Intermodellbau 2013: Dampfmaschinen!

Intermodellbau 2013: Dampfmaschinen!

Ges­tern war ich auf der Inter­mo­dell­bau 2013 in Dort­mund. Schö­nen Gruß an Admi­ral Ravens­da­le, den ich dort getrof­fen habe. Auch in die­sem Jahr gab es wie­der Din­ge, die den Steam­punk erfreu­ten, ins­be­son­de­re natür­lich: Dampf­ma­schi­nen. Die kön­nen dort aller­dings lei­der nur mit Press­luft betrie­ben wer­den, da Feu­er und Rauch die Sprink­ler­an­la­ge der Hal­len aus­lö­sen wür­den. Scha­de eigent­lich.

Nach­fol­gend ein Video, Bil­der kom­men spä­ter.

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Microsoft und der »Universal Translator«

Wenn man über Micro­soft spricht, dann tut man es oft, um sich über die Fir­ma lus­tig zu machen, weil sie Ent­schei­dun­gen tref­fen, die abso­lut nicht nach­zu­voll­zie­hen sind, oder weil sie wie­der irgend­ei­nen Mist auf den Markt gewor­fen haben, den so kei­ner braucht – sie­he aktu­ell Win­dows 8. Nur Weni­ge die nicht mit IT zu tun haben wis­sen, dass Micro­soft aber auch eine Men­ge For­schun­gen finan­ziert und zudem zahl­lo­se expe­ri­men­tel­le Pro­jek­te unter­stützt.

Wenn man über STAR TREK spricht, dann erin­nert man sich viel­leicht an den Uni­ver­sal Trans­la­tor, der es mög­lich mach­te, sich mit Ali­en-Ras­sen zu unter­hal­ten. In TOS sah das Ding noch so aus, wie ein über­gro­ßes Mikro­fon, in TNG war der Über­set­zer bereits in die Com-Bad­ges inte­griert. Auch aus der PERRY RHODAN-Serie kennt man Trans­la­to­ren, die eine Spra­che ana­ly­sie­ren und die­se dann über­set­zen kön­nen.

Die fol­gen­de, ca. neun Minu­ten lan­ge, Prä­sen­ta­ti­on vom 25. Okto­ber 2012 soll­te man sich drin­gend anse­hen, falls man Eng­lisch ver­steht. Sie zeigt, dass man Micro­soft durch­aus nicht unter­schät­zen soll­te. Die Qua­li­tät der Sprach­er­ken­nungs-Tech­ni­ken konn­te signi­fi­kant ver­bes­sert wer­den und man hat sie mit Über­set­zungs­al­go­rith­men kom­bi­niert. Der Prä­sen­ta­tor – Micro­softs Chief Rese­arch Offi­cer Rick Rashid – spricht Eng­lisch und die Soft­ware über­setzt in ein Chi­ne­sisch das so gut, ist, dass die 2000 in Tian­jin anwe­sen­den chi­ne­si­schen Stu­den­ten bei jedem Satz applau­die­ren. Ich fin­de das Gezeig­te bereits in die­ser frü­hen Form über­aus bemer­kens­wert. Oder es ist ein gut gemach­ter Fake, aber das kann ich mir nicht vor­stel­len.
Ange­sichts der Über­set­zungs­qua­li­tät von Sys­tem wie Goog­le Trans­la­te müss­te man aller­dings der­zeit bei einer sol­chen Sprach­über­set­zung viel­leicht noch Angst haben, dass der Chi­ne­se gegen­über uns aus dem Stand mit einem Kara­te-Move umhaut, weil wir ihn belei­digt haben. ;o) Des­we­gen ist es wohl gut, dass es noch ein wei­ter Weg bis zum Mas­sen­markt ist. Mehr zum The­ma in einem Blog­post auf Micro­softs Tech­net.

