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Buch​han​del​.de, Cover und die Blogger: Die Antwort von MVB

Buchcover Blogger

Ges­tern hat­te ich auf – vor­sich­tig aus­ge­drückt – merk­wür­di­ge Pas­si auf einer Web­sei­te von buch​han​del​.de hin­ge­wie­sen, betrie­ben von MVB, einer Toch­ter des Bör­sen­ver­eins des deut­schen Buch­han­dels. Da war man in mei­nen Augen offen­bar der Ansicht, dass jede Nut­zung eines Buch­co­ver­bil­des einen Urhe­ber­rechts­ver­stoß dar­stell­te, oder woll­te zumin­dest die­sen Ein­druck erwe­cken. Zudem soll­te man sich Nut­zungs­be­din­gun­gen unter­wer­fen, die unter ande­rem eine Prü­fung auf Kre­dit­wür­dig­keit beinhal­te­ten.

Ich hat­te dar­auf­hin MVB über die ange­ge­be­ne Kon­takt­adres­se eini­ge Fra­gen zu dem The­men­kom­plex gestellt, die möch­te ich hier noch­mal wie­der­ge­ben:

Facepalm: Buch​han​del​.de, Buchcover und die Blogger

Buchcover Blogger

Buch​han​del​.de ist eine Platt­form der Bör­sen­ver­eins-Toch­ter MVB. Da kann man online Bücher kau­fen. Oder eBooks. Sie haben lan­ge gebraucht, um die­se halb­wegs ergo­no­misch zu gestal­ten (die Such­ma­schi­ne lässt nach wie vor zu wün­schen übrig). Und die gerie­ren sich jetzt als gro­ße Gön­ner der Buch­blog­ger, denn in ihrer unend­li­chen Groß­zü­gig­keit erlaubt man die­sen Blog­gern, Buch­co­ver für Rezen­sio­nen nut­zen zu dür­fen.

Nein! Doch! Oh!

Die Rah­men­be­din­gun­gen sind in mei­nen Augen fast schon gro­tesk zu nen­nen. Zum einen muss man sich zwin­gend regis­trie­ren und dabei per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wie den Real­na­men ange­ben (was ist mit der gesetz­li­chen Vor­ga­be laut Tele­me­di­en­ge­setz, Online­an­ge­bo­te auch anonym oder mit Pseud­onym nut­zen zu kön­nen? War­um will MVB sich bei einer Anmel­dung ein­räu­men, die Kre­dit­wür­dig­keit des Blog­be­trei­bers zu prü­fen?). Zum ande­ren weist man dar­auf hin, dass Buch­co­ver rechts­si­cher zu nut­zen sei­en, wenn man sich den Vor­ga­ben unter­wirft. Auf der Sei­te spricht man tat­säch­lich kon­kret von »rechts­si­cher« und baut in mei­nen Augen eine rei­ne Droh­ku­lis­se im Zusam­men­hang mit dem Urhe­ber­recht auf Buch­co­ver auf, soll­te man sich nicht an ihre Vor­ga­ben hal­ten. Dum­mer­wei­se wur­de das aller­dings offen­bar von jeman­dem ver­fasst, der weder über tech­ni­sche noch recht­li­che Exper­ti­se ver­fügt.

Die Droh­ku­lis­se ver­weist auf das Urhe­ber­recht in Sachen Buch­co­ver und auf »straf­recht­li­che Fol­gen« (ich lach­te). Man kann auf der Sei­te lesen:

Kostenlos als eBook: P. E. Jones – SPACE TROOPERS

CoverHellsKitchen

Ab heu­te für vier Wochen stellt Bas­tei den Eröff­nungs­band von P. E. Jones´ Sci­ence Fic­tion-Rei­he SPACE TROOPERS kos­ten­los als eBook zur Ver­fü­gung. Zur Serie:

