Früher hätte man einen Vorgucker von fast zwei Minuten einen Trailer genannt, heutzutage ist es nur ein Teaser. Wie angekündigt wurde der erste vollständige und nicht mikroskopisch kleine Trailer zu Marvels’s ANT-MAN gestern in der Pause der ersten Episode von AGENT CARTER gezeigt und auch gleich ins Netzt gestellt. So richtig überzeugt mich das noch nicht, erst gegen Ende kommt etwas Freude aus, aber warten wir mal ab.
In den USA geht der Ameisenmann am 17. Juli 2015 an den Start, bei uns erst sechs Tage später.
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JOHN CARTER war einer der großen Kinoflops des Jahres 2012 – zumindest gesehen aus der Sicht von Disney. Dabei kommt der Film unter SF-Fans und auch unter Anhängern von Edgar Rice Burroughs ziemlich gut an (ich mag ihn auch). Kein Wunder, denn eigentlich handelt es sich geradezu um ein Prachtexemplar von einem Film. Er verfügte über großartige Szenerien, war dem Geist des Originals treu, hatte erstklassige Spezialeffekte und die Schauspieler gingen auch in Ordnung. Leider hatte Disney vor der Veröffentlichung so ziemlich alles falsch gemacht, was man verkorksen konnte: Es gab miserable Trailer, schlechte Werbung und offensichtlich hatte man auch auf die völlig falsche Zielgruppe geschielt. Dabei handelt es sich um eine wirklich gute »Hollywoodisierung« eines klassischen SF-Stoffes, dem man eben zugute halten muss, wann er verfasst wurde.
Doch es ist noch nicht alles verloren, denn James Sullo, der Chef von Edgar Rice Burroughs Inc, sagte soeben, dass man intensiv nach einem neuen Partner sucht, um auch weitere Romane aus der Reihe ins Kino zu bringen. Man äugt dabei offenbar in Richtung Warner, da dort gerade ohnehin ein anderer Burroughs-Stoff produziert wird: TARZAN (wieder mal). Man möchte JOHN CARTER zu einem weiteren »großen Franchise« ausbauen.
Ich hatte bereits vor einiger Zeit darüber berichtet, dass HBO aus dem SF-Filmklassiker WESTWORLD eine Fernsehserie macht. Zwar gibt es außer minimalsten Sequenzen in einem HBO-Trailer noch keine Bilder, aber inzwischen sind Details bekannt geworden. Nur ein Startdatum gibt es leider immer noch nicht.
Anthony Hopkins spielt Dr. Robert Ford, einen brillianten aber wortkargen Wissenschaftler, der gleichzeitig kreativer Direktor, Chefprogrammierer und Vorstandsvorsitzender des Vergnügungsparks Westworld ist. Ford hat eine kompromisslose Vision für den Park – und unorthodoxe Methoden, um sie zu verwirklichen. Evan Rachel Wood ist Dolores Abernathy, ein freundliches, hübsches, wenn auch etwas provinzielles, Farmmädchen, die feststellen muss, dass ihre gesamte Existenz eine Lüge ist.
Die IMDB hat exklusiv einen neuen Trailer zum Film THE PHOENIX PROJECT veröffentlicht. Der Streifen wird im Januar in ausgewählten Kinos der Vereinigten Staaten gezeigt werden, die eigentliche Distributionsform ist allerdings Video On Demand bzw. Download.
Inhalt: Vier junge Wissenschaftler arbeiten an einer Maschine, die verstorbene Organismen ins Leben zurück bringen soll. Während sich das Projekt entwickelt, stellen sie fest, dass das Gerät ihre wildesten Erwartungen übertrifft und unglaubliche Möglichkeiten eröffnet, die die Form menschlicher Existenz in Frage stellen. Doch der Erfolg hat einen Preis, wenn geheime Absichten und Fahrlässigkeit zu Konsequenzen führen, die keiner vorhersehen konnte. Sie müssen sich den Realitäten stellen, die daraus entstehen, die Toten zum Leben zu erwecken.
