Gestern hatte ich auf – vorsichtig ausgedrückt – merkwürdige Passi auf einer Webseite von buchhandel.de hingewiesen, betrieben von MVB, einer Tochter des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Da war man in meinen Augen offenbar der Ansicht, dass jede Nutzung eines Buchcoverbildes einen Urheberrechtsverstoß darstellte, oder wollte zumindest diesen Eindruck erwecken. Zudem sollte man sich Nutzungsbedingungen unterwerfen, die unter anderem eine Prüfung auf Kreditwürdigkeit beinhalteten.
Ich hatte daraufhin MVB über die angegebene Kontaktadresse einige Fragen zu dem Themenkomplex gestellt, die möchte ich hier nochmal wiedergeben:
Buchhandel.de ist eine Plattform der Börsenvereins-Tochter MVB. Da kann man online Bücher kaufen. Oder eBooks. Sie haben lange gebraucht, um diese halbwegs ergonomisch zu gestalten (die Suchmaschine lässt nach wie vor zu wünschen übrig). Und die gerieren sich jetzt als große Gönner der Buchblogger, denn in ihrer unendlichen Großzügigkeit erlaubt man diesen Bloggern, Buchcover für Rezensionen nutzen zu dürfen.
Nein! Doch! Oh!
Die Rahmenbedingungen sind in meinen Augen fast schon grotesk zu nennen. Zum einen muss man sich zwingend registrieren und dabei personenbezogene Daten wie den Realnamen angeben (was ist mit der gesetzlichen Vorgabe laut Telemediengesetz, Onlineangebote auch anonym oder mit Pseudonym nutzen zu können? Warum will MVB sich bei einer Anmeldung einräumen, die Kreditwürdigkeit des Blogbetreibers zu prüfen?). Zum anderen weist man darauf hin, dass Buchcover rechtssicher zu nutzen seien, wenn man sich den Vorgaben unterwirft. Auf der Seite spricht man tatsächlich konkret von »rechtssicher« und baut in meinen Augen eine reine Drohkulisse im Zusammenhang mit dem Urheberrecht auf Buchcover auf, sollte man sich nicht an ihre Vorgaben halten. Dummerweise wurde das allerdings offenbar von jemandem verfasst, der weder über technische noch rechtliche Expertise verfügt.
Die Drohkulisse verweist auf das Urheberrecht in Sachen Buchcover und auf »strafrechtliche Folgen« (ich lachte). Man kann auf der Seite lesen:
Ab heute für vier Wochen stellt Bastei den Eröffnungsband von P. E. Jones´ Science Fiction-Reihe SPACE TROOPERS kostenlos als eBook zur Verfügung. Zur Serie:
Das Jahr 2134: Die Erde steht vor dem Untergang – und mit ihr die gesamte Menschheit. Hunger und Armut, Kriminalität, Gewalt und Terror beherrschen den Alltag. Die einzige Rettung der Menschheit scheint in der Kolonisierung neuer Welten zu bestehen. Die Space Troopers, Kämpfer einer speziell ausgebildeten militärischen Einheit, sollen die Kolonisten beschützen. Doch im Kassiopeia-Sektor wartet ein fremder Feind, dessen Brutalität die Menschheit kaum etwas entgegenzusetzen hat.
Die Serie Space Troopers ist packende und actionreiche Military Science Fiction. Im Kampf gegen die Aliens entscheidet sich das Schicksal der gesamten Menschheit.
Zum ersten Band:
Folge 1 – HELL´S KITCHEN
John Flanagan, aufgewachsen in einem der unzähligen namenlosen Slums, schlägt sich als Kleinkrimineller durchs Leben. Doch sein letzter Deal ging gründlich daneben, und John muss vor seinem Auftraggeber Aziz und dessen Schergen fliehen. Als er in einer Ruine Zeuge eines Mordes wird, drückt ihm der sterbende Zacharias McClusky eine Ledermappe in die Hand – brisante Informationen, von deren Gefährlichkeit John nichts ahnt. Auf seiner Flucht landet John ausgerechnet in einem Rekrutierungsbüro der Space Troopers. Als Zacharias McClusky wird er als Rekrut aufgenommen und findet sich schon bald auf einem fremden Planeten wieder: Hell’s Kitchen.
