Den nächsten Versuch mit einer Verfilmung des Stählernen macht bekanntlich Zack Snyder (was mich ein wenig beruhigt). Seit einiger Zeit sucht man nun schon nach einem Mimen für die Rolle des Mannes von Krypton und Gerüchte gab es wie Kryptonit in Smallville. Jetzt ist der Mann gefunden, der den blauroten Strampelanzug ausfüllen soll: es ist Henry Cavill (STARDUST, THE TUDORS).
Cavill ist nun zwar kein völlig unbeschriebenes Blatt was seine bisherigen Jobs angeht, aber sein Casting passt zu den Gerüchten darüber, dass Snyder und Produzent Christopher Nolan (THE DARK KNIGHT) einen eher unbekannten Schauspieler mit Fernseherfahrung für die Rolle haben wollten.
Damit wurde zumindest nicht gegen das bisherige SUPERMAN-Aussehen besetzt, wie viele es schon befürchteten. Dennoch dürfte es spannend bleiben, welche neuen Ideen Snyder mit dem Charakter verfolgt, um das Franchise wieder ein wenig aufzupeppen.
Auf jeden Fall stellt damit ein Nicht-Amerikaner einen der amerikanischsten Superhelden überhaupt dar, denn Cavill wurde auf der Kanalinsel Jersey geboren – aber schließlich ist Kal-El streng genommen auch ein Immigrant. :)
Nachtrag: Übrigens hatte Cavill auch für SUPERMAN RETURNS bereits am Casting teilgenommen, damals war aber Brandon Routh ausgesucht worden.
Im Moment rumort es ein wenig in den Netzsphären, die mit dem alteingesessenen deutschen SF-Helden PERRY RHODAN zu tun haben. Es gibt unzufriedene Äußerungen seitens der Fangemeinde. Was ist los?
Der gute Perry – bzw. dessen Serie – feiert in diesem Jahr das fünfzigjährige Jubiläum. Um dieses Ereignis gebührend zu feiern mietete man eine Halle in Mannheim für einen PERRY RHODAN-Weltcon, wie er zuletzt anlässlich des Erscheinens von Heft 2000 in Mainz abgehalten wurde.
Für die Eintrittskarte für alle drei Tage soll man 59,00 Euro berappen. Das würde ich vielleicht so eben noch als okay einstufen, auch wenn das insbesondere Schüler und andere potentiell finanzschwache Fans wohl von der Veranstaltung fern halten dürfte. Zum Vergleich: vor 12 Jahren zum Weltcon 1999 kostete die Karte für alle drei Tage 60,00 DM. [update:] Dank an Fandom Observer für den Hinweis, dass das der Preis inkl. VVK war [/update]. Bei allen Preissteigerungen ist eine fast-Verdopplung des Preises Erhöhung um ca. 133% schonmal eine steile (und zumindest für mich nicht ganz nachvollziehbare) Ansage, die sich mit Inflation eher nicht erklären lässt.
Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass der Vertrieb über Eventim organisiert wird, die waren mir mit ihren Kartenpreisen schon ein paar mal negativ aufgefallen. Eventim schlägt dann auch Gebühren auf die Preise auf, die man mit »saftig« nur sehr vorsichtig umschreiben kann, weniger Rücksichtvolle würden sie sicher als »Wucher« deklarieren: zur Vorverkaufsgebühr von sagenhaften 11 Euro kommen noch weitere Kosten und Versand. Bei einer Bestellung aus Deutschland summiert sich das auf EUR 77,40, wer aus dem Ausland bestellt, zahlt noch mehr; Österreich und die Schweiz beispielsweise EUR 80,40 bei Standardversand. Für dünne und leichte Pappkärtchen wohlgemerkt, man kann davon ausgehen, dass die nicht in einem mit Samt ausgeschlagenen Paket via berittenem Boten kommen werden.
Bei allem Verständnis dafür, dass so eine Veranstaltung Geld kostet das wieder rein kommen muss, dass man zumindest ein wenig verdienen möchte und auch dafür, dass im Zuge der Euro-Einführung alles deutlich teurer geworden ist: Eventim als Dienstleister für den Kartenvorverkauf zu wählen war ein extrem schlechter Plan.
Die Fans in dieser Form ausnehmen (lassen) zu wollen ist wahrlich keine Glanznummer.