Das Jahr 2134: Die Erde steht vor dem Unter­gang – und mit ihr die gesam­te Mensch­heit. Hun­ger und Armut, Kri­mi­na­li­tät, Gewalt und Ter­ror beherr­schen den All­tag. Die ein­zi­ge Ret­tung der Mensch­heit scheint in der Kolo­ni­sie­rung neu­er Wel­ten zu bestehen. Die Space Tro­o­pers, Kämp­fer einer spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten mili­tä­ri­schen Ein­heit, sol­len die Kolo­nis­ten beschüt­zen. Doch im Kas­sio­peia-Sek­tor war­tet ein frem­der Feind, des­sen Bru­ta­li­tät die Mensch­heit kaum etwas ent­ge­gen­zu­set­zen hat.
Die Serie Space Tro­o­pers ist packen­de und action­rei­che Mili­ta­ry Sci­ence Fic­tion. Im Kampf gegen die Ali­ens ent­schei­det sich das Schick­sal der gesam­ten Mensch­heit.

Zum ers­ten Band:

Fol­ge 1 – HELL´S KITCHEN

John Fla­na­gan, auf­ge­wach­sen in einem der unzäh­li­gen namen­lo­sen Slums, schlägt sich als Klein­kri­mi­nel­ler durchs Leben. Doch sein letz­ter Deal ging gründ­lich dane­ben, und John muss vor sei­nem Auf­trag­ge­ber Aziz und des­sen Scher­gen flie­hen. Als er in einer Rui­ne Zeu­ge eines Mor­des wird, drückt ihm der ster­ben­de Zacha­ri­as McClus­ky eine Leder­map­pe in die Hand – bri­san­te Infor­ma­tio­nen, von deren Gefähr­lich­keit John nichts ahnt. Auf sei­ner Flucht lan­det John aus­ge­rech­net in einem Rekru­tie­rungs­bü­ro der Space Tro­o­pers. Als Zacha­ri­as McClus­ky wird er als Rekrut auf­ge­nom­men und fin­det sich schon bald auf einem frem­den Pla­ne­ten wie­der: Hell’s Kit­chen.

Nor­ma­ler­wei­se kos­ten die Aus­ga­ben der Rei­he 1,99 Euro, Ama­zon gibt die Län­ge mit ca. 126 Sei­ten an. Erhält­lich ist HELLS´S KITCHEN bei Ama­zon und eind­schlä­gi­gen ande­ren eBook-Anbie­tern.

Cover­ab­bil­dung HELLS KITCHEN Copy­right Bas­tei Enter­tain­ment

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Neu be Voodoo Press: DER UNGLAUBLICHE MISTER CORPSE

Cover Mr Corpse

Bei Voo­doo Press ist soeben der Roman DER UNGLAUBLICHE MISTER CORPSE von Jeff Strand in deut­scher Erst­ver­öf­fent­li­chung als eBook erschie­nen. Zum Inhalt:

Der unglaub­li­che Mis­ter Corp­se von Jeff Strand ist ein echt schrä­ger Zom­bie-Roman

Zom­bies …

Manch­mal stei­gen sie aus ihren Grä­bern und gie­ren nach Men­schen­fleisch …
Manch­mal wer­den sie von ver­rück­ten Wis­sen­schaft­lern erschaf­fen, um eine unauf­halt­sa­me Armee Unto­ter zu wer­den …
Manch­mal wird die Zom­bie-Pla­ge durch einen schreck­li­chen Virus über­tra­gen …
… und manch­mal, da erhe­ben sie sich live vor Mil­lio­nen Zuschau­ern wäh­rend einer Spe­zi­al­sen­dung im Haupt­abend­pro­gramm.

Dies ist die Geschich­te von Stan­ley Daber­nath, einem Zom­bie. Der unglaub­li­che Mis­ter Corp­se, wie die Pres­se ihn kur­zer­hand getauft hat. Eine inter­na­tio­na­le Sen­sa­ti­on.
Trotz gräss­li­chem Aus­se­hen lebt Stan­ley sei­nen Traum. Dum­mer­wei­se ist es schwe­rer, das Leben eines Pro­mis zu füh­ren als das eines Zom­bies. Denn die Schlips­trä­ger von Pro­jekt Zwei­te Chan­ce geben ihm vor, wie er sich in der Öffent­lich­keit zu ver­hal­ten hat.
Und sei­ne Geg­ner bezeich­nen ihn als wider­wär­ti­ge Abscheu­lich­keit, die end­gül­tig besei­tigt wer­den soll­te.

