Es gibt wieder mal Szenen aus Funcoms Grusel-MMO THE SECRET WORLD, diesmal widmen sich die Entwickler ausführlich einer Spielgegend namens »Savage Coast«. Man muss neidlos zugeben, dass das alles sehr gut aussieht – fragt sich, ob das Spiel die diffizile Gratwanderung schaffen kann, sowohl Hardcore- wie auch Casual-Gamer anzusprechen… Sollte das gelingen könnte hier endlich einmal ein interessantes Spiel abseits des Fantasy-Einerleis entstehen – was zu wünschen wäre.
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Heute ging der aktuelle WOW-Contentpatch RAGE OF THE FIRELANDS online, er trägt die Versionsnummer 4.2 und beinhaltet neben den neuen Inhalten noch weitere Veränderungen, insbesondere, was Testzugänge angeht.
Ab sofort sind die Testspieler nicht mehr auf zehn bzw. 14 Tage beschränkt, sondern können so lange spielen und testen, wie sie mögen, allerdings ist ein Stufenaufstieg nur bis Level 20 möglich, man darf maximal 10 Gold besitzen, den Voice-Chat nicht nutzen und keiner Gilde beitreten. Der Testzugang umfasst hauptsächlich »Classic WOW , allerdings mit wenigen Inhalten aus BURNING CRUSADE, man kann beispielsweise Blutelfen und Draenei erwürfeln (wie man ohne BC in deren Startgebiete kommen soll ist mir allerdings unklar…).
Weiterhin gibt es eine neue Fassung von »Spieler werben Spieler«: der Geworbene erhält die WOW-Basis-Vollversion inklusive 30 Tagen Spielzeit kostenlos und angeblich ohne Levelcap.
Mit diesen Maßnahmen und dem Contentpatch möchte man offenbar dem eingesetzten Abwandern der Spieler entgegen wirken, indem man sie mit neuen Inhalten füttert und insbesondere versucht, neue anzuwerben. Meiner Ansicht nach liegt eins der aktuellen Probleme des Spiels in den im Vergleich zu LICH KING viel zu schnell durchgespielten und an vielen Stellen sehr uninspiriert daher kommenden Questen von CATACLYSM – damit kann man langjährigen Spielern nicht kommen…
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Promo-Grafik RAGE OF THE FIRELANDS Copyright 2011 Blizzard
FIREFLY war eine jener Joss Whedon-Serien, die das Schicksal des frühen Absetzens ereilte, obwohl sie brilliant waren, aber leider in den USA das Publikum nicht ansprachen. Letzteres passierte auch FIREFLY, und das obwohl sie im Prinzip den amerikanischen Wilden Westen in ein SF-Setting interpretierte.
Gerüchte um ein MMO im FIREFLY-Universum gibt es seit langem, aber genauso lange wurde nichts Konkretes bekannt. Das hat sich nun geändert: der bis dato unbekannte Developer Darkcryo Entertainment hat eine Webseite zu einem Spiel namens FIREFLY UNIVERSE ONLINE ins Netz gestellt. Verwundert nimmt man die Anmerkung »Unauthorized« zur Kenntnis, die prominent am oberen Seitenende zu finden ist.
In der Pressemeldung liest man dennoch von »Auftritten der Besetzung«; weiterhin über mehrere spielbare Fraktionen (wie es aussieht Alliance, Browncoats, Reavers und die Blue Sun Megacorp), »kanonische planetare Umgebungen« und »bahnbrechende Rollenspiel-Mechaniken«, also das übliche PR-Gedröhne von MMO-Entwicklern. Man bemüht sich derzeit offenbar um Anerkennung durch Fox und deklariert das Ganze bis dahin als »Parodie« (wie ich Joss Whedon und Nathan Filion kenne, werden sie solch ein Projekt gutheißen).
Dark Cryo sucht zudem nach »Big Damn Heroes« – Erstellern von 3D-Objekten, Konzeptkünstlern und Autoren, die am Spiel mitwirken möchten. Mit welchem Geschäftsmodell das Game antritt ist noch nicht bekannt, weitere Infos soll es in den nächsten Wochen geben – falls Fox den Laden nicht einfach schließen lässt, oder es sich um einen gut gemachten Fake handelt.
Den Text der recht kurzen Pressemeldung findet man hinter dem »weiter lesen«-Link.
Morgen wird das STAR WARS-MMO GALAXIES seinen achten Geburtstag feiern. Sony hat aber nun angekündigt, dass es sich dabei um den letzten handeln wird, denn am 15. Dezember 2011 werden die Server des Spiels abgeschaltet.
