Buch

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 596

Cover Bücherbrief 596

Da Erik sich Ende Juli auf der­sel­ben Ver­an­stal­tung befand wie ich, kam der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF mini­mal ver­spä­tet. Da ich aber dar­über hin­aus noch wei­te­ren Urlaub hat­te, ver­zö­ger­te sich die Ver­öf­fent­li­chung hier auf Phan­ta­News sogar noch wei­ter. Ich bit­te das Unend­schuld­ba­re zu ent­schul­di­gen. :o)

In der Aus­ga­be 596 dreht sich wie immer alles um Phan­tas­tik. Dies­mal gibt es kei­nen ein­füh­ren­den Arti­kel, es geht gleich los mit Buch­be­spre­chun­gen aus den ver­schie­de­nen Gen­res.

Im Bereich deut­sche Phan­tas­tik fin­den sich unter ande­rem Rezen­sio­nen zu SILBER von Kers­tin Gier, der von Ste­fan Cer­no­hu­by beim Arca­num-Ver­lag her­aus  gege­be­nen Antho­lo­gie VON FEUER UND DAMPF, sowie Marc Strauchs DER GEHEIME KRIEG.
Bei der inter­na­tio­na­len Phan­tas­tik bespricht Erik DAS HERZ DES SATYRS von Eliza­beth Amber, Micha­el A. Stack­po­les WORLD OF WAR­CRAFT-Roman VOL´JIN – SCHATTEN DER HORDE und J. R. Wards DIE ANKUNFT.

Wei­ter­hin hat Erik sich ein Fan­zine ange­se­hen, näm­lich die Aus­ga­be Juli 2013 der BLÄTTER FÜR VOLKSLITERATUR, und bespricht auch zwei Hör­spie­le aus dem Hau­se Fol­gen­reich, ein­mal DORIAN HUNTER und ein­mal MARK BRANDIS.

Den PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF 596 kann man wie immer hier als PDF-Datei her­un­ter laden. Er hat eine Grö­ße von knapp über 200 kB.

Bücher­brief 596, Juli 2013

Erschienen: FANDOM OBSERVER 290

Cover FO 290

Selbst­ver­ständ­lich ist die Aus­ga­be 290 des FANDOM OBSER­VERs pünkt­lich zum Monats­an­fang August erschie­nen, ich berich­te auf­grund mei­nes Urlaubs aller­dings erst jetzt dar­über, ich fau­le S…ocke.

Die aktu­el­le Num­mer steht unter der Ägi­de des Chef­re­dak­teurs Olaf Fun­ke und befasst sich auf 12 Sei­ten mit fol­gen­den The­men:

* Der Herr des blau­en Palais: Olaf Brill gra­tu­liert Rai­ner Erler zum 80. Geburts­tag
* Heyho!: Der Lone Ran­ger kommt ins Kino
* Noch ein Pfad­fin­der: Super­man fliegt wie­der
* Unto­te Hor­den: Die Zom­bies gegen Brad Pitt

Wei­ter­hin fin­den sich im Heft Film­be­spre­chun­gen, Unter­neh­mens­nach­rich­ten (wat?) und selbst­ver­ständ­lich auch wie­der Buch­re­zen­sio­nen.

Der FANDOM OBSERVER 290 kann wie immer und selbst­ver­ständ­lich auch immer noch auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te her­un­ter gela­den wer­den. Er liegt als PDF vor und ist kos­ten­frei.

Cover FO290 Copy­right Redak­ti­on FANDOM OBSERVER

Neu bei Folgenreich: DIE ELFEN und DORIAN HUNTER

Beim Hör­spiel­spe­zia­lis­ten Fol­gen­reich erschei­nen neue Epi­so­den erfolg­rei­cher Seri­en. Zum einen aus Bern­hard Hen­nens ELFEN-Rei­he, zum ande­ren für Gru­sel­freun­de die Fort­set­zung der Aben­teu­er von DORIAN HUNTER.

