Ich hätte schon stutzig werden sollen, als Codemasters´ Spiel COLIN MCRAE DIRT 2 mir bei der Installation bzw. beim ersten Start mitteilte, dass ich zwingend ein Konto bei »Games for Windows Live« erstellen müsse, um spielen zu können. Na gut, so was ähnliches wie Steam, halt nur von Microsoft. Also ein Konto erstellt. Vor dem Start des eigentlichen Spiels muss man sich da jetzt halt immer einloggen. Ganz toll…
Dann kam das neue Notebook mit Windows 7 und Mittelklasse-Grafikkarte ins Haus und ich wollte DIRT 2 darauf auch mal installieren, um mir die angeblich so tollen Grafikeffekte unter DirextX 11 anzusehen. Die Installation selbst war auch unkritisch, ebenso wie der erste Start, wie erwartet sollte ich mich auch da an meinem GFWL-Konto anmelden. Das funktionierte ebenfalls und es wurde ein Update gezogen. Und mit diesem Update ging das Elend los…
MMOs nach großen Lizenzen sind nichts Außergewöhnliches (siehe beispielsweise HERR DER RINGE ONLINE, AGE OF CONAN oder WARHAMMER), als außergewöhnlich würde ich allerdings bezeichnen, dass Hellscreen derzeit mit der Entwicklung eines Spiels nach Markus Heitz´ Roman DIE LEGENDEN DER ALBAE – GERECHTER ZORN befasst ist. Da dürften sich die Anhänger freuen.
Derzeit befindet sich das MMO in einer frühen Alpha-Phase, der Entwickler möchte allerdings die Fans von Anfang an mit darüber entscheiden lassen, in welche Richtung das Spiel geht und so wird die Entwicklung in einem speziellen Blog dokumentiert und man motiviert die Spieler zu Feedback.
ALBAE ONLINE – so der Titel – wird ein Free2Play-Modell mit Itemshop für Premium-Inhalte (bessere Ausrüstung, kosmetische Veränderungen und XP-Schub) haben, wie so viele aktuelle Konkurrenten; im Gegensatz zu anderen ähnlichen Spielen soll es keine Klassen geben, der Spieler kann seine Avatare weitgehend über Talente und Fertigkeiten dem eigenen Geschmack und Spielstil anpassen.
Wenn ich den Erläuterungen auf der offiziellen Seite so folge, dann sieht es so aus, als soll das Spiel im Browser laufen. Darüber sollte man heutzutage allerdings nicht mehr die Nase rümpfen, wer schonmal gesehen hat, was beispielsweise die Unity-Engine so alles im Browser zustande bringt, der weiß, was geht. Man muss allerdings ganz klar sehen, dass die entsprechenden Engine-Downloads nicht ganz ohne sind und die korrekte Aussage ist, dass die Engine als Plugin in einem Browser-Fenster läuft; der Browser wird also nur zur Laufzeit-Umgebung, in der ein elaboriertes Programm ausgeführt wird.
Sehr spannend, ich werde selbstverständlich weiter berichten.
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Logo und Screenshot ALBAE ONLINE Copyright Hellscreen
Bei EARTHRISE handelt es sich um ein Science-Fiction-MMO, das im Februar an den Start gehen soll. Features sind unter anderem (von mir übersetzter Werbetext der Developer):
Ein einzigartiges postapokalyptisches Szenario in dem die geklonten Überreste der Menschheit ums Überleben kämpfen und versuchen, sich eine neue Existenz aufzubauen
In hohem Maße anpassbare Charaktere mit über 100 verschiedenen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Taktiken
Keine künstlichen Restriktionen durch ein Klassensystem das dem Charakter den Du spielen möchtest im Weg steht
Schnelles Kampfsystem mit dynamischen Zielen, anpassbaren Power-Rüstungen und hunderten von Hightech-Waffen
Anspruchsvolle Player vs. Player- (PvP) Mechaniken, die Dich für die etablierte Ordnung kämpfen lassen, bei denen Du aber auch dem Untergrund beitreten oder als unabhängiger Krimineller agieren kannst.
Territoriale Eroberungen und Verteidigungen die zählen. In Deinem Reich machst Du die Regeln – oder lasse Anarchie herrschen.
Charakterentwicklung die Dich ohne Grenzen deine Karriere verfolgen lässt.
Eine ausgeklügelte marktgesteuerte Ökonomie mit Angebot und Nachfrage basierend allein auf der Spieleraktivität.
Elaboriertes Crafting, das Dich einzigartige Gegenstände designen und herstellen lässt – basierend auf anpassbaren Vorlagen und Rohstoffen.
