Buch

Preiserhöhungen – die feuchten Träume der Buchbranche?

Spitzweg

Ich bin schon lan­ge der Ansicht, dass ins­be­son­de­re Mas­sen­wa­re-Bücher hier­zu­lan­de deut­lich über­teu­ert sind. Und ich mei­ne damit klas­si­sche gedruck­te Bücher, die meist ver­lang­ten Mond­prei­se für eBooks sind eine ganz ande­re Geschich­te. In einem Arti­kel vom letz­ten Sonn­tag arbei­tet sich Bör­sen­blatt Online am The­ma ab und man ist ganz offen­sicht­lich der Ansicht, dass Bücher zu bil­lig sind und teu­rer wer­den müs­sen. Als Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe bedient man sich des Ein­kaufs­lei­ters vom Bar­sor­ti­men­ter KNV. Der agiert mit Phra­sen wie »Bücher haben ihren Preis« oder »Bücher in gedruck­ter oder digi­ta­ler Form haben ihren Wert«.

Machen wir mal einen Rea­li­täts­check hin­sicht­lich der Kos­ten von Büchern in Euro­pa und den USA. ich möch­te hier mal eini­ge Prei­se exem­pla­risch nen­nen, um zu zei­gen, dass Gedruck­tes hier­zu­lan­de im Ver­gleich ein­fach zu teu­er ist. Vor­her will ich aller­dings noch auf eine sei­ner Aus­sa­gen ein­ge­hen. Er führt aus, dass es einen Preis­an­stieg um ca. zwei Pro­zent gab und fügt hin­zu:

Seit zwan­zig Jah­ren gab es eine sol­che Preis­er­hö­hung von einem Jahr zum ande­ren nicht mehr.

Ich weiß ja nicht, von wel­chen 20 Jah­ren er redet, aber ich kann mich an deut­li­che Preis­stei­ge­run­gen zur Umstel­lung von Deutsch­mark auf Euro erin­nern – und in Blick in mein Buch­re­gal bestä­tigt das auch. War­um blen­det er die­se Tat­sa­che wis­sent­lich aus?

Aber kom­men wir zu den Preis­ver­glei­chen. Ich habe eini­ge Bücher – natür­lich aus dem Seg­ment »Phan­tas­tik« – her­aus­ge­sucht und deren Prei­se in ver­schie­de­nen Län­dern ver­gli­chen. Es han­delt sich aus nahe­lie­gen­den Grün­den um inter­na­tio­na­le Titel, die in allen Län­dern ver­füg­bar sind. Das Ergeb­nis ist wie folgt:

Suzan­ne Coll­ins  – THE HUNGER GAMES, deut­scher Titel: DIE TRIBUTE VON PANEM, Hard­co­ver

  • Deutsch­land: 18,95 EUR
  • United King­dom: 9,99 GBP ~ 12,00 Euro
  • USA: 14,06 USD ~ 10,34 EUR
  • Ita­li­en: 12,67 EUR
  • Spa­ni­en: 15,20

J. R. R. Tol­ki­en – THE HOBBIT – deut­scher Titel: DER HOBBIT, Hard­co­ver

  • Deutsch­land: 14,95 EUR
  • United King­dom: 7,19 GBP ~ 8,64 EUR
  • USA: 11,80 USD ~ 8,68 EUR
  • Ita­li­en: es scheint kei­ne ita­lie­nisch­spra­chi­ge Aus­ga­be zu exis­tie­ren, die eng­li­sche kos­tet EUR 10,36
  • Spa­ni­en: 13,25 EUR

Geor­ge R. R. Mar­tin:  A SONG OF ICE AND FIRE, deut­scher Titel: DIE HERREN VON WINTERFELL und DAS ERBE VON WINTERFELL, Taschen­buch

  • Deutsch­land: 15,00 EUR plus 15,00 EUR = 30 EUR
  • United Kin­dom: 6,29 GBP ~7,56 EUR
  • USA: 8,22 USD ~ 6,05 EUR
  • Ita­li­en: 12,75 EUR (die schei­nen eben­falls auf­zu­tei­len, aber es gibt anläss­lich der TV-Serie die ers­ten bei­den Bän­de in einem Buch)
  • Spa­ni­en: 9,50 EUR

J. K. Row­ling – HARRY POTTER AND THE DEATHLY HALLOWS, deut­scher Titel HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES, Hard­co­ver (gibt es in .de nicht als Taschen­buch)

  • Deutsch­land: 24,90 EUR
  • United King­dom: 12,23 GBP ~ 14,70 EUR
  • USA: 15,86 USD ~ 11,66 EUR
  • Ita­li­en: 18,40 EUR
  • Spa­ni­en: 20,90 EUR

Cor­ne­lia Fun­ke – TINTENHERZ, eng­li­scher Titel: INKHEART

  • Deutsch­land: 9,99 Euro (Taschen­buch), 19,90 (Hard­co­ver)
  • United King­dom: 5,75 GBP ~ 6,90 EUR (Taschen­buch), 11,59 GBP ~ 13,93 EUR (Hard­co­ver)
  • USA: 8,61 USD ~ 6,33 EUR (Taschen­buch), 17,12 USD ~ 12,59 EUR (Hard­co­ver)
  • Ita­li­en: 8,93 EUR (Taschen­buch), eine Hard­co­ver­aus­ga­be scheint es nicht zu geben
  • Spa­ni­en: 11,30 EUR (Taschen­buch), 23,65 (Hard­co­ver)