Cover Die Elfen 7

DIE ELFEN – Fol­ge 7: DIE BIBLIOTHEK VON ISKRENDRIA

Bei der ver­zwei­fel­ten Zer­stö­rung des Alben­pfa­des durch die Elfen­kö­ni­gin Eme­rel­le ent­steht ein Riss im Gol­de­nen Netz, das die Alben­mark vor den unheim­li­chen Schat­ten­we­sen Yin­giz schützt. Da Eme­rel­le die Schat­ten selbst nicht besie­gen kann und immer mehr von ihnen den Weg in die Elfen­welt fin­den, sen­det sie Kobol­din Gan­da zusam­men mit Ollo­wain, dem Schwert­meis­ter der Elfen, in die ver­bor­ge­ne Biblio­thek von Isken­dria, um dort eine Lösung zu fin­den. Jedoch war­tet hier bereits ein Grau­en erre­gen­der Wider­sa­cher: ein Devant­har, der letz­te Über­le­ben­de eines dämo­ni­schen Volks aus der Urzeit Alben­marks, der in der Lage ist, die Iden­ti­tät sei­ner Opfer anzu­neh­men. In Gestalt eines Biblio­the­kars bringt der Devant­har Ollo­wain bei­na­he um des­sen Ver­stand, wäh­rend Gan­da ihm ein ver­hei­ßungs­vol­les Buch über die Alben­pfa­de und die Yin­giz ent­wen­den kann. Auf der Flucht und schwer ver­letzt öff­net Gan­da in letz­ter Sekun­de ein Tor zu einem Alben­pfad, macht dabei aber einen ent­schei­den­den Feh­ler …

DIE BIBLIOTHEK VON ISKENDRIA erscheint am 16.08.2013 unter der Art.-Nr. 0602537253968), der Preis beträgt 6,99 EUR.

Cover Dorian Hunter 22.2

DORIAN HUNTER – Fol­ge 22.2: ESMERALDA – VERGELTUNG

der zwei­te Teil über die ers­te Wie­der­ge­burt Dori­an Hun­ters nach sei­nem Leben als Baron de Con­de: Ein Tage­buch aus der Zeit der spa­ni­schen Inqui­si­ti­on bringt die ent­schei­den­den Hin­wei­se. Doch wie­der bricht Dori­an bewusst­los zusam­men, als die Erin­ne­rung ihn über­mannt … Wäh­rend im 16. Jahr­hun­dert Juan Gar­cia de Tabe­ra und Esme­ral­da im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ver­su­chen ihre Haut zu ret­ten, flüch­tet Heln­wein, der das Tage­buch ent­deckt hat, gemein­sam mit Coco Zamis vor den Dämo­nen; der­weil bekommt der Koma­pa­ti­ent Besuch von einem 500 Jah­re alten Feind. Dabei hat Secret Ser­vice-Agent Mar­vin Cohen einen gran­dio­sen Auf­tritt, als er Dori­an im Kran­ken­haus bewacht und mal wie­der glaubt, alles im Griff zu haben…
In expli­zi­ten Sze­nen bricht die gan­ze Gewalt und Grau­sam­keit der Inqui­si­ti­on, ein blu­ti­ges Spiel­feld für mons­trö­se Sadis­ten, über den Hörer her­ein. Wie­der­um über­zeugt die Pro­duk­ti­on mit einer inno­va­ti­ven Viel­sei­tig­keit der Dar­stel­lung, den Zeit­sprün­gen und schnel­len Sze­nen­wech­seln.

ESMERALDA – VERGELTUNG erscheint am 30.08.2013 unter der Art.-Nr. 0602537243495, der Preis beträgt 6,99 Euro.

Cover Copy­right Universal/​Folgenreich

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Vom Taschenbuch zum Paperback – Evolution oder Abzocke?

Bücher

(Sechs­te Un­ter­bre­chung der Som­mer­pause, Anm. d. Red.)

