Besprechung beruht auf der amerikanischen DVD mit originaler Sprachfassung
George Lucas wollte schon immer einmal ein Musical machen. Warum auch nicht, schließlich stammt von ihm auch das erfolgreichste Märchen aller Zeiten. Und da scheint sich Lucas gedacht zu haben, dann lege ich das auch noch zusammen, und fertig ist der Knüller. Bevor man sich jedoch mit einem Songschreiber auseinandersetzen muss, setzt man auf 18 Pop-Klassiker der letzten Jahrzehnte, da weiß man schon, dass die gut sind. Ein bisschen Shakespeare, ordentlich Pixar, eine dicke Portion Moral, und fertig ist das magische Elixier zur Verzauberung des Zielpublikums. Vielleicht, aber nur vielleicht, hat er sich das so gedacht. Anders wäre das filmische Resultat nicht zu erklären, wo das Königreich der Feen gegen den Dunklen Wald antritt. Zwei Welten, die sonst unbehelligt voneinander nebenher leben. Bis ein übermutiger Elf aus dem Feenreich von der sehr, sehr schmalen Grenze eine Schlüsselblume pflückt, um einen Liebestrank herzustellen. Da dreht König Bog aus dem Dunklen Wald durch, schließlich hat er der Liebe für immer abgeschworen, und möchte diese am besten ganz ausrotten.
Beam eBooks war mal eine grandiose Plattform, um DRM-freie Verlags-eBooks aber auch solche von Selfpublishern zu kaufen. Funktionierte problemlos und wenn mal irgendwas nicht geklappt hat oder man Fragen hatte, beantwortete der ehemalige Betreiber, Herr Kaufmann, diese oft innerhalb von Minuten. Das galt auch für den Kontakt als Selfpublisher.
Beam eBooks wurde im September 2014 von Luebbe übernommen, schon damals sorgten sich etliche über die Zukunft der Plattform, eine Sorge die offensichtlich begründet war.
Denn:
Zuerst die merkwürdigen Mails und sich widersprechenden Antworten zum Thema »ab 18 eBooks« (siehe hier, hier, hier und hier).
Wirft man mal einen Blick auf die Seite zu Beam eBooks beim Onlinehändlerbewertungsdienst Trusted Shops, muss man leider feststellen, dass es seit dem 13.06.2015 ausschließlich mangelhafte Bewertungen hagelt. Downloads sind nicht durchführbar und Abos werden nicht erfüllt – Geld wird natürlich trotzdem eingezogen. Dabei reagiert der Kundenservice offensichtlich überhaupt nicht, weder per Email, noch ist jemand telefonisch erreichbar.
Luebbe täte gut daran, diese Probleme umgehend zu beheben, denn zahlende Kunden derart im Regen stehen zu lassen, ist die beste Methode, seine Kunden nachhaltig zu verlieren.
[Update 13:00]: Scheint ganz schön kaputt zu sein. Ich kann mich mit meinen Logindaten nicht mehr anmelden, die angeforderte Email zum Zurücksetzen des Passworts kommt nicht. Somit habe ich keinen Zugriff auf meine gekauften eBooks mehr.
[Update 28.06.15]: Interessanterweise ist bei Trusted Shops auf einmal eine »sehr gut«-Besprechung aufgetaucht. Auch bei diesem Nutzer hat der Download nicht funktioniert, angeblich wurde aber durch den Support schnell geholfen. Ich kann das nicht bestätigen, ich warte seit Tagen auf den Passwortreset und auf Emails wurde ebenfalls nicht geantwortet. Man muss sich also fragen, wie echt diese Bewertung ist.
[Update 01.07.2015]: Nicht nur die kritischen Bewertungen, sondern gleich alle, wurden auf Trusted Shops entfernt.
Ich weiß, PhantaNews ist im Moment etwas videolastig, aber das wird auch wieder anders. Der Youtube-Kanal RocketJump macht immer wieder Filme um Computerspiele. Diesmal haben sie sich STARCRAFT vorgenommen – und das auf drastische Art und Weise. Man zeigt, was passiert, wenn die Zerg einen Planeten einnehmen. Mein lieber Herr Gesangsverein …
Es könnte sein, dass das Video für Personen irgendeines Altern nicht geeignet ist (wobei konkret eigentlich nix Schlimmes gezeigt wird), die dürfen sich das dann möglicherweise erst nach 22:00 Uhr Ortszeit Niederwunsen ansehen. Oder so.
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HEROES REBORN ist eine 13-teilige Miniserie, die noch einmal einen Blick auf das Universum der Fernsehserie HEROES wirft (wie bereits berichtet). Sie startet am 24. September 2015 auf dem US-Sender NBC. Jetzt gibt es einen Trailer.