Las­sen wir es dabei bewen­den, ich könn­te hun­der­te wei­te­re Bei­spie­le nen­nen. Der Trend ist ein­deu­tig: Bücher sind im Ver­gleich zu ande­ren Län­dern in Deutsch­land teu­er. Zum Teil sogar sehr teu­er. Der ein­zi­ge Aus­rei­ßer in den Stich­pro­ben ist TINTENHERZ in Spa­ni­en, ver­mut­lich sind die dor­ti­gen Ver­la­ge ordent­lich über den Tisch gezo­gen wor­den. Es möge mir bit­te auch nie­mand damit kom­men, dass auf der bri­ti­schen Insel kei­ne Umsatz­steu­er auf Bücher anfällt, in allen Fäl­len wären die­se auch dann noch deut­lich preis­güns­ti­ger, wenn man sie­ben Pro­zent auf­schla­gen wür­de. Der Fair­ness hal­ber muss man auch noch sagen, dass Bücher in Frank­reich ähn­lich teu­er sind wie in Deutsch­land. Auch da arbei­tet offen­bar eine gute Lob­by. Ja, ich weiß, der Absatz­markt und damit die Pro­duk­ti­on in eng­li­scher Spra­che ist weit­aus höher als die in deut­scher, damit kann man mehr abset­zen. Die Preis­ge­stal­tung unter­schei­det sich aller­dings auch in Län­dern mit gerin­ge­ren Absatz­zah­len übli­cher­wei­se von Deutsch­land dadurch, dass Bücher preis­wer­ter sind. Und den Osten Euro­pas habe ich dabei noch gar nicht betrach­tet. Übri­gens gilt auch in Spa­ni­en und Ita­li­en eine Buch­preis­bin­dung, eine sol­che exis­tiert in gera­de mal acht von 26 Län­dern Euro­pas. Nach aktu­el­len Sta­tis­ti­ken befin­det sich Deutsch­land beim all­ge­mei­nen Preis­ni­veau in Euro­pa unge­fähr in der Mit­te. Bei Buch­prei­sen sieht das aus schwer nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den anders aus. Lei­der konn­te ich kei­ne Sta­tis­tik fin­den, die die Buch­prei­se in euro­päi­schen Län­dern ver­gleicht, des­we­gen mei­ne Stich­pro­ben.

Grund­sätz­lich deu­ten die Stich­pro­ben aber an, dass Bücher hier­zu­lan­de im All­ge­mei­nen deut­lich mehr kos­ten, als anders­wo. Jaja, ich weiß, jetzt wird das Argu­ment mit der Über­set­zung kom­men, das ist immer gern genom­men. Aller­dings weiß man auch, dass Über­set­zer hier­zu­lan­de äußerst mise­ra­bel bezahlt wer­den, des­we­gen kann die­ser Umstand ins­be­son­de­re bei Best­sel­lern kein Argu­ment dar­stel­len. Außer­dem kann man mit ein wenig Ver­glei­chen erken­nen, dass sich die Prei­se über­setz­ter aus­län­di­scher Lite­ra­tur an denen deut­scher Bücher ori­en­tie­ren. Dar­aus könn­te man schlie­ßen, dass auch letz­te­re zu teu­er sind.

»Aber denkt denn kei­ner an die Autoren?« höre ich es wie­der ein­mal aus den hei­li­gen Hal­len der Buch­bran­che rufen. Doch, an die den­ke ich. Stän­dig. Und ich weiß, wie mise­ra­bel die ent­lohnt wer­den. So schlecht, dass außer Best­sel­ler­au­toren in Deutsch­land kaum jemand davon leben kann.

Wir hal­ten fest: Bücher sind bereits jetzt aas­geie­rig teu­er und der Bör­sen­ver­ein scheint zu unter­stüt­zen, dass die­se noch teu­rer wer­den sol­len. Zudem geht man vom Taschen­buch immer öfter gern mal aufs Paper­back, weil man das bei glei­chem Inhalt deut­lich teu­rer ver­ti­cken kann – man könn­te es, eben­so wie das Auf­tei­len von Wäl­zern auf zwei Bücher, auch als »Kun­den­ver­ar­sche« bezeich­nen, denn es han­delt sich nur um neue Schläu­che für alten Wein. Die Bran­che ver­steht offen­sicht­lich immer noch nicht, dass sie heut­zu­ta­ge in direk­ter Kon­kur­renz zu Tablet- und Smart­phone-Apps steht, die man für ein paar Cent erwer­ben kann. Von ande­ren direk­ten Kon­kur­ren­zen wie Inter­net, Spie­len, Fil­men noch gar nicht gespro­chen. Und auch nicht davon, dass man sich eben sei­nen Lese­stoff für einen Bruch­teil des deut­schen Prei­ses gleich im eng­li­schen Ori­gi­nal kau­fen kann. Aller­dings soll­te man sich die­se eng­li­schen Ori­gi­na­le bes­ser nicht bei deut­schen Anbei­tern kau­fen.