Ergänzung: Man muss sich weiterhin fragen, warum es keine reduzierten Eintrittspreise für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner gibt, so etwas ist bei anderen Veranstaltungen doch auch üblich…
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Bild: PERRY RHODAN von Renato Casaro, Copyright VPM
Die Fans des HOBBITS sind inzwischen Kummer und Verzögerungen gewöhnt, denn bekanntermaßen zieht sich der Start der Dreharbeiten an den beiden geplanten Filmen aufgrund diverser Probleme inzwischen bereits ein paar Jahre hin.
Die neueste Verzögerung hängt mit dem Gesundheitszustand Peter Jacksons zusammen, der nun ja doch die Regie übernommen hat, nachdem Guillermo del Toro ausgestiegen war. Eigentlich hatte er den Job explizit nicht machen wollen.
Jackson musste sich in ein Krankenhaus begeben, nachdem gestern ein Magengeschwür durchgebrochen war (andere Quellen berichten von einem Geschwür des Zwölffingerdarms, auch nicht besser). Es gab aber weiter keine Komplikationen und laut dem Studio wird die Verzögerung nur eine sehr kurze sein, während der Regisseur sich vom Eingriff erholt.
Einer der Gründe, der als Grund für solche Erkrankungen angenommen wird, ist Streß. Und man kann sich gut vorstellen, dass Peter Jeckson im Zusammenhang mit dieser Produktion unter einigem Streß gestanden haben dürfte… Pass bloß gut auf Dich auf, Peter! Und auch wenn er es nicht liest wünsche ich von hier aus gute Besserung.
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Bild: Peter Jackson im Juli 2009, aus der Wikipedia
Jonathan Strouds Djinn Bartimäus hat in Buchform bereits mehrere Inkarnationen hinter sich gebracht, nun gibt es ihn auch als Comic. Und sogar in deutscher Sprache. In den USA erschien die Graphic Novel Bartimäus – The Amulet of Samarkand bei Hyperion US, bei uns wurde er von der Random House-Tochter CBJ unter dem naheliegenden Titel Bartimäus – Das Amulett von Samarkand heraus gebracht.
Die Illustrationen zeichnete Lee Sullivan, für die deutsche Übersetzung waren Katharina Orgaß und Gerald Jung verantwortlich; das Paperback in Klappenbroschur umfasst 144 Seiten in 17,0 x 24,0 cm. Um in den Besitz der Vierfarbvariante der Abenteuer des Dämonen zu gelangen, muss man 12,99 Euro auf den echten oder virtuellen Tresen blättern (in Österreich EUR 13,40, in der Schweiz CHF 21,90).
Es dürfte davon ausgegangen werden, dass zumindest die beiden weiteren Teile der Trilogie folgen werden, falls der erste nicht in den Regalen versauert… :)
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Cover Bartimäus – Das Amulett von Samarkand Copyright 2011 CBJ, erhältlich beispielsweise bei Amazon
Alisha Bionda bespricht einen neuen Roman um den genialen britischen Detektiv Sherlock Holmes und seinen unvermeidlichen Partner Dr. Watson. Diesmal geht es um den Untergang der Titanic...
Klappentext:
Sherlock Holmes und Doktor Watson versuchen das Rätsel um den Untergang der Titanic im Jahr 1912 zu lösen. Dabei lernen sie Überlebende des Unglücks kennen, darunter den Kopf einer gefährlichen Verschwörung. Ihm ist die Frau auf den Fersen, die Holmes schon einmal hinters Licht geführt hat: Irene Adler, die Frau im Leben des großen Detektivs.
Zwischen Holmes und Irene Adler entbrennt erneut ein erbitterter Kampf.
Der japanische Spieleentwickler GameOn hat angekündigt, aus dem Manga- und Animé-Klassiker RECORD OF LODOSS WAR, der deutliche Anleihen bei DUNGEONS & DRAGONS nahm, ein Computerspiel machen zu wollen. Zu diesem Zweck hatte man soeben die Rechte von Kadokawa Productions und Slowcurve erworben. Was die Sache aber tatsächlich über die Ankündigung hinaus interessant macht, ist der Fakt, dass der Schöpfer der Serie, Ryo Mizuno, die Entwicklung persönlich überwachen und mitarbeiten wird.