Bis zu diesem Zeitpunkt soll es noch Updates geben und auch der geplante »Galactic Civil War« soll noch stattfinden.
Man darf davon ausgehen, dass die noch verbliebenen Spielerzahlen verschwindend gering sind und man bei Sony zusätzlich davon ausgeht, dass auch diese Unentwegten zum Launch von STAR WARS – THE OLD REPUBLIC zum neuen Spiel von BioWare und LucasArts abwandern werden. Da LucasArts selbstverständlich auch an SWG beteiligt war, ist es zudem nicht abwegig anzunehmen, dass Sony von dieser Seite zu dem Schritt gedrängt wurde.
STAR WARS GALAXIES hatte einen starken Start, litt aber dann unter eklatanten Fehlentscheidungen des Betreibers und der Entwickler, es wurde »kaputt gepachted« – die Spieler wanderten zuhauf ab. Auch die Tatsache, dass es nie grafische Updates gab, die es auf einen wirklich aktuellen Standard gehoben hätten, sorgte nicht dafür, dass es für die MMO-Gemeinde attraktiver wurde.
Man würde sich wünschen, dass SWG als Open Source freigegeben werden könnte, um es zum einen den Hardcore-Fans zu ermöglichen, weiter zu spielen, zum anderen könnte das MMO auf diese Weise sogar noch Verbesserungen erfahren und eventuell eine Renaissance erleben. Aufgrund der zu erwartenden Lizenzprobleme ist damit allerdings nicht zu rechnen. Eine weitere Möglichkeit wären Server-Emulatoren wie beispielsweise SWGEmu…
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Logo STAR WARS GALAXIES Copyright Sony Online Entertainment
Es ist das Spiel mit den enthusiastischsten Rezensionen seit langem und darf man den Kritikern glauben, dann ist es wohl eins der besten seit der Erfindung des Joysticks: L.A. NOIRE verfolgt die Abenteuer des LAPD-Detectives Cole Phelps, der im Los Angeles der 1950er Jahre eine brutale Mordserie aufklären muss. Dabei untersucht der Spieler Tatorte, befragt Zeugen und nimmt Verbrecher fest. Den Tests zufolge ist das Game hoch immersiv.
Bislang gab es L.A. NOIRE ausschließlich auf Playstation 3 und XBox 360, doch das wird sich ändern. Im Herbst wird eine Fassung für PCs erscheinen, die den Aussagen von Rockstar Games zufolge mit im Vergleich zu den Konsolen deutlich verbesserter Grafikqualität aufwarten soll und zudem 3D-Unterstützung und andere Gimmicks besitzt. Trotz der aufgebohrten Optik soll das Spiel aber auch auf Rechnern zum Laufen zu bewegen sein, die keine HighEnd-Spezifikationen aufweisen. Über Keyboard-Remapping und die Möglichkeit ein Gamepad nutzen zu können, sollen die Spieler sich die Steuerung auf die eigenen Bedürfnisse exakt zuschneiden können.
Feine Sache, dann werde ich wohl auch mal einen Blick werfen müssen – insbesondere auch aufgrund des schwarz-weiß-Modus… :)
Im Pegasus Spiele Verlag erschien soeben ein Brettspiel für alle Freunde von Yo-Ho, ner Buddel voll Rum und Jack Sparrow: KORSAREN DER KARIBIK. In dem Spiel findet sich laut Aussage des Verlages (fast) alles, was man je über Piraten gehört hat: Pulverdampf, waghalsige Seeschlachten, zu enternde Schiffe, Handel von Hafen zu Hafen, die strenge englische Marine und korrupte Gouverneure.
Bist du ein umtriebiger Kauffahrer oder ein gefürchteter Korsar? In diesem Spiel kannst du das goldene Zeitalter der Piraterie wiederaufleben lassen. Besuche die Häfen der Karibik und treibe Handel, verbessere dein Schiff, heuere Spezialisten an, übernimm lukrative Aufträge und bring fremde Kauffahrerschiffe auf. Leider darfst du den Hafen von San Juan nicht anlaufen, wenn du die Spanier verärgert hast und ein Kopfgeld auf dich ausgesetzt wurde. Und deine Mitspieler sind natürlich hauptsächlich dazu da, um von dir in epischen Seeschlachten mit dichtem Pulverdampf und waghalsigen Entermanövern bekämpft zu werden. Wenn du den meisten Ruhm sammelst und das meiste Gold in deiner Schatzkiste beiseite schaffst, wirst du als Sieger hervorgehen.