Die mas­siv anstei­gen­de Armut in Deutsch­land, nach aktu­el­len Anga­ben sind fünf Pro­zent aller Kin­der als arm anzu­se­hen, scheint die Bran­che in ihrer Fil­ter­bla­se eben­falls nicht zu inter­es­sie­ren. Wenn die Ent­schei­dung lau­tet: Buch oder etwas zu essen, ist die Ent­schei­dung wohl ein­fach. Kann sich noch jemand an Anton Phil­ipp Reclam erin­nern, der mit sei­ner Uni­ver­sal­bi­blio­thek auch weni­ger Betuch­ten das Lesen von Klas­si­kern und Bel­le­tris­tik ermög­li­chen woll­te? Was ist davon geblie­ben, außer dem Ansin­nen, mög­lichst vie­le Bücher »zu dre­hen«?

Ja, ich den­ke auch, dass Bücher einen Wert haben. Aber der Preis muss ange­mes­sen sein. Und das ist er in mei­nen Augen bereits jetzt nicht. Zumin­dest nicht bei den Publi­kums­ver­la­gen mit ihren Groß­auf­la­gen.

[cc]

Bild: Der Bücher­wurm, von Karl Spitz­weg, gemein­frei, ange­rei­chert mit Euro-Sym­bo­len

Fox verfilmt den Science Fiction-Thriller INFLUX

Cover INFLUX

INFLUX ist der neue SF-Thril­ler von Dani­el Sua­rez. Der ist in den USA noch nicht ein­mal erschie­nen (20. Febru­ar 2014), den­noch hat sich Fox die Film­rech­te dar­an bereits gesi­chert, ver­mut­lich auf­grund des Erfolgs frü­he­rer Roma­ne des Autoren, bei­spiels­wei­se des New York Times-Best­sel­lers DEMON. Inhalt des Buches ist, dass jemand dafür sorgt, dass sich die Tech­nik der Erde nicht zu schnell zu weit ent­wi­ckelt. Buch­be­schrei­bung:

Are smart pho­nes real­ly humanity’s most signi­fi­cant inno­va­ti­on sin­ce the moon landings? Or can some­thing else explain why the bold visi­ons of the 20th century—fusion power, gene­tic enhance­ments, arti­fi­ci­al intel­li­gence, cures for com­mon dise­a­se, exten­ded human life, and a host of other world-chan­ging advances—have remain­ed bey­ond our grasp? Why has the high-tech future that see­med immi­nent in the 1960’s fai­led to arri­ve?

Per­haps it did arrive…but only for a sel­ect few.

Par­tic­le phy­si­cist Jon Gra­dy is ecsta­tic when his team achie­ves what they’­ve been working toward for years: a device that can reflect gra­vi­ty. Their rese­arch will revo­lu­tio­ni­ze the field of physics—the crow­ning achie­ve­ment of a care­er. Gra­dy expects wide­spread accla­im for his enti­re team. The Nobel. Ins­tead, his lab is locked down by a shadowy orga­niza­ti­on who­se mis­si­on is to pre­vent at all cos­ts the social uphe­aval sud­den tech­no­lo­gi­cal advan­ces bring. This Bureau of Tech­no­lo­gy Con­trol uses the advan­ced tech­no­lo­gies they have har­ve­s­ted over the deca­des to ful­fill their mis­si­on.

They are living in our future.

Pre­sen­ted with the oppor­tu­ni­ty to join the BTC and impro­ve his own tech­no­lo­gy in secret, Gra­dy balks, and is ins­tead thrown into a night­ma­rish high-tech pri­son built to hold rebel­lious geni­u­ses like hims­elf. With so many gre­at intellects con­fi­ned tog­e­ther, can Gra­dy and his fel­low pri­soners con­cei­ve of a way to usher huma­ni­ty out of its arti­fi­ci­al dark age?

And when they do, is it pos­si­ble to defeat an ene­my that wields a tech­no­lo­gi­cal advan­ta­ge half a cen­tu­ry in the making?

Offen­sicht­lich gibt es auf­grund des frü­hen Sta­di­ums noch kei­ne Infor­ma­tio­nen zu Regis­seur oder Schau­spie­lern, sobald ich mehr erfah­re, wer­de ich dar­über berich­ten. Ab dem 20. Janu­ar kann man sich zumin­dest ein Bild von der Buch­vor­la­ge machen, das wird 416 Sei­ten stark sein und als Hard­co­ver knapp 20 Euro kos­ten, für das Kind­le-eBook wer­den aas­geie­ri­ge 14,21 Euro fäl­lig. Der Ver­lag ver­sucht offen­bar mit der Popu­la­ri­tät Koh­le zu machen.

Cover INFLUX und Inhalt­be­schrei­bung Copy­right Dut­ton Adult

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Neu bei Vodoo Press: INKUBATION von Wayne Simmons

Cover Inkubation

Bei Vodoo Press ist vor Kur­zem der Roman INKUBATION vom iri­schen Schrift­stel­ler Way­ne Sim­mons erschie­nen. Der Ori­gi­nal­ti­tel lau­tet FEVER, die Über­set­zung stammt von Andre­as Schiff­mann. Es han­delt sich um die Fort­set­zung von GRIPPE.