In den letz­ten Tagen wird in ein­schlä­gi­gen Medi­en, die sich mit dem Buch­markt befas­sen gemel­det, dass die Pro­duk­ti­on von Taschen­bü­chern der Publi­kums­ver­la­ge deut­lich zurück geht. Genannt wer­den bei­spiels­wei­se Zah­len von nicht uner­heb­li­chen 18% unter Vor­jah­res­ni­veau. Auf den ers­ten Blick scheint das nicht ver­wun­der­lich, denn das eBook knab­bert selbst­ver­ständ­lich ins­be­son­de­re am Taschen­buch­markt. Den­noch: ange­sichts der kol­por­tier­ten Absatz­zah­len in Sachen eBook kann die­ses nicht der maß­geb­li­che Grund für den gedros­sel­ten Out­put der Ver­la­ge sein.

Aber auch die Lösung wird gleich mit­ge­lie­fert: die Ver­la­ge stei­gen um auf soge­nann­te »Paper­backs«, das sind im Prin­zip nur etwas grö­ße­re und mini­mal auf­we­ni­ger gestal­te­te Taschen­bü­cher (im Eng­li­schen ist Paper­back ein­fach nur das Wort für Taschen­buch). Und die ver­kauft man deut­lich teu­rer, weil sie ja ver­meint­lich »wer­ti­ger« sind, obwohl auch nix ande­res drin steht, als in den Taschen­buch-Cou­sins.

Das ist ein Klas­si­ker im neu­en Gewand: auch frü­her schon hat man durch grö­ße­re Schrift­ar­ten oder mehr Durch­schuss Platz geschun­den, um aus eigent­lich mick­ri­gen Heft­chen beein­dru­cken­de Wäl­zer zu machen, die man dann zum dop­pel­ten Preis ver­kau­fen konn­te. Oder hat eng­li­sche Roma­ne so auf­ge­bla­sen, dass man aus einem Band zwei machen konn­te – und dar­an gleich dop­pelt ver­dien­te. Pro­mi­nen­tes­tes Bei­spiel ist hier GAME OF THRONES, eine mei­ner frü­he­ren Begeg­nun­gen damit war die deut­sche Fas­sung der DRA­GON­LAN­CE-Roma­ne wei­land bei Gold­mann. Die Aus­flüch­te und Erklä­rungs­ver­su­che  der Ver­la­ge sind viel­fäl­tig: auf­grund der Über­set­zung wür­den die Tex­te län­ger und die Bücher wären dann nicht mehr ergo­no­misch ist die meist genutz­te Aus­re­de. Das könn­te man durch Anpas­sun­gen im Satz leicht umge­hen und wenn ich mir so man­chen Zie­gel­stein anse­he, scheint das auch nur manch­mal zu stö­ren.

Jetzt steigt man also gleich auf ein neu­es Buch­for­mat um und ser­viert den glei­chen, alten Text­wein in ver­meint­lich neu­en Paper­back-Schläu­chen, die eben nur deut­lich teu­rer sind.

Eigent­lich könn­te es einem Recht sein. War­um? Weil das mei­ner Ansicht nach dem eBook als Taschen­buch-Alter­na­ti­ve wei­te­ren Vor­schub leis­ten wird. Wobei man sich natür­lich dar­über im Kla­ren sein muss, dass damit auch die eBook-Fas­sun­gen teu­rer wer­den, denn deren Prei­se legen die Ver­la­ge ja meist nach den Ver­kaufs­prei­sen der Print­aus­ga­ben unver­schämt hoch fest. Letzt­end­lich darf man aber davon aus­ge­hen, dass der Leser die Zeche zahlt und Mehr­ein­nah­men durch die höhe­ren Prei­se noch nicht ein­mal bei den Autoren ankom­men, denn die Ver­la­ge dürf­ten mit höhe­ren Her­stel­lungs­kos­ten für die Paper­backs argu­men­tie­ren. Ver­lie­rer sind neben den Ver­la­gen somit mal wie­der alle.

Als Quint­essenz bleibt eine Bin­sen­weis­heit: es geht weder um die Leser, noch um die Stof­fe, noch die Autoren, son­dern ein­zig dar­um, Koh­le zu machen. Man könn­te aber wenigs­tens ver­su­chen, uns nicht der­art offen­sicht­lich abzu­sei­hen, oder?