Wer sich die Prä­sen­ta­ti­on ansieht, soll­te bei der Nah­auf­nah­me des Spre­chers drin­gend auf des­sen Kra­wat­te ach­ten! :o)

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Trailer: DECAY – Zombies am Large Hadron Collider

»No Higgs-Boson was har­med in the making of this movie«

Wenn Phy­sik­dok­to­ran­den sich lang­wei­len, dann kann dabei etwas her­aus kom­men. Wenn sie bei CERN arbei­ten, genau­er gesagt auch noch am Lar­ge Hadron Col­li­der ali­as LHC, dann fällt dem auf­merk­sa­men Leser spon­tan ein, dass die­ser sei­ne Pro­phe­zei­hung, die Welt zu zer­stö­ren, seit drei Jah­ren ver­fehlt hat. Na gut, Ende Dezem­ber hat er noch­mal eine Chan­ce.

Um wie­der auf die Dok­to­ran­den zurück zu kom­men: die haben einen Zom­bie­film um den LHC gedreht, denn wie jeder weiß, kann die von dem Ding erzeug­te Strah­lung und ins­be­son­de­re das »gott­ver­damm­te Tei­chen« namens Higgs-Boson Men­schen in Zom­bies ver­wan­deln. Ist ja logisch. Bei einer Teil­chen­kol­li­si­on geht etwas schief und schon schlur­fen sie durch die (schein­ba­ren) Kata­kom­ben des LHC-Kom­ple­xes, die dar­aus ent­stan­de­nen Unto­ten …

Der fer­ti­ge Film wird eine Dau­er von ca. 75 Minu­ten haben. Wer mehr wis­sen möch­te, kann die Web­sei­te des Pro­jekts oder die Face­book-Sei­te auf­su­chen.

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Scotty ist jetzt da, wo er hingehört: im Weltall

Nach tech­ni­schen Pro­ble­men mit einer Düse, die den Start der Rake­te »Fal­con 9″ am Sams­tag buch­stäb­lich in letz­ter Sekun­de ver­hin­der­ten, ist die­ses heu­te mor­gen erfolg­reich abge­ho­ben und hat das Welt­all erreicht. Gra­tu­la­ti­on an die Fir­ma SpaceX.

An Bord der Rake­te befin­det sich ein Nutz­last­con­tai­ner namens »Dra­gon«, der nicht nur Nah­rung, Klei­dung und Ver­sor­gungs­gü­ter für die Astro­nau­ten der Inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ins All trans­por­tiert, son­dern auch die ein­ge­äscher­ten Über­res­te von mehr als drei­hun­dert Enthu­si­as­ten, die sich eine Bestat­tung im Welt­raum gewünscht hat­ten.

Dar­un­ter auch die Asche der SF-Iko­ne James Doo­han. Der Kana­di­er ist bes­ser bekannt, oder eher berühmt, gewor­den als schot­ti­scher Chef­inge­nieur Mont­go­me­ry Scott, ali­as Scot­ty, vom ori­gi­na­len Raum­schiff Enter­pri­se. Doo­han war im Jahr 2005 ver­stor­ben.

Wer es Scot­ty nach­tun möch­te: das Welt­raum­be­gräb­nis ist durch­aus erschwing­lich, ins­be­son­de­re wenn man betrach­tet, was her­kömm­li­che Bei­set­zun­gen so kos­ten: gera­de mal 3000 $ muss man dafür berap­pen, die Urne ins All schie­ßen zu las­sen.

Creative Commons License

Quel­le: The Guar­di­an, via Clock­wor­ker, Bild: Pro­mo­fo­to James Doo­han als Cap­tain Mont­go­me­ry Scott in der TNG-Epi­so­de RELICS, Copy­right CBS & Para­mount

Space-Porn: Aurora Australis von der ISS aus gesehen

Aus­ge­löst durch einen geo­ma­gne­ti­schen Sturm kam es vor ein paar Tagen über Aus­tra­li­en zu einer über­aus ansehn­li­chen Auro­ra Aus­tra­lis (die Vari­an­te einer Auro­ra Borea­lis auf der Süd­halb­ku­gel der Erde), die glück­li­cher­wei­se von der Besat­zung der ISS gefilmt wer­den konn­te. Der Ham­mer! Dar­an kön­nen sich die SFX-Macher in Hol­ly­wood ein Bei­spiel neh­men – oder sich davon inspi­rie­ren las­sen… :o)