Aber sind die Leu­te vom Pro­jekt Zwei­te Chan­ce wirk­lich auf Stan­leys Sei­te, oder ist der wah­re Grund für sei­ne Auf­er­ste­hung etwas viel … Unglaub­li­che­res?

Das eBook ist bereits zu haben, das Taschen­buch erscheint in Kür­ze, kann aber bereits vor­be­stellt wer­den. Es hat einen Umfang von 280 Sei­ten. Die deut­sche Über­set­zung stammt von Vere­na Hacker. Das eBook ist zum Preis von 5,99 Euro erhält­lich, die Print­aus­ga­be wird EUR 12,95 kos­ten.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Voo­doo Press

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Die Gewinner des Selfpublisher Leseproben-Wettbewerbs der NAUTILUS

leseprobenwettbewerb

Die Gewin­ner des Self­pu­blisher E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werbs der NAUTILUS ste­hen fest.

Die NAUTILUS freut sich, im Rah­men des »Self-Publisher E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werbs« nun jene drei Inde­pen­dent E‑Book Schrift­stel­ler zu benen­nen, die von der Exper­ten-Jury letzt­lich aus der fina­len Short­list zum Sie­ger gekürt wur­den. Alle Sie­ger­ti­tel erreich­ten in der Jury-Bewer­tung einen Durch­schnitts-Score mit der Schul­no­te »gut«, in der Ein­zel­be­wer­tung sogar bis »sehr gut«. Die Gewin­ner und ihre Titel sind in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge:

* Leo­no­re Pothast: DAS LETZTE SPIEL
(High Fan­ta­sy, Deutsch­land, erschie­nen 06/​2014 per Self-Publi­shing als E‑Book)
NAU­TI­LUS-Lek­tor Lars Schie­le kenn­zeich­net den Bei­trag mit die­sen Wor­ten: »In die­ser Erzäh­lung mit der Magie einer rea­lis­tisch-bru­ta­len Geschich­te aus 1001 Nacht ver­fol­gen wir den geschick­ten Dieb und Ein­bre­cher Ser­did, der dem Zau­ber einer Sta­tue ver­fällt und unter Räu­ber gerät.«

* Mar­tin Rie­sen: AUSSERGEWÖHNLICHE AUTOMATONS
(Steam­punk, Schweiz, erschie­nen 11/​2014 per Self-Publi­shing als E‑Book und Taschen­buch)
Die NAUTILUS sagt: »Eine span­nen­de Steam­punk-Geschich­te im fik­ti­ven Jahr 1874 mit der bezau­bernd-intel­li­gen­ten Johan­na Bil­se, die sich in einer von Män­nern beherrsch­ten Gesell­schaft als genia­le Loch­kar­ten­pro­gram­mie­re­rin erweist.«

* Mar­kus Till­manns: TEUFEL
(Hor­ror, Deutsch­land, erschie­nen 11/​2014 per Self-Publi­shing als E‑Book und Taschen­buch)
Die NAUTILUS sagt: »Das abso­lut Böse bricht in die Welt der klei­nen Li ein und ent­hüllt die Ängs­te und Schre­cken unse­res All­tags. Die Schil­de­rung des Fami­li­en­le­bens trifft den Leser dort, wo es weh­tut.«

Die sieg­rei­chen Lese­pro­ben der drei Gewin­ner-Roma­ne erschei­nen jeweils pro­mi­nent auf vier Farbsei­ten in der Heft­mit­te kom­men­der Aus­ga­ben des monat­li­chen Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik des Jah­res 2015 print, digi­tal und online.

Tolino-Allianz schiebt ein Selfpublishing-Portal

Screenhsot Buchreport

Was die Über­schrift uns sagen soll? Das habe ich mich auch gefragt. Der Buch­re­port schrieb in einem Arti­kel mit dem Titel ANGRIFF AUF AMAZON wört­lich:

Der Toli­no-Ver­bund schiebt Ende April ein eige­nes Self­pu­bli­shing-Por­tal.

