Das Spiele-Phänomen MINECRAFT, das die Games-Landschaft ordentlich durcheinander gebracht hat, wird zu einem Kinofilm, in dem die Protagonisten Steve und Alex Abenteuer erleben sollen. Das wird interessanterweise sogar teilweise als Realfilm umgesetzt, da darf man gespannt sein, in welcher Form die Realszenen in die Klötzchenwelt passen. Möglicherweise werden ja menschliche Helden ins Spiel gesogen und ihre Quest könnte es sein, wieder daraus zu entkommen.
Warner Bros. haben bereits Rob McElhenney (It’s Always Sunny in Philadelphia) als Regisseur angeheuert und das Drebuch wird jetzt von Jason Fuchs (PAN, WONDER WOMAN) überarbeitet. Die erste Fassung des Skripts stammte von Jon Spaiths (PROMETHEUS, SOCTOR STRANGE).
Über Besetzungen für den Realfilmteil ist nichts bekannt, einen Starttermin gibt es ebenfalls noch nicht.
Promografik MINECRAFT Copyright Mojang und Microsoft
Und wie angekündigt kam er dann heute auch, der zweite Trailer zum STAR WARS-Ableger ROGUE ONE, der Mitte Dezember über die Leinwände der Lichspielhäuser flimmern wird. Und was schon der erste Vorgucker versprach, hält der zweite: Das sieht einfach grandios aus!
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Wer immer noch geglaubt hat, dass Microsofts Augmented Reality-Brille Hololens reine Zukunftsmusik und vielleicht Vaporhardware sei, wird eines Besseren belehrt, denn ab sofort kann man das Gerät in auch außerhalb der USA vorbestellen.
Microsoft nimmt ab sofort aus folgenden Ländern Vorbestellungen entgegen: Deutschland, Frankreich, UK, Irland, Australien und Neuseeland. Ausgeliefert werden sollen die Preorders dann offenbar ab Ende November.
Zu euphorisch sollte der interessierte Early Adopter allerdings nicht werden, denn man benötigt eine gut gefüllte Geldbörse: Die Developer Edition kostet 3000 Dollar, für das Business-Paket mit erweitertem Service, sowie verbesserten Sicherheitsfeatures und ausgeweiterter Geräteunterstützung schlägt mit 5000 Dollar zu Buche. Es wird also wohl noch dauern, bis Microsofts AR-Brille in einer späteren, günstigeren Iteration das heimische Wohnzimmer erreicht.
Neulich hatte ich mich in einem Kommentar über die Konditionen beklagt, die die Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier den Onleihen der öffentlichen Bibliotheken gemacht hatten. Ein Angebot, das diese dankend ablehnten, da es auch in meinen Augen nicht nur finanziell überzogen war. Erneut sollten eBooks völlig anders als Printbücher behandelt werden, und erneut zeigte sich das bigotte Handeln der Publikumsverlage: Zum einen lobbyisiert man intensiv, um eBooks den Büchern gleichzustellen, aber gleichzeitig möchte man von diesem Status gern jede Menge Ausnahmen, die natürlich nur den Rechteverwertern nutzen sollen. Die Interessen der Nutzer bleiben außen vor, ein Ungleichgewicht, dass dank massiver Einflussnahme der Verwerter auf die Politik immer mehr in Schieflage gerät. Mit dem Vorsitzenden des Verlegerausschusses hatte sich ein Lobbyvertreter zu Wort gemeldet und in Kommentaren ordentlich Propaganda für die Haltung der Verlage gemacht.
