Der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM) hat die drei vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchhandlungen aktiv getäuscht. In einer vom BKM zu verantwortenden E‑Mail vom 10.02.2026 heißt es: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie von der unabhängigen Jury nicht für eine Auszeichnung ausgewählt wurden. Die Jury hat sich bei dem sehr hohen Niveau der Bewerbungen die Entscheidungsfindung nicht leicht gemacht. Die getroffene Wahl schmälert deshalb keineswegs unsere Hochachtung für Ihr großes Engagement.“
Die Jury hat in ihrer Stellungnahme vom 09.03.2026 klargestellt, dass sie die drei Buchhandlungen als Preisträgerinnen vorgesehen hatte. Die nachträgliche Entscheidung, die drei Buchhandlungen von der Prämierung auszuschließen, sei von dem BKM getroffen worden und hätte außerhalb des Einflussbereichs der Jury gelegen.
Man lasse sich das auf der Zunge zergehen. Der Kulturstaatsminister schließt hoheitsvoll und in Großgrundbesitzermanier (und zudem intransparent und rechtlich fragwürdig) Buchhandlungen vom Preis aus, nachdem diese von der Jury ausgesucht wurden und behauptet dann auch noch, die Jury habe sie nicht gewählt, obwohl das eindeutig nicht stimmt.
Ebenfalls pikant die Aussage, dass die Informationen zu dem Vorgang und dem Ausschluss durch Weimer durch eine Whistleblowerin bekannt gemacht wurden, ohne diese wüsste man gar nichts von dem Vorgang. Die Rechtsanwältin findet deutliche Worte:
Es entsteht der Eindruck, dass Weimer und seine Behörde gelogen haben, um sich der öffentlichen Diskussion und der gerichtlichen Kontrolle zu entziehen.
Hinzu kommt, dass zwei der drei Buchhandlungen nicht nur den Deutschen Buchhandelspreis bekommen sollten, sondern zudem auch noch durch die Jury als »besonders herausragende Buchhandlungen« prämiert wurden, was das Fehlerverhalten von Weimer, seiner Behörde und möglicherweise auch des Innenministeriums via Verfassungsschutz noch drastischer macht.
Seit gestern sind Klagen gegen den BKM und das Bundesamt für Verfassungsschutz vor den Verwaltungsgerichten Berlin und Köln anhängig.
Seit dem letzten Wochenende ist unter der Adresse https://lesen-hilft.org eine Sammelaktion zur finanziellen Unterstützung der Grundsatzverfahren der drei Buchhandlungen online. Auf der Internetseite heißt es: »Diese Kampagne ist mehr als eine finanzielle Unterstützung. Sie ist ein Zeichen dafür, dass unabhängige Buchkultur wichtig ist.«
So wie ich das beobachte, versucht Weimer das Ganze übrigens auszusitzen.
Bild Weimer By Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=164782033
Kulturstaatsminister Weimer ist bereits in der Vergangenheit mit fragwürdigen und strunzkonservativen Aktionen aufgefallen, wenn er beispielsweise Förderungen für Kulturstätten in Frage stellt, die ihm nicht in sein reaktionäres Weltbild passen. Doch seine neuste Posse fliegt ihm glücklicherweise gerade um die Ohren, denn sie ist in meinen Augen nicht haltbar und vor allem demokratiezersetzend, weil sie die Meinungspluralität in Frage stellt.
In einer reichlich peinlichen Einmischung in die Durchführung des Deutschen Buchhandlungspreises hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (offiziell parteilos, aber politisch offenbar weit rechts) drei Buchhandlungen die Teilnahme verwehrt, weil sie ihm nicht nur »zu links«, sondern angeblich sogar »linksextremistisch« sind. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen, ein Kulturstaatsminister erklärt im Prinzip die Meinungsfreiheit für beendet. Und möchte erneut das Narrativ des Linksextremismus bedienen, obwohl das völliger Unsinn ist, denn längst nicht jede, die links ist, ist deswegen auch gleich linksextrem. Das ist ausschließlich ein Märchen, das uns Rechte bis weit Rechte – insbesondere aus konservativen Parteien – immer wieder vorbeten wollen, um Linke zu diskreditieren und um den Dialog und die Gesellschaft mit voller Absicht und aus naheliegenden Beweggründen nach rechts zu verschieben.
Betroffen sind der Buchladen zur schwankenden Weltkugel in Berlin, The Golden Shop in Bremen und Rote Straße in Göttingen, übrigens allesamt Läden, die von Vorgängern des derzeitigen Kulturstaatsministers für ihre Arbeit gewürdigt wurden.
