte).
Der Versandhändler Amazon wird laut einer aktuellen Pressemitteilung die »Buy Local«-Bewegung des Buchhandels mit eigenen Kampagnen unterstützen, beim Konzern heisst die Kampagne »Shop Local«. Hierfür werden in diversen deutschen Großstädten Amazon-Shops eingerichtet, die ersten soll es bereits bis zum Ende April 2013 in Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Köln und Stuttgart geben, weitere werden in größeren Städten sukzessive folgen. Geplant ist das Einrichten dieser Stores schon seit Längerem, jetzt macht Amazon offenbar ernst. In Großbritannien kann man seine Waren bereits in Ladengeschäften abholen.
Laut James Lirpa, dem Public Relations-Manager des Onlineversenders, will man durch die Ladengeschäfte das lokale Kaufen unterstützen und dafür sorgen, dass wieder mehr Kunden die Innenstädte zum Warenerwerb aufsuchen. Das Sortiment wird zum einen Bücher beinhalten, allerdings soll auch Unterhaltungselektronik angeboten werden. Kunden, die etwas online bestellen, können ihre Ware in den Amazon-Shops abholen, statt sie sich zusenden zu lassen. Versandkosten fallen hierfür keine an. Auch Waren, die normalerweise nur über den Versand erhältlich sind, sollen in den Amazon-Shops vorgehalten werden, beispielsweise über CreateSpace selbstpublizierte Bücher. Weiterhin soll es Beratungsleistungen geben, man kann sich z.B. seinen Kindle-eReader dort einrichten und erläutern lassen.
Amazon weist in der Pressemitteilung explizit darauf hin, dass in seinen Shops Gehälter gezahlt werden sollen, die über dem Einzelhandelsdurchschnitt in den jeweiligen Städten liegen.
Coole Sache – und erneut wird Amazon den behäbigen lokalen Buchhandel und dessen völlig untaugliche »Buy Local«-Kampagne damit kalt erwischen.
Bild: Amazon Retail Shop in Seattle Copyright Amazon.com
Im Atlantis-Verlag ist der Military-Fantasy-Roman SÖLDNEREHRE von Stefan Burban erschienen, das Titelbild stammt aus der Feder von Allan J. Stark.
Zum Inhalt:
Kilian, Anführer einer heruntergekommenen Söldnertruppe, nimmt nur widerwillig den Auftrag an, eine Gruppe Flüchtlinge durch das vom Krieg zerrissene Land Varis zu eskortieren. Ihr Ziel ist Erys, die letzte freie Stadt des Königreichs. Der eingeschlagene Weg führt sie quer durch die Wildnis und mitten durch den Brennpunkt des Krieges. Doch mit den Flüchtlingen halst er sich mehr Probleme auf, als Kilian in seinen kühnsten Träumen befürchtet hätte. Denn es befinden sich bereits skrupellose Verfolger auf ihrer Spur, denen jedes Mittel recht ist, ihrer Beute habhaft zu werden. Und sie betrachten die Söldner lediglich als lästiges Ärgernis …
Der Roman ist als Paperback (280 Seiten, 13,90 EUR, ISBN 978–3‑86402–065‑0) und eBook (8,99 EUR) überall im Handel und bei Amazon erhältlich, die Hardcover-Version für 14,90 EUR gibt es nur direkt beim Verlag.
Morgen gibt es bei Amazon den Episodenroman DRACHEN, GOLD UND GAUNEREHRE – MISS JEMMYS ABENTEUER IN LONDON von Susanne Haberland für 24 Stunden kostenlos für Amazons eReader Kindle. Das eBook ist eine urbane Fantasie im ausgehenden 19. Jahrhundert in London, erinnert ein wenig an Romane von Dickens, ist aber durch mythologische Facetten wie Magie, Drachen und Meerjungfrauen angereichert. Der Klappentext sagt:
Ganz allein auf sich gestellt, strandet die junge Jemmy im viktorianischen London. Doch sie hat Glück und trifft auf Rackety, der sie in seine Bande holt. Gemeinsam mit ihm, Benjy, Miggs und Cockles erlebt sie die erstaunlichsten Abenteuer und nimmt es mit Drachen, Elfen, Trollen, Werwölfen, Zwergen und falschen Heiligen auf. Bis sie schließlich eines Tages an einen weit gefährlicheren Gauner gerät …
Die Textlänge beträgt 49425 Worte, das sind ungefähr 218 Normseiten. Normalerweise wird der beim Aeternica-Verlag erschienene Roman zum Preis von 4,99 Euro angeboten. Morgen, am 27.03.2013, kann man ihn für 24 Stunden kostenlos herunter laden.