KORSAREN DER KARIBIK bietet ein einzigartiges Handelssystem und ein thematisch stimmiges Kampfsystem, das das aufregende Piratenleben vergangener Zeiten wiederaufleben lässt. Seine reichhaltige Ausstattung – darunter 26 Schiffsminiaturen aus Plastik und 10 sondergefertigte Spezialwürfel – sorgt dafür, dass es auch optisch ansprechend ist.
Wird dein Kapitän ewigen Ruhm ernten oder sein nasses Grab unter den stürmischen Wogen des Karibischen Meeres finden?
KORSAREN DER KARIBIK ist ab sofort im Handel, bei Amazon oder über den Pegasus-Shop erhältlich. Endlich mal wieder ein Spiel, bei dem eine Dauer von mehr als 30 Minuten angegeben ist! :o)
KORSAREN DER KARIBIK
Brettspiel von Pegasus Spiele
für 2–4 Spieler ab 13 Jahren
Dauer: ca. 180 Minuten
Inhalt: 1 Spielbrett, 4 Kapitänsbretter, 254 Spielkarten, 26 Plastikschiffe (4 verschiedene Modelle) u.v.m.
Cover KORSAREN DER KARIBIK Copyright 2011 Pegasus
Freemium? Was soll das denn nun wieder bedeuten? Freemium ist ein Kunstwort, das MMOs (oder andere Dienste) beschreibt, welche grundsätzlich free2play sind, aber spezielle Inhalte nur gegen Geld anbieten, beispielsweise einen monatlichen Abobeitrag. Die Betreiber des Klötzchen MMOs LEGO UNIVERSE kündigen nun in einer Pressemitteilung großspurig an, dass ihr Spiel ab August »Freemium« wird.
Betrachtet man das aber mal genauer, dann handelt es sich hierbei eigentlich nur um eine Art Testzugang, denn man kann zwar beliebig lange spielen, hat aber auf diverse Spielinhalte ohne ein Abo – das mit zehn Euro pro Monat zu Buche schlägt – keinen Zugriff.
Gleichzeitig wird das Spiel nach Abverkauf der Retail-Boxen nur noch als Download verfügbar sein.
Mir sei der Kommentar erlaubt, dass der gesamte Ansatz des Spiels ohnehin sehr seltsam ist. LEGO UNIVERSE zielt eindeutig auf Kinder als Spieler und die sollen dann ihren Eltern klar machen, dass sie zehn Euronen pro Monat dafür berappen sollen? Geht´s noch? Weiterhin fragwürdig, dass nie ein Testzugang angeboten wurde, so dass man die Katze im Sack kaufen musste, sprich die Retailbox, die selbst bereits ca. 20 Euro kostete (inklusive gerade mal einem Monat Spielzeit) und erst kürzlich auf 9,99 EUR gesenkt wurde.
Das ist alles in der Durchführung insbesondere bei Betrachtung der Zielgruppe dermaßen beknackt, dass man sich fragen muss, was die bei LEGO so rauchen…
Der Launcher – mehr habe ich vom Spiel nicht zu sehen bekommen
Steam hatte groß angekündigt, dass sie jetzt auch free-to-play-Spiele verteilen. Eigentlich eine feine Sache und nachdem ich mal einen Blick auf das – derzeit noch sehr spärliche – Angebot geworfen hatte, fiel mir das Asia-MMO FORSAKEN WORLD auf, das dann auch auf Metacritic Bewertungen bekommen hatte, die ganz okay waren.
Kostet nichts, zwischen dem Ausprobieren und mir stand nur der Download von ein paar Gigabyte, der nach 45 Minuten beendet sein sollte.
Ging auch rasend schnell, gegen die Steam-Server kann man wirklich nichts sagen. Aber dann…
Der Launcher zog noch ein paar Dateien nach und bot mir den einen leuchtenden Start-Knopf. Nach Betätigen desselben tat sich – nichts. Bei mehrmaligen weiteren Versuchen tat sich – nichts. Ein Blick in den Taskmanager zeigte mir die Leichen-Prozesse von FORSAKEN WORLD, die ich einzeln abschoß, das Spiel war aber nicht zum Sterten zu bewegen. Irgendwelche wie auch immer gerateten Fehlermeldungen wurden mir gar nicht nicht erst angeboten.
