Bereits Mitte letzten Jahres gab es die Meldung, aber nun scheint der Deal komplett: Nachdem die Marvel-Aktionäre an Silvester zustimmten, gehören ungefähr 5000 weitere Comic-Helden nun dem Ohren-Konzern. Man munkelt, dass das Geschäft ein Volumen von 4.3 Milliarden Dollar hat.
In Sachen Comic-Verfilmungen wird es aber noch ein wenig dauern bis Disney davon direkt profitiert, denn Marvel war bereits Produktionspartnerschaften mit großen Hollywood-Studios eingegangen. Diese Kooperationen werden bis zum Auslaufen fortgesetzt, wie Disney betonte. Das heißt im Klartext dass die SPIDER-MAN-Filme vorerst weiter von Sony produziert werden, die X‑MEN von 20th Century Fox und die IRON MAN-Sequels von Paramount, allesamt Konkurrenten von Disney im harten Filmgeschäft.
Definitiv ist geplant, die Marvel-Helden auch in die Vergnügungsparks einzubauen (SILVER SURFER-Achterbahn? HULK-Hamburger?) und der Comic-Verlag erhält Zugriff auf die immensen Möglichkeiten der Disney-Marketing-Maschinerie.
Nachtrag: Dabei hatte Disney doch bereits einen Superhelden… Vielleicht wird der jetzt ja mit Marvels Hilfe nun auch endlich verfilmt. Robert Downey hat bestimmt noch Zeit. Oder Tobey Maguire…
Mal wieder was Neues in Sachen Urban Fantasy (übersetzter Klappentext):
»Professor Piers Knight ist der angesehene Kurator des Brooklyn Museum und wird von seinen Mitarbeitern selbst fast als Institution aber auch als Kuriosität verehrt. Sein Portfolio umfasst verlorene Zivilisationen, arkane Kulturen, Sprachen und Religionen und mehr als nur ein bisschen Wissen über die Geschichte von Magie und Mystizismus. Was seine Umwelt nicht weiß: dass er nicht nur ein Gelehrter in Sachen uralter Dinge ist, sondern auch darin geschult, magische Artefakte zu nutzen, die Lehren uralter Gottheiten zu kennen und okkulte Gefahren zu bekämpfen.
Sobald ein mysteriöses Artefakt auftaucht, macht es Professor Knight zu seiner Aufgabe, herauszufinden, was es kann – und sicherzustellen, dass es nicht in die falschen Hände gerät. Eine Expedition in den Mittleren Osten macht Knight auf ein Objekt in seiner Sammlung aufmerksam … kurz bevor es Ziel einer magischen Attacke wird, die zu der Belagerung einer lokalen Polizeistation durch ein Feuerelementar führt.
Was wie ein herkömmlicher Stein mit einer Inschrift aussieht, könnte für gewisse dunkle Käfte der Schlüssel zu Armageddon werden – und nur Piers Knight steht dem im Weg.«
Liest sich für mich als Urban Fantasy-Fan prima und ist hoffentlich eine Möglichkeit, die Durststrecke bis zum nächsten Harry Dresden zu überbrücken.
Von Ectaco kommt die Meldung, dass für ihren eReader jetBook ein Firmware-Update zur Verfügung steht.
Damit ist der Reader in der Lage, SD-Speicherkarten von bis zu 32 GB lesen zu können, statt wie bisher nur solche mit bis zu 2 GB. Weiterhin unterstützt das jetBook laut Hersteller jetzt auch Linux, wie diese Unterstützung allerdings genau aussehen soll, dazu schweigt sich die Pressemeldung aus.
Für das nächste Firmwareupdate wurde angekündigt, das eReader-Format darstellen zu können.
Mit knapp über einem Monat bis zum Kinostart wurde es auch langsam Zeit: ab sofort ist eine Webseite zum Remake des Klassikers aus dem Jahr 1941 online. Man findet dort Hintergründe, Videos und Features zu dem Streifen, weiterhin eine Art Monster-Bibliothek. Allerdings trifft man unter diversen Menüpunkten derzeit noch auf den Eintrag »coming soon«.
Plot: Die Geschichte dreht sich um den Adligen Lawrence Talbot (Del Toro), der durch das rätselhafte Verschwinden seines Bruders zu seiner Familie zurückgeführt wird. Zusammen mit seinem Vater (Hopkins), dem er sich schon lange entfremdet hat, macht er sich auf die Suche und entdeckt eine schreckliche Wahrheit über sich selbst…
WOLFMAN heult in den US-Kinos ab dem 12.02.2010.
Teaser-Poster WOLFMAN Copyright Universal und Relativity Media
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… ist der Titel eines von SyFy produzierten TV-Films im Universum des Kampfsterns und seiner Besatzung, der am kommenden Sonntag zum ersten Mal ausgestrahlt wird.