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Bild: Bücher von Nor­dic Co-ope­ra­ti­on web­site (nor​den​.org), aus der Wiki­pe­dia, CC BY

DIE LETZTE INSTANZ – Eine Livehörspielinszenierung im Steampunkgewand

Die letzte Instanz

(Ers­te Unter­bre­chung der Som­mer­pau­se , Anm. d. Red.)

Ham­burg: Stö­ckel­schu­he wer­den über den Büh­nen­bo­den geklap­pert, danach klir­ren Glä­ser anein­an­der, Schüs­se fal­len. Ein Schau­spie­ler röchelt ster­bend ins Mikro­fon. Dann plötz­lich eine Stim­me: »Wir beob­ach­ten Sie! Wir sind die letz­te Instanz«, mit die­sen unheils­schwan­ge­ren Wor­ten ende­te das Live­hör­spiel auf dem Aether­cir­cus 2013. Die acht Künst­ler ver­las­sen die Büh­ne. Eine Stun­de Schau­spiel, Sounds, Musik und einen ner­ven­auf­rei­ben­den Kri­mi prä­sen­tier­ten Sie den Zuschau­ern. Aber das Pro­jekt ist noch lan­ge nicht zu Ende. Die Haupt­auf­füh­rung  fin­det am Sams­tag, 10. August, um 20 Uhr (Ein­lass ab 18 Uhr) im Thea­ter an der Marsch­ner­stra­ße, Marsch­ner­stra­ße 46 statt. Die Steam­punk-Band Dra­chen­flug wird erneut die Musik gestal­ten und das Team hat sich bereits neue Extras aus­ge­dacht.

Die Geschich­te des Live-Hör­spiels beginnt am frü­hen Mor­gen im Jah­re 1888 auf dem Fuhls­bütt­ler Flug­platz. Eine Kut­sche prescht her­an und als sich die Nebel lich­ten taucht ein impo­san­tes Luft­schiff auf. Vier gela­de­ne Gäs­te, die unter­schied­li­cher nicht sein kön­nen, haben die Ehre, das neu­es­te Wun­der­werk der Tech­nik zu betre­ten, um die Jung­fern­fahrt von Ham­burg nach Mün­chen zu erle­ben. Was sie nicht wis­sen ist, dass sie alle mehr als die Tickets eint. Noch ahnen sie nicht was für ein Grau­en sie über den Wol­ken erwar­ten wird. Es geht um Schuld, Sün­den, Buße und Erlö­sung. Doch die Rei­se endet für alle anders als gedacht. Ein rasan­ter Kri­mi als Live-Hör­spiel in der Zeit von Jules Ver­ne und Köni­gin Vic­to­ria insze­niert.

Aber was ist eigent­lich ein Live-Hör­spiel? Auf der Büh­ne lei­hen bekann­te Spre­cher den Figu­ren ihre Stim­me und spie­len die Steam­punk- Geschich­te aus der Feder von Mar­co Ansing und Kris­ti­na Loh­feldt. Eine insze­nier­te Lesung, die das Kopf­ki­no anregt. Die Geräu­sche­ma­che­rin­nen Nata­lia Obscu­ra und Evie Ex Machi­na las­sen Türen quiet­schen, Pro­pel­ler rat­tern, Pis­to­len knal­len und Schrit­te vor­bei­has­ten. Dazu kom­po­nier­te Micha­el, Frei­herr von Dun­kel­fels, die atmo­sphä­ri­sche Musik.
Die Figu­ren des Stü­ckes wer­den von nam­haf­ten Schau­spie­lern gespro­chen. So wird der neu­gie­ri­ge Jour­na­list Her­mann Kühn von Mar­tin Sabel dar­ge­stellt, der bereits in vie­len Hör­spie­len (Arwin­ger, Geis­ter­scho­cker, Dori­an Hun­ter, der Fluch, Cai­ne, Drizzt, Dra­gon­bound, etc.) zu hören ist. Det­lef Tams leiht dem preu­ßi­schen Sol­da­ten Fried­rich Adal­bert vom Lehn sei­ne Stim­me. Er sprach bereits in Dori­an Hun­ter, Die drei ??? – Kids, Lar­ry Brent, Ham­burg-Kri­mis und vie­les ande­re. Wiba Stein stellt die undurch­sich­ti­ge Chan­tal LaGran­de dar. Zu sehen war sie in Pro­duk­tio­nen wie z.B. »Soul Kit­chen«, »Not­ruf Hafen­kan­te« und “Lie­be dei­nen Feind“. Die Autoren des Stücks spie­len auch mit: als der geheim­nis­vol­le Kathar­sist (Mar­co Ansing) und die femi­nis­ti­sche Elsa Stahl (Kris­ti­na Loh­feldt). Das Cover stammt von Wey-Han Tan.