Also zur Suchmaschine der eigenen Wahl gegriffen und schnell festgestellt, dass das Problem bekannt ist und seit Monaten auftritt, ohne dass sich die europäische Dependance des chinesischen Betreibers Perfect World Entertainment dessen wirklich angenommen hätte (die Chinesen haben gerade Cryptic gekauft, wahrscheinlich weil deren mieser Support so gut zu ihrem passt… ;o) ). Das Problem tritt durch alle Windows-Geschmäcker auf, am häufigsten aber wohl unter Windows XP. Immer wieder wurde als einzige funktionierende Lösung angegeben, jegliche Antimalware-Software (Antiviren, Antispyware und Personal Firewalls) zu deinstallieren (deaktivieren reichte nicht), dann könne man das Spiel starten.
Wat? Nein, es ist nicht schon wieder erster April und nein, die Meldung an sich ist erstmal kein Spaß. Es gibt aber manchmal schon Ankündigungen, bei denen sich selbst hartgesottene Newsleser wie ich, die schon mit dem abgefahrendsten Sch… Kram konfrontiert worden sind, erstmal verblüfft über die Augen wischen müssen.
Fox scheint das mit dem FAMILY GUY-Massive Multiplayer Onlinegame entweder ernst zu meinen, oder es handelt sich um einen elaborierten Streich im Zusammenhang mit einer Episode der Zeichtrick-Serie (der ich übrigens nie was abgewinnen konnte, ich kann darüber nich tlachen). Verblüffend daran finde ich insbesondere, dass gerade die eigentlich erzkonservative Fox auf einmal im MMO-Geschäft mitmischen möchte?
Es gibt noch keine weiteren Informationen zum Spiel, die Fox hat aber bereits eine Webpräsenz geschaltet, auf der man sich für eine Closed Beta anmelden kann und selbstverständlich gibt es auch bereits die heutzutage obligatorische Facebook-Seite.
Vorerst fällt mir dazu aber nur ein Kommentar ein: WTF?
Was meint ihr? Ernst gemeint oder elaborierter Streich? Wie könnte ein MMO zur Serie tatsächlich aussehen und wie die Inhalte? Wo bleibt das Simpsons-MMO? Das würde ich sofort spielen!
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Logo FAMILY GUY ONLINE Copyright 2011 Twentieth Century Fox Film Corporation
Es wurde lange über die neue Spielkonsole von Nintendo gemunkelt, die unter dem Arbeitstitel »Project Café« bekannt war und nun auf der E3 endlich vorgestellt wurde. Kaufen kann man sie allerdings noch nicht. Nintendo möchte mit dieser Konsole mit deutlich besseren Leistungsdaten als bei der Wii endlich bei den großen Jungs mitschwimmen.
Details zu den vorgeblichen Fähigkeiten der Konsole spare ich mir, die sind auf jeder Menge Seiten bis auf Monofilament-Dünne durchgekaut worden. Interessant aber die Ankündigung von Big-N-Chef Satoru Iwata, dass die Wii U keine DVDs und BlueRay-Disks wird abspielen können. Gegenüber Kotaku sagte er:
Der Grund hierfür ist, das wir glauben, dass hinreichend Personen bereits über Geräte verfügen, die in der Lage sind, DVDs und BlueRays abspielen zu können, so dass die durch das Einbauen dieser Funktionalität in die Wii U entstehenden Kosten aufgrund der auf den Technologien liegenden Patente nicht zu rechtfertigen wären.
Bitte? Meiner Ansicht nach ist das ein K.O.-Kriterium. Es wird ein optisches 25GB-Speichermedium Verwendung finden, das mit Sicherheit auf BlueRay basiert und dennoch will man entgegen der anderen Anbieter die Kunden zwingen, noch einen weiteren Player besitzen zu müssen, statt darauf zu setzen, dass die BR-Fähigkeit als cooles Feature ein zusätzliches Kaufkriterium ist? Ich würde es mir stark überlegen, ob ich nochmal eine Konsole anschaffe, die die Fähigkeit im Prinzip besitzt, bei der diese aber kastriert wurde, um keine Lizenzgebühren entrichten zu müssen, wie bereits bei der Wii geschehen. Dass diese Konsole die Fähigkeit tatsächlich hatte, bewies die Homebrew-Community recht zügig.
Insinder vermuten, dass der sehr aufwendige Controller mit Display in der Herstellung derart teuer ist, dass Nintendo an anderen Stellen stark sparen muss…
Das mag zwar sein Iwata San, trotzdem erneut ein sehr schlechter Plan. Ein ebenso schlechter Plan, wie den Browser der ersten Wii nie mit Updates zu versorgen…
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