Dank eines Teils der Politiker im EU-Parlament haben heute die Verwerter (Verlage, Musiklabels, Börsenverein und wie sie alle heißen) ein gigantisches Geschenk bekommen, das uns alle betreffen wird, das das Internet weltweit zensieren wird und das dazu führt, dass Urheber (um die es ja vorgeblich ging) WENIGER vom Vertrieb ihrer Werken bekommen werden. Weiterhin werden es unabhängige Urheber, die sich nicht irgendwelchen Verlagen oder Agenturen anschließen wollen, es durch die Zensurfilter in Zukunft erheblich schwerer haben, ihren Content an die Zielgruppe zu bringen. Denn all das war nie dafür gedacht, den Urhebern mehr Rechte und Geld zu verschaffen, sondern ausschließlich den Verwertern.
Urheber?
Allerdings haben auch haufenweise Urheber für diese sogenannte Reform getrommelt. Man muss sich fragen: Wie sind die geködert worden? Auf der anderen Seite haben insbesondere bekannte und berühmte Urheber ein Interesse daran, dass die kleinen unsichtbar werden, warum ist auch ganz einfach zu verstehen: Dadurch verschwindet Konkurrenz.
Deswegen kann man mal darüber nachdenken, ob man möglicherweise von solchen Künstlern, Verlagen, Musiklabels und so weiter einfach nichts mehr kaufen möchte.
Eine Liste findet man auf Helga Trüpels Seite »#manifesto4copyright«. Vor dem Kauf von Werken könnte man da mal einen Blick darauf werfen und dann überlegen, ob man dieses Werk tatsächlich benötigt, oder ob man vielleicht lieber etwas von einem unabhängigen Künstler kaufen möchte. Zusätzlich könnte man in Zukunft vor jedem Kauf eines Musikstücks, Buches oder sonstigen Werkes mal eine Suchmaschine der eigenen Wahl befragen, wie der oder die Künstler zur EU-Urheberrechtsreform stehen. Wir leben ja (noch) in einem freien Land und niemand kann zu Käufen gezwungen werden. Man könnte also einfach mal mit den Füßen abstimmen. Ich möchte natürlich keineswegs zu einem Boykott aufrufen, aber es kann jeder mit sich selbst ausmachen, wem man Geld hinterher wirft.
Verbände und Vereine?
Und dann sind da noch Verbände und Vereine, die eigentlich für ihre Mitglieder agieren sollten, aber in Sachen Urheberrechtsreform genau das Gegenteil getan haben.
Eine Liste von Vereinen, Verbänden und Lobbyorganisationen, die für die Urheberrechtsreform getrommelt haben, findet man als PDF bei enpa.eu (und falls es da verschwinden sollte, habe ich eine Kopie).
Da könnte sich jedes Mitglied überlegen, ob man diese Vereine und Verbände tatsächlich noch durch Mitgliedschaft und damit Geld unterstützen möchte. Auch das muss natürlich jeder mit sich selbst ausmachen, und ich möchte hier keinesfalls dazu aufrufen …
Soeben haben die lobbygesteuerten Politiker des EU-Parlaments das Ende des freien Internets beschlossen, sowie eine Umschichtung von Einnahmen weg von Urhebern hin zu Verwertern. Axel Springer, Börsenverein und Co haben bestellt, die Politik hat geliefert und dabei die Bürgerinteressen komplett außer acht gelassen: Eine Petition von über fünf Millionen Bürgern, 200000 Menschen auf den Straßen: alles scheißegal.
Ich kann meine Wut gerade kaum in Worte fassen und werde es auch nicht tun, da diese sicherlich justiziabel wären.
Der Kampf mag verloren sein, der Krieg gegen die Internetausdrucker fängt jetzt erst an.
Erster Schritt könnte sein, dem Verein digitalcourage e.V. beizutreten wie ich es jetzt tue. Und ab sofort bin ich bei jeder legalen Aktion gegen die verlogenen Antidemokraten der CDU dabei.
Die deutsche Spieleschmiede Daedalic Entertainment hat einen dicken … äh … Fisch an Land gezogen: In Zusammenarbeit mit Middle-Earth Entreprises, den Rechteinhabern vom HERR DER RINGE und dem HOBBIT, werden mehrere Spiele aus dem Fantasy-Franchise entwickelt werden.