Wei­ter heißt es (Her­vor­he­bun­gen von mir):

Dort kön­nen Autoren kön­nen eige­ne E‑Books erstel­len und ver­kau­fen.

Dem Arti­kel zufol­ge sol­len die Kon­di­tio­nen zumin­dest was die Tan­tie­men angeht so sein wie bei Ama­zon, näm­lich 70% für den Self­pu­blisher.

Auch wenn es zu begrü­ßen ist, dass sich eine Platt­form neben Ama­zon bil­det, möge man mir ver­zei­hen, wenn ich skep­tisch bin. Hin­ter toli​no​-media​.de ste­hen Welt­bild, Hugen­du­bel, Ber­tels­mann, Tha­lia und Libri, »und ande­re«, also Anbie­ter, die tief und fest in der Buch­bran­che mit ihren uralten Riten ver­an­kert sind. Man wird die Nut­zungs­be­din­gun­gen abwar­ten müs­sen, um zu sehen, ob sich die Ver­lags­ab­le­ger wie­der (wie immer) unmä­ßi­ge Nut­zungs­rech­te ein­räu­men wol­len – ich gehe davon aus, dass es so sein wird. Ama­zon räumt sich gar nichts ein, nur das Recht, die eBooks ver­kau­fen zu dür­fen.

Zudem geht es offen­bar nur um eBooks, via Ama­zon kann man auf ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Art und Wei­se auch Print­bü­cher anbie­ten.

Ende April wis­sen wir mehr, falls sie den Ter­min tat­säch­lich ein­hal­ten.

[Update 11:25 Uhr:] Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen bei Mat­thi­as Mat­ting. Da heißt es sogar, dass die Self­pu­bli­shing-Bücher »in den Rega­len der Buch­händ­ler ste­hen sol­len« und es ISBNs kos­ten­los dazu geben wird.

Screen­shot Buch­re­port Copy­right Buch­re­port, Illus­tra­ti­on Copy­right Toli­no Media GmbH

Cover und Inhalt: Jim Butchers THE AERONAUT´S WINDLASS

Cover "The Aeronaut´s Windlass"

Neu­lich hat­te ich berich­tet, dass spä­ter im Jahr ein Steam­punk-Roman von Jim But­cher erschei­nen wird. Der ist der ers­te aus einer Rei­he namens THE CINDER SPIRES und trägt den Titel THE AERONAUT´S WINDLASS. Jetzt gibt es nicht nur ein Cover­bild, son­dern auch noch eine Inhalts­an­ga­be. Von Jim hins­elf auf sei­ner Face­book­sei­te.

Sin­ce time imme­mo­ri­al, the Spi­res have shel­te­red huma­ni­ty, towe­ring for miles over the mist-shrou­ded sur­face of the world. Within their halls, aris­to­cra­tic hou­ses have ruled for gene­ra­ti­ons, deve­lo­ping sci­en­ti­fic mar­vels, fos­te­ring trade alli­ances, and buil­ding fleets of air­ships to keep the peace.
Cap­tain Grimm com­mands the mer­chant ship, Pre­da­tor. Fier­ce­ly loy­al to Spi­re Albi­on, he has taken their side in the cold war with Spi­re Auro­ra, dis­rupt­ing the enemy’s ship­ping lines by attack­ing their car­go ves­sels. But when the Pre­da­tor is sever­ely dama­ged in com­bat, lea­ving cap­tain and crew groun­ded, Grimm is offe­red a pro­po­si­ti­on from the Spi­re­arch of Albion—to join a team of agents on a vital mis­si­on in exch­an­ge for ful­ly res­to­ring Pre­da­tor to its fight­ing glo­ry.
And even as Grimm under­ta­kes this dan­ge­rous task, he will learn that the con­flict bet­ween the Spi­res is mere­ly a pre­mo­ni­ti­on of things to come. Humanity’s anci­ent ene­my, silent for more than ten thousand years, has begun to stir once more. And death will fol­low in its wake …

THE AERONAUT´S WINDLASS erscheint am 29. Sep­tem­ber 2015, zwi­schen­durch hieß es auf Ama­zon mal, er käme bereits Anfang Juli raus, aber das wur­de offen­bar wie­der revi­diert. Wie auch immer: Shut up and take my money! Schon lan­ge vor­be­stellt.