Normalerweise kosten die Ausgaben der Reihe 1,99 Euro, Amazon gibt die Länge mit ca. 126 Seiten an. Erhältlich ist HELLS´S KITCHEN bei Amazon und eindschlägigen anderen eBook-Anbietern.
Bei Voodoo Press ist soeben der Roman DER UNGLAUBLICHE MISTER CORPSE von Jeff Strand in deutscher Erstveröffentlichung als eBook erschienen. Zum Inhalt:
Der unglaubliche Mister Corpse von Jeff Strand ist ein echt schräger Zombie-Roman
Zombies …
Manchmal steigen sie aus ihren Gräbern und gieren nach Menschenfleisch …
Manchmal werden sie von verrückten Wissenschaftlern erschaffen, um eine unaufhaltsame Armee Untoter zu werden …
Manchmal wird die Zombie-Plage durch einen schrecklichen Virus übertragen …
… und manchmal, da erheben sie sich live vor Millionen Zuschauern während einer Spezialsendung im Hauptabendprogramm.
Dies ist die Geschichte von Stanley Dabernath, einem Zombie. Der unglaubliche Mister Corpse, wie die Presse ihn kurzerhand getauft hat. Eine internationale Sensation.
Trotz grässlichem Aussehen lebt Stanley seinen Traum. Dummerweise ist es schwerer, das Leben eines Promis zu führen als das eines Zombies. Denn die Schlipsträger von Projekt Zweite Chance geben ihm vor, wie er sich in der Öffentlichkeit zu verhalten hat.
Und seine Gegner bezeichnen ihn als widerwärtige Abscheulichkeit, die endgültig beseitigt werden sollte.
Aber sind die Leute vom Projekt Zweite Chance wirklich auf Stanleys Seite, oder ist der wahre Grund für seine Auferstehung etwas viel … Unglaublicheres?
Das eBook ist bereits zu haben, das Taschenbuch erscheint in Kürze, kann aber bereits vorbestellt werden. Es hat einen Umfang von 280 Seiten. Die deutsche Übersetzung stammt von Verena Hacker. Das eBook ist zum Preis von 5,99 Euro erhältlich, die Printausgabe wird EUR 12,95 kosten.
Die Gewinner des Selfpublisher E‑Book Leseproben-Wettbewerbs der NAUTILUS stehen fest.
Die NAUTILUS freut sich, im Rahmen des »Self-Publisher E‑Book Leseproben-Wettbewerbs« nun jene drei Independent E‑Book Schriftsteller zu benennen, die von der Experten-Jury letztlich aus der finalen Shortlist zum Sieger gekürt wurden. Alle Siegertitel erreichten in der Jury-Bewertung einen Durchschnitts-Score mit der Schulnote »gut«, in der Einzelbewertung sogar bis »sehr gut«. Die Gewinner und ihre Titel sind in alphabetischer Reihenfolge:
* Leonore Pothast: DAS LETZTE SPIEL
(High Fantasy, Deutschland, erschienen 06/2014 per Self-Publishing als E‑Book)
NAUTILUS-Lektor Lars Schiele kennzeichnet den Beitrag mit diesen Worten: »In dieser Erzählung mit der Magie einer realistisch-brutalen Geschichte aus 1001 Nacht verfolgen wir den geschickten Dieb und Einbrecher Serdid, der dem Zauber einer Statue verfällt und unter Räuber gerät.«
* Martin Riesen: AUSSERGEWÖHNLICHE AUTOMATONS
(Steampunk, Schweiz, erschienen 11/2014 per Self-Publishing als E‑Book und Taschenbuch)
Die NAUTILUS sagt: »Eine spannende Steampunk-Geschichte im fiktiven Jahr 1874 mit der bezaubernd-intelligenten Johanna Bilse, die sich in einer von Männern beherrschten Gesellschaft als geniale Lochkartenprogrammiererin erweist.«
* Markus Tillmanns: TEUFEL
(Horror, Deutschland, erschienen 11/2014 per Self-Publishing als E‑Book und Taschenbuch)
Die NAUTILUS sagt: »Das absolut Böse bricht in die Welt der kleinen Li ein und enthüllt die Ängste und Schrecken unseres Alltags. Die Schilderung des Familienlebens trifft den Leser dort, wo es wehtut.«
Die siegreichen Leseproben der drei Gewinner-Romane erscheinen jeweils prominent auf vier Farbseiten in der Heftmitte kommender Ausgaben des monatlichen Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik des Jahres 2015 print, digital und online.