GameOn hate auch ähnliche Titel für eine Umsetzung angekauft, beispielsweise LEGEND OF GALACTIC HEROES und DENNO COIL, beide sollen offenbar als Browsergames umgesetzt werden. Bei der LODOSS-Lizenz ist das allerdings nicht der Fall, hier wird ein anderes Game entstehen, auch wenn man sich zu Details derzeit noch bedeckt hält. Es gibt zudem noch keine Aussagen zu einem Veröffentlichungstermin, es ist anzunehmen, dass sich das zum einen noch etwas hinziehen dürfte und zum anderen ist ohnehin unklar, ob das LODOSS-Spiel bei uns überhaupt auf den Markt kommen wird (ich halte das leider für eher unwahrscheinlich)…
Interesse dürfte da sein, denn insbesondere die Animé-Serie RECORD OF LODOSS war auch im Westen ein vergleichsweise großer Erfolg und da MediaBlasters angekündigt haben in diesem Jahr eine remasterte Version heraus zu bringen, dürfte das Interesse an dem Franchise wieder größer werden.
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DVD-Cover RECORD OF LODOSS WAR PERFECT COLLECTION Copyright 2006 Alive – Vertrieb und Marketing/DVD, erhältlich beispielsweise bei Amazon (ich würde allerdings aufgrund von Qualitätsmängeln bei der Synchro dazu raten, vom Erwerb der deutschsprachigen Fassung abzusehen).
[Trigami-Review] WARRIOR CATS ist eine Romanreihe, die sich um verwilderte Hauskatzen dreht und die trotz des »All Age«-Labels wohl deutlich Kinder und Jugendliche als Zielgruppe hat. Im Rahmen der Reihe sind inzwischen mehrere Romane ins Deutsche übersetzt worden und bei der Verlagsgruppe Beltz erschienen. Zudem wurden die Geschichten um die wehrhaften Katzen und den wehrhaften Kater Feuerherz auch als Hörbücher umgesetzt. Als Autorin der Romane wird Erin Hunter genannt, es handelt sich hierbei um ein Pseudonym für die US-amerikanischen Autorinnen Kate Cary, Cherith Baldry, Victoria Holmes und Tui Sutherland. Bisher erschienen in Amerika um die WARRIOR CATS 21 Bücher in vier Reihen, von der ersten »Staffel« schafften es alle Romane auf die Bestsellerliste der New York Times.
Fans der Serie hatten eine Unterstützungskampagne für die bedrohte deutsche Wildkatze gestartet, bei der sie vom Verleger Beltz unterstützt wurden. Beltz & Gelberg übernahm beim »Rettungsnetz Wildkatze« für die Unterstützer der Unterschriftenaktion im offiziellen Forum Wildkatzenpatenschaften. Verantwortlich für das »Rettungsnetz Wildkatze« ist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), mit dem man zusammenarbeitete.
Eine – wie ich finde – bemerkenswerte Aktion.
Mehr zu den Büchern, der Unterschriftenaktion und den Patenschaften findet man auf der offiziellen Webseite, im
Morgen erscheint bei Lucas Books ein neuer STAR WARS-Roman von John Jackson Miller unter dem Titel STAR WARS: KNIGHT ERRAND.
Klappentext (mit Freiheiten übersetzt von mir):
Tausend Jahre vor Luke Skywalker, eine Generation vor Darth Bane – in einer weit, weit entfernten Galaxis… Die Republik befindet sich in einer Krise. Die Sith können tun und lassen, was sie wollen und kämpfen miteinander um die Herrschaft in der Galaxis. Doch eine einsame Jedi namens Kerra Holt ist entschlossen, die Dunklen Lords in ihre Schranken zu verweisen. Ihre Feinde sind zahlreich: Lord Daiman, der sich selbst für den Erschaffer des Universums hält; Lord Odion, der vorhat es zu zerstören; die seltsamen Geschwister Quillan und Dromika; die rätselhafte Arkadia. So viele verfeindete Sith weben ein Muster der Brutalität – und nur Kerra Holt kann die Unschuldigen davor beschützen, unter den Füßen der Dunklen Lords zertrampelt zu werden…
Als sie ein sinistres Muster in dem Chaos erkennt, macht sich Kerra auf eine Reise, die sie in grimmige Kämpfe mit noch grimmigeren Feinden verwickelt. Da sie nur eine gegen viele ist, liegt ihre einzige Hoffnung darin, Allianzen mit denen zu schmieden, die eigentlich den Sith dienen – inklusive einem geheimnisvollen Sith-Spion und einem cleveren Söldner-General. Aber sind diese Helfer ihre Rettung oder ihr Untergang?
