Durch einen Beitrag eines Cryptic-Entwicklers im Forum stieß ich darauf: offenbar soll es zum Online-Spiel im STAR TREK-Universum Lizenzromane geben. Das ist eine angenehme Nachricht, denn STO spielt im Jahr 2409 und damit einige Zeit nach der Handlung der letzten »offiziellen« Fernsehserien und Filme. STO setzt die »klassische« TREK-Zeitlinie fort, also nicht die neue aus J.J. Abrams´ Reboot-Film. Trotz der Artikel zur Historie des Spieluniversums auf der offiziellen Webseite fehlen einem doch diverse Hintergründe, die hoffentlich in den Romanen beleuchtet werden.
Der erste Roman trägt den Titel THE NEEDS OF THE MANY, erscheint bei PocketBooks, stammt von Michael A. Martin und soll ab dem 30. März 2010 verkauft werden. Martin hat bereits mehrere STAR TREK-Romane verfasst und war auch an Comic-Umsetzungen beteiligt.
Paris 1926, ein Varieté am Montparnasse. Eigentlich hatten der Bühnenzauberer Ravi und seine Assistentin Blanche nur ihr harmloses Zauberkunststück im Sinn. Dann aber wird der große Ravi gezwungen, die älteste Regel der Zaubererzunft zu brechen: Vor aller Augen setzt er echte Magie ein.
Justine, die junge Kellnerin des »Jardin«, der bärbeißige Wirt Alphonse und der glücklose Schriftsteller Gaspard – keiner von ihnen weiß, warum sich plötzlich ein seltsames Dämmerlicht über Paris legt.
Die geheime Société, die über alle Magie wacht, ist alarmiert und hat bereits ihre Vertreter entsandt, um den abtrünnigen Zauberkünstler Ravi und seine bezaubernde Assistentin Blanche zu bestrafen. Im »Jardin«, dem kleinen Hotel am Boulevard Raspail treffen sie schließlich aufeinander, um zu klären, was unerklärlich scheint. Der Kampf zwischen Wirklichkeit und Traum, der nun entbrennt, hält nicht nur Gaspard und Justine in Atem, sondern verschlingt die gesamte Stadt: Paris steht still, keine Glocke schlägt die Zeit. Das Pendel im Chor von Saint-Martin-des-Champs schwingt aus, und niemand weiß, ob sich die Welt noch dreht…
Das liest sich doch mal für einen deutschen Roman echt prima!
Oliver Plaschka, geboren 1975, ist unter anderem Träger des Deutschen Phantastik-Preises 2008 und Co-Autor des NARNIA-Rollenspiels.
DIE MAGIER VON MONTPARNASSE
Oliver Plaschka
Roman, gebunden mit Schutzumschlag
Auflage: 1. Aufl. 2010, Seiten: 400
ISBN: 978–3‑608–93874‑6
Preis: EUR 21,90*, sFr: 34,90*
Erscheinungsdatum: 15.02.2010
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Cover DIE MAGIER VON MONTPARNASSE Copyright 2010 Hobbit Presse/Klett-Cotta
In eBook-Reader kommen potentiell verschiedene Displayformen zum Einsatz, derzeit überschlägt sich die Branche ein wenig bei den Ankündigungen neuer Techniken. Auf der CES hatte Asus ebenfalls zwei Lesegeräte vorgestellt, allerdings ohne auf Details einzugehen, also eigentlich eine Nullnummer. Jetzt kommt man allerdings mit Einzelheiten aus der Höhle und in Sachen Display ist wohl die interessanteste Facette, dass eins der beiden mit einer OLED-Anzeige arbeitet. Zu diesem Gerät hält man sich allerdings weiter bedeckt. Der andere hat »nur« ein Schwarz-Weiss-Sipix-Display – das allerdings ein Touchscreen ist – und heisst DR-950.