Ein Sprecher der Bundesregierung phantasiert etwas davon, dass man »Extremismus in jeder Form und entschlossen« begegnen wolle. Dass das angesichts der beschuldigten Läden an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist, ist offensichtlich. Und belegt erneut meine Aussage von oben, dass hier eindeutig der Versuch stattfindet, zu diskreditieren und die Gesellschaft mit falschen Anschuldigungen nach rechts zu verschieben. Vorgeschoben werden »verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse«, ohne jedoch irgendwelche Details zu nennen (vorgeschoben als Grund, dass keine Details genannt werden, sei »Geheimnisschutz«, lächerlich), sowie ein umstrittener Erlass aus dem Jahr 2017, der bislang auf den Kulturbereich keine Anwendung fand. Das sogenannte »Haber-Verfahren« wird seit 2004 vom Bundesinnenministerium angeboten und soll verhindern, dass Extremisten staatliche Fördergelder erhalten – hat Dobrindt also auch noch seine Finger im Spiel? Jurist°innen und Datenschützer°Innen kritisieren das Verfahren seit Jahren als rechtlich problematisch. Es gibt Zweifel an der Vereinbarkeit mit Datenschutz- und Grundrechten, weiterhin fehlt eine klare gesetzliche Grundlage. Man muss den Eindruck gewinnen, dass Bundesregierung und Weimer in beinahe verzweifelt anmutender Weise nach Gründen für den Ausschluss gesucht haben – und seien sie auch noch so fadenscheinig.
Außerdem:
Wenn der „Verdacht auf Extremismus“ als Mittel dient, um intransparente und nicht überprüfbare Kriterien als Begründung für ein solches Verbot anzuwenden, das letztlich dazu beiträgt, Kultur als angeblich untragbar zu diskreditieren, die nicht mit Regierungsinteressen zusammenpasst, dann erinnert das eindeutig an dunkelste Phasen der deutschen Geschichte. Wehret den Anfängen!
Und man kann zudem ganz klar Parallelen zum Verhalten der Trump-Regierung in den USA ziehen, die ebenfalls versuchen, politische Gegner als linke Terroristen zu verleumnden. So weit ist es jetzt also in Deutschland schon gekommen, dass konservative Politiker Jurys aus dem Kulturbereich vorschreiben wollen, wen diese auszeichnen dürfen und wen nicht.
Unsere Demokratie ist in Gefahr. Und wie wir immer öfter feststellen müssen, nicht nur durch gesichert Rechtsradikale wie die AfD, sondern auch durch vermeintliche Volksparteien der Mitte, die sich mehr und mehr am rechten Rand anbiedern und den demokratischen Boden offenbar verlassen möchten. Im verzweifelten Versuch, am rechten Rand zu fischen und AfD und Co ihre Wähler wieder abzunehmen, obwohl es sogar wissenschaftlich belegt ist, dass das nicht funktioniert, sondern sogar im Gegenteil zu mehr Akzeptanz der extremen Rechten führt. Aber als Steigbügelhalter hat die CDU aufgrund ihrer Geschichte bekanntermaßen Erfahrung.
Sogar der sonst ebenfalls als eher konservativ bekannte Börsenverein des Deutschen Buchhandels äußert sich kritisch zu Weimers rechten Ausfällen:
Das Prüfverfahren und die Ergebnisse bleiben für die Betroffenen geheim und sind somit nicht anfechtbar. Die Würdigung der kulturellen Leistung einer Buchhandlung von einer etwaigen politischen Ausrichtung ihres Sortiments abhängig zu machen, lehnen wir grundsätzlich ab.
Auch andere Protagonisten der Buchbranche positionieren sich deutlich, beispielsweise der renommierte Verlag Kiepenheuer und Witsch:
Mit Sorge betrachten wir den intransparenten Eingriff des BKM bei der Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises und die daraus folgende Stigmatisierung dreier Buchhandlungen. Dass sie ohne Angabe von Kriterien und Gründen von der Liste der Preisträger gestrichen werden, ist nicht akzeptabel. Wir erwarten eine Aufklärung seitens des BKM @bundeskultur
Und auch ansonsten ist die Resonanz von Verlagen, Autor°Innen und politischen Akteuren völlig zu recht und dankenswerterweise äußert kritisch, denn hier werden völlig inakzeptable Präzedenzfälle geschaffen, indem in unerträglicher, demokratiezersetzender Weise unbequeme Akteure als extremistisch geframed werden sollen. Das ist nicht nur lächerlich, das ist zudem politisch brandgefährlich, denn wenn auf diesem Weg für Konservative unbequeme Meinungen und politische Akteure diskreditiert werden sollen, dann sind wir auf dem besten Weg zu Zuständen, wie sie in den USA herrschen.
Möchte die Bundesregierung das wirklich?
Als Zivilgesellschaft sollten wir uns solchen politischen Machenschaften aus dem konservativen Lager dringend und deutlich entgegen stellen.
sind die Webseiten der drei Buchläden. Wäre doch schade, wenn dort plötzlich Bücher und/oder Gutscheine in rauen Mengen bestellt werden würden, oder?
»In diesen Zeiten« sei Literatur unverzichtbarer denn je, behauptet Wolfram Weimer – um dann drei Buchhandlungen von einer Preisliste zu schmeißen. Warum das der falscheste Ort für Terrorabwehr ist.