Quel­le Text: Jim But­cher, Cover­ab­bil­dung Copy­right Roc

DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER – Urban Fantasy-Reihe bei Greenlight

Cover Seelenwaechter

DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER ist eine Urban Fan­ta­sy-Rei­he von Nico­le Böhm, die als eBook und Taschen­buch bei Green­light Press erscheint. Die Serie wur­de soeben als »bes­tes Debüt« für den Seraph nomi­niert.

Ein Ver­mächt­nis aus tiefs­ter Ver­gan­gen­heit stürzt das Leben von Jess ins Cha­os. Als ein magi­sches Ritu­al anders endet, als erwar­tet, wird sie nicht nur mit den gefähr­li­chen Schat­ten­dä­mo­nen kon­fron­tiert, auch die gehei­me Loge der See­len­wäch­ter greift in ihr Leben ein. Als wäre das nicht genug, scheint ihre Fami­li­en­ge­schich­te direkt mit dem ewi­gen Kampf zwi­schen Licht und Schat­ten ver­knüpft.

Magie, Mys­tery, gefähr­li­che Rät­sel und eine dra­ma­ti­sche Lie­be defi­nie­ren den ewi­gen Kampf zwi­schen den See­len­wäch­tern und den Schat­ten­dä­mo­nen. Nico­le Böhm ver­knüpft uralte Sagen mit Ereig­nis­sen der Gegen­wart.

Die Roma­ne der Serie erschei­nen monat­lich als eBook mit einem Umfang von ca. 150 Sei­ten, alle zwei Mona­te wer­den sie auch als Taschen­buch gedruckt. Der Preis für die eBooks liegt bei 2,49, der ers­te Band ist für 99 Cent zu haben. Für die Print­ver­sio­nen muss man 9,90 Euro berap­pen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te des Pro­jekts.

Nicole Böhm

Zur Autorin: Nico­le Böhm wur­de 1974 in Ger­mers­heim gebo­ren. Sie reis­te mit 20 Jah­ren nach Phoe­nix, Ari­zo­na, um Zei­chen- und Schau­spiel­un­ter­richt am Glend­a­le Com­mu­ni­ty Col­lege zu neh­men. Es folg­te eine Aus­bil­dung an der Ame­ri­can Musi­cal and Dra­ma­tic Aca­de­my in New York, bei der sie ihre Schau­spiel­kennt­nis­se ver­tief­te. Das Gelern­te setzt sie heu­te ein, um ihre Cha­rak­te­re zu ent­wi­ckeln. Sie leb­te ins­ge­samt drei Jah­re in Ame­ri­ka und bereis­te diver­se Städ­te in den USA und Kana­da, die nun als Schau­plät­ze ihrer Geschich­te die­nen.
Nach eini­gen klei­ne­ren Enga­ge­ments kehr­te sie zurück nach Deutsch­land, wo sie als Assis­ten­tin einer Rechts­ab­tei­lung arbei­tet. Sie foto­gra­fier­te jah­re­lang neben­be­ruf­lich für eine Tier­fo­to­agen­tur und ver­kauf­te ihre Fotos an Bücher oder Maga­zi­ne. Zur­zeit lebt sie mit ihrem Mann und Pferd Bas­hir in der Dom­stadt Spey­er. Sie ist Mit­glied im Bun­des­ver­band jun­ger Autoren und erstellt ihre eige­nen Gra­fi­ken für ihre Geschich­te.

Seit August 2014 läuft ihre eige­ne Serie DIE CHRONIKEN DER SEELENWÄCHTER. Sie schrieb außer­dem Band 2 der Jugend­buch­kri­mi­rei­he EIN M.O.R.D.S‑TEAM« und steu­er­te als Gast­au­tor zusam­men mit Andre­as Sucha­nek für Bast­eis End­zeit­se­rie MADDRAX eine Fol­ge bei.