Grundsätzlich scheint der DR-950 auch universeller ausgelegt zu sein, als nur zum Goutieren elektronischer Literatur, denn die Pressefotos zeigen offensichtlich eine Webseite – na endlich: das Web in Schwarz-Weiss… :o)
Die technischen Daten sind allerdings interessant, die Anzeige hat eine Diagonale von 9 Zoll und eine erfreulich hohe Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei einem angenehm schmalen Rahmen und einer Dicke von gerade mal neun Millimetern. Der DR-950 kommt mit zwei bis vier Gigabyte Speicher, der über SD-Karten aufgeblasen werden kann, beherrscht WLAN und HSDPA, verfügt über eine 3,5 mm Kopfhörerbuchse und natürlich den unvermeidlichen USB-Anschluss. Zu den unterstützen Formaten hält man sich derzeit noch etwas zurück, genannt werden epub, pdf, txt, html und mp3, der Reader soll aber auch RSS-Feeds darstellen und Inhalte via »Text to Speech« vorlesen können – wahrscheinlich wie immer mit üblem amerikanischem Akzent (immerhin besser als mit taiwanesischem :o).
Das Dumme: weder zum Preis noch zur Verfügbarkeit kann (oder möchte?) Asus Aussagen machen.
Das gilt in noch viel stärkerem Maße für den Luxus-Reader DR-570 mit seinem farbigen 5,7 Zoll OLED-Display, den man derzeit wohl noch eher als Wunschdenken der Asus-Entwickler einordnen sollte.
Es passiert mir ganz selten mal, dass ich tatsächlich versäume, den neuesten PERRY zu kaufen. Es gibt ihn hier im provinziellen Remscheid an mehreren Verkaufsstellen, aber etliche haben nur beschränkte Mengen oder ich komme halt nicht immer rechtzeitig zum Bahnhof. Klar, ich könnte abonnieren, aber da stören mich zum einen die Portokosten, zum anderen neigen unsere merkbefreiten Briefträger dazu, Sendungen zu wässern oder mit Gewalt in den Briefkasten zu drücken und dabei zu beschädigen. Ich hatte mehrfach versucht, bei Zeitschriftenhändlern meines Vetrauens ein verpasstes Heft nachzubestellen, aber das hat noch nie so recht geklappt, und wenn, dauerte das Wochen. Die offizielle Nachbestellmöglichkeit des Verlags kommt nicht in Frage, da kostet das Heft dann nämlich üppige EUR 3,90.
Aktuell habe ich Wim Vandemaans MIT DEN AUGEN DER GAIDS verpasst. Aber wofür hat man einen eBook-Reader? Bei Beam eBooks hatte ich ohnehin bereits ein Konto, da ich dort schonmal einen Perry zum Testen des Geräts erworben hatte. Und auch diesmal war ich höchst positiv überrascht, wie einfach das doch ist: Einloggen, PR auswählen, zur Kasse gehen, bei PayPal die Logindaten eingeben, abschicken, Perry im ePub-Format herunterladen, lesen. Auch das Anlegen eines Kontos ist übrigens höchst simpel, man wird nicht mit zahllosen Fragen nach intimen Details belästigt wie das anderswo üblich ist.
Genau so einfach muss das gehen, so macht eBooks kaufen Spaß! Es bleibt zu hoffen, dass sich die Benutzungskatastrophen Libreka und Co. daran bald mal ein Beispiel nehmen…
Als Nummer vier in der Neuauflage von Planetenromanen im Taschenheft-Format erschien am letzten Freitag Arndt Ellmers´ DER GRIFF NACH DER BASIS. Der Roman wurde bereits 1998 unter dem Titel RAUMSCHIFF ZU VERKAUFEN veröffentlicht und für die Neuausgabe überarbeitet, »behutsam modernisiert« und auf gemäßigte neue Rechtschreibung umgestellt.
1222 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Eine Raumschiff-Legende steht vor ihrem Ende, die BASIS ist so gut wie schrottreif. Die neue Regierung auf der Erde will die Erinnerung an »alte Zeiten« loswerden und schreibt das vierzehn Kilometer große Raumschiff zum Verkauf aus.
Abordnungen verschiedener galaktischer Reiche bemühen sich um die BASIS – und es gibt offensichtlich einige, die vor kaltblütigem Mord an der interstellaren Konkurrenz nicht zurückschrecken. Ein intrigantes Ringen zwischen den Aktivatorträgern und diversen Machtgruppen entbrennt …
Das 160 Seiten umfassende Taschenheft ist ab sofort für EUR 3,60 im Buchhandel erhältlich. Man kann es aber auch auf der PR-Homepage gewinnen, zumindest wenn man heute noch eine eMail schreibt…
Bryan Cranston (MALCOLM MITTENDRIN, BREAKING BAD) stößt zu den anderen bereits angekündigten Schauspielern für die Verfilmung von Edgar Rice Burroughs´ SF-Klassiker JOHN CARTER OF MARS. Er gesellt sich damit zu Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe, Samantha Morton, Dominic West, Polly Walker, Thomas Haden Church, James Purefoy und Mark Strong. Regie führt Andrew Stanton nach einem Drehbuch das er zusammen mit Mark Andrews verfasste. Die Umsetzung ist eine Mischung aus Realfilm und CGI, wohl ähnlich wie bei AVATAR.