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John Noble moderiert Show um »verrückte Wissenschaft«

John … wer? FRINGE-FANS wis­sen selbst­ver­ständ­lich Bescheid, denn dort spielt der aus­tra­li­sche Schau­spie­ler John Noble einen der Haupt­cha­rak­te­re, den »Mad Sci­en­tist« Dr. Wal­ter Bishop. Für Anhän­ger der Mys­te­ry-Serie dürf­te nun ein Nerd­gas­mus fol­gen:

Noble wird eine neue Doku­se­rie mode­rie­ren, die sich mit »rea­len Geschich­ten von der dunk­len Sei­te der Wis­sen­schaft« befasst. Unter dem Titel DARK MATTERS – TWISTED BUT TRUE beschäf­tigt man sich mit den X-Akten des rea­len Lebens, bei­spiels­wei­se Ganz­kör­per­trans­plan­ta­tio­nen oder UFOs. Der Start­ter­min für die ers­te Fol­ge ist bereits am 31. August, in der ers­ten Staf­fel soll es sechs Epi­so­den geben. In der Pilot­fol­ge wird unter ande­rem das das Phil­adel­phia-Expe­ri­ment beleuch­tet, aber auch noch zwei wei­te­re The­men. In den rest­li­chen Fol­gen wid­met man sich eben­falls jeweils meh­re­ren Grenz­fäl­len der Wis­sen­schaft.

DARK MATTERS läuft auf dem US-ame­ri­ka­ni­schen Sci­ence Chan­nel, die Serie wird wöchent­lich aus­ge­strahlt. Eine Lis­te der Inhal­te der sechs Fol­gen hin­ter dem Trai­ler und dem Teaser­b­reak.

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iPad App: NASA Visualization Explorer

Ganz frisch gibt es in Apfels App-Store eine kos­ten­lo­se Anwen­dung der ame­ri­ka­ni­schen Raum­fahrt­be­hör­de mit dem Titel NASA Visua­li­za­ti­on Explo­rer. Mit­tels die­ser App kann man die Erde und das uns umge­ben­de Uni­ver­sum ganz ein­fach vom Wohn­zim­mer­ses­sel aus erfor­schen. Es wer­den aktu­el­le Tex­te und Arti­kel zu ver­schie­de­nen Pro­jek­ten der NASA gebo­ten, aber auch spek­ta­ku­lä­re Bil­der aus den Archi­ven. Der Down­load schlägt mit gera­de mal 5 MB zu Buche und die App soll regel­mä­ßig neue Inhal­te anbie­ten, es ist also eine Inter­net­ver­bin­dung nötig. Im Prin­zip han­delt es sich somit um einen Brow­ser für das NASA-Archiv und einen View­er für aktu­el­le Arti­kel.

Trotz­dem: für Raum­fahrt­fans sicher­lich ein Muss – und kos­ten­los, also gibt es kaum einen Grund, den Visua­li­za­ti­on Explo­rer nicht zu instal­lie­ren. Ein ers­ter Blick sagt mir soeben auf Anhieb: Bil­der, Fil­me, Arti­kel, Lage­aus­rich­tungs­er­ken­nung – cool!

Die App gibts im Appsto­re (ach?), hier ein Link zu iTu­nes (US)

Bild­schirm­fo­to Splash­screen Copy­right NASA 2011

»It’s life Jim, but other than we know it!« – NASA entdeckt neue Lebensform

Sci­ence Fic­tion-Autoren und -Leser wuss­ten schon lan­ge: Leben das auf ande­ren Grund­la­gen basiert, als das bis­her bekann­te ist mög­lich. In den Rei­hen der Wis­sen­schaft­ler gab es aller­dings sol­che, die das bis­her vehe­ment ablehn­ten

