Es ist unglaublich, was alles dem hollywoodschen Remake-Wahn zum Opfer fällt: Jetzt sieht es so aus, als würden die Beatles für Robert Zemeckis wieder zusammen kommen, denn der plant ein Remake des skurrilen Pilzkopf-Trickfilmklassikers YELLOW SUBMARINE.
Umgesetzt wird das Ganze in derselben 3D-Performance-Capturing-Technik, die auch beispielsweise bei BEOWULF Anwendung fand. Die Mitglieder der Liverpooler Band sollen dargestellt werden von Cary Elwes (George Harrison), Dean Lennox Kelly (John Lennon), Peter Serafinowicz (Paul McCartney) und Adam Campbell (Ringo Starr), diese befinden sich allerdings derzeit erst in Verhandlungen mit Zemeckis und Disney, es sind also Änderungen möglich.
Manchmal frage ich mich ernsthaft, was die in Hollywood so rauchen…
Superhelden dominieren zwar nicht das Kino, aber ein Boom ist wohl auch für Hinterwälder unübersehbar. Würde mich jemand nach einer Parodie des Genres fragen, fiele mir SUPERHERO MOVIE nicht ein, denn der war platt und weitestgehend zuckeresk-unoriginell. Was mir allerdings dazu einfällt, ist MYSTERY MEN, jenes völlig übersehene, aber höchst brilliante Kleinod, genau so muss eine Parodie aussehen: Erkennbare Sachkenntnis und achtungsvoll mit dem Genre umgehen, ohne auf Witz und auch Klamauk verzichten zu müssen.
Im April tritt nun KICK-ASS an, um dem grassierenden Spandex-Getue eine lustige Seite abzugewinnen, der Trailer sieht zumindest schonmal nicht schlecht aus. Es spielen unter der Regie von Matthew Vaughn: Aaron Johnson, Christopher Mintz-Plasse, Chloe Grace Moretz, Nicolas Cage und Lyndsy Fonseca. Die Comic-Vorlage stammt von Mark Millar and John Romita Jr.
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THE OSIRIS RITUAL – Mumien und Messingskelette
Der Vorteil, wenn man Bücher (oder Buchserien) erst vergleichsweise spät entdeckt, liegt eindeutig darin, dass man nicht dazu gezwungen ist, auf einen nächsten Teil warten zu müssen, bis der Autor ihn fertig gestellt hat und der Verlag ihn daraufhin veröffentlicht.
In einer früheren Rezension habe ich AFFINITY BRIDGE vorgestellt, das erste Abenteuer der viktorianischen Sonderermittler der Krone Newbury und Hobbes. Der hatte mir schon recht gut gefallen und so erwartete ich mit Spannung den zweiten Fall – hatte allerdings etwas Sorge, ob Mann das durchaus ansprechende Niveau halten konnte. Diese Sorge war – wie sich schnell herausstellte – völlig ungerechtfertigt, denn Band zwei übertrifft den ersten sogar – und das bei weitem.
Es gab diverse Gerüchte zum Produktionsbeginn des HOBBIT-Zweiteilers die davon sprachen, dass die Dreharbeiten in diesem Frühjahr beginnen sollten, andere redeten von Sommer 2010.
Produzent Peter Jackson und Regisseur Guillermo del Toro haben jetzt Konkretes ausgesagt, danach beginnt die Produktion im Juni, insgesamt ist eine Zeit von 14 Monaten für die Erstellung beider Filme eingeplant. Damit sollen – wenn man den Aussagen Glauben schenkt – auch die angekündigten Kinostarttermine beibehalten werden: Dezember 2011 für HOBBIT 1 und Dezember 2012 für Teil 2.
Das Unternehmen Skiff will in dieser Woche im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seinen eReader vorstellen.
Das Gerät besitzt ein Magnesiumgehäuse und hat ein ePaper-Display von LG Electronics, das durch das Aufbringen auf eine Metallfolie biegsam ist, was im Vergleich zu anderen vergleichbaren Displays mit Glasfront für eine besondere Robustheit sorgt.
Weiterhin ist das Display ein Touchscreen und bietet eine beeindruckende Auflösung von 1200 x 1600 Pixeln, das sind 174 Pixel pro Zoll, wobei Skiff noch damit hinter dem Berg hält, wie viele Farben oder Graustufen angezeigt werden. Der Reader hat die Ausmaße 228,6 mm x 279,4 mm x 6,8 mm und wiegt ungefähr 500 Gramm. Angeblich hält er mit einer Akkuladung eine Woche durch, das Aufladen soll ca. zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen.