Hält der Kulturstaatsminister das Bundesamt für Verfassungsschutz für kompetent, die Arbeit von Kultureinrichtungen zu bewerten? Falls ja: Muss man davon ausgehen, dass demnächst Theater, die Stücke von Bertolt Brecht oder Heiner Müller spielen, oder die Wagner-Festspiele in Bayreuth vom Verfassungsschutz beobachtet werden?
Auch für den Preis 2025 wurde eine unabhängige, aus Fachleuten bestehende Jury berufen, die ihre – ungemein arbeitsintensive – Aufgabe unerschrocken anging und 118 Buchhandlungen für auszeichnungswürdig erachtete. Mit der Entscheidung Weimers, nun drei dieser Buchhandlungen von der Liste zu streichen, fällt er nicht nur der Jury in den Rücken, sondern macht den Preis lächerlich und beschämt die Prämierten, die das Wohlwollen des Staatsministers behielten.
Buchhandlungen kündigen juristische Schritte gegen den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Verfassungsschutz an
Der Deutsche Buchhandlungspreis wird jährlich an über einhundert Buchhandlungen verliehen. Welche Buchhandlung mit dem Preis gewürdigt wird, entscheidet eine jährlich wechselnde Jury von Fachleuten aus der Buchbranche nach Durchsicht der Bewerbungsunterlagen. Die Abzeichnung der Nominiertenliste durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) war bisher reine Formsache.
Wie die Süddeutsche Zeitung am 03.03.2026 berichtete, hat dieses Jahr der BKM drei der nominierten Buchhandlungen von der Liste gestrichen mit der Begründung, es lägen „verfassungsschutzrechtliche Erkenntnisse“ über sie vor. Der BKM griff mit dem sog. Haber-Verfahren in eine Entscheidung einer unabhängigen Jury ohne belastbare Begründung ein.
Die von diesem Eingriff betroffenen drei linken Buchhandlungen Golden Shop (Bremen), Rote Straße (Göttingen) und Zur schwankenden Weltkugel (Berlin) gehen nun gerichtlich gegen die Streichung von der Preisliste vor. Mit Rechtsanwält:innen sowie mit Unterstüzung des Gegenrechtsschutzes von FragDenStaat und der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) setzen sich die Buchhandlungen auch gegen das rechtsstaatlich fragwürdige sog. Haber-Verfahren und die verdeckte Einflussnahme durch den Verfassungsschutz zur Wehr.
Die Konsequenz kann nur sein, dass der Kulturstaatsminister den Ausschluss dieser drei Buchhandlungen zurücknimmt und wieder alle 118 von der Jury zur Prämierung vorgeschlagenen Buchhandlungen auszeichnet.
Das Haber-Verfahren wurde zur Bekämpfung extremistischer und terroristischer Organisationen entwickelt. Im Kulturbereich hat es nichts zu suchen.
Die Solidarität ist sehr groß, weit über den Buchhandel hinaus und bis in die Verlage und alle anderen Bereiche der Branche hinein. Alle lehnen das Vorgehen des BKM unisono ab.
Weimers Vorgehen ist kafkaesk, findet Stefan Koldehoff, Dlf-Chefreporter Kultur. Er legt dem Kulturstaatsminister einen Rücktritt nahe.
Bild Weimer By Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=164782033
Am kommenden Sonntag (08.02.2026) findet im Löf Eventlokal in Remscheid ein BLOOD BOWL-Turnier statt. Eingeweihte wissen: Bei BLOOD BOWL handelt es sich um ein Fantasy-Football-Tabletop-Spiel von Games Workshop, in dem haufenweise Fantasy-Kreaturen gegeneinander antreten.
Der offizielle Einladungstext:
Am Sonntag 08.02.2026 startet um 10:00 Uhr, zu nachtschlafender Zeit, der. 13. »Narrenball« im Löf Eventlokal.
Ein Blood Bowl Turnier der Extraklasse.
Hochmotivierte Teams und Trainer werfen sich, Zuschauer, Gegner und was Sie sonst noch in die Finger kriegen, in den Ring um den legendären Titel des »Narrenball Champions 2026« zu erringen. (Einige spinksen aber auch schon auf die Trophäe für den letzten Platz oder die meisten Verletzungen.)
Garniert mit einigen Überraschungen und besonderen Regeln, die sich der bekannte und gefürchtete Turnierleiter Twyllenimor Gladdensnoot immer wieder aus den Fingern saugt, garantiert der Narrenball jedes Jahr aufs Neue überraschende Spielergebnisse und spannende Spiele.
Zuschauer sind herzlich willkommen! (Auf eigene Gefahr! Keine Garantie, keine Rücknahme. Teams haften für Ihre Oger!)
ACHTUNG! ACHTUNG! es handelt sich NICHT um eine Tanzveranstaltung!