In THE PLAN wird die Zerstörung der 12 Kolonien und die darauf folgende Flucht der GALACTICA nochmals beschrieben, diesmal allerdings aus der Sicht der Cylonen. Eine originelle aber auch gefährliche Idee, denn nach dem großen Erfolg der Fernsehserie ist die Gefahr, einen Turkey abzuliefern natürlich vorhanden.
Regie führte Adama-Mime Edward James Olmos und so ziemlich alle Cylonen-Darsteller aus der Serie werden auftreten. Nicht zuletzt dürfte der Fernsehfilm auch Werbung für die neue Serie CAPRICA darstellen, die am Ende des Monats offizielle Première haben wird (der Pilot war allerdings schon zu sehen, der wird jedoch neu geschnitten).
Ja, ich weiß, Weihnachten ist vorbei. Ich halte das aber nicht für einen Grund, mit dem Gabentisch aufzuhören, immerhin könnte es zum Fest auch Geld oder Gutscheine gegeben haben, die jetzt aufgebraucht werden müssen. :o)
BUFFY-Erfinder Joss Whedon hat immer wieder mal Pech mit seinen Serien, nicht zuletzt FOX geschuldet, die gern vorschnell absetzen, soeben geschehen bei DOLLHOUSE. Das mag daran liegen, dass Whedons Serien oft nicht so trivial sind, wie sie scheinen und damit möglicherweise den durchschnittlichen US-amerikanischen Couch Potato überfordern.
So auch in FIREFLY, das nur vordergründig Western im Weltall zu sein scheint, tatsächlich aber weitaus komplexer daher kommt und eine unterhaltsame Space Opera vor dem Betrachter ausbreitet, die 500 Jahre in der Zukunft spielt und von einer Gruppe Underdog-Söldner und ihrem Schiff berichtet. Das ist brilliant und als SF-Fan muss man FIREFLY unbedingt gesehen haben. Die komplette Serie (14 Folgen, von denen nur 11 ausgestrahlt wurden) ist für 29,95 EUR auf DVD erhältlich. Im Jahr 2005 wurde FIREFLY nicht zuletzt aufgrund massiver Fanunterstützung doch noch durch den Kinofilm SERENITY abgeschlossen.
Eigentlich sollten die Dreharbeiten zu GHOSTBUSTERS 3 Anfang Dezember starten, aber nun sieht es so aus, als würde der Drehbeginn auf den Sommer 2010 verschoben. Die Quelle ist vertrauenswürdig, es handelt sich nämlich um den Regisseur des Films Harold Ramis, der darin auch seine Rolle als Dr. Egon Spengler wieder aufnehmen wird.
Im Heeb Magazine sagte er im Rahmen eines Interviews: »Dan [Aykroyd] hat vor ein paar Jahren ein GB3-Drehbuch geschrieben, aber niemand hatte Lust das zu produzieren. Jetzt, 25 Jahre nach dem ersten Film, exisiert offenbar [bei Columbia] die Bereitschaft eine Fortsetzung zu machen und wohl auch ein allgemeines Interesse des Publikums daran. Wir werden ein paar junge Geisterjäger vorstellen, aber auch die ganzen alten Kerle werden mitspielen. Stellt euch das so ähnlich vor wie Christopher Lloyd in BACK TO THE FUTURE. GB3 entwickelt sich, die Dreharbeiten sollen im nächsten Sommer starten und als Kinostart ist 2011 geplant.«
Ich spiele gerade das GHOSTBUSTERS-Computerspiel, an dem Ramis und Aykroyd maßgeblich mitgewirkt haben und da ist das alte Feeling vollständig wieder da, die Gags und Sprüche zünden wie eh und je und lassen nostalgische Geisterjäger-Gefühle aufkommen. Wenn das ein Hinweis auf den neuen Film ist, wird er prima!
GHOSTBUSTERS-Logo, neue Version, Copyright Columbia Pictures & Sony
In einer Welt knorriger Wikinger und wilder Drachen wird die Geschichte Hiccups erzählt, eines Teenagers, der sich nicht nicht so recht in der traditionellen Rolle eines Drachentöters sieht.
Es sprechen Jay Baruchel, Gerard Butler, America Ferrara, Jonah Hill, Christopher Mintz-Plasse, Craig Ferguson, Kristen Wiig und T.J. Mille, die Regie teilen sich Chris Sanders und Dean DeBlois.
Großartig!
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In der bereits seit Anfang Dezember online lesbaren und vor Weihnachten als Printausgabe erschienenen Januar-Ausgabe des monatlichen Fantasyfilm-Magazins NAUTILUS Abenteuer & Phantastik geht es kriminalistisch und mit dem Teufel zu. Für den Thriller-Part ist u.a. der Meisterdetektiv Sherlock Holmes zuständig, aktuell verfilmt von Guy Ritchie, und für den höllisch-versponnenen Teil der Filmemacher Terry Gilliam mit seinem »Das Kabinett des Doktor Parnassus«.