Das erste davon wird GOLLUM sein, das sich wie der Name nicht nur andeutet um Smeagol/Gollum drehen wird, den Ringträger.
Daedalic-Chef und Mitgründer Carsten Fichtelmann sagte gegenüber dem Hollywood Reporter:
Man hat ohnehin diesen großen Konflikt in dem Charakter, bei dem ständig zwei Stimmen mit Dir sprechen, deswegen gibt es schon gute Gründe, in diesem Spiel Entscheidungen zu treffen: Die Entscheidungen Smeagols oder die Gollums.
Das Game soll im Jahr 2021 für »alle dann relevanten Plattformen« erscheinen.
Verschiedene Quellen melden, dass bei Disney und LucasFilm eine Fernsehserie um den Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi in Arbeit sein könnte, der war bekanntermaßen der Lehrer von Anakin alias Darth Vader und Luke Skywalker. Das Filmprojekt war nach dem Misserfolg von SOLO an den Kinokassen zusammen mit anderen geplanten Filmen abgeblasen worden. Eigentlich hätten die Dreharbeiten kurz nach dem Kinostart von SOLO starten sollen.
Dennoch könnte es sein, dass man jetzt die bereits investierte Arbeit für eine Fernsehserie auf dem Streamingdienst Disney+ weiter verwenden möchte. Die würde sich beim MANDALORIAN und der angekündigten Serie um Cassian Andor aus ROGUE ONE einreihen (Drehbeginn für letztere ist im Herbst).
»Ist in Entwicklung« heißt natürlich noch nicht, dass dabei am Ende auch etwas Substanzielles heraus kommt. Und eine offizielle Bestätigung gibt es ebenfalls noch nicht. Deswegen ist auch noch völlig unklar, ob Ewan McGregor die Rolle wieder aufnehmen wird. Der hatte bereits Interesse bekundet.
Bild Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi Copyright Disney und LucasFilm
Mit dem kommenden Spiel CADENCE OF HYRULE, das sich – wie der Name schon andeutet – um bekannte Versatzstücke aus der ZELDA-Reihe dreht, gibt Nintendo die Schlüssel für das Land Hyrule und dessen Bewohner aus der Hand. Denn die Entwickler des Games sind Brace Yourself Games, das Team hinter Crypt of the Necrodancer. Und ich halte es schon für bemerkenswert, dass Big N ein solches großes Franchise zumindest teilweise einem Indie-Entwickler überlässt.
Deswegen wundert es auch nicht, dass es deutliche Ähnlichkeiten zwischen CRYPT und CADENCE gibt, vermutlich haben die Verantwortlichen bei Nintendo gesagt: Nehmt eure Engine und macht ein Zelda-Spiel.
CADENCE OF HYRULE soll noch in diesem Frühjahr für die Switch erscheinen.
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Es war ein beeindruckender Run für eine Phantastik-Serie: aktuell befindet sich SUPERNATURAL in der 14. Staffel. Jetzt wurde bekannt gegeben, dass sie mit der 15. Season enden wird. In meinen Augen eine gute Entscheidung, denn leider sind die Handlungsstränge in letzter Zeit schon arg dünn geworden.
Noch im Januar hatte der Sender The CW die 15. Staffel angekündigt, jetzt folgt die Information dass damit Schluss ist. Jared Padalecki (Sam), Jensen Ackles (Dean) und Misha Collins (Castiel) kündigten das als erste in einem Video auf Twitter an:
We wanted you to hear from us that although we’re excited about next year, it will be the finale.
Dennoch ist die Laufzeit von SUPERNATURAL bemerkenswert, angedacht waren durch Serienschöpfer Eric Kripke im Jahr 2005 vier oder fünf Staffeln, es ist dann dreimal so viel geworden.
Ursprünglich eine »Monster der Woche«-Show ging man später zu größeren Handlungsbögen über, die Serie fand schnell eine gigantische Fangemeinde und ist längst in die Fernsehgeschichte eingegangen.
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Kurz darauf wurde allerdings – wie bereits von mir erwartet – ein neuer Löschantrag gestellt. Das kann der Haufen selbstverliebter Größenwahnsinniger in dem Laden ja so oft machen, wie sie lustig sind und es reicht nicht etwa ein abgelehnter Antrag (»mann« kann unliebige Seiten beispielsweise einfach nach Wochen neu für die Löschung vorschlagen, wenn die Wogen sich geglättet haben. Dann geht das ohne Diskussion durch, falls niemand die Seite beobachtet).