Wer es noch nicht heraus gelesen haben sollte: EARTHRISE ist ein Sandbox-System, bei dem sich Spielinhalte und der Fortgang der Welt aus den Aktivitäten der Spieler entwickeln – und so etwas finde ich immer wieder sehr spannend. Es soll aber auch wiederholbare Missionen und Kampagnen-»Questen« geben.
Fünf Prüfdurchgänge für eine USK-Freigabe ab 18 hatte Electronic Arts´ SF-Horror-Spiel DEAD SPACE 2 bereits erfolgreich hinter sich gebracht und sollte veröffentlicht werden, als das bayerische Sozialministerium ein Veto einlegte und eine weitere Prüfung forderte – mit dem Zweck, dass DS2 entweder auf den Index gesetzt oder sogar verboten werden sollte.
Dieser Einspruch der in Sachen Computerspiele immer wieder verblüffend spießigen und rückständigen bayerischen Behörde hat zwar zu einer sechsten Prüfung geführt – die die Veröffentlichung in Deutschland deutlich verzögerte – aber nicht zu einem anderen Ergebnis (wie es die Spaßbremsen vom Sozialministerium offenbar erwartet hatten): DEAD SPACE 2 erhielt von der USK eine Freigabe für Erwachsene ohne weitere Einschränkungen.
Bei der deutschen Fassung wurde das »Friendly Fire« entfernt, man kann also keine Verbündeten verletzen, diese Änderung wurde aber schon im Zuge der fünften Prüfrunde eingeführt. Weitere Veränderungen des Spiels durch die sechste Prüfung gab es offenbar nicht. So einen Humbug gibt’s wahrscheinlich ausschließlich in Deutschland…
Tja, Sozialministerium, was ist denn da passiert? Nicht laut genug »Killerspiel« gerufen? Zu wenig »Arbeit« im Hintergrund betrieben? Und falls jetzt wieder irgendein ahnungsloser CSU-Politiker bemängeln möchte, dass die Spieleindustrie für die USK-Freigaben verantwortlich ist und selbstverständlich alles »durchlässt« (wie bereits geschehen), präventiv ein Zitat aus der Wikipedia (Hervorhebung von mir):
Träger der USK ist seit dem 31. Mai 2008 die Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH in Berlin. […] Als Gesellschafter der GmbH fungieren der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) und der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen G.A.M.E. e.V.. Gemäß dem Prinzip einer halbstaatlichen Selbstkontrolle gewährleistet die USK die Organisation der Prüfungen, die jeweiligen Altersentscheidungen fällen jedoch von den Ländern benannte Sachverständige in Zusammenarbeit mit dem ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK.
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Box Art DEAD SPACE 2 Copyright Visceral Games und Electronic Arts
Kein Plan ist so schräg, dass es nicht noch einen schrägeren geben könnte. ich hatte vor einiger Zeit darüber berichtet, dass Universal Pictures das 80er-Jahre Videospiel ASTEROIDS auf die Kinoleinwand bringen möchte und Warner dasselbe für SPACE INVADERS plant. Offenbar ist man in Hollywood zum einen auf der Suche nach einem Thema für die Zeit nach dem Superhelden-Boom und das mit den uralt-Videospielen möchte zumindest die Centfox offensichtlich nicht allein den Konkurrenten überlassen, denn die produziert jetzt MISSILE COMMAND, wie ASTEROIDS ebenfalls von Atari.
Da das Spiel aus einer Zeit stammt, als Hintergrundgeschichten noch nicht standardmäßig zu Games gehörten, haben die Drehbuchautoren Burk Sharpless (FLASH GORDON (der neue)) und Matt Sazama weitestgehend freie Hand dabei, einen Plot für den Streifen zu ersinnen. Es produzieren Peter Chernin (RISE OF THE APES, TERRA NOVA) und Dylan Clark für Chernin Entertainment, ausführender Produzent ist Atari-CEO Jim Wilson (das mit dem damaligen Atari außer dem Namen übrigens nichts mehr gemein hat).