Weiterhin verfügt das Gerät über 4 GByte internen Speicher von denen 3 GByte für den Nutzer zur Verfügung stehen. Es kann mit SD-Karten erweitert werden, besitzt einen USB-Anschluss sowie einen integrierten Lautsprecher und eine Kopfhörer-Buchse.
Der Skiff Reader verfügt über Onlinezugang über 3G und WLAN, in den USA ist Sprint Telecom der Partner für die Vernetzung des Gerätes, es soll im Laufe des Jahres 2010 über Sprints Shops und die Website des Mobilfunkanbieters verkauft werden, es sind aber aber auch andere Vertriebskanäle vorgesehen. Preise wurden noch nicht genannt.
Warten wir ab, was von den vollmundigen Verprechungen übrig bleibt, aber ein weiterer richtiger Schritt auf dem Weg, dass für Wegwerf-Zeitungen keine Bäume mehr fallen müssen.
SPACE BATTLESHIP YAMATO (Uch? Senkan Yamato) ist der Titel eines schon etwas älteren Animés aus dem Jahr 1974, das in den USA als STAR BLAZERS bekannt ist. Davon wird es eine Realverfilmung geben, produziert in Japan. Dem Trailer ist noch nicht so recht zu entnehmen, ob es Kult oder Lachnummer wird. Möglicherweise beides. :o)
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Bereits Mitte letzten Jahres gab es die Meldung, aber nun scheint der Deal komplett: Nachdem die Marvel-Aktionäre an Silvester zustimmten, gehören ungefähr 5000 weitere Comic-Helden nun dem Ohren-Konzern. Man munkelt, dass das Geschäft ein Volumen von 4.3 Milliarden Dollar hat.
In Sachen Comic-Verfilmungen wird es aber noch ein wenig dauern bis Disney davon direkt profitiert, denn Marvel war bereits Produktionspartnerschaften mit großen Hollywood-Studios eingegangen. Diese Kooperationen werden bis zum Auslaufen fortgesetzt, wie Disney betonte. Das heißt im Klartext dass die SPIDER-MAN-Filme vorerst weiter von Sony produziert werden, die X‑MEN von 20th Century Fox und die IRON MAN-Sequels von Paramount, allesamt Konkurrenten von Disney im harten Filmgeschäft.
Definitiv ist geplant, die Marvel-Helden auch in die Vergnügungsparks einzubauen (SILVER SURFER-Achterbahn? HULK-Hamburger?) und der Comic-Verlag erhält Zugriff auf die immensen Möglichkeiten der Disney-Marketing-Maschinerie.
Nachtrag: Dabei hatte Disney doch bereits einen Superhelden… Vielleicht wird der jetzt ja mit Marvels Hilfe nun auch endlich verfilmt. Robert Downey hat bestimmt noch Zeit. Oder Tobey Maguire…
Mal wieder was Neues in Sachen Urban Fantasy (übersetzter Klappentext):
»Professor Piers Knight ist der angesehene Kurator des Brooklyn Museum und wird von seinen Mitarbeitern selbst fast als Institution aber auch als Kuriosität verehrt. Sein Portfolio umfasst verlorene Zivilisationen, arkane Kulturen, Sprachen und Religionen und mehr als nur ein bisschen Wissen über die Geschichte von Magie und Mystizismus. Was seine Umwelt nicht weiß: dass er nicht nur ein Gelehrter in Sachen uralter Dinge ist, sondern auch darin geschult, magische Artefakte zu nutzen, die Lehren uralter Gottheiten zu kennen und okkulte Gefahren zu bekämpfen.
Sobald ein mysteriöses Artefakt auftaucht, macht es Professor Knight zu seiner Aufgabe, herauszufinden, was es kann – und sicherzustellen, dass es nicht in die falschen Hände gerät. Eine Expedition in den Mittleren Osten macht Knight auf ein Objekt in seiner Sammlung aufmerksam … kurz bevor es Ziel einer magischen Attacke wird, die zu der Belagerung einer lokalen Polizeistation durch ein Feuerelementar führt.
Was wie ein herkömmlicher Stein mit einer Inschrift aussieht, könnte für gewisse dunkle Käfte der Schlüssel zu Armageddon werden – und nur Piers Knight steht dem im Weg.«
Liest sich für mich als Urban Fantasy-Fan prima und ist hoffentlich eine Möglichkeit, die Durststrecke bis zum nächsten Harry Dresden zu überbrücken.
Von Ectaco kommt die Meldung, dass für ihren eReader jetBook ein Firmware-Update zur Verfügung steht.