Somit ging die vorgebliche Demokratie in der deutschen Wikipedia erneut ihren Weg. Denn man muss es ganz offen sagen: mit echter Demokratie wie behauptet hat das da nichts mehr zu tun, die Verantwortlichen agieren nach Gutsherrenart. Auf der Diskussionsseite zum Löschantrag gab es erneut eine deutliche Mehrheit gegen die Löschung (Quelle).
Löschantrag 1:
Wertung
Anzahl
behalten
32
unklar
3
löschen
4
Löschantrag 2:
Wertung
Anzahl
behalten
30
unklar
11
löschen
16
Das hat die Egomanen dort allerdings nicht die Bohne interessiert: In einer unilateralen Entscheidung und gegen die Stimmen der Mehrheit wurde die Seite gestern gelöscht.
Ein Blick in die Regeln des Ladens zeigt, dass man da gern unter sich bleibt und die Meinung des Rests der Welt für den Männerbund völlig wumpe ist:
An der Abstimmung dürfen nur Stimmberechtigte teilnehmen (…) :
– Angemeldeter Wikipedia-Benutzer mit
– mindestens zwei Monaten aktiver Mitarbeit und
– mindestens 200 Bearbeitungen im Artikel-Namensraum, davon mindestens 50 in den letzten 12 Monaten.
200 Edits im Artikel-Namensraum, darunter mindestens 50 in den letzten zwölf Monaten, das ist erstens ein prima Ausschlusskriterium, mit dem man so ziemlich alles wegboxen kann, was von Neuen kommt. Zweitens schafft man das vermutlich nur, wenn man noch bei Mutti im Keller lebt und kein anderes Leben hat. Mit welcher Begründung schließt man somit so ziemlich jede/n außerhalb des elitären Haufens aus demokratischen Prozessen aus? Weil der Rest der Welt keine Ahnung hat? Oder weil man gern weiter nach Belieben unter sich mauscheln will? Dabei ist mir selbstverständlich klar, dass man bei so einem Mammutwerk wie der Wikipedia Regeln aufstellen muss, aber die sollten eine gewisse Flexibilität aufweisen und den Rest der Welt nicht pauschal aus der Meinungsfindung ausschließen. Zumal beispielsweise die englischsprachige Ausgabe keine Probleme mit der Listung von Frauen hat. Warum also in Deutschland? Ach ja, Listen von Frauen, es wird noch viel ulkiger:
Wikimedia Deutschland hat im Jahr 2016 versucht, sich pro Frauen zu positionieren, es war offenbar aufgefallen, dass die in der deutschen Ausgabe der Online-Enzyklopädie massiv unterrepräsentiert sind. In dem Blogbeitrag finden sich verlinkte Artikel wie beispielsweise »Frauen in der Wissenschaft« oder »Frauen in der Kultur«. Wenn das alles und noch viel mehr geht, wo zum Teufel ist dann das Problem mit einer Liste von SF-Autorinnen? Oder will Wikimedia Deutschland das Thema nur zulassen, wenn es PR generiert? Oder hat Wikimedia Deutschland einfach nur seine Administratoren-Hools nicht im Griff und die konterkarieren diese Bestrebungen? Oder haben die bei Wikimedia Deutschland schlichtweg keinen blassen Schimmer, was da abgeht? Alle Optionen wären beschämend für den Laden.
Zusätzlich gibt es jetzt auch noch einen Löschantrag gegen die Seite der SF-Autorin Theresa Hannig, die die Liste angeregt und angelegt hat. Das sieht für mich ganz klar nach einer Vergeltungsmaßnahme des misogynen Männerclubs aus, insbesondere da der Löschantrag anonym gestellt wurde, also nur die IP-Adresse des Antragstellers zu sehen ist (übrigens etwas, wofür man in dem Laden ansonsten von den Wichtigtuern ordentlich runter gemacht wird). Solche Aktionen sind bekanntlich ebenfalls nicht ohne Präzedenzfall, bereits netzpolitik.org hatte berichtet (folgt! dem! Link!), dass die Hooligans dort sich zusammenrotten, um Editorinnen konzertiert wegzumobben und sogar zu Doxen. Das überschreitet meiner Ansicht nach bereits die Grenze zu straf- und/oder zivilrechtlich relevantem Handeln und Wikimedia Deutschland e.V. hätte meiner Ansicht nach die Pflicht bei so etwas einzuschreiten.