Meister-Detektive, Meister-Verbrecher und Lady-Thriller sind eines der Cover-Schwerpunkte dieser NAUTILUS-Ausgabe: Johnny Depp erzählt im Interview zum DVD-Start, was ihn an der Rolle des Meister-Bankräubers John Dillinger in »Public Enemies« gereizt hat. Mit Regisseur Guy Ritchie geht es an das Filmset von »Sherlock Holmes«, das den weltberühmten Londoner Detektiv ab Ende Januar im Kino als viktorianischen Actionhelden zeigt. Was das mit der echten Figur des Autors Sir Conan Doyle zu tun hat, erklärt ein umfassendes Feature über den Mythos Sherlock Holmes. Begleitend dazu gibt es Stimmen von Autoren und Verlags-Lektoren zum in Deutschland noch jungen Roman-Genre der Romantic Suspense oder Lady-Thriller, das Lovestorys mit Krimi-Elementen verknüpft. Und abgerundet wird dieser Inhaltsblock durch einen Werkstattbericht zur soeben erschienenen Story-Sammlung »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes« von NAUTILUS-Mitarbeiter Christian Endres, das Holmes und Watson bei der Aufklärung von wahrhaft phantastischen Kriminalfällen zeigt.
Buchstäblich mit dem Teufel geht es zu in »Das Kabinett des Dr. Parnassus«, dem Film mit Heath Ledger in seiner letzten Rolle. Regisseur Terry Gilliam berichtet im Interview über die Tragödie von Ledgers Tod und wie der Film durch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell gerettet wurde, indem sie seine Figur in anderen Inkarnationen verkörperten. Dazu gibt es eine umfassende Werkschau der Filme des Hollywood-Infant Terribles Terry Gilliam.
Im Literatur-Block gibt es Interviews mit Dacre Stoker zum offiziellen »Dracula«-Romansequel »Dracula – Die Wiederkehr« und mit dem Co-Autor Chuck Hogan zu Regisseur Guillermo del Toros blutigem Vampir-Romandebut »Die Saat«, Werkstattberichte von Olga Krouk zum ungewöhnlichen Vampir- und Gestaltwandler-Mysteryroman »Schattenseelen« und von Victoria Schlederer zu »Des Teufels Maskerade« über ein teuflisches Spiel mit dem Goldenen Prag sowie ein mitleidloses Abschieds-Interview über den Tod des skrupellosen Hörspiel-Killers Steven Caine.
Im Filmblock gibt es zudem Interviews mit dem Regisseur-Duo Mark Neveldine und Brian Taylor über den Action-Film »Gamer« mit Gerard Butler als unfreiwilligem Online-Rollenspiel-Helden sowie der Oskar-prämierten Kostüm-Designerin Janty Yates zu Ridley Scotts »Gladiator« und dem kommenden »Robin Hood« – und selbstverständlich die Filmvorschau bis Januar sowie aktuelle DVD- und BluRay-Rezensionen.
Auf der NAUTILUS-Homepage läßt sich die Ausgabe kostenlos vorab durchblättern, und es gibt mengenweise Video-Interviews, Set-Videos und Film-Clips zu dem im Heft vorgestellten Filmen sowie einen Vorschau-Trailer auf die nächste Ausgabe, in der es u.a. um Gestaltwandler, das Remake von »The Wolfman«, Roboter-Kopien von Menschen in »The Surrogates« sowie Praxis-Tipps für Nachwuchs-Fantasyautoren geht.
Es ging als Rauschen durch den virtuellen Blätterwald: Online-Versender und Kindle-Mutter Amazon verkündete, am ersten Weihnachtstag erstmals mehr eBooks verkauft zu haben, als gedruckte Bücher. Ist das tatsächlich so eine Sensation, wie allenthalben kolportiert?
Ich denke nein, denn Amazon meldet weiterhin, die verschiedenen Kindle-Inkarnationen seien das meistverschenkte (!) elektronische Gerät zu diesem Weihnachtsfest gewesen. Das ist auch die eigentlich interessante Nachricht, daraus ergeben sich auch die erstaunlichen eBook-Zugriffszahlen zum ersten Feiertag eigentlich automatisch: an dem wird in den USA nämlich traditionell Weihnachten gefeiert und wenn ein eReader unter dem Baum liegt, möchte man natürlich auch gleich mal die Download-Funktionalität ausprobieren. Dieser Fakt dürfte für den Boom in Sachen angeblich gekaufter eBooks bei Amazon der Grund sein. Man muss dem Online-Versender diese ganzen Zahlen auch erstmal abkaufen, denn selbstverständlich legt man seine Verkäufe nicht offen und somit bleiben die vollmundigen Meldungen erst einmal Marketing und man sollte sie mit Vorsicht genießen.
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