Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Auch bei DIE TRIBUTE VON PANEM alias HUNGER GAMES möchte man gern weiter verdienen und hat den letzten Teil deswegen auf zwei Filme aufgeblasen. Er startet in Deutschland am 20. November und so langsam legt der Verleiher mit den Promoaktionen los. Zum Beispiel mit einem Trailer.
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Und damit ist die Katze nach den zahllosen Gerüchten der letzten Tage aus dem Sack. Mojang, die Firma hinter dem Indie-Überraschungserfolg MINECRAFT wurde tatsächlich an Microsoft verkauft. Der Preis ist atemberaubend: ganze 2,5 Milliarden US-Dollar legte der Softwareriese auf den Tisch, das sind nochmal 500000 Dollar mehr, als Anfang letzter Woche kolportiert.
Es dürfte sehr interessant sein zu sehen, wie die Community reagiert, inbesondere, da Gründer Markus »Notch« Persson sich immer wieder kritisch über Windows 8 geäußert hatte und eigentlich mal vertreten hat, dass Geld allein nicht alles ist und man sich eigentlich nicht verkaufen wolle. Aber jeder hat seinen Preis und ein Grund dürfte wohl sein, dass Notch durch und mit MINECRAFT so eingebunden war, dass seine neuen Projekte nicht so recht voran kamen.
Notch wird nicht Teil des Deals sein und ebenso wie die Mitgründer Carl und Jakob die von ihm gegründete Firma verlassen, weil er nicht Mitglied einer solchen globalen Corporation sein möchte. Hintergründe zu dem Deal kann man auf Mojangs Webseite lesen, wo Owen sich zum Verkauf äußert. Notch selbst will in Kürze ebenfalls persönliche Worte zum Kauf sagen.
Leider sind die dortigen Äußerungen, ob alles so bleibt wie bisher, ein wenig unklar. Mojang war überaus tolerant, was Mods, Schöpfungen der Spieler, Videos, Streams und »abgeleitete Werke« wie beispielsweise die Server-Variante Bukkit anging. Wenn man bei Microsoft schlau ist, wird man das alles genau so lassen, denn ansonsten wird die Community einen gigantischen, andauernden Shitstorm gegen den Riesen aus Redmond lostreten – man muss wahrlich kein Hellseher sein, um das vorherzusagen. Und bei Microsoft dürfte man wissen, dass man sich gerade mit dieser Community besser nicht anlegt.
Ob der Deal für MINECRAFT und MOJANG gut oder schlecht war, wird die Zukunft zeigen. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Tagen abgeht.
Update: Und hier ist Notchs Statement. Es macht den Eindruck, dass ihm der Erfolg von MINECRAFT über den Kopf gewachsen ist. Naja, das Geld wird vermutlich dabei helfen, drüber weg zu kommen …
TOP GEAR ist eine Fernsehsendung für Autofetischisten, die vom britischen Sender BBC Two ausgestrahlt wird. Sie dreht sich – wie gesagt – um Autos, die im Detail vorgestellt werden, und sie läuft bereits seit dem Jahr 2002.
Chris Roberts Indie-Spiel STAR CITIZEN hat soeben seinen aktuellen Alpha-Patch rausgehauen und damit wurde ein ganz neues Feature ins Spiel gebacht: Raumschiffrennen. Man kann jetzt mit heißen Kisten auf verschiedenen Kursen entweder allein oder im Multiplayer gegen andere Piloten antreten. Ich habs schon getestet – es ist geradezu atemberaubend (und ich bin vermutlich zu alt für die Scheiße, um mal Roger Murtaugh zu zitieren)!
Die Macher haben wie üblich ein Video zum neuen Feature produziert – und das orientiert sich unübersehbar an TOP GEAR, die erfundene Fernsehserie trägt sogar den Titel GALACTIC GEAR. Vorgestellt wird das neue Rennraumschiff M50 von Origin.
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Keanu Reeves kehrt in die virtuelle Realität zurück. Nein, es gibt keine weitere Fortsetzung von DIE MATRIX, er produziert zusammen mit dem deutschen Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich eine Fernsehserie namens NEW ANGELES.