Mangelnde Relevanz gibt es übrigens tatsächlich nicht, denn Theresa Hannig hat mit ihrem Buch DIE OPTIMIERER nicht nur den Stefan Lübbe Preis, sondern auch noch den Seraph gewonnen.
Die Nachricht ist klar: Wenn du uns hier ans Bein pisst, dann zeigen wir es dir. Es handelt sich in meinen Augen eindeutig um eine Machtdemonstration.
Also – Erneut der Aufruf: geht auf den Löschantrag zur Autorenseite und sagt eure Meinung dazu. Selbstverständlich müsst ihr euch darüber im Klaren sein, dass den Verantwortlichen bei der Wikipedia eure Meinung völlig scheißegal ist und sie die Seite am Ende trotzdem einfach löschen, egal wie die Ergebnisse der Abstimmung aussehen werden.
Und auch hier erneut der Aufruf: Falls ihr an die deutsche Wikipedia spendet, dann stellt diese Spenden ein und teil dem Laden mit, dass es keine weiteren Zahlungen gibt, bis der Laden aus größenwahnsinnigen Hooligans ausgehoben wurde.
Neulich wurde mir vorgeworfen ich würde mit zu harschen Worten gegen die misogyne Männerclique agieren. Nach dem was hier abgeht fallen mir noch sehr viel harschere Worte ein. Die wären allerdings möglicherweise justitiabel …
Ich möchte noch Folgendes zitieren, denn ich stimme dem teilweise zu:
Nur mal ein Beispiel zu den »Argumenten«, die die Irren da vorbringen (natürlich anonym):
Hier besteht m.M.n. ein deutlicher Interessenkonflikt des Erstellers der Seite, der Autorin Theresia Hannig, da die genannte Autorin selbst Sci-Fi-Autorin ist; ich vermute, dass die Liste dem Selbstzweck als Werbung dienen soll. Seitens Twitter wird über den Benutzeraccount »A_Juretzki«, ihres Zeichens ebenfalls Sci-Fi-Autorin, Stimmungsmache für die Seite verbreitet, was auch die Aufmerksamkeit zum Artikel erklärt[57]. Meiner Meinung nach: Artikel redundant, Artikel kann weg, Wikipedia ist keine feministische Kampfplattform. –80.187.99.130 01:02, 25. Mär. 2019 (CET)
Update (16:00 Uhr): Die gelöschte Liste von SF-Autorinnen wurde durch eine Admina wiederhergestellt.
Heute war ich wie viele zehntausende andere in Deutschland (inzwischen wird bei seriösen Quellen von »weit über 100000 Personen« geredet – Update:über 150000!) für ein freies Internet auf der Straße, das lobbygesteuerte EU-Politiker, allen voran Axel Voss (CDU), zugunsten von Verwertern und weiteren Interessengruppen zerstören wollen.
Vorgeblich ist dabei immer vom Urheberrecht die Rede und davon, dass Kreative angemessen entlohnt werden sollen. Das ist allerdings nur vorgeschoben, denn die Realität sieht völlig anders aus, beispielsweise sollen die Verwertungsgesellschaften wie VG Wort in Zukunft wieder die Hälfte der Einnahmen an die Verwerter (also beispielsweise Verlage) ausschütten, statt wie es nach höchstrichterlicher Entscheidung sein muss alles an die Urheber. Dieses höchstrichterliche Urteil war den Verwertern ein Dorn im Auge und es wurde beispielsweise durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels massive Lobbyarbeit betrieben, damit im EU-Recht festgeschrieben werden soll, dass die Hälfte des Geldes wieder an verwerter gehen muss.
Wieso das urheberfreundlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich halte es für das genaue Gegenteil.
Über die Uploadfilter wurde bereits genug gesagt und ich möchte darauf nicht umfänglich weiter eingehen, nur kurz: Sie sind technisch unmöglich umsetzbar und werden massiv overblocken. Unter anderem eben auch Werke kleiner Urheber, die abseits der großen Verwerter ihre Werke anbieten. Wenn die ihre Werke aber nicht mehr hochladen können, weil ein Contentfilter die falsch als durch dritte urheberrechtlich geschützt erkennt, dann hilft das auch diesen Urhebern nicht. Vom Schaden für die freie Meinungsäußerung haben wir da noch gar nicht gesprochen.