Das Beson­de­re an dem Pro­jekt: Die Insze­nie­rung und eine CD-Pres­sung wird finan­ziert durch ein Crowd­fun­ding bei Start­next.

Wenn Die letz­te Instanz am 10. August erneut auf der Büh­ne steht, wird das Gen­re Steam­punk wie­der für Augen und Ohren erleb­bar gemacht. Musi­ka­li­sche Extras, wit­zi­ge Show­ein­la­gen und ver­rück­te Büh­nen­re­qui­si­ten machen das Stück zu einem Muss für jeden Steam­punk- und Hör­spiel­fan.

Noch gibt es Kar­ten …

Nähe­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf www​.steam​punk​hoer​spie​le​.de. Hier kön­nen auch Kar­ten reser­viert wer­den.

letzteinstanz01

Bil­der Copy­right Mar­co Ansing

XTME:PHANTASTIK Ausgabe zwei ist erschienen

Cover xtme:phantastik 2

XTME:PHANTASTIK ist ein von Myra Çakan her­aus­ge­ge­be­nes eBook-Maga­zin, das sich aus­schließ­lich mit Inde­pen­dent-Publi­ka­tio­nen (man­che nen­nen es auch »Self­pu­bli­shing«) im Bereich Phan­tas­tik beschäf­tigt. Soeben ist die Aus­ga­be zwei erschie­nen, dies­mal dreht es sich um Fan­ta­sy.

xtme:phantastik ist etwas Beson­de­res unter den SF&F Publi­ka­tio­nen, da es den Machern dar­um geht, die Leser mit guten Tex­ten von selbst publi­zie­ren­den Autoren bekannt zu machen. Wobei sich nam­haf­te Schrift­stel­ler unter den Self­pu­blishern befin­den! Außer­dem bie­tet xtme:phantastik expli­zit auch Jung­au­to­ren eine Platt­form – so wird in jeder Aus­ga­be ein Nach­wuchs­ta­lent in der Rubrik »Neu­ent­de­ckung« vor­ge­stellt.

In der Num­mer zwei erwar­ten Sie bekann­te Autoren wie Nika Lubit­sch, die eine para­nor­ma­len Sto­ry bei­steu­ert, sowie Uwe Post, der eine Novel­le prä­sen­tiert. Susan­ne Pav­lo­vic berich­tet über Zwer­ge, Peter Nath­schlä­gers Geschich­te ist dem magi­schen Rea­lis­mus ver­pflich­tet, Anne Merit Blum ist mit einer stim­mungs­vol­len Erzäh­lung ver­tre­ten und außer­dem gibt es noch eine Sto­ry von Kai Noa.

XTME:PHANTASTIK erhält man für gera­de mal 99 Cent – natür­lich – als eBook für den Kind­le bei Ama­zon. Das Cover stammt von Lothar Bau­er.

Cover Copy­right Myra Çakan

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STAR TREK: KHAN

Cover "Star Trek: Khan"

Als die ori­gi­na­le STAR TREK-Serie in den 1960ern ent­stand, war die Mit­te der 1990er noch 30 Jah­re ent­fernt – eine lan­ge Zeit. Und so erfand man für den Gegen­spie­ler Khan Noo­ni­en Singh als Pseu­do­his­to­rie die Euge­ni­schen Krie­ge, die Mit­te der Neun­zi­ger getobt haben soll­ten und in deren Rah­men der Kriegs­ver­bre­cher Khan über gro­ße Tei­le der Erde geherrscht hat­te. Trotz des iko­ni­schen Cha­rak­ters, der es schon zu TOS-Zei­ten in eine Epi­so­de und sogar einen Kino­film gebracht hat­te, woll­te man spä­ter irgend­wie nicht mehr so recht etwas von die­sen Euge­ni­schen Krie­gen wis­sen: in einer VOY­A­GER-Dop­pel­fol­ge besucht ein Teil der Crew die Erde der Neun­zi­ger – und die sah aus wie bei uns, kei­ne Spur von Gen-Krie­gen.