Neben ihrer Tätig­keit als Autorin hat sie zudem Illus­tra­tio­nen zur Serie bei­gesteu­ert.

Illus Seelenwächter

Cover­ab­bil­dung Copy­right Green­light Press, Bild Nico­le Böhm und Illus­tra­tio­nen Copy­right Nico­le Böhm

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Kleinverlage und der Buchhandel – Keinen Bock, Bücher zu verkaufen?

Buchhandlung2

In der ein­ge­schränk­ten schwarz-weiß-Welt­sicht des Buch­han­dels ist die Lage klar. Ama­zon wur­de als das Böse an sich aus­ge­macht und man wird nicht müde, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass man dort gefäl­ligst nicht kau­fen soll. Mit teil­wei­se außer­or­dent­lich hane­bü­che­nen Begrün­dun­gen und völ­lig außer Acht las­send, dass der Onlin­ever­sen­der aus den USA ins­be­son­de­re im Bereich Kun­den­freund­lich­keit die Nase Licht­jah­re weit vor­ne hat. Man ver­sucht die Leser mit so halb­ga­ren Kam­pa­gnen wie »Vor­sicht! Buch!« oder »Buy Local« zu gewin­nen, statt ein­fach bes­ser zu wer­den.

Dass der Slo­gan »Vor­sicht! Buch!« aber auch in ganz ande­rer Hin­sicht stimmt, beweist ein Arti­kel von »Sei­ten­flü­gel«, auf den ich heu­te hin­ge­wie­sen wur­de. Dar­in beklagt man sich kon­kret über einen unwil­li­gen Buch­han­del, der offen­bar nicht die gerings­te Lust hat, Bücher zu ver­kau­fen, sobald sie außer­halb des Main­streams oder der gro­ßen Ver­la­ge lie­gen. Da heißt es:

Wir küm­mern uns nun seit einem Jahr ver­stärkt um unser Buch­pro­gramm, das bis dahin ein Neben­ge­schäft war. Und unse­re Ana­ly­sen der Bran­che sind fatal: Der klas­si­sche Buch­han­del blo­ckiert sich selbst. Ama­zon hat all unse­re Bücher immer auf­ge­nom­men, ange­bo­ten, auf Lager bestellt, damit sie jeder­zeit lie­fer­bar sind. Die Groß­ein­käu­fer des sta­tio­nä­ren Buch­han­dels (KNV, Libri, Umbreit) sind da viel trä­ger, nach­läs­si­ger.

Den Rest des Arti­kel soll­te man sich mal auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen, ins­be­son­de­re die kon­kre­ten Fäl­le, die genannt wer­den. Man kann nur ver­mu­ten, dass vie­le Buch­händ­ler in einem Uni­ver­sum fern ab jeg­li­cher Rea­li­tät leben, ein­ge­ku­schelt in das war­me, wei­che Kis­sen aus jahr­zehn­te­lan­ger Preis­bin­dung und die feh­len­de Not­wen­dig­keit kauf­män­ni­schen Den­kens.

Einen ganz ähn­li­chen Ton schlug neu­lich Joa­chim Kör­ber von der Edi­ti­on Phan­ta­sia auf Ste­glitz­Mind an. Der Arti­kel ist beti­telt mit »Ich habe oft den Ein­druck, dass dem deut­schen Buch­han­del nichts fer­ner liegt, als Bücher zu ver­kau­fen.« Denn auch sei­ne Erfah­run­gen mit Buch­hand­lun­gen sind seit Jah­ren ver­gleich­bar schlecht wie die aus dem oben genann­ten Bei­spiel.

Wir haben anfangs eine Men­ge Geld aus­ge­ge­ben und Adres­sen von Buch­händ­lern beim Bör­sen­ver­ein gekauft, haben Wer­be­ak­tio­nen und Mai­lings gemacht, und die Reso­nanz war gleich null. Ich habe oft den Ein­druck, dass dem deut­schen Buch­han­del nichts fer­ner liegt, als Bücher zu ver­kau­fen.

Auch die­ses Inter­view außer­st lesens­wert.