Irgendwie könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Fantasystreifen SEVENTH SON mit Jeff Bridges (TRON, TRON: LEGACY, R.I.P.D.) und Kit Harrington (GAME OF THRONE) unter einem schlechten Stern seht. Ursprünglich sollte der Film bereits vor fast zwei Jahren in die Kinos kommen, wurde jedoch immer wieder verschoben. Dann löste sich auch nich Legendary Pictures von Warner Bros und die Distributionsrechte gingen an Universal. SEVENTH SON basiert auf Joseph Delaneys Buchreihe THE LAST APPRENTICE.
Regie führte Sergei Bodrov, die Hauptrolle des Thomas Ward spielt Ben Barnes, eben jener siebte Sohn eines siebten Sohns (der von einigen Fans der Buchreihe abgelehnt wird, weil er angeblich zu alt ist). Der wird Lehrling bei »The Spook« (Bridges), einem gealterten Kämpfer, der die Menschen vor allerlei übernatürlichen Kreaturen beschützt. Als Mutter Malkin (Julianne Moore) Spooks Gefängnis entkommt, bricht ein Sturm von Bösem über das Land herein und die Helden müssen es richten. Ebenfalls dabei ist Djimon Hounsou als gestaltwandelnder und axtschwindender Warlock Radu, sowie Alicia Vikander als gute Hexe, was man an weißer Kleidung erkennt (wie kreativ).
Jetzt kommt er dann doch endlich mal in die Lichtspielhäuser: In den USA am 6. Februar 2015, bei uns mehr als einen Monat später, nämlich am 12.03.2015. Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt.
Die Featurette kommt aus Thailand, deswegen die Untertitel.
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Zur kommenden Episode von STAR TREK NEW VOYAGES alias PHASE II gibt es einen Trailer. Der Titel ist THE HOLIEST THING und eigentlich hätte die schon lange fertig sein sollen, es kam allerdings immer wieder zu Problemen.
In der Episode trifft Captain James Kirk zum ersten Mal auf Carol Marcus.
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Zum diesjährigen Christmas Special der britischen Kultserie DOCTOR WHO gibt es einen weiteren Trailer. Die BBC schreibt dazu:
It’s Christmas in the North Pole when the Doctor and Clara return to BBC AMERICA in an all-new Christmas special. Last year’s special featured the emotional regenerationthat marked the start of Peter Capaldi’s run as the Twelfth Doctor. This year the Time Lord and his companion are in for an all-new adventure as stars Capaldi and Jenna Coleman are joined by Nick Frost (the actor and screenwriter of Spaced and Shaun of the Dead) as Santa Claus! Previously announced guest stars include Michael Troughton (Breathless, The New Statesman), son of Second Doctor Patrick Troughton, Natalie Gumede (Coronation Street, Strictly Come Dancing), Faye Marsay (Pride, The White Queen), and Nathan McMullen (Misfits, Casualty). Written by Emmy®Award winner Steven Moffat (Sherlock, Coupling) and directed by Paul Wilmshurst (Strike Back, Combat Kids)
Das Special wird am 25.12.2014 gesendet.
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Spiegel Online erweist sich bekanntermaßen immer mal wieder gern als Grund für ausgiebiges Gesichtspalmieren; der eine nennt es Qualitätsjournalismus, der andere »wir wollen für diesen Onlinescheiß einfach kein Geld ausgeben«. Aktuell darf sich ein gewisser Arno Frank produzieren (Titel: »Hobbit« am Ende: Auf den Wolkenkuckuckskontinenten der Fantasy), der sich selbst als »leidenschaftlicher Tolkien-Verächter« bezeichnet und mit den Filmen um den HERRN DER RINGE und den HOBBIT »abrechnet«. Eigentlich wollte ich einen länglichen Rant schreiben, aber das ist gar nicht nötig, da der Artikel sich in seiner plumpen Art selbst als das entlarvt, was er ist: Das (und ich möchte an dieser Stelle Arno Frank zitieren) »gestelzte Geschwätz« eines Wichtigtuers und selbstverliebte Beleidigungen Andersdenkender, und – an erster Stelle – plumpe Trafficerzeugung.
