Zur Fortsetzung des PLANET DER AFFEN-Reboots gibt es einen neuen kurzen Fernsehspot. Der verpackt allerdings so einiges in nur 43 Sekunden, man darf offenbar auf die Weiterführung der Geschichte gespannt sein. Bei uns läuft der Streifen unter dem Titel PLANET DER AFFEN: REVOLUTION am 7. August 2014 an, in den USA bereits am 11. Juli.
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Theodore ist ein einsamer Mann, der mit einer traumhaften Frau verheiratet war, aber nicht seiner Traumfrau. Nicht der Frau, die alles für ihn gegeben hätte. Und so ist Theodore trotz bester und innigster Freunde doch irgendwie ein einsamer Mann, der introvertiert durch ein Los Angeles der Zukunft läuft. Wer kennt sie nicht, diese Angst vor der Einsamkeit? Aber wer kennt nicht auch die die Angst vor einem neuen Betriebssystem – Installation, und dann? Theodore ist so abgelenkt von seiner eigenen Traurigkeit, dass er sich darüber keine Sorgen macht und das heiß umworbene Betriebssystem erwirbt. Künstliche Intelligenz soll es haben, und sich selbstständig den Bedürfnissen und Angewohnheiten des Benutzers anpassen. Theodore ist zuerst erheitert, gibt dem OS während der Installation eine weibliche Identität und es stellt sich schließlich als Samantha vor. Theodores anfängliche Erheiterung wandelt sich in Staunen, denn Samantha gibt ihm nicht das Gefühl, eine künstliche Intelligenz sein, sondern ein Wesen, das sich voll und ganz auf ihn einlässt, nur für ihn da ist. Seine Traumfrau etwa?
Zum neuen Science Fiction-Streifen von den Wachowski-Geschwistern mit dem Titel JUPITER ASCENDING gibt es einen neuen Trailer. Ich finde, dass das sehr vielversprechend aussieht und freue mich auf den Film, auch wenn anderswo die Kritiker jetzt schon lauthals maulen. Früher war es mal so, dass man Filme erst verrissen hat, nachdem man sie sah, oder? In den Hauptrollen sind Channing Tatum und Mila Kunis zu sehen. Kinostart bei uns ist im Juni.
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Amy Acker ist keine Unbekannte im Whedonverse, deswegen kommt es nicht ganz überraschend, dass sie eine feste Rolle in AGENTS OF S.H.I.E.L.D. bekommen wird. Die soll dicht mit dem Schicksal des wiedererweckten Agent Coulson verknüpft sein. Sie ist die mysteriöse Cellospielerin, die er einmal beiläufig erwähnte, die eine Schlüsselrolle in seinem früheren Leben spielte und die annimmt, er seit tot.
Man darf davon ausgehen, dass sie mehr zu tun hat als nur Cello spielen und dass an der Figur mehr dran ist, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Aber das ist bei Whedon-Serien eine Binsenweisheit.
In dieser Woche setzte AGENTS OF S.H.I.E.L.D. in den USA aus, in der nächsten Woche wird eine Episode mit dem vielsagenden Namen END OF THE BEGINNING gesendet, unten eine Promo.
In alter Tradition kommt die Ankündigung für die meisten Städte zu spät. Plötzlich ist die Zeit um, und das Fest da. Frisches Jahr, frische Film, haben die Jungs und Mädels von Rosebud Entertainment keine Mühen gescheut, um den Freunden des gepflegten Unbehagens die meisten Titel schon vor offiziellem Kinostart zu bewundern. WITCHING & BITCHING, Eli Roth’ GREEN INFERNO, WOLF CREEK 2, DEAD SNOW 2, oder THE RETURNED haben zum Beispiel noch gar keine Kino-Termine, werden also wahrscheinlich in Deutschland nur auf DVD/BluRay zu geniessen sein, wenn man die Gunst der Stunde des FFN nicht nutzt. Aber Horrorfilme sind doch schon immer ein schönes Kollektiv-Erlebnis gewesen. Wer weiter klickt, bekommt die Zeiten für Nürnberg, Hamburg und Berlin, oder ihr geht direkt zur FFN Homepage, um Zeiten und nähere Informationen zu den Filmen zu erlangen. Viel Spaß.
Das Crowdfunding für die Virtual Reality Brille Oculus Rift auf Kickstarter war eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Plattform. Die Aussicht auf ein tatsächlich funktionierendes Gerät traf den Nerv der Nerds und Erfinder Palmer Luckey präsentierte sich mit seinen Mittätern von Oculus VR als sympathischer Frickler.