Bei Eins-A-Medien erhält man nun die ersten 20 Lesungen der Romane des PR-Zyklus NEGASPHÄRE als Box. In der Klappbox befinden sich 10 CDs und darauf im MP3-Format die Hörhefte, jeweils zwei pro Silberling. Die in einzelnen Kartontaschen steckenden CDs tragen auf ihren beiden Seiten die Motive der jeweiligen Heftromane. Die Boxinhalte bringen es auf eine Gesamtspielzeit von über 70 Stunden und bieten als Zusatzgimmicks PDF-Dateien mit Kommentar, Glossar und Leserkontaktseiten der jeweiligen Printausgaben.
Gelesen wurden die Romane von Ranier Baaken, Simon Roden, Tom Jacobs und Gregor Höppner – sowie Josef Tratnik und Leo Lukas als Gastsprecher.
Es ist unglaublich, was alles dem hollywoodschen Remake-Wahn zum Opfer fällt: Jetzt sieht es so aus, als würden die Beatles für Robert Zemeckis wieder zusammen kommen, denn der plant ein Remake des skurrilen Pilzkopf-Trickfilmklassikers YELLOW SUBMARINE.
Umgesetzt wird das Ganze in derselben 3D-Performance-Capturing-Technik, die auch beispielsweise bei BEOWULF Anwendung fand. Die Mitglieder der Liverpooler Band sollen dargestellt werden von Cary Elwes (George Harrison), Dean Lennox Kelly (John Lennon), Peter Serafinowicz (Paul McCartney) und Adam Campbell (Ringo Starr), diese befinden sich allerdings derzeit erst in Verhandlungen mit Zemeckis und Disney, es sind also Änderungen möglich.
Manchmal frage ich mich ernsthaft, was die in Hollywood so rauchen…
Superhelden dominieren zwar nicht das Kino, aber ein Boom ist wohl auch für Hinterwälder unübersehbar. Würde mich jemand nach einer Parodie des Genres fragen, fiele mir SUPERHERO MOVIE nicht ein, denn der war platt und weitestgehend zuckeresk-unoriginell. Was mir allerdings dazu einfällt, ist MYSTERY MEN, jenes völlig übersehene, aber höchst brilliante Kleinod, genau so muss eine Parodie aussehen: Erkennbare Sachkenntnis und achtungsvoll mit dem Genre umgehen, ohne auf Witz und auch Klamauk verzichten zu müssen.
Im April tritt nun KICK-ASS an, um dem grassierenden Spandex-Getue eine lustige Seite abzugewinnen, der Trailer sieht zumindest schonmal nicht schlecht aus. Es spielen unter der Regie von Matthew Vaughn: Aaron Johnson, Christopher Mintz-Plasse, Chloe Grace Moretz, Nicolas Cage und Lyndsy Fonseca. Die Comic-Vorlage stammt von Mark Millar and John Romita Jr.
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THE OSIRIS RITUAL – Mumien und Messingskelette
Der Vorteil, wenn man Bücher (oder Buchserien) erst vergleichsweise spät entdeckt, liegt eindeutig darin, dass man nicht dazu gezwungen ist, auf einen nächsten Teil warten zu müssen, bis der Autor ihn fertig gestellt hat und der Verlag ihn daraufhin veröffentlicht.
In einer früheren Rezension habe ich AFFINITY BRIDGE vorgestellt, das erste Abenteuer der viktorianischen Sonderermittler der Krone Newbury und Hobbes. Der hatte mir schon recht gut gefallen und so erwartete ich mit Spannung den zweiten Fall – hatte allerdings etwas Sorge, ob Mann das durchaus ansprechende Niveau halten konnte. Diese Sorge war – wie sich schnell herausstellte – völlig ungerechtfertigt, denn Band zwei übertrifft den ersten sogar – und das bei weitem.
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