Laut Deadline wird die Show von Slingshot Global Media produziert und Emmerich soll zum einen Regie beim Piloten führen und zum anderen als ausführender Produzent auftreten. Keanu Revves ist ebenfalls ausführender Produzent. Dritter in diesem Job ist der Autor und Comicschreiber Gregg Hurwitz, der das Drehbuch für den Piloten verfassen wird. NEW ANGELES ist die zweite Serie, die Keanu Reeves mit Slingshot macht. Die erste trägt den Titel RAIN, dort spielt er selbst mit und ist ebenfalls ausführender Produzent.
NEW ANGELES erzählt die Geschichte eines Mannes, der eine virtuelle Realität gleichen Namens betritt, um seinem langweiligen Leben zu entfliehen. Dort erschafft er sich eine neue identität und dort entdeckt er nicht nur seine Bestimmung, sondern auch ein Geheimnis, das Auswirkungen sowohl in der Scheinwelt, als auch für sein reales Leben hat.
Auch wenn man bisher keine Details über den Plot weiß, kann man Anflüge von MATRIX erkennen, vielleicht auch vom Roman READY PLAYER ONE, in dem ein Junge ebenfalls aus einem schrecklichen Leben in einen virtuellen Raum entkommt und dort die Welt verändert.
Bei O´Connell Press ist soeben der Fantasy-Roman DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE von Susanne O´Connell erschienen. Bevor die O´Connells im September 2013 ihren eigenen Verlag gegründet hatten, waren die eBook-Rechte von DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE bereits an Karsten Sturms Chichili/110th verkauft worden. Durch die Trennung von Chichili und Satzweiss.com kam es jedoch zu einem Sonderkündigungsrecht. So konnte DIE PROPHEZEIHUNG DER VOLTURNE komplett (bezogen auf Print- und eBook-Rechte) in den eigenen Verlag zurückgeholt werden.
Vagóor steht kurz vor seinem siebzehnten Geburtstag, dem Alter der drei Prüfungen. Kann er jene lebensgefährlichen Aufgaben bestehen und damit die Prophezeiung wahr werden lassen, deren Kernsatz »Werde zum Wasser« lautet? Wird es ihm darüber hinaus gelingen, das Herz der wunderschönen Mirihanna zu erobern, obwohl ausgerechnet sie seine ärgste Konkurrentin zu sein scheint? Alles Zaudern hat ein Ende, als der Kampf beginnt …
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5 ZIMMER KÜCHE SARG ist der deutsche Verleihtitel des neuseeländischen Films WHAT WE DO IN THE SHADOWS. Thema: Ein Filmteam darf eine Dokumentation über eine Vampir-WG machen:
Die Vampire Viago, Vladislav, Deacon und Petyr teilen sich eine Villa in Wellington. Abgesehen vom fehlenden Spiegelbild, einseitiger Ernährung und gelegentlichen Auseinandersetzungen mit Werwölfen unterscheidet sich ihr Alltag kaum von dem einer ganz normalen WG: Streitereien um den Abwasch und gemeinsame Partynächte stehen täglich auf dem Programm. Als der 8000-jährige Petyr den coolen Mittzwanziger Nick zum Vampir macht, müssen die anderen Verantwortung für den impulsiven Frischling übernehmen und ihm die Grundregeln des ewigen Lebens beibringen. Im Gegenzug erklärt ihnen Nick die technischen Errungenschaften der modernen Gesellschaft. Als er aber seinen menschlichen Freund Stu anschleppt, gerät das beschauliche Leben der Vampir-Veteranen völlig aus den Fugen.
Der faszinierende Dokumentarfilm zeigt erstmals und mit schonungsloser Offenheit den unspektakulären Alltag einer bisher unerforschten Spezies. Unter lebensgefährlichen Drehbedingungen aber mit viel Sympathie für seine Protagonisten offenbart der Film sämtliche Facetten des Schattendaseins von entwürdigenden Diskussionen mit Türstehern bis hin zur Ergriffenheit beim Anblick eines Sonnenaufgangsvideos
Ich bin nicht überzeugt, das wirkt doch alles etwas gequält und so richtig witzig ist das auch nicht. Ich vermute, dass es schlauer sein dürfte, sich das im englischsprachigen Original anzusehen. Auf DVD. Vielleicht.