ION ist ein Sandbox-MMO vom DAY Z-Schöpfer Dean »Rocket« Hall. der nennt das Spiel ein »Simulations-MMO um die Erforschung des Weltraums durch die Menschheit«. Der Werbetext dazu lautet wie folgt:
ION is an emergent narrative massively-multiplayer online game in which players will build, live in and inevitably die in huge floating galactic constructions as humanity makes its first steps colonizing the universe. Technology from Improbable allows ION to have a massive interconnected universe with fully simulated environments such as power grids, air pressure and heat; all to help stave off the unending vacuum of space.
Dabei soll ein zentraler Fokus tatsächlich auf der Simulation liegen, man darf gespannt sein, in wieweit man damit eine größere Spielerbasis ansprechen kann – oder ob das überhaupt notwendig ist, denn mit dem richtigen Konzept kommt man auch mit einer vergleichsweise kleinen, aber loyalen Spielergemeinde aus. Hall sagte während einer Pressekonferenz auf der E3:
I want a game that is not a game. I want a game that is a universe. A universe built not on scripts or quests, but on the laws of physics, biology, and chemistry, a simulation MMO that explores mankind’s expansion into space. The chance to be a pioneer in a harsh universe swamped with the risk of death yet peppered with the havens of fortune.
Wer sich das Spiel frühzeitig ansehen möchte, benötigt leider eine XBox One und ein Microsoft-Abo, denn es erscheint im Rahmen des »Xbox One Game Preview«, das ist ungefähr dasselbe wie Steams Early Access. Meh. Ich hoffe aber, dass das Spiel auch für Windows erscheinen wird, denn das Konzept finde ich hochinteressant und spannend.
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Bethesda Softworks zeigte zur E3 einem Trailer zum vierten Teil von FALLOUT, der ist mir irgendwie durchgegangen, deswegen wird er hier nachgeliefert. Der letzte Teil liegt zehn Jahre zurück. Das Spiel erscheint für PC, Xbox One und PS4, die ursprünglich ebenfalls angekündigten Systeme PS3 und XBox 360 sind raus. Erscheinen soll FALLOUT 4, das erste Spiel von Todd Howard seit SKYRIM, am 10 November 2015.
Der Trailer ist ab 18, sollte also von irgendwelchen Jugendlichen nicht vor 22:00 Uhr angesehen werden. Mehr zum Spiel auf der offiziellen Webseite.
Die Selfpublisherplattform Tolino Media war mit viel Tamtam als Alternative zu Amazon propagiert worden. Der große Erfolg hat sich allerdings bisher nicht so recht eingestellt, es gab zudem diverse Anlaufprobleme, vieles an der Plattform schien mit der heißen Nadel gestrickt (das wurde mir gegenüber auch genau so formuliert) und es gibt bis heute technische Probleme.
Deren Behebung scheint aber nicht das primäre Problem der Betreiber zu sein. Vielmehr werden die hochgeladenen eBooks auf »unerwünschte« Worte durchsucht. Das ist an sich schon eine Unverschämtheit. Noch besser wird das Ganze allerdings, wenn sich irgendwo im Buch der Begriff »Kindle« befindet. Dann erhält man als Autor den Hinweis, dass das Buch leider nicht online gehen kann und überarbeitet werden muss, weil man nicht im Text »auf ein Mitbewerber-Produkt Bezug nehmen darf«. Mit diesem Teufelswort im Text wollen sie das Buch nicht annehmen und demzufolge auch nicht online stellen. Bei dem fraglichen eBook handelt es sich übrigens um einen Ratgeber für Selfpublisher – ob die Tolino-Allianz nun alle Sachbücher auf das Unwort untersucht, und diese dann aus den Shops werfen wird? Möglicherweise sogar die Print-Ausgaben? Oder werden nur Selfpublisher drangsaliert?
Es ist einfach unfassbar. Dieses Verhalten ist so dermaßen lächerlich und unprofessionell, dass es mir die Sprache verschlägt. Nachdem das jahrelange Amazon-Bashing der Branche keine Erfolge gezeigt hat, nun diese in hohem Maße fragwürdige Aktion. Als Autor sollte man sich von einer in meinen Augen eher halbgaren Möchtegern-Selfpublisherplattform nicht vorschreiben lassen, welche Wörter in den eBooks zu stehen haben und welche nicht. Amazon, Google Play und Kobo filtern das Wort »Tolino« selbstverständlich nicht.
Edit – Für diejenigen, die keinen Facebook-Zugang haben und auch keinen wollen:
Dank an Alex Jahnke für den Hinweis.