Was die Überschrift uns sagen soll? Das habe ich mich auch gefragt. Der Buchreport schrieb in einem Artikel mit dem Titel ANGRIFF AUF AMAZON wörtlich:
Der Tolino-Verbund schiebt Ende April ein eigenes Selfpublishing-Portal.
Weiter heißt es (Hervorhebungen von mir):
Dort können Autoren können eigene E‑Books erstellen und verkaufen.
Dem Artikel zufolge sollen die Konditionen zumindest was die Tantiemen angeht so sein wie bei Amazon, nämlich 70% für den Selfpublisher.
Auch wenn es zu begrüßen ist, dass sich eine Plattform neben Amazon bildet, möge man mir verzeihen, wenn ich skeptisch bin. Hinter tolino-media.de stehen Weltbild, Hugendubel, Bertelsmann, Thalia und Libri, »und andere«, also Anbieter, die tief und fest in der Buchbranche mit ihren uralten Riten verankert sind. Man wird die Nutzungsbedingungen abwarten müssen, um zu sehen, ob sich die Verlagsableger wieder (wie immer) unmäßige Nutzungsrechte einräumen wollen – ich gehe davon aus, dass es so sein wird. Amazon räumt sich gar nichts ein, nur das Recht, die eBooks verkaufen zu dürfen.
Zudem geht es offenbar nur um eBooks, via Amazon kann man auf vergleichsweise einfache Art und Weise auch Printbücher anbieten.
Ende April wissen wir mehr, falls sie den Termin tatsächlich einhalten.
[Update 11:25 Uhr:] Ergänzende Informationen bei Matthias Matting. Da heißt es sogar, dass die Selfpublishing-Bücher »in den Regalen der Buchhändler stehen sollen« und es ISBNs kostenlos dazu geben wird.
Screenshot Buchreport Copyright Buchreport, Illustration Copyright Tolino Media GmbH
Neulich hatte ich berichtet, dass später im Jahr ein Steampunk-Roman von Jim Butcher erscheinen wird. Der ist der erste aus einer Reihe namens THE CINDER SPIRES und trägt den Titel THE AERONAUT´S WINDLASS. Jetzt gibt es nicht nur ein Coverbild, sondern auch noch eine Inhaltsangabe. Von Jim hinself auf seiner Facebookseite.
Since time immemorial, the Spires have sheltered humanity, towering for miles over the mist-shrouded surface of the world. Within their halls, aristocratic houses have ruled for generations, developing scientific marvels, fostering trade alliances, and building fleets of airships to keep the peace.
Captain Grimm commands the merchant ship, Predator. Fiercely loyal to Spire Albion, he has taken their side in the cold war with Spire Aurora, disrupting the enemy’s shipping lines by attacking their cargo vessels. But when the Predator is severely damaged in combat, leaving captain and crew grounded, Grimm is offered a proposition from the Spirearch of Albion—to join a team of agents on a vital mission in exchange for fully restoring Predator to its fighting glory.