Am 18. Dezember 2025 findet im Literaturhaus Wuppertal (Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal) von 19:30 bis 21:30 die Veranstaltung GEGENLESEN statt. Carla Kaspari, Christian J. Meier und Ryan Rockwell reden über ihre Science Fiction-Bücher. Von der Veranstaltungswebseite:
Drei Autor:innen miteinander im Gespräch über ihre Bücher – das ist die Idee der Literaturhaus-Veranstaltungsreihe Gegenlesen. Eingeladen sind Autor:innen aus Wuppertal, aber auch von weiter weg. Am 18. Dezember, 19:30 Uhr, in der INSEL zu Gast sind diesmal Carla Kaspari, Christian J. Meier und Ryan Rockwell. Alle drei präsentieren ihre eigenen Romane, die in der Zukunft spielen.
Carla Kaspari ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin aus Köln. Mit Jan Böhmermann schrieb sie das Drehbuch für den satirischen Fernsehfilm „Die Innenministerkonferenz“. 2020 erhielt sie ein Autorinnenstipendium des Landes NRW und den Förderpreis der Kölner Literaturtage. Ihr erster Roman „Freizeit“ erschien 2022. Zum Gegenlesen bringt sie ihren neuesten Roman „Das Ende ist beruhigend“ mit. Das Buch führt in das Jahr 2130 in ein italienisches Dorf unter einer Glaskuppel, in dem das Leben perfekt zu sein scheint. Die Welt außerhalb dagegen ist alles andere als idyllisch. Der Roman schildert eine Utopie in einer Dystopie und stellt die Frage, ob ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft noch möglich ist.
Christian J. Meier aus Groß-Umstadt im nördlichen Odenwald schreibt als Wissenschaftsjournalist darüber, wie neue Technologien die Welt verändern. Seine Texte erscheinen in der Süddeutschen Zeitung, der Neuen Zürcher Zeitung oder bei Riffreporter.de. Außerdem schreibt der studierte Physiker und Science-Fiction-Fan Sachbücher, Romane und Kurzgeschichten. Seine drei Romane standen jeweils auf der Shortlist des Deutschen Science-Fiction-Preises, sein jüngstes Werk „Apeirophobia“ zudem auf der des Kurd-Lasswitz-Preises. In dem Buch, das er zum Gegenlesen mitbringt, kontrolliert die katholische Kirche im 22. Jahrhundert das ewige Leben – und damit auch die Gesellschaft. Das Ergebnis ist ein totalitärer Gottesstaat.
Ryan Rockwell lebt in Wuppertal und bringt seinen für den Literaturpreis Seraph nominierten Roman „Existenz – Das Mars-Paradox“ mit zum Gegenlesen. Darin verliert die Crew bei der ersten bemannten Mars-Mission im Jahr 2064 das Bewusstsein und erwacht anschließend ohne Erinnerungen. Zudem ist ein Mitglied der Gruppe tot und es stellt sich die Frage, ob es einen Mord auf dem Mars gab. Rockwells Kindheit in den Achtziger und Neunziger Jahren prägte seine Liebe für Science-Fiction. Schließlich dachte er sich eigene Geschichten mit Aliens und Raumschiffen aus. 2021 brachte Ryan Rockwell mit „Neobiota – Der Ausbruch“ seinen Debütroman heraus. Mittlerweile hat er über 20 Romane geschrieben, die er im Selbstverlag herausgibt.
Zur Veranstaltung Gegenlesen bringen die drei Autor:innen nicht nur ihre eigenen Bücher mit, sondern haben auch die Bücher der anderen vorab gelesen. Auf der Bühne führen sie nun ein von Fabian Mauruschat moderiertes Gespräch: Was ist ihnen bei der Lektüre aufgefallen, was hat literarisch überrascht und begeistert, welche Fragen stellen sich zu Text und Genre, was verdient Anerkennung, welche Kritik ist angebracht?
Die Veranstaltungsreihe Gegenlesen wird im Jahr 2025 gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Eintritt: Abendkasse: 12,00 €, ermäßigt 8,00 €, im Vorverkauf über Wuppertal-Live: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €.
Soeben ist die bereits 31. Ausgabe des kostenlosen Magazins PHANTAST erschienen. Wer hier länger mitliest weiß, dass PHANTAST ein professionell gemachtes, langjähriges, erscheinendes Fanzine aus dem Bereich Phantastik ist (wie der Name ja auch bereits andeutet). Herausgegeben wird PHANTAST von literatopia.de und fictionfantasy.de. Als Redakteurin der aktuellen Ausgabe zeichnet Judith Madera.
Diesmal geht es um GOTTHEITEN, es finden sich zahlreiche Artikel, die sich mit dem Thema befassen, aber auch zahllose Rezensionen rund um Medien zum Thema, natürlich zuvorderst Bücher. Zudem Interviews mit Michael Kleu, Lucia Herbst und Sophie DeLast und nicht zuletzt die Kurzgeschichte GOTTESSTURZ von Swantje Niemann.
Das Cover und diverse Innenillustrationen stammen von Xanathon (und wem der Name irgendwie bekannt vorkommt, der liegt richtig, das ist mein Alter Ego als Digitalkünstler).