Gestern Abend dann die Meldung: Facebook kauft Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar. Auch wenn die in ihrem Blog von einer »Partnerschaft« sprechen, sieht Zuckerberg das anders. FB sagt eindeutig: »Wir haben die gekauft«.
Die Reaktionen der Community sind zum weitaus größten Teil negativ, das kann man den Kommentaren zum Blog und den Beiträgen im Entwickler-Forum entnehmen. Viele derjenigen, die auf Kickstarter unterstützt hatten, um einer kleinen Firma eine Chance zu geben, fühlen sich betrogen und sorgen sich um das, was Facebook mit dem Projekt anstellen wird. Etliche äußerten, dass sie niemals Geld für den »Traum« Oculus Rift investiert hätten, wenn sie das vorher gewusst hätten. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Deal für Oculus VR tatsächlich auf lange Sicht als positiv erweist.
Auch ansonsten gab es negative Reaktionen. Markus Persson, alias Notch, Erfinder von MINECRAFT twitterte, dass man die Entwicklung einer Version des Sandbox-Spieles für die OR einstellen werde und den entsprechenden Deal gekündigt habe.
We were in talks about maybe bringing a version of Minecraft to Oculus. I just cancelled that deal. Facebook creeps me out.
In einem Stellungnahme elaboriert er das weiter, vielleicht sollte man besser sagen, er betreibt ein wenig Schadensbegrenzung für seinen Tweet. Seine Meinung drückt der aber deutlich aus. Man wird sehen, wie andere Entwickler reagieren, ich gehe davon aus, dass die Indies eher negativ bewerten werden und die Big Player jauchzen.
Meiner Ansicht nach wird dem Produkt der Deal vermutlich gut tun und den Endkunden wird kaum interessieren, wer hinter der VR-Brille steht, solange Facebook keine sehr dummen Fehler macht. Persönlich halte ich den Schritt allerdings für problematisch und dumm, denn es ist offensichtlich, dass die Community, die das Projekt aus vollem Herzen unterstützt hat, sich nun – und ich sage es deutlich – verarscht fühlt. Sollte das dazu führen, dass die Unterstützung gerade durch Indie-Entwickler wegbricht, hat Oculus VR und hat auch Oculus Rift ein Problem.
Klar: wenn mir jemand zwei Milliarden Dollar zuwirft (wobei es sich tatsächlich um 400 Millionen Dollar handelt, der Rest sind Facebook-Anteile), würde ich vermutlich auch nicht lange überlegen. Jeder ist käuflich. Auf der anderen seite war davon auszugehen, dass Oculus VR selbst ein Major Player hätte werden können, wenn das Produkt erstmal am Markt gewesen wäre.
Es bleibt wohl nur abzuwarten, was weiter geschieht, in welche Richtung das Ganze nun geht, wie sehr sich Facebook einmischt. Und ob die Ablehnung der Community zu größeren Problemen führt. Ich war kurz davor, mir ein Devkit 2 zu bestellen. Davon sehe ich jetzt erst einmal ab und warte ab. Meine Chancen, das Devkit 1 auf Ebay für einen angemessenen Preis zu verkaufen, dürften durch diesen Schritt allerdings ins Bodenlose sinken.
Persönlich finde ich die Tatsache, dass Palmer an Zuckerberg und seine Schergen verkauft hat sch…lecht. Es wäre wirklich schade um das äußerst vielversprechende Produkt. Was jetzt schnell kommen muss, ist ein offizielles Statement von Palmer und Co., wie es konkret weiter geht und wie viel Einfluss Facebook auf die Fortführung nehmen wird.
Bereits im Jahr 1926 beendete J. R. R. Tolkien eine eigene Übersetzung des BEOWULF-Epos, ursprünglich ein Gedicht aus dem 8. oder 9. Jahrhundert. Jetzt, fast 90 Jahre nach dieser Übersetzung, soll das Werk veröffentlicht werden.
Böswillig könnte man nun annehmen, dass Sohn Christopher, der die Übersetzung auch überarbeitete, im Rahmen des durch die HOBBIT-Verfilmungen wieder einmal gestiegenen Interesses am Verfasser des HERR DER RINGE nutzen möchte, um mit dieser Veröffentlichung ein paar Pfund extra zu verdienen. Möglicherweise aber auch nicht …
Dass Tolkien sich nicht nur von der Edda, sondern auch von BEOWULF »inspirieren« ließ, als er Mittelerde und den HERR DER RINGE schuf, ist nichts Neues, man kann insbesondere beim Hobbit deutliche Parallelen erkennen.
