Mit einem guten Freund geht man gerne spontan ein Bier trinken. Ist dieser gute Freund allerdings 5000 Meilen entfernt, dann geht das schlecht. Der gute Freund denkt aber an dich, und schickt dir dafür spontan eine DVD. Es ist der Pilot zu der Serie UNDER THE DOME, Banditwelche in Deutschland als Buch unter dem Titel DIE ARENA erschienen ist. Auf dreizehn Teile ist UNDER THE DOME konzipiert. Entgegen meiner neuen Angewohnheit, einzelne Staffel am Stück zu schauen, erlag ich natürlich der Versuchung. Schließlich war UNDER THE DOME ein Werk, mit dem Stephen King wieder an die epochalen Meisterwerke wie IT – ES und THE STAND – DAS LETZTE GEFECHT anknüpfen konnte.
Okay. Also gut. ich zeige es. Ihr habt vielleicht schon davon gehört, dass SyFy mal wieder einen Fernsehfilm produziert hat. In den letzten Jahren haben die weitaus meisten sich dadurch ausgezeichnet, dass sie noch nicht mal im Suff zu ertragen waren. Deswegen hatte ich den neuesten mit dem Titel SHARKNADO erst gar nicht erwähnt. Wenn ich mir aber jetzt den Trailer ansehe, dann ist das derart abgefahren, dass es tatsächlich ein Trash-Spaß sein könnte. Unfassbar … :D Lief gestern auf SyFy USA, bin gespannt, ob wir das hier je zu sehen bekommen …
Regie führte Anthony C. Ferrante. Es spielen unter anderem Alex Arleo, Justin Beahm, Neil H. Berkow, David Bittick.
Hinweis: der Trailer ist möglicherweise für Personen irgendeines Alters, für Spaßverderber, Partypooper und Anspruchsfetischisten nicht geeignet. Ich kann das wirklich nicht beurteilen. Echt. Ehrlich.
»9–1‑1, wie lautet ihr Notfall?« Mit stoischer Ruhe werden diese Anrufe entgegengenommen. Keine Hektik, keine Panik, zuhören, Ratschläge geben. Dabei werden alle Details sofort in den Computer gegeben, um so umgehend die für den jeweiligen Notruf zuständige Stelle zu informieren. Die Pressemappe von THE CALL gibt an, dass jährlich 188 Millionen Anrufe bei der bekannten Nummer 911 eingehen. Ob in ganz Amerika oder nur in der im Film gezeigten Zentrale verrät die Mappe nicht.
Ihre Arbeit ist effizient und direkt. Die Menschen in der Zentrale können Leben retten, oder Verbrechen verhindern, aber manchmal geht es auch ganz böse aus. Wie bei Halle Berrys Figur Jordan Turner, die den Notruf eines jungen Mädchens an die Polizei weitergeben kann, dennoch ihren Tod nicht verhindern kann. Bei der Inszenierung dieser Szene ist auffallend, dass die Polizei genauso lange zum Tatort braucht, bis der Verbrecher sich aus dem Staub machen kann. Dabei hat dieser sich schon extrem viel Zeit gelassen, obwohl er vom Notruf wusste. Also, ganz so schlau und spannend ist das dann doch nicht.
Als die originale STAR TREK-Serie in den 1960ern entstand, war die Mitte der 1990er noch 30 Jahre entfernt – eine lange Zeit. Und so erfand man für den Gegenspieler Khan Noonien Singh als Pseudohistorie die Eugenischen Kriege, die Mitte der Neunziger getobt haben sollten und in deren Rahmen der Kriegsverbrecher Khan über große Teile der Erde geherrscht hatte. Trotz des ikonischen Charakters, der es schon zu TOS-Zeiten in eine Episode und sogar einen Kinofilm gebracht hatte, wollte man später irgendwie nicht mehr so recht etwas von diesen Eugenischen Kriegen wissen: in einer VOYAGER-Doppelfolge besucht ein Teil der Crew die Erde der Neunziger – und die sah aus wie bei uns, keine Spur von Gen-Kriegen.
Durch den aktuellen STAR TREK-Film INTO DARKNESS ist Khan wieder in aller Munde. Was es aber genau mit den Eugenischen Kriegen auf sich hat, wissen wir immer noch nicht. Unter der Ägide von Drehbuch-Coautor Roberto Orci (der vermutlich überwacht, ob die Details der Story zum neuen Universum passen) entwickeln Mike Johnson und Claudia Balboni gerade die Comicreihe STAR TREK: KHAN, welche im Oktober in sechs Teilen bei IDW erscheinen soll. Und darin gibt es die uns bekannten Neunziger nicht.
Werbetext:
By 1993, a wave of the genetic »supermen« including Khan, had simultaneously assumed control of more than 40 of Earth’s nations. From 1992 to 1996, Khan was absolute ruler of more than one-quarter of Earth’s population, including regions of Asia and the Middle East. Considered »the best of tyrants«, he severely curtailed the freedoms of his subjects, but his reign was an exception to similar circumstances in Earth history – lacking massacres or internal war.