Jetzt wird klarer, warum Holtzbrinck und Bonnier den Büchereien solche inakzeptablen Angebote machen: Tatsächlich möchte Bonnier lieber selbst an attraktiven Leihangeboten verdienen und tut sich zu diesem Zweck mit der Leseflatrate Skoobe zusammen. Ab sofort sind die Bücher der Bonnier-Verlagstöchter dort zu erhalten, Skoobe ist ohnehin bereits ein Projekt von Holtzbrinck und Random House. Die möchten halt lieber direkt an einem Entleihgeschäft verdienen, statt einen Bruchteil davon Stadtbüchereien zu überlassen. Sicher auch mit der Idee im Hinterkopf, dass der Leser vermutlich das Geld für eine Leihflatrate berappt, wenn die gewünschten eBooks in der Onleihe nicht zu erhalten sind. Das mag so sein, aber ein solcher Leser ist sich garantiert auch im Klaren darüber, dass er dann bei Amazon deutlich besser aufgehoben ist, als bei Skoobe.
Man darf anhand der bekannten Lizensierungskosten solcher Flatrates davon ausgehen, dass die Konditionen dort um Längen schlechter sind, als bei den Leihbüchereien und die Autoren von den Erlösen so gut wie nichts sehen. In diesem Licht kann man die Aussagen von Herrn Ulmer nochmal bewerten …
Dass sie bei BioWare und LucasFilm Leute kennen, die verdammt gut rendern können ist nun wirklich nichts Neues, aber beim neuesten Trailer zur STAR WARS – THE OLD REPUBLIC-Erweiterung KNIGHTS OF THE ETERNAL THRONE haben sie sich was die Grafik angeht wirklich selbst übertroffen, das sieht atemberaubend aus. Problem ist für mich allerdings, dass das, was im Vorgucker gezeigt wird, dem widerspricht, was im Spiel erzählt wurde. Ich finde es immer äußerst ärgerlich, wenn solche Firmen den von ihnen selbst aufgebauten Storybogen einfach ignorieren.
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Demnächst wird er ja wieder auf dieser Branchenselbstbeweihräucherungs-Veranstaltung im Elfenbeinturm … äh … in Frankfurt verliehen, der Deutsche Buchpreis. Ich wurde gefragt, ob ich dazu nichts sagen möchte. Möchte ich nicht, alles was es dazu zu sagen gibt oder gab, hat Sir Terry bereits ausgedrückt, deswegen zitiere ich ihn an dieser Stelle:
Anfang des Jahres ging es durch den virtuellen Blätterwald hauptsächlich rund ums Selfpublishing: Onlinehändler Amazon wollte Fehler in eBooks erkennen und dann irgendwie reagieren. In den USA geschieht das bereits seit Februar 2016, jetzt auch im deutschen Shop.
eBooks bei denen Qualitätsprobleme festgestellt werden, markiert Amazon mit entsprechenden Hinweisen. Das können beispielsweise Rechtschreibfehler oder falsch formatierte Bilder sein. Der Meldung »Qualitätsprobleme wurden gemeldet« nach zu urteilen, greift das System dabei aber offenbar nicht auf automatisierte Algorithmen zurück, sondern auf Rückmeldungen von Kunden.
Falls in den Verlagen jetzt ein lautes »Hähä!« anhebt, da jetzt die unliebsame Selfpublisher-Konkurrenz ihr Fett weg bekommt, freut man sich dort allerdings zu früh, denn wie wir wissen, leiden auch vermeintliche Profi-Publikationen unter Problemen, seien es Rechtschreibfehler, oder gleich komplett miserabel erstellte eBooks. Das zeigt sich beispielsweise an Carlsens PERCY JACKSON – DIE LETZTE GÖTTIN, das einen entsprechenden Hinweis verpasst bekommen hat.
Unklar sind wie so oft die Kriterien, die bei Amazon angesetzt werden, auch bleibt im Ungewissen, wieviele Meldungen zusammen kommen, oder wie wahrheitsgetreu diese sein müssen, damit eBooks eine entsprechende Markierung verpasst bekommen. Laut Recherchen von lesen.net geht Amazon dabei aber offenbar nach der Prämisse »lieber eins mehr als eins weniger kennzeichnen« vor.
Man sollte also möglicherweise neben Amazons Hinweis auch mal einen Blick in die Bewertungen werfen, denn wenn ein Buch tausende fünf-Sterne-Wertungen hat, sollte man den Hinweis vielleicht nicht zu schwer gewichten.