Es geht hier also gar nicht um Urheber (sondern um Verwerter) und die sogenannte »Reform«, die das Urheberrecht fürs 21. Jahrhundert fit machen soll, tut genau das Gegenteil: Sie ist ein Rückschritt und zementiert überkommene, konservative Geschäftsmodelle, statt dem Rechnung zu tragen, dass wir alle Urheber sind. Die Interessen der Bürger und der Kreativen werden zugunsten der Verwerter komplett über Bord geworfen, wir interessieren nicht, allein die Interessen der Verwerter zählen.
Und was macht die CDU: Die lässt jegliche demokratische werte hinter sich und behauptet allen Ernstes, wir Demonstranten seien alle von irgendwelchen US-Firmen bezahlt. 450 Euro pro Person – in meiner Tasche ist jedenfalls nichts davon. Ich binde den Beweis als Bild ein, falls der Tweet – wie schon frühere aus Richtung dieser Partei – plötzlich verschwindet:
Ich wiederhole mich: Mit dieser Lüge, die auf dem Niveau von Trump oder Orban ist, hat die CDU den Boden der Demokratie verlassen. Sie will den Protest, der fest in unserer Verfassung verankert ist, durch diese offenen Falschaussagen diskreditieren.
Das ist zudem ein erneuter Beweis, was diese Geronten-Partei von der Jugend hält. Geht sie zur Schulzeit für das Klima und gegen die verfehlte Klimapolitik der letzten 25 Jahre auf die Straße wird darauf nicht inhaltlich eingegangen, es geht nur um »man darf nicht schwänzen«. Gehen zig-zehntausende am Wochenende auf die Straße, dann fällt den Politclowns nichts Besseres ein, als zu behaupten die wären alle »von amerikanischen Konzernen« bezahlt.
Das hier geht nicht mehr weg. Die CDU hat es geschafft, eine ganze Generation gegen sich aufzubringen und die Sympathisanten der Jugendlichen werden immer mehr. Und über die Jugendlichen hinaus waren heute auf der Demo in Düsseldorf auch etliche Personen zu sehen, die eher in meinem Alter waren (Ich bin ein alter Sack. Erster Computer 1979, WWW-Zugang seit Mitte der 1990er, in der IT tätig). Und ich hoffe und gehe davon aus, dass es mehr werden.
Sollte dieses groteske Gesetz am Dienstag tatsächlich verabschiedet werden, dann war das heute erst der Anfang, dann muss sich die Gerontokratie im #neuland warm anziehen.
Und obwohl alle Demos heute völlig friedlich vonstatten gegangen sind (es wurde in Düsseldorf ohne ausdrückliche Erlaubnis noch nicht einmal eine frei zugängliche Wiese betreten!): eine Jugend die derart oft und derart dreist verarscht wird, könnte sich radikalisieren und dagegen könnten die 68er wie ein … Kindergeburtstag aussehen.
Update: Die Realität sieht übrigens so aus:
Die Wahrheit über #Demogeld: Niemand wird für #Artikel13Demo bezahlt. Im Gegenteil haben kleine NGOs & Privatpersonen tief in die eigene Tasche gegriffen, um Demowagen, Lautsprecher usw zu finanzieren. Hier könnt Ihr ihnen unter die Arme greifen https://t.co/74MINExMyr#Artikel13
Neues von der Game Developers Conference: Quixel haben ein beeindruckendes Video veröffentlicht, das auf 3D-gescannten Landschaften in Island basiert und das in Echtzeit in der Unreal Engine läuft.
REBIRTH ist quasi eine Science Fiction-Fassung von Island, das Team hat sich einen Monat auf der Insel aufgehalten und über 1000 Scans geschossen. An der Umsetzung in Unreal Engine 4.21, die einen Monat dauerte, arbeiteten nur drei Personen (am Video waren allerdings erheblich mehr Personen beteiligt, wie der Abspann zeigt).
Ein weiteres Beispiel dafür, was in Sachen Computerspielegrafik so alles auf uns zukommt.
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John Wick hat ein Problem: Er hat die Regeln gebrochen und auf seinen Kopf sind 14 Millionen Dollar aufgesetzt, die seine früheren Kollegen gern einsammeln würden.
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