Anlässlich der »Vaillant Nacht der Kultur« in Remscheid am kommenden Samstag stelle ich als mein Künstler-Alter Ego Xanathon im Rack n Roll Billard Café aus. Gleichzeitig ist das die Eröffnung meiner Ausstellung dort, denn die Bilder bleiben danach hängen und können zu den Öffnungszeiten betrachtet werden. Yay! Thematisch ist das Ganze bei den Genres angesiedelt, die auch hier auf PhantaNews besprochen werden, also in erster Linie Science Fiction, Fantasy, Cyberpunk und verwandte Gebiete.
Neben mir sind Roboter von Becker Robotics anwesend und auch die Fotofreunde Bergisch Land stellen aus!
Das wird ein super Abend!
Kommt zuhauf! :)
Alle Details am Stück:
Samstag, 25.10.2025
Rack n Roll Billardcafe
Daniel-Schürmann-Str. 41
42853 Remscheid
17:00 bis 22:00 Uhr
Eins vorab: Wer den Begriff »woke« in negativer Konnotation benutzt, hat sich automatisch für jegliche erwachsene Diskussion disqualifiziert.
Laut Duden bedeutet woke:
„in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“.
Oder in der englischsprachigen Wikipedia:
Woke is an adjective derived from African-American English used since the 1930s or earlier to refer to awareness of racial prejudice and discrimination, often in the construction stay woke. The term acquired political connotations by the 1970s and gained further popularity in the 2010s with the hashtag #staywoke. Over time, woke came to be used to refer to a broader awareness of social inequalities such as sexism and denial of LGBTQ rights.
Übersetzt: Woke ist ein Adjektiv, das aus dem afroamerikanischen Englisch stammt und seit den 1930er Jahren oder früher verwendet wird, um das Bewusstsein für rassistische Vorurteile und Diskriminierung zu bezeichnen, oft in der Konstruktion stay woke. Der Begriff erhielt in den 1970er Jahren politische Konnotationen und gewann in den 2010er Jahren mit dem Hashtag #staywoke weiter an Popularität. Im Laufe der Zeit wurde woke verwendet, um ein breiteres Bewusstsein für soziale Ungleichheiten wie Sexismus und die Verweigerung von LGBTQ-Rechten zu bezeichnen.
Oder anders formuliert: Wer nicht woke ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Unsympath. Wer »woke« als Schimpfwort nutzt, ist ganz sicher einer.
In der deutschen Science Fiction-Szene proben gerade ein paar (einschlägig bekannte) reaktionäre Männer°innen den Aufstand, weil sie sich von irgendwelchen herbeiphantasierten »Woken« irgendwie ungerecht behandelt fühlen. Deswegen ging es natürlich nicht unter einem »Manifest« mit zugehöriger Webseite. Ich verlinke das peinliche Getue hier absichtlich nicht, denn Sichtbarkeit hat das nicht verdient.
Ich frage mich bei manchen Protagonisten der deutschsprachigen Szene immer wieder mal, was die an »Science Fiction« (ohne Bindestrich) nicht verstanden haben. SciFi stand und steht eben auch für alternative Gesellschafts- und Daseinsformen, für die Auseinandersetzung mit Andersartigem, die Überwindung von Vorurteilen gegenüber »Aliens«, für Toleranz und Verständnis – eben progressiv. Ein Beharren auf ewig gestrigen Konventionen ist genau das, was die Science Fiction nicht ist. Das gilt selbstverständlich auch für Sprache, dass die sich weiter entwickelt ist eine Binsenweisheit. Und wenn die in ihren Büchern nicht gendern wollen, dann zwingt sie niemand dazu, vermutlich werden ihnen die üblichen Claqueure dafür sogar zujubeln
Auf die Posse mit dem Cover, das wohl der eigentliche auslösende Faktor für das Getue war, gehe ich hier gar nicht erst ein, denn das ist alles so herbeikonstruiert, dass es weh tut. Für mich sieht es eher so aus, als ginge es hier in erster Linie um gekränkte Egos, weil man bei einer Preisverleihung vermeintlich übergangen wurde.
Aus gegebenem Anlass möchte ich deswegen an dieser Stelle nochmal auf meine Ausschreibung »Zukunft!« hinweisen:
Science-Fiction-Freundinnen aufgemerkt! Am 4. Oktober 2025 findet in Leer (Ostfriesland) im Kulturspeicher zum fünften Mal der von Norbert Fiks veranstaltete Tag der Science Fiction-Literatur statt. Thematischer Schwerpunkt ist 2025 der Klimawandel und seine Folgen.
Mit dabei: Luc François, Pia Marie Hegmann, Yvonne und Frankie Tunnat sowie Bettina Wurche.
Die Pressemitteilung:
Im Herbst wird der Kulturspeicher in Leer bei »Hinterm Mond 2025« wieder zum Treffpunkt von Science-Fiction-Fans aus ganz Deutschland. Den 5. Tag der SF-Literatur in Ostfriesland am Sonnabend, 4. Oktober, gestalten Luc François (Luxemburg), Pia Marie Hegmann (München) und Yvonne Tunnat (Kiel), die aus ihren Werken lesen werden, sowie Bettina Wurche (Darmstadt), die einen Vortrag zum Schwerpunktthema halten wird.