Ein töd­li­cher Grip­pe­stamm ist auf mys­te­riö­se Wei­se mutiert und kos­tet Mil­lio­nen Men­schen in ganz Irland und dar­über hin­aus den Tod. Doch die Infi­zier­ten blei­ben nicht lan­ge tot, son­dern erhe­ben sich zu Fleisch fres­sen­den Mons­tern.
In einem Qua­ran­tä­ne­la­bor vor den Toren Bel­fasts kämp­fen sich die Labo­ran­tin Ellis und der Wach­mann Abe ihren Weg durch die Gän­ge der leben­den Toten, ent­schlos­sen die grau­sa­me Wahr­heit ans Licht zu brin­gen.
Der alte Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker Tom zer­bricht sich sei­nen Kopf, um her­aus­zu­fin­den, was schief­ge­lau­fen ist.
Inzwi­schen fin­den sich ein klei­nes Kind und sei­ne zwei unglei­chen Beglei­ter inmit­ten eines Katz-und-Maus Spiels des übrig geblie­be­nen Mili­tärs, einer ver­deck­ten staat­li­chen Ein­heit und einer stets mehr wer­den­der Schar Toter wie­der.
Das Schick­sal der Mensch­heit liegt in ihren Hän­den.

INKUBATION liegt als Print­aus­ga­be und eBook vor. Ers­te­re gibt es zum Preis von 12,95 Euro, letz­te­re kos­tet erfreu­li­che 4,99 Euro. Das Titel­bild stammt von Micha­el Preis­sl.

INKUBATION
Hor­ror-Roman
Way­ne Sim­mons
Deut­sche Erst­ver­öf­fent­li­chung
Über­set­zung: Andre­as Schiff­mann
368 Sei­ten, Taschen­buch und eBook
Erschie­nen: Dezem­ber 2013
Preis: 12,95 (TB), 4,99 (eBook)
ISBN (TB): 978–3‑902802–40‑8
ISBN (eBook): ISBN: 978–3‑902802–70‑5
ASIN (Kind­le): B00GT0A6UY
Voo­doo Press

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Phantastische Akademie gibt Longlist des SERAPH 2014 bekannt

Seraph 2014

Nun­mehr im drit­ten Jahr ver­gibt die Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie e. V. in Koope­ra­ti­on mit den Stadt­wer­ken Leip­zig und der Leip­zi­ger Buch­mes­se den För­der­preis für Phan­tas­ti­sche Lite­ra­tur – SERAPH.
Für die bevor­ste­hen­de Preis­ver­lei­hung zur Leip­zi­ger Buch­mes­se haben über 40 Ver­la­ge aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz ihre Titel ein­ge­sen­det. In der Kate­go­rie »Bes­tes Buch« haben es in die­sem Jahr zwölf Titel und in der Kate­go­rie »Bes­tes Debüt« sie­ben Titel auf die Long­list geschafft.
Bis Mit­te Febru­ar wird nun eine 14-köp­fi­ge Exper­ten­ju­ry die Short­lists aus bei­den erar­bei­ten. Aus die­sen erge­ben sich schließ­lich die Sie­ger in bei­den Kate­go­rien, die am 13.03.2014 im Rah­men der Leip­zi­ger Buch­mes­se gekürt wer­den.

Long­list des SERAPH 2014

»Bes­tes Debüt«

  • Calie, Edie: 3 a.m. (Edi­ti­on Roter Dra­che)
  • Eliott, Dana S.: Taber­na Libra­ria – Die magi­sche Schrift­rol­le (Droe­mer­Knaur)
  • Hart­well, Katha­ri­na: Das Frem­de Meer (Ber­lin Ver­lag)
  • Meis­ter, Tara C.: Siran – Die Königs­kin­der (BVK Buch Ver­lag)
  • Röder, Alex­an­der: Der Mönch in Wei­mar (Feder&Schwert)
  • Spring­orum, Björn: Herbst­brin­ger (Baum­haus)
  • van Org, Luci: Frau Höl­le – Rag­na­r­ök‘ Dei­ne Mud­da! (Ubooks)

»Bes­tes Buch«

  • Cor­vus, Robert: Feind – Die Schat­ten­her­ren Bd. 1 (Piper)
  • Fink, Tors­ten: Der Prinz der Skor­pio­ne – Der Schat­ten­prinz Bd. 3 (Blan­va­let)
  • Glä­ser, Mecht­hild: Nacht aus Rauch und Nebel (Loe­we)
  • Honisch, Ju: Schwin­gen aus Stein (Feder&Schwert)
  • Jeltsch, Christian/​Kraemer, Olaf: Aba­ton 3 – Im Bann der Frei­heit (mixtvi­si­on Ver­lag)
  • Mar­zi, Chris­toph: Die wun­der­sa­me Geschich­te der Faye Archer (Hey­ne)
  • Meiß­ner, Tobi­as O.: Klin­gen­fie­ber (Piper)
  • Plasch­ka, Oli­ver: Das Licht hin­ter den Wol­ken (Klett-Cot­ta)
  • Simon, Cor­du­la: Ost­rov Mogi­la (Picus Ver­lag)
  • Simon, Ste­fa­nie: Feu­er der Göt­ter (Droe­mer­Knaur)
  • Win­ter, Maja: Die Säu­len der Macht (Blan­va­let)
  • Win­ter­feld, Danie­la: Der gehei­me Name (Droe­mer­Knaur)