Ich möchte nur kurz auf ein paar Punkte eingehen:
Frank glaubt, dass es mit der Fantasy jetzt vorbei ist, da der letzte Teil des HOBBIT in die Kinos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Horizont ist, aber er scheint nah am Tellerand zu liegen, denn man sollte ihn mal mit der für ihn sicherlich erschreckenden Realität konfrontieren: Jener, dass Tolkiens Werk mitnichten die gesamte Fantasy ausmacht. Tatsächlich gibt es mehr Bücher und Filme in diesem Genre als jemals zuvor. Deswegen kaufen Sie besser eine größere Menge Leberkleister, um sich zu betäuben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fantasy, Herr Frank, ganz im Gegenteil.
Dann kommt das übliche Eskapismusgebashe, wie man es seit den 70ern aus den Reihen linker Intellektueller immer wieder vernimmt und zu dem man sich deswegen auch kaum äußernn muss, denn dazu ist bereits alles gesagt worden. Wer diesen uralten Thesen in Überschätzung der eigen Meinung noch immer nachhängt, und sich weigert, die Phantastik als literarisches und kulturelles Genre anzuerkennen, den kann man nur als evolutionsresistent bezeichnen.
Außerdem kennt er offensichtlich keine Phantastik-Anhänger, wenn er postuliert, dass diese sich in eine Fantasiewelt flüchten. Der weitaus größte Teil von jenen, die ich kenne (und ich kenne im Gegensatz zu Herrn Frank eine Menge) ist fest im Leben verankert, an der Realität interessiert und kann differenzierte Meinungen zu lokalen und weltpolitischen Ereignissen äußern. Weitaus differenzierter und inhaltlich fundierter übrigens, als dieser SpOn-Artikel zum Thema Fantasy.
Am Ende lässt er sich dann schließlich noch über Rollenspieler und LARPer aus, »organisiert in illusionsfördernden Gemeinschaften«, auch hier offensichtlich, ohne irgendeine Art von Sachkenntnis zu besitzen, deswegen nehmen wir auch das als das »gestelzte Geschwätz«, das es ist. Früher musste man ja zumindest rudimentäre Ahnung über das haben, worüber man schreibt, zu Zeiten des Qualitätsjournalismus scheint das nicht mehr nötig zu sein.
Eins ist für mich ganz klar: in der farb- und fantasielosen Welt eines Spießers wie Arno Frank möchte ich wirklich nicht leben und bin der Ansicht, dass deutlich mehr Fantasie und Vision in Politik und Wirtschaft nur gut tun könnten. Diese seine Welt hat aber wohl mit der von ihm so geliebten Realität auch nicht viel zu tun. Betrachten wir diesen Artikel also als das, was er tatsächlich ist: der verzweifelte Versuch eines sterbenden Mediums, mit dem Verriss eines populären Themas Traffic zu generieren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mitleidsklicks haben. Der Link steht oben.
p.s.: Ich persönlich halte das Werk Tolkiens übrigens für überbewertet (daraus habe ich nie einen Hehl gemacht), kann mich aber dennoch an den Filmen erfreuen und auch ansonsten Fantasy gut finden.
Die BBC zeigt uns einen ersten Clip aus ihrer siebenteiligen Miniserie JONATHAN STRANGE & MR. NORRELL nach dem Roman von Susanna Clarke. Man sieht darin Eddie Marsan als Norrell, der beweist, dass er praktische Magie anwenden kann, statt nur Magietheorie zu studieren.
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Man kann nicht sagen, dass die neue CW-Serie THE FLASH sich nicht gegenüber der alten Serie aus den 90ern verbeugt. Beispielsweise spielt John Wesley Shipp, der damals die Hauptfigur verkörperte, Barry Allans Vater, jetzt kommt es zu einem neuen Wiedersehen.
Damals spielte Mark Hamill den Trickster alias James Jesse. Das soll er nun erneut tun, allerdings wird die Rolle dem Vernehmen nach deutlich anders angelegt sein. Zu sehen bekommen wir die Folge allerdings erst in 2015. Man darf davon ausgehen, dass der Trickster ein Kostüm tragen wird, das etwas weniger Nineties ist …
Promofoto Mark Hamill als Trickster und John Wesley Shipp als Flash Copyright CBS
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