And even as Grimm undertakes this dangerous task, he will learn that the conflict between the Spires is merely a premonition of things to come. Humanity’s ancient enemy, silent for more than ten thousand years, has begun to stir once more. And death will follow in its wake …
THE AERONAUT´S WINDLASS erscheint am 29. September 2015, zwischendurch hieß es auf Amazon mal, er käme bereits Anfang Juli raus, aber das wurde offenbar wieder revidiert. Wie auch immer: Shut up and take my money! Schon lange vorbestellt.
Quelle Text: Jim Butcher, Coverabbildung Copyright Roc
Ein Vermächtnis aus tiefster Vergangenheit stürzt das Leben von Jess ins Chaos. Als ein magisches Ritual anders endet, als erwartet, wird sie nicht nur mit den gefährlichen Schattendämonen konfrontiert, auch die geheime Loge der Seelenwächter greift in ihr Leben ein. Als wäre das nicht genug, scheint ihre Familiengeschichte direkt mit dem ewigen Kampf zwischen Licht und Schatten verknüpft.
Magie, Mystery, gefährliche Rätsel und eine dramatische Liebe definieren den ewigen Kampf zwischen den Seelenwächtern und den Schattendämonen. Nicole Böhm verknüpft uralte Sagen mit Ereignissen der Gegenwart.
Die Romane der Serie erscheinen monatlich als eBook mit einem Umfang von ca. 150 Seiten, alle zwei Monate werden sie auch als Taschenbuch gedruckt. Der Preis für die eBooks liegt bei 2,49, der erste Band ist für 99 Cent zu haben. Für die Printversionen muss man 9,90 Euro berappen. Weitere Informationen auf der Webseite des Projekts.
Zur Autorin: Nicole Böhm wurde 1974 in Germersheim geboren. Sie reiste mit 20 Jahren nach Phoenix, Arizona, um Zeichen- und Schauspielunterricht am Glendale Community College zu nehmen. Es folgte eine Ausbildung an der American Musical and Dramatic Academy in New York, bei der sie ihre Schauspielkenntnisse vertiefte. Das Gelernte setzt sie heute ein, um ihre Charaktere zu entwickeln. Sie lebte insgesamt drei Jahre in Amerika und bereiste diverse Städte in den USA und Kanada, die nun als Schauplätze ihrer Geschichte dienen.
Nach einigen kleineren Engagements kehrte sie zurück nach Deutschland, wo sie als Assistentin einer Rechtsabteilung arbeitet. Sie fotografierte jahrelang nebenberuflich für eine Tierfotoagentur und verkaufte ihre Fotos an Bücher oder Magazine. Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann und Pferd Bashir in der Domstadt Speyer. Sie ist Mitglied im Bundesverband junger Autoren und erstellt ihre eigenen Grafiken für ihre Geschichte.
Seit August 2014 läuft ihre eigene Serie DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER. Sie schrieb außerdem Band 2 der Jugendbuchkrimireihe EIN M.O.R.D.S‑TEAM« und steuerte als Gastautor zusammen mit Andreas Suchanek für Basteis Endzeitserie MADDRAX eine Folge bei.
Neben ihrer Tätigkeit als Autorin hat sie zudem Illustrationen zur Serie beigesteuert.
In der eingeschränkten schwarz-weiß-Weltsicht des Buchhandels ist die Lage klar. Amazon wurde als das Böse an sich ausgemacht und man wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass man dort gefälligst nicht kaufen soll. Mit teilweise außerordentlich hanebüchenen Begründungen und völlig außer Acht lassend, dass der Onlineversender aus den USA insbesondere im Bereich Kundenfreundlichkeit die Nase Lichtjahre weit vorne hat. Man versucht die Leser mit so halbgaren Kampagnen wie »Vorsicht! Buch!« oder »Buy Local« zu gewinnen, statt einfach besser zu werden.