Autoren wie Verlage erhalten übrigens eine Liste der Fehler, um diese beheben zu können, nachdem das geschehen ist, sollen die neuen Versionen wie bisher kurzfristig online stehen und der Hinweis verschwinden. Man darf gespannt sein, ob das auch in der Praxis funktioniert.
Von der US-Kinoversion der POWER RANGERS hatte ich so gar nichts erwartet und angenommen, dass das vielleicht mal was für einen Herrenabend mit Bier werden könnte. Jetzt gibt es einen ersten Trailer und ich bin positiv überrascht.
US-Kinostart ist am 24. März 2017, bei uns einen Tag früher.
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Bekanntermaßen wird Marvel die Superhelden aus seinen Netflix-Serien DAREDEVIL, JESSICA JONES und LUKE CAGE und IRON FIST später in einer Show namens THE DEFENDERS zusammenführen. Marvel-Chef Jeph Loeb eröffnete auf dem New York Comic Con nun eine weitere Besetzung: Sigourney Weaver wird eine Rolle in der Serie spielen, und zwar den Oberbösewicht (die Oberbösewichtin? Ist das überhaupt ein Wort?).
Unbekannt ist bisher, welche Rolle Weaver übernehmen wird. Es gibt Gerüchte darüber, dass es sich um »The Beast« handeln könnte, einen uralten Dämonenlord. Der ist zwar nach Marvel-Canon eigentlich männlich, aber es gibt keinen Grund, warum so ein Viech nicht auch einen weiblichen Meatsuit wählen können sollte.
Man darf gespannt sein, die bisherigen Marvel-Serien auf Netflix haben zumindest mich nicht überzeugt. Man muss ihnen allerdings zugute halten, dass hier mal ein ganz anderer Zugang zu Superhelden gesucht wurde, als üblich.
Bild: Sigourney Weaver 2016 von Gage Skidmore, aus der Wikipedia, CC BY-SA
In den USA baut Onlinehändler Amazon sein Angebot für Prime-Kunden mit »Amazon Prime Reading« deutlich aus. Das ganze wirkt wie ein Kindle Unlimited Light, denn man kann damit über 1000 eBook, Comics, Zeitschriften und Kindle Singles ohne weitere Zusatzkosten ausleihen. Dafür benötigt man nicht zwingend einen Kindle, das funktioniert auch mit einer App auf Android oder iOS.
Man erhält beispielsweise folgende Zeitschriften ohne Abonnement: National Geographic Traveler, People und Sports Illustrated. Bei den eBooks nennt Amazons Pressemitteilung beispielsweise The Hobbit, Harry Potter and the Sorcerer’s Stone, The Man in the High Castle, interessant erscheint hier, dass explizit Titel aus dem Phantastik-Bereich in den Vordergrund gestellt werden; das Angebot beinhaltet aber auch Nonfiction.
Man kann aus dem Angebot beliebig viele Titel für eine unbeschränkte Zeit leihen.
Damit macht Amazon seine Prime-Mitgliedschaft weiter für Kunden interessanter. Das wundert auch nicht, denn offenbar bestellen Prime-Kunden deutlich mehr als normale, der Onlinehändler betreibt weiterhin agressive Kundenbindung. Vor Kurzem hatte man erst Twitch Prime eingeführt, mit dem man werbefreie Streams oder Ingame-Loot erhält. Prime-Mitglieder erhalten zudem Rabatte auf neue Computer- und Konsolenspiele.
Für Verlage und Autoren mit Titeln in diesem Programm dürfte sich damit vermutlich die Zahl der gelesenen Seiten und damit die Einnahmen erhöhen.
Bisher gibt es Amazon Prime Reading nur für Kunden in den USA, es gibt allerdings keinen Grund anzunehmen, dass das Programm nicht auch in Deutschland eingeführt werden wird. Ob allerdings hiesige Verlage mitspielen werden, bleibt abzuwarten. Für mich ist allerdings bereits das englischsprachige Angebot überaus attraktiv.
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