Durch den aktu­el­len STAR TREK-Film INTO DARKNESS ist Khan wie­der in aller Mun­de. Was es aber genau mit den Euge­ni­schen Krie­gen auf sich hat, wis­sen wir immer noch nicht. Unter der Ägi­de von Dreh­buch-Coau­tor Rober­to Orci (der ver­mut­lich über­wacht, ob die Details der Sto­ry zum neu­en Uni­ver­sum pas­sen) ent­wi­ckeln Mike John­son und Clau­dia Balbo­ni gera­de die Comic­rei­he STAR TREK: KHAN, wel­che im Okto­ber in sechs Tei­len bei IDW erschei­nen soll. Und dar­in gibt es die uns bekann­ten Neun­zi­ger nicht.

Wer­be­text:

By 1993, a wave of the gene­tic »super­men« inclu­ding Khan, had simul­ta­neous­ly assu­med con­trol of more than 40 of Earth’s nati­ons. From 1992 to 1996, Khan was abso­lu­te ruler of more than one-quar­ter of Earth’s popu­la­ti­on, inclu­ding regi­ons of Asia and the Midd­le East. Con­side­red »the best of tyrants«, he sever­ely curtail­ed the free­doms of his sub­jects, but his reign was an excep­ti­on to simi­lar cir­cum­s­tances in Earth histo­ry – lack­ing mas­sa­cres or inter­nal war.

Ich fin­de es sehr lobens­wert, dass hier auf Gescheh­nis­se der ori­gi­na­len Zeit­li­nie zurück gegrif­fen wird und bin gespannt, wel­che Sto­ry die Autoren sich aus­ge­dacht haben. Auf ein­mal ist dadurch der Reboot näher am klas­si­schen STAR TREK als die »canon-Fern­seh­se­ri­en«. Als Vor­bild für Khan hält aber im neu­en Comic ver­ständ­li­cher­wei­se Bene­dict Cum­ber­batch her.

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Cover STAR TRK: KHAN Copy­right IDW Publi­shing

Aaron Eckhard ist I, FRANKENSTEIN

Aaron Eckhard

Dr. Vik­tor Fran­ken­steins Krea­ti­on – oder sagen wir viel­leicht bes­ser: Krea­tur – nach dem Mary Shel­ley-Roman gehört zu den wohl meist­ver­film­ten Anti­hel­den der Film­ge­schich­te. Und es ist mal wie­der eine neue auf dem Weg.

Die neue Fas­sung ist eine moder­ne Ver­si­on und wirft einen neu­en Blick auf das Mons­trum, das nicht viel mit dem von frü­her zu tun hat. Auf Schrau­ben im Hals wird man wohl ver­zich­ten müs­sen, dafür unter­zieht sich die Krea­tur umfang­rei­cher plas­ti­scher Chir­ur­gie, um sein Aus­se­hen … na sagen wir mal: »zu ver­bes­sern«. Außer­dem trai­niert das Geschöpf, um fit zu sein. Jetzt soll­te man aber nicht auf die idee ver­fal­len, es hand­le sich hier­bei um eine Fran­ken­stein-Ver­si­on eines Fit­ness-Vide­os, das Geschöpf benö­tigt die Muckis für sei­nen Kampf gegen Gar­go­y­len, Dämo­nen­prin­zen und Armeen aus Unto­ten.

Ja, es fällt irgend­wie auf, dass Aaron Eck­hard, der dies­mal die Rol­le der Krea­tur über­neh­men soll, nicht unbe­dingt das Mons­ter spielt, das Opa gekannt hat. Die neue Fas­sung basiert auf dem gleich­na­mi­gen Comic von Kevin Gre­vioux.