Ab sofort kann das Ergeb­nis auch unter www​.phan​tas​ti​sche​-aka​de​mie​.de ein­ge­se­hen wer­den.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung der »Phan­tas­ti­schen Aka­de­mie«

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 602

Cover Bücherbrief 602

Bereits am 4. Janu­ar erschien die Aus­ga­be 602 (Dezem­ber 2013) von Erik Schrei­bers PHANTASTISCHEM BÜCHERBRIEF, hier lei­der auf­grund von Urlaub und ande­ren Unwäg­bar­kei­ten ein paar Tage spä­ter.

Den Auf­takt bil­det ein Nach­ruf auf den eng­li­schen Schrift­stel­ler und Pri­vat­ge­lehr­ten Colin Wil­son.

Wei­ter­hin befasst sich Erik wie immer mit natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik, sie es in Buch­form, oder auch als Hör­buch, sekun­där­li­te­ra­ri­sches Maga­zin oder Comic ver­klei­det daher kommt.

Unter ande­rem geht es bei den Büchern um FLUCH DER DUNKELHEIT von T. S. Orgel, Dana S. Elliotts DIE MAGISCHE SCHRIFTROLLE oder John Scal­zis DIE LETZTE EINHEIT. Bei den Hör­spie­len geht es unter ande­rem um DORIAN HUNTER, SHERLOCK HOLMES und MARK BRANDIS.

Den Bücher­brief kann man wie immer hier als PDF-Datei her­un­ter laden. Die Grö­ße beträgt ca. 1.8 MB.

Bücher­brief 602 Dezem­ber 2013

 

 

Erschienen: FANDOM OBSERVER 295

Cover FO 295

Der FANDOM OBSERVER mit der Num­mer 295 war wie immer pünkt­lich, ich aber hat­te Urlaub, des­we­gen jetzt erst der Hin­weis auf die aktu­el­le Aus­ga­be. Chef­re­dak­teur ist dies­mal Mar­tin Kempf und in der Num­mer 295 fin­den sich unter ande­rem die fol­gen­den The­men:

* Titel­ge­schich­te: DIE TRIBUTE VON PANEM 2 – CATCHING FIRE begeg­net uns aus zwei Blick­win­keln: ein­mal kurz und gna­den­los von Mar­tin Kempf betrach­tet sowie aus­führ­lich und tief­ge­hend beleuch­tet von Bet­ti­na Petrik
* Kino: Bet­ti­na Petrik hat DINOSAURIER 3D – IM REICH DER GIGANTEN gese­hen und ein Inter­view mit Syn­chron­spre­cher Otto Waal­kes geführt, sie war in DER HOBBIT – SMAUGS EINÖDE und stellt uns das CAR­RIE-Remake vor.

Und das erwar­tet euch außer­dem: Armin Möh­les Fan­zine-Kurier und sei­ne Gedan­ken zu BRAN von Mat­thi­as Fal­ke, Peter Her­furth-Jes­se über HIMMELSJÄGER von Gre­go­ry Ben­ford und Lar­ry Niven und Cory Doc­to­rows HOMELAND, Andre­as Nor­diek über SCHATTEN DES BAUMES von Piers Antho­ny, BLUTIGER SEGEN von Shaun Hut­son und SCHROTT von Uwe Post, das Gan­ze gar­niert mit Nach­rich­ten und lau­ni­gen Schnip­seln aus dem Spam-Post­fach des Chef­re­dak­teurs.

Den FANDOM OBSERVER 295 kann man wie immer auf der Web­sei­te des Maga­zins im PDF-For­mat her­un­ter laden.

Cover FO 295 Copy­right Redak­ti­on FANDOM OBSERVER

Im neuen Jahr bei Folgenreich: MARK BRANDIS – METROPOLIS-KONVOI

Cover Metropolis-Konvoi

Zum Jah­res­be­ginn ver­öf­fent­licht Fol­gen­reich ein neu­es Hör­spiel-Aben­teu­er des deut­schen Sci­ence Fic­tion-Hel­den MARK BRANDIS.

MARK BRANDIS – Fol­ge 27: METROPOLIS-KONVOI

Durch den Staub des zer­stör­ten Aste­ro­iden Ika­rus kommt es zu einer welt­um­span­nen­den Hun­gers­not, so dass über­all die Lebens­mit­tel ratio­niert wer­den. Die ins Meer gebau­te Stadt Metro­po­lis kann sich nicht selbst ver­sor­gen und ist somit auf Nah­rungs­mit­tel­lie­fe­run­gen der Uni­on ange­wie­sen, die jedoch aus­bleibt – denn jeder ist sich selbst der Nächs­te. Schlim­mer noch: Die Uni­on denkt dar­über nach, die Men­schen in der Stadt sich kom­plett selbst zu über­las­sen… Mark Bran­dis ist die letz­te Hoff­nung für die 50-Mil­lio­nen­stadt. Gemein­sam mit sei­ner Ret­tungs­flot­te und etli­chen Trans­port­raum­schif­fen macht er sich auf die Suche nach einem gehei­men Pro­vi­ant­la­ger, um die schlimms­te Not der Bewoh­ner von Metro­po­lis zu lin­dern. Eines ist jedoch sicher: Falls Mark Bran­dis fün­dig wird, wer­den sich Welt­raum­pi­ra­ten und deser­tie­ren­de Tei­le der Welt­raum­flot­te wie Aas­gei­er auf ihn stür­zen – der Trans­port­flug gerät zu einem ech­ten Him­mel­fahrts­kom­man­do …

