Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Das ist das Ende der Marvel-Serien beim Streamingdienst Netflix. Wie man soeben vermeldete wurden sowohl THE PUNISHER als auch JESSICA JONES abgesetzt. Von letzterer wird man allerdings noch die bereits gedrehte dritten Staffel zu sehen bekommen.
Bei Netflix und Marvel TV bedankte man sich gegenseitig für die gute Arbeit, wie sich das gehört, aber ich würde davon ausgehen, dass das Ende der Marvel-Shows auf der Plattform direkt mit dem Start von Disneys eigenem Streamingdienst später in diesem Jahr zusammenhängen dürfte. Wer jetzt glaubt, dass die Serien dann vielleicht dort wiederaufgenommen werden könnten, liegt vielleicht falsch, denn das ist davon abhängig, für welchen Zeitraum Netflix die Rechte übertragen bekommen hatte.
Die dritte Season von JESSICA JONES wird vermutlich irgendwann in diesem Frühjahr zu sehen sein.
Ich hole an dieser Stelle etwas aus: Mit dem Lesen der bekanntesten und langlebigsten deutschen SF-Serie im Heftromanformat habe ich bereits vor über 40 Jahren angefangen, das war so um Band 800 herum. Ich bin also kein Leser der ersten Stunde, aber doch bereits einige Zeit dabei. Aus Gründen die ich nicht mehr so genau nachvollziehen kann, hörte ich dann vor Heft 1400 auf und fand erst mit 1800 wieder zur Serie, der ich dann bis über 2700, also fast tausend Hefte lang, erneut treu blieb. Wobei »Hefte« nicht ganz korrekt ist, denn irgendwann stieg ich auf eBooks um, denn die müllen einem nicht die Wohnung voll und ab einem gewissen Alter weiß man zudem eine Text-Zoomfunktion ganz erheblich zu schätzen.
Wie ich hier bereits mehrfach berichtete, soll Anne Rice´Romanserie um den Vampir Lestat in eine Fernsehserie mit dem Titel THE VAMPIRE CHRONICLES adaptiert werden.
Nachdem einige Zeit keine Neuigkeiten mehr darüber vermeldet wurden, erklärte Christopher Rice, Sohn von Anne, jetzt auf der offiziellen Facebookseite zur Serie, dass man Dee Johnson als Showrunnerin gewonnen habe. Die hat ein umfangreiches Serienportfolio vorzuweisen, beispielsweise MARS, NASHVILLE oder EMERGENCY ROOM. Christopher Rice schrieb:
Today, I’m thrilled to tell you that after an exhaustive search, we’ve joined forces with the perfect showrunner, a woman of vast experience and impeccable professionalism who brings with her a deep respect for the material. Dee is a wildly talented and versatile writer/producer whose credits range from critically acclaimed dramas like BOSS to network hits like NASHVILLE, to the world-building, science-fiction odyssey, MARS. An openly gay woman of color, during her extensive years on name brand shows like E.R. and THE GOOD WIFE, Dee championed the representation of minority characters, marrying diversity to smart and compelling drama and delivering it to millions of homes around the world.
»Heute freue ich mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir uns nach einer gründlichen Suche mit dem perfekten Showrunner zusammengetan haben, einer Frau mit großer Erfahrung und makelloser Professionalität, die einen tiefen Respekt vor dem Material mitbringt. Dee ist eine äußerst talentierte und vielseitige Autorin/Produzentin, deren Referenzen von kritisch gefeierten Dramen wie BOSS über Network-Hits wie NASHVILLE bis hin zur World-Building, Science-Fiction-Odyssee, MARS, reichen. Eine offen homosexuellee Farbige, die während ihrer langen Jahre in Markenshows wie E.R. und THE GOOD WIFE für die Repräsentation von Minderheitencharakteren eintrat, Vielfalt mit intelligentem und überzeugendem Drama verband und es an Millionen von Heimen auf der ganzen Welt lieferte.
Bislang gibt es allerdings weder einen Termin für den Produktionsstart noch für die Première.
Bild Anne Rice von Anne Rice, aus der Wikipedia, Public Domain
Zu all den Ankündigungen von neuen STAR TREK-Serien seitens CBS kommt nun noch eine aus einer unerwarteten Richtung: Paramount verhandelt derzeit mit Nickelodeon über die Realisierung einer Animationsserie, die, anders als CBS´ LOWER DECKS, eher Kinder als Zielgruppe haben soll.
Das finde ich äußerst merkwürdig, denn der Deal ist eigentlich eindeutig: Paramount hält die Film- und CBS die Fernsehrechte am Franchise (was an sich schon völlig bekloppt ist, aber aus Firmenfusionen und ‑Verkäufen erwuchs). Deswegen würde ich mal davon ausgehen, dass CBS in der causa mal genauer nachfragen oder gleich die Anwälte losjagen wird.
Showrunner sollen laut Variety Kevin und Dan Hageman sein, die kennt man von Ninjago: Masters Of Spinjitsu und Trollhunters. Weitere Details gibt es derzeit noch nicht. Mehr wenn ich es erfahre.
Die BBC hat keine Angst vor neuen Medien und arbeitet an einem VR-Film um DOCTOR WHO. Der soll 12 Minuten lang werden und dreht sich um den aktuellen Doctor, gespielt von Jodie Whittaker. Oder besser: gesprochen, denn es handelt sich um ein animiertes Feature. Regie führt Mathias Chelebourg (ALICE, THE VR PLAY und THE REAL THING VR).