Das uns bekann­te Leben basiert (ver­ein­facht gesagt) auf Was­ser, Koh­len­stoff, Sauer­stoff, Stick­stoff, Phos­phor und Schwe­fel (sowie ein paar metal­li­schen Spu­ren­ele­men­ten). Durch die NASA-Ent­de­ckung eines Bak­te­ri­ums, das sich von Arsen ernährt und die­ses in ihren Kör­per ein­bau­en kön­nen – bis­her für unmög­lich gehal­ten – stellt man fest, dass man auf der Suche nach Leben auf der Erde oder im Kos­mos neben den bis­lang ange­nom­me­nen auch noch nach ganz ande­ren Sub­stan­zen suchen muss, denn die mög­li­che Band­brei­te an Lebens­for­men ist offen­bar weit­aus grö­ßer als ange­nom­men.

Die Wis­sen­schaft­ler spre­chen bereits jetzt davon, dass das nur »die Spit­ze eines Eis­bergs« dar­stellt und die denk­ba­ren Mög­lich­kei­ten von Leben sich damit dra­ma­tisch ver­viel­facht haben.

Die NASA-Astro­bio­lo­gin Feli­sa Wol­fe-Simon ist Che­fin einer geo­lo­gi­schen For­schungs­grup­pe, die das Bak­te­ri­um mit dem poe­ti­schen Namen GFAJ-1 im sal­zi­gen, alka­li­schen Schlamm des kali­for­ni­schen »Mono Lake« ent­deck­te. Man nahm etwas von die­sem Schlamm mit ins Labor und setz­te ihn in ein Medi­um, das genau wie der See nur sehr wenig Phos­phor aber dafür reich­lich Arsen ent­hielt. Die Bak­te­ri­en wuch­sen trotz­dem.

Ich will die wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grün­de hier nicht aus­brei­ten, dass haben ande­re bereits ver­ständ­lich getan, man soll­te sich bei­spiels­wei­se mal den Arti­kel auf Spie­gel online anse­hen, die Sei­ten der NASA sind nach wie vor nicht oder schwer errich­bar

Die Maahks kön­nen kom­men, auch Hor­ta ist damit wohl gesi­chert. :o)

Creative Commons License

Bil­der GFAJ-1 und Mono Lake, 2010 NASA

LED-Taschenlampe für Fledermausfreunde

An ande­rer Stel­le habe ich im Rah­men eines Tests über die High­Tech-Taschen­lam­pe LED Len­ser M7R berich­tet. Ich will nicht ver­heim­li­chen, dass ich dafür eins der Gerä­te als Test­mus­ter geschenkt bekom­men habe. Tat­säch­lich habe ich vom Her­stel­ler Zwei­brü­der Optoelec­tro­nics aber sogar zwei M7R erhal­ten, mit der Maß­ga­be, eines davon an eine loka­le Per­son oder Orga­ni­sa­ti­on zu ver­schen­ken, die im Umwelt­schutz aktiv ist.

Das bedeu­te­te natür­lich erst­mal nach einer geeig­ne­ten Per­son oder Orga­ni­sa­ti­on suchen, denn man kennt zwar vom Hören­sa­gen das ein oder ande­re loka­le Pro­jekt, bleibt aber immer noch die Fra­ge, ob es über­haupt geeig­net war, oder ob ich es mit mir selbst aus­ma­chen konn­te, bestimm­ten Stel­len die Lam­pe zu schen­ken. Denn für mich stand es außer Fra­ge, dass es kei­nes­falls eine öffent­li­che, also städ­ti­sche, Ein­rich­tung oder eine des Lan­des sein soll­te. Nach mei­nen Erfah­run­gen agie­ren ent­spre­chen­de öffent­li­che Stel­len näm­lich tat­säch­lich weder immer im Sin­ne der Umwelt noch der Bür­ger.

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Neue Physik-Engine: Lagoa Multiphysics 1.0

Thia­go Cos­ta hat eine neue Phy­sik-Engi­ne namens Lagoa Mul­ti­phy­sics 1.0 ent­wi­ckelt, die rea­le Vor­gän­ge fast schon erschre­ckend rea­lis­tisch im Rech­ner abbil­det. Glaubt ihr nicht?