Dieses Mal steht der Klimawandel im Mittelpunkt und die Frage, was die Science-Fiction dazu zu sagen hat. Veranstalter von »Hinterm Mond« ist der Journalist Norbert Fiks. Er hat seine zahlreichen Kontakte ins deutschsprachige Science-Fiction-Fandom genutzt, um ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Wichtig war ihm dabei, dass junge Autoren und Autorinnen zu Wort kommen, weil sie es sind, die lange mit den Folgen des Klimawandels leben müssen.
»Hinterm Mond 2025« im Kulturspeicher in Leer beginnt am Sonnabend, 4. Oktober, um 15 Uhr. Karten zum Preis von 18 Euro können online unter blog.fiks.de/hinterm-mond/ bestellt werden.
Das Line-up
Luc François, Jahrgang 1993, gehört zur jungen und quirligen Science-Fiction-Szene in Luxemburg. Er hat mehrere dystopische Romane im Eigenverlag veröffentlicht und wirkt unter anderem an der Luxemburger Online-Plattform »Aner Welten« beteiligt, dem Sprachrohr der multilingualen SF des Landes. Sein Roman »Wasserstand«, in dem er eigene Erfahrungen als zunächst erfolgloser Autor einfließen ließ, wurde 2023 für den Lëtzebuerger Buchpräis des luxemburgischen Verlegerverbands nominiert. Luc François ist von Beruf Software Engineer und Frontmann der Heavy-Metal-Band Mindpatrol.
Pia Marie Hegmann ist Jahrgang 2002 und studiert derzeit in München Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung. Seit mehreren Jahren nimmt sie mit phantastischen Texten erfolgreich an Schreibwettbewerben teil. Sie beschäftigt sich am liebsten mit Nachhaltigkeitsfragen im weitesten Sinne. Neben dem Studium engagiert sie sich für den Klimaschutz und hat die Nase in die Welt des Poetry-Slams gesteckt. 2023 erschien ihre Kurzgeschichte »Zwei Grad« in der Anthologie Klimazukünfte 2050 – Geschichten unserer gefährdeten Welt beim Hirnkost-Verlag. 2024 war sie Teilnehmerin der Bayerischen Akademie des Schreibens.
Yvonne Tunnat, Jahrgang 1978, hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der deutschen Phantastik-Szene gemacht. Ihre Kurzgeschichten, die in verschiedenen Magazinen und Anthologien veröffentlicht wurden, sind mehrfach für den Deutschen Science-Fiction-Preis und den Kurd-Laßwitz-Preis, den beiden wichtigsten Preisen für deutschsprachige SF, nominiert worden. Sie ist auch als Herausgeberin und Redakteurin aktiv, schreibt Essays und Rezensionen und betreibt den Podcast Literatunnat rund um die phantastische Literatur. Yvonne Tunnat ist Mitarbeiterin einer wissenschaftlichen Bibliothek in Kiel. Bei der Lesung in Leer wird sie von ihrem ältesten Kind Frankie Tunnat unterstützt.
Bettina Wurche, Jahrgang 1966, hat in Hamburg Zoologie, Fischereiwissenschaft und Geologie/Paläontologie studiert. Als Wissenschaftsjournalistin ist sie spezialisiert auf Texte und Vorträge, die komplexe Themen verständlich und spannend kommunizieren. Inhaltlich beschäftigt sie sich am liebsten mit Ozeanen. Sie schreibt für Print- und Online-Medien wie Spektrum, Bild der Wissenschaft, Natur oder heise und ist Buchautorin. In diesem Frühjahr erscheint von ihr ein Buch über Jules Verne. Im Blog Meertext schreibt sie als Science-Fiction-Fan seit 2011 über Meere, Fossilien, Astrobiologie, Raumfahrt und Science-Fiction. Das Genre Climate Fiction hält sie für ein wertvolles Tool zur Vermittlung von Klimakrisen-Fakten und ‑Lösungen.
»Hinterm Mond 2025 – 5. Tag der Science-Fiction-Literatur in Ostfriesland« wird veranstaltet von Norbert Fiks, Wagnerstraße 25, 26789 Leer.
Am 13. & 14. September 2024 findet der dritte Geeks & Freaks-Con in der Kraftstation Remscheid statt.
Die Veranstaltung steht unter den Themen Cosplay, Comic, Manga, Gaming, Cartoon, Digital Art, Fanart, Popkultur, Science Fiction, Fantasy, Nerdstuff und verwandte Gebiete. Diesmal mit einem Schwerpunkt auf Cosplay.
Die oben genannten Themen sind schwer angesagt und wir wollen interessierten Personen aus Remscheid und Umgebung eine Plattform zum Stöbern, Treffen und Reden bieten. Eine detaillierte Übersicht über alle Ausstellenden findet man auf der Webseite der Veranstaltung.
An den beiden Tagen wird man im Jugendzentrum Kraftstation im Remscheider Quartier Stachelhausen Künstlerinnen und Künstler aus den genannten Kunstrichtungen und Genres antreffen, die ihre Werke ausstellen und gern bereit sind, sich mit Besuchenden auszutauschen. Weiterhin werden Cosplayer°Innen zu finden sein.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!