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Bild: Aaron Eck­hard 2010, von gdc­gra­phics at http://​flickr​.com/​p​h​o​t​o​s​/​g​d​c​g​r​a​p​h​i​cs/, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

 

Trailer: SEVENTH SON

Jeff Bridges ist spä­tes­tens seit TRON LEGACY im Gen­re-Bereich wie­der gut unter­wegs. In Kür­ze wird man ihn an der Sei­te von Ryan Rey­nolds in der Komö­die um unto­te Cops R.I.P.D. sehen kön­nen außer­dem steht aller­d­ins der Fan­ta­sy­film SEVENTH SON an – und was der Trai­ler zeigt ist über­aus viel­ver­spre­chend!

Die Geschich­te spielt im 18. Jahr­hun­dert und dreht sich um den jun­gen Tho­mas (Ben Bar­nes), sieb­ter Sohn eines sieb­ten Soh­nes, der aus­er­ko­ren wird, zum »Spook« zu wer­den. Spooks sind Geis­ter­jä­ger und er wird zum Lehr­ling des loka­len Ver­tre­ters Mas­ter Gre­go­ry (Jeff Bridges). Vor vie­len Jah­ren hat der die böse Mut­ter Mal­kin besiegt und gebun­den, doch eines Tages kann die Hexe sich befrei­en und schwört Rache. Gre­go­ry hat nun statt vie­len Jah­ren nur sehr wenig Zeit, um Tom alles Wich­ti­ge bei­zu­brin­gen und Mut­ter Mal­kin dar­an zu hin­dern, die Mensch­heit ins Dun­kel zu zie­hen.

Der Film basiert auf der WARD­STONE-Buch­rei­he (in den USA auch als LAST APPRENTICE) von Joseph Delaney, von der bereits neun Bän­de ver­öf­fent­licht wur­den und vier wei­te­re sich in Vor­be­rei­tung befin­den. War­ner Bros. hofft offen­bar, mit einem neu­en Fran­chise in die Fuß­stap­fen eines gewis­sen erfolg­rei­chen Zau­ber­lehr­lings tre­ten zu kön­nen. In Deutsch­land erschie­nen die ers­ten vier Roma­ne der Rei­he unter dem Titel DER SPOOK.

Neben Bar­nes und Bridges spie­len unter ande­rem Juli­an­ne Moo­re (Mal­kin), Ant­je Traue, Dji­mon Houn­sou und Kit Haring­ton, Regie führt . US-Kino­start ist im Febru­ar 2014, bei uns glück­li­cher­wei­se aber schon im Okto­ber 2013! Jay!

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​k​V​g​8​Z​T​V​0​ifU

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LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMEN als Serie für Fox?

Cover LEG

Wie Enter­tain­ment Weekly mel­det, hat der US-Fern­seh­sen­der Fox einen Pilot­film für eine Serie bestellt, der auf den Comics LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMEN von Alan Moo­re und Kevin O´Neill basiert. Als Show­run­ner soll Dreh­buch­au­tor und Pro­du­zent Micha­el Green fun­gie­ren, den kennt man bei­spiels­wei­se von GREEN LANTERN oder HEROES.

Der Comic erschien bereits im Jahr 1999 und fand bereits ein­mal eine Umset­zung als Kino­film, der wur­de aller­dings all­ge­mein eher nega­tiv ange­nom­men. Inhalt­lich geht es um fik­ti­ve Figu­ren aus dem vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter, näm­lich Allan Quar­ter­main, Cap­tain Nemo, der Unsicht­ba­re, Mina Mur­ray sowie Dr. Jekyll (und selbst­ver­ständ­lich Mr. Hyde).

Wie oben geschrie­ben wur­de erst ein­mal ein Pilot­film geor­dert, nach des­sen Begut­ach­tung die hohen Mäch­te beim Sen­der ent­schei­den wer­den, ob das Gan­ze in Serie gehen wird. Moo­re und O´Neill sind übri­gens nicht in das Pro­jekt invol­viert.

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Cover LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMEN Vol. 1 Copy­right Wild­Storm

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