Das 73 Minu­ten lan­ge Hör­spiel basiert auf Moti­ven aus dem gleich­na­mi­gen Roman von Niko­lai von Mich­alew­sky, das im Jahr 1985 erschien. Erschei­nen wird es am 10. Janu­ar 2014, der Preis beträgt 7,99 Euro. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Web­sei­te zur Serie.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Fol­gen­reich.

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Rant: Neues Geschäftsmodell – Gütesiegel für eBooks

Qualitaetssiegel

Micha­el Stühr ist der Geschäfts­füh­rer von Mark­Stein, die brin­gen unter dem Namen Tan­go ver­schie­den Lösun­gen für Satz und eBook-Erstel­lung auf den Markt. Im Tan­go-Publi­shing-Blog sowie zweit­ver­wer­tet im Buch­re­port-Blog schwa­dro­niert der dar­über, dass eBooks uuuuun­be­dingt ein Qua­li­täts­sie­gel benö­ti­gen.

Fällt erst ein­mal posi­tiv auf, dass er auch bei den Ver­la­gen ein deut­li­ches Abneh­men der Qua­li­tät erkennt, wer­den sei­ne Aus­füh­run­gen danach eher abstrus. Da wird doch tat­säch­lich gefor­dert, dass es irgend­wel­che wie auch immer gear­te­ten Dienst­leis­ter geben muss, die eBooks (und nur eBooks) dar­auf über­prü­fen, ob sie qua­li­ta­tiv okay sind:

Zu beur­tei­len wäre die Form (Cover, Inhalts­ver­zeich­nis, Regis­ter), das sach­li­che Lek­to­rat und selbst­ver­ständ­lich Recht­schrei­bung und Nutz­bar­keit (Quer­ver­wei­se, Links etc.).

Ein sol­ches Güte­sie­gel muss ja nicht kos­ten­frei abge­ge­ben wer­den, der Auf­wand soll­te schon ver­gü­tet wer­den. Die Leser soll­ten von jedem Ver­lag oder Self-Publisher ein­for­dern, dass er sei­ne digi­ta­len Wer­ke prü­fen lässt, um sicher­zu­stel­len, dass bestimm­te Qua­li­täts­stan­dards ein­ge­hal­ten wur­den.

Man soll­te sich den Arti­kel mal durch­le­sen, um zu ver­ste­hen, wovon er da redet. Also: nicht nur Self­pu­blisher, son­dern auch Ver­la­ge sol­len gegen teu­er Geld ihre Pro­duk­te auf Qua­li­tät prü­fen las­sen, weil nur dann der Kun­de Qua­li­tät bekommt? Das ist ja eine groß­ar­ti­ge Idee! Pure Geld­ma­che­rei, denn wie wird sicher gestellt, dass die Inqui­si­to­ren ihre Arbeit gut machen? Wie bekloppt müss­te ich sein, einem sol­chen Dienst­leis­ter ein Buch ein­zu­rei­chen, der sackt mei­ne Koh­le ab und weist das Buch dann zurück – aus wel­chen Grün­den auch immer? Woher weiß ich, wie kom­pe­tent der Dienst­leis­ter ist? Was, wenn da ein von sich selbst über­zeug­ter kul­tur­chau­vi­nis­ti­scher Anspruchs­mu­tant mit Ortho­gra­fie-Fetisch sitzt, der alles ablehnt, was nicht aus lite­ra­risch wert­vol­len, aber lei­der stink­lang­wei­li­gen Schach­tel­sät­zen besteht?

War­um soll­ten wir uns die gera­de ent­ste­hen­de Frei­heit des Publi­zie­rens mit Abschaf­fung der alten Tor­wäch­ter in den Ver­la­gen, die gera­de in den letz­ten Jah­ren nur noch das ver­le­gen, was sich auch »dre­hen« lässt, durch die Hin­ter­tür in ganz ähn­li­cher Form wie­der ein­füh­ren? Ja, es ist nicht ganz ein­fach, sich durch den Wust an Bull­shit zu wüh­len, der im Bereich Self­pu­bli­shing, aber genau­so von den Publi­kums­ver­la­gen ver­öf­fent­licht wird. Aber das gilt für zahl­lo­se ande­re Berei­che des Lebens ganz genau­so und ohne ein wenig Eigen­in­itia­ti­ve bei der Suche wird man mög­li­cher­wei­se pri­ma Lese­stoff ver­pas­sen, ins­be­son­de­re, wenn man sich aus­schließ­lich auf angeb­lich »pro­fes­sio­nel­le« Ver­öf­fent­li­chun­gen ver­lässt. Dumm gelau­fen. Selbst schuld.