Auch die Künster°Innen und Ausstellenden müssen keine Standgebühren bezahlen.
Details zu Ausstellenden und Programmpunkten werden wir kontinuierlich bis zum Starttermin auf der Webseite und über andere Kanäle veröffentlichen. Weitere Details unter: geeksundfreaks.de
Nochmal in knapp und übersichtlich:
Geeks & Freaks-Con Vol. 2
13. & 14.09.2024
Kraftstation Reemscheid
Honsberger Strasse 2
42857 Remscheid
Samstag 12:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr
(Sonntag ist Kommunalwahl, also rechtzeitig briefwählen!)
Mir sei noch ein persönliches Wort dazu erlaubt: Mir persönlich ist es wichtig, den Zugang zu diesen popkulturellen Veranstaltungen niedrigschwellig zu halten. Bei anderen Veranstaltungen bewegen sich die Eintrittspreise inzwischen in Bereichen, die ich nicht mehr für akzeptabel halte. Es kann nicht angehen, dass eine Familie mit zwei Kindern fast 200 Euro Eintritt für Veranstaltungen zahlen muss und dann auch noch bei Händlern einkaufen soll.
Ähnliches gilt für die von uns handverlesenen Aussteller°Innen. Niemand, der in unseren Genre-Nischen unterwegs ist, verdient sich eine goldene Nase, ganz im Gegenteil, die weitaus meisten machen das, weil sie selbst aus der Szene kommen und mit Herzblut dabei sind. Viele schaffen es wirtschaftlich aus denselben eben genannten Gründen von einem Tag zum anderen, denn das Geld sitzt bei der Zielgruppe aufgrund der schweren Zeiten nicht mehr locker. Reich wird keiner davon. Und insbesondere die Künstler°innen können sich die Standgebühren auf Großveranstaltungen oft einfach nicht leisten, oder nur mit Mühe.
Insbesondere in der heutigen Zeit, die nicht zuletzt aufgrund der zahllosen Preissteigerungen ohnehin schwierig genug ist, finde ich es wichtig, einen Kontrapunkt zum Turbokapitalismus zu setzen. Und wenn es auch nur auf einer solchen vergleichsweise kleinen Veranstaltung ist.
Wie die ein oder andere vielleicht schon mal mitbekommen hat, bin ich neben dem Betreiben von PhantaNews.de und meinem Brotjob als IT-ler auch als Digital Artist unter dem Künstlernamen Xanathon tätig (dass ich unter dem Namen international bekannt bin, hat mir sogar mal ein Gerichtsurteil bestätigt, aber das ist eine andere Geschichte).
Ich war auf der Suche nach einem Shop, in dem ich T‑Shirts und andere Dinge mit meinen Motiven anbieten kann. Dabei wollte ich aufgrund der bekannt problematischen Qualität und der Preise nicht Spreadshirt und ähnliche nutzen – und aus naheliegenden Trump-Gründen erst recht nicht US-basierte Shops wie Redbubble. Weil Ruthe mal supergeek/3dsupply empfohlen hatte, habe ich ein wenig recherchiert und war ganz angetan, auch wenn die Produktbandbreite nicht eben die größte ist.
Ich habe also ein paar Motive hochgeladen. Die wurden auch nach relativ kurzer Zeit freigegeben; es muss sich jemand die Motive ansehen, bevor sie freigeschaltet werden, das ist ja auch okay so, damit man sich beispielsweise keinen Nazischeiß einfängt.
Da die in ihrem Shop haufenweise Fanart anbieten, hatte ich dann noch eine Anfrage dazu gestellt.
Heute morgen bekomme ich dann eine lakonische Mail, in der nicht etwa die Antwort auf meine Anfrage steht, sondern dass alle meine Motive entfernt wurden, weil es sich um KI- generierte Bilder handelt:
Deine Motive wurden soeben wieder aus dem Shop entfernt da sie KI generiert sind.
Wir bitten dich davon abzusehen weitere Motive die nicht selbst gestaltet sind bei uns hochzuladen.
Wenn ich auch größtes Verständnis dafür habe, dass man im Shop keine KI-generierten Bilder möchte, habe ich Fragen:
Warum wurden die Bilder gestern erst geprüft und freigeschaltet? Danach hatte ich nämlich den Link zur Designerseite bereits geteilt. Weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut?
Warum wird ohne jegliche Grundlage unterstellt, dass es sich um KI-Bilder handelt? Die Motive sehen noch nicht mal aus, wie KI-generierte Bilder.
Wenn man meint, es könne KI sein, sollte man dann nicht den Respekt vor dem Künstler haben und vor der Löschung mal kurz nachfragen statt einfach zu löschen?
Wenn man fälschlich löscht, warum wird dann die Bitte auf Wiederherstellung ignoriert?