Hier eine beein­dru­cken­de Demo­re­el:

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Herzlichen Glückwunsch, Hubble

HubbleJa, ich weiß, ich bin zwei Tage zu spät, denn Du wur­dest bereits am 24. April 1990 in den Orbit geschos­sen. Sor­ry. Aber Du musst zuge­ben, dass Du nicht ganz leicht zu errei­chen bist. Nicht nur treibst Du Dich in 600 km Höhe im Erdor­bit her­um, nein, Du musst auch noch mit unge­fähr 28ooo Kilo­me­tern pro Stun­de um die Erde rasen. Ist das nicht ein wenig schnell, wenn man über elf Ton­nen wiegt? Das macht es jeden­falls nicht ganz leicht, die Grü­ße per­sön­lich zu über­brin­gen. Des­we­gen habe ich das auch auf­ge­ge­ben und schrei­be lie­ber die­sen Blog­ein­trag.

Du hat­test es ja auch nicht immer ganz leicht. Ich mei­nen Dei­nen Seh­feh­ler, ja ich weiß, dass Du dar­über nicht gern sprichst. Das war aber auch Pech, dass Dein Spie­gel falsch geschlif­fen war. Aber mach Dir kei­ne Sor­gen, ich sehe auch schlecht und mei­ne Bril­le muss­te ich selbst bezah­len, da hat­test Du noch rich­tig Glück. Ande­re NASA-Kin­der hat­ten da mehr Pech, wenn ich dar­an den­ke, dass Son­den ein­schla­gen und zer­schel­len statt lan­den, weil man den Unter­schied zwi­schen Zoll und Zen­ti­me­tern nicht kennt… Aber egal!

Seit­dem Du die Bril­le ver­passt bekom­men hast bist Du ein ste­ti­ger Quell der Freu­de und ver­sorgst uns mit spek­ta­ku­lä­ren Bil­dern aus unend­li­chen Wei­ten, die Wis­sen­schaft­ler eben­so eksta­tisch wer­den las­sen wie SF-Fans. Mach wei­ter so, Hub­ble! Glück­wunsch!

Hubble: AdlernebelBil­der: NASA

Katze – made by IBM

cat cortexIBM-Wis­sen­schaft­ler möch­ten Com­pu­ter bau­en, die wie Gehir­ne funk­tio­nie­ren, doch der Weg dahin ist lang und stei­nig. Die not­wen­di­ge Leis­tung, die ein Rech­ner auf­brin­gen muss, um bei­spiels­wei­se so zu funk­tio­nie­ren wie ein Kat­zen­ge­hirn, ist immens, des­we­gen benö­tig­te man die Hil­fe des elft­größ­ten Com­pu­ters der Welt, um das zu rea­li­sie­ren.

Nahe­zu in Echt­zeit simu­lie­ren die Wis­sen­schaft­ler einen Kat­zen­cor­tex mit einer Mil­li­ar­de Neu­ro­nen und zehn Bil­lio­nen Syn­ap­sen. Die Simu­la­ti­on läuft auf einem Super­com­pu­ter vom Typ Blue Gene/P, der im Law­rence Liver­mo­re Natio­nal Labo­ra­to­ry steht und mit über 147.456 Pro­zes­so­ren und 144 Tera­byte Arbeits­spei­cher arbei­tet; er hält in der aktu­el­len Rang­lis­te der Super­com­pu­ter Platz elf.

Die in der Simu­la­ti­on nach­ge­bil­de­te Groß­hirn­rin­de (Cor­tex) ist unter ande­rem für die Bewe­gungs­steue­rung, Wahr­neh­mung oder Fähig­kei­ten wie Krea­ti­vi­tät oder Spon­ta­nei­tät zustän­dig. Zuge­ge­ben: Man simu­liert nicht wirk­lich eine Kat­ze, son­dern ein Gehirn, das gering­fü­gig grö­ßer ist als ein sol­ches. Vor zwei Jah­ren war man ca. auf Rat­ten­hirn­grö­ße. Von Lieu­ten­ant Data oder T-500 sind wir noch weit ent­fernt… :o)