Und vor allem: War­um bezieht er das nur aufs eBook? Hat er noch nichts von Crea­teSpace oder Print On Demand gehört? Ist ihm nicht klar, dass die von ihm bemän­gel­ten Qua­li­täts­ver­lus­te bei den »pro­fes­sio­nel­len« Ver­la­gen sich nicht aufs eBook beschrän­ken, son­dern selbst­ver­ständ­lich auch im Print­buch zu fin­den sind? Kann ich mir nicht vor­stel­len, aber war­um rei­tet er so aus­dau­ernd aus­schließ­lich auf dem Elek­tro­buch her­um?

eReader-Facepalm

Es ist ihm zudem offen­sicht­lich ent­gan­gen, dass sich mit Qin­die bereits ein Güte­sie­gel zumin­dest für Self­pu­blisher eta­bliert hat, in dem Autoren dar­über ent­schei­den, ob die Qua­li­tät von Wer­ken stimmt, statt irgend­ei­ner über­ge­ord­ne­ten Inqui­si­ti­on, die ein Inter­es­se dar­an hat, Bücher abzu­leh­nen, damit die­se immer und immer wie­der ein­ge­reicht wer­den müs­sen, und man pri­ma Koh­le absei­hen kann. Oder die – da ver­lags­nah – Ver­lags­bü­cher durch­win­ken und sol­che von Indie-Autoren blo­ckie­ren; und es soll mir kei­ner erzäh­len, dass es nicht so kom­men wür­de.

Und dann folgt ein zwin­gen­des Qua­li­täts­sie­gel dem nächs­ten und irgend­wann musst Du so vie­le davon auf Dei­nem Cover kle­ben haben, dass man das Titel­bild nicht mehr sieht.

Und tat­säch­lich gibt es kaum etwas über­flüs­si­ge­res als sol­che erzwun­ge­nen »Qua­li­täts­si­che­rungs­dienst­leis­tun­gen«. Man kann sich als Indie frei­wil­lig an Lek­to­ren und Kor­rek­to­ren wen­den, muss es aber nicht. Ver­la­ge könn­ten Lek­to­ren und Über­set­zern ange­mes­se­ne Gehäl­ter zah­len, um die Qua­li­tät zu ver­bes­sern, müs­sen es aber nicht (und vie­le tun es auch nicht mehr). Um her­aus­zu­fin­den, ob ein Buch lesens­wert ist – und das völ­lig unab­hän­gig, ob es sich um ein Ver­lags­buch oder ein selbst­ver­leg­tes, um Print oder eBook han­delt – braucht man kei­ne kos­ten­pflich­ti­ge Dienst­leis­tung. Man kann sich gera­de in Zei­ten des Inter­nets zahl­lo­ser Quel­len bedie­nen, um her­aus zu fin­den, ob man ein Buch wirk­lich lesen möch­te und ob es hand­werk­lich gut ist: Lese­pro­ben, Bespre­chun­gen, Emp­feh­lun­gen in sozia­len Medi­en oder durch unab­hän­gi­ge Grup­pen wie Qin­die (völ­lig kos­ten­los) und ähn­li­che – und was weiß ich nicht noch mehr.

In einer Ant­wort auf einen Kom­men­tar zu sei­nem Arti­kel weist Stühr dann noch dar­auf hin, das so etwas wie sein Güte­sie­gel selbst­ver­ständ­lich optio­nal wäre. Nein! Doch! Ah! Neu­es von Cap­tain Obvious …

Man kann den Self­pu­blishern nur eine War­nung aus­spre­chen: lasst euch von sol­chen Bau­ern­fän­gern nicht beein­dru­cken, die behaup­ten, Bücher wären nur dann gut, wenn sie ein völ­lig über­flüs­si­ges aber teu­er bezahl­tes Qua­li­täts­sie­gel auf­wei­sen. Und: auch mit der Qua­li­tät von Ver­lags­bü­chern steht es lei­der all­zu oft und immer öfter nicht zum Bes­ten.

Des­we­gen wei­ter oben schon mal mein völ­lig kos­ten­lo­ses und frei ver­wend­ba­res Qua­li­täts­sie­gel für Indie-Autoren: garan­tiert ver­lags­frei!

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Qua­li­täts­sie­gel von Ste­fan Holz­hau­er CC‑0, eRea­der-Face­plam: eRea­der von Ste­fan Holz­hau­er, Face­palm von Fabio Ven­ni auf flickr, CC BY-SA

Futter für den eReader: Feedbooks

Screenshot Feedbooks

Noch ein Tipp zur Weih­nachts­zeit: ver­mut­lich wer­den auch in die­sem Jahr bei Vie­len eRea­der oder Tablets unter dem Baum lie­gen. Zum Aus­pro­bie­ren kann man natür­lich bei einem der ein­schlä­gi­gen Online­an­bie­ter was erwer­ben, aber es gibt auch noch ande­re Wege, legal an Lese­stoff zu kom­men.