Auf meine erste Email mit der Richtigstellung, dass es keine KI-Bilder sind, wurde relativ schnell geantwortet, auf den Hinweis, dass ich das Löschen ohne Rücksprache ziemlich frech fand antwortete man:
Nicht frech, sondern vorsichtig. Wir wollten weder dich persönlich noch deine Kunst angreifen.
Das haben sie allerdings mit der Unterstellung es sei KI-generiert eindeutig getan. Ich habe Jahre gebraucht, um mich mit den verschiedenen 3D-Applikationen vertraut zu machen, damit ich Bilder in der Qualität erstellen kann. Die Szenen zu komponieren dauert Stunden, danach fällt noch Postwork in Photoshop an. In jedem dieser Bilder steckt mein Herzblut.
Dass irgendjemand ohne Ahnung sie dann einfach nebenbei als »KI« löscht, schmerzt.
Und das zeigt auch gleich ein weiteres Problem sogenannter »KI-Kunst«. Abgesehen davon, dass haufenweise Bilder von Künstler°Innen ohne deren Zustimmung zum Training der Modelle benutzt wurden, steigen die Zahlen der Fälle, in denen Künstler°Innen fälschlich bezichtigt werden, ihre Bilder seien KI-generiert. Bei automatisierten Systemen ist das schon schlimm genug, aber wenn Menschen ohne Rückfrage Bilder löschen, oder kritisieren, weil sie meinen, die seien durch einen KI-Algorithmus erstellt, ist das neben dem Bilder-Diebstahl durch die KI-Kapitalisten ein weiterer harter Schlag für die Künstler°innen, denn ihre Werke und ihre Arbeit werden quasi im Vorübergehen nachlässig gering geschätzt und ihnen wird zudem die Nutzung von KI-Modellen unterstellt.
[Edit]Noch gar nicht gesprochen haben wir an der Stelle über meinen komplett verschwendeten Zeitaufwand, um die Motive online zu stellen.[/Edit]
Bei 3DSupply/Supergeek hielt man es zudem nicht mehr für notwendig, auf meine Frage, ob sie die Motive wiederherstellen, zu antworten (als IT-ler, der auch mit Webshops arbeitet, weiß ich, dass das relativ simpel möglich sein sollte, falls sie keinen mundgeklöppelten Fummel&Bastel-Shop haben). Dass ich den Link zum Shop schon geteilt hatte und meine Besucher da jetzt nur eine leere Seite sehen, scheint bei 3dsupply niemanden zu interessieren. Hätte man mir geantwortet, wäre es zu diesem Text gar nicht erst gekommen. Auch meine Anfrage bezüglich Fanart wurde übrigens nicht beantwortet.
Ich überlege mir jetzt, ob ich den Aufwand mit dem Hochladen nochmal betreibe, oder ob ich es lasse.
Aufgrund dieser höchst negativen und frustrierenden Erfahrungen und des respektlosen Verhaltens kann ich den Laden für Künstler°Innen nicht empfehlen. Und auch Kund°Innen sollten mal darüber nachdenken, ob sie einen Shop unterstützen möchten, der derart respektlos mit Künstlern umgeht.
Sollte es noch zu irgendwelchen Rückmeldungen vom Shopbetreiber kommen, werde ich den Text ergänzen.
[Update:] Nachdem ich diesen Text online gestellt habe und ihnen den Link geschickt habe, kam dann doch noch Antwort:
Das ist doch nun wirklich unnötig.
Nur weil eine Mail nicht umgehend beantwortet wird heißt es doch nicht, dass man keine Antwort mehr bekommt.
Hier arbeiten Menschen.
Zu deiner Frage: Ja, du müsstest die Motive erneut hochladen.
Wir haben doch gesagt, dass wir das weder dich noch deine Kunst persönlich angreifen wollten.
Warum du das in diesem Maße persönlich nimmst, dass wir da in deinem Fall etwas zu gründlich waren, verwundet doch sehr. Gerade da du betont hast eigentlich keine Zeit für lange Texte zu haben!
Uns jetzt mit einem negativen Online Text schlecht zu machen und auch Kunden vor uns warnen wollen ist etwas drüber.
Es steht uns als Onlineshop Betreiber nunmal frei Motive abzulehnen.
Um das in jedem Fall vorab mit den Artists besprechen, haben wir nicht die Kapazitäten.
Tut uns leid, dass so ein Sachverhalt dich in diesem Maße aufgewühlt hat.
Alles Gute für dich
Ein Mensch sitzt hier auch. Dass ich keine Zeit für lange Texte habe, ist inhaltlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Dass sie keine »Kapazitäten« haben, um ungerechtfertigte Löschungen zu verhindern, hilft in der Sache nicht weiter und bekräftigt eher die Respektlosigkeit vor Künstler und Werk. Dass es ihnen frei steht, Motive abzulehnen, steht außer Frage, aber das ist am eigentlichen Thema weit vorbei. »Etwas zu gründlich« ist ein Euphemismus. Am Ende tut ihnen noch nicht mal ihr Fehler leid, sondern dass »ein Sachverhalt« mich ihrer Meinung nach »aufgewühlt« hat.
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