DRACHEN, GOLD UND GAUNEREHRE — MISS JEMMYS ABENTEUER IN LONDON
Susanne Haberland
Urban Fantasy
Kindle eBook
447 kB, 49425 Worte, ca. 218 Normseiten
normaler Preis: 4,99 EUR
Februar 2013
ASIN: B00BLTA57M
Aeternica Verlag
Liest man die einschlägigen Webpublikationen wie Börsenblatt und ähnlicher Claqueure, dann war die Buchmesse Leipzig ein voller Erfolg und die beste Veranstaltung seit der Erfindung des Buchdrucks. Man beweihräuchert sich gegenseitig, basht zwischendurch kräftig Amazon und platziert sich lieber mit irgendwelchen halbgaren »buy local«-Initiativen, statt tatsächlich etwas an der Kundenfreundlichkeit des Buchhandels zu verbessern, was tatsächlich möglicherweise dazu führen könnte, dass ich lokal kaufe. Wenn da allerdings nur ein »buy local«-Schild klebt und sich am Service nichts ändert, ist das pure Fassade und blinder (und dummer) Aktionismus.
Das aber nur am Rande. Ich war selbst nicht auf der Buchmesse Leipzig, unter anderem, weil sie für mich zu weit weg ist und ich den Nutzen nicht sehe. Bisher war diese jedoch nach übereinstimmenden Ausagen diverser Verlage und Autoren ein wichtiger Treffpunkt rund um die Phantastik.
Wenn ich jetzt jedoch die Kommentare von Oliver Plaschka oder Uschi Zietsch lese, dann sind die bekannten Standesdünkel der Branche und ihrer Elitisten gegenüber Phantastik im allgemeinen offensichtlich in Leipzig angekommen. Zusätzlich entblödet sich der Messeveranstalter nicht, Phantastik einfach mal mit Kinderliteratur gleichzustellen. Wie im finsteren Mittelalter. Liest man dann noch, wie hochherrschaftlich sich dieser Veranstalter gegenüber den Teilnehmenden benimmt, dann muss man sich fragen, ob die bei der Messe Leipzig nicht wissen, wer ihnen die Einnahmen bringt oder ob es ihnen egal ist?
Zitat Oliver Plaschka:
Ein weiterer Grund, wieso ich mich hier dem Vorwurf der Segregation aussetze, ist der Elitismus der Kritik.Insbesondere die Fantasy (die seit den Neunzigern in Deutschland unfreiwillig zum Platzhalter für jede Art von fantastischer Literatur geworden ist) kämpft seit gefühlten Zeitaltern (d.h., mindestens seit 1939) darum, dass man sie nicht als »was für Kinder« abtut – dieses dümmste aller Argumente, das sich letztlich gar nicht mal gegen uns, sondern gegen die Kinderbuchautoren und vor allem die Kinder selbst richtet, und das aus dem Versagen der grundlegendsten aller literaturkritischen Kategorien erwächst, nämlich: »Wenn da was mit Zauberei drin vorkommt, ist das doch Unsinn.«
Zitat Uschi Zietsch:
Woran liegt es? Am »neuen« Konzept der Messe, das ja nun schon zwei Jahre alt ist. Obwohl immer wieder versichert wird, wie wichtig die Halle 2 mit der Phantastik sei, wird alles dazu getan, um die Leute zu vergraulen. Das fängt damit an, dass wir nicht mehr verkaufen dürfen, und es geht damit weiter, dass die CosPlayer, die wegen der Medienaufmerksamkeit angeblich »sehr geschätzt« sind, ans hintere Ende der Halle verbannt werden, wo sie »auf einen Haufen gedrängt« dann TV-wirksam in Szene gesetzt werden können. Aber bitteschön den »normalen« (seriösen?) Ablauf der Messe nicht stören sollen. […]
Es ärgert mich auch, dass ich kurz vor der Messe noch einmal eine Mail mit drastischen Worten erhalten habe, in der deutlich darauf hingewiesen wurde, dass ich mich gefälligst an alle Bedingungen zu halten habe, andernfalls drohen enorme Strafen. Und eine Bitte von mir wurde – zur Hälfte – »ausnahmsweise erlaubt«. Das ist ein Ton, den ich mir verbitte, denn ich bin diejenige, die den Stand bezahlt und damit der Messe ihr Überleben garantiert.
Die ausführlichen Berichte der beiden sollte man unbedingt mal gelesen haben (sind oben unter den Namen der Autoren verlinkt), wenn das nicht von Personen stammen würde, die vor Ort waren und absolut glaubwürdig sind, könnte man es nicht glauben wollen. Mir fällt zu dem, was da in Leipzig abgegangen ist, ehrlich gesagt nicht mehr viel ein, außer dass so etwas symptomatisch für die Branche zu sein scheint – und dass die Veranstalter in ihrer Arroganz meiner Ansicht nach einen Sockenschuss haben.
Wie wäre denn der Plan einer reinen Phantastik-Buchmesse zeitgleich zur Role Play Convention in Köln? Es würden durch die Verbindung zweier solcher Veranstaltungen an einem Termin und Ort sicherlich Synergieeffekte entstehen und die Zielgruppe treibt sich dort definitiv herum. Köln liegt zentral, schon die GamesCom war ja aufgrund von heftigen Infrastruktur-Problemen in Leipzig in die Rheinmetropole gezogen, Stadt und Messe sind verkehrstechnisch optimal angebunden. Zwei Hallen RPC mit coolem Außengelände, jede Menge erwünschte Gewandete, Cosplayer und LARPer, das wäre meiner Ansicht nach ein optimaler Rahmen für eine zusätzliche Literatur-Veranstaltung, die sich rein um Phantastik dreht. Und die Kulturchauvinisten können bleiben, wo der Anspruchs-Pfeffer wächst.