Update [15:00]: Auch bei Tolino scheint man erkannt zu haben, dass das nicht eben schlau war, inzwischen wurde Frau Glomp großzügig erlaubt, das Wort Kindle im Text zu lassen. Das schafft natürlich die grundlegende Verweigerung nicht aus der Welt, man muss sich fragen warum es anfangs überhaupt zu dieser albernen Beanstandung gekommen ist.
Ein Mitarbeiter von Tolino kommentiert unter diesem Artikel:
Dieses Statement ist so nicht korrekt. Frau Glomp hat dies selbst auch schon in der FB Gruppe, aus der dieser Post ist, zurück genommen. Es wäre doch korrekt, hier beide Seiten zu hören, bevor man als Bloginhaber textet? Wir (tolino media) stehen da gerne für zur Verfügung.
[Update 26.06.15]: Ich hatte Tolino Media aufgrund ihres Kommentars per eMail die Möglichkeit angeboten, ihre Sicht der Dinge darzustellen, ich hätte diese dann hier wiedergegeben, hatte allerdings um substanziellere Informationen gebeten, als die durchsichtigen Ausflüchte im Facebook-Thread. Keinerlei Reaktion.
Nintendonians kennen natürlich die Videospielreihe um MEGA MAN, den ursprümglich als Laborassistenten erschaffenen Androiden, der von seinem Schöpfer Dr. Light in einen Kampfroboter umgebaut wird, um die Machenschaften des bösen Dr. Wily zu unterbinden. Die langlebige Reihe hat es seit 1987 auf diverse Inkarnationen gebracht und MEGA MAN-Spiele erschienen auf fast allen maßgeblichen Plattformen.
Regisseur Olan Rogers hat gerade mal 700 Dollar in die Hand genommen und einen MEGA MAN X‑Fanfilm realisiert. Er sagt zu seinem Film:
This isn’t a perfect video I understand this, this is all independently made I didn’t have a lot of money but I decided to do it anyway I had 700 dollars, two green sheets, an amazing prop maker, two actors who worked for free because I didn’t have enough money to pay them, they still gave 110% and one awesome friend who busted his butt on the animation side.
MEGA MAN X zeigt wieder einmal, was im Indie- und No Budget-Bereich heutzutage möglich ist.
Wieder einmal wird ein Player in der internationalen Buchbranche schlau und wendet sich von hartem DRM ab. Die eBooks der schwedischen Verlagsgruppe Bonnier, hierzulande als Bonnier Media Deutschland agierend, werden in Zukunft ohne harte Kopierschutzmaßnahmen (speich: Adobe DRM) ausgeliefert. Zu Bonnier gehören unter anderem Piper, Ullstein, Carlsen und arsEdition.
Auch bei Bonnier hat man jetzt schon bemerkt, dass die Handhabung von eBooks mit Adobe DRM für den Nutzer äußerst unbequem ist. Man benötigt dafür einen eReader, auf dem man mit seiner Adobe-ID angemeldet ist. Das Herunterladen am Rechner und Übertragen auf einen Reader gestaltet sich insbesondere für weniger technikaffine Leser zu einem Affentanz.
Grund dürfte vermutlich sein, dass man Amazon Kunden abspenstig machen möchte, der Onlineverkäufer nutzt zwar ebenfalls einen Kopierschutz, von dem der Kunde allerdings dank des geschlossenen Kindle-Ökosystem gar nichts bemerkt.
Ein weiterer positiver Aspekt des Ganzen ist allerdings, dass nun auch Kindle-Nutzer eBooks von Verlagen der Bonnier-Gruppe legal verwenden können, denn ohne harten Kopierschutz, kann man sie einfach mit Calibre konvertieren.
Allerdings werden immer noch weiche Kopierschutzmaßnahmen, also digitale Wasserzeichen, eingesetzt. Zudem leistet sich Bonnier eine besondere Posse: Der Verlag will in seine E‑Books eine Seite mit Warnhinweisen als »zusätzlichen psychologischen Effekt« einbinden. Das bedeutet: Als ehrlicher Kunde wird man damit genervt, dass man gefälligst keine Bücher in Tauschbörsen stellen soll, möglicherweise auch, dass man eBooks nicht kopieren darf. Bei mir würde diese Unterstellung allerdings einen ganz anderen »psychologischen Effekt« auslösen: keine Bücher mit einem solch unverschämten Hinweis mehr kaufen. Außerdem: Privatkopien sind nach wie vor legal, solange man keinen Kopierschutz umgeht.
Logo Bonnier Copyright Bonnier. Lizenziert unter Logo über Wikipedia
Es gibt mal wieder einen neuen Spot zu Marvels ANT-MAN. Der weist erneut darauf hin, dass man wie auch in anderen Filmes des Comicstudios war zu lachen haben wird.
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