Ich habe hier schon des Öfte­ren Ähn­li­ches behaup­tet, da mir sol­che Infor­ma­tio­nen bereits unter der Hand von Klein­ver­la­gen bzw. deren Mit­ar­bei­tern gesteckt wur­den. Mit der Bit­te, kei­ne Namen zu nen­nen. War­um, kann man sich leicht vor­stel­len. Des­we­gen fin­de ich es umso schö­ner, und über­aus mutig, dass das The­ma jetzt auf die­se Wei­se ein wenig öffent­li­cher gemacht wird. ich habe aller­dings die Befürch­tung, dass die ach so heh­ren Ver­fech­ter der Buch­han­dels­ethik, die es angeht, davon wie­der mal nichts mit­be­kom­men wer­den. Oder es ihnen wei­ter­hin egal ist.

Und wenn man als Klein­ver­le­ger mit vor­han­de­ner ISBN und teu­er bezahl­tem VLB-Ein­trag schon die­se Pro­ble­me hat, dann kann man sich vor­stel­len, wie es Self­pu­blishern geht.

Bild: Buch­hand­lung, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei.

Kostenlos als eBook: DAS MONDMALHEUR von Anette Kannenberg

Promo Mondmalheur

Der Sci­ence Fic­tion-Roman mit sati­ri­schen Unter­tö­nen DAS MONDMALHEUR von Anet­te Kan­nen­berg ist in sei­ner eBook Ver­si­on ab heu­te für zwei Tage kos­ten­los bei Ama­zon zu bekom­men. Da soll­te man gar nicht erst lan­ge nach­den­ken, son­dern run­ter­la­den. Wer­be­text:

DAS MONDMALHEUR ist ein kurz­wei­li­ger und nicht ganz ernst­zu­neh­men­der Roman über Raum­zei­tega­li­sie­rer, Mond­stein kacken­de Bak­te­ri­en, über die ganz gro­ße, klein­ge­re­de­te Kata­stro­phe und den Ver­such, die Erde vor dem end­gül­ti­gen Unter­gang zu ret­ten. 
Er han­delt von Ver­schwö­rung, Poli­tik und Freund­schaft, ist mal sati­risch, mal dra­ma­tisch, aber zum Glück skur­ril genug, um sich das, um Him­mels wil­len, nicht anmer­ken zu las­sen. 
Humor­vol­le Ein­fäl­le und char­man­te Prot­ago­nis­ten bil­den gemein­sam eine absur­de Sto­ry, deren höchs­ter Zweck es ist, den Leser zum Schmun­zeln zu brin­gen, ihn irri­tiert mit dem Kopf schüt­teln und dabei den eige­nen Geis­tes­zu­stand – oder zumin­dest den der Autorin – anzwei­feln zu las­sen. 

Das Leben von Cor­ne­li­us Wichgre­ve, Gra­vi­ta­ti­ons­exper­te und Erfin­der der hoch­ge­ju­bel­ten Sky­le­vi­tys, wird kom­plett durch­ein­an­der gewor­fen, als der welt­weit füh­ren­de Mine­ral­öl­kon­zern Cos­mO­re Indus­tries ihm einen Job auf dem Mond anbie­tet. Zusam­men mit dem sozio­pho­ben Bak­te­rio­lo­gen Mur­ray und dem selbst­er­nann­ten Luna­lo­gen Vla­di­mir soll er dort den Abbau des neu ent­deck­ten Super­ele­men­tes Tutto­fa­ri­um ver­ein­fa­chen. Doch als Mur­ray plötz­lich nach Peru ver­setzt wird und ein Prak­ti­kant des­sen Auf­ga­ben über­nimmt, pas­siert das Unglaub­li­che, und Cor­ne­li­us wird in eine Ver­schwö­rung hin­ein­ge­zo­gen, die in eine welt­um­span­nen­de Kata­stro­phe mün­det.

Die Buch­fas­sung ist beein­dru­cken­de 496 Sei­ten stark und kos­tet 14,98, für das eBook muss man nor­ma­ler­wei­se 4,99 Euro berap­pen.

Gra­fik Copy­right Anet­te Kan­nen­berg

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