STAR WARS: KNIGHT ERRAND erscheint morgen, ist 400 Seiten stark und kann ab sofort beispielsweise bei Amazon für EUR 5,80 bestellt werden.
Hörspielfreunde dürfen sich freuen: auch wenn Lübbe Audio den Vertrieb eingestellt hat, werden die STERNENOZEAN-Abenteuer ab Folge 31 bei der Hamburger Firma pop.de weiter verlegt.
Am 18. März erscheinen die Episoden 37 – 39, die Folgen 40 – 42 sind bereits in Vorbereitung, hier steht allerdings noch kein Veröffentlichungstermin fest.
Die STERNENOZEAN-Hörspiele sind die Bearbeitung des gleichnamigen Zyklus´, der in der Erstauflage der PERRY RHODAN-Romanserie in den Ausgaben 2200 bis 2299 behandelt wird. Die Hefte erschienen zwischen Oktober 2003 und September 2005.
Hier eine Vorschau auf die Titel der Hörspiele:
Folge 37: Der Luna-Konvoi (ISBN:978–3‑7857–4195‑5)
Folge 38: In der Hölle von Whocain (ISBN: 978–3‑7857–4196‑2)
Folge 39: Unter dem Kondensator-Dom (ISBN: 978–3‑7857–4197‑9)
Folge 40: Protokolle der Unsterblichen (ISBN: 978–3‑7857–4198‑6)
Folge 41: Schlacht um das Sol-System (ISBN: 978–3‑7857–4199‑3)
Folge 42: Ahandaba (ISBN: 978–3‑7857–4200‑6)
Alle STERNENOZEAN-Episoden können direkt bei pop.de bestellt werden, sind aber selbstverständlich auch bei Amazon erhältlich.
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Coverabbildung STERNENOZEAN 36, Copyright pop.de und VPM
Und noch eine Ausschreibung des Verlags Torsten Low, diesmal geht es um »Phantastisches im Wilden Westen«.
Im Jahr 1864, während des großen Colorado Gold Rush, geschah etwas, das die Geschichte des amerikanischen Westens für immer verändern sollte. Ein irischstämmiger Goldschürfer, der am South Platte River keinen Platz mehr zum Goldschürfen gefunden hatte, steckte seinen Claim in einer unwirtlichen Gegend westlich des „Grand Lake“ ab. Dabei stieß er eines Tages auf einen unterirdischen See, einen geheimen Ort der Ute-Indianer. Weil ihm Wasser zum Goldwaschen fehlte, wagte er es, entgegen der Warnungen eines alten Indianers, diesen heiligen See anzuzapfen. Er bekam nicht die Möglichkeit, die weitreichenden Folgen seiner Tat mit eigenen Augen zu sehen, für ihn beschränkten sie sich darauf, unter dem gnadenlosen Griff eines Wiedergängers sein Leben auszuhauchen. Denn in diesen See hatten die Ute seit Jahrhunderten böse Geister aller Art gebannt. Geister, die in der Lage waren, von allerlei Wesen Besitz zu ergreifen und sie zu verändern und die nun in den Colorado River entkommen konnten.
Seit diesem Zeitpunkt tauchten auf der gesamten Länge des 3200 Kilometer langen Flusses verschiedenste Schreckensgestalten und mysteriöse Erscheinungen auf.
In diesem Setting sollen Geschichten erzählt werden, die klassische Westernelemente mit dem Übernatürlichen verbinden. Die weiteren Vorgaben und Teilnahmebedingungen finden sich auf der Webseite des Verlags Torsten Low (da es sich bei der Seite um eine Framelösung handelt, muss man sich über den Punkt »Ausschreibungen« im Menü zu den Infos hangeln).
Quelle: Verlag Torsten Low
Illustration von mir, basierend auf: Bild »Piratengeist« von Howard Pyle, gemeinfrei, aus der Wikipedia; Bild Colt Walker, aus der Wikipedia
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