Vielleicht würde das mehr bringen, als eine Veranstaltung wie die Buchmesse Leipzig, die Phantastik-Verlage und ‑Autoren scheinbar nur als notwendiges Übel ansieht?
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In der Reihe der neu aufgelegten PERRY RHODAN-Planetenromane in Form von Taschenheften erscheint am 22. März 2013 bereits die Nummer 23. Sie trägt den Titel PLANET DER TODGEWEIHTEN und stammt von Peter Terrid. Der Roman spielt früh in der Serienhistorie, nämlich im Jahr 2326 n. Chr., in der Zeit des Vereinten Imperiums der Arkoniden und Terraner, noch bevor man auf die Jülziish traf, die damals Blues genannt werden würden.
Im Zentrum des Romans voller Tragik stehen jene Männer und Frauen, die nach der Zerstörung der Kunstwelt Wanderer durch das Geisteswesen ES nicht mehr auf die lebensverlängernde Zelldusche zurückgreifen konnten und die dadurch dem Tod geweiht waren. Rückblicke schildern ihre Entscheidungen in jenen Tagen, und fast 75 Jahre später macht sich Reginald Bull daran, endlich ihrem Schicksal auf den Grund zu gehen …
Aus dem Rückentext:
Die Geschichte der Menschheit ist voller Tragödien. Eine davon ereignete sich im Jahr 2326 alter galaktischer Zeitrechnung: Das Geisteswesen ES entzog den Terranern die Möglichkeit, mittels Zelldusche für einen Zeitraum von 62 Jahren relativ unsterblich zu werden. Als Ersatz gab es 25 Zellaktivatoren.
25 Unsterblichkeit spendende Geräte – für Hunderte möglicher Empfänger. Was geschah mit jenen Männern und Frauen, die keinen Zellaktivator zu erhalten hofften? Sie verschwanden, kehrten Terra schweigend den Rücken. Einzig eine Funksonde im All weist den Weg zu ihnen.
Jahrzehnte danach geht Reginald Bull gemeinsam mit einigen Nachkommen der Todgeweihten daran, das Schicksal der Verschwundenen zu klären. Die Spur führt nach Shakootee, einer Welt der tödlichen Überraschungen …
PLANET DER TODGEWEIHTEN wurde von Rainer Nagel sorgfältig und behutsam überarbeitet, zudem erleichtert ein Nachwort die Einordnung ins Perryversum. Das Titelbild steuerte Dirk Schulz bei.
Planetenroman Nummer 23 erscheint am Freitag, den 22. März 2013, und wird überall im Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich sein. Das Taschenheft umfasst 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken). Selbstverständlich liegt der Roman auch als eBook in den Formaten Kindle und ePub vor, dieses kostet 2,99 Euro.
Hintergrund der Diskussionen ist eine Besonderheit des elektronischen Publizierens: Bei gedruckten Büchern fallen die Rechte an den Autor zurück, wenn sein Buch nicht mehr lieferbar ist. Ein elektronisches Buch bleibt dagegen theoretisch unbegrenzt lieferbar. Für Autoren kann es aber durchaus interessant sein, die E‑Book-Rechte nach einiger Zeit neu vergeben zu können.
Natürlich möchte der Schriftstellerverband VS es zur Regel machen, dass Rechte für elektronische Publikationen nur zeitlich begrenzt an die Verlage vergeben werden sollen. Denn ein eBook kann per definitionem nie ausverkauft sein. Bei einem Medium, das sich aktuell in einem derartigen Wandel befindet wie das eBook, kann es sein, dass sich die Gegebenheiten innerhalb kürzester Zeit wandeln, so dass einem Autor Nachteile durch die langfristige Bindung an einen Verlag erwachsen.
Die großen Verlage stellen sich jedoch stur und wollen unbedingt unbefristete Nutzungsrechte, die Verhandlungen drohen deswegen zu scheitern. Ich frage mich, was die Verantwortlichen bei den Verlagen für Drogen nehmen? Gerade Autoren, die bereits verlegt und bekannt sind, können doch ihre Werke völlig problemlos selbst verlegen? Die glauben ernsthaft immer noch, dass sie das einzige Tor zum Leser seien und gerieren sich wie Literatur-Großgrundbesitzer gegenüber ihren baumwollpflückenden Schreibsklaven. Ich hoffe wirklich, der Schriftstellerverband bleibt hart und führt den evolutionsresistenten Verlagen ihre Forderung mit Nachdruck an geeigneter dunkler Stelle ein. Allerdings ist VS ein Teil von ver.di, und denen kann man nach meinen Erfahrungen nicht so weit trauen, wie ich einen Verleger werfen kann …
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