Ich finde es sehr lobenswert, dass hier auf Geschehnisse der originalen Zeitlinie zurück gegriffen wird und bin gespannt, welche Story die Autoren sich ausgedacht haben. Auf einmal ist dadurch der Reboot näher am klassischen STAR TREK als die »canon-Fernsehserien«. Als Vorbild für Khan hält aber im neuen Comic verständlicherweise Benedict Cumberbatch her.
Dr. Viktor Frankensteins Kreation – oder sagen wir vielleicht besser: Kreatur – nach dem Mary Shelley-Roman gehört zu den wohl meistverfilmten Antihelden der Filmgeschichte. Und es ist mal wieder eine neue auf dem Weg.
Die neue Fassung ist eine moderne Version und wirft einen neuen Blick auf das Monstrum, das nicht viel mit dem von früher zu tun hat. Auf Schrauben im Hals wird man wohl verzichten müssen, dafür unterzieht sich die Kreatur umfangreicher plastischer Chirurgie, um sein Aussehen … na sagen wir mal: »zu verbessern«. Außerdem trainiert das Geschöpf, um fit zu sein. Jetzt sollte man aber nicht auf die idee verfallen, es handle sich hierbei um eine Frankenstein-Version eines Fitness-Videos, das Geschöpf benötigt die Muckis für seinen Kampf gegen Gargoylen, Dämonenprinzen und Armeen aus Untoten.
Ja, es fällt irgendwie auf, dass Aaron Eckhard, der diesmal die Rolle der Kreatur übernehmen soll, nicht unbedingt das Monster spielt, das Opa gekannt hat. Die neue Fassung basiert auf dem gleichnamigen Comic von Kevin Grevioux.
Jeff Bridges ist spätestens seit TRON LEGACY im Genre-Bereich wieder gut unterwegs. In Kürze wird man ihn an der Seite von Ryan Reynolds in der Komödie um untote Cops R.I.P.D. sehen können außerdem steht allerdins der Fantasyfilm SEVENTH SON an – und was der Trailer zeigt ist überaus vielversprechend!
Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert und dreht sich um den jungen Thomas (Ben Barnes), siebter Sohn eines siebten Sohnes, der auserkoren wird, zum »Spook« zu werden. Spooks sind Geisterjäger und er wird zum Lehrling des lokalen Vertreters Master Gregory (Jeff Bridges). Vor vielen Jahren hat der die böse Mutter Malkin besiegt und gebunden, doch eines Tages kann die Hexe sich befreien und schwört Rache. Gregory hat nun statt vielen Jahren nur sehr wenig Zeit, um Tom alles Wichtige beizubringen und Mutter Malkin daran zu hindern, die Menschheit ins Dunkel zu ziehen.
Der Film basiert auf der WARDSTONE-Buchreihe (in den USA auch als LAST APPRENTICE) von Joseph Delaney, von der bereits neun Bände veröffentlicht wurden und vier weitere sich in Vorbereitung befinden. Warner Bros. hofft offenbar, mit einem neuen Franchise in die Fußstapfen eines gewissen erfolgreichen Zauberlehrlings treten zu können. In Deutschland erschienen die ersten vier Romane der Reihe unter dem Titel DER SPOOK.
Die Superhelden-Serie ARROW des Senders The CW wird durch ein bekanntes Gesicht ergänzt: nach einem Einsatz als Terminatrix in den SARAH CONNOR CHRONICLES, als Sidekick von THE CAPE in der gleichnamigen glücklosen (und uninspirierten) Show sowie einer Nebenrolle in SyFys ALPHAS wird Summer Glau einen weiteren Ausflug in Genre der maskierten Vigilanten machen.
Angeblich soll sie die Rolle der Isabel Rochev spielen. Den Namen kennen DC-Fans aus der NEW EARTH, da war sie ursprünglich eine Sklavin in einer sibirischen Diamantenmine, bis sie von Robert Queen dazu inspiriert wurde, zu rebellieren. Danach wurde sie Queens Lover und später die Chefin von Queen Industries.
Da sich die Serie ARROW nicht wirklich an bisherigen Comicumsetzungen von GREEN ARROW orientiert, dürfte aber davon auszugehen sein, dass sich die Rolle im Fernsehen wandeln könnte. So wird sie beschrieben als »die schöne und gefährliche Vizepräsidentin von Slmoor International, eine Firma, die Queen Consolidated übernehmen will«.
Man darf davon ausgehen, dass sie als Oliver Queens Gegenspielerin nicht nur auf dem Verhandlungsparkett agieren wird; dass Summer Glau auch Kampfszenen kann, wissen wir seit FIREFLY.
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Bild: Summer Glau 2012 auf dem Comic Con, von Gage Skidmore, aus der Wikipedia, CC BY-SA
Der Comic erschien bereits im Jahr 1999 und fand bereits einmal eine Umsetzung als Kinofilm, der wurde allerdings allgemein eher negativ angenommen. Inhaltlich geht es um fiktive Figuren aus dem viktorianischen Zeitalter, nämlich Allan Quartermain, Captain Nemo, der Unsichtbare, Mina Murray sowie Dr. Jekyll (und selbstverständlich Mr. Hyde).