Damit ist der Reader in der Lage, SD-Speicherkarten von bis zu 32 GB lesen zu können, statt wie bisher nur solche mit bis zu 2 GB. Weiterhin unterstützt das jetBook laut Hersteller jetzt auch Linux, wie diese Unterstützung allerdings genau aussehen soll, dazu schweigt sich die Pressemeldung aus.
Für das nächste Firmwareupdate wurde angekündigt, das eReader-Format darstellen zu können.
In der bereits seit Anfang Dezember online lesbaren und vor Weihnachten als Printausgabe erschienenen Januar-Ausgabe des monatlichen Fantasyfilm-Magazins NAUTILUS Abenteuer & Phantastik geht es kriminalistisch und mit dem Teufel zu. Für den Thriller-Part ist u.a. der Meisterdetektiv Sherlock Holmes zuständig, aktuell verfilmt von Guy Ritchie, und für den höllisch-versponnenen Teil der Filmemacher Terry Gilliam mit seinem »Das Kabinett des Doktor Parnassus«.
Meister-Detektive, Meister-Verbrecher und Lady-Thriller sind eines der Cover-Schwerpunkte dieser NAUTILUS-Ausgabe: Johnny Depp erzählt im Interview zum DVD-Start, was ihn an der Rolle des Meister-Bankräubers John Dillinger in »Public Enemies« gereizt hat. Mit Regisseur Guy Ritchie geht es an das Filmset von »Sherlock Holmes«, das den weltberühmten Londoner Detektiv ab Ende Januar im Kino als viktorianischen Actionhelden zeigt. Was das mit der echten Figur des Autors Sir Conan Doyle zu tun hat, erklärt ein umfassendes Feature über den Mythos Sherlock Holmes. Begleitend dazu gibt es Stimmen von Autoren und Verlags-Lektoren zum in Deutschland noch jungen Roman-Genre der Romantic Suspense oder Lady-Thriller, das Lovestorys mit Krimi-Elementen verknüpft. Und abgerundet wird dieser Inhaltsblock durch einen Werkstattbericht zur soeben erschienenen Story-Sammlung »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes« von NAUTILUS-Mitarbeiter Christian Endres, das Holmes und Watson bei der Aufklärung von wahrhaft phantastischen Kriminalfällen zeigt.
Buchstäblich mit dem Teufel geht es zu in »Das Kabinett des Dr. Parnassus«, dem Film mit Heath Ledger in seiner letzten Rolle. Regisseur Terry Gilliam berichtet im Interview über die Tragödie von Ledgers Tod und wie der Film durch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell gerettet wurde, indem sie seine Figur in anderen Inkarnationen verkörperten. Dazu gibt es eine umfassende Werkschau der Filme des Hollywood-Infant Terribles Terry Gilliam.
Im Literatur-Block gibt es Interviews mit Dacre Stoker zum offiziellen »Dracula«-Romansequel »Dracula – Die Wiederkehr« und mit dem Co-Autor Chuck Hogan zu Regisseur Guillermo del Toros blutigem Vampir-Romandebut »Die Saat«, Werkstattberichte von Olga Krouk zum ungewöhnlichen Vampir- und Gestaltwandler-Mysteryroman »Schattenseelen« und von Victoria Schlederer zu »Des Teufels Maskerade« über ein teuflisches Spiel mit dem Goldenen Prag sowie ein mitleidloses Abschieds-Interview über den Tod des skrupellosen Hörspiel-Killers Steven Caine.
Im Filmblock gibt es zudem Interviews mit dem Regisseur-Duo Mark Neveldine und Brian Taylor über den Action-Film »Gamer« mit Gerard Butler als unfreiwilligem Online-Rollenspiel-Helden sowie der Oskar-prämierten Kostüm-Designerin Janty Yates zu Ridley Scotts »Gladiator« und dem kommenden »Robin Hood« – und selbstverständlich die Filmvorschau bis Januar sowie aktuelle DVD- und BluRay-Rezensionen.
Auf der NAUTILUS-Homepage läßt sich die Ausgabe kostenlos vorab durchblättern, und es gibt mengenweise Video-Interviews, Set-Videos und Film-Clips zu dem im Heft vorgestellten Filmen sowie einen Vorschau-Trailer auf die nächste Ausgabe, in der es u.a. um Gestaltwandler, das Remake von »The Wolfman«, Roboter-Kopien von Menschen in »The Surrogates« sowie Praxis-Tipps für Nachwuchs-Fantasyautoren geht.
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