Angereichert wird die Übersetzung mit einigen Vorlesungen, die Tolkien in den 1930ern zum Thema an der Universität Oxford hielt. Erscheinen soll diese Fassung des BEOWULF am 22. Mai 2014 bei Harper Collins. Der Preis für das Hardcover wird ca. 20 Euro betragen, das eBook soll bei Amazon ca. 13 Euro kosten.
Anmerkung: Ich wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass es eine Tolkien-Übersetzung des BEOWULF schon seit 2001 bei Klett-Cotta gäbe. Das ist nicht korrekt. Da steht zwar groß »Tolkien« drauf, tatsächlich ist diese Übersetzung aber nicht von ihm (die stammt von Georg Paysen Petersen und ist aus dem Jahre 1901), sondern nur die Anmerkungen dazu. Klett-Cotta hat da meiner Ansicht nach mit dem Namen Etikettenschwindel betrieben.
Es dürfte allgemein bekannt sein, dass es einen PERRY RHODAN-Film mit dem Titel SOS AUS DEM WELTALL gibt, der mit der Serie nicht so richtig viel zu tun hat. Was weniger bekannt sein könnte ist, dass einer der Serienväter, nämlich Walter Ernsting alias Clark Darlton, damals einen Roman zum Film geschrieben hat. Auf der offiziellen PR-Webseite sagt man dazu »Dieser atmet weitaus stärker den Geist der Serie als der Film.«
Im Rahmen der Neuveröffentlichung der Planetenromane in Form von Taschenheften wird dieses Werk nun neu aufgelegt. Ursprünglich erschien der Roman 1967 in geringer Auflage und wurde auch nie nachgedruckt. Es handelte sich im Prinzip um einen frühen »Reboot« der Serie.
Perry Rhodan fliegt als Kommandant der Mondexpedition der Firma »Intercosmos« zum Mond, wo er technische Probleme hat und notlanden muss. Noch ahnt er nicht, dass ihm und seinen Männern das aufregendste Abenteuer ihres Lebens bevorsteht – denn Thora, die Kommandantin eines kugelförmigen Raumschiffes, gegen das die STARDUST eine Spielzeugschachtel ist, erwartet Rhodans Hilfe. Und auf der Erde spinnt der bestens informierte Meisterverbrecher Homer Arkin seine Netze, in denen sich Perry Rhodan verfangen soll …
Der Text wurde erneut von Rainer Nagel behutsam überarbeitet, das Titelbild schuf Dirk Schulz.
SOS AUS DEM WELTALL wird ab dem 16. Mai 2014 im einschlägigen Handel erhältlich sein, ich würde mal vermuten, auch als eBook, obwohl sich die Meldung auf der PR-Homepage dazu ausschweigt. Der Preis für das 160 Seiten starke Taschenheft beträgt 3,90 Euro (Österreich 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken).
Spannend. Auf diese frühe Neuerfindung der SF-Serie werde ich sicher mal einen Blick werfen …
Coverabbildung des Originals aus 1967 Copyright VPM
Zur Comicverfilmung X‑MEN – DAYS OF FUTURE PAST gibt es einen neuen Trailer. Wie bekannt treffen hier die jungen X‑Men aus FIRST CLASS auf ihre älteren Pendants aus den anderen Filmen. Diesmal bekommen wir deutlich mehr aus der dystopischen Zukunft zu sehen.
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Dies ist ein Film, wie ihn Hal Needham gemacht hätte. Zu dumm, Needham hat diese Filme ja gemacht. Aber irgendwie anders. Denn Hal Needhams Filme waren unterhaltsam, nahmen sich nicht ernst, und beschränkten sich auf das Wesentliche.
Einen Film nach einem Videospiel zu produzieren war schon immer heikel, wegen einer gewissen Inhaltsleere des Ursprungsmaterials. George und John Gatins hatten es da wohl sehr gut gemeint, und viel Klimbim um die illegalen Rennen herum geschrieben. Von da an wäre noch einiges zu retten gewesen, aber Regisseur Scott Waugh hat tapfer am Buch festgehalten. Und das ist geschmückt mit grauenhaften Stereotypen, abgefahrenen Klischees, und schrecklichen Dialogen. Natürlich geht es hier weder um überraschende Figuren, noch außergewöhnliche Handlungsstränge, oder gar Preis verdächtige Konversationen. Aber wenn jemand so trocken und todernst eine eigentlich hanebüchene Geschichte verfilmt, wie Scott Waugh es mit NEED FOR SPEED getan hat, dann passt das alles nicht zusammen. Schon hier scheitert der Vorwurf eines FAST & FURIOUS Abklatsches ganz gewaltig.
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