Wie oben geschrieben wurde erst einmal ein Pilotfilm geordert, nach dessen Begutachtung die hohen Mächte beim Sender entscheiden werden, ob das Ganze in Serie gehen wird. Moore und O´Neill sind übrigens nicht in das Projekt involviert.
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Cover LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMEN Vol. 1 Copyright WildStorm
Buddy ist ja der Kumpel, wie also nennt man eigentlich das weibliche Gegenstück? Jedenfalls ist THE HEAT dieses weibliche Gegenstück zu jenen Filmen, die mit den Filmen der LETHAL-WEAPON-Reihe einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte. Der Buddy-Cop-Film existiert in Variationen seit es das Filmgeschäft gibt.
THE HEAT bietet dem Genre, und in erster Linie dem Zuschauer, eine außerordentlich interessante Variante dieses Themas, indem er Frauen in den Vordergrund stellt. Das erzeugt mit dem Namen Sandra Bullock ein gewisses Interesse, mit dem Zusatz von Melissa McCarthy allerdings eine hohe Erwartungshaltung. Und letztendlich ist es genau das, was man von Paul Feigs Film erwarten darf, aber von diesem auch nicht mehr erwarten sollte. Dies ist ein Buddy-Cop-Film allererster Sahne, aber eben mit Frauen. So erfährt der Zuschauer eine vollkommen neue Sichtweise auf altbekannte Versatzstücke.
Gestern wurden in Berlin die Preise für die Spiele des Jahres 2013 vom gleichnamigen Verein verliehen. Auch wenn ich dem Preis kritisch gegenüber stehe, weil er Indies nahezu vollständig ausschließt, weiß ich doch, dass Interesse daran besteht, deswegen berichte ich selbstverständlich. Außerdem: die prämierten Spiele sind ja vielleicht dennoch gut (auch wenn ich angesichts vergangener Gewinner schon des Öfteren zur Gesichtspalme genötigt wurde).
Spiel des Jahres 2013 wurde das Kartenspiel HANABI, als Kennerspiel wurde erfreulicherweise eins aus dem Phantastik-Bereich ausgezeichnet: DIE LEGENDEN VON ANDOR. Bereits im Juni wurde der Preis ans Kinderspiel des Jahres vergeben: DER VERZAUBERTE TURM.
Spiel des Jahres: HANABI
Hanabi ist ein kooperatives Spiel, das heißt alle Spieler spielen zusammen in einem Team. Die Spieler müssen die Feuerwerkskarten nach Farben und Zahlen geordnet ausspielen. Dabei sehen sie jedoch ihre eigenen Handkarten nicht, und so ist jeder auf die Hinweise seiner Mitspieler angewiesen.
Hanabi zeichnet sich durch eine hohe Orginalität und einen spannenden Spielverlauf aus.
HANABI
Antoine Bauza
Abacusspiele
2 – 5 Spieler • ab 8 Jahren • ca. 30 Minuten • ca. 8.00 €
Kennerspiel des Jahres: DIE LEGENDEN VON ANDOR
Das große kooperative Fantasy-Abenteuerspiel. Mit einfachen Regeln und geführtem Startabenteuer für den leichten Einstieg. Entwickelt und atmosphärisch gestaltet vom renommierten Illustrator Michael Menzel. Das Land Andor ist in Gefahr. Feinde rücken aus den Wäldern und dem Gebirge auf die Burg des Königs zu. Nur eine kleine Heldengruppe stellt sich ihnen entgegen. Werden sie die Burg verteidigen können und gemeinsam gewinnen? Doch es warten noch weitere Abenteuer auf die Spieler. Die Hexe gilt es zu finden und den König zu den Schildzwergen zu eskortieren. In den Minen regt sich ein alter Feind. Und dann müssen die Helden auch noch gegen den wieder erwachten uralten Drachen antreten. Gemeinsam sind sie zwar stark, aber werden sie diese Herausforderungen bestehen?
DIE LEGENDEN VON ANDOR
Michael Menzel
Kosmos
2 – 4 Spieler • ab 10 Jahren • ca. 90 Minuten • ca. 40.00 €
Kinderspiel des Jahres: DER VERZAUBERTE TURM
Hilfe! Die kleine Prinzessin wurde im Turm eingesperrt, und der böse Zauberer hat den Schlüssel im Wald versteckt. Die Spieler machen sich schnell auf die Suche. Doch aufgepasst, der Zauberer versucht, allen zuvorzukommen. Wer das Schlüsselversteck findet, darf versuchen, die Prinzessin zu befreien.
Aber was ist das? Der Turm ist verzaubert! Nur wenn das richtige Schloss gefunden wird, hüpft die Prinzessin fröhlich aus dem Turm.
DER VERZAUBERTE TURM
Inka und Markus Brand
Schmidt / Drei Magier Spiele
2 – 4 Spieler • ab 5 Jahren • ca. 20 Minuten • ca. 37.00 €
Cover und Text HANABI Copyright Abacusspiele, Cover und Text DIE LEGENDEN VON ANDOR Copyright Kosmos, Cover und Text DER VERZAUBERTE TURM Copyright Schmidt
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