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… ist ein Artikel in der Onlineversion des Börsenblattes zur Zukunftskonferenz 2014 betitelt. Mal abgesehen davon, dass ich »Zukunft« und »Börsenverein« für nicht vereinbare Worte halte, kann ich auf die Frage eine Antwort geben:
Wenn der Börsenverein ein Hotel wäre …
… wäre es von außen hübsch anzusehen und die Fassade top gepflegt, aber innen arg vergammelt
… würde der 80-jährige Pförtner an der Rezeption ständig schlafen und unwirsch murren, wenn er geweckt wird
… wären die Zimmer staubig und voller Spinnweben und die Toiletten sind auf dem Gang
… fehlte im Schwimmbad das Wasser (und die Handtücher wären rau und kratzig)
… gäbe es keine Duschen, weil der Inhaber einen solchen neumodischen Mist nicht mag
… gäbe es beim Frühstück keinen Kaffee, weil Amerika noch nicht entdeckt wurde
… wäre der Aufzug kaputt, aber das stört keinen, stattdessen schimpft man darüber, dass der Aufzug in der Pension Amazonia funktioniert …
Falls jemandem noch mehr einfällt: tut euch in den Kommentaren keinen Zwang an. :)
Von der Seite Lootcrate kommt ein Fanfilm mit dem Titel THE VERSE, der im Universum von Joss Whedons Kult-SF-Serie FIREFLY angesiedelt ist. Das ist wirklich hübsch.
Written for fans and by fans who are inspired by the beloved cult sci-fi series »Firefly«. An exciting new look at this world featuring a new crew, a new ship and a heaping dose of misbehavin’!
Erwähnenswert ist noch, dass die Raumschiffszenen in der Engine des demnächst erscheinenden MMOs FIREFLY ONLINE realisiert wurden.
Bei Activision Blizzard dürften wohl die Champagnerkorken geknallt haben, und sie verbreiteten eilig die Nachricht, dass man mit Bungies DESTINY am ersten Tag 500 Millionen Dollar umgesetzt hat. Trotz des Hypes, der vor dem Start um das Spiel gemacht wurde, ist das ein bemerkenswerter Wert. Angeblich sind damit die gesamten Produktionskosten an einem Tag wieder rein gekommen.
Activision CEO Bobby Kotick sagte dazu:
Based on extraordinary audience demand, retail and first party orders worldwide have exceeded $500 million for Destiny. This industry milestone marks another blockbuster success for our company and demonstrates our unique ability to create some of the most successful entertainment franchises in the world. The success of Destiny, along with the recent introduction of Blizzard Entertainment’s Hearthstone, is further validation of our unique capabilities to create great entertainment franchises from the ground up.
Weltweit hatten sich ungefähr 11000 Läden an Mitternachtsverkäufen beteiligt und das Spiel ging in 178 Ländern an den Start.
Ausführliche Kritiken gab es vorab nicht, denn Activision/Blizzard hatten keine Testexemplare an die Presse heraus gegeben. Ob das Spiel also tatsächlich gut ist, wird sich erst noch zeigen müssen.
Technische Probleme gibt es aber auch bereits. an 81 US-Colleges und Universitäten können die Studenten und Studentinnen DESTINY nicht spielen, soweit es aussieht betrifft der sogenannte »Centipede-Bug« aber auch Spieler außerhalb von Unis. Angeblich arbeitet man an einem Patch, weiß aber nicht, wann der kommen wird. Da haben wir es wieder: Du kaufst ein Spiel und kannst es dann aufgrund von Verbindungsfehlern nicht nutzenn, Activision Blizzard sollten sich besser ranhalten mit dem Bugfix.
[Edit 10:50 Uhr] Klarstellung, weil eventuell nicht ganz deutlich im Artikel: Ich wurde darauf hingewiesen, dass das Verkäufe an Wiederverkäufer sind, nicht an Kunden. Das heisst, die Games sind noch nicht in diesem Umfang an die Spieler verkauft, sondern liegen zu einem nicht geringen Teil noch in den Regalen, seien sie nun echt oder virtuell.
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