Feed­books ist ein fran­zö­si­scher Anbie­ter, des­sen Web­sei­te aller­dings auch in Eng­lisch und Deutsch vor­liegt (auch wenn man bei letz­te­rem bis­wei­len ulki­ge Über­set­zungs­pat­zer fin­det). Der Clou: neben kom­mer­zi­el­len eBook-Ange­bo­ten fin­det man hier zum einen auch Public Domain ohne Ende und zum ande­ren wer­den kos­ten­lo­se Elek­tro­bü­cher ange­bo­ten.

Die Auf­ma­chung der Web­sei­te ist ange­nehm über­sicht­lich und ein­fach, auch die Navi­ga­ti­ons­punk­te nach Gen­res und ande­ren Kri­te­ri­en links sor­gen für eine ange­neh­me Navi­ga­ti­on und Hand­ha­bung der Sei­te.

Und jetzt noch der Knül­ler: Bei man­chen kom­mer­zi­el­len eBooks in eng­li­scher Spra­che ist Feed­books sogar noch güns­ti­ger als Platz­hirsch Ama­zon. Ein Bei­spiel gefäl­lig? Bit­te: John Scal­zis REDSHIRTS – das deut­sche Shops in Eng­lisch meist gar nicht anbo­ten, und wenn, dann völ­lig über­teu­ert – kos­tet bei Ama­zon 6,49 Euro. Das wäre schon ein guter Preis, aber Feed­books sagt dafür gera­de mal 5,49 Euro an, also einen sagen­haf­ten Euro preis­wer­ter!

Wer also Fut­ter für den neu­en eRea­der oder das Tablet sucht, der soll­te ruhig mal bei Feed­books vor­bei sur­fen. Die bie­ten übri­gens auch Web­seit­e­va­ri­an­ten für mobi­le Gerä­te an, so dass man direkt vom Mobil­te­le­fon dort ein­kau­fen und gleich dar­auf lesen kann. Ein­zi­ger Nach­teil: zah­len kann man aus­schließ­lich via Kre­dit­kar­te, Pay­Pal und Co sind nicht vor­ge­se­hen.

Übri­gens kann man via Feed­books auch eBooks ver­öf­fent­li­chen, damit wer­de ich mich dem­nächst auch mal beschäf­ti­gen.

Dank an Kris­ti­an Köhn­topp fürs Erin­nern an die Platt­form

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SANDMAN kommt ins Kino

Joseph Gordon-Levitt

Hit­fix mel­det, dass Neil Gai­mans popu­lä­re Comic­se­rie SANDMAN in einen Film adap­tiert wer­den wird. Manch einer mag jetzt sagen: end­lich, ande­re die Hän­de über dem Kopf zusam­men schla­gen.

Es ist auch bereits bekannt, wer die Titel­rol­le spie­len wird: Joseph Gor­don-Levitt (THE DARK KNIGHT RISES) ist dafür aus­er­ko­ren wor­den, Co-Pro­du­zent (und viel­leicht auch noch mehr) ist David S. Goy­er (MAN OF STEEL). Bis­lang ist die Fra­ge offen, wel­che der Geschich­ten um den Sand­mann ver­filmt wer­den wird, oder ob man sich eine neue ein­fal­len lässt, viel­leicht sogar geschrie­ben von Meis­ter Gai­man selbst?

Die ers­te Aus­ga­be von SANDMAN erschien im Janu­ar 1989 bei DC Comics. Ab der Aus­ga­be 47 lief die Serie unter dem Label Ver­ti­go, und wur­de einer der größ­ten Erfol­ge des Publishers.

THE SANDMAN ist ein inter­na­tio­nal gelob­tes Meis­ter­werk, das Mor­pheus, dem Her­ren des Trau­mes folgt. Der traum ist eine gigan­ti­sche hal­lu­zi­na­to­ri­sche Land­schaft, der alle Träu­me von allem und jedem ent­hält, die jemals gelebt haben. Unab­hän­gig von Kul­tu­ren oder his­to­ri­scher Ära: alle Träu­mer besu­chen Mor­pheus´ Reich – möge es sich um Göt­ter, Dämo­nen, Musen, mys­ti­sche Krea­tu­ren oder ein­fach nur Men­schen han­deln.
Nach sei­nem Ent­kom­men aus einer beschä­men­den Gefan­gen­schaft bei einem blo­ßen Sterb­li­chen, fin­det Mor­pheus sich an einem Schei­de­weg und wird gezwun­gen, sich mit den dras­ti­schen Ver­än­de­run­gen aus­ein­an­der zu set­zen, denen er und sein Reich unter­wor­fen sind.

Es dürf­te äußerst span­nend wer­den zu erfah­ren, wen man als Regis­seur ver­pflich­ten wird, wer das Dreh­buch ver­fasst und wel­che wei­te­ren Schau­spie­ler besetzt wer­den. Um zu pro­phe­zei­hen, dass die Hard­core-Fans Zeter und Mor­dio schrei­en wer­den, braucht man kei­ne Kris­tall­ku­gel. Wenn die Macher schlau sind, invol­vie­ren sie Neil Gai­man nicht nur aus Ali­bi­grün­den, son­dern geben ihm ech­tes Mit­spra­che­recht.

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Bild: Joseph Gor­don-Levitt, von gdc­gra­phics, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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