Dass der Slogan »Vorsicht! Buch!« aber auch in ganz anderer Hinsicht stimmt, beweist ein Artikel von »Seitenflügel«, auf den ich heute hingewiesen wurde. Darin beklagt man sich konkret über einen unwilligen Buchhandel, der offenbar nicht die geringste Lust hat, Bücher zu verkaufen, sobald sie außerhalb des Mainstreams oder der großen Verlage liegen. Da heißt es:
Wir kümmern uns nun seit einem Jahr verstärkt um unser Buchprogramm, das bis dahin ein Nebengeschäft war. Und unsere Analysen der Branche sind fatal: Der klassische Buchhandel blockiert sich selbst. Amazon hat all unsere Bücher immer aufgenommen, angeboten, auf Lager bestellt, damit sie jederzeit lieferbar sind. Die Großeinkäufer des stationären Buchhandels (KNV, Libri, Umbreit) sind da viel träger, nachlässiger.
Den Rest des Artikel sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, insbesondere die konkreten Fälle, die genannt werden. Man kann nur vermuten, dass viele Buchhändler in einem Universum fern ab jeglicher Realität leben, eingekuschelt in das warme, weiche Kissen aus jahrzehntelanger Preisbindung und die fehlende Notwendigkeit kaufmännischen Denkens.
Einen ganz ähnlichen Ton schlug neulich Joachim Körber von der Edition Phantasia auf SteglitzMind an. Der Artikel ist betitelt mit »Ich habe oft den Eindruck, dass dem deutschen Buchhandel nichts ferner liegt, als Bücher zu verkaufen.« Denn auch seine Erfahrungen mit Buchhandlungen sind seit Jahren vergleichbar schlecht wie die aus dem oben genannten Beispiel.
Wir haben anfangs eine Menge Geld ausgegeben und Adressen von Buchhändlern beim Börsenverein gekauft, haben Werbeaktionen und Mailings gemacht, und die Resonanz war gleich null. Ich habe oft den Eindruck, dass dem deutschen Buchhandel nichts ferner liegt, als Bücher zu verkaufen.
Auch dieses Interview außerst lesenswert.
Ich habe hier schon des Öfteren Ähnliches behauptet, da mir solche Informationen bereits unter der Hand von Kleinverlagen bzw. deren Mitarbeitern gesteckt wurden. Mit der Bitte, keine Namen zu nennen. Warum, kann man sich leicht vorstellen. Deswegen finde ich es umso schöner, und überaus mutig, dass das Thema jetzt auf diese Weise ein wenig öffentlicher gemacht wird. ich habe allerdings die Befürchtung, dass die ach so hehren Verfechter der Buchhandelsethik, die es angeht, davon wieder mal nichts mitbekommen werden. Oder es ihnen weiterhin egal ist.
Und wenn man als Kleinverleger mit vorhandener ISBN und teuer bezahltem VLB-Eintrag schon diese Probleme hat, dann kann man sich vorstellen, wie es Selfpublishern geht.
Bild: Buchhandlung, aus der Wikipedia, gemeinfrei.
Der Science Fiction-Roman mit satirischen Untertönen DAS MONDMALHEUR von Anette Kannenberg ist in seiner eBook Version ab heute für zwei Tage kostenlos bei Amazon zu bekommen. Da sollte man gar nicht erst lange nachdenken, sondern runterladen. Werbetext:
DAS MONDMALHEUR ist ein kurzweiliger und nicht ganz ernstzunehmender Roman über Raumzeitegalisierer, Mondstein kackende Bakterien, über die ganz große, kleingeredete Katastrophe und den Versuch, die Erde vor dem endgültigen Untergang zu retten.
Er handelt von Verschwörung, Politik und Freundschaft, ist mal satirisch, mal dramatisch, aber zum Glück skurril genug, um sich das, um Himmels willen, nicht anmerken zu lassen.
Humorvolle Einfälle und charmante Protagonisten bilden gemeinsam eine absurde Story, deren höchster Zweck es ist, den Leser zum Schmunzeln zu bringen, ihn irritiert mit dem Kopf schütteln und dabei den eigenen Geisteszustand – oder zumindest den der Autorin – anzweifeln zu lassen.
Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinander geworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.
Die Buchfassung ist beeindruckende 496 Seiten stark und kostet 14,98, für das eBook muss man normalerweise 4,99 Euro berappen.
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