Man wird dabei offenbar quasi zum Companion des Doctors werden und kann unter anderem die T.A.R.D.I.S. besuchen.
DOCTOR WHO: RUNAWAY ist eine Coproduktion von BBC’s Digital Drama Team, BBC VR Hub und Passion Animation Studios. Das Projekt befindet sich in abschließenden arbeiten, unklar ist noch, für welche VR-Plattformen es erscheinen wird, und soll »sehr bald« auf die Fans losgelassen werden. Zumindest auf die mit einer VR-Brille. Ich wärm’ die schon mal vor … :)
Promografik DOCTOR WHO: THE RUNAWAY Copyright BBC
Es sieht so aus, als würde die Heldin CAPTAIN MARVEL alias Carol Danvers für längere Zeit ein fester und vermutlich zentraler Teil des reformierten Marvel Cinematic Universe nach AVENGERS: ENDGAME bleiben.
Der Hollywood Reporter meldete nämlich, dass Schauspielerin Brie Larson einen Siebenjahresvertrag mit dem Studio abgeschlossen hat.
Man darf also davon ausgehen, dass sie in den nächsten Jahren Rollen in weiteren MCU-Filmen spielen wird. Möglicherweise wird sie auch eine wichtige Position in weiteren AVENGERS-Streifen einnehmen, denn das Team dürfte sich nach ENDGAME gewaltig verändern.
CAPTAIN MARVEL kommt am 7. März 2019 in die deutschen Kinos und zeigt eine bislang unbespielte Zeit des MCU: die 1990er.
Nach Cumberbatch als Satan von heute morgen noch eine Meldung zum Thema GOOD OMENS: Amazon Video hat die Titelsequenz der kommenden Fernsehserie, die der Steamingdienst in Zusammenarbeit mit der BBC nach dem Buch von Terry Pratchett und Neil Gaiman produziert hat, auf Youtube gestellt.
Wenn man sich das so ansieht, erinnert es schwer an die Animationen von Monty Python’s Flying Circus.
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Die guten Nachrichten zur TV-Umsetzung von Terry Pratchetts und Neil Gaimans Roman GOOD OMENS reißen nicht ab. Wie Varietty meldete gab Gaiman zu Protokoll, dass Superstar Benedict Cumberbatch (SHERLOCK, DR. STRANGE, u.v.a.m.) in der Show die Rolle von Satan übernehmen wird.
Doch freut euch nicht zu früh, Cumberbitches, denn er wird nicht persönlich auftreten, sondern einem 300 Meter großen computeranimierten Fürsten der Finsternis seine Stimme leihen. Sein Auftritt wird in der sechsten und letzten Episode sein, die am 31. Mai 2019 erstmals auf Amazon Prime Video zu sehen sein wird. Zusammen mit allen anderen Folgen, denn es handelt sich um eine Coproduktion von Amazon und der BBC.
Inhalt: Der Erde steht das Armageddon bevor. Doch Engel Aziraphale (Michael Sheen), Dämon Crowley (David Tennant) finden das Ende der Welt nicht so toll und tun sich zusammen, um zu versuchen es zu verhindern. Doch dafür müssen sie zuerst den Antichristen finden …
Promoposter Copyright Amazon & BBC, Benedict Cumberbatch von Gage Skidmore, aus der Wikipedia, CC BY-SA
Dean Cain (Superman alias Clark Kent in LOIS & CLARK) ist im SF-Film 2050 ein Verkäufer von hochwertigen Sexrobotern und er dreht eins dieser Modelle einem verheirateten Videospieleentwickler an.
Der Film läuft heute in den USA an, da es sich allerdings um eine Indie-Produktion handelt, würde ich nicht damit rechnen, ihm im #neuland abseits von Festivals in den Lichtspielhäusern zu sehen.
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Ja, es handelt sich bei THE SEVEN WORLDS um einen Werbespot für den Cognac Hennessy, aber ich wollte ihn euch trotzdem zeigen, denn der ist zum einen SF und hat zum anderen einen äußerst abgefahrenen Stil, der an die Comics von Moebius (Jean Giraud) erinnert. Regie führte Ridley Scott.
A four minute VFX-heavy spot ‘The Seven Worlds’, crafted in close collaboration with RSA Films and Ridley Scott at The Moving Picture Company [MPC], based on a campaign and original idea created by advertising agency DDB Paris.
Director: Ridley Scott
Production Company: RSA Films / 75
Producer: Debbie Garvey
DOP: Dariusz Wolski
1st AD: Raymond Kirk
Production Designer: Marc Homes
Costume Designer: Charlotte Law
Make-up: Polly Earnshaw
Editor: Jim Weedon
Managing Director: Kai Hsiung
Executive Producer: Debbie Garvey
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Creative Agency: DDB° Paris
Executive Creative Director: Alexander Kalchev
Creative Directors: Pierre Mathonat, Alexis Benbehe
TV Producer: Quentin Moenne Loccoz
Managing Director: Xavier Mendiola
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Post Production: MPC
Head of CG: Carsten Keller
Creative Director: Ryan Jefferson Hays
3D Supervisor: Boyo Frederix
2D Supervisor: Rod Norman
Head of FX: Selcuk Ergen
Executive Producer: Tomek Zietkiewicz
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