Stellt sich nur noch die Frage, ob an die Kinobesucher Trackballs ausgeteilt werden… :o)
Wir erinnern uns an Sony. Das waren die, die im Jahr 2005 ungefragt und heimlich auf hunderttausenden Computern einen Rootkit installiert haben, weil sie meinten, das sei ein wirksamer und vertretbarer Kopierschutz für eine Audio-CD. Sony seinerseits erinnert sich möglicherweise daran, dass das mit Recht ein Public-Relations-GAU allererster Güte war. Vielleicht erinnert sich bei Sony auch noch jemand daran, dass die PlayStation 3 mal mit der Möglichkeit beworben wurde, Linux darauf laufen zu lassen, für viele ein kaufentscheidendes Kriterium. Und dann hat irgendein Stratege bei Sony (möglicherweise nach dem hastigen Genuß einer Flasche Sake) entschieden, dass man den Kunden, die auch für dieses Feature bezahlt hatten, es einfach durch ein Firmware-Update wieder wegnehmen könne – nach hiesiger Rechtsprechung übrigens ohnehin mindestens bedenklich.
Geohot und die Hackertruppe failOverflow hatten auf dem CCC-Kongress in Berlin Ende Dezember vorgeführt, wie man die Sicherungsmechanismen der PS3 umgehen und darauf wieder Linux laufen lassen kann (das ist jetzt eine arg vereinfachte Fassung für Nicht-Techies).
Sony is not amused und hat nun gegen Geohot und failOverflow Klage eingreicht, natürlich haben die Hacker die Klageschriften sofort auf ihrer Webseite veröffentlicht. Man ist selbstverständlich nicht zimperlich bei den Forderungen: unter anderem eine einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung der Information, wie man ihr Sicherheitssystem umgehen kann, sowie die Beschlagnahme aller Computer und Datenträger von George Hotz, auf der diese Informationen gespeichert sind.
Besonders interessant ist diese Klage in den USA auch deswegen, weil bereits an höchster Stelle im Zusammenhang mit dem iPhone festgestellt worden war, dass das Umgehen von Kopierschutzmechanismen um auf dem erworbenen Gerät legale Software zu installieren eben nicht strafbar ist und solches vom Hersteller hingenommen werden muss. Dass dadurch die theoretische Möglichkeit besteht, illegal hergestellte Kopien laufen zu lassen, ist eine völlig andere Geschichte.
Entweder hat Sony diese Entscheidung ignoriert oder man versuchts einfach mal trotzdem – abgesehen von der schieren Dummheit, daraus jetzt wider besseren Wissens einen Staatsakt zu machen, dürfte das dem Konzern erneut keine gute Presse bescheren und das zu Recht. Außerdem gibt es keinen besseren Weg als eine solche Klage, um die Informationen die man unterdrücken möchte möglichst schnell möglichst weit im Netz zu verteilen. Das sollten auch die Sony-Oberen eigentlich genau wissen…
Jaja, ich weiß, ich bin im Moment ein wenig Game-lastig, das wird auch wieder anders… Heute war der Launch des Superhelden-MMOs DC UNIVERSE ONLINE, aus diesem Grund wurde nochmal ein Launch-Trailer auf die Menschheit losgelassen. Sind auch nur 1.5 Minuten.
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Zwölf Minuten im Defiant-Anfangsgebiet von RIFT.
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Normalerweise wäre das einen Eintrag in der Rubrik »für umme« wert, allerdings befindet sich PIONEER noch im Alpha-Stadium, deswegen ist es für Standard-Nutzer möglicherweise noch nicht geeignet. Ich möchte aber dennoch auf dieses sehr vielversprechende Spiel hinweisen, denn es siehr aus verschiedenen Gründen sehr vielversprechend aus.
Zum einen handelt es sich um ein Spiel mit offenem Ende, denn es gibt kein definiertes Spielziel. Ziel ist im Moment die Erforschung der Galaxis, es werden Planetensysteme und Planeten dynamisch prozedural erzeugt, wir reden hier über Millionen mögliche Himmelkörper.
Zum anderen sollen im späteren Verlauf der Entwicklung weitere Betätigungsmöglichkeiten hinzu kommen, beispielsweise Piraterie, Schmuggel, Kopfgeldjagd, Bergbau, Missionen für die verschiedenen Fraktionen fliegen oder »die Suche nach Freiheit und Selbstbestimmung«.
PIONEER orientiert sich hierbei grundsätzlich am Klassiker FRONTIER: ELITE 2 von David Braben, allein das lässt mich auf dem Sitz hibbeln… :)
Da Trion Worlds so freundlich war, mir einen Beta-Key zur Verfügung zu stellen, hier das erste aus einer Reihe von Videos zum MMO RIFT. Ich hoffe, auch an den nächsten Beta-Events wieder teilnehmen und noch mehr Bilder aus dem Spiel liefern zu können. In Kürze (hoffentlich) gibt es noch reichlich Screenshots und ein weiteres Video vom letzten Wochendende.
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